Nachhaltigkeitsbericht Im Wettlauf um Ressourcen
Gegen Hunger und Umweltzerstörung – 400 Experten beschreiben die Welt von morgen.
© Norberto Duarte/AFP/Getty Images

Ein Arbeiter erntet Weizen in Campo, Paraguay
Ob Weizen, Reis oder Mais – weltweit explodieren die Preise für Nahrungsmittel. Soziale Konflikte spitzen sich zu. Der unkoordinierte Wettlauf um Ressourcen, ob im überfischten Ozean oder an Land, verschärft Risiken, die alle Konsumenten betreffen werden. Deshalb ist The Future of Food and Farming eine Pflichtlektüre. Der hervorragende neue Report über die Zukunft der Nahrung wurde in der vergangenen Woche vom wissenschaftlichen Chefberater der britischen Regierung präsentiert, Sir John Beddington.
400 Fachleute aus 35 Ländern waren daran beteiligt. Nüchtern legen sie dar, warum die Nahrungsproduktion bis zum Jahr 2050 unter nie da gewesenen Druck geraten dürfte, was wiederum mehr Forschung, Bildung und Zusammenarbeit gebietet. Der Hunger lasse sich nicht mehr als lösbare Umverteilungsaufgabe beiseiteschieben. Bereits jetzt zeige sich eine massive Unwucht: 925 Millionen Menschen litten an Hunger, etwa einer weiteren Milliarde mangele es an wichtigen Mineralien oder Vitaminen. Ihnen gegenüber stehe eine Milliarde Menschen, die zunehmend an ihrem Übergewicht erkranke. Doch die differenzierte Zukunftsstudie beschreibt nicht bloß eine Welt in Ungleichheit, sondern auch in enger Verflechtung.

Eine wachsende Weltbevölkerung muss ernährt werden, während die Getreideproduktion stagniert. Wird der Weizen reichen?
Verflochten wegen der Zunahme der Weltbevölkerung auf etwa neun Milliarden bis zur Jahrhundertmitte; wegen wachsenden Fleischhungers in kaufkräftigeren Ländern (China, Indien), was den Futtermittelbedarf hochkatapultiert. Und obendrein verfeuern Industriestaaten zunehmend Weizen, Zucker, Raps, Mais oder Palmöl in Form von Biotreibstoff oder Biogas. So hängt alles mit allem zusammen.
Die Stärke des Reports ist es, nicht nur auf Ernährung und Landwirtschaft zu schauen, sondern auf die nachhaltige Nutzung der Natur, ja des Planeten insgesamt. Energiefragen, Klima- und Biodiversitätsschutz spielen eine wichtige Rolle dabei. Wer immer mehr Landflächen nutzt, der zerstört (wenngleich häufig nur indirekt) Wald oder Wiesen – und so die Artenvielfalt. Er schadet aber auch dem Klima, denn durchwurzelte Böden binden sehr viel Kohlendioxid. So haben Änderungen in der Landnutzung den Treibhausgasausstoß der globalen Landwirtschaft fast verdoppelt. Das lässt den Bioenergieeinsatz oft fragwürdig erscheinen.
Staaten sollten daher weniger mit Subventionen nationale Belange stützen, sondern global kooperieren. Und ihre Konsumenten über gesunde Ernährung aufklären, fordert der Report. Ebenso wichtig sei es, Abfälle in der Produktion, bei Transport, Lagerung und Konsum zu vermeiden – Biolandbau gehe zwar ökologisch in die richtige Richtung, sei aber oft noch zu teuer und ineffizient. Andererseits dürften auch gentechnisch veränderte Organismen oder Klontiere kein Tabu sein. Ihr Einsatz müsse nur sorgfältig ökologisch und ethisch geprüft und Akzeptanz bei allen Beteiligten hergestellt werden.
Jenseits aller Ideologie geben die Weltautoren das Motto aus: »Nachhaltige Intensivierung«.
- Datum 04.02.2011 - 19:37 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 3.2.2011 Nr. 06
- Kommentare 31
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Ich verweise an dieser Stelle an das Buch "Das Ende der Welt, wie wir sie kannten", da wird auch sehr schön der Begriff der Überentwicklung erklärt, was unsere Welt ja nun mal ist.
