Energiepolitik: Die Atomfrage
Leise Zweifel in Peking, böse Erinnerungen in Washington: Die Katastrophe in Japan hat weltweit eine neue Debatte über Atomenergie ausgelöst. Ein Überblick
© Johannes Eisele/AFP/Getty

Atomkraftgegner demonstrieren in Gorleben.
China
In China schaut man derzeit genau, woher der Wind weht. Die Werte radioaktiver Strahlung an der Küste werden genau überwacht. Die Katastrophe in Japan hat alle schockiert, doch heißt das auch, dass die Regierung ihre ehrgeizigen Atompläne überdenkt? Derzeit hat China 13 Reaktoren, bis 2015 sollen es 40 sein. Vize-Umweltminister Zhang Lijun versicherte am Samstag, China werde seine Atompläne nicht ändern, aber nun noch mehr auf Sicherheit achten.
Tatsächlich aber schiebt man den Bau seit einigen Monaten vor sich her, angeblich weil es einen Kampf gibt zwischen Befürwortern eines schnellen Ausbaus und Skeptikern. Letztere bezweifeln, dass China genug erfahrenes Personal hat, um so viele Kraftwerke zu betreiben. Dies sagte Anfang der Woche ein hoher Beamter der Chinesischen Gesellschaft für Kernenergie zumindest der Agentur Reuters.
Das Land steckt in einer Zwickmühle. China ist nicht nur der größte CO₂-Emittent, es ist mittlerweile auch der größte Konsument und Erzeuger von Energie . Noch immer werden fast 70 Prozent der Energieversorgung durch Kohle gedeckt. Die Regierung will diesen Anteil unbedingt senken. Bis 2020 sollen 15 Prozent der Energie aus nicht fossilen Quellen stammen. Nur wie? »Welche Energieform welchen Teil des Kuchens ausmacht, wird heiß diskutiert«, sagt die Klima-Expertin Li Yan von Greenpeace China. Die Regierung investiert intensiv in erneuerbare Ressourcen , setzt aber auch auf höchst umstrittene große Wasserkraftprojekte und Kernenergie. Umweltorganisationen wie Greenpeace hingegen drängen auf Energiesparen und einen größeren Anteil »wirklich sauberer« Energieformen wie Wind und Sonne. Derzeit stammten rund neun Prozent aus erneuerbaren Quellen, sagt Li, und weniger als zwei Prozent aus Kernenergie. »Noch ist es ein Thema für die Eliten«, sagt Li. »Die Leute sorgen sich viel mehr um die sichtbare Umweltverschmutzung von Wasser, Luft und Böden.«
Doch das könnte sich bald ändern. Auch die chinesischen Atomkraftwerke liegen allesamt an der Küste und sind damit besonders anfällig für Taifune oder Tsunamis. Eine Onlineumfrage, die das
Volksnetz,
ein Ableger der offiziellen Volkszeitung, am Sonntag startete, ergab nach erster Zählung: 146 der Abstimmenden waren gegen die Kernenergie, 19 dafür.
Angela Köckritz





... über die Sinnlosigkeit aller A - B - C - Waffen, die als Zeitbomben überall auf der Welt herumliegen?
Heute ergötzen wir uns über ständig neue Meldungen aus den AKW's der Japaner - morgen kann es uns selber treffen - auch ohne Erdbeben oder Tsunami.
Die Waffenarsenale sind weltweit mit Massenvernichtungsmitteln voll gestopft - das interessiert gelinde gesagt keine "Sau"!
Warum auch?
Solange man damit richtig Geld verdienen kann.
Aber was wird danach?
Dann nützt das Geld niemand mehr, weil niemand mehr existiert, der es ausgeben kann.
Der nächste GAU wird kommen - dann wenn in China der große Damm bricht und dann ist Süd-Ost-Asien dran.
Gigantonomie war schon immer der Verderb der Menschheit...
...sondern Atomkraftwerke.
Alleine die Flugzeugträger der USA haben 28 Kernreaktoren, die U-Bootflotte nochmal 70 und die Notkühlung dieser Reaktoren ist das Wasser, was dann ins Boot schwappt, wenn die Strahlensuppe rausläuft.
Die mobilen Reaktoren sind zwar mit ihren maximal 50MW im Gegensatz zu den Landgestützten geradezu Winzlinge, nur wenn soeinem Teil mal richtig warm wird, will man auch nicht im Umkreis von 100km sein.
1. Zunächst sollte die Debatte über die Atomkraft zuende geführt werden.
2. Waffen haben nichts mit Energieerzeugung zu tun und die Debatte, ob Waffen "toll" sind, ist ohnehin vorbei. Das Problem ist aber, dass, solange sich Menschen über irgendetwas uneins sind, es Waffen geben wird.
