DemografieEntspann dich, Alter!

Deutschland wird dominiert von Menschen über 60. Ihnen geht es gut, sie haben Macht und beklagen sich trotzdem. Warum? von 

Der gestrige Tag hat mir sechs Stunden gebracht. Heute kommen noch einmal sechs Stunden hinzu. Auch morgen werden mir sechs Stunden geschenkt. Mit jedem Tag, den wir leben, werden wir älter – und zugleich verlängert sich unser Leben. Es ist zwar möglich, dass wir morgen von einem Bus überfahren werden, aber statistisch betrachtet, gewinnen wir unaufhaltsam Lebenszeit hinzu: zweieinhalb Jahre pro Jahrzehnt, drei Monate pro Jahr, sechs Stunden pro Tag. Dieser Trend hält seit anderthalb Jahrhunderten an, ungebrochen – dank medizinischen Fortschritts, abnehmender Kindersterblichkeit, zunehmenden Wohlstands. Und wer weiß, was geschieht, wenn erst die Mensch-Maschine-Grenze überschritten wird und das Handy uns ins Ohr flüstert, was unser Gehirn vergessen hat?

Künftige Generationen könnten nahezu unsterblich werden. Heute geborene Kinder werden mit hoher Wahrscheinlichkeit hundert Jahre alt. »Wir erleben gerade den größten Triumph der modernen Zivilisation«, sagt James Vaupel, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock.

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So euphorisch kann man über ein Thema reden, das die wenigsten Menschen mögen: das Altern. Viele Altersforscher, ob Statistiker, Psychologen oder Mediziner, neigen zu einer hoffnungsvollen, neugierigen Sicht, wenn es um ihr Thema geht. Wer aber gerade darum kämpft, dass der demente Vater ein Zimmer in einem Pflegeheim bekommt, der kann diesen Optimismus kaum nachempfinden.

Es gibt auch noch die andere Art, auf das Alter zu blicken, die apokalyptische Sicht. Sie geht von einer unauflösbaren Konkurrenz zwischen Älteren und Jüngeren aus, spricht vom »Krieg der Generationen« , vom bevorstehenden »Aufstand der Jungen«. Die Älteren würden sich auf Kosten der Jüngeren ein schönes Leben machen. Von »Seniorenlawine« ist dann die Rede, von »Ausbeutung«. Meist sind es Publizisten, Ökonomen oder jüngere Politiker, die sich die alternde Gesellschaft als Gerontokratie ausmalen – und damit die Wut der Älteren auf sich ziehen. Produktiv ist das nicht. Das Drohen mit einer demografischen Katastrophe hat schon viel zu lange verhindert, dass wir uns ernsthaft miteinander auseinandersetzen, über die Generationengrenzen hinweg. Wir müssen diese Diskussion führen, denn unsere Gesellschaft wird bald anders aussehen, als wir sie kannten. Die Älteren werden darin mehr Macht haben als heute: politische Macht, wirtschaftliche Macht, kulturelle Macht. Entscheidend ist aber: Sind die Älteren bereit, mit ihrem wachsenden Einfluss auch die entsprechende Verantwortung zu übernehmen?

Von wem sprechen wir eigentlich, wenn wir »Ältere« sagen? In manchen Branchen gelten Arbeitnehmer schon mit vierzig Jahren als »älter«. »Alt« war man nach allgemeinem Verständnis lange Zeit, wenn man aus dem Erwerbsleben ausgeschieden war. Diese Wahrnehmung verschiebt sich gerade: Heute werden 70-jährige Pensionäre, die sich bester Gesundheit erfreuen, noch als »junge Alte« bezeichnet. Die sprachliche Grenze für die Zuschreibung »alt« liegt inzwischen jenseits der 75.

Weil fast alle Veröffentlichungen, die das Altern und die Macht der Älteren in den Mittelpunkt stellen, heftige Reaktionen auslösen, hier ein Wort zu mir selbst: Ich bin 44 Jahre alt. Seit etwa vier Jahren bin ich so weitsichtig, dass ich ohne Brille fast nichts mehr lesen kann – was mich nicht daran hindert, die Brille dauernd zu vergessen und dann im Restaurant auszuflippen, wenn ich die Speisekarte nicht entziffern kann. Meine 19-jährige Tochter ist vor Kurzem von zu Hause ausgezogen, was mich stärker getroffen hat, als ich es erwartet hatte. Und es hat mich auch schon einmal ein Personalentwickler darüber aufgeklärt, dass Menschen in meinem Alter sich bemühen müssten, geistig flexibel zu bleiben.

