Mensa Uni Leipzig Rohe Fleischeslust
Wie ein vegetarischer Tag in der Mensa Leipzigs Studenten erregt
Es liege ihr wirklich fern, eine Sau durchs Dorf zu treiben, sagt Frau Hölzel. Es gehe um Klima, Welthunger, Ernährung. Glückliche Schweineleben. Die großen Themen.
Vor Kurzem war erstmals »Veggie-Tag« in der Hauptmensa der Leipziger Universität, der Mensa am Park. Angela Hölzel, 54, ist Mitgeschäftsführerin des Studentenwerks, sie hat diesen Tag organisiert. Mal ohne Fleisch: Tolle Sache, dachte Frau Hölzel, und eine Idee von Studenten. Mit viel Protest rechnete keiner.
Dann entbrannte ein Krieg, in dem es um die Wurst geht. Angela Hölzel, eine Frau wie eine liebe Mutter, mit kurzem Haar und Halstuch, sieht verzweifelt aus, wenn sie davon erzählt. In ihrem Postfach sammeln sich die Wut-Mails: Studenten fordern das Ende des Diktats der Pflanzenfresser. »Wir entscheiden selbst, was wir für richtig halten!«, entsetzen sich 70 Unterzeichner einer Petition: »Es gibt viele Gründe, gegen den Veggie-Tag zu sein.« Es ging um Schwein oder nicht Schwein.
Frau Hölzel ist seit 1996 beim Studentenwerk. Ihre Leute verkaufen in der Mensa am Park 5000 Essen, täglich. Sie braten nur noch Fisch, der auf einer Positivliste des WWF steht, sie haben eine »Mensa-Policy« für »sozial gerechten und umweltbewussten Einkauf« und brühen ausschließlich teuren »Fair-Kaffee«. Nie gab es Protest dagegen. Und jetzt?
- Datum 31.03.2011 - 11:45 Uhr
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- Quelle Zeit Sachsen
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Entfernt. Bitte vermeiden Sie unsachliche Vergleiche. Danke. Die Redaktion/lv
Dass an anderen Tagen, in regelmäßigen Abständen, bestimmte Fische zur Verfügung stehen, stört Sie nicht?
Ich wünschte, dass diese Studenten Ihre Zeit einmal mit wichtigeren politischen Themchen als der Interpretation von Essgewohnheiten machen. Anscheinend wollte jemand bloß einmal etwas Farbe in die ansonsten beliebige Karte einbringen. Schon hadern Hinterweltler, dass sie bevormundet werden.
Die Leipziger Studentenschaft hat sich diesbzgl. im übrigen immer selbst ein bisschen lächerlich gemacht. Es gibt dort eine lange Tradition eines überbiederlichen Individualismus, der am Ende keine besonders politischen Früchte trägt. Ich spreche aus Erfahrung, habe dort gelebt. Peinlich und fad.
Dass an anderen Tagen, in regelmäßigen Abständen, bestimmte Fische zur Verfügung stehen, stört Sie nicht?
Ich wünschte, dass diese Studenten Ihre Zeit einmal mit wichtigeren politischen Themchen als der Interpretation von Essgewohnheiten machen. Anscheinend wollte jemand bloß einmal etwas Farbe in die ansonsten beliebige Karte einbringen. Schon hadern Hinterweltler, dass sie bevormundet werden.
Die Leipziger Studentenschaft hat sich diesbzgl. im übrigen immer selbst ein bisschen lächerlich gemacht. Es gibt dort eine lange Tradition eines überbiederlichen Individualismus, der am Ende keine besonders politischen Früchte trägt. Ich spreche aus Erfahrung, habe dort gelebt. Peinlich und fad.
Wer einen fleischlosen Tag möchte, sollte vielleicht auch über einen Tag ohne rein vegetarisches Gericht nachdenken. Das kann man den Vegetarieren nicht antun? Ist doch nur ein Tag pro Semester. ;-)
Wozu gibts mehrere Gerichte? Damit jeder etwas findet das im schmeckt. Daher wäre sowohl einseitig nur vegetarisch bzw. nur fleischhaltige Gericht an einem Tag meiner Meinung nach eine falsche Idee.
"Wozu gibts mehrere Gerichte? Damit jeder etwas findet das im schmeckt."
Richtig, aber auch unter 2 vegetarischen Gerichten wird sich wohl für jeden etwas finden lassen was ihm schmeckt.
Die Aktion finde ich einen gelungenen Denkanstoß für die Bewusstseinsbildung gegen Klimawandel, Welthunger und die in diesen Tagen immer noch vorhandene Fleisch = mänlich-Mentalität.
... denn was interessiert es uns, dass weniger Fleischkonsum dem Welthunger entgegen wirken würde (http://www.welthungerdemo...).
http://www.reflect-online...
Na dann wünsche ich allen viel Appetit, denn die Gesundheit ist ja auch egal. Und das hier ist ein echt geiler Beitrag zum thema Klonfleisch - klickt unten auf den Film (http://www.wdr.de/tv/bab/...)
Und dass die Tiere alle dumm sind und gar nicht merken, dass sie zusammengepfercht nichts Nettes erleben – ihr ganzes Leben lang – weiß doch jeder, der schon mal ein Haustier hatte. Und das Blut und die Schreie auf dem Schlachthof der anderen kapieren die eh nicht. Die Kühe lieben ihre Kinder doch sowieso nicht und die Hälfte aller männlichen also nicht eierlegenden Küken zu schräddern ist echt ok (denn klar sind die Küken für Hähnchen eine andere Sorte, die dicker wird). Ja und wer weiß schon, was sich so ein dämlicher Fisch denkt? Und warum sollte das Antibiotikum denn sooo schädlich für uns sein? http://www.daserste.de/do...
ICH HABE EIN RECHT AUF DIE FREIHEIT ZU ENTSCHEIDEN, ob für mein Essen andere leiden oder nicht. Warum sollen wir uns etwas vorschreiben lassen? Ich bin dafür, die anderen zu ignorieren – und das gründlich. Damit das ein für alle mal klar ist!
"Wozu gibts mehrere Gerichte? Damit jeder etwas findet das im schmeckt."
Richtig, aber auch unter 2 vegetarischen Gerichten wird sich wohl für jeden etwas finden lassen was ihm schmeckt.
