Deutschlandkarte Besondere Backwaren
Die besten Seelen kommen aus Schwaben. Unsere Karte zeigt, welche Brot- und Gebäcksorten im vorigen Jahr mit einer Goldmedaille ausgezeichnet worden sind.
Urkunden, über die Jahre gesammelt und gerahmt im Verkaufsraum aufgehängt, sind der Stolz selbstständiger Bäckereien. Der Name der Brot- oder Brötchensorte und der des Bäckers sind oft von Hand eingetragen, sodass der Kunde ahnt: Hier kommt es noch auf manuelle Fähigkeiten an.
Die Prüfung ist freiwillig, und Tausende Bäcker unterziehen sich ihr, so beliebt sind die Urkunden. Die Karte zeigt bekannte Brot- und Gebäcksorten, die im vorigen Jahr mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden. Die besten Seelen – kleine Brote mit Kümmel und Salz – kommen noch immer aus Schwaben, die besten Brezeln werden südlich des Mains gebacken. (Um die Karte zu vergrößern, klicken Sie hier)
Ausreißer sind rar, etwa jene einzige Brezel-Auszeichnung in Schleswig-Holstein. Bäcker ist ein Beruf, der oft vom Vater an den Sohn weitergegeben wird, samt dem Geheimnis guten Brotes. In Soest in Westfalen gibt es die Bäckerei Haverland, mit Gold ausgezeichnet für »Soester Pumpernickel«, sie backt ihn seit 1570 ohne längere Unterbrechung. In das Brot eingebacken ist auch so etwas wie Identität.
- Datum 16.02.2011 - 14:55 Uhr
- Serie Deutschlandkarte
- Quelle ZEITmagazin, 17.2.2011 Nr. 08
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... den Informationswert dieses Beitrags, vor allem den diesr "Karte", erklären?
... soll es, so jedenfalls immer wieder aufflackernde Berichte von jenseits der Talwände, tatsächlich alemannischsprachige Regionen geben, in welchen das Gebäck "Seelen" genannt wird.
... hauptsächlich als wundervolles "Set" für eine der schönsten Dampf-Schmalspurbahnen, die es je gab, in Erinnerung. Gruß ins Jagsttal!
Früher gab es die bei der Brezloma im Stadtpark. Es war ein Abenteuer, sie zu finden, da sie ja ambulant mit ihrem Wagen unterwegs war. Der Teig war so stark gelaugt, dass er sich von innen heraus mit einer Salzschicht überzog. Die dünnen Teile der Brezel krachten beim Reinbeißen und das dicke Teil hatte eine knusprige, salzige Hülle und einen strukturierte Kern mit Geschmack.
Diese Art scheint ausgestorben zu sein. Welcher Depp kam auf die Idee, Brezeln mit diesem unsäglichen Granulat zu bestreuen, mit dem ich noch nicht mal Gehwege zur Enteisung bestreuen würde? Oder vielleicht doch,- aber das Salz muss aus dem Teig kommen und staubfein sein. Diese Kristalle tun im Mund weh und sind kulinarisch unlustig. Okay,- man könnte diese Industriebrezn zertrocknen lassen, dann wäre das effizient zum Gehwegstreuen bei Glatteis, weil dem Salz ja auch Granulat beigemischt sein muss.
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