Schriftsteller: Das Monster Céline bleibt unverdaulich
Louis-Ferdinand Céline ist ein Problem, das es in Deutschland nicht gibt. Er war Rassist, Antisemit, Genie und nationaler Großschriftsteller. So jemanden haben wir nicht. Vor fünfzig Jahren ist er gestorben. Seine Werke und Briefe erscheinen in den edlen Lederbänden und auf dem Dünndruckpapier der Bibliothèque de la Pléiade im Pariser Verlag Gallimard – unter Aussparung seiner weißglühenden antisemitischen Hetzschriften.
Von der Résistance zum Tode verurteilt, floh Céline nach dem Krieg nach Dänemark, 1951 wird er amnestiert und rehabilitiert. Große Künstler, so die begütigende Lesart, seien zuweilen Amoralisten, vielleicht sogar (wohliges Schauern) umso größer, desto amoralischer. Eine Prise salonfähiger Antihumanismus gehört vom Marquis de Sade über Michel Houellebecq, Jonathan Littell bis zu Mathias Énard zum Pariser Skandal-Schriftsteller wie die Perlen zum Champagner. Oder so ähnlich. Genauer wollte man sich nicht festlegen, genauer wollte man auch nicht hinsehen, weshalb die skandalösen rassistischen Hetzschriften Célines aus den dreißiger und vierziger Jahren nicht nur in der Pléiade-Ausgabe, sondern überhaupt in der literarischen Öffentlichkeit bis heute fehlen. Der solcherart bereinigte Céline konnte in Frankreich mit seinem bahnbrechenden subtil-vulgären Antiroman Reise ans Ende der Nacht sogar zum nationalen Examensstoff werden.
Zur diesjährigen Feier des 50. Todestages wollte das französische Kulturministerium die geglückte Wiederaufnahme des großen Autors in die französische Literaturgeschichte endgültig besiegeln. In einer amtlichen Broschüre der »nationalen Feierlichkeiten«, die jährlich von einem noblen Gremium des Ministeriums zusammengestellt wird, figuriert Céline als ein vom Élysée zu feiernder Jubilar des Jahres 2011, der sich, so wörtlich, »sorgfältig von der offiziellen Kollaboration ferngehalten« habe. Der Historiker Serge Klarsfeld, Präsident der Vereinigung der Söhne und Töchter der Deportierten Frankreichs, reagierte sofort mit einem offenen Brief. Die Ehrung eines Antisemiten durch die Republik sei inakzeptabel. Wenige Tage später zog Kulturminister Frédéric Mitterrand die fragliche Broschüre zurück. Wieder großer Tumult. Schriftsteller Philippe Sollers attackiert den »Zensurminister« Mitterrand, Bernard-Henri Lévy und Alain Finkelkraut werben um Verständnis für das »widersprüchliche Erbe« Célines. Großes Debattenaufkommen in Le Monde . Und nun?
Die Causa Céline ist unlösbar. Die Eingemeindung des großen Autors unter Nichtbeachtung von seinen Nachtseiten ist unmöglich. Die unter Berücksichtigung seines Antisemitismus aber auch. Es gibt keinen genialen Mister Jekyll, der unabhängig vom rassistischen Mister Hyde agierte, wie es die allzu versöhnungstaumelige Nachkriegsrezeption nahelegt. Célines Geistesaristokratismus, sein glühender Avantgardismus, sein antimodernes Ressentiment und sein nackter Rassismus sind nicht in ordentlich voneinander getrennten Bauabschnitten entstanden. Sie sind Teil einer großen Obsession, Motor für viele Tausend Zeilen Hass im Namen des großen Einzelnen gegen den Uniformismus, den Konformismus, den Materialismus, den Internationalismus, den Rationalismus, den sterilen Industrialismus, die mechanische Dressur der Kinder – die seiner Meinung nach übersichtlicherweise alle das Werk der Juden seien. Nicht einmal die deutschen Antisemiten mochten ihm da zustimmen. Sein Antisemitismus, so hieß es, sei hysterisch und unseriös. Was natürlich auch für seine Romane gilt und diesen zum Vorteil gereicht. Denn noch langweiliger als ein unhysterischer und seriöser Roman ist nur noch ein Literaturstreit mit versöhnlichem Ausgang.





