Integrationspolitik Da lachen ja die Türken

Was will die Bundesregierung mit ihrer Integrationspolitik erreichen? Wenig oder nichts – aus Angst vor ihren Wählern.

In gut zwei Wochen treffen sich die Teilnehmer der Deutschen Islam Konferenz wieder. Ein Projekt, um das die CDU einmal von allen Parteien beneidet wurde, sogar von den Grünen. Die Idee war einzigartig in ganz Europa. Inzwischen aber weiß niemand mehr so recht, worüber man jetzt noch miteinander reden soll. Das Klima ist vergiftet.

Frontal

Statt im Stuhlkreis, in dem sich bislang Vertreter der Muslime und Vertreter des Staates gegenübersaßen, könnte man jetzt ebenso gut zu Frontalunterricht übergehen. Die Rettung des christlichen Abendlandes scheint auf dem Spiel zu stehen. Hat der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich mit dem Satz, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, Einblick in sein Verständnis von Integrationspolitik gegeben, für die er nun zuständig ist? Die Botschaft der Union jedenfalls lautet mittlerweile etwa so: Einwanderer darf es schon geben, aber bitte keine Türken. Und wenn schon Türken, dann keine Muslime. Nun sind aber die meisten Einwanderer Türken und die meisten Türken Muslime. Und einige bringen Probleme mit. Was also sollen sie tun? Sich in Luft auflösen – oder wütend werden?

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Flucht

Maria Böhmer benutzt nicht gern Wörter wie »Angst« oder »Wut«. Die Wucht der Affekte, die seit geraumer Zeit beim Thema Integration aufbranden, ist ihr einfach nicht geheuer. Die 60-jährige Integrationsbeauftragte der Bundesregierung spricht lieber vom »Miteinander«, von »Fördern und Fordern«, von »Diversity Management«. Die CDU-Politikerin spaziert rhetorisch gern auf Zehenspitzen durch das verminte Gelände, das sie seit mehr als fünf Jahren betreut: Integration in Deutschland, »die« und »wir«. Noch heute muss Böhmer oft an die Mails denken, die im Herbst während der Debatte über Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab bei ihr im Kanzleramt ankamen, Mails aus der »einheimischen Bevölkerung«. Ein paar davon hat die Staatsministerin weitergeleitet – an den Sicherheitsdienst. Die Öffentlichkeit erfuhr nichts davon. Von ihr gab es nur Pressemitteilungen, die wirkten, als werfe jemand mit Wattebäuschchen nach einem Bulldozer. Dann fuhr Frau Böhmer nach Kanada – um sich über die kanadische Integrationspolitik zu informieren. Seitdem gibt es ein »vor« und ein »nach« Sarrazin in der Integrationspolitik.

Stille

Manche sagen, es sei diese Debatte gewesen, die der schwarz-gelben Integrationspolitik den Schwung genommen habe. »Sarrazin hat es geschafft, die Integrationsdebatte zurückzuwerfen, und alle haben ihn zum Märtyrer gemacht. Keiner hat sich hingestellt und das Gegenmodell zu seinem Weltbild entworfen – auch wir nicht«, sagt Armin Laschet, der ehemalige CDU-Integrationsminister in Nordrhein-Westfalen und wohl bekannteste Integrationspolitiker. »Alle scheuen sich, das Thema Integration zurzeit anzufassen, weil Integration immer gleich heißt: Muslime.«

Rein-raus-rein-raus

Der Schwung, die Unternehmungslust, mit der vor allem die CDU noch vor wenigen Jahren Furore gemacht hat, ist versiegt. Als 2006 der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble verkündete: »Der Islam ist ein Teil von Deutschland«, applaudierte eine staunende Öffentlichkeit. Man zollte der CDU Respekt: Nicht nur hatte sie zähneknirschend eingesehen, dass die Bundesrepublik ein Einwanderungsland ist; sie hatte ihre rot-grünen Vorgänger mit der Einrichtung des Amtes der Bundesbeauftragten für Integration am Kabinettstisch und der Islam Konferenz in den Schatten gestellt. Natürlich war Schäubles Satz nicht nur ein Bekenntnis zu den deutschen Muslimen, sondern auch taktisch geschickt: Sie wurden als Partner auf Augenhöhe benannt und gleichzeitig als Staatsbürger in die Pflicht genommen – eben als Teil dieses Landes. Aber als Bundespräsident Christian Wulff (CDU) am Tag der Deutschen Einheit 2010 exakt denselben Satz sagte, schlugen ihm Kritik und Häme entgegen.