Die Aktion finde ich einen gelungenen Denkanstoß für die Bewusstseinsbildung gegen Klimawandel, Welthunger und die in diesen Tagen immer noch vorhandene Fleisch = mänlich-Mentalität.
... denn was interessiert es uns, dass weniger Fleischkonsum dem Welthunger entgegen wirken würde (http://www.welthungerdemo...).
http://www.reflect-online...
Na dann wünsche ich allen viel Appetit, denn die Gesundheit ist ja auch egal. Und das hier ist ein echt geiler Beitrag zum thema Klonfleisch - klickt unten auf den Film (http://www.wdr.de/tv/bab/...)
Und dass die Tiere alle dumm sind und gar nicht merken, dass sie zusammengepfercht nichts Nettes erleben – ihr ganzes Leben lang – weiß doch jeder, der schon mal ein Haustier hatte. Und das Blut und die Schreie auf dem Schlachthof der anderen kapieren die eh nicht. Die Kühe lieben ihre Kinder doch sowieso nicht und die Hälfte aller männlichen also nicht eierlegenden Küken zu schräddern ist echt ok (denn klar sind die Küken für Hähnchen eine andere Sorte, die dicker wird). Ja und wer weiß schon, was sich so ein dämlicher Fisch denkt? Und warum sollte das Antibiotikum denn sooo schädlich für uns sein? http://www.daserste.de/do...
ICH HABE EIN RECHT AUF DIE FREIHEIT ZU ENTSCHEIDEN, ob für mein Essen andere leiden oder nicht. Warum sollen wir uns etwas vorschreiben lassen? Ich bin dafür, die anderen zu ignorieren – und das gründlich. Damit das ein für alle mal klar ist!
[...] nein es gibt kein grundrecht auf fleisch. von wegen »Wehret den Anfängen!« , da hätte man beim rauchverbot anfagen müssen. zuviel fleisch ist auch ungesund.
Achten Sie bitte auf einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion/sh
Jeder, der kritisch mit sich und seiner Umwelt umgeht, sollte den Nutzen einer solchen Aktion erkennen. Dass hier mit blödsinnigen Argumenten wie "Entmündigung" um sich geworfen wird, offenbart die Borniertheit der Petitionsunterzeichner. Wem tut es denn bitte schön weh, wenn es 1x (EINMAL!!!) pro Sememster (also 1x in drei bis vier Monaten) kein Fleisch/Fisch gibt??? Diese Aktion ist richtig und notwendig, um vermehrt Aufmerksamkeit auf die negativen Seiten des Fleischkonsums zu lenken. Und ja, dieser Kommentar kommt von einem studierenden Vegetarier. ;)
klar tut es keinem Weh ABER: Es hat sehr wohl etwas mit Entmündigung zu tun wenn ich jeden an der Uni durch einen solchen Tag ZWINGE vegetarisch zu essen.
Sie sind Vegetarier, dies wohl freiwillig. Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, an Ihrer Uni gäbe es "nur einmal pro Semester" einen CarnivoreDay, also einen Meat-only Tag. Nur um auf die Probleme durch überdüngung und Monokulturen hinzuweisen. Man würde Sie, der seinen Lebensstil freiwillig gewählt hat (wie auch den der Fleischesser) also zwingen, nach dem Stil einer anderen Gruppe zu essen.
Na, was würden Sie sagen? Oder wäre das etwas ganz anderes, weil man FLeisch ja quasi von Klein auf isst und erst freiwillig zum Veggie wird?
gegen die Vegetarier, sondern gegen die Volkserzieher, die andere Leute gerne bevormunden.
Ich esse wohl nur 1x in der Woche Fleisch, aber ich finde, die Protestler haben nicht unrecht.
Freiheit ist nicht alles, aber ohne Freiheit ist alles nichts!
Also ersteinmal erscheint mir die Rede von "Entmündigung" in Bezug auf einen fleischfreien Mensaspeiseplan an einem Tag pro Semester doch ziemlich selbstentwaffnend für diejenigen welche mit diesem Argument in das Feld ziehen: Habt Ihr Euch schon so vom Studentenwerk entmündigen lassen, sodass ihr keinerlei Alternativen zur Mensa mehr kennt? Nichtmal für einen Tag?
Zusätzlich frage ich mich, wie ein intelligenter Mensch seinen eigenen Genuss (denn mit essentieller Nährstoffaufnahme hat täglicher Fleischkonsum nichts zu tun) über die globalen und regionalen Auswirkungen des heutigen Fleischkonsums in unserer westlichen Gesellschaft stellen kann? Mir fallen unzählige Taten ein, in denen die Energie dieses zweifelhaften Aufbegehrens sinnvoller investiert wäre.
Tatsache ist, dass bei stetig wachsender Bevölkerung die Ressourcen immer knapper werden und unser Konsumverhalten zulasten unseres Lebensraumes läuft.
Ich sehe somit keinen Schaden, sondern nur ein quäntchen negatives für den eigenen Genuss in dieser Aktion, bei vorhandenem Gewinn für unsere Umwelt.
Es steht zudem jedem frei, wo er isst - ein Studentenwerk sollte aber soziale Verantwortung übernehmen, wo es kann.
"Wehret den Anfängen" ist schon richtig. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass sich aus Rauchverboten in Gemeinschaftsbüros mal Rauchverbote in allen Kneipen entwickeln würden! Dass aus einigen wenigen verkaufsoffenen Sonntagen mittlerweile fast Gewohnheitsrecht geworden ist, das den Sonntag zum Werktag macht. Wenn der Veggie-Tag akzeptiert wird, werden weiter folgen, einer pro Monat, einer pro Woche. Fleischesser werden sich dann gesellschaftlichen Anfeindungen ausgesetzt sehen, es wird eine Sondersteuer auf Fleisch geben, vielleicht am Ende sogar ein Fleischverbot in Restaurants oder ein EU-weites Rindfleischverbot (wie das Glühbirnenverbot) ?
Den Weltverbesserern ist alles zuzutrauen, deswegen sollte man sich am Anfang wehren. Ein bisschen verbieten gibt es genau so wenig wie ein bisschen schwanger.
Ich bin wirklich überrascht, dass so ein Tag solche Reaktionen hervorruft. Natürlich passt es nicht jedem, aber man sollte sich Gedanken machen, aus welchem Grund dieser stattfindet (stattfinden muss).
