Berufstätige Eltern Hurra, Mama arbeitet!
Erstmals sind in mehr als der Hälfte der Familien beide Elternteile berufstätig. Die Kinder finden das völlig in Ordnung.
In der Bundesrepublik Deutschland gab es in der Gründerzeit einen breiten familienpolitischen Konsens. Von 1945 an, nach dem Fall der nationalsozialistischen Diktatur, war sich die riesige Mehrheit einig: Die Familie und sonst keine soziale Institution ist die Keimzelle der Gesellschaft, und sie verdient den absoluten Schutz vor Eingriffen von außen. Die ideale Familie, auch das war unstrittig, besteht aus einem verheirateten Paar mit ein oder zwei, maximal auch drei Kindern.
Um die Autonomie der Familie zu sichern, wurde eine klare Arbeitsteilung zwischen den Ehepartnern angestrebt. Der Ehemann und Vater ist der erwerbstätige Geldverdiener, in der Regel außer Haus, die Ehefrau und Mutter ist die Haushälterin und Kindererzieherin, natürlich im Haus. Eine klassische Rollenzuweisung, die den meisten Westdeutschen als geradezu naturgegeben erschien.
67, ist Sozialwissenschaftler und einer der bekanntesten deutschen Jugendforscher. Seit 2009 arbeitet er an der Hertie School of Governance in Berlin.
Die Sicherung der Autonomie der Familie, und zwar des Ideals von Familie, war im Westen Deutschlands oberste Priorität. Diese historische Orientierung hat auch die Berufswelt beeinflusst. An den Arbeitsplätzen wurden alle Weichen gestellt, um eine volle Berufstätigkeit von Männern zu ermöglichen. Ihnen wurden alle Chancen eingeräumt, um sich beruflich zu entfalten und zugleich familiär, inklusive Haushalt und Kindererziehung, total zu entlasten. Das galt in den Betrieben wie in der Politik als Selbstverständlichkeit. Die Berufstätigkeit von Frauen war die absolute Ausnahme.
Bedenkt man diese historische Ausgangssituation, dann lässt ein Ergebnis der im vergangenen Jahr vorgelegten Kinderstudie 2010 aufhorchen. Sie wurde nach dem Vorbild der Shell Jugendstudien vom Kinderhilfswerk World Vision Deutschland in Auftrag gegeben und baut auf einer genauen repräsentativen Befragung von 2500 sechs- bis elfjährigen Kindern und ihren Eltern auf. Die Studie zeigt: Immer mehr Eltern sind berufstätig, darunter immer mehr Mütter, unabhängig fast vom Alter ihrer Kinder. Zum ersten Mal in einer repräsentativen Untersuchung dokumentiert diese Studie, dass die alte traditionelle Familienwelt in Deutschland der Vergangenheit angehört. Zum ersten Mal nämlich stellt sich heraus: Seit 2010 lebt die Mehrheit der Kinder in Deutschland mit Müttern und Vätern oder auch nur einem Elternteil zusammen, die einer Berufstätigkeit nachgehen. Die als Familienideal geförderte Ehepaarfamilie, in der der Vater erwerbstätig ist, die Mutter aber nicht, ist zu einem Minderheitsmodell geworden.
Das ist eine veritable familienpolitische Sensation für die inzwischen vereinte Bundesrepublik Deutschland. Gewiss, die Familien im Osten haben kräftig zu dieser Wende beigetragen, aber ausschlaggebend sind die Veränderungen im scheinbar konservativen Westen. Noch vor wenigen Jahren wurden hier Frauen als »Rabenmütter« gebrandmarkt, die nicht komplett auf eine Erwerbstätigkeit verzichteten, solange ihre Kinder sich mittags nicht selbst das warme Essen auf den Tisch stellen konnten. Bei der Mehrzahl der Familienverbände und der Mehrzahl der Familienforscher männlichen und weiblichen Geschlechts galt die Berufstätigkeit der Mütter als ein ernst zu nehmender Risikofaktor für alle Formen von Entwicklungs- und Leistungsstörungen der Kinder.