Leser-Kommentare
  1. nicht nur die Türken...

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    PARTIZIPATION auf derselben Augen- und Herzenshöhe in der heutigen Menschenlandschaft Europas

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ew

    PARTIZIPATION auf derselben Augen- und Herzenshöhe in der heutigen Menschenlandschaft Europas

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ew

  2. was es von den Einwanderern erwartet.

    Das ist doch wie in einer Schulklasse. Es muss einen geben, der macht die Regeln. Wenn ein Migrant genau weiß, was er mindestens tun muss, um ein Deutscher zu sein, dann kann er sich daran halten.

    Aber ohne hinreichende Bestimmung (z.B. Sprachniveau C1 muss erreicht werden) ist doch alles absolut beliebig.

    Ein Zusammenleben erfordert Regelungen. Die deutsche Lebensweise im klassischen Sinne ist offensichtlich nicht für alle Menschen in Deutschland das Optimum.

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    • Ranjit
    • 13.03.2011 um 20:20 Uhr

    "Warum sagt Deutschland nicht einfach
    was es von den Einwanderern erwartet.

    Das ist doch wie in einer Schulklasse. Es muss einen geben, der macht die Regeln."
    "Aber ohne hinreichende Bestimmung (z.B. Sprachniveau C1 muss erreicht werden) ist doch alles absolut beliebig."

    Super Idee, aber dann bitte für alle. Nur was machen wir mit all den Deutschen, deren Lese- und Schreibfähigkeiten Sich im A bereich aufhalten, wenn überhaupt? Rauswerfen?

    Ein Viertel aller Deutschen zwischen 15 und 52 hat derart geringe Lese- und Rechenfähigkeiten, dass sie Schwierigkeiten haben einen normalen Alltag zu bestreiten.
    http://doku.iab.de/kurzbe...

    14,5% der Erwachsenen zwischen 18 und 64 sind Analphabeten. Personen die kein deutsch sprechen wurden hier übrigens nicht mitgezählt.
    http://blogs.epb.uni-hamb...

    (Beide Studien ursprünglich via ZEIT Online. Danke dafür!)

    Ich finde es inkonsequent, wenn man nicht "Urdeutschen" Bildungsvorschriften macht, während die gesamtdeutsche Bildungsproblematik ignoriert wird.

    Dies ist entwürdigend für Migranten, da sie ihren Wert als Menschen belegen müssen.
    Dies ist aber ebenfalls entwürdigend und gefährlich für bildungsferne oder lernschwache Deutsche, weil sie einfach ausgeblendet werden.

    Mehr Bildung und zwar für Alle!

    "Wenn ein Migrant genau weiß, was er mindestens tun muss, um ein Deutscher zu sein, dann kann er sich daran halten."

    Er muss gar nichts tun, denn in den Augen der meisten Deutschen ist und bleibt er ein Auslaender.
    Und genau das ist das Problemm.

    • Ranjit
    • 13.03.2011 um 20:20 Uhr

    "Warum sagt Deutschland nicht einfach
    was es von den Einwanderern erwartet.

    Das ist doch wie in einer Schulklasse. Es muss einen geben, der macht die Regeln."
    "Aber ohne hinreichende Bestimmung (z.B. Sprachniveau C1 muss erreicht werden) ist doch alles absolut beliebig."

    Super Idee, aber dann bitte für alle. Nur was machen wir mit all den Deutschen, deren Lese- und Schreibfähigkeiten Sich im A bereich aufhalten, wenn überhaupt? Rauswerfen?

    Ein Viertel aller Deutschen zwischen 15 und 52 hat derart geringe Lese- und Rechenfähigkeiten, dass sie Schwierigkeiten haben einen normalen Alltag zu bestreiten.
    http://doku.iab.de/kurzbe...

    14,5% der Erwachsenen zwischen 18 und 64 sind Analphabeten. Personen die kein deutsch sprechen wurden hier übrigens nicht mitgezählt.
    http://blogs.epb.uni-hamb...

    (Beide Studien ursprünglich via ZEIT Online. Danke dafür!)

    Ich finde es inkonsequent, wenn man nicht "Urdeutschen" Bildungsvorschriften macht, während die gesamtdeutsche Bildungsproblematik ignoriert wird.

