Autotest Flüstern und hupen
Mark Spörrle fährt den Mitsubishi i-MiEV
© Hersteller

Das Elektroauto i-MiEV von Mitsubishi
Umweltschutz beim Autofahren, das hieß früher Verzicht. Vor allem, wenn es nicht um so einen Nummer-sicher-Hybrid ging, sondern um ein pures Elektroauto. Ich hatte einen Nachbarn, der zwängte sich täglich in ein fragiles Gefährt, das an einen Plastiksarg auf drei Rädern erinnerte. Er lag darin auf dem Rücken, und wenn richtige Autos ihn fast übersahen, beschlug die winzige Plastikscheibe vor seinen aufgerissenen Augen. Sollte dieser Todesmutige noch leben, er wird nachträglich entsetzlich neidisch sein. Das erste hier käufliche Großserien-Elektroauto sieht aus wie jeder andere Kleinwagen: vier Sitzplätze. Airbags, Bremsassistent. Elektrische Fensterheber! Klimaanlage!! Schluss mit Angstschweiß und Askese: Da steht ein vollwertiges Auto.
Gut, es kostet mehr als das Basismodell einer C-Klasse. Aber dafür kommt man mit Strom für vier Euro über 100 Kilometer weit. Und der ohnehin gute CO₂-Wert wird kaum berechenbar, tankt man Ökostrom. Mit so reinem Gewissen ließ es sich noch nie im Stau stehen – eine super Sache für Einfamilienhausbesitzer mit Steckdose in der Garage. Für Mietshausbewohner sieht es anders aus. Mein Exnachbar führte ein Stromkabel aus dem dritten Stock zu seiner auf dem Fußweg abgestellten Seifenkiste. Und stürzte immer dann brüllend auf den Balkon, wenn unten jemand den Stecker zog.
Eine Alternative bietet ein Pilotprojekt von Greenpeace Energy mit dem Carsharing-Anbieter Cambio. Cambio-Mitglieder können den Elektrozwerg in Hamburg an einem Stellplatz mit Ladestation abholen und loszischen. Wortwörtlich. Der Kleine lässt beim Ampelstart größere Wagen locker hinter sich und ist flüsterleise. Wer seinen ökologischen Weg nicht mit Leichen pflastern will, dem bleibt nur der intensive Gebrauch der Hupe.
Nach etwa 150 Kilometern muss man wieder an die Steckdose; mit Heizung oder Klimaanlage reduziert sich die Reichweite um bis zu ein Drittel. Um nicht ständig Kunden von der Ostsee-Autobahn retten zu müssen, beschränkt Cambio die erlaubte Strecke auf 50 Kilometer. Bleibt der Name: i-MiEV, das klingt für deutsche Ohren eben – nun ja... Weit unglücklicher aber ist, dass Deutschland nach wie vor kaum Kaufanreize für Elektroautos bietet. In Norwegen dagegen ist der i-MiEV schon das meistverkaufte Fabrikat seiner Klasse. Auch weil er dort bei Stau einfach auf die Busspur darf.
Technische Daten
Motorbauart: Elektromotor
Leistung: 49 kW (67 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
CO₂-Emission: 74 g/km (bei normalem deutschem Strommix)
Durchschnittsverbrauch: 16 kWh Strom für circa 150 km Reichweite
Festpreis: 34.390 Euro
Mark Spörrle ist stellv. Chef vom Dienst der ZEIT
- Datum 25.05.2011 - 17:33 Uhr
- Serie Autotest
- Quelle ZEITmagazin, 26.5.2011 Nr. 22
- Kommentare 35
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Verehrter stellv. Chef vom Dienst,
schon wieder, Sie meinten wohl 16 kWh, 16 kW ist ein klein wenig unsinnig. Aber das ist bestimmt ein Typo.
Siehe auch:
http://www.zeit.de/politi...
Sie haben Recht - der Verbrauch wird natürlich in kWh angegeben. Hier fehlte einfach nur ein Buchstabe. Vielen Dank für den Hinweis.
Durchschnittsverbrauch: 16 kWh Strom für circa 150 km Reichweite.
Das ist in Benzin umgerechnet: ca. 1 Liter auf 100 km!!!
Verbrenner zieht euch warm an!!
Nicht so schnell mit den jungen Pferden, der Wirkungsgrad des Kraftwerkes spielt auch noch eine Rolle. Also ganz grob, Sie sollten die 0,94kWh/100km (=~1 l Benzin/Hi) mit ~2,5 malnehmen (Spitzen KKW), dann kommen Sie auf den vergleichbaren Benzinverbrauch. CO2 mäßig sieht es vielleicht etwas schlechter aus (Kohle emittiert/kWh mehr CO2 als Benzin).
