Schule Schön bequem

Lehrer behaupten, keinen Einfluss auf ihre Schüler zu haben.

Nichts gegen Bescheidenheit. Die Tatsache jedoch, dass die Hälfte der Lehrer der Meinung ist, wenig bis keinen Einfluss auf die Entwicklung ihrer Schüler zu haben, ist erschreckend. Das zumindest hat eine von der Vodafone-Stiftung finanzierte repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ergeben. Verglichen wurden in der Studie allerlei Auffassungen der Deutschen zum Thema Bildung mit der Wahrnehmung von Pädagogen. Die meisten Erkenntnisse sind wenig spektakulär – etwa dass die Mehrheit der Deutschen und die Mehrheit der Lehrer sich für ein bundesweites Zentralabitur aussprechen und die Wertevermittlung für eine zentrale Aufgabe unserer Schulen halten.

Der Pessimismus indes, mit dem viele Lehrer ihre eigenen Gestaltungsmöglichkeiten beurteilen, wirft Fragen auf. Warum glauben nur acht Prozent, bei ihren Schülern wirklich etwas bewegen zu können, während 69 Prozent der Lehrer einen sehr großen Einfluss der Medien sehen, 68 Prozent des Freundeskreises und immerhin 31 Prozent der Eltern ihrer Schüler? Sind die Lehrer wirklich so sehr am Gängelband der Bildungsbürokratie, sind die ihnen gemachten Lehrvorgaben so drakonisch, kümmern die Eltern sich so wenig um ihre Kinder? All diese Gründe stehen in der Studie. Nur nicht der, dass es ganz angenehm sein kann, sich machtlos zu fühlen, denn dann muss man auch keine Verantwortung übernehmen für das, was geschieht.

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Damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Rahmenbedingungen an den Schulen sind und bleiben schwierig. Und doch können Lehrer bei ihren Schülern jeden Tag viel Gutes tun und viel kaputt machen. Wer anderes behauptet, sucht entweder eine bequeme Ausrede fürs Nichtstun oder steht kurz vor dem Burn-out. Nein, Lehrer haben immer noch einen enormen Einfluss. Sie müssen nur selbst daran glauben.

 
Leser-Kommentare
  1. Sehr guter Artikel, auf den Punkt gebracht !

    Hinzufügen möchte ich, daß die Verbeamtung es den Lehrern, die so denken, leicht macht, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

    Man riskiert ja nichts !

    13 Leser-Empfehlungen
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    • cornus
    • 24.04.2011 um 21:11 Uhr
    • cornus
    • 24.04.2011 um 21:51 Uhr

    das unqualifizierte Geschimpfe auf das Beamtentum. Was meinen Sie wohl, weshalb der Staat seine Lehrer noch verbeamtet? - Weil es unter dem Strich billiger ist. Außerdem hat die Arbeitshaltung in den seltensten Fällen mit dem Beamtenstatus zu tun.
    Und aus der Verantwortung stehlen sich nur die Leute, die nicht wahrhaben wollen, dass sie die Erziehung von Kindern nicht nur staatlichen Institutionen überlassen können. Erziehung bedeutet Arbeit und bedeutet Auseinandersetzung mit den Kindern im besten Sinne. Der 'Kuschelkurs' , den manche Eltern mit Liebe verwechseln ist weder im Schulalltag noch sonst förderlich für eine gesunde Entwicklung und es ist sehr bequem, wenn man jemanden anders für sein Scheitern verantwortlich machen kann.

    • cornus
    • 24.04.2011 um 21:11 Uhr
    • cornus
    • 24.04.2011 um 21:51 Uhr

    das unqualifizierte Geschimpfe auf das Beamtentum. Was meinen Sie wohl, weshalb der Staat seine Lehrer noch verbeamtet? - Weil es unter dem Strich billiger ist. Außerdem hat die Arbeitshaltung in den seltensten Fällen mit dem Beamtenstatus zu tun.
    Und aus der Verantwortung stehlen sich nur die Leute, die nicht wahrhaben wollen, dass sie die Erziehung von Kindern nicht nur staatlichen Institutionen überlassen können. Erziehung bedeutet Arbeit und bedeutet Auseinandersetzung mit den Kindern im besten Sinne. Der 'Kuschelkurs' , den manche Eltern mit Liebe verwechseln ist weder im Schulalltag noch sonst förderlich für eine gesunde Entwicklung und es ist sehr bequem, wenn man jemanden anders für sein Scheitern verantwortlich machen kann.