    Dies ist entwürdigend für Migranten, da sie ihren Wert als Menschen belegen müssen.
    Dies ist aber ebenfalls entwürdigend und gefährlich für bildungsferne oder lernschwache Deutsche, weil sie einfach ausgeblendet werden.

    Mehr Bildung und zwar für Alle!

    "Wenn ein Migrant genau weiß, was er mindestens tun muss, um ein Deutscher zu sein, dann kann er sich daran halten."

    Er muss gar nichts tun, denn in den Augen der meisten Deutschen ist und bleibt er ein Auslaender.
    Und genau das ist das Problemm.

  3. Denn es ist die Immigration, die in Deutschland nicht (ausreichend) funktioniert. [...] Auch in diesem Artikel werden die Interessen der Menschen in der aufnehmenden Gesellschaft arrogant ignoriert. Das ist ziemlich typisch für Medien, Politik und Migrantenverbände. Ignoriert wird vor allem, dass es nie eine ausreichende Basis für die positive Eingliederung von Millionen von eingewanderten Muslimen in Deutschland gab. Und die Bedingungen werden offentsichtlich nicht besser, je mehr sich "zur Integration anmelden".
    Teil entfernt. Bitte argumentieren Sie differenziert und verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/wg

    11 Leser-Empfehlungen
    • joG
    • 13.03.2011 um 19:11 Uhr

    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und differenziert. Danke. Die Redaktion/wg

    Eine Leser-Empfehlung
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    • joG
    • 14.03.2011 um 9:08 Uhr

    ....Kulturfremden hier höchst ungern in den sehr langen Zusammenhang der Geschichte gesehen wird, weil dies die Kultur im weiteren Sinn bzw deren Tragweite als Treiber der kontinuierlichen Ausschreitungen gegen Gruppen, die anders waren in den Fokus stellt. Man parzelliert lieber und vermeidet somit den grösseren Zusammenhang. Ist nämlich die Kultur das Problem, so ist die Lösung viel schwieriger, weil eine weit grössere Breite verknüpfter Themen problematisch scheinen. Plötzlich ist es nicht mehr die Integration der Türken, die das Problem darstellt.

    • joG
    • 14.03.2011 um 9:08 Uhr

    ....Kulturfremden hier höchst ungern in den sehr langen Zusammenhang der Geschichte gesehen wird, weil dies die Kultur im weiteren Sinn bzw deren Tragweite als Treiber der kontinuierlichen Ausschreitungen gegen Gruppen, die anders waren in den Fokus stellt. Man parzelliert lieber und vermeidet somit den grösseren Zusammenhang. Ist nämlich die Kultur das Problem, so ist die Lösung viel schwieriger, weil eine weit grössere Breite verknüpfter Themen problematisch scheinen. Plötzlich ist es nicht mehr die Integration der Türken, die das Problem darstellt.

  4. [ZITAT]"Auch in diesem Artikel werden die Interessen der Menschen in der aufnehmenden Gesellschaft arrogant ignoriert."[/ZITAT]

    Ehrlich gesagt interessiert mich das wirklich was die Interessen der aufnehmenden Gesellschaft denn nun konkret sind. Ich habe für mich festgestellt dass die reine Sprachkompetenz nicht automatisch zur Gesellschaftlichen Akzeptanz führt. Es müsste also auch noch andere Aspekte geben die eine Rolle spielen.
    Ich habe auch verstanden dass man der Gesellschaft nicht auf der Tasche liegen soll. Aber auch hier musste ich erfahren dass der alleinige Umstand dass ich mein Täglich Brot alleine bestreite und keine Alimente beziehe auch nicht zwangsläufig zu einer Wahrnehmung meiner Person auf Augenhöhe führt.

    Ich denke hier wäre es wirklich mal sinnvoll wenn die Mehrheitsgesellschaft sich hinstellt und formuliert was Sie von einem Migranten erwartet. Der Begriff Leitkultur ist mir ehrlich gesagt zu inhaltsleer. Integration genauso. Vielleicht wird das ja mal klar was ein Migrant leisten muss damit er als vollwertiges Mitglied der gesellschaft wahrgenommen wird.