Aber vielleicht rechnen Sie mit Atomstrom, der emittiert überhaupt kein CO2, ist billig und nach dem Ökodesaster (so in 20 Jahren) bestimmt wieder zu haben.
Strom aus Gas ist auch nicht schlecht: Faktor 1,66.
Als "Verbrenner"-Fanatiker sehe ich diese E-mief-Hype noch völlig entspannt. Denn erst kommt die Hype und dann der Kater, der ökonomische.
Spritmonitor spuckt aktuell folgende Werte für den Mitsubishi
i-MiEV aus:
http://www.spritmonitor.d...
Im Schnitt 12,4 KWh.
Spanne von 11,08 KWh bis 13,85 KWh.
Da kann man nicht meckern.
Trotzdem wäre ein Auto ordentlicher Größe und Güte mit elektrischem Antrieb auch nicht schlecht. Selbst wenn der Energiebedarf etwas höher ausfiele.
Eine C- oder E-Klasse (C200E oder E200E) mit 150 km Reichweite für 50.000,- € bis 60.000,- € wäre schon ganz in Ordung.
Oder ein vergleichbarer E-Golf für 35.000,- bis 40.000,- € wäre gut.
Wenn diese Autos so lange wie ein W124 halten würden (Stichwort Zyklenfestigkeit von LiFePo-Akkus (2000 Zyklen bzw. 300.000 km sind drin)), dann ginge die Rechnung auch ökonomisch auf:
Ein aktueller E200 benötigt etwa 10l/100km.
10 Jahre Benutzung mit 15.000 km/a
Literpreis Benzin geschätzt 1,80 € im Mittel auf die kommenden 10 Jahre. Ich fürchte es werden mehr.
Strompreis geschätzt 0,28 €/KWh im Mittel auf die kommenden 10 Jahre. Kommt sehr darauf an, wann man womit "tankt".
Geschätzter Bedarf für einen fiktiven E200E: 18 KWh/100km.
Steuerproblematik außen vor. Anderer Energiesteuersatz stünde erhöhtem Mehrwertsteuer- und Einkommens-, respektive dem Steueraufkommen bei den Unternehmen gegenüber.
Ergibt:
10l/100km x 1,80€/l x 150000km = 27000,-€
bzw.
18 KWh/100km x 0,28 €/KWh x 150000km = 7560,-€
Für den Verbraucher fallen außerdem ASU-kosten und ganz erhebliche Wartungs- und Verschleißkosten weg. Das können bei der Laufleistung mehrere tausend Euro sein. Nicht mal Kohlen für den Kommutator wird man brauchen.
Selbst wenn man noch Kosten für das höhere gebundene Kaptial einrechnen würde, so bliebe man doch auf einem akzeptablen Niveau ohne ein Milchmädchen mit einer erneuten Berechnung beauftragen zu müssen.
Fazit: Die E-Version darf in der Anschaffung eine ganze Ecke teurer als der Verbrenner sein.
Und einen Verbrenner mietet man sich bei Langstreckenbedarf einfach hinzu.
Nicht so schnell mit den jungen Pferden, der Wirkungsgrad des Kraftwerkes spielt auch noch eine Rolle. Also ganz grob, Sie sollten die 0,94kWh/100km (=~1 l Benzin/Hi) mit ~2,5 malnehmen (Spitzen KKW), dann kommen Sie auf den vergleichbaren Benzinverbrauch. CO2 mäßig sieht es vielleicht etwas schlechter aus (Kohle emittiert/kWh mehr CO2 als Benzin).
Aber vielleicht rechnen Sie mit Atomstrom, der emittiert überhaupt kein CO2, ist billig und nach dem Ökodesaster (so in 20 Jahren) bestimmt wieder zu haben.
Strom aus Gas ist auch nicht schlecht: Faktor 1,66.
Als "Verbrenner"-Fanatiker sehe ich diese E-mief-Hype noch völlig entspannt. Denn erst kommt die Hype und dann der Kater, der ökonomische.
Spritmonitor spuckt aktuell folgende Werte für den Mitsubishi
i-MiEV aus:
http://www.spritmonitor.d...
Im Schnitt 12,4 KWh.
Spanne von 11,08 KWh bis 13,85 KWh.
Da kann man nicht meckern.