Daseinsberechtigung, und dabei geht es nicht um den Sieg der stärkeren Spezies, sondern um eine ausgewogene Balance aller Arten. Das ist das Konzept der Natur. Nur wir Menschen entziehen uns diesem Konzept, weil wir uns als eine dominierende, überlegene Art sehen, die glaubt das System der Natur zu durchschauen und zu kontrollieren. Aber dem ist nicht so, denn wir sind nur ein geringer Teil dieses Systems und können uns nur erhalten, wenn wir alle anderen Arten miterhalten bzw. schützen. Ansonsten werden wir zwangläufig untergehen, denn die Gesetze der Natur sind unüberwindlich, auch für uns Menschen.
Was nützt eine dickgefülltes Bankkonto, wenn es keine verwertbaren Resourcen bzw. keine Natur mehr gibt? Denkt mal drüber nach.
... Sie schreiben: "und dabei geht es nicht um den Sieg der stärkeren Spezies, sondern um eine ausgewogene Balance aller Arten", sowie: "Nur wir Menschen entziehen uns diesem Konzept"
Mal provokativ gefragt... wie um alles in der Welt kommen Sie denn darauf? Etwa nur weil wir gelernt haben das Feuer ein wenig zu kontrollieren, oder weil wir einen Teil des Evolutionsdrucks auf uns nun selbst bestimmen?
Nur weil eine unserer Generationen vielleicht 25-30 Jahre dauert und nicht 5 Minuten wie bei einem Bakterium erscheint es Ihnen so, dass wir uns dem natürlichen Konzept entziehen? 3.000 Jahre Zivilisation sind gerade mal 120 Generationen... Massensterben via Pest und Hungersnöte inklusive. Mehr als einmal dürfte der Homo Sapiens in den vielleicht 250.000 Jahren seiner Existenz ganz real vor dem Aussterben gestanden haben. Alle anderen Menschenarten sind bereits ausgestorben... der Neandertaler verließ uns erst vor ca. 30.000 Jahren.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass Sie beim Begriff "ausgewogene Balance" an irgendeine ökoromantische Vorstellung denken. Dabei sind die natürlichen Populationszyklen stehts mit explosionsartiger Vermehrung bei einem Ressourcenüberschuß wie auch mit brutalem Massensterben bei aufgebrauchten Ressourcen verbunden. Ganz besonders gilt dies für Lebewesen, die in der Nahrungskette weit oben stehen.
Und wie es scheint verbauchen wir gerade innerhalb kürzester Zeit die lebenswichtigen Ressourcen, begleitet von einer gewaltigen Bevölkerungsexplosion.
"Alle Lebewesen haben irgendwie eine Daseinsberechtigung."
Interessante These. Das Problem ist aber, dass nicht nur die Natur selbst den größten Separator stellt (fast 100 % aller Tierarten, die jemals existierten, sind ausgestorben bevor der Mensch die Bühne betrat), sondern auch keine Einzige Art heute existieren würde, wäre sie nicht in irgendeiner Weise besser angepasst (vulgo: stärker) als eine andere.
Anmerkung: Das bedeutet zwar noch lange nicht, dass es nun eine gute Idee ist, andere Spezies auszurotten, aber eine "Daseinsberechtigung" (für jedwedes Lebewesen) zu postulieren, halte ich dennoch für weit hergeholt.
... Sie schreiben: "und dabei geht es nicht um den Sieg der stärkeren Spezies, sondern um eine ausgewogene Balance aller Arten", sowie: "Nur wir Menschen entziehen uns diesem Konzept"
Mal provokativ gefragt... wie um alles in der Welt kommen Sie denn darauf? Etwa nur weil wir gelernt haben das Feuer ein wenig zu kontrollieren, oder weil wir einen Teil des Evolutionsdrucks auf uns nun selbst bestimmen?