    12 Leser-Empfehlungen
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    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    ...ist nicht schlecht, es ist allerdings davon auszugehen, dass diese definition, was integration genau ist und wer dafür welche schritte zu tun hat, politiker in der cdu und csu nicht im geringsten interessieren. bei der dauerhaften relevanz des themas wäre sowas irgendwie denkbar.

    argumente interessieren auch niemanden bei den pi-news, pro köln oder anderen "christlichen" gruppierungen. schon alleine die formulierung einer "christlich-jüdischen leitkultur" ist eine derartige entgleisung, dass man sich für leute, die solche begriffe verwenden, die prügelstrafe zurückwünscht, in ermangelung angemessenerer argumente.

    die debatte zieht ihr großes mobilisierungs- und empörungspotential GERADE aus der tatsache, dass sie so vage ist. so kann man hervorragend dinge kritisieren, die andere nicht gesagt haben, oder zustände anprangern, die mit der realität nix zu tun haben.

    wir müssen endlich mal von der vorstellung herunterkommen, hier seien sachargumente gefragt. was wir sehen, ist die übertragung des prinzips "forentroll" auf eine gesamtgesellschaftliche debatte. leider fährt die cdu damit recht gut, insbesondere, weil die opposition darauf anspringt.

    • Daimon
    • 13.03.2011 um 20:13 Uhr

    Entfernt. Bitte argumentieren Sie differenziert. Danke. Die Redaktion/wg

    "...wenn die Mehrheitsgesellschaft sich hinstellt und formuliert was Sie von einem Migranten erwartet."

    Es tut mir leid aber in letzter Konsequenz kann die Antwort leider nur heißen: Dass er wieder geht, wenn seine Integration gescheitert ist.

    Das müsste wohl der Kern JEDER Immigrationspolitik sein.

    ... ist politisch zu gefährlich.

    Kommentar 5. "Ehrlich gesagt interessiert mich das wirklich was die Interessen der aufnehmenden Gesellschaft denn nun konkret sind."

    Danke, Kommentar 5. Auch ich halte eine Definition dieser Interessen ("Was erwartet Deutschland von den Einwanderern?") für sehr wichtig. Aber sie passiert nicht, weil jeder, der hier etwas mehr als völlig unverbindliche Floskeln von sich gibt, mit großer Wahrscheinlichkeit als fremdenfeindlich oder rechtsradikal beschimpft wird - manchmal zu Recht, vielfach zu Unrecht. Keiner will hier "den Sarrazin machen", und die Karriere eines Politikers ist schnell erledigt, sollte er nur in dessen Nähe kommen. Also halten alle den Mund oder reden unverbindliches Wischiwaschi.

    Den Preis zahlt die einheimische Bevölkerung, der niemand die Angst nimmt, dass ihre eigene Kultur den Einwanderern geopfert wird, und die Einwanderer, die nicht wissen, was sie erwartet und was man von ihnen erwartet. Die Unklarheit erhöht auch die Ressentiments zwischen Einwanderern und Ansässigen. Aus Angst, dass die Atmosphäre vergiftet werden könnte, wird sie nun wirklich vergiftet.

    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    ...ist nicht schlecht, es ist allerdings davon auszugehen, dass diese definition, was integration genau ist und wer dafür welche schritte zu tun hat, politiker in der cdu und csu nicht im geringsten interessieren. bei der dauerhaften relevanz des themas wäre sowas irgendwie denkbar.

    argumente interessieren auch niemanden bei den pi-news, pro köln oder anderen "christlichen" gruppierungen. schon alleine die formulierung einer "christlich-jüdischen leitkultur" ist eine derartige entgleisung, dass man sich für leute, die solche begriffe verwenden, die prügelstrafe zurückwünscht, in ermangelung angemessenerer argumente.

    die debatte zieht ihr großes mobilisierungs- und empörungspotential GERADE aus der tatsache, dass sie so vage ist. so kann man hervorragend dinge kritisieren, die andere nicht gesagt haben, oder zustände anprangern, die mit der realität nix zu tun haben.

    wir müssen endlich mal von der vorstellung herunterkommen, hier seien sachargumente gefragt. was wir sehen, ist die übertragung des prinzips "forentroll" auf eine gesamtgesellschaftliche debatte. leider fährt die cdu damit recht gut, insbesondere, weil die opposition darauf anspringt.

    • Daimon
    • 13.03.2011 um 20:13 Uhr

    Entfernt. Bitte argumentieren Sie differenziert. Danke. Die Redaktion/wg

    "...wenn die Mehrheitsgesellschaft sich hinstellt und formuliert was Sie von einem Migranten erwartet."

    Es tut mir leid aber in letzter Konsequenz kann die Antwort leider nur heißen: Dass er wieder geht, wenn seine Integration gescheitert ist.

    Das müsste wohl der Kern JEDER Immigrationspolitik sein.