All dies – körperliche Beeinträchtigung, Auszug des jüngsten Kindes, Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit durch Menschen in der Umgebung – sind, aus der Sicht der Altersforscher, Merkmale dafür, dass ein Mensch in eine andere Lebensphase wechselt, das Leben der Älteren . Natürlich fühle ich mich nicht besonders alt. Doch auch das ist typisch: Die meisten Älteren nehmen sich ungefähr neun Jahre jünger wahr, als sie sind. Ich habe – soll das heißen – keinen Grund, alte Menschen mit jenem »herzlosen Hochmut« zu betrachten, den die 69-jährige Schriftstellerin Monika Maron in den Augen von 35-Jährigen aufblitzen sah.

Die Zukunft hat eine harte, statistische Seite, die demografische Entwicklung, und eine soziale, weichere Seite: die Software des Zusammenlebens, die Gepflogenheiten des Umgangs in einer Gesellschaft mit relativ vielen Älteren und relativ wenigen Jüngeren. Dazu gehören auch vernünftige Vereinbarungen für die Verteilung des Geldes.

Die statistische Seite ist, falls sich in nächster Zeit keine Kriege oder Katastrophen ereignen, gut berechenbar. Sie wird bestimmt durch zwei Trends: die steigende Lebenserwartung und die in Deutschland seit den siebziger Jahren ständig sinkende Geburtenrate. 1970 machten die Jungen fast ein Drittel der Bevölkerung aus, nur 13 Prozent waren über 65. Heute gibt es bereits weniger Junge (19 Prozent) als Ältere und Alte (21 Prozent). Im Jahr 2030 werden ungefähr 29 Prozent der Menschen älter als 65 Jahre sein, knapp 17 Prozent jünger als 20. Kinder auf der Straße werden ein Hingucker sein.

Wer schon heute einen Blick ins Jahr 2030 werfen will, der muss nach Bad Sassendorf zwischen Münster- und Sauerland fahren, in die demografisch älteste Gemeinde in Nordrhein-Westfalen. Dort ist jetzt schon jeder dritte Einwohner älter als 65. Und Bad Sassendorf ist ein Beispiel für eine missglückte Organisation des Zusammenlebens von Alt und Jung.

Die Kleinstadt hat sich ganz auf die Bedürfnisse Älterer eingestellt – ohne sich mit den sozialen Nebenwirkungen abzugeben. Dass im Stadtzentrum für viel Geld Bordsteine und Barrieren entfernt wurden, damit Rollstühle und Rollatoren freie Bahn haben, kommt immerhin auch Fahrradfahrern und Paaren mit Kinderwagen zugute. Von denen finden sich hier nur nicht mehr allzu viele: Es hat ein Verdrängungswettbewerb zugunsten der Älteren eingesetzt. Fünf Senioreneinrichtungen gibt es in Zentrumsnähe, und ständig wächst die Zahl der teuren Komfortwohnungen für Alte. Günstige Mieten und erschwingliches Bauland findet man nur noch am Stadtrand. »Ballspielen verboten« steht auf einem Schild am Rande eines Vorstadt-Spielplatzes. War solches Denken nicht in den siebziger Jahren unter dem Einfluss der Rappelkiste untergegangen, und zu Recht?

Leserkommentare
  1. Die Alten können sich nun wirklich nicht beschweren. Immer wieder wird der Generationenvertrag zu Gunsten der älteren Generation gebrochen. Die jüngere und arbeitende Generation muss den Älteren Leistungen bezahlen, die sie selbst nicht mehr bekommt, und außerdem noch viele Erblasten tragen:

    - Rentengarantie (Bruch mit Rentenformel)
    - Berufsunsicherheitsvorsorge (nur bis Jahrgang 1961)
    - Anrechnung von Ausbildungszeiten (bis zu 7 Jahre)
    - Einführung und jetzt Ausweitung der Pflegeversicherung - die Alten bekommen die Leistungen sofort, obwohl sich so gut wie keine Beiträge dafür geleistet haben
    - Bezahlung von Erblasten/Entschädigungen für NS- und SED-Diktatur. Warum wurden nicht die entsprechenden Generationen (z.B. vor Jahrgang 1928 für die NS-Zeit), besser aber noch die Leute, die mitgemacht haben, explizit zur Kasse gebeten
    - Hinterlassung von Staatsschulden; insbesondere in den 78'er und 80'er Jahren wurde Wohlstand auf Pump konsumiert

    Mich wundert wirklich, dass es keinen Aufstand der jüngeren bzw. arbeitenden Generation gibt.

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    "Mich wundert wirklich, dass es keinen Aufstand der jüngeren bzw. arbeitenden Generation gibt."

