Psychologin Evelyn J. Bromet"Unwissen macht Angst"

Die Psychologin Evelyn J. Bromet rät, über das Ausmaß einer Katastrophe offen zu kommunizieren - das sei eine der Lehren aus dem Unglück von Tschernobyl. von 

DIE ZEIT: Sie erforschen die psychischen Folgen von Katastrophen. Unter anderem haben Sie die Reaktionen auf die Reaktorunfälle von Harrisburg und Tschernobyl untersucht. Was haben die Menschen dort durchgemacht?

Evelyn J. Bromet: In Harrisburg beobachteten wir vor allem Depressionen und Angststörungen. In Tschernobyl, wo die Situation wesentlich schlimmer war, entwickelten viele Menschen eine posttraumatische Belastungsstörung. Hinzu kamen somatische Symptome, für die es keinen medizinischen Grund zu geben schien, starke Kopfschmerzen zum Beispiel. Und eine große allgemeine Angst um die Gesundheit. Ähnliches kann man jetzt auch schon in Japan beobachten.

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ZEIT: Die Japaner werden häufig als sehr gelassen im Umgang mit dem Unglück von Fukushima beschrieben. Teilen Sie diesen Eindruck?

Evelyn J. Bromet

Die Psychologen Evelyn J. Bromet unterrichtet und forscht an der Stony Brook University in New York.

Bromet: Nein, diese Interpretation ist falsch. Japan ist eine sehr geordnete Gesellschaft, deshalb verhalten sich die Menschen nach außen hin anders als damals in der Ukraine oder in den USA. Während Amerikaner ihre Emotionen sehr frei ausdrücken, kontrollieren Japaner ihre Gefühle in der Öffentlichkeit. Ich habe jedoch den Eindruck, dass sie im Moment einfach unter Schock stehen und wie betäubt sind. Aber ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass sie innerlich nicht ähnliche Gefühle erleben wie die Menschen in Tschernobyl oder Harrisburg.

ZEIT: Gibt es denn kulturelle Unterschiede im Umgang mit psychischen Problemen?

Bromet: Schon, offenbar unterscheidet sich bereits die grundsätzliche Einschätzung der eigenen psychischen Gesundheit je nach Nation, das haben Umfragen gezeigt. In der Ukraine schätzen die meisten Menschen ihre Verfassung als mittelgut bis sehr schlecht ein, in den USA dagegen antwortet die Mehrheit sehr positiv. Es ist allerdings nicht klar, ob die Aussagen der Wahrheit entsprechen oder ob es darauf ankommt, wie jeweils über das Thema gesprochen wird.

ZEIT: Wie lange halten die psychischen Folgen solcher Katastrophen an?

Szenarien für Fukushima
Super-GAU oder begrenzter Unfall? Wie sehen das schlimmste und das beste Szenario für die Zukunft aus?

Super-GAU oder begrenzter Unfall? Wie sehen das schlimmste und das beste Szenario für die Zukunft aus?  |  © Asahi Shimbun/Reuters

Bromet: Sehr, sehr lange. Und dies ist wirklich ungewöhnlich im Vergleich mit anderen Formen von Unglücksfällen. Wir haben das sowohl in Harrisburg als auch in Tschernobyl gesehen. Als wir die Menschen in der Ukraine 19 Jahre nach der Katastrophe befragten, sagten die meisten noch immer, dass sie gesundheitliche Probleme wegen Tschernobyl hätten, selbst wenn sie tatsächlich gesund waren. In Harrisburg waren auch zehn Jahre nach dem Unfall Depressionen und Angststörungen nicht zurückgegangen – obwohl dort vermutlich keine übermäßige Strahlung freigesetzt worden war.

ZEIT: Woran liegt das?