    ... ist politisch zu gefährlich.

    Kommentar 5. "Ehrlich gesagt interessiert mich das wirklich was die Interessen der aufnehmenden Gesellschaft denn nun konkret sind."

    Danke, Kommentar 5. Auch ich halte eine Definition dieser Interessen ("Was erwartet Deutschland von den Einwanderern?") für sehr wichtig. Aber sie passiert nicht, weil jeder, der hier etwas mehr als völlig unverbindliche Floskeln von sich gibt, mit großer Wahrscheinlichkeit als fremdenfeindlich oder rechtsradikal beschimpft wird - manchmal zu Recht, vielfach zu Unrecht. Keiner will hier "den Sarrazin machen", und die Karriere eines Politikers ist schnell erledigt, sollte er nur in dessen Nähe kommen. Also halten alle den Mund oder reden unverbindliches Wischiwaschi.

    Den Preis zahlt die einheimische Bevölkerung, der niemand die Angst nimmt, dass ihre eigene Kultur den Einwanderern geopfert wird, und die Einwanderer, die nicht wissen, was sie erwartet und was man von ihnen erwartet. Die Unklarheit erhöht auch die Ressentiments zwischen Einwanderern und Ansässigen. Aus Angst, dass die Atmosphäre vergiftet werden könnte, wird sie nun wirklich vergiftet.

  5. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/wg

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    6."Niemand will eine Integration des Panreligiösen, niemand will eine Orientalisierung Deutschlands, niemand will zurück in die Zeit vor Kant und Nietzsche.
    Niemand will den Islam in Deutschland."

    Auch will keiner Atomkraftwerke und zwar auch schon vor Japan,und ich denke die Menschen wollen Stuttgart 21 nicht und sie wollen keinen Islam,es wird dringend dringend,dass die Poliker verpflichtet werden zu tun,was die Bürger möchten und nicht umgekehrt!

    6."Niemand will eine Integration des Panreligiösen, niemand will eine Orientalisierung Deutschlands, niemand will zurück in die Zeit vor Kant und Nietzsche.
    Niemand will den Islam in Deutschland."

    Auch will keiner Atomkraftwerke und zwar auch schon vor Japan,und ich denke die Menschen wollen Stuttgart 21 nicht und sie wollen keinen Islam,es wird dringend dringend,dass die Poliker verpflichtet werden zu tun,was die Bürger möchten und nicht umgekehrt!

  6. Seit wann wird der Islam mit der Türkei gleichgesetzt?
    Warum wird nicht einmal offen und ehrlich die osmanische und die islamische Geschichte aufgearbeitet? Weil nicht sein darf, was geschehen ist?
    Um die Ablehnung des Islams bzw einzelner Gruppen von Einwandern zu verstehen, sollte man sich einmal grundlegende Fragen nach den Ursachen stellen und nicht pauschal, wie i.o. Artikel, einzelne Fragmente herausgreifen.
    So war Erdokans Äußerung zur Schaffung einer "blue card" für Deutsche türkischer Herkunft mehr als eine Einmischung in die Inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik! Muss man sich da wundern, dass wenn Politiker aus islamischen Ländern ihre Landsleute zur Segregation auffordern, das in der Mehrheitsgesellschaft Ablehnung entsteht, dass wenn im Verhalten von Zuwanderergruppen Ablehnung und Missachtung gegenüber der Mehrheitsgesellschaft geäußert wird ebenfalls Ablehnung entsteht?
    Als die amerikanischen Soldaten in Frankfurt durch einen Muslim erschossen wurden, da haben die Herren Mazyek und Kolat geschwiegen, als der neue Bundesinnenminister aber die verfassungsgeschichtlich wahre Feststellung traf, das der Islam nicht zu den Grundlagen der Bundesrepublik gehörte, da haben beide aufgeschrien! Da fragt man sich, ob das Verhalten der Herren Mazyek und Kolat nicht auch Ursache für die Ablehnung gegenüber dem Islam und türkischen Bürgern sein kann?
    Es kann nicht sein immer nur zu verlangen u nicht bereit sein sich zu in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren

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    Wenn Erdogan von Integration redet, verstehen Sie Segregation?
    Mir ist in seiner Rede nichth aufgefallen, dass er Integration ablehnte.

    "Als die amerikanischen Soldaten in Frankfurt durch einen Muslim erschossen wurden, da haben die Herren Mazyek und Kolat geschwiegen".
    Der Spinner hatte Hass auf die Amis.