Trotzdem wäre ein Auto ordentlicher Größe und Güte mit elektrischem Antrieb auch nicht schlecht. Selbst wenn der Energiebedarf etwas höher ausfiele.
Eine C- oder E-Klasse (C200E oder E200E) mit 150 km Reichweite für 50.000,- € bis 60.000,- € wäre schon ganz in Ordung.
Oder ein vergleichbarer E-Golf für 35.000,- bis 40.000,- € wäre gut.
Wenn diese Autos so lange wie ein W124 halten würden (Stichwort Zyklenfestigkeit von LiFePo-Akkus (2000 Zyklen bzw. 300.000 km sind drin)), dann ginge die Rechnung auch ökonomisch auf:
Ein aktueller E200 benötigt etwa 10l/100km.
10 Jahre Benutzung mit 15.000 km/a
Literpreis Benzin geschätzt 1,80 € im Mittel auf die kommenden 10 Jahre. Ich fürchte es werden mehr.
Strompreis geschätzt 0,28 €/KWh im Mittel auf die kommenden 10 Jahre. Kommt sehr darauf an, wann man womit "tankt".
Geschätzter Bedarf für einen fiktiven E200E: 18 KWh/100km.
Steuerproblematik außen vor. Anderer Energiesteuersatz stünde erhöhtem Mehrwertsteuer- und Einkommens-, respektive dem Steueraufkommen bei den Unternehmen gegenüber.
Ergibt:
10l/100km x 1,80€/l x 150000km = 27000,-€
bzw.
18 KWh/100km x 0,28 €/KWh x 150000km = 7560,-€
Für den Verbraucher fallen außerdem ASU-kosten und ganz erhebliche Wartungs- und Verschleißkosten weg. Das können bei der Laufleistung mehrere tausend Euro sein. Nicht mal Kohlen für den Kommutator wird man brauchen.
Selbst wenn man noch Kosten für das höhere gebundene Kaptial einrechnen würde, so bliebe man doch auf einem akzeptablen Niveau ohne ein Milchmädchen mit einer erneuten Berechnung beauftragen zu müssen.
Fazit: Die E-Version darf in der Anschaffung eine ganze Ecke teurer als der Verbrenner sein.
Und einen Verbrenner mietet man sich bei Langstreckenbedarf einfach hinzu.
Würde mir reichen, könnte aber noch so 8-10 Tausend Euro billiger werden. Reichweite ist auch OK, Handy lade ich ja auch alle paar Tage. Der Vergleich mit einem Mercedes Basispreis ist lustig, denn meistens kommen noch 10-15T Euro Extras drauf. Allerdings könnte die Leistung (kW) noch etwas größer sein.
Bei einem Drehmoment von 180 Nm läßt man viele Autos an der Ampel stehen, wie der Autor auch schon im Artikel beschreibt. Das sollte für ein Auto das knapp über eine Tonne wiegt eigentlich reichen.
Bei einem Drehmoment von 180 Nm läßt man viele Autos an der Ampel stehen, wie der Autor auch schon im Artikel beschreibt. Das sollte für ein Auto das knapp über eine Tonne wiegt eigentlich reichen.
Nicht so schnell mit den jungen Pferden, der Wirkungsgrad des Kraftwerkes spielt auch noch eine Rolle. Also ganz grob, Sie sollten die 0,94kWh/100km (=~1 l Benzin/Hi) mit ~2,5 malnehmen (Spitzen KKW), dann kommen Sie auf den vergleichbaren Benzinverbrauch. CO2 mäßig sieht es vielleicht etwas schlechter aus (Kohle emittiert/kWh mehr CO2 als Benzin).
Aber vielleicht rechnen Sie mit Atomstrom, der emittiert überhaupt kein CO2, ist billig und nach dem Ökodesaster (so in 20 Jahren) bestimmt wieder zu haben.
Strom aus Gas ist auch nicht schlecht: Faktor 1,66.
Als "Verbrenner"-Fanatiker sehe ich diese E-mief-Hype noch völlig entspannt. Denn erst kommt die Hype und dann der Kater, der ökonomische.
.. dann stößt selbstverständlich auch nukleare Stromerzeugung CO2 aus. Das fängt mit dem Bau der Kraftwerke an und endet nicht mit dem CO2-Ausstoß des Uranbergbaus.
Immer wird darauf hingewiesen, dass der Strom für die Elektroautos irgendwo herkommen muss. Und das zu recht: Beim Deutschen Strommix muss man für 100km elektrisch fahren noch ca. 80-90g CO2 für die Stromerzeugungskette draufschlagen.