Bromet: Zum einen ist – ganz universell – die Angst vor radioaktiver Strahlung die größte Furcht überhaupt. Zum anderen sind Reaktorunfälle nicht wie andere Katastrophen. Ein Unglück passiert normalerweise plötzlich, dann muss man irgendwie damit zurechtkommen, und schließlich kann man sagen: »Es ist vorbei, jetzt mache ich weiter mit meinem Leben.« Für Menschen, die in der Angst leben, dass sie Strahlung abbekommen haben, ist es oft fast unmöglich zu sagen: »Es ist vorbei.«

ZEIT: Was kann man tun, um solche Folgen möglichst gering zu halten?

Grafik Radioaktivität
Klicken Sie auf das Bild, um die Infografik als PDF-Datei herunterzuladen.

Klicken Sie auf das Bild, um die Infografik als PDF-Datei herunterzuladen.  |  © Julika Altmann

Bromet: Am allerwichtigsten ist es, den Menschen eine individuelle Risikoabschätzung anzubieten. Dies geschieht momentan in Japan. Die Leute können ihre Strahlenbelastung messen lassen, danach wissen sie Bescheid. Das ist ein großer Unterschied zu Tschernobyl. Außerdem müssen die Hausärzte geschult werden: Wie beurteilt man die Strahlenbelastung? Welche Symptome sind damit verbunden, wie erkennt und behandelt man psychische Probleme? Schließlich gehen die Menschen ja nicht gleich zum Psychologen. In Tschernobyl war das Problem, dass viele Ärzte sich nicht auskannten und ihren Patienten sagten, ihre Symptome hingen mit dem Reaktorunglück zusammen – egal, wie diese aussahen. Dies hat alles noch schlimmer gemacht.

Gesundheitsfolgen nach Tschernobyl

In Tschernobyl starben infolge des Reaktorunfalls unmittelbar 28 Menschen nach einer erhöhten Strahlenbelastung. 19 weitere Menschen starben zwischen 1986 und 2005 nachweislich an den gesundheitlichen Auswirkungen der Katastrophe. Das ist das Ergebnis eines Berichtes der Vereinten Nationen, der zuletzt Ende Februar aktualisiert worden ist. Insgesamt könnten langfristig bis zu 4000 Menschen an der Radioaktivität sterben, die durch die Explosion des Reaktors freigesetzt wurde, schätzt das internationale Wissenschaftskonsortium. Die meisten von ihnen gehören zu den rund 500.000 Arbeitern, die an den Rettungsmaßnahmen zwischen 1986 und 1987 auf dem Gelände beteiligt waren.

Schilddrüsenkrebs

Für den überwiegenden Teil der Menschen ist das Unglück eher glimpflich verlaufen. 6000 Menschen sind in den zwei Jahrzehnten nach Tschernobyl an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Das ist der einzige Tumor, der sich empirisch eindeutig als Folge von Tschernobyl nachweisen lässt. Diese Art von Krebs gilt als gut behandelbar und verläuft in den allermeisten Fällen nicht tödlich. "Die Wahrscheinlichkeit mit der Diagnose die nächsten 20 Jahre zu überleben, liegt bei etwa 90 Prozent über alle Altersgruppen hinweg", sagt Christoph Reiners, der das WHO-Kollaborationszentrum für medizinische Vorsorge und Hilfe bei Strahlenunfällen leitet.

Das leichtflüchtige Jod kann über die Luft und die Nahrung aufgenommen werden. Das radioaktive Jod hat dieselben chemischen Eigenschaften wie sein stabiles und für die Gesundheit unbedenkliches Isotop. In der Schilddrüse strahlen die radioaktiven Teilchen und belasten das umliegende Gewebe. Besonders für Kinder kann das schwerwiegende Folgen haben, weshalb in diesem Fall die Einnahme von Jodtabletten empfohlen wird.

Der Blick in die Geschichte soll die Gefahr nicht kleinreden. Er soll nur deutlich machen, wie wichtig es ist, zwischen echter und unechter Bedrohung zu unterscheiden. (ska)

ZEIT: Wie sollten Behörden und Unternehmen über eine solche Katastrophe informieren, damit die Angst nicht überhandnimmt?

