Eine schöne Frau entstellt nichts. So verdient Gisele Bündchen Geld damit, in jedem Kleidungsstück hinreißend zu sein, worauf sich manche Frau wünscht, sie sähe ihr ähnlich, und deshalb die präsentierte Kleidung kauft.

Neuerdings zeigt sie für H&M luftige Sommerkleidchen und geblümte Overalls und sieht dabei, man kann es nicht anders sagen, heiß aus. So heiß, dass für die Kampagne in einigen arabischen Ländern zusätzliche Kleidungsstücke in die Bilder integriert wurden, hier ein Longsleeve zum Bedecken der Schultern, dort ein Tanktop, das zu tiefe Einblicke verhindert.

Zu gern hätten wir dem geneigten Leser den Wandel an dieser Stelle gezeigt. Da die Rechte für die modifizierten Bilder uns leider nicht zur Verfügung stehen, müssen wir uns folgendermaßen behelfen: Wer sich die abgeänderten Ergebnisse vorstellen möchte, schneide ein weißes Dreieck aus und lege es über Ms. Bündchens Ausschnitt. Voilà, die züchtige Version.

Solche Eingriffe sind absolut üblich in der Region, im Netz kursieren auch Bilder von Mariah Carey, die offenbar für Plakate und CD-Hüllen in arabischen Ländern so angezogen wurde, wie eine besorgte Mutter ihre Tochter auf die Straße schicken würde – und, man siehe und staune, wenn der Betrachter nicht von zu viel nackter Haut abgelenkt wird, sticht Ms. Careys hübsches Gesicht hervor.

Doch weder ihr Sex-Appeal noch der von Ms. Bündchen lässt sich mit Ärmeln bändigen. Weshalb ein paar Zentimeter mehr Stoff noch keinen Mann vor Fantasien geschützt haben. Und ein paar Zentimeter weniger sie nicht hervorriefen.