In der Zeit scheint es von Antisemiten gerade zu wimmeln, in Büchern, in der Gesellschaft, ja sogar in der Sparte Kommentare, wird man nicht müde als Entlarver zu figurieren - Und irgendwie erinnert man sich eines Martin Walsers, dem sein subversiver Versuch, eine Kritiker- Ikone anzupinkeln, fast in einem Fallschirmsprung endete, denn Berufsempörer mögen es nicht, wenn man ihre "Gottähnlichen" mit Satire übergießt.
So gesehen fällt es mir schwer eine gewisse Objektivität an dieser biographischen Kritik zu finden
"In der Zeit scheint es von Antisemiten gerade zu wimmeln, in Büchern, in der Gesellschaft, ja sogar in der Sparte Kommentare, wird man nicht müde als Entlarver zu figurieren."
Da gibt es nichts zu 'entlarven', denn jeder, der Celine kennt (Sie gehören offensichtlich nicht dazu), weiss dass er einer der wüstesten Antisemiten überhaupt war. Werfen Sie mal einen Blick in seine 'Bagatelles pour un massacre', und Sie werden einsehen, wie abwegig Ihr Beitrag ist. Celine rief in einer Radikalität zum Genozid an den Juden auf, die sogar 'Mein Kampf' weit übertrifft.
Das Verstörende an Celine ist, dass er daneben eben auch einer der grössten französischen Schriftsteller der neueren Zeit war und sein Einfluss auf die französische Literatursprache (vor ihm war die Verwendung des Argot tabu) gar nicht überschätzt werden kann.
Insofern finde ich den Kommentar wohlabgewogen und keineswegs mit 'Entlarverattitüde'. Ihr Vergleich zur Paulskirchenrede von Martin Walser und der Diskussion dazu ist - in offensichtlicher Unkenntnis Celines - ziemlich daneben.
"In der Zeit scheint es von Antisemiten gerade zu wimmeln, in Büchern, in der Gesellschaft, ja sogar in der Sparte Kommentare, wird man nicht müde als Entlarver zu figurieren."
Da gibt es nichts zu 'entlarven', denn jeder, der Celine kennt (Sie gehören offensichtlich nicht dazu), weiss dass er einer der wüstesten Antisemiten überhaupt war. Werfen Sie mal einen Blick in seine 'Bagatelles pour un massacre', und Sie werden einsehen, wie abwegig Ihr Beitrag ist. Celine rief in einer Radikalität zum Genozid an den Juden auf, die sogar 'Mein Kampf' weit übertrifft.
Das Verstörende an Celine ist, dass er daneben eben auch einer der grössten französischen Schriftsteller der neueren Zeit war und sein Einfluss auf die französische Literatursprache (vor ihm war die Verwendung des Argot tabu) gar nicht überschätzt werden kann.
Insofern finde ich den Kommentar wohlabgewogen und keineswegs mit 'Entlarverattitüde'. Ihr Vergleich zur Paulskirchenrede von Martin Walser und der Diskussion dazu ist - in offensichtlicher Unkenntnis Celines - ziemlich daneben.
"In der Zeit scheint es von Antisemiten gerade zu wimmeln, in Büchern, in der Gesellschaft, ja sogar in der Sparte Kommentare, wird man nicht müde als Entlarver zu figurieren."
Da gibt es nichts zu 'entlarven', denn jeder, der Celine kennt (Sie gehören offensichtlich nicht dazu), weiss dass er einer der wüstesten Antisemiten überhaupt war. Werfen Sie mal einen Blick in seine 'Bagatelles pour un massacre', und Sie werden einsehen, wie abwegig Ihr Beitrag ist. Celine rief in einer Radikalität zum Genozid an den Juden auf, die sogar 'Mein Kampf' weit übertrifft.
Das Verstörende an Celine ist, dass er daneben eben auch einer der grössten französischen Schriftsteller der neueren Zeit war und sein Einfluss auf die französische Literatursprache (vor ihm war die Verwendung des Argot tabu) gar nicht überschätzt werden kann.
Insofern finde ich den Kommentar wohlabgewogen und keineswegs mit 'Entlarverattitüde'. Ihr Vergleich zur Paulskirchenrede von Martin Walser und der Diskussion dazu ist - in offensichtlicher Unkenntnis Celines - ziemlich daneben.
