EU-Beitritt Willkommen, Tunesien!
Das Land sollte EU-Mitglied werden – wenn es denn überhaupt will.
© Andreas Solaro/AFP/Getty Images

Tunesische Asylsuchende auf einem Bahnhof in Rom
Tunesien in die EU? Klingt verrückt. Aber in revolutionären Zeiten kann Verrücktes vernünftig werden – und das Gewohnte unvernünftig.
Am Südufer des Mittelmeers pflanzt sich ein Riss durch die gewohnte Wirklichkeit fort. Wie damals in Europas Osten, als die Mauer fiel. Tunesien machte den Anfang, und es könnte zum Schaufenster und Hinterland der Demokraten in der Region werden, von Marokko über die arabische Welt bis Iran: als Mitglied der Europäischen Union. Man male sich das nur einmal aus. Tunesien als Rechtsstaat unter europäischem Schutz, gleichberechtigt in Brüssel, mit allen Pflichten, auch vor Europas Justiz. Das könnte den Appetit der Nachbarvölker reizen. Wäre das schlecht?
Die kühne Idee kam kürzlich in Frankreich auf. Sie traf auf den Einwand, Tunesien zähle nicht zu Europa, sondern zu Afrika. Nun ja, Zypern ist EU-Mitglied und wird doch zu Asien gerechnet. Es genügt eben nicht, auf Landkarten zu gucken, man muss sie auch lesen. Gebirge und Wüsten isolieren den Maghreb von Schwarzafrika, das Mittelmeer indes schließt ihn mit Europa zusammen. Städte wie Marseille sind mit Tunis näher verwandt als mit Helsinki oder Warschau.
Tunesiens Nachbarn wiederum, Algerien und Libyen, sind faktisch auch die unsrigen. Schon jetzt. Sie würden es nicht erst durch Tunesiens Beitritt. Zumindest sollten diejenigen, die für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei sind, nicht mit geografischen Argumenten gegen den Beitritt Tunesiens fechten. Die Türkei grenzt immerhin an den Irak, bislang alles andere als ein Nachbar Europas; der türkische Beitritt wäre ein weitaus radikalerer Schritt als derjenige Tunesiens.
Unangenehm freilich, dass Tunesien im Süden einen Saharazipfel umfasst und damit eine Region, in der al-Qaida ihr Unwesen treiben soll. Doch angenommen, im Beitrittsprozess würde Tunesien ein prosperierender Staat: Würde das al-Qaida nützen oder schaden?
Gewiss, noch erfüllt das Land die Aufnahmekriterien der EU nicht. Was auch mal für Rumänien galt, als dessen Beitrittsprozess begann. Denkbar wiederum, dass Tunesien bald demokratischer sein wird als die Türkei. Oder Ungarn. Und das, obwohl die tunesische Verfassung festlegt, dass ihr Staat muslimisch sei; eventuell wird dieser Paragraf um des lieben Friedens willen sogar in die neue Verfassung übernommen: Na und? Unser Grundgesetz ruft Gott an, England hat eine Staatskirche, wichtig nehmen muss das niemand. In Tunesien herrscht Toleranz. Nicht in jedem Dorf oder jeder Familie, aber so war das früher auch in Irland. Oder in Bayern.
Fragt sich nur, ob die Union noch Erweiterungen verträgt. Schon jetzt gerät ihr jede Willensbildung zum Dramolett. Vielleicht, weil die einigenden Ziele ausgegangen sind? Ein Europa, das auch Arabisch spricht, das den Zusammenprall der Zivilisationen praktisch widerlegt, das jedenfalls wäre ein Projekt strategischer Größe. Ihm würde die EU so manchen Kleinkram unterordnen, mit dem sie sich heutzutage herumplagt.