Nur weil eine unserer Generationen vielleicht 25-30 Jahre dauert und nicht 5 Minuten wie bei einem Bakterium erscheint es Ihnen so, dass wir uns dem natürlichen Konzept entziehen? 3.000 Jahre Zivilisation sind gerade mal 120 Generationen... Massensterben via Pest und Hungersnöte inklusive. Mehr als einmal dürfte der Homo Sapiens in den vielleicht 250.000 Jahren seiner Existenz ganz real vor dem Aussterben gestanden haben. Alle anderen Menschenarten sind bereits ausgestorben... der Neandertaler verließ uns erst vor ca. 30.000 Jahren.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass Sie beim Begriff "ausgewogene Balance" an irgendeine ökoromantische Vorstellung denken. Dabei sind die natürlichen Populationszyklen stehts mit explosionsartiger Vermehrung bei einem Ressourcenüberschuß wie auch mit brutalem Massensterben bei aufgebrauchten Ressourcen verbunden. Ganz besonders gilt dies für Lebewesen, die in der Nahrungskette weit oben stehen.
Und wie es scheint verbauchen wir gerade innerhalb kürzester Zeit die lebenswichtigen Ressourcen, begleitet von einer gewaltigen Bevölkerungsexplosion.
"Alle Lebewesen haben irgendwie eine Daseinsberechtigung."
Interessante These. Das Problem ist aber, dass nicht nur die Natur selbst den größten Separator stellt (fast 100 % aller Tierarten, die jemals existierten, sind ausgestorben bevor der Mensch die Bühne betrat), sondern auch keine Einzige Art heute existieren würde, wäre sie nicht in irgendeiner Weise besser angepasst (vulgo: stärker) als eine andere.
Anmerkung: Das bedeutet zwar noch lange nicht, dass es nun eine gute Idee ist, andere Spezies auszurotten, aber eine "Daseinsberechtigung" (für jedwedes Lebewesen) zu postulieren, halte ich dennoch für weit hergeholt.
... Sie schreiben: "und dabei geht es nicht um den Sieg der stärkeren Spezies, sondern um eine ausgewogene Balance aller Arten", sowie: "Nur wir Menschen entziehen uns diesem Konzept"
Mal provokativ gefragt... wie um alles in der Welt kommen Sie denn darauf? Etwa nur weil wir gelernt haben das Feuer ein wenig zu kontrollieren, oder weil wir einen Teil des Evolutionsdrucks auf uns nun selbst bestimmen?
Nur weil eine unserer Generationen vielleicht 25-30 Jahre dauert und nicht 5 Minuten wie bei einem Bakterium erscheint es Ihnen so, dass wir uns dem natürlichen Konzept entziehen? 3.000 Jahre Zivilisation sind gerade mal 120 Generationen... Massensterben via Pest und Hungersnöte inklusive. Mehr als einmal dürfte der Homo Sapiens in den vielleicht 250.000 Jahren seiner Existenz ganz real vor dem Aussterben gestanden haben. Alle anderen Menschenarten sind bereits ausgestorben... der Neandertaler verließ uns erst vor ca. 30.000 Jahren.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass Sie beim Begriff "ausgewogene Balance" an irgendeine ökoromantische Vorstellung denken. Dabei sind die natürlichen Populationszyklen stehts mit explosionsartiger Vermehrung bei einem Ressourcenüberschuß wie auch mit brutalem Massensterben bei aufgebrauchten Ressourcen verbunden. Ganz besonders gilt dies für Lebewesen, die in der Nahrungskette weit oben stehen.
Und wie es scheint verbauchen wir gerade innerhalb kürzester Zeit die lebenswichtigen Ressourcen, begleitet von einer gewaltigen Bevölkerungsexplosion.
[...]
Ich dachte, es geht wieder los, der Mensch sei "unnatürlich" und "zerstöre" den Planeten, während andere Spezies ja angeblich soo harmonische in Ökosystemen zusammenleben.
Dann gibt es sicher auch keinen Grund, nutzlose Arten und Ökosysteme zu erhalten oder?
Gekürzt. Bitte achten Sie auf einen sachlichen Umgangston und beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/lv
[...]
Ich dachte, es geht wieder los, der Mensch sei "unnatürlich" und "zerstöre" den Planeten, während andere Spezies ja angeblich soo harmonische in Ökosystemen zusammenleben.