Und nun das Ergebnis der Kinderstudie 2010. Heute arbeiten in 51 Prozent aller Haushalte mit 6- bis 11-jährigen Kindern entweder beide Eltern oder – falls es sich um Alleinerziehende handelt – der eine verantwortliche Elternteil. Und ganz offensichtlich sind alle Beteiligten damit zufrieden! Die Kinderstudie 2010 jedenfalls macht deutlich, die Kinder selbst finden es völlig in Ordnung, wenn Mutter und Vater arbeiten gehen. Sie sind mit der zeitlich eingeschränkten Zuwendung ihrer Eltern unter der Bedingung zufrieden, dass diese zuverlässig und sicher ist. Am wichtigsten ist ihnen, Eltern zu haben, die sich in ihrer Rolle wohl fühlen und die gleichzeitig auch außerhalb der Familie etwas zu sagen haben. Auch wissen die Kinder genau, wie wichtig die Berufstätigkeit für die finanzielle Lage des Haushaltes ist, und sie fürchten nichts mehr als Arbeitslosigkeit und damit verbundene Armut.
In den Augen der Kinder spiegeln sich damit die wichtigsten Motive, die wohl auch ihre Eltern antreiben, um das traditionelle deutsche Familienmuster des erwerbstätigen Vaters und der haushaltenden Mutter zu überwinden. Erstens das Motiv der gesellschaftlichen Teilhabe beider Eltern, verbunden mit einer Überwindung normierter Geschlechtsrollen, also »Emanzipation«. Zweitens die Stabilisierung der familiären Finanzen, also »ökonomische Sicherung«. Diese beiden Motive sind seit Jahrzehnten die beharrlichen Triebkräfte, die Deutschlands Familien in die Neuzeit schieben.
- Datum 18.02.2011 - 06:31 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 17.2.2011 Nr. 08
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beide Elternteile berufstätig. Erstmals?
Beide Elternteile arbeitend - das war der natürliche Zustand über hunderte Jahre.
Es erscheint schlichtweg absurd vom "klassischen" Ideal der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu sprechen. Ein knapp vierzigjähriges Intermezzo in hunderten Jahren Kulturgeschichte. Aber wie für viele seiner Generation endet der Horizont Herrn Hurrelmanns offensichtlich 1945 ein schlimmes Missverständnis des Begriffs der "Stunde Null". Ein bundesrepublikanisches Klischee.
In diesem Zusammenhang erscheint der Hinweis, dieser Wandel finde vor allem aus ökonomischer Notwendigkeit statt, etwas zynisch.
Interessant wäre gewesen "moderne" Faktoren oder Bandbreiten wie Selbstverwirklichung, Emanzipation der Frau und Familie, die Rolle des Mannes bei der Kinderbetreuung etc. oder den Unterschied zwischen Stadt und Land zu beleuchten. Was für eine Rolle spielt die Internationalisierung der Eliten, der höhere Anteil von Menschen im Kreativsektor? Und zuletzt: Warum ignorieren (unverheiratete) Paare mit Kindern eigentlich die vielen tollen Steuervorteile, bzw. andere staatliche Lenkungsmassnahmen?
Es wäre schön gewesen Herr Hurrelmann wäre etwas weitergegangen als diese "faszinierende gesellschaftliche Veränderung" verwundert und nichtssagend wahrzunehmen und vom Hausfrauenideal zu dozieren. Das kommt jetzt echt aus seiner Generation und ist schon mehr als 30 Jahre her.
"Beide Elternteile arbeitend - das war der natürliche Zustand über hunderte Jahre."
Richtig.
Aber ich weigere mich abzunicken, dass die Generation meiner Großmütter nicht auch gearbeitet hätte! Nicht alle in anerkannten Berufen, die wenigsten sogar nur bezahlt, haben sie doch als Trümmerfrauen und Großfamilienmütter (noch vor flächendeckender Einführung von Kühlschränken und Waschmaschinen) unser Land aufgeräumt und durchgebracht.