Das wirtschaftliche Risiko wäre übrigens gering. In Tunesien lebt die qualifizierteste, weltoffenste Mittelschicht des Arabisch sprechenden Raumes. Das ist nicht die Dritte Welt. Zwar gibt es unterentwickelte Gebiete im Landesinneren. Aber da sei an die ehemaligen Armutsregionen Portugals erinnert; sie waren kein Hindernis für dessen Beitritt. Tunesiens Produkte wiederum, fast alle landwirtschaftlich, machen einen verschwindenden Bruchteil dessen aus, was Europas Landwirte auf den Markt werfen. Und die tunesischen Migranten sollten wir lieber als arbeitswillige Zuwanderer willkommen heißen, anstatt wie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso von den Revolutionären vordringlich zu verlangen, die Grenzen dicht zu machen. Peinlich!
Nur – wenn die Tunesier gar nicht wollten? Gut möglich, dass sie, deren Land bis 1956 französisches Protektorat war, ein Beitrittsangebot stolz ablehnen würden.
Selbst dann wäre nichts umsonst getan. Das Angebot wäre ein Schlussstrich unter alle bisherige Mittelmeerpolitik Europas, wenn es denn eine gab. Jedenfalls das Ende einer innereuropäischen Arbeitsteilung, die den Franzosen gestattete, im Maghreb das Ansehen des Westens zu ruinieren. Das Ende der Arroganz, die »denen da unten« nichts zutraute. Ein symbolischer Akt, der die Europäer ja nicht daran hindern würde, ein paar andere sinnvolle Dinge zu beschließen: Reisefreiheit für Migranten und Waren; Stipendien für Tausende tunesische Studenten an unseren Universitäten; Bürgschaften für Unternehmen, die in Tunesien investieren wollen.
Die Tunesier waren mutig. Sind wir es auch?
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- Datum 01.05.2011 - 10:17 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 28.4.2011 Nr. 18
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...will, der denkt so! Die EU ist jetzt schon zu gross, nur Größenwhnsinnige kommen auf solche Ideen. Die EU wurde mal gegründet, um gerade Frieden zwischen Frankreich und Deutschland abzusichern, weil die Verkehrswege, Wirtschaftswege so eng verflochten sind; alles was darüber hinausging, war eigentlich schon zu viel und viel zu gross, weil sich Menschen nicht so gern hinein reden lassen wollen.
Wer die Türkei, die Magreb-Staaten oder auch Russland(wollte und will der Verheugen) in die EU aufnehmen will, muss wissen, dass dies Grösse auch ihr Grab sein wird. Dann wird sie sich auflösen oder auseinanderbrechen. Ich war eigentlich immer ein EU-Beführworter, aber wenn die Türkei und immer noch mehr Länder aufgenommen werden, dann muss ich mir meine Position noch mal überlegen.
Herr Randow: Ich muss karlderII Recht geben und Ihnen widersprechen. Die EU hat genug Sorgen mit ihren ohnehin schon zahlreichen Mitgliedern. Der Einigungsprozess lässt sich nur dadurch vollziehen, indem man die aktuellen "Problemkinder" integriert und nicht, indem man immer weitere Probleme ins Haus holt.
Tunesien ist von einem funktionierenden Rechsstaat Meilen weit entfernt. Von den Kopenhagener Kriterien (Kriterien zum Beitritt in die EU) ist gegenwärtig keines erfüllt und wird in absehbarer Zeit auch nicht erfüllbar sein.
Doch selbst wenn es dazu käme, gäbe es noch ein unüberwindbares Hindernis, das der Artikel hier völlig verkennt:
Der Interpretationsspielraum der geographischen Beschränkung nach den Unionsverträgen erstreckt sich lediglich auf Staaten, die Teile ihres Staatsgebietes auf dem europäischen Kontinent haben: Die Türkei oder Russland wären demzufolge grundsätzlich zur Aufnahme geeignet, auch wenn der Großteil dieser Staaten in Asien liegt.