3. Deutschland besitzt keine ABC Waffen, also bitte verschonen Sie doch dieses Land mit zumindest dieser Diskussion und wenden Sie sich an solche Länder, die es betrifft. (Falls hier irgendjemand deren Anschaffung fordert, haben Sie einen Streitpunkt.)
4. "Gigantomanie" war, sofern Sie nicht weiter differenzieren möchten, noch nie der "Verderb der Menschheit". Um genau zu sein war noch nie irgendetwas der "Verderb der Menschheit", wir sind schließlich noch hier.
Und falls Sie "Gigantomanie" in der Bedeutung meinen, in der ich denke, dass Sie sie meinen (Z.B. Atomkraft, Fusionsenergie, Raumfahrt, Teilchenbeschleuniger etc., wobei zu dieser Kathegorie auch die Luftfahrt, Technik im Allgemeinen und die Erforschung des Planeten gehören), dann kann ich Sie nur darauf hinweisen, dass etwas nicht unbedingt schlecht sein muss, weil Sie es nicht verstehen.
...sondern Atomkraftwerke.
Alleine die Flugzeugträger der USA haben 28 Kernreaktoren, die U-Bootflotte nochmal 70 und die Notkühlung dieser Reaktoren ist das Wasser, was dann ins Boot schwappt, wenn die Strahlensuppe rausläuft.
Die mobilen Reaktoren sind zwar mit ihren maximal 50MW im Gegensatz zu den Landgestützten geradezu Winzlinge, nur wenn soeinem Teil mal richtig warm wird, will man auch nicht im Umkreis von 100km sein.
1. Zunächst sollte die Debatte über die Atomkraft zuende geführt werden.
2. Waffen haben nichts mit Energieerzeugung zu tun und die Debatte, ob Waffen "toll" sind, ist ohnehin vorbei. Das Problem ist aber, dass, solange sich Menschen über irgendetwas uneins sind, es Waffen geben wird.
3. Deutschland besitzt keine ABC Waffen, also bitte verschonen Sie doch dieses Land mit zumindest dieser Diskussion und wenden Sie sich an solche Länder, die es betrifft. (Falls hier irgendjemand deren Anschaffung fordert, haben Sie einen Streitpunkt.)
4. "Gigantomanie" war, sofern Sie nicht weiter differenzieren möchten, noch nie der "Verderb der Menschheit". Um genau zu sein war noch nie irgendetwas der "Verderb der Menschheit", wir sind schließlich noch hier.
Und falls Sie "Gigantomanie" in der Bedeutung meinen, in der ich denke, dass Sie sie meinen (Z.B. Atomkraft, Fusionsenergie, Raumfahrt, Teilchenbeschleuniger etc., wobei zu dieser Kathegorie auch die Luftfahrt, Technik im Allgemeinen und die Erforschung des Planeten gehören), dann kann ich Sie nur darauf hinweisen, dass etwas nicht unbedingt schlecht sein muss, weil Sie es nicht verstehen.
>Eine Onlineumfrage, die das Volksnetz, ein Ableger der >offiziellen Volkszeitung, am Sonntag startete, ergab nach >erster Zählung: 146 der Abstimmenden waren gegen die >Kernenergie, 19 dafür.
Tolle Stichprobe.
Dachte ich mir auch. Bei einer Grundgesamtheit von 1,3 Milliarden. Das hat Aussagekraft.
Dachte ich mir auch. Bei einer Grundgesamtheit von 1,3 Milliarden. Das hat Aussagekraft.
Die Polen kaufen seit 20 Jahren jaehrlich zehntausende gebrauchte Autos in Deutschland. Es waere vielleicht sinvoll auch die gebrauchten Atomkraftwere nach Polen zu verkaufen ?
Bitte verzichten Sie auf Polemik und bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Dachte ich mir auch. Bei einer Grundgesamtheit von 1,3 Milliarden. Das hat Aussagekraft.
...sondern Atomkraftwerke.
Alleine die Flugzeugträger der USA haben 28 Kernreaktoren, die U-Bootflotte nochmal 70 und die Notkühlung dieser Reaktoren ist das Wasser, was dann ins Boot schwappt, wenn die Strahlensuppe rausläuft.
Die mobilen Reaktoren sind zwar mit ihren maximal 50MW im Gegensatz zu den Landgestützten geradezu Winzlinge, nur wenn soeinem Teil mal richtig warm wird, will man auch nicht im Umkreis von 100km sein.
den KKW,s in Europa, insbesondere in Frankreich?
Wo bleiben da die erhobenen Zeigefinger unserer Wahlkämpfer hier.