Es wird den Studenten schließlich nicht verboten, Fleisch zu essen, es wird lediglich nicht angeboten. Was sie also vor oder nach der Uni essen, bleibt ihnen überlassen.
In gewisser Weise ist es eine Bevormundung - ja. Aber das ist das Nichtraucherschutzgesetz z.B. auch. Und auch dort scheiden sich die Geister.
Erschreckend ist, dass die meisten das Recht auf tägliches Fleisch fordern und scheinbar ihren Fleischkonsum gar nicht überdenken. Natürlich liegt die Entscheidung bei jedem einzelnen, aber wenn eine Institution aus ökologischen Gründen diesen Schritt geht, dann sollten die Menschen dankbar sein und sich nicht aufregen. Wenigstens sind dort welche, die versuchen etwas zu ändern. Und dass so ein starker Fleischkonsum nicht gut für unsere Umwelt (und natürlich die Tiere in Mastanlagen) ist, wird mit Sicherheit niemand leugnen.
Es geht um den Sinn und Zweck der Aktion - nicht darum, Studenten zu ärgern.
Es ist doch nur ein Tag pro Semester. Es gab bei uns Zeiten und es gibt immer noch Länder, in denen gab es nur ein mal im Monat Fleisch. Wir haben definitiv schon genug Auswahl und Möglichkeiten. Ein wenig mehr Entspannung täte gut.
ich unterschreibe, dass das eine lächerliche petition ist.
Von Klimaschutz usw. haben diese Studis wohl noch nie was gehört. Oder von leckerem vegetarischen Essen. Außerdem zwingt es sie doch niemand in die Mensa zu gehen... sollen sie doch in die Bratwurstbude/Kebab gehen wenn das tägliche Fleisch sooo wichtig ist.
klar tut es keinem Weh ABER: Es hat sehr wohl etwas mit Entmündigung zu tun wenn ich jeden an der Uni durch einen solchen Tag ZWINGE vegetarisch zu essen.
Sie sind Vegetarier, dies wohl freiwillig. Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, an Ihrer Uni gäbe es "nur einmal pro Semester" einen CarnivoreDay, also einen Meat-only Tag. Nur um auf die Probleme durch überdüngung und Monokulturen hinzuweisen. Man würde Sie, der seinen Lebensstil freiwillig gewählt hat (wie auch den der Fleischesser) also zwingen, nach dem Stil einer anderen Gruppe zu essen.
Na, was würden Sie sagen? Oder wäre das etwas ganz anderes, weil man FLeisch ja quasi von Klein auf isst und erst freiwillig zum Veggie wird?
gegen die Vegetarier, sondern gegen die Volkserzieher, die andere Leute gerne bevormunden.
Ich esse wohl nur 1x in der Woche Fleisch, aber ich finde, die Protestler haben nicht unrecht.
Freiheit ist nicht alles, aber ohne Freiheit ist alles nichts!
Also ersteinmal erscheint mir die Rede von "Entmündigung" in Bezug auf einen fleischfreien Mensaspeiseplan an einem Tag pro Semester doch ziemlich selbstentwaffnend für diejenigen welche mit diesem Argument in das Feld ziehen: Habt Ihr Euch schon so vom Studentenwerk entmündigen lassen, sodass ihr keinerlei Alternativen zur Mensa mehr kennt? Nichtmal für einen Tag?
Zusätzlich frage ich mich, wie ein intelligenter Mensch seinen eigenen Genuss (denn mit essentieller Nährstoffaufnahme hat täglicher Fleischkonsum nichts zu tun) über die globalen und regionalen Auswirkungen des heutigen Fleischkonsums in unserer westlichen Gesellschaft stellen kann? Mir fallen unzählige Taten ein, in denen die Energie dieses zweifelhaften Aufbegehrens sinnvoller investiert wäre.
Tatsache ist, dass bei stetig wachsender Bevölkerung die Ressourcen immer knapper werden und unser Konsumverhalten zulasten unseres Lebensraumes läuft.
Ich sehe somit keinen Schaden, sondern nur ein quäntchen negatives für den eigenen Genuss in dieser Aktion, bei vorhandenem Gewinn für unsere Umwelt.
Es steht zudem jedem frei, wo er isst - ein Studentenwerk sollte aber soziale Verantwortung übernehmen, wo es kann.
"Wehret den Anfängen" ist schon richtig. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass sich aus Rauchverboten in Gemeinschaftsbüros mal Rauchverbote in allen Kneipen entwickeln würden! Dass aus einigen wenigen verkaufsoffenen Sonntagen mittlerweile fast Gewohnheitsrecht geworden ist, das den Sonntag zum Werktag macht. Wenn der Veggie-Tag akzeptiert wird, werden weiter folgen, einer pro Monat, einer pro Woche. Fleischesser werden sich dann gesellschaftlichen Anfeindungen ausgesetzt sehen, es wird eine Sondersteuer auf Fleisch geben, vielleicht am Ende sogar ein Fleischverbot in Restaurants oder ein EU-weites Rindfleischverbot (wie das Glühbirnenverbot) ?
Den Weltverbesserern ist alles zuzutrauen, deswegen sollte man sich am Anfang wehren. Ein bisschen verbieten gibt es genau so wenig wie ein bisschen schwanger.
Ich bin wirklich überrascht, dass so ein Tag solche Reaktionen hervorruft. Natürlich passt es nicht jedem, aber man sollte sich Gedanken machen, aus welchem Grund dieser stattfindet (stattfinden muss).
Es wird den Studenten schließlich nicht verboten, Fleisch zu essen, es wird lediglich nicht angeboten. Was sie also vor oder nach der Uni essen, bleibt ihnen überlassen.
In gewisser Weise ist es eine Bevormundung - ja. Aber das ist das Nichtraucherschutzgesetz z.B. auch. Und auch dort scheiden sich die Geister.
Erschreckend ist, dass die meisten das Recht auf tägliches Fleisch fordern und scheinbar ihren Fleischkonsum gar nicht überdenken. Natürlich liegt die Entscheidung bei jedem einzelnen, aber wenn eine Institution aus ökologischen Gründen diesen Schritt geht, dann sollten die Menschen dankbar sein und sich nicht aufregen. Wenigstens sind dort welche, die versuchen etwas zu ändern. Und dass so ein starker Fleischkonsum nicht gut für unsere Umwelt (und natürlich die Tiere in Mastanlagen) ist, wird mit Sicherheit niemand leugnen.