"In diesem Zusammenhang erscheint der Hinweis, dieser Wandel finde vor allem aus ökonomischer Notwendigkeit statt, etwas zynisch."
Die wesentliche Neuerung besteht darin, dass Frauen für ihre Arbeit nun auch entlohnt werden (sollen).
"Beide Elternteile arbeitend - das war der natürliche Zustand über hunderte Jahre."
Richtig.
Aber ich weigere mich abzunicken, dass die Generation meiner Großmütter nicht auch gearbeitet hätte! Nicht alle in anerkannten Berufen, die wenigsten sogar nur bezahlt, haben sie doch als Trümmerfrauen und Großfamilienmütter (noch vor flächendeckender Einführung von Kühlschränken und Waschmaschinen) unser Land aufgeräumt und durchgebracht.
"In diesem Zusammenhang erscheint der Hinweis, dieser Wandel finde vor allem aus ökonomischer Notwendigkeit statt, etwas zynisch."
Die wesentliche Neuerung besteht darin, dass Frauen für ihre Arbeit nun auch entlohnt werden (sollen).
wir müssen es doch hinbekommen, dass 90% aller Paare arbeiten.
10%, die es nicht nötig haben, und 90% die den Reichtum dieser 10 % erhöhen. Ohne Emanzipationsargumentation sagen diese Zahlen lediglich, dass eine Person nicht mehr reicht um eine Familie zu ernähren. Es zeigt wie sehr sich die Arbeitsbedingungen verschlechtert haben. -Trotz Wirtschaftswachstum über Jahrzehnte. Nun ist es also an der Zeit die Bedingungen weiter zu verschlechtern Herr Hurrelmann?
Eine zentrale Aussage ist: "Auch wissen die Kinder genau, wie wichtig die Berufstätigkeit für die finanzielle Lage des Haushaltes ist, und sie fürchten nichts mehr als Arbeitslosigkeit und damit verbundene Armut"
Diese Auszeige zeigt unverblümt, dass es für viele Familien schlicht notwendig ist, dass beide Elterneteile arbeiten, weil ein Einkommen und ggf, geringfügiger Zusatzverdienst nicht mehr ausreicht. Es sind eben auch ökonomische "Zwänge" an der Entwicklung beteiligt. Die Zunahme von Niedriglöhnen könnte man durchaus auch als indirekte Familienpolitik bezeichnen.
Die "freie" Entscheidung zur verstärkten Berufstätigkeit bei Frauen ist ja zu begrüßen, hat aber auch Schattenseiten. Ich kenne z.B viele Familien, wo die Partner versetzte Arbeitszeiten haben und sich kaum mehr sehen. Am Sonntag muss vieles, dass in der Woche an Familienarbeit liegen bleibt "nachgearbeitet" werden.
Die Realität sieht leider oft trist aus. Die Mutter eines Klassenkameraden unserer Kinder arbeitet jetzt Samstag und Sontag in einer bekannten Imbißkette, Kindergärtnerinnen berichten, dass immer häufiger kranke Kinder im Kika abgebeben werden. Ebenso springen nicht selten Mütter zu Hause als Ersatzerltern ein, wenn voll arbeitenden Eltern beruflich etwas dazwischen kommt. Und in unserem alten Wohnviertel, war es traurig zu beobachten, wie noch recht kleine Kinder über Stunden alleine Hause und auf der Straße waren. Es gäbe noch viel über Nachteile zu berichten.....
ist die Familie noch lange nicht solange die Kinder noch Freizeit haben. Da besteht doch aus ökonomischer Sicht dringender Handlungsbedarf. Amy Chua hat mit ihrer "Battle Hymn of the Tiger Mother" da schonmal zukunftsweisende Vorschläge gemacht. Noch empört man sich darüber. Die Frage ist wie lange noch.
ist die Familie noch lange nicht solange die Kinder noch Freizeit haben. Da besteht doch aus ökonomischer Sicht dringender Handlungsbedarf. Amy Chua hat mit ihrer "Battle Hymn of the Tiger Mother" da schonmal zukunftsweisende Vorschläge gemacht. Noch empört man sich darüber. Die Frage ist wie lange noch.