Bromet: Man muss den Leuten klar sagen, was man über das Unglück weiß und was nicht. Genauso wie bei den atomaren Unfällen der Vergangenheit beobachten wir heute in Japan eine Verwirrung darüber, was eigentlich passiert ist. Vielleicht wollen Regierung und Tepco möglichst wenig verraten, um die Menschen nicht zu beunruhigen. Gerade dieses Verhalten verbreitet jedoch Angst und Misstrauen.

Lage in Fukushima-1
BLOCK 1 BLOCK 2 BLOCK 3 BLOCK 4
Abschaltung nach Beben, Explosion am 12.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 15.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 14. und 16.03.2011 Abgeschaltet vor Beben, Brände und Explosion am 15.03.2011
Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Abgeschaltet und auch vor dem Beben nicht in Betrieb
Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter und Reaktordruckbehälter beschädigt, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude leicht beschädigt, Außenhülle löchrig, Leck im Sicherheitsbehälter vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter beschädigt, Leck vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Wasserstoff aus Block 3 sprengte das Dach, keine Brennelemente im Kern
Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde
Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 400 Brennelemente, Zustand der 292 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen, Zustand der 587 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen beschädigt, Schäden an den 514 Brennelemente im Abklingbecken vermutet (Wasser wird eingespeist) keine Brennelemente im Reaktorkern, die meisten der 1331 Brennelementen im Abklingbecken sind vermutlich nicht beschädigt (Wasser wird eingespeist)
Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes. Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser
Kunststoffzelt über dem Reaktorblock zur Abschirmung austretender Strahlung fertiggestellt kein Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung geplant Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung
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Quellen (u.a.): GRS, JAIF, Stand: März 2012
Blöcke 5 und 6
BLOCK 5 BLOCK 6
Abgeschaltet vor Beben Abgeschaltet vor Beben
Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt
548 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 946 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt 764 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 876 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt
Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden
Keine Informationen über austretende Radioaktivität Keine Informationen über austretende Radioaktivität
 
AKW-Übersicht

© ZEIT ONLINE

Die sechs Reaktoren von Fukushima-Daiichi liegen direkt an der Küste im Osten Japans. Ihr Zustand kann auf noch unabsehbare Zeit kritisch bleiben. Die japanische Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage der Anlage mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.

Evakuierungszone

© ZEIT ONLINE

Ende September wurde die Sperrzone auf Gebiete in einem Umkreis von 20 Kilometern reduziert. Einige Städte außerhalb dieses Bereichs, wie etwa Iitate, die sehr stark durch radioaktiven Fallout belastet worden sind, bleiben jedoch vorerst gesperrt. 

ZEIT: Reagieren Menschen auf Naturkatastrophen anders als auf ein Unglück, das sie letztlich mitverursacht haben?

Bromet: Kurzfristig nicht so sehr. Da hängt die Reaktion vor allem von der Schwere der Katastrophe ab. Aber bei einem menschengemachten Unglück entwickeln sich später oft Zorn und Feindseligkeit. Aus diesem Grund halten die Folgen einer solchen Katastrophe meist länger an.

Das Gespräch führte Stefanie Schramm

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Leserkommentare
    • remail
    • 13. April 2011 18:01 Uhr

    ...und stellt fest wir haben von Tschernobyl mehr Altlasten als wir je von Japan bekommen werden. Selbst die Ware könnten wir bedenkenlos kaufen. Tja, der normale Medienalltag und der Kunde kauft alles ab.

  1. In der ganzen Diskussion stecken wir doch in der Betrachtung fest, wie schlimm den nun das Unglück anzusehen sei - schwerer oder doch nicht schwerer als Tschernobyl - mit Stufe 7 zu bewerten oder geringer. Ein Blick auf die online verfügbaren Geigerzähler in und um Tokio zeigt uns welche Fakten tatsächlich vorliegen.

    http://www.doppelklicker....

    Wie in einer großen deutschen Sonntagszeitung zu lesen war, schrammt Japan mit der Frage nach dem Ausmaß der Verseuchung an einem noch größeren Eisberg entlang. Dehnt sich die Verstrahlung z.B. auf Tokio aus, hat Japan wirkliche Probleme und die Produktivität der japanischen Wirtschaft sinkt dauerhaft. Das wiederum hat zusätzlich zur Radioaktivitätsdiskussion sehr direkte Auswirkungen auf uns alle.

