Feminismus-Debatte Lasst mich in Ruhe!

Warum ich die ständigen Debatten über die gesellschaftliche Rolle der Frau nicht länger ertrage.

Ich bin, so kommt es mir zumindest vor, die meistdiskutierte Figur der Gegenwart. Ich bin permanent im Gespräch. Mein Leben, mein Lebensmodell, mein Alltag liefern unermüdlich Stoff für Partygespräche und Streitereien im Bundestag, für Leitartikel und Zeitungskolumnen, ja für ganze Reportageserien. Ob ich zum Abendbrot Nudeln koche oder Brote schmiere und was, im Fall meiner Berufstätigkeit, günstiger ist. Ob ich bügle oder bügeln lasse. Wann und warum ich wie viele Kinder bekam und wie lange ich sie gestillt habe, beziehungsweise warum ich keine bekam. Ob es mich überfordert, gleichzeitig autonom und attraktiv, ehrgeizig und fürsorglich sein zu müssen. Ob mich stundenlanges Verharren auf Spielplätzen in den Wahnsinn treibt oder im Gegenteil entspannt. Ob ich es zeitgemäß finde, meinem Mann den Rücken frei zu halten, oder zeitgemäßer, wenn er meinen frei hält, oder ob ich nicht sowieso lieber Single bin. Wann ich in den Beruf ein-, wieder aus ihm aus- und wieder eingestiegen bin. Wie ich mich von meiner Mutter unterscheide und meine Tochter sich von mir unterscheidet. Ob ich die Quote brauche, für die Quote reif bin und so weiter.

Dazu kommen monatlich neue Bücher und Statistiken über mich. Aus ihrer Synthese ergeben sich bisweilen Widersprüche, die ihrerseits nach Erörterung verlangen. So wurde mir kürzlich der Vorwurf gemacht, ich sei zu feige, mich um wirkliche Spitzenpositionen in unserem Land zu bemühen. Gleichzeitig eröffneten mir medizinische Forschungsergebnisse, dass ich bereits eine Spitzenposition einnehme, wenn auch unter den Anwärtern auf eine Burn-out-Erkrankung. Schwierige Sache: Die Eroberung des Vorstandsvorsitzes der Deutschen Bank würde mir, ebenso wie der Kampf um einen Platz unter den Herausgebern der FAZ, eine Kräftemobilisierung abverlangen, deren Folgen mich in eine hübsch gelegene, auf Burn-out-Behandlung spezialisierte Klinik beförderten. Hinterher würde in Talkshows über meine Erfahrungen bei der Deutschen Bank und in der Klinik debattiert. Über die Kinder, die ich habe oder nicht habe, über die Schließzeiten des Hortes, in dem ich sie unterbringe, über meinen Quotenbedarf et cetera pp.

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Ich bin eine beliebige deutsche Durchschnittsfrau. Ich würde mich nicht als emanzipiert bezeichnen. Denn ein emanzipiertes Subjekt befindet sich nicht in der Lage einer Labormaus. Ein emanzipiertes Subjekt hat keinen Gefallen daran, ohne Unterlass gemustert, beratschlagt, beurteilt, kurzum: gegängelt und bevormundet zu werden. Weder vom anderen, in meinem Fall dem männlichen Geschlecht. Noch von einem Dauersermon, dem allein schon durch seine Notorik etwas Erstarrtes, Verselbstständigtes, besser gesagt, etwas ausgesprochen Normatives anhaftet.

Was genau treibt das Gerede eigentlich an? Welches reale Unglücksbewusstsein stimuliert heute, im Jahr 2011, die Endlosbeschäftigung mit dem Problemkomplex namens Frauenrolle und Frauenleben? Es gibt zwei Möglichkeiten. Erstens: Die Gesellschaft ist unzufrieden mit den Frauen und redet deshalb auf sie ein. Zweitens: Die Frauen sind unzufrieden mit ihrer Lage und verspüren daher den Drang, sie zu besprechen. Für Ersteres gibt es keinen Anlass. Das weibliche Geschlecht beteiligt sich wahrhaft nach Kräften an der Bewältigung gesellschaftlicher Aufgaben. Also das Zweite. Tatsächlich kommen auf zwei Frauen, die sich allmorgendlich zu ihrem Leben beglückwünschen und zu der Tatsache, in die Epoche ihrer Befreiung hineingeboren oder -gewachsen zu sein, gefühlte acht, die mit dem Gang der Geschichte hadern. Gründe finden sich immer und, wie im Märchen vom unendlich überkochenden Brei, immer neue.