Arbeit also für gesellschaftliche Teilhabe? Heißt die Gesellschaft diskriminiert, wenn man arbeitslos ist, oder mehr als zwei Kinder hat?
Wie erbärmlich unsere Gesellschaft doch geworden ist!
Ich stelle nur immer wieder fest, dass ich als Mann kaum gesellschaftliche Teilhabe habe, weil ich zum Beispiel Volkshochschulkurse nicht besuchen kann. Diese finden für Eltern mit Kind immer Vormittags statt, zu Zeiten, zu denen man arbeiten muss.
Und wenn es Kurse am Wochenende gibt, dann meist nur für ein Elternteil mit Kind.
Vom Programm der VHS'en mal ganz abgesehen, das immer weniger Themen bietet, die auch für Männer interessant sind, im Gegensatz zu vor 20 Jahren.
Familien werden zerissen um den Lebensunterhalt zu erhalten.
Aber warum zäumt man diese sog. Demokratie mal nicht von der anderen Seite auf?
Ist es notwendig, dass Familien arbeiten MÜSSEN? Ich meine gibt es einen Ernteausfall, müssen wir Munition gegen die Bolschewiken herstellen, gibt es "theoretisch" an irgendetwas einen Mangel?
Nein, wir leben in einer die Zeit, in der man im Zoo über sein Smartfone live das Konzert von Lady Gaga in Army World Base mitverfolgen kann. Ein Bauer bestellt seine Felder mit 100 Metallpferden gleichzeitig, zentrale Brotfabriken versorgen ganze Bundesländer mit Fertigteigmischungen. Jedes jahr kommt der Himmelgesandte Steve Jobs und bringt den Journalisten ein iPhone und ganze Fabriken arbeiten mit Robotern. Selbst Bundespräsidenten bekommen ihre Brötchen per Orientexpress und Popstar Ihr Mineralwasser aus Südseevulkanen...
Wäre eine gute Grundversorgung für alle möglich? Ja.
Brauchen wir Consulter, Powerpointpräsentatoren, Jourmalisten, Quotenkarrierefrauen und Steuerberater? Nein.
Zwang und Armut ist die Manifestation der Dekadenz der Neuzeit-Demokratie. Diese Dmeokratie produziert nur noch Zombies. Dichter und Denker würden diesen Zustand, genannt BRD wegevolutionieren. Aber das ist nicht gewünscht, so leben die Bonzen am besten von schuftenden Familien...
Quotenkarrierefrauen?
Was ist mit Karrierefrauen, die einfach keine Lust haben immer nur zu Hause auf den Mann zu warten?
warum sie geheiratet haben?
Karriere aus Langeweile wäre für mich ein Armutszeugnis.
Wenn jemand sich ganz und gar der Karriere verschreibt, ist das sein gutes Recht und auch voll zu akzeptieren. Von der Quote halte ich nichts, weil sie den Frauen nicht gerecht wird und Männer aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert. Wo sollte also da der Sinn liegen.
Wenn Sie also Karriere machen wollen, dann hauen Sie einfach rein, strengen sich an, bilden Sie Netzwerke und dann wird es schon irgendwann klappen.
Übrigens machen auch nicht alle Männer Karriere bis oben hin. Auf dem Weg dorthin scheitern auch viele, vor allem wenn sie über 45 sind. Eine magische Grenze in Deutschland, das wirklich ein schönes Land ist, so lange man unter 45 bleibt.
Quotenkarrierefrauen?
Was ist mit Karrierefrauen, die einfach keine Lust haben immer nur zu Hause auf den Mann zu warten?
warum sie geheiratet haben?