Nun, in der Tat las ich nichts von diesem Autor - was ich aber ändern werde-, habe nur das Bedürfnis gehabt nach all der Antisemitismus Psychose, die einem neueren Lesen gleich ins Auge springt, den ganzen Laden und deren Autoren für suspekt zu erklären. Mit Recht, denn manche schreiben gerade so, als wäre 1933 und morgen käme ein schlimmes Pogrom in Betracht, was man eigentlich als Delirium, in der sich die Zeitmitarbeiter befinden, erklären könnte. Und die Besprechung um Celine, schließt das mit ein.
Und was Walser betrifft: Öffentlich schikanierte man ihn seinerzeit als Nazi und die Feuilletons hauten besonders kräftig auf ihn ein, ja man wollte ihn fertig machen. Der Grund, eine Rede, die einer Interessengruppe nicht schmeckte. Also so abwegig und daneben wie sie das abtun wollen, ist meine Erregung nun doch nicht.
Und warum wird dieser Celine überhaupt besprochen? Wenn der schlimmer schrieb als Adolf? Da wäre doch ignorieren mehr angebracht...
Nun, in der Tat las ich nichts von diesem Autor - was ich aber ändern werde-, habe nur das Bedürfnis gehabt nach all der Antisemitismus Psychose, die einem neueren Lesen gleich ins Auge springt, den ganzen Laden und deren Autoren für suspekt zu erklären. Mit Recht, denn manche schreiben gerade so, als wäre 1933 und morgen käme ein schlimmes Pogrom in Betracht, was man eigentlich als Delirium, in der sich die Zeitmitarbeiter befinden, erklären könnte. Und die Besprechung um Celine, schließt das mit ein.
Und was Walser betrifft: Öffentlich schikanierte man ihn seinerzeit als Nazi und die Feuilletons hauten besonders kräftig auf ihn ein, ja man wollte ihn fertig machen. Der Grund, eine Rede, die einer Interessengruppe nicht schmeckte. Also so abwegig und daneben wie sie das abtun wollen, ist meine Erregung nun doch nicht.
Und warum wird dieser Celine überhaupt besprochen? Wenn der schlimmer schrieb als Adolf? Da wäre doch ignorieren mehr angebracht...
Nun, in der Tat las ich nichts von diesem Autor - was ich aber ändern werde-, habe nur das Bedürfnis gehabt nach all der Antisemitismus Psychose, die einem neueren Lesen gleich ins Auge springt, den ganzen Laden und deren Autoren für suspekt zu erklären. Mit Recht, denn manche schreiben gerade so, als wäre 1933 und morgen käme ein schlimmes Pogrom in Betracht, was man eigentlich als Delirium, in der sich die Zeitmitarbeiter befinden, erklären könnte. Und die Besprechung um Celine, schließt das mit ein.
Und was Walser betrifft: Öffentlich schikanierte man ihn seinerzeit als Nazi und die Feuilletons hauten besonders kräftig auf ihn ein, ja man wollte ihn fertig machen. Der Grund, eine Rede, die einer Interessengruppe nicht schmeckte. Also so abwegig und daneben wie sie das abtun wollen, ist meine Erregung nun doch nicht.
Und warum wird dieser Celine überhaupt besprochen? Wenn der schlimmer schrieb als Adolf? Da wäre doch ignorieren mehr angebracht...
"Nun, in der Tat las ich nichts von diesem Autor - was ich aber ändern werde-, habe nur das Bedürfnis gehabt nach all der Antisemitismus Psychose, die einem neueren Lesen gleich ins Auge springt, den ganzen Laden und deren Autoren für suspekt zu erklären."
Wenn Sie nichts von Celine gelesen haben, wie kommen Sie dann dazu, hier von einer Antisemitismus-Psychose zu sprechen?
Ihr erster Kommentar liest sich gerade so, als wollten Sie den armen Celine posthum gegen unberechtigte Antisemitismus-Vorwürfe eines Meinungskartells von 'delirierenden' (Ihre Wortwahl!)ZEIT-Journalisten in Schutz nehmen.
Das ist so absurd, dass ich mir nicht ernsthaft vorstellen kann, dass das Ihre Absicht war.
Sie erlauben sich recht forsche Urteile über Sachverhalte und Personen von denen Sie offensichtlich wenig bis nichts wissen - meinungsstark sind Sie, aber leider ignorant was die Sachverhalte angeht, über die Sie urteilen. Nun, wenigstens beabsichtigen Sie ja, das zu ändern.