Es geht um den Sinn und Zweck der Aktion - nicht darum, Studenten zu ärgern.
Es ist doch nur ein Tag pro Semester. Es gab bei uns Zeiten und es gibt immer noch Länder, in denen gab es nur ein mal im Monat Fleisch. Wir haben definitiv schon genug Auswahl und Möglichkeiten. Ein wenig mehr Entspannung täte gut.
ich unterschreibe, dass das eine lächerliche petition ist.
Von Klimaschutz usw. haben diese Studis wohl noch nie was gehört. Oder von leckerem vegetarischen Essen. Außerdem zwingt es sie doch niemand in die Mensa zu gehen... sollen sie doch in die Bratwurstbude/Kebab gehen wenn das tägliche Fleisch sooo wichtig ist.
Was soll dieser Unfug anderen Leuten aufzudiktieren was sie zu essen haben und was nicht?
Was erst einmal ein Tag pro Semester ist, wird ganz schnell zu mehreren Tagen.
Soviel ich weiß und kennengelernt habe, gibt es in jeder dt. Uni oder FH die möglichkeit fleischlos zu speisen. Wozu also dieser Schmonz? Wer vegetarisch leben will, der tut das. Allen anderen kann man nicht dadurch "helfen" dass man sie zu solch einer Lebensweise quasi zwingt.
Hätte es zu meiner Unizeit einen solchen Blödsinn gegeben, wäre ich (wie wohl auch viele der o.g. Studenten) eben auswärts essen gegangen.
Schön dass dieser Dame vom Studentenwerk ein kräftiger Denkzettel verpasst wurde.
Natürlich entscheiden die Studenten selbst, was sie essen, und niemand zwingt ihnen etwas auf. Gehen sie halt 2 Tage im Studienjahr auswärts essen, wenn sie nicht anders können. Am Tag drauf gibt's ja wieder Schnitzel.
Dass die Mensa so ein Zeichen setzt, ist absolut in Ordnung. Schließlich ist es eben das - eine Aufforderung, Vegetarisches zu probieren; und solche Impulse zu setzen ist genauso Verantwortung der Mensen, wie auf gesundes und ausgewogenes Essen zu achten.
Die im Artikel erwähnten Angsthasen, die sich Donnerstag nicht in die Mensa trauen, weil sie sich vorm Gemüsediktat fürchten, haben wohl auch Angst vorm Netz: den Speiseplan gibt's ja wohl online...
An der Uni Leipzig studieren weit über 20000 Studenten. Davon protestieren 70 mit der Petition gegen den Veggie-Tag. Ich glaube, Sie sollten da die Relation wahren.
Zum Thema: Ich studiere selbst in L und bin kein Vegetarier. Trotzdem juckt mich der V-Tag nicht sonderlich, solange das vegetarische Essen dort auch schmeckt (Tut es meistens, manchmal eben auch nicht. Aber Geschmäcker sind verschieden) Nun kann man ja meinetwegen dagegen sein, dass es diesen Tag gibt, weil ohnehin ein vegetarisches Gericht pro Tag festgelegt ist und man lieber eine größere Fleisch-Auswahl hat. Dann aber mit Argumenten zu kommen, das schade der Fleischindustrie, ist meiner Meinung nach einfach nur Heuchelei.
Natürlich macht es Sinn, jemanden zu zwingen, wenigstens für einmal seinen Lebensstil zu ändern, zumal man gar nicht von Zwang reden kann, da die Mensa auch nur ein Angebot ist.
Ein bis maximal zwei mal die Woche (ungefähr) Fleisch essen ist noch gesund. Der übermäßige Konsum von immer mehr Fleisch schädigt Fleischesser, Umwelt und lässt die Hälfte der Welt hungern!
INFORMIERT EUCH DOCH MAL ÜBER VEGETARISMUS!
Dass hilft, und schadet nicht. Zudem versteht man das ganze System besser.
Ich fühle mich bedroht durch Leute, die (zu viel) Fleisch essen, da es immer mehr der Umwelt schadet und andere Hungern lässt, von dem Leiden der Tiere mal abgesehen!
Der Mensch ist kein Raubtier und ihm gehört die Welt nicht.
Fühlt euch nicht angegriffen, sondern recherchiert bitte!
Grüße
In diesem Fall von Entmuendigugng zu sprechen, geht meines Erachtens deutlich zu weit. Wenn man die Asumasse des Fleischkonsums und seine Auswirkungen betrachtet, so ist es mehr als wichtig, die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken. das Problem scheint hier in der Tatsache zu liegen, dass man persoenlich mal auf etwas verzichten muss, dort wo das persoenliche Engagement anfangen soll, ist niemand mehr bereit, etwas zu tun. Mittlerweile sind wir an einen solchen Lebensstandard gewoehnt, der einen fleischlosen Tag zu einer Unmoeglichkeit macht? Es gibt immer die Entscheidungsfreiheit, zwischen mehreren Gerichten zu waehlen oder einfach nicht in die Mensa zu gehen, wie verhaelt es sich denn mit dem Konzept der "Entmuendigung"in Teilen der Welt, wo man ueber Gemuese gluecklich waere? Das recht auf fleisch als die neue Maxime des Individuums...
In anderen Ländern gibts nix zu fressen, geschweige denn die Möglichkeit zu studieren, aber im Jammerland Deutschland fühlt sich der verwöhnte Student entmündigt, wenn er nicht jeden Tag Fleisch zum Discountpreis bekommt. Ich fass es nicht.
Allein den Duktus mancher dieser Wortmeldungen finde ich schon ekelig. Ohne Maß, ohne Sinn, ohne Verstand - derart keifend stellt man sich den leibhaftigen wild gewordenen Spießbürger vor.
Wenn man dann bedenkt, um was es hier geht, packt einen das Grauen.
Wohl dem, der es sich leisten kann, sein Leben außerhalb eines solchen Kontextes führen zu können.
Menschen andere Menschen essen dürfen, weil man ihnen ansonsten "aufdiktiert was sie zu essen haben"? Ist Ihnen vielleicht schonmal in den Sinn gekommen, dass die Säugetiere, die wir essen sich nur minimal vom Menschen unterscheiden?
