Antisemitismus "Bewusste Juden müssen sich darüber klar werden, dass sie hier keine Zukunft haben"Seite 3/3

Kristof Domina, ein junger Politikwissenschaftler, hat soeben das Athena Institute gegründet, einen Thinktank, der sich mit der rechtsradikalen Szene Ungarns beschäftigt. Er hat eine interaktive Karte der hate groups veröffentlicht, darunter 13 aktive Neonazi-Gruppen. Die Internetplattform kuruc.info, die regelmäßig den Holocaust leugnet und zur Gewalt gegen Roma und Juden auffordert, hat nach Dominas Erkenntnissen täglich bis zu 100.000 Besucher – eine erschreckende Zahl in einem Land von 10 Millionen Einwohnern. Kristof ist einer der wenigen nichtjüdischen Kritiker des Antisemitismus im Land. Er hofft, dass Ungarns EU-Ratspräsidentschaft die Aufmerksamkeit für diese Entwicklungen erhöht. Péter Feldmájer wünscht sich eine klare Verurteilung des alltäglichen Antisemitismus durch die Regierung. Aber er glaubt wohl selbst nicht daran. Orbáns konservative Regierungspartei Fidesz zögert, die offen antisemitische Partei Jobbik seit deren Zwölf-Prozent-Wahlerfolg im vergangenen Jahr in die Schranken zu weisen.

Für junge Juden wie die Studenten Tamás Büchler und Anita Bartha, beide Anfang 20, ist es eine Last, sich mit überwunden geglaubten Stereotypen zu beschäftigen. Sie engagieren sich in jüdischen Gruppen – Tamás als Koordinator für die Jewish Agency, Anita für eine lokale Jugendgruppe namens Jachad. Sie suchen eine positive Identität, sie wollen weg von deprimierenden Themen wie Holocaust und Antisemitismus. Die offizielle Vertretung der Juden, finden sie, reite zu viel darauf herum. Sie gehören zu der Generation, die nach dem Kommunismus in Freiheit das Judentum wiederentdecken konnten, das ihre Eltern oft verheimlichen mussten. Die beiden tun die ungarischen Nazis als hässliche Folklore ab. Sie weigern sich, ihr Judentum von außen festlegen zu lassen und ihr Leben in Angst zu verbringen.

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Vielleicht sind die Nazis mit ihren Pfeilkreuzen und Árpád-Bannern gar nicht das größte Problem. Anita berichtet von einer Untersuchung, nach der 40 Prozent der Geschichtsstudenten an ihrer Uni antisemitische Klischees vertreten. Tamás geht mit einem Aufklärungsprojekt in Schulklassen und muss immer wieder erleben, dass die Kinder darüber erstaunt sind, dass er keine große Nase hat. Er lacht, aber es klingt ein bisschen bitter. Wenn man die beiden fragt, wo sie ihre Zukunft sehen, lautet die trotzig-stolze Antwort: »Wir müssen nicht hier bleiben, anders als unsere Eltern unter dem Kommunismus.«

Aber zu gehen käme ihnen vor wie Verrat oder Niederlage. Entschieden haben sie noch nichts. Aber es ist beruhigend, die Option zum Gehen oder Bleiben zu haben: »Ich liebe diese Stadt wie verrückt«, sagt Anita. »Es ist die beste Stadt der Welt.«

 
Leser-Kommentare
  1. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und bemühen Sie sich um differenzierte Diskussionsbeiträge. Danke. Die Redaktion/ew

    Eine Leser-Empfehlung
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    ... der Zionismus baut auf der Idee auf, dass auch das jüdische Volk ein Recht auf einen eigenen Staat hat wie andere Völker auch. Zionismus heisst insofern Gleichberechtigung, nicht mehr und nicht weniger.

    Der Zionismus, der übrigens in Deutschland vor '33 ziemlich wenig Zulauf hatte, wurde (und wird) leider durch die Geschichte grausam bestätigt. Man kann von keinem Juden verlangen, dass er nach dem NS-Genozid noch auf die Toleranz und Solidarität nichtjüdischer Mehrheiten baut...