    Mich wundert das nun ganz und gar nicht. Die jünger bzw. arbeitende Generation ist eben vollauf mit Arbeiten, Kinderaufzucht und dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit beschäftigt. Bei mir reicht's grad noch, um wählen zu gehen, ansonsten geht mein politisches oder gesellschaftliches "Tätigsein" gegen Null.

    Ich bin völlig Ihrer Meinung. Genauer gesagt, wurde die Rente als Wahlkampfspende missbraucht, ähnlich wie die Alimente im alten Rom. Macht heute, die Zeche zahlen später die anderen.

  2. dabei gibt es bestimmt noch mehr, vor allem psychologische aspekte, aber gut geschrieben und klasse resümiert!

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    anschließen.

  3. Ich als 60 Jähriger finde es vollkommen absurd, bis 65 zu arbeiten und dann die nächsten 35 Jahre Freizeit zu haben. (So etwas kann eine Gesellschaft sowieso nicht finanzieren). Ich selbst habe zwar schon mit 16 Jahren zu arbeiten begonnen, aber wie viele sind erst mit 25 oder später ins Berufsleben gestartet? Dann nach 40 Jahren will man schon aufhören? Gerade die sind es ja auch, die am meisten Rente bekommen.
    Da ich das alles nicht so will, habe ich gerade meinen Beruf gewechselt. Ich mache jetzt etwas völlig anderes als noch bis vor kurzem: ich habe eine Planung bis etwa 70 oder später, d.h., solange möchte ich meine derzeitig angeleierte Tätigkeit ausüben.
    Der Grund für den Berufswechsel war, daß ich in meinem angestammten Beruf nichts mehr entwickeln konnte. Im neuen kann ich mich voll einbringen und die Ergebnisse meiner Kreativität sofort ablesen.
    Ich kann mir kein Leben vorstellen, in dem ich mich ständig mit Gleichalten oder Älteren umgebe, die immer nur über Zipperlein bzw. ihre letzte OP reden oder von ihrer letzten Kreuzfahrt schwärmen.
    Was ich danach ( nach 70-80 Lebensjahren)machen werde, weiß ich noch nicht, aber dann ist ja auch eine andere Zeit. Bis dahin wird sich auf dieser Welt eine Menge verändert haben.
    Meine facebook-Freunde sind zwischen 19 und 67 Jahren "jung", und ich möchte so wenig wie möglich mit untätigen Altgewordenen zu tun haben.

    9 Leserempfehlungen
  4. "Die jetzige Generation 50+ ist die Reichste, die es in Deutschland gab"

    Stimmt so nicht! Vielleicht drücken die paar Reichen auf die Statistik. Ich kenne beruflich viele arme Alte!

    Ich persönlich, derzeit 62 Jahre alt, noch voll in Arbeit, zahle gegenwärtig die Renten derjenigen, die vor Jahren vorzeitig und ohne Kürzung in Rente gegangen sind.

    Ich darf dafür bis 65 1/4 arbeiten und erwirtschafte nach lebenslanger Arbeit, begonnen mit 16, nur unterbrochen von einem Studium auf dem 2. Bildungsweg, eine Regelaltersrente, die um 200 € unter der meiner vor 5 Jahren verstorbenen Mutter lag.
    Sie wäre heute 85 Jahre alt.
    Zuletzt hatte sie parallel 3 Renten - ohne Aufrechnung - und hatte insgesamt 1800 €.

    Davon kann man sich keine Kreuzfahrten leisten, jedoch ganz gemütlich leben.

    Ich bin sehr gespannt, wo zukünftige Generationen bei mir die Rente beschneiden werden, vielleicht auf 100 € über dem Sozialhilfe-Niveau, damit ich auch eine "Prämie" bekomme für lebenslanges Arbeit in Vollzeit bei gleichzeitiger Kinderaufzucht. Wäre ich doch - wie eine Freundin - halbtags gegangen. Das hätte die Nerven geschont!

    Ich werde übrigens meinen Führerschein mit Rentenbeginn freiwillig abgeben, auf Öffentliche umsteigen und mir eine zentrale, altengerechte kleine Wohnung suchen, mitten im prallen Leben!

    Wer will schon in Alten-Ghettos leben! Schön wäre natürlich ein Mehr-Generationenhaus, aber so etwas gibt es noch viel zu wenig.

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    ...dürfen Sie eben nicht ins "pralle" Leben mit Ihrer zentralen, altengerechten Wohnung. Weil da alle Alten hinwollen.

    • nasi79
    • 11. April 2011 20:38 Uhr

    Wow, so viel hab ich nicht mal netto. Wieviel muss man heute verdienen, um sich solch einen Anspruch überhaupt erarbeiten zu können?
    Eine Kreuzfahrt möchte ich ja nicht machen, allerdings wäre es beruhigend zu wissen, dass das Geld für Wohnen und Essen reicht.