Mal sind es die Gehälter, die denen der männlichen Kollegen nicht so gleichen, wie sie sollten. Mal sind es die Kinder, die zwar geliebt, aber inmitten einer Kultur, die ungehemmte Selbstverwirklichung anbetet, doch als Störfaktor empfunden werden. Mal ist es das Gefühl entfremdeter, mal das Gefühl einzwängender Feminität. Mal wird den Karrierefrauen bewusst, dass ihr Laptop den Platz ihrer biologischen Uhr eingenommen hat, mal den nicht erwerbstätigen Frauen, dass das Prestige von Küchenarbeit neben dem einer Berufskarriere doch recht gering ist. Als Klassiker der Klagen aber darf die über die Schwervereinbarkeit von beidem gelten: von Familie und Beruf, von Kleinkindern zu Hause und Pflichtstunden am Arbeitsplatz.

Es ist, keine Frage, ein lebenspraktisch schwieriges Problem. Nur ist an der Summe all der Unzufriedenheitsbekundungen, an der gesamten Diskursmaschinerie noch etwas ganz anderes problematisch, nämlich die Kategorien, mit denen sie umgehen. Diese sind: Mangel einerseits (an beruflichen Aufstiegschancen, Vollzeitarbeitsplätzen, Kindergartenplätzen, hausarbeitswilligen Männern, Mußestunden...) und Unlösbarkeit andererseits (der Doppelbelastung, der multiplen Weiblichkeitsentwürfe...). Und diese beiden Kategorien kommen uns ja doch verdächtig bekannt vor – wenn auch aus voremanzipatorischen Zeiten. Denn hält man sie gegen’s Licht, wird, wie frisch der Mottenkiste entstiegen, jenes Wesen sichtbar, das um die vorletzte Jahrhundertwende von Dr. Freud und Co. zum letzten Mal so richtig gefeiert wurde: das defizitäre Weib. Von Natur aus mit gewissen Mängeln behaftet und nie richtig erklär- oder lösbar. Ein Wesen, das sich im Entwicklungsstadium, im Dauerzustand des Provisorischen befindet. Eine Art Labormaus eben. Immer gut für Gespräche, die sich, vor hundert Jahren wie auch heute, mit schönster Selbstverständlichkeit an den Kategorien Mangel und Unlösbarkeit orientieren, folglich Weiblichkeit und weibliches Leben als etwas Unfertiges, als Versuchsprogramm definieren.

Die Kategorien haben sich nur von innen nach außen verlagert, sind nicht mehr Natur, sondern Diskurs. Beides aber gestattet Frauen, und da fängt der eigentliche Jammer an, sich als Opfer zu empfinden. Weil immer etwas fehlt, immer ein unlösbares Problem auf der Tagesordnung steht, die Gleichberechtigung immerzu nicht schnell genug vorangeht. Das aber kann sie nur, wenn wir uns die Labormaushaftigkeit verbitten und uns selbst von ihr verabschieden. Wenn wir die Idee loslassen, weibliches Leben bestehe in unermüdlicher Konzeptsuche. Diese Idee ist zur Mechanik von Privatgesprächen ebenso geworden wie zum Subtext jedes Politikerinnenporträts, jedes Interviews mit einem weiblichen Star. Nimmt sie die Kinder mit zum Set? Hat sie das Kinderkriegen verpasst oder eine internationale Karriere, weil ihr die Familie wichtiger war? Et cetera pp....