Ist Ihnen schonmal in den Sinn gekommen, dass in einer überbevölkerten Welt Regeln notwendig sind, damit die Ressourcen für alle reichen?
Natürlich dürfen Sie nicht essen was Sie wollen solange sie in einer Gesellschaft leben in der andere von Ihren entscheidungen abhängen! Wenn Ihnen das nicht gefällt bleibt nur noch die einsame Insel. Davon gibt es in einer überbevölkerten Welt aber nicht mehr viele.
Ich bin kein Vegetarier aber ich finde es abartig, wenn eine Mensa die jeden Studenten regelmässig mit zwei Riesencurrywürsten abfüttert (wie die Mensa in Kiel). Sowas sollte garantiert nicht staatlich subventioniert werden, weil es schlicht gemeinschädlich (auch für Menschen) ist. Und manchen Leuten sind Tiere auch wichtig. Was hielten Sie denn davon, wenn andere ständig Sachen kaputt machen die Ihnen wichtig sind?
Natürlich entscheiden die Studenten selbst, was sie essen, und niemand zwingt ihnen etwas auf. Gehen sie halt 2 Tage im Studienjahr auswärts essen, wenn sie nicht anders können. Am Tag drauf gibt's ja wieder Schnitzel.
Dass die Mensa so ein Zeichen setzt, ist absolut in Ordnung. Schließlich ist es eben das - eine Aufforderung, Vegetarisches zu probieren; und solche Impulse zu setzen ist genauso Verantwortung der Mensen, wie auf gesundes und ausgewogenes Essen zu achten.
Die im Artikel erwähnten Angsthasen, die sich Donnerstag nicht in die Mensa trauen, weil sie sich vorm Gemüsediktat fürchten, haben wohl auch Angst vorm Netz: den Speiseplan gibt's ja wohl online...
An der Uni Leipzig studieren weit über 20000 Studenten. Davon protestieren 70 mit der Petition gegen den Veggie-Tag. Ich glaube, Sie sollten da die Relation wahren.
Zum Thema: Ich studiere selbst in L und bin kein Vegetarier. Trotzdem juckt mich der V-Tag nicht sonderlich, solange das vegetarische Essen dort auch schmeckt (Tut es meistens, manchmal eben auch nicht. Aber Geschmäcker sind verschieden) Nun kann man ja meinetwegen dagegen sein, dass es diesen Tag gibt, weil ohnehin ein vegetarisches Gericht pro Tag festgelegt ist und man lieber eine größere Fleisch-Auswahl hat. Dann aber mit Argumenten zu kommen, das schade der Fleischindustrie, ist meiner Meinung nach einfach nur Heuchelei.
Natürlich macht es Sinn, jemanden zu zwingen, wenigstens für einmal seinen Lebensstil zu ändern, zumal man gar nicht von Zwang reden kann, da die Mensa auch nur ein Angebot ist.
Ein bis maximal zwei mal die Woche (ungefähr) Fleisch essen ist noch gesund. Der übermäßige Konsum von immer mehr Fleisch schädigt Fleischesser, Umwelt und lässt die Hälfte der Welt hungern!
INFORMIERT EUCH DOCH MAL ÜBER VEGETARISMUS!
Dass hilft, und schadet nicht. Zudem versteht man das ganze System besser.
Ich fühle mich bedroht durch Leute, die (zu viel) Fleisch essen, da es immer mehr der Umwelt schadet und andere Hungern lässt, von dem Leiden der Tiere mal abgesehen!
Der Mensch ist kein Raubtier und ihm gehört die Welt nicht.
Fühlt euch nicht angegriffen, sondern recherchiert bitte!
Grüße
In diesem Fall von Entmuendigugng zu sprechen, geht meines Erachtens deutlich zu weit. Wenn man die Asumasse des Fleischkonsums und seine Auswirkungen betrachtet, so ist es mehr als wichtig, die Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken. das Problem scheint hier in der Tatsache zu liegen, dass man persoenlich mal auf etwas verzichten muss, dort wo das persoenliche Engagement anfangen soll, ist niemand mehr bereit, etwas zu tun. Mittlerweile sind wir an einen solchen Lebensstandard gewoehnt, der einen fleischlosen Tag zu einer Unmoeglichkeit macht? Es gibt immer die Entscheidungsfreiheit, zwischen mehreren Gerichten zu waehlen oder einfach nicht in die Mensa zu gehen, wie verhaelt es sich denn mit dem Konzept der "Entmuendigung"in Teilen der Welt, wo man ueber Gemuese gluecklich waere? Das recht auf fleisch als die neue Maxime des Individuums...
In anderen Ländern gibts nix zu fressen, geschweige denn die Möglichkeit zu studieren, aber im Jammerland Deutschland fühlt sich der verwöhnte Student entmündigt, wenn er nicht jeden Tag Fleisch zum Discountpreis bekommt. Ich fass es nicht.
Allein den Duktus mancher dieser Wortmeldungen finde ich schon ekelig. Ohne Maß, ohne Sinn, ohne Verstand - derart keifend stellt man sich den leibhaftigen wild gewordenen Spießbürger vor.
Wenn man dann bedenkt, um was es hier geht, packt einen das Grauen.
Wohl dem, der es sich leisten kann, sein Leben außerhalb eines solchen Kontextes führen zu können.
Menschen andere Menschen essen dürfen, weil man ihnen ansonsten "aufdiktiert was sie zu essen haben"? Ist Ihnen vielleicht schonmal in den Sinn gekommen, dass die Säugetiere, die wir essen sich nur minimal vom Menschen unterscheiden?
Ist Ihnen schonmal in den Sinn gekommen, dass in einer überbevölkerten Welt Regeln notwendig sind, damit die Ressourcen für alle reichen?
Natürlich dürfen Sie nicht essen was Sie wollen solange sie in einer Gesellschaft leben in der andere von Ihren entscheidungen abhängen! Wenn Ihnen das nicht gefällt bleibt nur noch die einsame Insel. Davon gibt es in einer überbevölkerten Welt aber nicht mehr viele.