Tunesien dagegen gehört gänzlich zum afrikanischen Kontinent und ist daher aufgrund der Verträge vom Beitritt in die EU ausgeschlossen (Art. 49 Abs. 1 EU-Vertrag).
Nach ständiger Rechtsprechung des EuGH gehört jedoch Art. 49 EU zum änderungsfesten Kern der Verträge, der selbst mit qualifizierter Mehrheit der Mitgliedstaaten nicht geändert werden kann. Eine Änderung käme, auf ein Deutsches Beispiel übertragen, der Abschaffung der Grundrechte gleich.
Die Aufnahme Tunesiens ist demnach bereits rein faktisch unmöglich.
Tunesien hat eine ganze Region für Demokratie begeistert. Tyranen werden nacheinander gestürzt und Freiheit und Volkeswille bahnt sich den Weg im Nahenosten. Google-, Facebook-, E-bay-Gründer profitieren von ihren Ideen finanziell. Tunesien (10 Millionen Einwohner) hat die Revolusion erfunden und sollte dafür belohnt werden. Dafür sollte man Ungern mit seiner undemokratischen Regierung vor der Tür setzen.
Ich hätte noch ein paar prima Kandidaten auf Lager: Mali, Togo, Elfenbeinküste, Weißrußland.... Wenn wir schon mutig sein sollen, dann aber richtig!
Herr Randow: Ich muss karlderII Recht geben und Ihnen widersprechen. Die EU hat genug Sorgen mit ihren ohnehin schon zahlreichen Mitgliedern. Der Einigungsprozess lässt sich nur dadurch vollziehen, indem man die aktuellen "Problemkinder" integriert und nicht, indem man immer weitere Probleme ins Haus holt.
Tunesien ist von einem funktionierenden Rechsstaat Meilen weit entfernt. Von den Kopenhagener Kriterien (Kriterien zum Beitritt in die EU) ist gegenwärtig keines erfüllt und wird in absehbarer Zeit auch nicht erfüllbar sein.
Doch selbst wenn es dazu käme, gäbe es noch ein unüberwindbares Hindernis, das der Artikel hier völlig verkennt:
Der Interpretationsspielraum der geographischen Beschränkung nach den Unionsverträgen erstreckt sich lediglich auf Staaten, die Teile ihres Staatsgebietes auf dem europäischen Kontinent haben: Die Türkei oder Russland wären demzufolge grundsätzlich zur Aufnahme geeignet, auch wenn der Großteil dieser Staaten in Asien liegt.
Tunesien dagegen gehört gänzlich zum afrikanischen Kontinent und ist daher aufgrund der Verträge vom Beitritt in die EU ausgeschlossen (Art. 49 Abs. 1 EU-Vertrag).
Nach ständiger Rechtsprechung des EuGH gehört jedoch Art. 49 EU zum änderungsfesten Kern der Verträge, der selbst mit qualifizierter Mehrheit der Mitgliedstaaten nicht geändert werden kann. Eine Änderung käme, auf ein Deutsches Beispiel übertragen, der Abschaffung der Grundrechte gleich.
Die Aufnahme Tunesiens ist demnach bereits rein faktisch unmöglich.
Tunesien hat eine ganze Region für Demokratie begeistert. Tyranen werden nacheinander gestürzt und Freiheit und Volkeswille bahnt sich den Weg im Nahenosten. Google-, Facebook-, E-bay-Gründer profitieren von ihren Ideen finanziell. Tunesien (10 Millionen Einwohner) hat die Revolusion erfunden und sollte dafür belohnt werden. Dafür sollte man Ungern mit seiner undemokratischen Regierung vor der Tür setzen.
Ich hätte noch ein paar prima Kandidaten auf Lager: Mali, Togo, Elfenbeinküste, Weißrußland.... Wenn wir schon mutig sein sollen, dann aber richtig!
Warum sollten die afrikanischen Staaten nicht in die EU?