Es ist ja auch viel einfacher nach einem Militäreinsatz in Nahost zu rufen, wie vielleicht auch mal unsere europäischen Nachbarn an ihre Verantwortung für Europa zu erinnern.
Ausser unsinnige Ge- und Verbote zu erlassen bringen die von ihren Läöndern entsorgten Europarlamentarier nicht zustande.
Ich erinnere hier nur mal an die Lachnummer mit den "Ökoglühlampen".
Für mich sind die absolut überflüssig.
sie unterschätzen die "wahlkämper". das problem das sie benennen ("was ist mit frankreich") entspricht ihrer eigenen verquerten logik.
denn jedem "wahlkämpfer" ist klar dass solche katastrophen keine nationalgrenzen kennen. sie allerdings unterliegen dem allzu oft anzutreffendem gedanken: "es bringt doch nichts wenn ich aufhöre meinen müll in den wald zu schmeißen, die anderen machen es ja immer noch"!
und mit dieser einstellung wird sich nie etwas verändern, dann können wir als menschheit einpacken. dann wird es keine revolutionen, keine paradigmenwechsel, keine verbesserung der lebensumstände für alle geben.....
... "unter Freunden" bezüglich der Atomenergie zunehmen.
Gleichzeitig wird die Atomenergie immer teurer... und kein einziges kommerzielles AKW der Welt ist ohne massive Subventionen gebaut worden oder kommt ohne ständige Subventionen aus.
Der EPR Frankreichs ist zudem auch kein Erfolgsmodell, beide Baustellen kann man nur als Katastrophe bezeichnen. Dazu ist die EDF hochverschuldet (ca. 20-25 Mrd. Euro) und kommt wirtschaftlich nicht vom Fleck. Und ob jemals auch nur ein Bruchteil der weltweit "geplanten" AKW gebaut wird ist angesichts der immer schwierigeren Finanzierung für solche Großprojekte eher zweifelhaft.
Außerdem gilt - Vorbild sein, denn die Erneuerbaren Energien werden immer wettbewerbsfähiger und nicht einmal Frankreich verschließt sich mehr dieser Zukunft.
Sicher mag es dabei manch unausgegorene Idee wie z.B. das Glühbirnenverbot geben. Aber die Richtung ist die korrekt.
sie unterschätzen die "wahlkämper". das problem das sie benennen ("was ist mit frankreich") entspricht ihrer eigenen verquerten logik.
denn jedem "wahlkämpfer" ist klar dass solche katastrophen keine nationalgrenzen kennen. sie allerdings unterliegen dem allzu oft anzutreffendem gedanken: "es bringt doch nichts wenn ich aufhöre meinen müll in den wald zu schmeißen, die anderen machen es ja immer noch"!
und mit dieser einstellung wird sich nie etwas verändern, dann können wir als menschheit einpacken. dann wird es keine revolutionen, keine paradigmenwechsel, keine verbesserung der lebensumstände für alle geben.....
... "unter Freunden" bezüglich der Atomenergie zunehmen.
Gleichzeitig wird die Atomenergie immer teurer... und kein einziges kommerzielles AKW der Welt ist ohne massive Subventionen gebaut worden oder kommt ohne ständige Subventionen aus.
Der EPR Frankreichs ist zudem auch kein Erfolgsmodell, beide Baustellen kann man nur als Katastrophe bezeichnen. Dazu ist die EDF hochverschuldet (ca. 20-25 Mrd. Euro) und kommt wirtschaftlich nicht vom Fleck. Und ob jemals auch nur ein Bruchteil der weltweit "geplanten" AKW gebaut wird ist angesichts der immer schwierigeren Finanzierung für solche Großprojekte eher zweifelhaft.
Außerdem gilt - Vorbild sein, denn die Erneuerbaren Energien werden immer wettbewerbsfähiger und nicht einmal Frankreich verschließt sich mehr dieser Zukunft.
Sicher mag es dabei manch unausgegorene Idee wie z.B. das Glühbirnenverbot geben. Aber die Richtung ist die korrekt.
Nutzt diese historische Chance das richtige zu tun, auf euer wieder erwachtes Bewusstsein und euren Instinkt zu hören und nicht mehr den energiewirtschaftlichen Marktschreiern euren Glauben zu schenken.
Wer das leugnet verdient an der Atom-Lobby. Da gehe ich jede Wette ein. Dieses Denken ist extrem veraltet und längst nicht mehr zeitgemäß. Ein Fortbestehen in maximaler Sicherheit ist nur durch eine neue Vision möglich. Demut vor der Natur und eine angepasste Lebensweise schließen ökonomische Interessen nicht aus. Das Gegenteil ist der Fall.
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