Übrigens scheinen Sie auch den Kommentar nicht gelesen zu haben (jedenfalls nicht besonders gründlich), erklärt er doch gerade warum eine Beschäftigung mit Celine trotzdem lohnend und notwendig ist.
Noch etwas: der Kommentar war zu Celine, nicht zu Martin Walser. Ich sehe daher im Unterschied zu Ihnen auch keinen Grund die Paulskirchendebatte wiederzubeleben.
"Nun, in der Tat las ich nichts von diesem Autor - was ich aber ändern werde-, habe nur das Bedürfnis gehabt nach all der Antisemitismus Psychose, die einem neueren Lesen gleich ins Auge springt, den ganzen Laden und deren Autoren für suspekt zu erklären."
Wenn Sie nichts von Celine gelesen haben, wie kommen Sie dann dazu, hier von einer Antisemitismus-Psychose zu sprechen?
Ihr erster Kommentar liest sich gerade so, als wollten Sie den armen Celine posthum gegen unberechtigte Antisemitismus-Vorwürfe eines Meinungskartells von 'delirierenden' (Ihre Wortwahl!)ZEIT-Journalisten in Schutz nehmen.
Das ist so absurd, dass ich mir nicht ernsthaft vorstellen kann, dass das Ihre Absicht war.
Sie erlauben sich recht forsche Urteile über Sachverhalte und Personen von denen Sie offensichtlich wenig bis nichts wissen - meinungsstark sind Sie, aber leider ignorant was die Sachverhalte angeht, über die Sie urteilen. Nun, wenigstens beabsichtigen Sie ja, das zu ändern.
Übrigens scheinen Sie auch den Kommentar nicht gelesen zu haben (jedenfalls nicht besonders gründlich), erklärt er doch gerade warum eine Beschäftigung mit Celine trotzdem lohnend und notwendig ist.
Noch etwas: der Kommentar war zu Celine, nicht zu Martin Walser. Ich sehe daher im Unterschied zu Ihnen auch keinen Grund die Paulskirchendebatte wiederzubeleben.
"Nun, in der Tat las ich nichts von diesem Autor - was ich aber ändern werde-, habe nur das Bedürfnis gehabt nach all der Antisemitismus Psychose, die einem neueren Lesen gleich ins Auge springt, den ganzen Laden und deren Autoren für suspekt zu erklären."
Wenn Sie nichts von Celine gelesen haben, wie kommen Sie dann dazu, hier von einer Antisemitismus-Psychose zu sprechen?
Ihr erster Kommentar liest sich gerade so, als wollten Sie den armen Celine posthum gegen unberechtigte Antisemitismus-Vorwürfe eines Meinungskartells von 'delirierenden' (Ihre Wortwahl!)ZEIT-Journalisten in Schutz nehmen.
Das ist so absurd, dass ich mir nicht ernsthaft vorstellen kann, dass das Ihre Absicht war.
Sie erlauben sich recht forsche Urteile über Sachverhalte und Personen von denen Sie offensichtlich wenig bis nichts wissen - meinungsstark sind Sie, aber leider ignorant was die Sachverhalte angeht, über die Sie urteilen. Nun, wenigstens beabsichtigen Sie ja, das zu ändern.
Übrigens scheinen Sie auch den Kommentar nicht gelesen zu haben (jedenfalls nicht besonders gründlich), erklärt er doch gerade warum eine Beschäftigung mit Celine trotzdem lohnend und notwendig ist.
Noch etwas: der Kommentar war zu Celine, nicht zu Martin Walser. Ich sehe daher im Unterschied zu Ihnen auch keinen Grund die Paulskirchendebatte wiederzubeleben.
"Wenn Sie nichts von Celine gelesen haben, wie kommen Sie dann dazu, hier von einer Antisemitismus-Psychose zu sprechen?"
Haben sie den gelesen?
Scheinbar lesen sie keine Kommentare, die zu dem passendem Thema geschrieben werden, dass das Thema Antisemitismus erfaßt. Sie sollten dort mal lesen wie man gleich als Antisemit tituliert wird, [...]. Habe eben was gegen Meinungsmacher, die ihre Texte als die Überwahrheit verkaufen wollen.
Also nochmal, der Artikel über Celine, das Thema Antisemitismus und die darauf folgenden Kommentare, hat mir ein Bild davon vermittelt, wie hier mit Meinungsfreiheit umgegangen wird - man mag kein Opportunismus gegen den Vorwurf des Antisemitismus.
