Atomkraft Herr Röttgen versucht zu reden...
...aber die Atomkraftgegner im Wendland brüllen ihn nieder.
Als die Trecker und die Trommler und die Clowns abgezogen waren, und als auch der Minister mit seinem Tross wieder gen Berlin entschwunden war, trat in einem Nebenraum des Kreistagsgebäudes im niedersächsischen Hitzacker ein Häufchen CDU-Lokalpolitiker zusammen, um eine Pressekonferenz abzuhalten. Fast alle Journalisten waren längst abgereist, und die stellvertretende Kreisfraktionsvorsitzende Karin Bertholdes-Sandrock, die offenbar vergessen hatte, dass sie die Gastgeberin dieser Veranstaltung war, fragte verwirrt in die sehr kleine Runde: »Ja, passiert hier denn noch etwas?«
Es wissen ja nicht viele, dass die CDU in Lüchow-Dannenberg, dem berühmten Gorleben-Landkreis, die stärkste Partei ist. Das Wendland, das ist Protest und Widerstand und das gelbe X der Castor-Gegner vor jedem vierten Haus. Aber in vielen der übrigen Häuser leben Anhänger der Atomkraft und des Endlagers im Gorleben-Salzstock. Die Kreis-CDU, die für diese Ziele wirbt, bekommt dafür gut 42 Prozent der Stimmen, erheblich mehr als SPD und die beiden Kreisfraktionen der zerstrittenen Grünen zusammen.
Am Montag dieser Woche ist der 34 Jahre alte Konflikt um Gorleben in eine neue Phase getreten. Norbert Röttgen, der Bundesumweltminister der CDU, hat sie eingeleitet. Er nennt sie »Dialog«. Drei Expertengremien, jedes davon paritätisch besetzt mit Kreis- und Bundesvertretern, sollen einander nach dem Vorbild der Stuttgarter Bahnhofs-Schlichtung sämtliche Argumente und Dokumente im Streit um das Endlager so lange öffentlich um die Ohren hauen, bis es ein für alle nachvollziehbares Ergebnis gibt. Es ist der Versuch, einen hoffnungslos eskalierten Konflikt doch noch zu befrieden. Dafür wollte Norbert Röttgen in Hitzacker werben.
Ein Bundesumweltminister im Kreistag von Lüchow-Dannenberg, das ist ein buntes und vor allem sehr lautes Spektakel, was in diesem Fall weniger an Röttgen als an seinem Publikum lag. Das hört sich dann ungefähr so an:
»Die Suche nach einem geeigneten Ort für ein Atommüllendlager liegt in nationaler, nicht in regionaler Verantwortung...«
VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT!
ALLES LÜGE!
»Wer der Auffassung ist, dass Gorleben kein geeigneter Standort ist, der hat die Möglichkeit, das mit seinen Argumenten darzulegen...«
GEH MIR WEG!
»Für diese Ergebnisoffenheit hafte ich...«
WIE HAFTET DER DENN?
MIT NICHTS!
KANN JA MIT SEINEM PRIVATVERMÖGEN HAFTEN!
»Was ich Ihnen anbiete, ist eine echte Mitentscheidung...«
HAHAHAHAHA!
»Wir haben einen Internetdialog begonnen...«
BUUUUHHH!
»…mit Hunderten von Beteiligten und Tausenden von Klicks...«
WIR SIND DIE MEHRHEIT! ABSCHALTEN! ABSCHALTEN!
- Datum 17.02.2011 - 17:30 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 17.2.2011 Nr. 08
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in Hitzacker! Eine größere Blöße hätte er sich nicht geben können. Der rasselte Sprüche aus dem Parteiprogramm runter , aber die Antworten auf entscheidende Fragen blieb er schuldig!
Eine Fehlbesetzung mehr, nach v.z.Gutenberg!
Diesem Land gehen wohl oder übel die Leute mit Verstand aus, die weiter sehen können wie die Parteistrategie reicht. Diesen Mißt hatten wir schon, Die Partei, die Partei hat immer Recht! Wo ist der Unterschied zur DDR? Ich weiß, ich habe die Wahl zwischen einigen Übeln zu wählen, aber dieses wars wohl!