    Wenn ein schießwütiger Bengel in eine Schule stürmt, dann hatte er Hass auf die Schule.
    Müssen jetzt 4 Mio Menschen für die Taten eines Einzelnen entschuldigen?

    Wenn Erdogan von Integration redet, verstehen Sie Segregation?
    Mir ist in seiner Rede nichth aufgefallen, dass er Integration ablehnte.

    "Als die amerikanischen Soldaten in Frankfurt durch einen Muslim erschossen wurden, da haben die Herren Mazyek und Kolat geschwiegen".
    Der Spinner hatte Hass auf die Amis.

    Wenn ein schießwütiger Bengel in eine Schule stürmt, dann hatte er Hass auf die Schule.
    Müssen jetzt 4 Mio Menschen für die Taten eines Einzelnen entschuldigen?

  7. 6."Niemand will eine Integration des Panreligiösen, niemand will eine Orientalisierung Deutschlands, niemand will zurück in die Zeit vor Kant und Nietzsche.
    Niemand will den Islam in Deutschland."

    Auch will keiner Atomkraftwerke und zwar auch schon vor Japan,und ich denke die Menschen wollen Stuttgart 21 nicht und sie wollen keinen Islam,es wird dringend dringend,dass die Poliker verpflichtet werden zu tun,was die Bürger möchten und nicht umgekehrt!

    Antwort auf "Es hört nicht auf"
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    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/se

    • JD
    • 13.03.2011 um 22:59 Uhr

    ... das machen Deutsche so gerne. Schließen sie nicht von ihrer und Meinung anderer Menschen auf die Meinung der Gesamtheit. Atomkraftwerke? NEIN?! Ja bitte schön aber dann möchte ich doch mal sehen wir wir die benötigte Energie gewinnen. Kohle? --> Abgase, Gas? --> auch nicht ungefährlich!, Öl? --> Sicher haben wir ja so viel! Solar? --> Ist ja auch so günstig! Wasserkraft? --> Oh Ja bauen wir 100 Staudämme und versorgen Deutschland damit!, Windkraft? --> Weht ja auch so viel Wind hier in Deutschland und macht sich so gut im der Landschaft. Alternativen? Stuttgart 21?! JA BITTE! Islam als Religion? Ja von mir aus, wenn freundlich und anpassungswillig!

    • spacko
    • 13.03.2011 um 23:29 Uhr

    Ich finde Atomkraft gut & halte das Japan-Gau-Geschwafel für wie gemacht für deutsche Hysteriker, die nun reiten auf einer richtig dicken Mediensau, gepeitscht durch eine Kleinstadt, Erdbeben in Neckarwestheim fürchtend. Die Japaner neben den AKWs sind da doch DEUTLICH cooler.
    Mit dem Islam in Deutschland - also okay, darauf könnte ich gut verzichten.
    Und was die da in Stuttgart bauen oder nicht ist mir schlicht Banane.

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/se

    • JD
    • 13.03.2011 um 22:59 Uhr

    ... das machen Deutsche so gerne. Schließen sie nicht von ihrer und Meinung anderer Menschen auf die Meinung der Gesamtheit. Atomkraftwerke? NEIN?! Ja bitte schön aber dann möchte ich doch mal sehen wir wir die benötigte Energie gewinnen. Kohle? --> Abgase, Gas? --> auch nicht ungefährlich!, Öl? --> Sicher haben wir ja so viel! Solar? --> Ist ja auch so günstig! Wasserkraft? --> Oh Ja bauen wir 100 Staudämme und versorgen Deutschland damit!, Windkraft? --> Weht ja auch so viel Wind hier in Deutschland und macht sich so gut im der Landschaft. Alternativen? Stuttgart 21?! JA BITTE! Islam als Religion? Ja von mir aus, wenn freundlich und anpassungswillig!

    • spacko
    • 13.03.2011 um 23:29 Uhr

    Ich finde Atomkraft gut & halte das Japan-Gau-Geschwafel für wie gemacht für deutsche Hysteriker, die nun reiten auf einer richtig dicken Mediensau, gepeitscht durch eine Kleinstadt, Erdbeben in Neckarwestheim fürchtend. Die Japaner neben den AKWs sind da doch DEUTLICH cooler.
    Mit dem Islam in Deutschland - also okay, darauf könnte ich gut verzichten.
    Und was die da in Stuttgart bauen oder nicht ist mir schlicht Banane.

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