Moderne Hybridautos schaffen auch um die 80-90g CO2 / 100km. Hierbei lässt man allerdings die BENZINPRODUKTION gerne unter den Tisch fallen.
Aber das Benzin, dass "normale" Autos verbrauchen, wächst auch nicht auf Bäumen. Es muss ebenfalls, genauso wie der Strom, irgendwo herkommen. Die Raffinierung von Öl geht leider auch nicht ohne den Einsatz von viel Hitze (= Energie) vonstatten.
Bei der Benzinerzeugingskette entstehen irgendwas zwischen 20 und 80g CO2 pro Liter Benzin (genauere Zahlen gibt die Ölindustrie leider nicht heraus). Bei einem modernen Hybridauto entspricht das rund 80-200g CO2 / 100km ZUSÄTZLICH zu den 80-90g die vom Auto direkt emittiert werden.
Wenn man also die gesamte Kette vergleicht:
Hybridauto, Benzin (im besten Fall):
80 (Herstellung Benzin) + 80 (direkte Emission) = 160g CO2/100l gesamt
Hybridauto, Benzin (im schlechtesten Fall):
200 (Herstellung Benzin) + 80 (direkte Emission) = 280g CO2/100l gesamt
Elektroauto, Strommix Deutschland:
80 (Herstellung Strom incl. Kohle, etc.) + 0 (direkte Emission) = 80g CO2/100l gesamt
Selbst mit dem Deutschen Strommix (Kohle, etc.) produziert ein E-Auto bei der Fahrt im schlechtesten Fall "nur" die Hälfte und im besten Fall um die 28% der Emissionen eines modernen Hybridautos.
.. dann stößt selbstverständlich auch nukleare Stromerzeugung CO2 aus. Das fängt mit dem Bau der Kraftwerke an und endet nicht mit dem CO2-Ausstoß des Uranbergbaus.
Immer wird darauf hingewiesen, dass der Strom für die Elektroautos irgendwo herkommen muss. Und das zu recht: Beim Deutschen Strommix muss man für 100km elektrisch fahren noch ca. 80-90g CO2 für die Stromerzeugungskette draufschlagen.
Moderne Hybridautos schaffen auch um die 80-90g CO2 / 100km. Hierbei lässt man allerdings die BENZINPRODUKTION gerne unter den Tisch fallen.
Aber das Benzin, dass "normale" Autos verbrauchen, wächst auch nicht auf Bäumen. Es muss ebenfalls, genauso wie der Strom, irgendwo herkommen. Die Raffinierung von Öl geht leider auch nicht ohne den Einsatz von viel Hitze (= Energie) vonstatten.
Bei der Benzinerzeugingskette entstehen irgendwas zwischen 20 und 80g CO2 pro Liter Benzin (genauere Zahlen gibt die Ölindustrie leider nicht heraus). Bei einem modernen Hybridauto entspricht das rund 80-200g CO2 / 100km ZUSÄTZLICH zu den 80-90g die vom Auto direkt emittiert werden.
Wenn man also die gesamte Kette vergleicht:
Hybridauto, Benzin (im besten Fall):
80 (Herstellung Benzin) + 80 (direkte Emission) = 160g CO2/100l gesamt
Hybridauto, Benzin (im schlechtesten Fall):
200 (Herstellung Benzin) + 80 (direkte Emission) = 280g CO2/100l gesamt
Elektroauto, Strommix Deutschland:
80 (Herstellung Strom incl. Kohle, etc.) + 0 (direkte Emission) = 80g CO2/100l gesamt
Selbst mit dem Deutschen Strommix (Kohle, etc.) produziert ein E-Auto bei der Fahrt im schlechtesten Fall "nur" die Hälfte und im besten Fall um die 28% der Emissionen eines modernen Hybridautos.
Sie schützen keine Umwelt, indem sie dieses oder jenes Auto fahren, sie belasten sie nur mehr oder weniger. Das ist kein Schutz, denn so wie der Begriff verwendet wird, soll er wohl implizieren, dass Sie am Ende noch Gutes tun ... wenn sie Auto fahren. Absurd.
Da dreht uns also oft genug die feine Werbestrategie so wie sie uns braucht.
Das gute Gewissen fährt nicht mit, nur das weniger schlechte in Einzelfällen.
Für 34 tausend Euro würde ich mir allerdings erst mal mein Haus komplett Strom -und Abwasserunabhänig machen.
Dazu noch ein Pool bauen mit Ständig warmen Wasser so ca.37 Grad schnuddel Temperatur, duch Sonnenenergy.
