Jugendgewalt Stars der Gewalt
Die Täter auf U-Bahnhöfen erhalten durch YouTube ein Gesicht.
Er tänzelte noch leichtfüßig vor der Kamera herum, nachdem er den am Boden Liegenden mehrmals mit voller Wucht auf den Kopf getreten hatte. Es geschah in der Nacht von Karfreitag auf Samstag. Das Opfer des Gymnasiasten Torben P., ein 29-jähriger Mann, hatte mit Freunden Darts gespielt und wartete in der Berliner U-Bahnstation Friedrichstraße auf die Linie 6. Er habe Streit gesucht, sagte der 18-jährige Täter später der Polizei, deshalb die Tritte gegen einen ihm Unbekannten, der schwere Hirnverletzungen davontrug.
Die Gewalt ist gut dokumentiert. Die Überwachungskamera hat den Vorfall aufgezeichnet, der Clip lässt sich auf YouTube anklicken. Es zirkulieren überhaupt beinahe alle Überfälle in Bahnstationen der letzten Monate und Jahre im Internet: Bereits die aufsehenerregende Attacke auf einen Rentner in München im Dezember 2007 kann man aufrufen, man kann auch vier Jugendliche dabei beobachten, wie sie einen Malergesellen im Februar in der U-Bahnstation Berlin-Lichtenberg ins Koma prügeln, sich eine Gewaltorgie in der Berliner U-Bahnstation Hansaplatz anschauen wie auch die Wiederbelebungsversuche an einem Jugendlichen, der vergangenes Jahr durch eine Messerattacke im Hamburger S-Bahnhof Jungfernstieg starb.
Es gehört zu den Unbegreiflichkeiten jener Angriffe, dass sie jeder kriminellen Logik entbehren: Die Täter verheimlichen nicht ihr Vergehen, sie suchen sich keinen dunklen Hinterhof zum Überfall aus. Im Gegenteil: Sie stellen sich – selbst dann, wenn dies nicht in ihrer Absicht liegt – regelrecht aus und werden dementsprechend auch rasch gefasst. Sie hätten sich keine schlechteren Tatorte aussuchen können als die in der Regel videoüberwachten Bahnstationen. Erst der Umstand aber, dass sie so leicht überführt werden können, macht sie zu finsteren Stars der Gewalt. Die im öffentlichen Raum verübten Gewalttaten sind durch YouTube für immer und für jeden jederzeit abrufbar geworden. Die Kameras haben die Tat nicht verhindert. Es beschleicht einen, ganz im Gegenteil, der Verdacht, diese hätten für die Gewalt eine heimliche, den Tätern womöglich nicht einmal bewusste Anziehungskraft gehabt.
Zwar wird bei den Überfällen manchmal ein billiges Handy entwendet, oft aber gar nichts. Und selbst wenn es um die schnöde Geldbörse ginge, ließe sie sich gewiss ohne einen regelrechten Mordanschlag in Besitz bringen. Gewalt aber, die kein Motiv zu kennen scheint, ist womöglich der größte Triumph über die soziale Ordnung, der sich denken lässt. Habgier, Eifersucht oder sexuelle Not sind uns durchaus begreiflich als Motor von Gewalt, selbst noch Gewalttaten aufgrund einer kollektiven Verrohung im Krieg lassen sich fassen. Nicht aber Gewalt, die sich um ihrer selbst willen zu entladen scheint. Jan Philipp Reemtsma hat in seiner großen Studie Vertrauen und Gewalt eine derartige Gewalt als »autotelisch« bezeichnet. Sie zielt auf die Zerstörung des Körpers. Anders als die »loszierende Gewalt«, die über den Ort des Körpers im Raum bestimmen will, oder die raptive Gewalt, die den Körper in Besitz nehmen will, vorzugsweise sexuell.