Für die Reedereien der modernen Kreuzfahrtschiffe wäre es das Beste, was denen passieren könnte:
Alle EU-Subventionen fließen fortan in deren Budget und die afrikanischen "Boatpeople" bekommen eine 1. und 2. Klasse Überfahrt nach Europa.
Im Gegenzug schaffen wir die europäischen Bauern, die fortan keine EU-Subventionen erhalten werden, nach Nordafrika.
Immerhin könnten die dort dann die ägyptischen Kartoffeln, die marokkanischen Erdbeeren oder auch die Geranien und Rosen dafür so billig anbauen, wie wir diese heute importieren.
Unsere afrikanischen Freunde siedeln wir dann auf den Gehöften in Europa an, denn durch den Klimawandel sind diese ja dafür ausgebildet, die "Wüste" zu neuem Leben zu erwecken.
Und in einer fernen Zukunft sparen wir uns dann noch die Transportwege für all das afrikanische Obst und Gemüse, weil es bei uns angebaut wird.
Erste "Feldversuche" finden schon beim Spargelanbau in Brandenburg statt:
Haben wir vor der Wende noch unseren eigenen Spargel angebaut, der wenigstens noch rank und schlank war und nach Spargel schmeckte, so sieht dieser heute aus wie ein ausgefahrener "Bullen-Penis", wenn man den Umfang misst.
Im Gegenzug importieren wir richtig schönen Spargel aus dem Süden.
Das hat hat den Vorteil, dass der Genießer auch zu mehr köstlichen Spargelköpfen kommt, denn bei gleicher Einwaage hat er mehr davon - den Ossi freut es, denn früher kamen die Spargelköpfe in die Interhotels oder zu ALDI.
Hallo
Wenn Europa Tunesien nimmt, dann wird in kürzester Zeit auch Marokko, Algerien, Libyen und Ägypten an die Türe klopfen.
Diese Länder haben nur Interesse an Transfergeldern in Milliardenhöhe und gleichzeitig würden sie sehr gerne ihren exorbitanten Bevölkerungsüberschuss in Richtung Europa exportieren.
Wer hier für Freizügigkeit plädiert, der hat entweder nicht begriffen was er sich für sozialen Sprengstoff einhandelt oder es ist ihm schlicht egal.
Europa hat zur Zeit dringlichere Probleme die gelöst werden müssen, für die Probleme Afrikas ist in erster Linie Afrika zuständig.
Gruss
Rene
Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Urteile und diskutieren Sie differenziert. Danke. Die Redaktion/er
Sie schreiben: "Wenn Europa Tunesien nimmt, dann wird in kürzester Zeit auch Marokko, Algerien, Libyen und Ägypten an die Türe klopfen."
Marokko hatte schon einmal geklopft. Anklopfen ist nicht eintreten. Diese Länder sind weit von europäischen Standards entfernt. Aber wenn sie es nicht wären - was dann?
Sie schreiben: "Diese Länder haben nur Interesse an Transfergeldern in Milliardenhöhe und gleichzeitig würden sie sehr gerne ihren exorbitanten Bevölkerungsüberschuss in Richtung Europa exportieren."
Algerien und Libyen haben die Ölrente und brauchen keine Transferleistungen. Exortbitante Bevölkerungsüberschüsse haben sie auch nicht.
Hallo
Tut mir leid, aber Ihre Angaben stimmen nicht.
-Anklopfen
Bis jetzt hat jedes Anklopfen zu einem Automatismus geführt, der in einer Vollmitgliedschaft endete.
Nichts anderes würde im Fall Marokko, Tunesien etc. passieren.
-Bevölkerung
Eine sehr kurze Recherche hat folgendes ergeben.