Karriere aus Langeweile wäre für mich ein Armutszeugnis.
Wenn jemand sich ganz und gar der Karriere verschreibt, ist das sein gutes Recht und auch voll zu akzeptieren. Von der Quote halte ich nichts, weil sie den Frauen nicht gerecht wird und Männer aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert. Wo sollte also da der Sinn liegen.
Wenn Sie also Karriere machen wollen, dann hauen Sie einfach rein, strengen sich an, bilden Sie Netzwerke und dann wird es schon irgendwann klappen.
Übrigens machen auch nicht alle Männer Karriere bis oben hin. Auf dem Weg dorthin scheitern auch viele, vor allem wenn sie über 45 sind. Eine magische Grenze in Deutschland, das wirklich ein schönes Land ist, so lange man unter 45 bleibt.
Sie schreiben: "Gewiss, die Familien im Osten haben kräftig zu dieser Wende beigetragen, aber ausschlaggebend sind die Veränderungen im scheinbar konservativen Westen."
In der DDR war das der Normalzustand. Meine kinderlose Westtante konnte es nicht glauben, dass meine Frau bei 3 Kindern voll als Lehrerin ca 25 Stunden Unterricht + 25 Stunden Vorbereitung alles unter einen Hut bringen konnte. Kindergarten war kein Problem. Beim 2. Kind ging meine Frau freitags und sonnabends in den Unterricht. Beim 3. Kind gab es 1,5 Jahre bezahlten Urlaub. Aber nicht nur für die Reichen! Der Beitrag Ost besteht nur deshalb, weil in 20 Jahren es nicht geschafft wurde das gesamte Kinderbetreuungssystem zu zerstören! Die bettelarme DDR leistete sich mehr für die Kinder als die steinreiche Bundesrepublik!!!
Der Wille zur Schaffung eines bestimmten Menschens setzt eben besondere Investitionne in Gang. Und die Menschen haben auch mitgemacht. Hätten die in der ehemaligen DDR so gejammert wie hierzulande, wäre da auch nichts bei rum gekommen.
Der Wille zur Schaffung eines bestimmten Menschens setzt eben besondere Investitionne in Gang. Und die Menschen haben auch mitgemacht. Hätten die in der ehemaligen DDR so gejammert wie hierzulande, wäre da auch nichts bei rum gekommen.
Muss mich nochmals zu Wort melden....
Diesmal zum Photo
Hm, ich weiß nicht, ich bin bei uns in der Familie nicht der "Haupterzieher", aber dennoch viel mit den Kindern zusammen. Dieses Photo kommt m.E arg gestellt daher...ich hätte gerne ein 5 min. Video der dargestellten Situation.
Klar ist das Bild evtl. einfach ein schöner optischer Platzhalter zum Thema. Bei mir wäre das Kind jedenfalls wahrscheinlich schon längtst an der äußerst interessanten Tastatur, außer natürlich es wäre festgeschnalt (im Bild nicht zu klar erkennen) oder anderweitig abgelenkt. An längere konzentrierte Arbeit wäre wohl kaum zu denken.
"Auch wissen die Kinder genau, wie wichtig die Berufstätigkeit für die finanzielle Lage des Haushaltes ist, und sie fürchten nichts mehr als Arbeitslosigkeit und damit verbundene Armut."
Wir sind also wieder so weit, dass die Frauen arbeiten müssen, um eine Familie mit Kindern durchzubringen. Bald wird auch die Kinderarbeit wieder zum Normalfall werden, wenn wir die Neoliberalen nicht endlich und endgültig erledigen. Sonst werden wir demnächst in der ZEIT lesen müssen:
"Auch wissen die Kinder genau, wie wichtig ihre Arbeit in Bergwerken und Fabriken für die finanzielle Lage des Haushaltes ist, und sie fürchten nichts mehr als Arbeitslosigkeit und damit verbundene Armut."
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