    ... der Zionismus baut auf der Idee auf, dass auch das jüdische Volk ein Recht auf einen eigenen Staat hat wie andere Völker auch. Zionismus heisst insofern Gleichberechtigung, nicht mehr und nicht weniger.

    Der Zionismus, der übrigens in Deutschland vor '33 ziemlich wenig Zulauf hatte, wurde (und wird) leider durch die Geschichte grausam bestätigt. Man kann von keinem Juden verlangen, dass er nach dem NS-Genozid noch auf die Toleranz und Solidarität nichtjüdischer Mehrheiten baut...

  2. "Der muslimische Antisemitismus ist ein unangenehmes Thema in den Einwanderungsgesellschaften Europas.."

    ..und leider nicht das einzigste "unangehme" Thema in den muslimischen einwanderungsgesellschaften Europas.

    41 Leser-Empfehlungen
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    Es gibt keinen Superlativ zu einzig.

    Die pauschale Disqualifizierung einer Glaubensgruppe steht dem Antiseminitismus in nichts nach.

    • nolies
    • 01.02.2011 um 21:14 Uhr

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew

    Es gibt keinen Superlativ zu einzig.

    Die pauschale Disqualifizierung einer Glaubensgruppe steht dem Antiseminitismus in nichts nach.

    • nolies
    • 01.02.2011 um 21:14 Uhr

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew

  3. ... der Zionismus baut auf der Idee auf, dass auch das jüdische Volk ein Recht auf einen eigenen Staat hat wie andere Völker auch. Zionismus heisst insofern Gleichberechtigung, nicht mehr und nicht weniger.

    Der Zionismus, der übrigens in Deutschland vor '33 ziemlich wenig Zulauf hatte, wurde (und wird) leider durch die Geschichte grausam bestätigt. Man kann von keinem Juden verlangen, dass er nach dem NS-Genozid noch auf die Toleranz und Solidarität nichtjüdischer Mehrheiten baut...

    39 Leser-Empfehlungen
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    Entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen und differenzierten Beiträgen zu einer konstruktiven Diskussion bei. Danke. Die Redaktion/ew

    .... so einfach kann man es sich auch machen. Vielleicht sollte man sich aber lieber mit der Geschichte des Antisemitusmus in Europa und der arabischen Welt auseinandersetzen, der völlig unabhängig von der Existenz eines Judenstaates entstanden ist. Israel wiederum sollte schon vernichtet werden, als es noch ein säkular-sozialdemokratisches Musterländle war und sein politisches Leben noch nicht wie heute von folkloristiscn-religiösen Extremisten(die ihren islamischen Pendants übrigens zum verwechseln ähnlich sehen) gestört wurde. Dem Antizionismus wie dem Antisemitismus kann man nicht durch Wohlverhalten entgehen. Und man kann den Antisemitismus nicht vom Antizionismus trennen - was gerade Ihr Beitrag ja auch bestätigt...

    durch den Westen könnte ebenfalls eine Ursache sein für diesen auzfkeimenden rassissmuss gegen Juden oder Israelis....

    Wenn ein Land wie Israel seit über 50 Jahren Staatsterror begeht und nicht wenige Ärtzte und Menschenrechtler vergleichen Palästina mit dem Warschauer Gettho.... (auch wenn Vergleihce immer hinken9 In Palästina werden Waffen zur Aufstandsbekämpfung getestet.... Wasser mal so eben abgestellt... letztens hat sogar ein Israelkischer Politiker zugegeben das Israel Palästina am Rande des Abgrunds hält... bei der BBC hat ein Kampfpilot im Exil gesagt er halte seine Regierung für eine rassitische rechtsradikale Verbrecherbande.... ja und wenn die Kritik an Israel nicht von Zeitungen wie der Teit... oder anderen europäischen etablierten anerkannten Mainstreamzeitungen kommt.... kommt sie natürlich vor allem auch aus der rechten Ecke....

    Das heisst die Kritiklosigkeit mit der Europa die menschenverachtende Politik Israels hinnimmt ja sogar unterstützt.... dürfte an diesem aufkeimdenen Antisemitismuss mitschuld haben...

    Die Zeit... scheint sich ja was Kritik was das Regime in Israel betrifft auch sehr zurückzuhalten und sich selber einen Mailkorb zu verpassen...