Dann gibt es sicher auch keinen Grund, nutzlose Arten und Ökosysteme zu erhalten oder?
Gekürzt. Bitte achten Sie auf einen sachlichen Umgangston und beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/lv
Herr Schuh, wird auch auf die Börse, explizit die Nahrungsspekulanten und den Einfluss bekannter Multinationaler Konzerne hingewiesen?
Monsanto (Arte Doku)
http://www.youtube.com/wa...
3 Sat Doku Nahrung als Spekulationsobjekt
http://www.youtube.com/wa...
ARD Monitor: Deutsche Bank - Spekulationen mit dem Mangel an Nahrung
http://www.youtube.com/wa...
ZDF : http://www.youtube.com/wa...
Amflora Gen-Kartoffel BASF in Sachsen (Nicht zum Essen, sondern zur industriellen Nutzung!!):
http://www.youtube.com/wa...
Stellen Sie sich doch mal die Erde ohne Menschen vor, was übrigens Allen Wiseman wunderbar in seinem Buch "Die Welt ohne uns" beschreibt, dann wäre die Artenvielfalt wesentlich größer, als wie wir sie heute vorfinden. Erst die Ausbreitung und der damit verbundene Einfluß der Menschen über alle Kontinente hat dieser 'Balance' ein jähes Ende gesetzt. Viele Tierarten waren aufgrund der einseitigen Anpassung an ihrer Umwelt territorial beschränkt. Aber schon am Beispiel Australien zeigt sich was der Einfluß des Menschen auf das ökologische System für verheerende Folgen haben kann.(Ich hoffe Sie sind darüber informiert)
Die technologische Entwicklung der Menschen passt nicht ins ökologische Konzept der Natur, das vorsieht das eine Art immer auch gewisse Fressfeinde hat. Nur wer frisst die Menschen? Genau, keiner, jedenfalls nicht in großer Zahl.
Also kann sich der Mensch ungehindert ausbreiten, solange er Wasser und Nahrungsquellen findet. Was aber zwangläufig dazu führt, dass ökologische Systeme zerstört werden.
Ich möchte mir nicht das Horrorszenario ausmalen, falls es nur noch ungenügende Nahrungsquellen gibt. Was kommt dann? Kannibalismus?
1erTechnokrat schreibt: "Nur wer frisst die Menschen? Genau, keiner, jedenfalls nicht in großer Zahl."
Oh, da finden sich welche: Hitler, Stalin, Pol Pot zum Beispiel. Werden die Ressourcen knapp, kommt es zu Kriegen, für die sich charismatische "Führer" finden und eine entsprechende Religion oder Ideologie, die den Feind zum "Untermenschen", zum "Klassenfeind" oder zum "Satan" erklärt, dessen Ausrottung ein edles Werk ist. Solche düsteren Prognosen kommen nicht nur von Rechten wie Gunnar Heinsohn, sondern auch von Linken, zum Beispiel von Carl Amery, Theoretiker der GRÜNEN und Naturschützer. Wir Menschen müssen alle bescheidener werden, sonst wird es übel.
... Sie verstehen es wohl nicht, oder?
ES GIBT KEINE BALANCE!!!!
Es verschwinden ständig Arten und es kommen ständig neue hinzu, selbst ohne den Menschen. Der Mensch ist dabei nur für einen winzigen Zeitraum in der Erdgeschichte ein Einflußfaktor, es gab davor eine "Umwelt" und wird auch nach dem Menschen eine "Umwelt" geben.
Und selbst die Population des Menschen unterliegt den natürlichen Populationszyklen die auch Sie erkennen würden, würden Sie Ihre Perspektive nicht auf ein paar hundert Jahre in der Entwicklungsgeschichte des Menschen verengen.
Was Sie hier vortragen ist nichts anderes als primitive Ökoromantik pur.
1erTechnokrat schreibt: "Nur wer frisst die Menschen? Genau, keiner, jedenfalls nicht in großer Zahl."