Meine nächsten 12 Raten fürs Haus würden auch noch abfallen.
Ich finde das Mobil nicht schlecht, aber viel zu teuer.
Kommt das Car aus der Weltraumforschung?
Preis unerhört, Leistung aus dem Märchenbuch.
Die Kilometeremissionen sind auf den "normalen deutschen Strommix" bezogen.
Und der dürfte sich mit Atommoratorium etc. erstmal ändern.
Kohle und Gas heißt im Moment doch die Devise. (oder?)
Dann der Akku. Kein Wort zu Kosten, Haltbarkeit, Abschreibung.....Anderenorts ist von Leasingraten >100 € die Rede - allein für diese Komponente. Angesichts solcher Größen muten diese quasireligiösen Ergüsse über die "ökologische Korrektheit" des Stromanbieters geradezu grotesk an.
(Welche Art von Strom bezieht eigentlich die Akku-Fabrik in China?)
Und das Prinzipielle: Welchen Verauch (+dazugehörige Emission) hätte eigentlich ein Auto vergleichbarer Größe und vergleichbarer Fahrleistung - nur mit "konventionellem" Benzinantrieb?
10 kWh/100km * Brennwert * Wirkungsgrad ..... das dürfte so etwa die Größenordnung des Dreiliterautos sein. Hatten wir doch schonmal. Nur ohne den Akku. Bei allen bisherigen Versuchen hatte der sich ja immer als das Faß ohne Boden erwiesen. Mal sehen, ob das diesesmal anders wird.
Oder ist das jetzt eher der Trick, das Volk an den Chick der Kleinheit (und sehr wohl auch des Verzichtes, angesichts des "Tankinhaltes") zu gewöhnen?
Mit dem beschriebenen Nutzungsprofil ist es wohl eher der Zweitwagen für den Sopermarkt (dafür zu teuer) - oder das Spielzeug für die "ökologisch korrekte" urbane Boheme.
Irgendwie kommt das in dem Artikel ja auch raus.
Und das Prinzipielle: Welchen Verauch (+dazugehörige Emission) hätte eigentlich ein Auto vergleichbarer Größe und vergleichbarer Fahrleistung - nur mit "konventionellem" Benzinantrieb?
Das können Sie doch selbst rausfinden, denn der "i" ist ein konventioneller Benziner der in Japan und England auch so verkauft wird. Nur ein geringer Teil der Produktion wird auf E-Antrieb umgebaut.
Aber dann bitte auch den _realen_ Verbrauch vergleichen, und nicht irgendwelche Normzykluswerte.
Beim i-MiEV sind es etwa 13-15kWh ab Steckdose.
das dürfte so etwa die Größenordnung des Dreiliterautos sein. Hatten wir doch schonmal.
Nein, hatten wir nicht. Real verbraucht selbst der Lupo 3l im Schnitt 3,7l, siehe spritmonitor.de.
Sogar ein Superleichtauto von Aixam, das nur 75km/h fährt und kaum 500kg wiegt, braucht mit einem 15kW-Diesel der klingt wie ein Traktor 3,5-4l/100km.
Weniger geht bei Verbrennern also nur noch als Hybrid, und dann sind wir fast schon wieder beim E-Antrieb.
Und das Prinzipielle: Welchen Verauch (+dazugehörige Emission) hätte eigentlich ein Auto vergleichbarer Größe und vergleichbarer Fahrleistung - nur mit "konventionellem" Benzinantrieb?
Das können Sie doch selbst rausfinden, denn der "i" ist ein konventioneller Benziner der in Japan und England auch so verkauft wird. Nur ein geringer Teil der Produktion wird auf E-Antrieb umgebaut.
Aber dann bitte auch den _realen_ Verbrauch vergleichen, und nicht irgendwelche Normzykluswerte.
Beim i-MiEV sind es etwa 13-15kWh ab Steckdose.
das dürfte so etwa die Größenordnung des Dreiliterautos sein. Hatten wir doch schonmal.
Nein, hatten wir nicht. Real verbraucht selbst der Lupo 3l im Schnitt 3,7l, siehe spritmonitor.de.
Sogar ein Superleichtauto von Aixam, das nur 75km/h fährt und kaum 500kg wiegt, braucht mit einem 15kW-Diesel der klingt wie ein Traktor 3,5-4l/100km.
Weniger geht bei Verbrennern also nur noch als Hybrid, und dann sind wir fast schon wieder beim E-Antrieb.
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