Die Kriminalstatistik übrigens weist, diese Überlegungen durchaus stützend, zwar bei gewalttätigen Jugendlichen rückläufige Zahlen aus, doch lässt sich eine Zunahme von besonders brutaler Gewalt ausmachen. Wir leben paradoxerweise heute offenbar zugleich ungefährdeter als auch gefährdeter als früher. In jedem Fall aber leben wir in einer Zeit, in der die Alltagsgewalt sichtbarer wird, sie ist heute konsumierbar als Videoclip in jedem Haushalt. Sie ist Pop, insofern sie Eingang in die massenkulturelle Rezeption gefunden hat.
- Datum 05.05.2011 - 19:52 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 5.5.2011 Nr. 19
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Man stelle sich nur mal die kranke Gesellschaft vor die keine Kameras in u-Bahnen hat. Gewalttäter müssten dann erst lange nach dne Publikum suchen.
Es ist doch toll das wir es uns 10-15 mal ansehen können wie das opfer so hilflos daligt und der Täter so mächtig wirkt das mna auch gern mal so mächtig sein würde.
Sicherheitskamera haben ebend keine Taten verhindert und noch nicht mal zu einer Reduzirung geführt da sich schnell der verdrängfaktor eingestellt hat. Auch wäre die Täter auch ohne Kameras oder nut mit kameras in ein und ausgang schnell gefasst wurden.
Aber keine Sorge wir werden balt noch mehr Kameras überall aufbauen, und wie gut der Datenschutz klappt kann jeder an den unzählichen Youtube Videos sehen. Mussta man vor 2-4 jahren noch Penner betzahlen damit sie sich gegeseitig zusammenschlagen versorgen jetzt die Kameravideos frei zugänglich den Markt.
Aber wenn jemand gegen Kamera protestiert kommt schell das Argumen " Wer nichts zu verbergen hat braucht nichts zu befürchten. "
Naja auser zusammengeschlagen zu werden weil sich jemand vor der Öffentlichkeit "cool" aufführen will. Oder das ein Faltsche schritt und ein ausrutscher einen zum Youtube Star werden lässt..... oder ..... oder..... oder .....
Die Lösung ist:
Weniger Kameras, mehr Geld für Politze und Gerichte, so das gut ausgebildete Staatsdiner auch ordentlich arbeiten können und nicht vor Überlastung fast zusammenbrechen.
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Glauben Sie im Ernst, dass die Täter auch ohne Überwachungskameras gefasst worden wären? Aus Ihnen spricht der Gutmensch ala Claudia Roth, welche in ihrem S-600 Benz durch Berlin kutschiert wird aber ansonsten herzlich wenig von der realen Welt/Gewalt im öffentlichen Verkehrsraum mitbekommt.
Fahren Sie auch die U-6 von Alt-Tegel bis Stadtmitte wie ich regelmäßig abends nach 22 Uhr? Wohl kaum. Denn sonst wüssten Sie um das Sicherheitsdefizit... Schnell gefasst, dass ich nicht lache.
Warum finanzieren nicht vermögende Linksgrüne mehr Polizisten? Schließlich haben sie doch durch ihre mediale Vorherrschaft und Dominanz in den Medien (einschließlich der ZEIT) maßgeblich am Entstehen dieser Gewalt über die Jahre beigetragen. Aber über die Details darf ja nicht berichtet werden, da Zensur. Die DDR 2.0 lässt grüßen.
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Glauben Sie im Ernst, dass die Täter auch ohne Überwachungskameras gefasst worden wären? Aus Ihnen spricht der Gutmensch ala Claudia Roth, welche in ihrem S-600 Benz durch Berlin kutschiert wird aber ansonsten herzlich wenig von der realen Welt/Gewalt im öffentlichen Verkehrsraum mitbekommt.
Fahren Sie auch die U-6 von Alt-Tegel bis Stadtmitte wie ich regelmäßig abends nach 22 Uhr? Wohl kaum. Denn sonst wüssten Sie um das Sicherheitsdefizit... Schnell gefasst, dass ich nicht lache.