    Nebenbei bemerkt empfinde ich die Abwägung zwischen Tschernobyl und Fukushima recht geschmacklos. Es gibt nun einen weiteren Flecken auf der Landkarte, welcher von Menschen nicht mehr bewohnbar sein wird. Leider haben die Japaner nicht die Möglichkeiten auszuweichen.

  2. Es gibt keine Zukunft, weder mit noch ohne Atomkraft. Die Taoisten empfehlen das Leben in der Gegenwart. Bloß: kommen die nicht aus Japan?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    China.

    DIE kommen aus China!

    • Kiira
    • 14. April 2011 12:01 Uhr

    Das, was sich viele Menschen jeden Tag im Supermarkt an zuckerhaltigen, fettigen und denaturierten "Nahrungsmitteln" aufs Kassenband legen, dürfte die durchschnittliche Lebenserwartung locker um 5 bis 10 Jahre verringern.

    Die Verkürzung der Lebenserwartung durch die Strahlenbelastung von Tschernobyl hingegen ist selbst in der Ukraine statistisch kaum nachweisbar. Das kann sich in den kommenden Jahrzehnten vielleicht noch ändern, dennoch kann man nach heutigem Kenntnisstand (etwas zugespitzt) sagen:

    Es ist gefährlicher neben einem Supermarkt zu wohnen, als neben einem Atomkraftwerk.

    Trotzdem gehören alle Atommüllproduktionswerke schnellstmöglich abgeschaltet. Um gesunde Ernährung kann man sich ja trotzdem kümmern.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • an-i
    • 16. April 2011 14:17 Uhr

    ...es ist schon zynisch.
    aber ich sage mal, der nahrungsmittel konsument schädigt sich nur selbst, aber so ein atomunfall schädigt viele menschen und verseucht ganze landstriche, ob man will oder nicht. das wild und pilze im süddeutschem raum (nach tschernobil)immer noch ungeniessbar sind, ist tatsache. jäger bekommen für eine erlegte wildsau mehr, als das fleisch wert ist.
    die missbildungen an neugeborenen, und die langzeitschäden an mitmenschen sind auch erwähnenswert...

  3. war schädlich, ist schädlich und wird schädlich sein. Ein Zuviel davon (wieviel das auch immer ist) wird zur zwangsläufigen Anpassung unseres Schönheitsideals führen. Wir sehen ja Evolutions- und Umwelteinflußbedingt heute auch nicht mehr aus wie vor 10.000 Jahren. So what...
    Da ich diese Anpassung aber nicht gerne beschleunigt sehen möchte, bin ich für eine weltweite Ächtung von atomaren Wasauchimmer (träumen muß erlaubt sein...)
    "Schöner" Beitrag: http://www.arte.tv/de/Die...

    • an-i
    • 16. April 2011 14:17 Uhr
    6. Kiira

    ...es ist schon zynisch.
    aber ich sage mal, der nahrungsmittel konsument schädigt sich nur selbst, aber so ein atomunfall schädigt viele menschen und verseucht ganze landstriche, ob man will oder nicht. das wild und pilze im süddeutschem raum (nach tschernobil)immer noch ungeniessbar sind, ist tatsache. jäger bekommen für eine erlegte wildsau mehr, als das fleisch wert ist.
    die missbildungen an neugeborenen, und die langzeitschäden an mitmenschen sind auch erwähnenswert...

    Antwort auf "Lebenserwartung"
    • an-i
    • 16. April 2011 14:30 Uhr

    ...dann lesen sie diese beiträge von ärzten (IPPNW)...
    www.tschernobyl-folgen.de/
    , dann bekommen sie nicht nur angst, sondern mir wurde schlecht...

  4. China.

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  • Schlagworte Depression | Japan | Katastrophe | Ukraine | Arzt | Behörde
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