  2. Der Beruf des Lehrers - egal ob er verbeamtet ist oder nicht - besteht nur darin, dass dieser Angst haben muss vor den Eltern auf dem Verwaltungswege verklagt zu werden, weil deren Sprösslinge im heimischen Milieu unter "Artenschutz" stehen - egal, was sie "ausgefressen" haben.

    Die Eltern mit der größten Klappe, das sind meist die, die sich in keiner Weise um die schulischen Belange ihrer Kinder kümmern, sich an keiner schulischen Veranstaltung wenigstens im Ansatz beteiligen, keine Elternabende besuchen und auch zu den Lehrersprechstunden keine Zeit haben.

    Eines haben diese Eltern:

    Sie haben die große "Fresse", aber vom Schulalltag haben sie keine Ahnung - es sei denn sie schauen täglich die "Dumpfbacken"-Beiträge der privaten Fernsehsender.

    wendelin89 - über vier Jahre Vorsitzender eines Schulfördervereins, der weiß, wovon er spricht!
    Bitte achten Sie auf einen angemessenen Diskussionston. Danke. Die Redaktion/er

    28 Leser-Empfehlungen
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    [...]
    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/er

    Liebe Redaktion,

    ich habe nicht nur als Vorsitzender eines Fördervereins, sondern auch über den 2-ten Arbeitsmarkt an den Schulen meiner Tochter den Schulbetrieb im täglichen Leben mitbekommen und meine Erfahrungen sind in dieser Ansicht angemessen in ihrerem Inhalt!

    Am liebsten sind ihnen Eltern, die den Lehrstoff in eigener Regie ihrem Nachwuchs verständlich auslegen und so wenig wie möglich Lehrer mit Sprechstunden nerven

    für Schüler, die in der Schule anecken. Meine Erfahrung ist, dass Lehrer mit den Eltern dann darüber reden wie schlecht doch die Schüler sind und man als Schüler dabei noch daneben sitzen muss. Das ganze dauert dann 5 Minuten oder so und führt zu nichts. Das Eltern dann lieber so reagieren in der Hoffnung, dass das mehr bringt wundert mich dann überahupt nicht.

    Selbst wenn Sie recht haetten, Ihr Pochen auf Ihre Position im Foerderverein disqualifiziert leider Ihre Meinung.

    Abgesehn mal davon, dass Sie in erster Linie mit pauschalen und respektlosen Aussagen daherkommen, bleibt nur noch der 'Kern' Ihrer Aussage uebrig, an dem etwas Wahres dran sein koennte.
    Es ist allerdings sehr verdaechtig, dass Sie Ihre Kompetenz mit einem Titel so eindringlich betonen muessen. Haben Sie kein Selbstvertrauen in Ihre Argumente? Anscheinend denken Sie, dass jemandem, der sich rein formal eigenen Angaben zufolge mit einem Thema auskennt, gefaelligst Vorzugsbehandlung gegeben werden sollte, egal wie undifferenziert seine Meinung auf uns weniger kompetente einfache Personen wirkt.

    Das Gewicht von Argumenten ist also fuer Sie nicht nur von Ihrer Korrektheit und seinen Auswirkungen abhaengig, sondern vor allem davon, wer sie aeussert. Es liegt daher leider nahe, dass Sie auch die Meinungen anderer, also Lehrer, Kollegen usw. unreflektiert uebernehmen, wenn Sie einen kompetenten 'Rang' haben.

    Ungluecklicherweise ist es deshalb unmoeglich, auch nur annaehernd zu beurteilen, ob ihre Darlegungen ueberhaupt etwas Wert sind.

    die geschilderten Zustände gibt es noch, weil manche Schulen und Pädagogen noch nicht gemerkt haben, das sich der Wind längst gedreht hat.
    Das ändert aber wenig am Gefühl der Ohnmacht, das durch diese ehemaligen Zustände mitverursacht wurde.
    Ein zweites Problem resulitiert daraus, das zu viele Lehrer aus dne falschen Gründen mit falschen vorstellungen diesen Beruf ergreifen und die Ausbildung eher verschlimmernd, denn verbessernd wirkt.
    Nach meiner Erfahrung gibt es einen Drittelmix. Ein Drittel ist gut, ein Drittel ist ungeeignet für dne Beruf, ein Drittel wollte einne bequemen Job.