Anfang Mai berichtete die Springer-Zeitung BZ von der Schwangerschaft der Vorstandschefin der Berliner Verkehrsbetriebe, nicht ohne den Hinweis darauf, dass die 42-Jährige ihr viertes Kind erwartet. Was daran ist eine Meldung wert? Was soll damit gesagt und suggeriert werden? Dass ein neuer Erdenbürger erwartet wird, kann nicht als Sensation gelten, es ereignet sich tagtäglich in jedem Berliner Kreißsaal. Nein, der Sinn der Nachricht besteht einzig darin, eine Frau im Katalog der Lebenskonzepte einzuordnen. Sie steht dem Leser schlagartig als exemplarisches Modell vor Augen. Würde ein Mann die Berliner Verkehrsbetriebe leiten, wäre dies nicht so.

Von diesem Modelldenken aber geht nicht nur normativer Druck aus. Es ist auch für die enorme Nervosität verantwortlich, die das weibliche Geschlecht in der Gegenwart beherrscht. Jede Einzelne fühlt sich, Lebensphase für Lebensphase, Woche für Woche, aufgefordert, ihr Tun und Nichttun, ihre höchst individuellen Wünsche und Möglichkeiten nach den Vorgaben des Konzeptkatalogs zu bestimmen und zu bewerten. Denn natürlich hält er Hierarchien bereit. Natürlich steht die Karrierefrau mit vier Kindern auf der Hitliste der vorbildlichen, avancierten Lebensmodelle ziemlich weit oben, die sogenannte Nurhausfrau ziemlich weit unten. Zu erleben, wie sie sich begegnen, sich gegenseitig belauern, bewerten, ist eine deprimierende Erfahrung. Man steht dabei und möchte rufen: Lasst los! Dies, diese Hysterie unfreier und unfreiwilliger Lebensplanwirtschaft, kann mit Feminismus ja wohl nicht gemeint gewesen sein.

Denn auch ihr, der guten alten Hysterie, hält der Dauersermon wacker die Treue. Oder wie soll man das Gezänk sonst nennen, das sich neulich zwischen Alice Schwarzer und Familienministerin Kristina Schröder abspielte. Hysterisches Geballer in die Luft von zwei prominenten Damen, die nicht begreifen wollen, dass Emanzipation heute vor allem eine Aufgabe hätte: die rhetorische Tretmühle stoppen. Deshalb der Vorschlag: ein Redemoratorium von, sagen wir, zwei Jahren. Mal zwei Jahre lang kein Gerede über Frauenrollen und Frauenleben. Zwei Jahre nichts als Ruhe und zur Ruhe kommen. Der Vorstandsvorsitz der Deutschen Bank und die Herausgeberschaft der FAZ laufen uns dabei nicht weg.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
  1. Wohltuend mal einen Beitrag zu lesen, der einfach nur zur Ruhe und Sachlichkeit auffordert und zum Innehalten und Nachdenken anhält. Für mich als Mann übrigens sehr wohltuend mal NICHT für alles verantwortlich gemacht zu werden, was bei der Entwicklung der neuen Frauenrolle in einer sich stetig wandelnden Genderwelt nicht auf Anhieb klappt. Nein, ich will NICHT das Heimchen am Herd zurück. Ich will mich allerdings auch nicht per Gerichtsbeschluß auf die Rolle des Zahlkaspers beschränken lassen, denn das hatten wir beim alten Kaise Wilhelm schon. Ich will auch nicht, daß meine Frau ihren Beruf aufgibt um die Kinder zu betreuen, die ich mit ihr habe. Aber ich will mich auch nicht kalt abservieren lassen, wenn ich die Familie nicht alleine ernähre und auch mal zuhause sein und Zeit mit meinen Kindern verbringen will.

    Jetzt habe ich Sie mit meinen Wünschen und Erwartungen gelangweilt, Entschuldigung! Aber vielleicht bietet das im Artikel geforderte Schweigen über die neue Rolle der Frau ja gerade dazu Gelegenheit: Endlich mal die neue Rolle des Mannes zu diskutieren, denn uns drückt das Korsett der überkommenen Geschlechterrollen nicht weniger arg als die Frauen. Nur eben an anderen Stellen.