Bsp. Algerien
BIP. pro Kopf liegt bei rd. 3900$, rd 25% der Bevölkerung ist unter 15 Jahren. Die jüngsten Aufstände in Algerien haben unter anderem auch den Grund das Algerien nicht in der Lage ist den Bedarf an Lebensmitteln selber zu decken. Sie sind auf Importe angewiesen und diese Importe müssen massiv subventioniert werden damit sich die Bevölkerung diese leisten kann.
Bsp. Tunesien
Die Bevölkerung hat sich seit 1956 verdreifacht und das gegenwärtige Wachstum beträgt rd. 1% pro Jahr, das Durchschnittsalter liegt bei rd. 28 Jahren. Auch Tunesien muss Lebensmittel importieren damit es über die Runden kommt.
Nur als kleiner Vergleich, das BIP. von Israel beträgt rd. 2300$ bei wesentlich geringerer Landfläche und dieses kleine Land versorgt sich nicht nur selber, sondern kann auch Nahrungsmittel exportieren.
Gruss
Heyer Rene
wäre doch gerecht einige Milliarden zu zahlen....ich meine als Ausgleich für die Jahrhunderte der Ausrottung und Ausbeutung dieser Länder,insbesondere durch Frankreich.
Da braucht man auch keine Diktatoren mehr reich zu machen....mal den anderen,menschlichen Weg ausprobieren ;-)
Sie schreiben: "Wenn Europa Tunesien nimmt, dann wird in kürzester Zeit auch Marokko, Algerien, Libyen und Ägypten an die Türe klopfen."
Marokko hatte schon einmal geklopft. Anklopfen ist nicht eintreten. Diese Länder sind weit von europäischen Standards entfernt. Aber wenn sie es nicht wären - was dann?
Sie schreiben: "Diese Länder haben nur Interesse an Transfergeldern in Milliardenhöhe und gleichzeitig würden sie sehr gerne ihren exorbitanten Bevölkerungsüberschuss in Richtung Europa exportieren."
Algerien und Libyen haben die Ölrente und brauchen keine Transferleistungen. Exortbitante Bevölkerungsüberschüsse haben sie auch nicht.
Hallo
Tut mir leid, aber Ihre Angaben stimmen nicht.
-Anklopfen
Bis jetzt hat jedes Anklopfen zu einem Automatismus geführt, der in einer Vollmitgliedschaft endete.
Nichts anderes würde im Fall Marokko, Tunesien etc. passieren.
-Bevölkerung
Eine sehr kurze Recherche hat folgendes ergeben.
Bsp. Algerien
BIP. pro Kopf liegt bei rd. 3900$, rd 25% der Bevölkerung ist unter 15 Jahren. Die jüngsten Aufstände in Algerien haben unter anderem auch den Grund das Algerien nicht in der Lage ist den Bedarf an Lebensmitteln selber zu decken. Sie sind auf Importe angewiesen und diese Importe müssen massiv subventioniert werden damit sich die Bevölkerung diese leisten kann.
Bsp. Tunesien
Die Bevölkerung hat sich seit 1956 verdreifacht und das gegenwärtige Wachstum beträgt rd. 1% pro Jahr, das Durchschnittsalter liegt bei rd. 28 Jahren. Auch Tunesien muss Lebensmittel importieren damit es über die Runden kommt.
Nur als kleiner Vergleich, das BIP. von Israel beträgt rd. 2300$ bei wesentlich geringerer Landfläche und dieses kleine Land versorgt sich nicht nur selber, sondern kann auch Nahrungsmittel exportieren.
Gruss
Heyer Rene
wäre doch gerecht einige Milliarden zu zahlen....ich meine als Ausgleich für die Jahrhunderte der Ausrottung und Ausbeutung dieser Länder,insbesondere durch Frankreich.