Ich bin kein Vegetarier aber ich finde es abartig, wenn eine Mensa die jeden Studenten regelmässig mit zwei Riesencurrywürsten abfüttert (wie die Mensa in Kiel). Sowas sollte garantiert nicht staatlich subventioniert werden, weil es schlicht gemeinschädlich (auch für Menschen) ist. Und manchen Leuten sind Tiere auch wichtig. Was hielten Sie denn davon, wenn andere ständig Sachen kaputt machen die Ihnen wichtig sind?
Sonst haben diese Studenten aber keine Probleme?
Früher ist man gegen Nationalismus und gegen soziale Missstände auf die Straße gegangen und Heute kämpft man gegen den Weggitag.
Deutschland schafft sich ab, aber anders als Herr Sarazin es behauptet.
sind etwa Massentierhaltung und industrielle Fleischproduktion kein sozialer Missstand? Haben diese Phänomene nicht etwas mit der Verfasstheit einer industriekapitalistischen Gesellschaft zu tun, deren Bedingungen und Prinzipien man kritisch betrachten kann. Ich denke schon...
sie schließen aus einer aktion, von der sie grade hören, auf die komplette interessenslage dieser studierenden? weil diese sich zu einer email zum thema vegetarismus hinreißen lassen, machen die sonst nichts mehr, gingen also nicht die letzten wochen irgendwann zu anderen themen demonstrieren, interessieren sich nicht für weltpolitik etc?
das wäre so, als würde ich ihnen vorwerfen, dass sie in ihrer freizeit nur im internet hängen, weil sie zum schreiben dieses beitrages eben dort waren ;-)
sind etwa Massentierhaltung und industrielle Fleischproduktion kein sozialer Missstand? Haben diese Phänomene nicht etwas mit der Verfasstheit einer industriekapitalistischen Gesellschaft zu tun, deren Bedingungen und Prinzipien man kritisch betrachten kann. Ich denke schon...
sie schließen aus einer aktion, von der sie grade hören, auf die komplette interessenslage dieser studierenden? weil diese sich zu einer email zum thema vegetarismus hinreißen lassen, machen die sonst nichts mehr, gingen also nicht die letzten wochen irgendwann zu anderen themen demonstrieren, interessieren sich nicht für weltpolitik etc?
das wäre so, als würde ich ihnen vorwerfen, dass sie in ihrer freizeit nur im internet hängen, weil sie zum schreiben dieses beitrages eben dort waren ;-)
"Wozu gibts mehrere Gerichte? Damit jeder etwas findet das im schmeckt."
Richtig, aber auch unter 2 vegetarischen Gerichten wird sich wohl für jeden etwas finden lassen was ihm schmeckt.
Die Aktion finde ich einen gelungenen Denkanstoß für die Bewusstseinsbildung gegen Klimawandel, Welthunger und die in diesen Tagen immer noch vorhandene Fleisch = mänlich-Mentalität.
Die Aktion finde ich einen gelungenen Denkanstoß für die Bewusstseinsbildung gegen Klimawandel, Welthunger und die in diesen Tagen immer noch vorhandene Fleisch = mänlich-Mentalität = weibliche Pauschalisierung.
Abgesehn davon finde ich einen Veggie Tag schwachsinnig. Es sollte einfach viel mehr Obst und Gemüse geben. Sich in meiner Mensa gesund zu ernähren ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das Salatbuffet zudem noch viel zu teuer. Mir eigentlich egal ob da jetzt ein bisschen Fleisch dabie ist oder nicht. Aber gesund will ich mich ernähren und ich finde das sollte möglich sein.
als Teil der Volkserzieher-Fraktion
Zitat:
"Die Aktion finde ich einen gelungenen Denkanstoß für die Bewusstseinsbildung gegen Klimawandel, Welthunger und die in diesen Tagen immer noch vorhandene Fleisch = mänlich-Mentalität."
Bitte verzichten Sie auf pauschalierende Äußerungen!
Bitte bleiben Sie sachlich.Danke. Die Redaktion/se
Die Aktion finde ich einen gelungenen Denkanstoß für die Bewusstseinsbildung gegen Klimawandel, Welthunger und die in diesen Tagen immer noch vorhandene Fleisch = mänlich-Mentalität = weibliche Pauschalisierung.
Abgesehn davon finde ich einen Veggie Tag schwachsinnig. Es sollte einfach viel mehr Obst und Gemüse geben. Sich in meiner Mensa gesund zu ernähren ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das Salatbuffet zudem noch viel zu teuer. Mir eigentlich egal ob da jetzt ein bisschen Fleisch dabie ist oder nicht. Aber gesund will ich mich ernähren und ich finde das sollte möglich sein.
als Teil der Volkserzieher-Fraktion
Zitat:
"Die Aktion finde ich einen gelungenen Denkanstoß für die Bewusstseinsbildung gegen Klimawandel, Welthunger und die in diesen Tagen immer noch vorhandene Fleisch = mänlich-Mentalität."
Bitte verzichten Sie auf pauschalierende Äußerungen!
Bitte bleiben Sie sachlich.Danke. Die Redaktion/se
klar tut es keinem Weh ABER: Es hat sehr wohl etwas mit Entmündigung zu tun wenn ich jeden an der Uni durch einen solchen Tag ZWINGE vegetarisch zu essen.
Sie sind Vegetarier, dies wohl freiwillig. Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, an Ihrer Uni gäbe es "nur einmal pro Semester" einen CarnivoreDay, also einen Meat-only Tag. Nur um auf die Probleme durch überdüngung und Monokulturen hinzuweisen. Man würde Sie, der seinen Lebensstil freiwillig gewählt hat (wie auch den der Fleischesser) also zwingen, nach dem Stil einer anderen Gruppe zu essen.
Na, was würden Sie sagen? Oder wäre das etwas ganz anderes, weil man FLeisch ja quasi von Klein auf isst und erst freiwillig zum Veggie wird?
Sorry, aber was für ein Blödsinn. Wer entschieded, was in der Mensa gekocht wird? Die Studenten? Wenn denen das nicht passt können Sie auch wo anders essen gehen, keiner zwingt sie dazu. Nur dann müssen sie sich auch damit abfinden, mehr für ein Gericht zu zahlen.
Ich wäre sogar für einen fleischlosen Tag pro Woche...und das als Fleischesser...
Was wollen die Studenten den tun wenn es so kommt? Nicht mehr in der Mensa essen? Das wird teuer...