Ihre Schriebe liest sich wie die eines getroffenen Hundes, und dann kommt die Terminologie der Stasi zum Zuge -"Sachverhalte","Personen von denen sie offensichtlich...",als hätte ich mich ihrer Meinungshoheit zu beugen.
Dass sie ein Grund sehen nichts zu sehen, passt zum Walser Fall und ihnen.
Ich habe da eine Idee, warum publiziert "Die Zeit" nicht mal Auszüge des so grandios gescheiten Celin -denn außer Berufsschreiber, liest den eh kaum jemand...
Teil entfernt. Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Wortwahl. Danke. Die Redaktion/wg
"Wenn Sie nichts von Celine gelesen haben, wie kommen Sie dann dazu, hier von einer Antisemitismus-Psychose zu sprechen?"
Haben sie den gelesen?
Scheinbar lesen sie keine Kommentare, die zu dem passendem Thema geschrieben werden, dass das Thema Antisemitismus erfaßt. Sie sollten dort mal lesen wie man gleich als Antisemit tituliert wird, [...]. Habe eben was gegen Meinungsmacher, die ihre Texte als die Überwahrheit verkaufen wollen.
Also nochmal, der Artikel über Celine, das Thema Antisemitismus und die darauf folgenden Kommentare, hat mir ein Bild davon vermittelt, wie hier mit Meinungsfreiheit umgegangen wird - man mag kein Opportunismus gegen den Vorwurf des Antisemitismus.
Ihre Schriebe liest sich wie die eines getroffenen Hundes, und dann kommt die Terminologie der Stasi zum Zuge -"Sachverhalte","Personen von denen sie offensichtlich...",als hätte ich mich ihrer Meinungshoheit zu beugen.
Dass sie ein Grund sehen nichts zu sehen, passt zum Walser Fall und ihnen.
Ich habe da eine Idee, warum publiziert "Die Zeit" nicht mal Auszüge des so grandios gescheiten Celin -denn außer Berufsschreiber, liest den eh kaum jemand...
Teil entfernt. Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Wortwahl. Danke. Die Redaktion/wg
"Wenn Sie nichts von Celine gelesen haben, wie kommen Sie dann dazu, hier von einer Antisemitismus-Psychose zu sprechen?"
Haben sie den gelesen?
Scheinbar lesen sie keine Kommentare, die zu dem passendem Thema geschrieben werden, dass das Thema Antisemitismus erfaßt. Sie sollten dort mal lesen wie man gleich als Antisemit tituliert wird, [...]. Habe eben was gegen Meinungsmacher, die ihre Texte als die Überwahrheit verkaufen wollen.
Also nochmal, der Artikel über Celine, das Thema Antisemitismus und die darauf folgenden Kommentare, hat mir ein Bild davon vermittelt, wie hier mit Meinungsfreiheit umgegangen wird - man mag kein Opportunismus gegen den Vorwurf des Antisemitismus.
Ihre Schriebe liest sich wie die eines getroffenen Hundes, und dann kommt die Terminologie der Stasi zum Zuge -"Sachverhalte","Personen von denen sie offensichtlich...",als hätte ich mich ihrer Meinungshoheit zu beugen.
Dass sie ein Grund sehen nichts zu sehen, passt zum Walser Fall und ihnen.
Ich habe da eine Idee, warum publiziert "Die Zeit" nicht mal Auszüge des so grandios gescheiten Celin -denn außer Berufsschreiber, liest den eh kaum jemand...
Teil entfernt. Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Wortwahl. Danke. Die Redaktion/wg
"Ich habe da eine Idee, warum publiziert "Die Zeit" nicht mal Auszüge des so grandios gescheiten Celin -denn außer Berufsschreiber, liest den eh kaum jemand..."
Na ja, jeder Romanistik-Student liest ihn (0der sollte es) und jeder, der ernsthaft an Literatur oder Zeitgeschichte interessiert ist, liest ihn auch. Sie gehören scheinbar nicht dazu.
Übrigens, ausser Ihnen hat niemand behauptet, dass Celine 'gescheit' war. Paranoiker sind das eher selten...
"Ich habe da eine Idee, warum publiziert "Die Zeit" nicht mal Auszüge des so grandios gescheiten Celin -denn außer Berufsschreiber, liest den eh kaum jemand..."