Da braucht man auch keine Diktatoren mehr reich zu machen....mal den anderen,menschlichen Weg ausprobieren ;-)
Wenn ja, dann hat der Autor nicht verstanden, wie sich in Europa die Meinung zum Thema Integration gerade entwickelt. Dabei geht es nicht nicht um Mut, sondern um Identität und vor allem die individuellen Interessen der Menschen. Die EU, die eigentlich ein großartiges Projekt ist, hat sich in einen Zustand entwickelt, der den Menschen im Kern des Projektes nicht mehr gerecht wird. Die Entwicklung in Griechenland und Ungarn zwingt zur Ausgrenzung und nicht zur weiteren Integration. Die EU (und auch von Randow in diesem Artikel) haben diese Lektion noch nicht gelernt. W
... besteht nicht darin, dem Patienten zu sagen: Ja, Sie werden verfolgt.
... besteht nicht darin, dem Patienten zu sagen: Ja, Sie werden verfolgt.
Warum lösen wir die korrupte EU nicht auf, und treten der Afrikanischen Union bei, und machen es diesmal besser (OHNE KORRUPTION, OHNE LOBBY-MAFIA, OHNE PHARMA-MAFIA).
Der Welt würde es gut tun, auch uns, wenn wir uns an das Leben anpassen (in Afrika) - weil das Leben haben wir in der EU verloren und leben nur noch auf abstrakten Papier.
Letzlich ist auch die UdSSR daran zerbrochen, daß es zuviele kulturelle Unterschiede gab. Das alles mag funktionieren, solange die Bürger alles nicht so genau wissen wollen. Erwacht jedoch die Kritik, und davon ist heute auszugehen, informieren sich die Menschen. Auch von der Eu wird eines Tages nicht viel übrig bleiben, und das ist gut so. Es wird sogar fraglich sein, ob die Niedersachsen noch mit den Bayern zusammen einen Staat bilden wollen. Warum auch? Je kleiner, umso besser läßt sich eine politische Einheit kontrollieren. Das könnte einmal Demokratie werden, aus Größenwahn kann nur Chaos werden.
Auch das Römische Reich ist u. a. deshalb auseinandergefallen, weil es nicht alle Völker unter einem Dach gekriegt hat.
Erstmal moechte ich sie darum bitten, bei ihrem naechsten Beitrag, der deutschen Gramatik etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Einfach aufgrund der Tatsache, dass andernfalls evtl. Fehlinterpretationen ihrer Aussagen zustande kommen koennten.
Kulturelle Unterschiede koennen stets durch angemessene und respektvolle Komunikation ueberwunden werden. Der Zusammenhalt einer Gemeinschaft ist viel weniger durch diese, als durch die Faehigkeit bedingt, gemeinsame Ziele zu formulieren, was der EU momentan nicht gut gelingt. Dies resultiert vorallem aus der Unfaehigkeit der meisten europaeischen Regierungen, allen voran die Deutsche.
Ein funktionierendes Beispiel ist Indien, trotz gewaltiger sprachlicher als auch kultureller Unterschiede ist das Land seit der errungenen Unabhaengigkeit nicht zerbrochen, da es nach wie vor gemeinsame Ziele formuliert.
-ein letzter Kommentar noch, da sie Bayern erwaehnten: Durch welche Persoen entstand dieses Staatsgebilde nochmal? (es war nicht Franz Josef Strauss)
Auch das Römische Reich ist u. a. deshalb auseinandergefallen, weil es nicht alle Völker unter einem Dach gekriegt hat.
Erstmal moechte ich sie darum bitten, bei ihrem naechsten Beitrag, der deutschen Gramatik etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Einfach aufgrund der Tatsache, dass andernfalls evtl. Fehlinterpretationen ihrer Aussagen zustande kommen koennten.
Kulturelle Unterschiede koennen stets durch angemessene und respektvolle Komunikation ueberwunden werden. Der Zusammenhalt einer Gemeinschaft ist viel weniger durch diese, als durch die Faehigkeit bedingt, gemeinsame Ziele zu formulieren, was der EU momentan nicht gut gelingt. Dies resultiert vorallem aus der Unfaehigkeit der meisten europaeischen Regierungen, allen voran die Deutsche.