    Ich hoffe das dieser Kommentar erscheint... und nein ich bin kein Feind der Juden... eher jemand mit einer humanistischen Einstellung der sich zweio Seiten der MEdallie ansieht bevor er urteilt

    Das kann nur ein schlechter Scherz sein.

    Der Zionismus ist auch ein Kampf um eine Stück Land, von dem Menschen zur Verwirklichung der zionistischen Idee
    vertrieben wurden und werden.
    Und diesen von den Zionisten vertriebenen Menschen wurden
    von der zionistischen Elite NIEMALS die gleichen Rechte
    zugestanden wie jüdischen Menschen.
    Zionisten sind grundsätzlich dafür, das jüdische Menschen in Israel/Palästina mehr Rechte haben als nichtjüdische
    Menschen.
    Und das soll harmlos sein?

    Der Zionismus ist vielleicht keine offen rassistische
    Ideologie, führt in der Praxis aber ständig zu Rassismus
    und Diskriminierung.

    Wikipedia befragt:
    Zionismus (von Zion) bezeichnet eine politische Ideologie und die damit verbundene Bewegung, die auf Errichtung, Rechtfertigung und Bewahrung eines jüdischen Nationalstaats in Palästina abzielen.

    -> Das Problem ist hierbei nicht nur die israelische Siedlungspolitik, sondern auch die Unterdückung der Palästinenser.

    Dagegen gibt es auch in Amerika wachsende Gegenbewegungen, wie z.B.: http://de.wikipedia.org/w...

    Alan Solomont, einer der Gründer von J-Street, ein früherer Bundeskassenwart des Democratic National Committee (DNC) und zur Zeit Fundraiser der Demokratischen Partei hat zur Notwendigkeit von J-Street geäußert:
    „Wir haben die Stimmen von Neokonservativen, jüdischen Gemeindesprechern von rechts der Mitte und christlichen Evangelikalen gehört, und die hauptsächlichen Ansichten der US-amerikanischen jüdischen Gemeinschaft sind nicht angehört worden.“

    Ich war mir selbst unsicher ob ich den Begriff gebrauchen soll und habe ihn mit Extremistische Juden ergänzt.

    Ich spreche mich für eine friedliche 2-Staatenlösung aus, dafür muss Israel seine Politik ändern!
    Ohne Vertrauen -> Dialoge ,keine Zukunft..
    Angst-> Gewalt, führt in Isolation..

    Israel ist der Stärkere und sollte seine Weisheit und Macht endlich klug und für beide Seiten zufriedenstellend einsetzen!! Damit erhält es die Achtung ,Anerekennung und den Frieden nach der sich das jüdische Volk so verfweifelt sehnt. Das Trauma jahrhundertelanger Verfolgung muss endlich geheilt werden.

    Entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen und differenzierten Beiträgen zu einer konstruktiven Diskussion bei. Danke. Die Redaktion/ew

    .... so einfach kann man es sich auch machen. Vielleicht sollte man sich aber lieber mit der Geschichte des Antisemitusmus in Europa und der arabischen Welt auseinandersetzen, der völlig unabhängig von der Existenz eines Judenstaates entstanden ist. Israel wiederum sollte schon vernichtet werden, als es noch ein säkular-sozialdemokratisches Musterländle war und sein politisches Leben noch nicht wie heute von folkloristiscn-religiösen Extremisten(die ihren islamischen Pendants übrigens zum verwechseln ähnlich sehen) gestört wurde. Dem Antizionismus wie dem Antisemitismus kann man nicht durch Wohlverhalten entgehen. Und man kann den Antisemitismus nicht vom Antizionismus trennen - was gerade Ihr Beitrag ja auch bestätigt...

    durch den Westen könnte ebenfalls eine Ursache sein für diesen auzfkeimenden rassissmuss gegen Juden oder Israelis....