    Zum Artikel: Gut recherchiert und interessant geschrieben. Danke.

    Wir haben knapp mehr und sind zu Dritt. Urlaub ist dieses Jahr wohl keiner drin.

    Quo vadis, Deutschland?

    Es gibt Leute, die leben in einem anderen Universum mit exorbitanten Anspruchsdenken!

    "Zuletzt hatte sie parallel 3 Renten - ohne Aufrechnung - und hatte insgesamt 1800 €.
    Davon kann man sich keine Kreuzfahrten leisten, jedoch ganz gemütlich leben."

    Mit 3.000 Euro brutto zählt man auch in Deutschland nicht mehr zu den ganz Armen.
    Was müssen das aber für Ausgaben sein, das ein Rentner von 1.800 Euro nicht mal, beispielsweise über ein Jahr, das Geld für eine Kreuzfahrt sparen kann? Die gibt es heute schon für einen Apfel und ein Ei!
    Oder darf die Rente jetzt bitte schön so hoch sein, das man eine Kreuzfahrt aus der monatlichen Portokasse bezahlen können soll?!

  5. Sie sprechen von Macht der über 60-jährigen. Stimmt was "Wahlen" betrifft und Vorstände und Aufsichtsratmitglieder. Aber wer steuert unsere Republik und kann/könnte Einfluss darauf nehmen?

    Dann prüfen Sie mal wer in der Politik über 60 ist und Macht ausübt? Das ist doch sicher ein größerer Faktor von Macht.

    Eine Leserempfehlung
    • Hagmar
    • 11. April 2011 19:31 Uhr

    Eigentlich ist das doch eine gute Idee, wenn sich möglichst viele Alte, die das so wünschen, konzentriert ansiedeln. Reduziert den Altersdurchschnitt an anderen Orten. Ausserdem: In einem Ministädtchen von 12.000 Einwohnern (allein ein Stadtteil einer grösseren Kommune hat weit mehr) ist der "Stadtrand" so nahe, dass dort günstiges Bauland immer noch in Fussdistanz zur Ortsmitte sein dürfte. Die Politik in Bad Sassendorf hat sich für dieses Konzept entschieden, weil der Kurort unattraktiv geworden war und dahinsürmelte. Die Senioren dort finanzieren sicherlich einen guten Dienstleistungssektor mit entsprechenden Arbeitsplätzen.

    2 Leserempfehlungen
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    • Scoach
    • 11. April 2011 20:25 Uhr

    Ach ja, in Deutschland liebt man es noch immer, anderen Vorschriften zu machen. So auch der Autor dieses Artikels beim Thema Sassenheim. Wer gerne mit vielen ruhigen Senioren statt mit vielen lauten Kindern leben möchte - lass sie/ihn doch. Dass die Gemeinde dafür ein Konzept entwickelt hat - gratuliere.
    Wem das nicht behagt, der zieht halt nicht dorthin.
    Und wenn die Sassenheimer Senioren in der Mehrheit gut betucht sind, wie wär's, wenn der Gemeinderat so eine Art Seniorentaxe erheben würde. Wüsste man genau, wem sie zugute käme, und für die verbliebenen Jüngeren fiele auch noch was ab.

  6. Antwort auf "sehr guter artikel!"
    • self22
    • 11. April 2011 19:47 Uhr

    und jetzt werden die Generationen aufeinandergehetzt, um den Saftladen wieder ins Lot zu bringen.
    Vor etwas 60 Jahren wurde die Sache schon verbockt, weil Adenauer der Meinung war, man kann die Rentenbeiträge der erwachsenen Kinder vergesellschaften aber die Kosten der kleinen Kinder den Eltern selbst überlassen. Brutaler Irrtum eines Politikers, dem die Weitsicht fehlte und der keine Ahnung von Gerechtigkeit hatte. Erstaunlich ist besonders, dass es dieses Parteiensystem geschafft hat, diesen Fehler 60 jahre nicht zu korrigieren.
    Zusätzlich waren die Parteien nicht in der Lage, der neuen Rolle der Mütter gerecht zu werden, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Mit dem schlimmen Ergebnis, dass unter diesen Rahmenbedingungen zu wenige die Schönheit des Lebens mit Kindern erkennen können. Ohne Kinder bekommt man letztlich bessere Jobs und eine bessere Rente. Wenn man merkt, dass das nicht alles ist, ist es oft schon zu spät. Ergebnis: Altenrepublik Deutschland, Schlußlicht in Europa, fein gemacht, liebe Parteiendiktatur.

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