In einer demokratischen Gesellschaft ist meines Erachtens nach der Dialog Grundvoraussetzung für die Vorbereitung politischer Entscheidungen.
Der Artikel beschreibt sehr direkt und kritisch die Haltung der Atomkraftgegner und wie sie das Angebot des Dialogs scheinbar ablehnen.
Ich selbst bin von den Langzeitfolgen der Atomkraft keineswegs begeistert. Allerdings sehe ich einen zukünftigen Energiebedarf, der durch AKWs effizienter gedeckt werden kann, als durch tausende Windparks, Staudämme und Solaranlagen.
Denn eines gibt es garantiert ganz sicher auch heute nicht: ökologisch einwandfreie Energieerzeugung. Diese Mär von Solar-, Wasser und Windenergie ist nichts weiter als das, was man vor 30, 40 Jahren über die Atomkraft verbreitet hat.
Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft bereits auf einem unnatürlich hohen Energielevel exiistiert (d.h. mehr Energie verbraucht, als sie auf natürlichem Wege (Muskelkraft, Flüße, Tiere etc.)) erzeugen kann.
Um AKWs überflüssig zu machen brauchen wir keine "ökologisch einwandfreien Energielieferfanten", sondern einen Vorschlag, auf welche energieverzehrenden technischen Errungenschaften wir bereit sind zu verzichten.
Entfernt. Bitte beachten Sie das Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/sh
stand im Raum wie ein Bett.......Der konnte fachliche Fragen nicht beantworten! Entscheidungen nicht dokumentieren und nun einfach"eine Nullnummer". Es lässt sich nicht dokumentieren, weil so verlogen und ignorant ist kein normaler Mensch, es sei den man verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Elend anderer Menschen!
Nun das sagt einem alles!
Wo bitte ist das ein Dialog, wenn sich ein Mensch höherer Gnaden vor einer großen Menge Menschen stellt, um die alten Versprechen und Worthülsen loszuwerden?
Wie bitte soll einer mit hunderten reden? Da ging es nicht um Dialoge! Da ging es darum, dass Röttgen sich äussern wollte.
Daher ist der Artikel wirklich der Kindergarten des Journalismus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas gedruckt wird.
Entfernt. Bitte beachten Sie das Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/sh
stand im Raum wie ein Bett.......Der konnte fachliche Fragen nicht beantworten! Entscheidungen nicht dokumentieren und nun einfach"eine Nullnummer". Es lässt sich nicht dokumentieren, weil so verlogen und ignorant ist kein normaler Mensch, es sei den man verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Elend anderer Menschen!
Nun das sagt einem alles!
Wo bitte ist das ein Dialog, wenn sich ein Mensch höherer Gnaden vor einer großen Menge Menschen stellt, um die alten Versprechen und Worthülsen loszuwerden?
Wie bitte soll einer mit hunderten reden? Da ging es nicht um Dialoge! Da ging es darum, dass Röttgen sich äussern wollte.
Daher ist der Artikel wirklich der Kindergarten des Journalismus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas gedruckt wird.
Meine persönlichen Erfahrungen im Wendland sind ganz andere als im Artikel dargestellt. Die große Mehrheit der Bewohner ist gegen Gorleben. Nur nutzt es nichts, wenn der Wolf Kreide gefressen hat und den Menschen dort seine Meinung aufdrängen will. Wer im Wendland wohnt, der hat seine besonderen Erfahrungen mit der Politik und den Politikern und mit dem Staat. Der läßt sich nicht, wie die Stuttgarter, von salbungsvollen Worten an der Nase herumführen.
Gorleben als Endlager ist gewollt und Sicherheitsbedenken sind da nachgeordnet. Damit die Atomkonzerne weiter Atomstrom produzieren können, muß ein Endlager her. Selbst wenn langfristig Grundwasser verseucht wird, die Menschen reihenweise an Leukämie krepieren und das Land zu einer strahlenden Wüste wird.
Wir haben schon jetzt ein riesiges Problem mit der Asse. Nur das dieses Problem nicht den Massenmedien thematisiert wird, heißt noch lange nicht, daß es nicht existiert.