Warum finanzieren nicht vermögende Linksgrüne mehr Polizisten? Schließlich haben sie doch durch ihre mediale Vorherrschaft und Dominanz in den Medien (einschließlich der ZEIT) maßgeblich am Entstehen dieser Gewalt über die Jahre beigetragen. Aber über die Details darf ja nicht berichtet werden, da Zensur. Die DDR 2.0 lässt grüßen.
Während physische Gewalt wie beschrieben heute in westlichen Gesellschaften tabu ist, gibt es eine komplementäre Entwicklung bei psychischer Gewalt. Diese ist allerdings kaum sichtbar und auch schwer definierbar.
Ich denke, dass es einen engen Zusammenhang gibt; dass solche Exzesse physischer Gewalt dann stattfinden, wenn Menschen im psychischen Kampf "zu schwach" sind.
Zitat aus dem Artikel:
"Unmittelbar auf den Körper zielende, »dirigistische Machtmechanismen« sind [...] weitgehend auf »regulatorische« umgestellt worden. Diese sorgen etwa dafür, dass wir auf ökonomisch verwertbare Alltagsdisziplin hin programmiert sind"
Das ist die Quelle.
Wer die psychische Gewalt der ökonomisch sinnvollen Umerziehungsmaßnahmen im "JobCenter" - der Terrorzelle der neuen sozialen Marktwirtschaft - über sich ergehen lassen muss, oder Angst hat, durch Arbeitsplatzverlust unter die Herrschaft des Hartz-Regimes zu gelangen, der wird diese Gewalt auf die ein oder andere Weise weitergeben und eine Spirale in Gang setzen.
Der Migrationshintergrund ist dabei eine Alibizielscheibe. Bei Migranten läuft das Fass nur oft als erstes über, weil sie in einer fremden Gesellschaft schlechter verwurzelt sind und daher weniger Halt haben.
Nicht die Migranten sind die Wurzel des Übels. Der Keim der Gewalt sind die Stakkato-Tiraden der Ursula von der Leyen, die Deformierung der Gesellschaft unter den Ansprüchen von Industrie- und Arbeitgeberverbänden, die 20%-Rendite-Perversionen der Deutschen Bank.
Der Keim der Gewalt ist die staatlich verordnete Abrichtung von Menschen nach ökonomischen Prinzipien - versinnbildlicht durch die Hartz-Verbrechen und den Finanzmarktfeudalismus der "freien" westlichen Gesellschaften.
Zitat aus dem Artikel:
"Unmittelbar auf den Körper zielende, »dirigistische Machtmechanismen« sind [...] weitgehend auf »regulatorische« umgestellt worden. Diese sorgen etwa dafür, dass wir auf ökonomisch verwertbare Alltagsdisziplin hin programmiert sind"
Das ist die Quelle.
Wer die psychische Gewalt der ökonomisch sinnvollen Umerziehungsmaßnahmen im "JobCenter" - der Terrorzelle der neuen sozialen Marktwirtschaft - über sich ergehen lassen muss, oder Angst hat, durch Arbeitsplatzverlust unter die Herrschaft des Hartz-Regimes zu gelangen, der wird diese Gewalt auf die ein oder andere Weise weitergeben und eine Spirale in Gang setzen.
Der Migrationshintergrund ist dabei eine Alibizielscheibe. Bei Migranten läuft das Fass nur oft als erstes über, weil sie in einer fremden Gesellschaft schlechter verwurzelt sind und daher weniger Halt haben.
Nicht die Migranten sind die Wurzel des Übels. Der Keim der Gewalt sind die Stakkato-Tiraden der Ursula von der Leyen, die Deformierung der Gesellschaft unter den Ansprüchen von Industrie- und Arbeitgeberverbänden, die 20%-Rendite-Perversionen der Deutschen Bank.
Der Keim der Gewalt ist die staatlich verordnete Abrichtung von Menschen nach ökonomischen Prinzipien - versinnbildlicht durch die Hartz-Verbrechen und den Finanzmarktfeudalismus der "freien" westlichen Gesellschaften.
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...nur werden die Vorfälle recht spärlich sein. In Relation der Bevölkerungsmasse erst recht. Und spätestens in der Auseinandersetzung Einer gegen Einen ist schluß sobald einer am Boden liegt. Waffen wird man keine finden.