    Wenn ein Land wie Israel seit über 50 Jahren Staatsterror begeht und nicht wenige Ärtzte und Menschenrechtler vergleichen Palästina mit dem Warschauer Gettho.... (auch wenn Vergleihce immer hinken9 In Palästina werden Waffen zur Aufstandsbekämpfung getestet.... Wasser mal so eben abgestellt... letztens hat sogar ein Israelkischer Politiker zugegeben das Israel Palästina am Rande des Abgrunds hält... bei der BBC hat ein Kampfpilot im Exil gesagt er halte seine Regierung für eine rassitische rechtsradikale Verbrecherbande.... ja und wenn die Kritik an Israel nicht von Zeitungen wie der Teit... oder anderen europäischen etablierten anerkannten Mainstreamzeitungen kommt.... kommt sie natürlich vor allem auch aus der rechten Ecke....

    Das heisst die Kritiklosigkeit mit der Europa die menschenverachtende Politik Israels hinnimmt ja sogar unterstützt.... dürfte an diesem aufkeimdenen Antisemitismuss mitschuld haben...

    Die Zeit... scheint sich ja was Kritik was das Regime in Israel betrifft auch sehr zurückzuhalten und sich selber einen Mailkorb zu verpassen...

    Ich hoffe das dieser Kommentar erscheint... und nein ich bin kein Feind der Juden... eher jemand mit einer humanistischen Einstellung der sich zweio Seiten der MEdallie ansieht bevor er urteilt

    Das kann nur ein schlechter Scherz sein.

    Der Zionismus ist auch ein Kampf um eine Stück Land, von dem Menschen zur Verwirklichung der zionistischen Idee
    vertrieben wurden und werden.
    Und diesen von den Zionisten vertriebenen Menschen wurden
    von der zionistischen Elite NIEMALS die gleichen Rechte
    zugestanden wie jüdischen Menschen.
    Zionisten sind grundsätzlich dafür, das jüdische Menschen in Israel/Palästina mehr Rechte haben als nichtjüdische
    Menschen.
    Und das soll harmlos sein?

    Der Zionismus ist vielleicht keine offen rassistische
    Ideologie, führt in der Praxis aber ständig zu Rassismus
    und Diskriminierung.

    Wikipedia befragt:
    Zionismus (von Zion) bezeichnet eine politische Ideologie und die damit verbundene Bewegung, die auf Errichtung, Rechtfertigung und Bewahrung eines jüdischen Nationalstaats in Palästina abzielen.

    -> Das Problem ist hierbei nicht nur die israelische Siedlungspolitik, sondern auch die Unterdückung der Palästinenser.

    Dagegen gibt es auch in Amerika wachsende Gegenbewegungen, wie z.B.: http://de.wikipedia.org/w...

    Alan Solomont, einer der Gründer von J-Street, ein früherer Bundeskassenwart des Democratic National Committee (DNC) und zur Zeit Fundraiser der Demokratischen Partei hat zur Notwendigkeit von J-Street geäußert:
    „Wir haben die Stimmen von Neokonservativen, jüdischen Gemeindesprechern von rechts der Mitte und christlichen Evangelikalen gehört, und die hauptsächlichen Ansichten der US-amerikanischen jüdischen Gemeinschaft sind nicht angehört worden.“

    Ich war mir selbst unsicher ob ich den Begriff gebrauchen soll und habe ihn mit Extremistische Juden ergänzt.

    Ich spreche mich für eine friedliche 2-Staatenlösung aus, dafür muss Israel seine Politik ändern!
    Ohne Vertrauen -> Dialoge ,keine Zukunft..
    Angst-> Gewalt, führt in Isolation..

    Israel ist der Stärkere und sollte seine Weisheit und Macht endlich klug und für beide Seiten zufriedenstellend einsetzen!! Damit erhält es die Achtung ,Anerekennung und den Frieden nach der sich das jüdische Volk so verfweifelt sehnt. Das Trauma jahrhundertelanger Verfolgung muss endlich geheilt werden.

    • manu26
    • 29.01.2011 um 13:14 Uhr

    aber ich finde ihn etwas unübersichtlich. Es wird nicht richtig deutlich, worauf die Zahlen im ersten Teil sich beziehen, wohl allein auf die Niederlande.
    Dann wird nicht richtig deutlich, ob der dortige Antisemitismus tatsächlich fast ausschließlich islamistisch motiviert ist.

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    • PW
    • 29.01.2011 um 14:29 Uhr

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/ew

    Ist es denn so wichtig für Sie, ob es islamisch motiviert ist oder nicht? Würden Sie, wenn es Rechtsradikale ausübten, es dann als "Einzelfall" abstempeln?