    H.

    dergleichen beobachtet haben, ich beobachte das genaue Gegenteil: Eltern arrangieren sich mit den Lehrern, weil sie extrem Angst haben, dass die Kritik am Lehrer schlechte Auswirkungen auf die Noten ihrer Kinder haben, denn allein das zählt: die Note des Kindes.

    In der Berliner Fichtelgebirge-GS haben wir eine verbeamtete Lehrerin, die das gesamte Schulsystem aushebelt, indem sie die Regeln der Demokratie für sich missbraucht und wenn sie damit nicht weiterkommt, einfach lügt, die die Kinder ständig nur des Alleschlechtesten verdächtigt und danach handelt, die Zwietracht zwischen die Kinder sät, damit sie leichter zu handhaben sind, die niemals lobt, denn da könnten die Klugen ja auf dumme Ideen kommen, die die Kinder nicht ernst nimmt sondern auf einer Kleinkind-Ebene nur Vorschreibungen macht und natürlich auch Fächer wie Kunst so sehr verachtet, dass in ihrer Klasse Kinder zwischen 6 und 9 Jahren das ganze Jahr hindurch nichts anderes geboten bekommen als kitschige Ausmalsbildchen, von denen sie zwei ausmalen "müssen", wenn "sie das nicht gut gemacht haben." Die Freiheit des Lehrers, jaja, es ist eine einzige Katastrophe, solche Leute ungesehen zu verbeamten. Zur Verbematung sind allein eine gewisse Anzahl (wieviele?) an Dienstjahren nötig. Lehrer müssten vor Verbeamtung einer ausführlichen Prüfung unterzogen werden: Belastbarkeit, Modernität, geistige Beweglichkeit, Intergrität, Stasi-Vergangenheit, Schüler, Eltern, Kollegen müssen gehört werden.

    [...]
    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/er

    Liebe Redaktion,

    ich habe nicht nur als Vorsitzender eines Fördervereins, sondern auch über den 2-ten Arbeitsmarkt an den Schulen meiner Tochter den Schulbetrieb im täglichen Leben mitbekommen und meine Erfahrungen sind in dieser Ansicht angemessen in ihrerem Inhalt!

    Am liebsten sind ihnen Eltern, die den Lehrstoff in eigener Regie ihrem Nachwuchs verständlich auslegen und so wenig wie möglich Lehrer mit Sprechstunden nerven

    für Schüler, die in der Schule anecken. Meine Erfahrung ist, dass Lehrer mit den Eltern dann darüber reden wie schlecht doch die Schüler sind und man als Schüler dabei noch daneben sitzen muss. Das ganze dauert dann 5 Minuten oder so und führt zu nichts. Das Eltern dann lieber so reagieren in der Hoffnung, dass das mehr bringt wundert mich dann überahupt nicht.

    Selbst wenn Sie recht haetten, Ihr Pochen auf Ihre Position im Foerderverein disqualifiziert leider Ihre Meinung.

    Abgesehn mal davon, dass Sie in erster Linie mit pauschalen und respektlosen Aussagen daherkommen, bleibt nur noch der 'Kern' Ihrer Aussage uebrig, an dem etwas Wahres dran sein koennte.
    Es ist allerdings sehr verdaechtig, dass Sie Ihre Kompetenz mit einem Titel so eindringlich betonen muessen. Haben Sie kein Selbstvertrauen in Ihre Argumente? Anscheinend denken Sie, dass jemandem, der sich rein formal eigenen Angaben zufolge mit einem Thema auskennt, gefaelligst Vorzugsbehandlung gegeben werden sollte, egal wie undifferenziert seine Meinung auf uns weniger kompetente einfache Personen wirkt.

    Das Gewicht von Argumenten ist also fuer Sie nicht nur von Ihrer Korrektheit und seinen Auswirkungen abhaengig, sondern vor allem davon, wer sie aeussert. Es liegt daher leider nahe, dass Sie auch die Meinungen anderer, also Lehrer, Kollegen usw. unreflektiert uebernehmen, wenn Sie einen kompetenten 'Rang' haben.