Na ja, jeder Romanistik-Student liest ihn (0der sollte es) und jeder, der ernsthaft an Literatur oder Zeitgeschichte interessiert ist, liest ihn auch. Sie gehören scheinbar nicht dazu.
Übrigens, ausser Ihnen hat niemand behauptet, dass Celine 'gescheit' war. Paranoiker sind das eher selten...
"Haben sie den gelesen?"
Im Gegensatz zu Ihnen: Ja. Sein Roman 'Reise ans Ende der Nacht' gilt als Jahrhundertwerk. Jeder halbwegs Gebildete weiss das.
"Scheinbar lesen sie keine Kommentare, die zu dem passendem Thema geschrieben werden, dass das Thema Antisemitismus erfaßt."
Scheinbar missverstehen Sie mich. Ich sehe nur nicht, was Ihre Verschwörungstheorien mit dem Thema zu tun haben.
[...]
"Also nochmal, der Artikel über Celine, das Thema Antisemitismus und die darauf folgenden Kommentare, hat mir ein Bild davon vermittelt, wie hier mit Meinungsfreiheit umgegangen wird - man mag kein Opportunismus gegen den Vorwurf des Antisemitismus."
Moment: Sie durften Ihre Ansichten (über ein Thema, dass Sie eingestandermassen nicht kennen) hier publizieren. Widerworte sind aber nicht erlaubt, oder wie?
"Ihre Schriebe liest sich wie die eines getroffenen Hundes, und dann kommt die Terminologie der Stasi zum Zuge -"Sachverhalte","Personen von denen sie offensichtlich...",als hätte ich mich ihrer Meinungshoheit zu beugen.
Dass sie ein Grund sehen nichts zu sehen, passt zum Walser Fall und ihnen."
Ihre perfiden Anzüglichkeiten und geschmacklosen Wortverdrehungen können Sie sich schenken.
Teile entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Originalkommentar, den Sie hier zitieren, inzwischen moderiert wurde. Danke. Die Redaktion/wg
"Ich habe da eine Idee, warum publiziert "Die Zeit" nicht mal Auszüge des so grandios gescheiten Celin -denn außer Berufsschreiber, liest den eh kaum jemand..."
Na ja, jeder Romanistik-Student liest ihn (0der sollte es) und jeder, der ernsthaft an Literatur oder Zeitgeschichte interessiert ist, liest ihn auch. Sie gehören scheinbar nicht dazu.
Übrigens, ausser Ihnen hat niemand behauptet, dass Celine 'gescheit' war. Paranoiker sind das eher selten...
Ihnen ist dieser Celin zu Kopfe gestiegen -sie hätten ihn nicht lesen sollen, und nach ihrem Habitus werde ich mir es doch noch überlegen,ihn zu lesen, will ich doch in kein Dogmatismus verfallen, der bei ihnen die digitale Feder führt.
Ihr einerseits Preisen dieses Autors als unentbehrlich für Bildende und dann ihn im gleichen Zug als Paranoiker zu fixieren, ist schon eine kapriziöse Ambivalenz, die sie an den Tag legen.
Auch sonst ist ihr Verstehen nicht das, was Kluge ausmacht.
Verschwörungstheorie-? Ein billiges Wort für solche, die sich in die Sackgasse schrieben
Mit Ihrem gediegenen und auf völliger Unkenntnis von Leben, Persönlichkeit und Werk basierenden Urteil über Celine kann ich armer Wicht mich natürlich nicht messen, ebenso alle Experten, die sich ausgiebig mit ihm beschäftigt haben und deren Urteil ziemlich eindeutig ist: ein Paranoiker, extrem unangenehmer Zeitgenosse, übelster Antisemit und Rassist und (trotzdem) grossartiger Romanschriftsteller.
Wir haben halt alle nicht Ihren grossartigen Horizont, der Dinge weiss, ohne sie zu kennen.
Mit Ihrem gediegenen und auf völliger Unkenntnis von Leben, Persönlichkeit und Werk basierenden Urteil über Celine kann ich armer Wicht mich natürlich nicht messen, ebenso alle Experten, die sich ausgiebig mit ihm beschäftigt haben und deren Urteil ziemlich eindeutig ist: ein Paranoiker, extrem unangenehmer Zeitgenosse, übelster Antisemit und Rassist und (trotzdem) grossartiger Romanschriftsteller.
Wir haben halt alle nicht Ihren grossartigen Horizont, der Dinge weiss, ohne sie zu kennen.
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