    • PW
    • 29.01.2011 um 14:29 Uhr

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/ew

    Ist es denn so wichtig für Sie, ob es islamisch motiviert ist oder nicht? Würden Sie, wenn es Rechtsradikale ausübten, es dann als "Einzelfall" abstempeln?

  4. besonders aufschlussreich schreiben, wenn man die bundesdeutsche Gegenwart ins Visier nimmt: Dort kommen alle Antisemitismen nämlich zusammen - der rechte, der linke und der muslimische Antisemitismus, und die Ignoranz einer nichtinteressierten Öffentlichkeit über diese widerlichen Melange.

    34 Leser-Empfehlungen
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    ist kein deutsches Unikat. Auch wenn man hier so gern besonders betroffen tun möchte.

    Liebes Mandarinchen,
    können Sie bitte irgendetwas Konkretes (und bitte nicht nur pseudo-intellektuelles Geschwafel) zu Ihren Behauptungen anführen. Soweit ich weiß, gehören auch die arabischen Völker zu den semitischen Volksgruppen, also schließt sich deren Antisemitismus schon mal aus. Wenn überhaupt, könnte man von anti-hebräischen "Mismen" sprechen.

    Traurig und nachdenklich stimmt mich die Tatsache, dass Sie auf Ihr nichtsagendes posting auch noch so viele positive Reaktionen erhalten haben. Na ja, die "Generation Doof" lässt grüßen.

    • phima
    • 02.02.2011 um 22:25 Uhr

    Aus dem von Ihnen genannten Grund haette die Ueberschrift auch heissen muessen "...Der Judenhass verbindet Rechtsradikale, LINKSRADIKALE und aggressive Muslime...".

    Ich habe festgestellt, dass gerade an Mittel- und Nordeuropaeischen Hochschulen, und in den dazugehoerigen linksliberalen Akademikerkreisen ein als Antizionismus (als waere der besser) verbraemter Antisemitismus verbreitet ist.
    Dabei haelt man sich in Deutschland mit oeffentlichen Aeusserungen noch einigermassen zurueck, da die Schamgrenze noch staerker ist als etwa in Skandinavien oder der Schweiz.

    ist kein deutsches Unikat. Auch wenn man hier so gern besonders betroffen tun möchte.

    Liebes Mandarinchen,
    können Sie bitte irgendetwas Konkretes (und bitte nicht nur pseudo-intellektuelles Geschwafel) zu Ihren Behauptungen anführen. Soweit ich weiß, gehören auch die arabischen Völker zu den semitischen Volksgruppen, also schließt sich deren Antisemitismus schon mal aus. Wenn überhaupt, könnte man von anti-hebräischen "Mismen" sprechen.

    Traurig und nachdenklich stimmt mich die Tatsache, dass Sie auf Ihr nichtsagendes posting auch noch so viele positive Reaktionen erhalten haben. Na ja, die "Generation Doof" lässt grüßen.

    • phima
    • 02.02.2011 um 22:25 Uhr

    Aus dem von Ihnen genannten Grund haette die Ueberschrift auch heissen muessen "...Der Judenhass verbindet Rechtsradikale, LINKSRADIKALE und aggressive Muslime...".

    Ich habe festgestellt, dass gerade an Mittel- und Nordeuropaeischen Hochschulen, und in den dazugehoerigen linksliberalen Akademikerkreisen ein als Antizionismus (als waere der besser) verbraemter Antisemitismus verbreitet ist.
    Dabei haelt man sich in Deutschland mit oeffentlichen Aeusserungen noch einigermassen zurueck, da die Schamgrenze noch staerker ist als etwa in Skandinavien oder der Schweiz.

  5. Kann sich Geschichte wiederholen? Wie gefährdet sind die demokratischen Staaten in Europa in totalitäre Regime zu wechseln? Was haben die Rechtsextremen vor?