    Ungluecklicherweise ist es deshalb unmoeglich, auch nur annaehernd zu beurteilen, ob ihre Darlegungen ueberhaupt etwas Wert sind.

    die geschilderten Zustände gibt es noch, weil manche Schulen und Pädagogen noch nicht gemerkt haben, das sich der Wind längst gedreht hat.
    Das ändert aber wenig am Gefühl der Ohnmacht, das durch diese ehemaligen Zustände mitverursacht wurde.
    Ein zweites Problem resulitiert daraus, das zu viele Lehrer aus dne falschen Gründen mit falschen vorstellungen diesen Beruf ergreifen und die Ausbildung eher verschlimmernd, denn verbessernd wirkt.
    Nach meiner Erfahrung gibt es einen Drittelmix. Ein Drittel ist gut, ein Drittel ist ungeeignet für dne Beruf, ein Drittel wollte einne bequemen Job.

    H.

    dergleichen beobachtet haben, ich beobachte das genaue Gegenteil: Eltern arrangieren sich mit den Lehrern, weil sie extrem Angst haben, dass die Kritik am Lehrer schlechte Auswirkungen auf die Noten ihrer Kinder haben, denn allein das zählt: die Note des Kindes.

    In der Berliner Fichtelgebirge-GS haben wir eine verbeamtete Lehrerin, die das gesamte Schulsystem aushebelt, indem sie die Regeln der Demokratie für sich missbraucht und wenn sie damit nicht weiterkommt, einfach lügt, die die Kinder ständig nur des Alleschlechtesten verdächtigt und danach handelt, die Zwietracht zwischen die Kinder sät, damit sie leichter zu handhaben sind, die niemals lobt, denn da könnten die Klugen ja auf dumme Ideen kommen, die die Kinder nicht ernst nimmt sondern auf einer Kleinkind-Ebene nur Vorschreibungen macht und natürlich auch Fächer wie Kunst so sehr verachtet, dass in ihrer Klasse Kinder zwischen 6 und 9 Jahren das ganze Jahr hindurch nichts anderes geboten bekommen als kitschige Ausmalsbildchen, von denen sie zwei ausmalen "müssen", wenn "sie das nicht gut gemacht haben." Die Freiheit des Lehrers, jaja, es ist eine einzige Katastrophe, solche Leute ungesehen zu verbeamten. Zur Verbematung sind allein eine gewisse Anzahl (wieviele?) an Dienstjahren nötig. Lehrer müssten vor Verbeamtung einer ausführlichen Prüfung unterzogen werden: Belastbarkeit, Modernität, geistige Beweglichkeit, Intergrität, Stasi-Vergangenheit, Schüler, Eltern, Kollegen müssen gehört werden.

    • dth
    • 20.04.2011 um 19:05 Uhr

    Vermutlich liegen die Lehrer aber nicht ganz so falsch, zumindest die der weiterführenden Schulen.
    Der Einfluss von Eltern und Umfeld auf die Persönlichkeitsentwicklung ist stark, da kann ein Lehrer, der einige Stunden in der Woche eine Klasse unterrichtet, nur wenig Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung nehmen.
    Der Einfluss ist sicher auch nicht zu unterschätzen. Ein Lehrer kann durchaus auch Begeisterung für Dinge wecken, die vom Umfeld nicht vorgegeben sind, oder andere Perspektiven aufzeigen.
    Da von Lehrern heute aber oft erwartet wird, alle Erziehungsprobleme zu lösen, überrascht mich diese Selbsteinschätzung eher wenig.

    12 Leser-Empfehlungen
    • HLWT
    • 20.04.2011 um 19:06 Uhr

    ist das was den Lehrer frustiert. Wenn Eltern und Lehrer nicht an einem Strang ziehen sollen, können oder wollen, ist es halt so. Es sollte endlich mit der Mähr von der allgemeinen Verbeamtung der Lehrer aufgeräumt werden. Hier wird nur die Westsicht wieder gegeben. In den ostdeutschen Bundesländern arbeiten die Lehrer oft nach Kassenlage der Länder. Was soll denn da herauskommen!