Ein funktionierendes Beispiel ist Indien, trotz gewaltiger sprachlicher als auch kultureller Unterschiede ist das Land seit der errungenen Unabhaengigkeit nicht zerbrochen, da es nach wie vor gemeinsame Ziele formuliert.
-ein letzter Kommentar noch, da sie Bayern erwaehnten: Durch welche Persoen entstand dieses Staatsgebilde nochmal? (es war nicht Franz Josef Strauss)
... besteht nicht darin, dem Patienten zu sagen: Ja, Sie werden verfolgt.
... besteht nicht darin, dem Patienten zu sagen: Sie leiden nur unter Paranoia.
In der Therapie ist es durchaus üblich in die Welt des Patienten einzutreten und dessen Erklärungsmuster nachzugehen, um sie bewusst zu machen.
... darüber werden wir zwei uns wohl kaum einig werden.
Entfernt. Bitte kehren Sie zu einer sachlichen Diskussion zurück. Die Redaktion/cs
würde sie mit ziemlicher Sicherheit als Unhöflichkeit, wenn nicht sogar als Unverschämtheit mit einem bösen Vermerk versehen.
Man sollte die Leute, die Bedenken äußern, schon ernst nehmen.
Oder wollen wir so diskutieren:
"Kernkraft-Paranoia"
"CO2-Paranoia"
"Windkraft-Paranoia"
"Bahnhofs-Paranoia"
"Dioxin-Paranoia"
"Datenschutz-Paranoia"
"Stasi-Paranoia"
usw?
ein wenig an die Spätphase des römischen Reiches (hier könnte sich unser Aussenminister mal sinnvoll betätigen). Leider muss man darüber wahrscheinlich heute in der Schule nichts lernen ...
nämlich so:
"Europa schafft sich ab"
und in Ergänzung zum geschriebenen fahre ich fort:
... sondern darin den Patienten stetig mit für ihn paranoiden Situationen zu konfrontieren. Diese Behandlung erfordert natürlich einen neurologischen Beistand.
nix sehen, nix hören, nix wirklich Nennenswertes sagen - allerhöchstens Andersdenkende als Patienten titulieren! [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/ag
... besteht nicht darin, dem Patienten zu sagen: Sie leiden nur unter Paranoia.
In der Therapie ist es durchaus üblich in die Welt des Patienten einzutreten und dessen Erklärungsmuster nachzugehen, um sie bewusst zu machen.
... darüber werden wir zwei uns wohl kaum einig werden.
Entfernt. Bitte kehren Sie zu einer sachlichen Diskussion zurück. Die Redaktion/cs
würde sie mit ziemlicher Sicherheit als Unhöflichkeit, wenn nicht sogar als Unverschämtheit mit einem bösen Vermerk versehen.
Man sollte die Leute, die Bedenken äußern, schon ernst nehmen.
Oder wollen wir so diskutieren:
"Kernkraft-Paranoia"
"CO2-Paranoia"
"Windkraft-Paranoia"
"Bahnhofs-Paranoia"
"Dioxin-Paranoia"
"Datenschutz-Paranoia"
"Stasi-Paranoia"
usw?
ein wenig an die Spätphase des römischen Reiches (hier könnte sich unser Aussenminister mal sinnvoll betätigen). Leider muss man darüber wahrscheinlich heute in der Schule nichts lernen ...
nämlich so:
"Europa schafft sich ab"
und in Ergänzung zum geschriebenen fahre ich fort:
... sondern darin den Patienten stetig mit für ihn paranoiden Situationen zu konfrontieren. Diese Behandlung erfordert natürlich einen neurologischen Beistand.
nix sehen, nix hören, nix wirklich Nennenswertes sagen - allerhöchstens Andersdenkende als Patienten titulieren! [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/ag
Sie schreiben: "Wenn Europa Tunesien nimmt, dann wird in kürzester Zeit auch Marokko, Algerien, Libyen und Ägypten an die Türe klopfen."