Oh, da finden sich welche: Hitler, Stalin, Pol Pot zum Beispiel. Werden die Ressourcen knapp, kommt es zu Kriegen, für die sich charismatische "Führer" finden und eine entsprechende Religion oder Ideologie, die den Feind zum "Untermenschen", zum "Klassenfeind" oder zum "Satan" erklärt, dessen Ausrottung ein edles Werk ist. Solche düsteren Prognosen kommen nicht nur von Rechten wie Gunnar Heinsohn, sondern auch von Linken, zum Beispiel von Carl Amery, Theoretiker der GRÜNEN und Naturschützer. Wir Menschen müssen alle bescheidener werden, sonst wird es übel.
... Sie verstehen es wohl nicht, oder?
ES GIBT KEINE BALANCE!!!!
Es verschwinden ständig Arten und es kommen ständig neue hinzu, selbst ohne den Menschen. Der Mensch ist dabei nur für einen winzigen Zeitraum in der Erdgeschichte ein Einflußfaktor, es gab davor eine "Umwelt" und wird auch nach dem Menschen eine "Umwelt" geben.
Und selbst die Population des Menschen unterliegt den natürlichen Populationszyklen die auch Sie erkennen würden, würden Sie Ihre Perspektive nicht auf ein paar hundert Jahre in der Entwicklungsgeschichte des Menschen verengen.
Was Sie hier vortragen ist nichts anderes als primitive Ökoromantik pur.
Malthus wird am Ende nun mal recht behalten. Am Ende dieses Jahrhunderts wird die Population Mensch einen einschneidenden Rückgang zu verzeichnen haben.
1erTechnokrat schreibt: "Nur wer frisst die Menschen? Genau, keiner, jedenfalls nicht in großer Zahl."
Oh, da finden sich welche: Hitler, Stalin, Pol Pot zum Beispiel. Werden die Ressourcen knapp, kommt es zu Kriegen, für die sich charismatische "Führer" finden und eine entsprechende Religion oder Ideologie, die den Feind zum "Untermenschen", zum "Klassenfeind" oder zum "Satan" erklärt, dessen Ausrottung ein edles Werk ist. Solche düsteren Prognosen kommen nicht nur von Rechten wie Gunnar Heinsohn, sondern auch von Linken, zum Beispiel von Carl Amery, Theoretiker der GRÜNEN und Naturschützer. Wir Menschen müssen alle bescheidener werden, sonst wird es übel.
Durch "Die Grenzen des Wachstums" habe ich recht früh mit dieser Problematik vertraut gemacht. Vor 30 Jahren habe ich mit Programmierung begonnen. Ich konzentrierte mich eine gewisse Zeit auf Simulationsprogramme. Bei der Konstruktion von Modellen und den zugrunde liegenden Abhängigkeiten kann sich einiges einschleichen.
Eines mußte ich lernen: Absolute Gewissheit kann man über Simulationen nicht erreichen. Je größer der Zeitrahmen, desto mehr kann das Ergebnis von der Realität abweichen.
Was mich am meisten verblüfft hat: Die chinesische Regierung plant munter expansive Projekte in einem Zeitrahmen, der so lange ist, dass der Zeitpunkt des für uns so absolut sicher geltenden Weltzusammenbruchs um mehrere Jahrzehnte überschreitet.
Haben die Chinesen nichts vom so sicheren Weltuntergang gehört, der bei uns so verbreitet ist?
Da läßt uns doch ein @SubversiverDemokrat wissen, dass "Je größer der Zeitrahmen (einer Prognose), desto mehr kann das Ergebnis von der Realität abweichen."
Das ist ja ein Ding! Vor allem deshalb, dass Prognosen immer schwierig sind, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
mit dem Thema Malthusianismus. Ich hoffe, Sie haben inzwischen mitbekommen, dass diese Simulationen eine pseudowissenschaftliche Farce sind??
Da läßt uns doch ein @SubversiverDemokrat wissen, dass "Je größer der Zeitrahmen (einer Prognose), desto mehr kann das Ergebnis von der Realität abweichen."
Das ist ja ein Ding! Vor allem deshalb, dass Prognosen immer schwierig sind, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
mit dem Thema Malthusianismus. Ich hoffe, Sie haben inzwischen mitbekommen, dass diese Simulationen eine pseudowissenschaftliche Farce sind??
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