Und keine Sorge, die Deutschen werden schon bestraft. Warum ist ausgerechnet der Fall des deutschen Anwaltssöhnchen nun wieder medial hyperpräsent? Das Gleiche im Fall Brunner.
In Harburg wurde ein Schüler ermordet! In Frankfurt wurde ein englischer Ausländer von Türstehern ermordet? Empörung?! Null. keine. Die Täter waren Migranten mit ihrer schlimmen Kindheit und so...
Was ist daran Tabu über kulturelle und religiöse Zusammenhänge als Gewaltursachen zu sprechen? Wollen wir Gewalt verhindern oder wollen wir wegschauen, damit uns narzisstisches Weltbild nicht zusammenfällt?
Im Übrigen gab es genau zwei Zeit-Reporter, die einmal persönlich betroffen waren: Beide haben plötzlich ganz andere Töne ausgespuckt. (Die eine war eine Frau und wurde vor der Haustür zusammengeschlagen, dem anderen haben den Freund seiner Tochter in den Rollstuhl geprügelt. Würde mich interessieren ob die Tochter heute noch mit dem Rollstuhlfahrer zusammen ist).
Bitte argumentieren Sie differenziert und belegen Sie Ihre Behauptungen. Danke. Die Redaktion/wg
...nur werden die Vorfälle recht spärlich sein. In Relation der Bevölkerungsmasse erst recht. Und spätestens in der Auseinandersetzung Einer gegen Einen ist schluß sobald einer am Boden liegt. Waffen wird man keine finden.
Und keine Sorge, die Deutschen werden schon bestraft. Warum ist ausgerechnet der Fall des deutschen Anwaltssöhnchen nun wieder medial hyperpräsent? Das Gleiche im Fall Brunner.
In Harburg wurde ein Schüler ermordet! In Frankfurt wurde ein englischer Ausländer von Türstehern ermordet? Empörung?! Null. keine. Die Täter waren Migranten mit ihrer schlimmen Kindheit und so...
Was ist daran Tabu über kulturelle und religiöse Zusammenhänge als Gewaltursachen zu sprechen? Wollen wir Gewalt verhindern oder wollen wir wegschauen, damit uns narzisstisches Weltbild nicht zusammenfällt?
Im Übrigen gab es genau zwei Zeit-Reporter, die einmal persönlich betroffen waren: Beide haben plötzlich ganz andere Töne ausgespuckt. (Die eine war eine Frau und wurde vor der Haustür zusammengeschlagen, dem anderen haben den Freund seiner Tochter in den Rollstuhl geprügelt. Würde mich interessieren ob die Tochter heute noch mit dem Rollstuhlfahrer zusammen ist).
Bitte argumentieren Sie differenziert und belegen Sie Ihre Behauptungen. Danke. Die Redaktion/wg
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...nur werden die Vorfälle recht spärlich sein. In Relation der Bevölkerungsmasse erst recht. Und spätestens in der Auseinandersetzung Einer gegen Einen ist schluß sobald einer am Boden liegt. Waffen wird man keine finden.
Und keine Sorge, die Deutschen werden schon bestraft. Warum ist ausgerechnet der Fall des deutschen Anwaltssöhnchen nun wieder medial hyperpräsent? Das Gleiche im Fall Brunner.
In Harburg wurde ein Schüler ermordet! In Frankfurt wurde ein englischer Ausländer von Türstehern ermordet? Empörung?! Null. keine. Die Täter waren Migranten mit ihrer schlimmen Kindheit und so...
Was ist daran Tabu über kulturelle und religiöse Zusammenhänge als Gewaltursachen zu sprechen? Wollen wir Gewalt verhindern oder wollen wir wegschauen, damit uns narzisstisches Weltbild nicht zusammenfällt?