  6. Entfernt. Bitte tragen Sie mit sachlichen und differenzierten Beiträgen zu einer konstruktiven Diskussion bei. Danke. Die Redaktion/ew

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    Wie wärs wenn wir n Video einstellen, wo Nazis in Dt. demonstrieren und dann sagen wir, die Deutschlandfeindlichkeit ist ja daran schuld, weil man sieht ja, sind ja alles Nazis. Ja ziemlich dümmlich, aber genau Ihre "Argumentation".

    • berpoc
    • 01.02.2011 um 15:08 Uhr

    ... würde ich gerne wissen, was da zensiert wurde.
    http://www.zeit.de/2011/0...

    Allerdings, ich kann's mir schon denken. Wie merkwürdig, daß wir uns im 21. Jahrhundert mal wieder mit Religionsfragen beschäftigen. Vielleicht hätte die Vierte Gewalt nach 9/11 besser aufpassen müssen.

    Vielleicht aber auch "nur" die Tarnung für das, das tatsächlich stattfindet: Verteilungskämpfe in einer Welt, die nicht umdenkt, anstatt mal den Blick auf die Sterne zu richten und so eine Aufgabe anzufassen, die die Menschehit nur gemeinsam bewältigen wird und die rein püschologisch einen positiven Effekt nach sich zöge.

    Die Überschrift des Artikels finde ich nicht nur seltsam, sondern kontraproduktiv.

    Wie wärs wenn wir n Video einstellen, wo Nazis in Dt. demonstrieren und dann sagen wir, die Deutschlandfeindlichkeit ist ja daran schuld, weil man sieht ja, sind ja alles Nazis. Ja ziemlich dümmlich, aber genau Ihre "Argumentation".

    • berpoc
    • 01.02.2011 um 15:08 Uhr

    ... würde ich gerne wissen, was da zensiert wurde.
    http://www.zeit.de/2011/0...

    Allerdings, ich kann's mir schon denken. Wie merkwürdig, daß wir uns im 21. Jahrhundert mal wieder mit Religionsfragen beschäftigen. Vielleicht hätte die Vierte Gewalt nach 9/11 besser aufpassen müssen.

    Vielleicht aber auch "nur" die Tarnung für das, das tatsächlich stattfindet: Verteilungskämpfe in einer Welt, die nicht umdenkt, anstatt mal den Blick auf die Sterne zu richten und so eine Aufgabe anzufassen, die die Menschehit nur gemeinsam bewältigen wird und die rein püschologisch einen positiven Effekt nach sich zöge.

    Die Überschrift des Artikels finde ich nicht nur seltsam, sondern kontraproduktiv.

  7. Ich wohne in Kopenhagen und habe Freunde in Malmö. Der Bericht gibt ziemlich gut die Situation in Malmö wieder. Nur ein wichtiges Detail wird ausgeklammert. Muslime sind nicht gleich Muslime. Mein dortiger Freundeskreis besteht aus Schweden, deren Eltern aus dem Iran geflohen sind. Sie sind gut integriert und gehören zu den vielen, angeblichen Muslimen, die keine Probleme bereiten. Der Schönheitsfehler ist, das sie mit dem Islam nichts anfangen können und sich vom Islam distanzieren, aber als Muslime gelten. Die Angriffe und die Verfolgung von Juden geht allein auf die Kappe von arabischen Jugendlichen. Genauso verhält es sich in Holland, wie mir ein Freund, der in Amsterdam wohnt, erzählt hat. Und bei uns in Kopenhagen ist es genauso. Würde es uns gefallen, wenn ein Mörder nur als Christ bezeichnet würde, egal ob er aus Spanien, Frankreich oder Deutschland kommt?

    34 Leser-Empfehlungen
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    8." Der Schönheitsfehler ist, das sie mit dem Islam nichts anfangen können und sich vom Islam distanzieren.."

    Das sind Ex-Muslime und Sie dürfen sicher sein,dass dies jeder vernünftige Mensch sehr wohl unterscheiden kann:
    Muslime,radikale Muslime (Islamisten)und Ex-Muslime.

    8." Der Schönheitsfehler ist, das sie mit dem Islam nichts anfangen können und sich vom Islam distanzieren.."

    Das sind Ex-Muslime und Sie dürfen sicher sein,dass dies jeder vernünftige Mensch sehr wohl unterscheiden kann:
    Muslime,radikale Muslime (Islamisten)und Ex-Muslime.

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