Dieses "Mein Recht auf täglich Fleisch" geht mir auf die Nerven. Wieso? Weil dieser exzessive Fleischkonsum auch auf meinem Buckel ausgetragen wird. Und auf dem meiner imaginären Kinder. Und auf jedem Buckel der sich einigermassen verantwortlich verhält. Das ist Egoismus, nicht zwei mal im Jahr Möhrchen statt Hühnerabfälle in den Nuggets. Heult doch.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, gelle?
Ich persönlich kenne einige Menschen (Vegetarier) die komplett auf Fleisch verzichten und nur Obst/ Gemüse etc. essen. Von einem Menschen der sich ausschließlich von Fleisch ernährt und auf alle pflanzlichen Nahrungsmittel verzichtet habe ich noch nie gehört.
Verstehe ich Ihre Aussage richtig, dass eine vegetarische Ernährungsweise in einem Zusammenhang mit Monokulturen und Überdüngung steht und der Konsum von Fleisch dagegen nicht?
Es gibt wohl niemanden, der nur Fleischt isst. Das ist aus gesundheitlichen Gründen auch wohl nicht möglich. Anders rum gehört Gemüse und evtl. auch Obst zum Essen von allen: selbst auf einem Grillteller gibt es Kartoffeln, wenn auch in der Form von Pommes. Ein Tag für Karnivoren wo es nur Fleisch gibt, ist also kaum mit einem Veggie-Tag zu vergleichen.
Und auswärts essen kommt den meisten Protestierenden wohl nicht in den Sinn. Aber es geht hier wohl auch weniger daraum, dass sie das Essen nicht vertragen oder mögen, sondern irgendeinem Habitus eines "Ich bin groß, stark und unabhängig und will Fleisch!"-Klientels. "Wehret den Anfängen!" .. das nutzt man sonst nur bei wirklich ernsten Themen und nicht, wenn es Gemüse gibt. Ganz ehrlich: diese Proteste sind lächerlich und peinlich.
8. Falsch.
klar tut es keinem Weh ABER: Es hat sehr wohl etwas mit Entmündigung zu tun wenn ich jeden an der Uni durch einen solchen Tag ZWINGE vegetarisch zu essen.
Sie sind Vegetarier, dies wohl freiwillig. Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, an Ihrer Uni gäbe es "nur einmal pro Semester" einen CarnivoreDay, also einen Meat-only Tag. Nur um auf die Probleme durch überdüngung und Monokulturen hinzuweisen. Man würde Sie, der seinen Lebensstil freiwillig gewählt hat (wie auch den der Fleischesser) also zwingen, nach dem Stil einer anderen Gruppe zu essen.
Na, was würden Sie sagen? Oder wäre das etwas ganz anderes, weil man FLeisch ja quasi von Klein auf isst und erst freiwillig zum Veggie wird?
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Wenn es tatsächlich für die Welt etwas positives bewirken würde und niemandem weh tun würde – klar, dann wäre es absolut richtig!!!! Das ist aber nicht der Fall - ganz und gar nicht! Und natürlich tut es jemandem weh, aber nicht wenn man mal auf Fleisch verzichtet, sondern dann, wenn Fleisch produziert wird.
Kleiner Tipp am Rande. Vegetarier sind meist auch gerne bereit sich gegen Monokultur einzusetzen.
Gehen Sie mal in eine normale Mensa und vergleichen sie die Anzahl von fleischbehafteten und fleischlosen Gerichten. Dann werden Sie sehen wer bevormundet bzw. entmündigt wird.
Niemand entscheidet sich wirklich freiwillig Fleischesser zu werden, genauso wie sich die meisten Menschen nicht freiwillig entscheiden einer bestimmten Religion anzugehören. Das ist zu Kindeszeiten anerzogen und viele schaffen es dann nicht mehr darüber nachzudenken, dass es auch Alternativen gibt. Vegetarier oder Menschen die zumidnest freiwillig versuchen ihren Fleischkonsum einzuschränken sind die sozialeren Menschen. Sie denken zumindest mal über ihr anerzogenes Verhalten hinaus! Denn sie schauen eher auf die globalen Folgen ihres Tuns, hier den Konsum von Fleisch. Dahinter steckt mehr, als "nur" ein Schwein zu töten. Apropos, wenn jeder, wie es früher war, mal ein Tier selber töten oder verarbeiten müsste, dann würden sie auch mehr darüber nachdenken was sie das essen. Denken Sie mal drüber nach! Mahlzeit.
Bis jetzt habe ich noch niemanden beobachten können, der zum Essen in der Mensa gezwungen wurde. Es gibt doch wirklich wichtigeres in der Welt für das man seine Zeit opfern sollte...
...
das Argument zieht nicht, denn ein Fleischesser ist ja auch Kartoffeln, Nudeln... Gemüse sollte man, aber das ist manchen tatsächlich zu gesund.
Tatsächlich war es jahrhundertelang so, dass wir Menschen uns zum großen Teil vegetarisch ernährt haben, daher kommt ja auch das Wort "Sonntagsbraten". Eigentlich ist unser Organismus überhaupt gar nicht dazu gebaut die heute übliche Menge oder spätere Folgeschäden (Gicht etc.) zu verarbeiten, somit kann die Mengen die wir heute verzehren nicht als Grundbedürfnis bezeichnen.
.... abgesehen davon... ... wer verbietet es den Carnivoren an diesem Tag Wienerwürstchen etc. mitzubringen? Erst in diesem Fall wäre es ein Auschluß dieser Personengruppe.
Ich esse selbst Fleisch, aber in Anbetracht dessen, dass die Nahrungsmittelindustrie mit die umweltzerstörendste überhaupt ist, wobei trotz Monokulturen etc. der fleischproduzierende Zweig mit der schädlichste ist, ist es endlich Zeit unsere Gewohnheiten zu hinterfragen.
... aber die meisten Menschen übernehmen nur so lange Verantwortung oder machen gute Aktionen mit, solange sie nicht ihre heißgeliebten Comfort-Zonen (seelischer und materieller Art) gefährdet sehen.
Sorry, aber was für ein Blödsinn. Wer entschieded, was in der Mensa gekocht wird? Die Studenten? Wenn denen das nicht passt können Sie auch wo anders essen gehen, keiner zwingt sie dazu. Nur dann müssen sie sich auch damit abfinden, mehr für ein Gericht zu zahlen.