Im Übrigen gab es genau zwei Zeit-Reporter, die einmal persönlich betroffen waren: Beide haben plötzlich ganz andere Töne ausgespuckt. (Die eine war eine Frau und wurde vor der Haustür zusammengeschlagen, dem anderen haben den Freund seiner Tochter in den Rollstuhl geprügelt. Würde mich interessieren ob die Tochter heute noch mit dem Rollstuhlfahrer zusammen ist).
Bitte argumentieren Sie differenziert und belegen Sie Ihre Behauptungen. Danke. Die Redaktion/wg
Es wirkt so, als möchtest du nicht über die Zusammenhänge zwischen Gewalt, Kultur und Religion sprechen. Zumindest legt die Tatsache, dass jeder deiner Absätze mit einem Zirkelschluss beginnt, mir nahe, dass du nur einen Auslass für vorgefertigte, voreingenommene, xenophobe Ansichten suchst.
Diese Art von Gewalt hat in einem weiteren Kontext wohl viel mehr mit gesellschaftlicher Schicht - jenseits von Kultur und Religion zu tun.
das wurde alles wie immer diskutiert. hier is der mediale Hype auf die Bilder zurückzuführen. und dass es eben Quote bringt, unabhängig von der Abstammung.
Es wirkt so, als möchtest du nicht über die Zusammenhänge zwischen Gewalt, Kultur und Religion sprechen. Zumindest legt die Tatsache, dass jeder deiner Absätze mit einem Zirkelschluss beginnt, mir nahe, dass du nur einen Auslass für vorgefertigte, voreingenommene, xenophobe Ansichten suchst.
Diese Art von Gewalt hat in einem weiteren Kontext wohl viel mehr mit gesellschaftlicher Schicht - jenseits von Kultur und Religion zu tun.
das wurde alles wie immer diskutiert. hier is der mediale Hype auf die Bilder zurückzuführen. und dass es eben Quote bringt, unabhängig von der Abstammung.
Warum müssen die Überwachskameramitschnitte eigentlich an die Medien heraugegeben werden, so dass sie auf YouTube landen können? Es sollte reichen, sie vor Gericht zu zeigen.
wieso die Videos überhaupt an die Medien herausgegeben worden sind?
Standen finanzielle Gründe dahinter?
Mit informativem und gutem Journalismus hat das doch nichts mehr zu tun. Bevor Jugendliche für ihre bewußte oder unbewußt ambitionierte Zurschaustellung von gewaltvollen Machtexzessen verurteilt werden, sollte gefragt werden wer den Kids die mediale Plattform errichtet hat.
Offensichtlich scheint zumindest, dass die Gründe für die Gewaltausbrüche tiefliegende sind. Das Gefühl in einem Teufelskreis einer sozialen Schicht des ewigen Scheiterns gefangen zu sein, macht den nicht ausreichend funktionierenden Leistungsdruck-Schüler zur tickenden Zeitbombe. Irgendwann sucht er sich mit den anderen "Verlierern" einen der unter Garantie schwächer ist, um sich dann auch mal wie ein Pop-Star zu fühlen.
um die Täter mit Hilfe der Öffentlichkeit zu identifizieren?
wieso die Videos überhaupt an die Medien herausgegeben worden sind?
Standen finanzielle Gründe dahinter?
Mit informativem und gutem Journalismus hat das doch nichts mehr zu tun. Bevor Jugendliche für ihre bewußte oder unbewußt ambitionierte Zurschaustellung von gewaltvollen Machtexzessen verurteilt werden, sollte gefragt werden wer den Kids die mediale Plattform errichtet hat.
Offensichtlich scheint zumindest, dass die Gründe für die Gewaltausbrüche tiefliegende sind. Das Gefühl in einem Teufelskreis einer sozialen Schicht des ewigen Scheiterns gefangen zu sein, macht den nicht ausreichend funktionierenden Leistungsdruck-Schüler zur tickenden Zeitbombe. Irgendwann sucht er sich mit den anderen "Verlierern" einen der unter Garantie schwächer ist, um sich dann auch mal wie ein Pop-Star zu fühlen.
um die Täter mit Hilfe der Öffentlichkeit zu identifizieren?
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