Marokko hatte schon einmal geklopft. Anklopfen ist nicht eintreten. Diese Länder sind weit von europäischen Standards entfernt. Aber wenn sie es nicht wären - was dann?
Sie schreiben: "Diese Länder haben nur Interesse an Transfergeldern in Milliardenhöhe und gleichzeitig würden sie sehr gerne ihren exorbitanten Bevölkerungsüberschuss in Richtung Europa exportieren."
Algerien und Libyen haben die Ölrente und brauchen keine Transferleistungen. Exortbitante Bevölkerungsüberschüsse haben sie auch nicht.
Moin,
zuerst einmal Dank dafür, dass Sie sich so offen der Kritik stellen.
Nun aber zum Geschäftlichen:
"Anklopfen ist nicht eintreten." Wenn das erste Land des Maghreb bereits im Club ist, wird ein "Du kommst hier net rein" (K. Yanar) deutlich schwerer, und die EU ist schon an der Grenze der Unregierbarkeit.
Diese Länder sind weit von europäischen Standards entfernt. Aber wenn sie es nicht wären - was dann?
Dann, ja dann diskutieren wir gerne wieder. So in dreißig Jahren?
"Algerien und Libyen haben die Ölrente und brauchen keine Transferleistungen."
In der Tat, beide Länder haben aktuell ein Leistungsbilanzplus dank des Öls. Beide Länder sind aber relativ zur EU in der Mehrheit der Bevölkerung arm (z.B am BNP/Kopf gemessen), Libyen hat eine (offizielle) Arbeitslosenquote von 30%. Diese Armut abzubauen kann aus den Öleinnnahmen m.E. nicht alleine finanziert werden. Würden dort die Armen besser unterstützt wären die L.-Bilanzen bereits jetzt negativ. Damit würden diese Staaten automatisch zu Transferempfängern.
Exortbitante Bevölkerungsüberschüsse haben sie auch nicht.
Korrekt. Ein Wachstum von rd. 1,1% ist nicht exorbitant.
In Summa sehe ich den Artikel als minder interessante Denkanregung, mehr nicht.
Aber es ging Ihnen ja auch mehr darum, einen Versuchsballon zu starten...
CU
Moin,
zuerst einmal Dank dafür, dass Sie sich so offen der Kritik stellen.
Nun aber zum Geschäftlichen:
"Anklopfen ist nicht eintreten." Wenn das erste Land des Maghreb bereits im Club ist, wird ein "Du kommst hier net rein" (K. Yanar) deutlich schwerer, und die EU ist schon an der Grenze der Unregierbarkeit.
Diese Länder sind weit von europäischen Standards entfernt. Aber wenn sie es nicht wären - was dann?
Dann, ja dann diskutieren wir gerne wieder. So in dreißig Jahren?
"Algerien und Libyen haben die Ölrente und brauchen keine Transferleistungen."
In der Tat, beide Länder haben aktuell ein Leistungsbilanzplus dank des Öls. Beide Länder sind aber relativ zur EU in der Mehrheit der Bevölkerung arm (z.B am BNP/Kopf gemessen), Libyen hat eine (offizielle) Arbeitslosenquote von 30%. Diese Armut abzubauen kann aus den Öleinnnahmen m.E. nicht alleine finanziert werden. Würden dort die Armen besser unterstützt wären die L.-Bilanzen bereits jetzt negativ. Damit würden diese Staaten automatisch zu Transferempfängern.
Exortbitante Bevölkerungsüberschüsse haben sie auch nicht.
Korrekt. Ein Wachstum von rd. 1,1% ist nicht exorbitant.
In Summa sehe ich den Artikel als minder interessante Denkanregung, mehr nicht.
Aber es ging Ihnen ja auch mehr darum, einen Versuchsballon zu starten...
CU
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