Ich wäre sogar für einen fleischlosen Tag pro Woche...und das als Fleischesser...
Was wollen die Studenten den tun wenn es so kommt? Nicht mehr in der Mensa essen? Das wird teuer...
Dieses "Mein Recht auf täglich Fleisch" geht mir auf die Nerven. Wieso? Weil dieser exzessive Fleischkonsum auch auf meinem Buckel ausgetragen wird. Und auf dem meiner imaginären Kinder. Und auf jedem Buckel der sich einigermassen verantwortlich verhält. Das ist Egoismus, nicht zwei mal im Jahr Möhrchen statt Hühnerabfälle in den Nuggets. Heult doch.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, gelle?
Ich persönlich kenne einige Menschen (Vegetarier) die komplett auf Fleisch verzichten und nur Obst/ Gemüse etc. essen. Von einem Menschen der sich ausschließlich von Fleisch ernährt und auf alle pflanzlichen Nahrungsmittel verzichtet habe ich noch nie gehört.
Verstehe ich Ihre Aussage richtig, dass eine vegetarische Ernährungsweise in einem Zusammenhang mit Monokulturen und Überdüngung steht und der Konsum von Fleisch dagegen nicht?
Es gibt wohl niemanden, der nur Fleischt isst. Das ist aus gesundheitlichen Gründen auch wohl nicht möglich. Anders rum gehört Gemüse und evtl. auch Obst zum Essen von allen: selbst auf einem Grillteller gibt es Kartoffeln, wenn auch in der Form von Pommes. Ein Tag für Karnivoren wo es nur Fleisch gibt, ist also kaum mit einem Veggie-Tag zu vergleichen.
Und auswärts essen kommt den meisten Protestierenden wohl nicht in den Sinn. Aber es geht hier wohl auch weniger daraum, dass sie das Essen nicht vertragen oder mögen, sondern irgendeinem Habitus eines "Ich bin groß, stark und unabhängig und will Fleisch!"-Klientels. "Wehret den Anfängen!" .. das nutzt man sonst nur bei wirklich ernsten Themen und nicht, wenn es Gemüse gibt. Ganz ehrlich: diese Proteste sind lächerlich und peinlich.
8. Falsch.
klar tut es keinem Weh ABER: Es hat sehr wohl etwas mit Entmündigung zu tun wenn ich jeden an der Uni durch einen solchen Tag ZWINGE vegetarisch zu essen.
Sie sind Vegetarier, dies wohl freiwillig. Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, an Ihrer Uni gäbe es "nur einmal pro Semester" einen CarnivoreDay, also einen Meat-only Tag. Nur um auf die Probleme durch überdüngung und Monokulturen hinzuweisen. Man würde Sie, der seinen Lebensstil freiwillig gewählt hat (wie auch den der Fleischesser) also zwingen, nach dem Stil einer anderen Gruppe zu essen.
Na, was würden Sie sagen? Oder wäre das etwas ganz anderes, weil man FLeisch ja quasi von Klein auf isst und erst freiwillig zum Veggie wird?
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Wenn es tatsächlich für die Welt etwas positives bewirken würde und niemandem weh tun würde – klar, dann wäre es absolut richtig!!!! Das ist aber nicht der Fall - ganz und gar nicht! Und natürlich tut es jemandem weh, aber nicht wenn man mal auf Fleisch verzichtet, sondern dann, wenn Fleisch produziert wird.
Kleiner Tipp am Rande. Vegetarier sind meist auch gerne bereit sich gegen Monokultur einzusetzen.
Gehen Sie mal in eine normale Mensa und vergleichen sie die Anzahl von fleischbehafteten und fleischlosen Gerichten. Dann werden Sie sehen wer bevormundet bzw. entmündigt wird.
Niemand entscheidet sich wirklich freiwillig Fleischesser zu werden, genauso wie sich die meisten Menschen nicht freiwillig entscheiden einer bestimmten Religion anzugehören. Das ist zu Kindeszeiten anerzogen und viele schaffen es dann nicht mehr darüber nachzudenken, dass es auch Alternativen gibt. Vegetarier oder Menschen die zumidnest freiwillig versuchen ihren Fleischkonsum einzuschränken sind die sozialeren Menschen. Sie denken zumindest mal über ihr anerzogenes Verhalten hinaus! Denn sie schauen eher auf die globalen Folgen ihres Tuns, hier den Konsum von Fleisch. Dahinter steckt mehr, als "nur" ein Schwein zu töten. Apropos, wenn jeder, wie es früher war, mal ein Tier selber töten oder verarbeiten müsste, dann würden sie auch mehr darüber nachdenken was sie das essen. Denken Sie mal drüber nach! Mahlzeit.
Bis jetzt habe ich noch niemanden beobachten können, der zum Essen in der Mensa gezwungen wurde. Es gibt doch wirklich wichtigeres in der Welt für das man seine Zeit opfern sollte...
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das Argument zieht nicht, denn ein Fleischesser ist ja auch Kartoffeln, Nudeln... Gemüse sollte man, aber das ist manchen tatsächlich zu gesund.
Tatsächlich war es jahrhundertelang so, dass wir Menschen uns zum großen Teil vegetarisch ernährt haben, daher kommt ja auch das Wort "Sonntagsbraten". Eigentlich ist unser Organismus überhaupt gar nicht dazu gebaut die heute übliche Menge oder spätere Folgeschäden (Gicht etc.) zu verarbeiten, somit kann die Mengen die wir heute verzehren nicht als Grundbedürfnis bezeichnen.
.... abgesehen davon... ... wer verbietet es den Carnivoren an diesem Tag Wienerwürstchen etc. mitzubringen? Erst in diesem Fall wäre es ein Auschluß dieser Personengruppe.
Ich esse selbst Fleisch, aber in Anbetracht dessen, dass die Nahrungsmittelindustrie mit die umweltzerstörendste überhaupt ist, wobei trotz Monokulturen etc. der fleischproduzierende Zweig mit der schädlichste ist, ist es endlich Zeit unsere Gewohnheiten zu hinterfragen.
... aber die meisten Menschen übernehmen nur so lange Verantwortung oder machen gute Aktionen mit, solange sie nicht ihre heißgeliebten Comfort-Zonen (seelischer und materieller Art) gefährdet sehen.
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