Entfernt. Bitte beachten Sie das Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/sh
stand im Raum wie ein Bett.......Der konnte fachliche Fragen nicht beantworten! Entscheidungen nicht dokumentieren und nun einfach"eine Nullnummer". Es lässt sich nicht dokumentieren, weil so verlogen und ignorant ist kein normaler Mensch, es sei den man verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Elend anderer Menschen!
so ist er halt eben, unser selbsternannter Elitenpolitiker.
so ist er halt eben, unser selbsternannter Elitenpolitiker.
Dass 1977 zwischen der Regierung Helmut Schmidt (Bund) und der Regierung Ernst Alberecht (Niedersachsen) eine Entscheidung zum Atommüllendlagerstandort Gorleben getroffen wurde, die einen extrem starken Charakter von Verfassungsbruch, Amtsmissbrauch und politischem Totalitarismus hat, dürfte nach dem Studium des Gutachtens der von Ernst Alberecht ausgewählten Gutachterkommission zur Findung eines geeigneten Atommüllendlagerstandortes abgeleitet werden.
Und das muss mit Herr Röttgen erörtert werden und das ist von Herrn Röttgen zu beantworten.
Informationshinweise dazu:
http://de.wikipedia.org/w...
Eine Entscheidung für Gorleben ist eine bewusste Entscheidung für einen langfristig angelegten Massenmord an einer unspezifischen Menschengruppe, die als Bewohner der Norddeutschen Tiefebene von der radioaktiven Grundwasserversorgung an Leib und Leben existentiell bedroht wird.
lassen wir mal weg, aus dem einfachen Grund, das er in der Regierung sitzt und ja alles andere für seine Klintel durchsetzt! Das ist ja wohl das letzte Bauernopfer, was Sie ihr ab verlangen! Wieso nicht zurück in die Urgesellschaft?
lassen wir mal weg, aus dem einfachen Grund, das er in der Regierung sitzt und ja alles andere für seine Klintel durchsetzt! Das ist ja wohl das letzte Bauernopfer, was Sie ihr ab verlangen! Wieso nicht zurück in die Urgesellschaft?
Auf den ersten Blick mag es verwundern, warum im Wendland die CDU so stark ist. Bei genauerem Hinschauen wird deutlich, dass die CDU auch dort "nur" die Mehrheit der abgegebenen Stimmen hat.
Viele AtomkraftgegnerInnen behalten ihre Stimme für sich, geben sie nicht ab. Nicht zuletzt die frustrierende Politik der rot-grünen Bundesregierung hat im Wendland zu der (vermeintlichen) Erkenntnis geführt: "der Trog ist der gleiche, nur die Schweine haben gewechselt". Mit "Schweine" waren offensichtlich jene rot-grünen PolitikerInnen gemeint, die den "Atomkonsens" als "Atomausstieg" feierten - und verschwiegen, dass den Atomkonzernen im Gegenzug reduzierte Sicherheitsanforderungen zugebilligt wurden.
Der im Atomkonsens vereinbarte Sicherheits-Rabatt verhinderte teure Nachrüstungen (bei bekannten Sicherheitsdefiziten), die das Abschalten von AKW beschleunigt hätten - und diese Sicherheitsrabatte gelten bis heute.
Wenn dann immer wieder behauptet wird, Gorleben sei ein geeigneter Endlager-Standort, fragen viele sich, wie das zur bekannten Instabilität des Deckgebirges, zum Grundwasserkontakt des Salzes, sowie zu den Erdgasreservoiren passen kann - und verlieren den Glauben in die Parteien.
Aus dieser Perspektive erscheint vielen die Atompolitik diverser Regierungen als "Lug und Trug". Dementsprechend sinkt die Dialogbereitschaft.
Dabei wären die sachlichen Fakten so erdrückend eindeutig, wenn sie gehört würden.
lassen wir mal weg, aus dem einfachen Grund, das er in der Regierung sitzt und ja alles andere für seine Klintel durchsetzt! Das ist ja wohl das letzte Bauernopfer, was Sie ihr ab verlangen! Wieso nicht zurück in die Urgesellschaft?
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