    Eine Leser-Empfehlung
  3. Hauptsache, man basht druff: Früher, als Leher sich noch kritisch zu dem ganzen Sparladen verhielten, bashte man wg. Pensionsberechtigung, Unkündbarkeit und Ferien, heute wg Untertanengeist, faule Säcke waren sie nach Meinung eines Grinsekanzlers mit Selbstbewußtseinsblähungen, der sein Abi nur auf dem 2ten Bildungsweg geschafft hatte, sowieso, [...]
    gekuerzt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke. Die Redaktion/er

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    • dubie
    • 21.04.2011 um 10:12 Uhr

    man kann über den kanzler, auf den sie sich beziehen, denken was man will. aber die formulierung jemand habe sein abitur NUR auf dem zweiten bildungsweg geschafft, schmälert diese grossartige leistung vieler enorm!

    • dubie
    • 21.04.2011 um 10:12 Uhr

    man kann über den kanzler, auf den sie sich beziehen, denken was man will. aber die formulierung jemand habe sein abitur NUR auf dem zweiten bildungsweg geschafft, schmälert diese grossartige leistung vieler enorm!

    • kiki52
    • 20.04.2011 um 19:14 Uhr

    So ein Unsinn. Ich entsinne mich nicht, dass je ein Lehrer aus meiner Schulzeit Einfluss auf mich gehabt hätte. Es gibt gute und schlechte Lehrer. Nicht erst seit heute. Gute Lehrer machen einen interessanten Unterricht, sind kompetent und besitzen eine natürliche Autorität. Respekt muss sich auch ein Lehrer verdienen. Ich bitte hier Respekt nicht mit Angst zu verwechseln. Eine alte Diskussion: macht sich der Lehrer zu kumpelhaft mit den Schülern gemein wird das genauso nichts, wie wenn er sich von oben herab zeigt. Ich bin ein Befürworter der Trennung von Jungen und Mädchen in den Schulen. Es gibt für die Jungen zu wenig männliche Lehrer in der Grundschule, auf der ja alles spätere Wissen aufbaut. Oft sind es gerade die Jungen, die sich schlecht benehmen(mild ausgedrückt). Da wurde schon in der Grundschule etwas versäumt. Die Politik lässt die Lehrer als ihr Arbeitgeber aber auch im Stich. Bei der Bildung darf Geld keine Rolle spielen!

    14 Leser-Empfehlungen
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    Das ist das Schlechteste Argument, das ich je über die Trennung von Jungen und Mädchen gehört habe. Wie soll das denn ihrer Meinung nach aussehen? Alle Lehrer unterrichten die Jungs, während die Lehrerinnen die Mädchen unterrichten? Selbst wer das ernsthaft für eine gute Idee hält, steht ja vor dem Problem, dass es dann immer noch nicht genügend männliche Lehrkräfte gibt. Und würde man es schaffen mehr Männer für diesen Beruf zu begeistern, könnte man ja auch wieder gemischte Schulen einführen?
    Auch würde mehr männliche Grundschullehrer begrüßen, allerdings würde dies sicher nicht nur den Jungs zugute kommen...

    Meinung, dass Geld bei der Bildung keine Rolle spielen darf.

    Dann ist allerdings Schluss.

    Mädchen und Jungs getrennt (auch wenn's nicht zum Thema gehört - ich kann nicht anders) ist in meinen Augen irgendwie eine schon kranke Idee. Welchen Nutzen sollen denn die Kinder daraus ziehen?

    Und - ja stimmt, da haben wir doch noch einmal die gleiche Meinung - es gibt tatsächlich gute und schlechte Lehrer. Allerdings ist es auch so, dass der eine "Lehrkörper" von den x Schülern als toll empfunden wird und von y Schülern als totale Flachpfeife. Was ein Kind als interessanten Unterricht empfindet, das kann ein anderes Kind absolut langweilen.

    Ist halt ein sehr schwieriger Beruf.

    Aber ich stimme den Lehrern zu: Sie haben wenig Einfluss auf die Kinder in punkto Erziehung - Freunde, Familie und Medien haben da deutlich mehr Einfluss.

    Und: Das ist auch richtig so. Die Schule soll Wissen vermitteln. Sie ist nicht der Reparaturbetrieb für Kinder, deren Eltern zu faul, zu verantwortungslos, zu schwach oder was auch immer waren oder sind. Unsere Gesellschaft, vor allem die der Kinder und Jugendlichen, krankt an solchen Eltern, nicht an Lehrern, die ihre Bedeutung schon ganz realistisch einschätzen.

    Das ist das Schlechteste Argument, das ich je über die Trennung von Jungen und Mädchen gehört habe. Wie soll das denn ihrer Meinung nach aussehen? Alle Lehrer unterrichten die Jungs, während die Lehrerinnen die Mädchen unterrichten? Selbst wer das ernsthaft für eine gute Idee hält, steht ja vor dem Problem, dass es dann immer noch nicht genügend männliche Lehrkräfte gibt. Und würde man es schaffen mehr Männer für diesen Beruf zu begeistern, könnte man ja auch wieder gemischte Schulen einführen?
    Auch würde mehr männliche Grundschullehrer begrüßen, allerdings würde dies sicher nicht nur den Jungs zugute kommen...

    Meinung, dass Geld bei der Bildung keine Rolle spielen darf.

    Dann ist allerdings Schluss.

    Mädchen und Jungs getrennt (auch wenn's nicht zum Thema gehört - ich kann nicht anders) ist in meinen Augen irgendwie eine schon kranke Idee. Welchen Nutzen sollen denn die Kinder daraus ziehen?

    Und - ja stimmt, da haben wir doch noch einmal die gleiche Meinung - es gibt tatsächlich gute und schlechte Lehrer. Allerdings ist es auch so, dass der eine "Lehrkörper" von den x Schülern als toll empfunden wird und von y Schülern als totale Flachpfeife. Was ein Kind als interessanten Unterricht empfindet, das kann ein anderes Kind absolut langweilen.

    Ist halt ein sehr schwieriger Beruf.

    Aber ich stimme den Lehrern zu: Sie haben wenig Einfluss auf die Kinder in punkto Erziehung - Freunde, Familie und Medien haben da deutlich mehr Einfluss.

    Und: Das ist auch richtig so. Die Schule soll Wissen vermitteln. Sie ist nicht der Reparaturbetrieb für Kinder, deren Eltern zu faul, zu verantwortungslos, zu schwach oder was auch immer waren oder sind. Unsere Gesellschaft, vor allem die der Kinder und Jugendlichen, krankt an solchen Eltern, nicht an Lehrern, die ihre Bedeutung schon ganz realistisch einschätzen.

    • kiki52
    • 20.04.2011 um 19:17 Uhr

    haben auch mächtig nachgelassen. Stelle ich mir sehr frustrierend für den Lehrer vor, wenn die Eltern auf keinem Elternabend erscheinen und sich auch sonst nicht interessieren. Ein Lehrer, die Schule, kann nicht die Probleme beseitigen, die im Elternhaus verursacht werden. Dazu ist Schule auch nicht zuständig. Was hilft die beste schulische Erziehungsbemühung, wenn zuhause das Chaos oder die Dumpfheit wohnt.

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    So viele Nachhilfeleistungen von Eltern und Nachhilfeinstituten wie das in Deutschland geschieht, ist der restlichen Welt unbekannt. Vielleicht mal das Schulsystem überprüfen?

    So viele Nachhilfeleistungen von Eltern und Nachhilfeinstituten wie das in Deutschland geschieht, ist der restlichen Welt unbekannt. Vielleicht mal das Schulsystem überprüfen?

  4. "Warum glauben nur acht Prozent, bei ihren Schülern wirklich etwas bewegen zu können?"
    Banal. Lehrer machen enorm viel aus, weit mehr eigentlich als das Fach selber. Ich würde Englisch ohne meine erste Englischlehrerin bei weitem nicht so sehr mögen und hätte ich meinen Wirtschaftslehrer behalten wäre ich vor Frust mit dem Fach wohl kaum auf die Idee gekommen, BWl oder Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren.

    Irgendwie sind sich viele Lehrer ihrer Macht gar nicht bewusst?

    (Ein Link zu dieser Studie wäre aber sehr hilfreich!)

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    • joG
    • 21.04.2011 um 8:51 Uhr

    ....etwas bewegen zu können,...."

    Ich finde es auch haarsträubend, dass Leute glauben ihren Job nicht erfüllen zu können, den Job weitermachen und nicht kündigen.

    • joG
    • 21.04.2011 um 8:51 Uhr

    ....etwas bewegen zu können,...."

    Ich finde es auch haarsträubend, dass Leute glauben ihren Job nicht erfüllen zu können, den Job weitermachen und nicht kündigen.

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