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  2. Hoffnungsschimmer in der ZEIT.

    • zadi
    • 28.05.2011 um 11:22 Uhr

    Angenehm, einen Artikel in einer Zeitung wie dieser zu lesen, in dem Männer und Frauen nicht gegeneinander aufgewiegelt/aufgerechnet werden (und außer Acht gelassen wird, das man manchmal Kompromisse eingehen muss im Leben).

    Sonst kommt doch spätestens alle 5-6 Wochen eine Serie von Artikeln, in der darüber lamentiert wird, wie schlecht es den Frauen von heute doch geht, warum wir die Quote für alles brauchen, und das die Männer sie überall verdrängen und eingrenzen, gepaart mit einem einseitigen Artikel (Achtung Wortspielstufe) über eine 'Powerfrau' die Karriere in einer Männerdomäne macht.

    10 Leser-Empfehlungen
    • pekka
    • 28.05.2011 um 11:33 Uhr
    4. Danke!

    Erstmal Danke für den Artikel!

    Aber: die Frauen sollen dann bitte mal die Füße stillhalten! Das meiste, was ich dazu im realen Leben mitbekomme, kommt von Frauen…

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    Hallo pekka,
    .
    Tatsächlich fällt bei der ZEIT, und nicht nur dort, auf: Bei (gefühlten) 1000 Artikeln, die sich mit der Rolle eines der beiden Geschlechter m oder w in der Gesellschaft befassen, gilt in (ebenfalls gefühlten) 999 Fällen:
    .
    a) Der Artikel handelt von der Rolle des weiblichen Geschlechts.
    b) Der Artikel wurde von einer Frau geschrieben.
    .
    Männliche ZEIT-Autoren scheinen sich über solche Fragen keine Gedanken zu machen. Sind Männer alle so zufrieden? Geht das Thema uns nichts an? Oder haben wir Angst, dass die Frauen uns auf die Finger hauen, wenn wir in ihrem privaten Themengarten wildern?

    Hallo pekka,
    .
    Tatsächlich fällt bei der ZEIT, und nicht nur dort, auf: Bei (gefühlten) 1000 Artikeln, die sich mit der Rolle eines der beiden Geschlechter m oder w in der Gesellschaft befassen, gilt in (ebenfalls gefühlten) 999 Fällen:
    .
    a) Der Artikel handelt von der Rolle des weiblichen Geschlechts.
    b) Der Artikel wurde von einer Frau geschrieben.
    .
    Männliche ZEIT-Autoren scheinen sich über solche Fragen keine Gedanken zu machen. Sind Männer alle so zufrieden? Geht das Thema uns nichts an? Oder haben wir Angst, dass die Frauen uns auf die Finger hauen, wenn wir in ihrem privaten Themengarten wildern?

  3. Erfrischender Artikel, der aber den Dingen nicht auf den Grund geht.

    Erstens ist festzuhalten, dass immer von 'den' Frauen geschrieben wird, als ob es sich dabei um eine homogene Gruppe handelt. Tatsächlich ist es aber so, dass Frauen im echten Leben individuelle und differenzierte Ansichten über ihre Rolle haben und sich keineswegs über einen Kamm scheren lassen. Viele Frauen verbitten sich ausdrücklich, von Politikern pauschal in Geiselhaft genommen zu werden für Positionen die sie nicht teilen.

    Zweitens muss klar gemacht werden, dass die berufliche Existenz und persönlichen Interessen von vielen Lobbyisten am Frauenthema hängen:
    über 250 Gender-Lehrstühle an den Universitäten, parteipolitische Profilierung, Quotenkarrieren, Zeitungsartikel, 10000e Frauenbeauftragte in Firmen und öffentlichen Dienst, Talkshows, Bücher, Kongresse ........

    'Frau' ist ein Industriezweig und wenn es den nicht mehr gibt, dann entfällt für manche die Geschäftsgrundlage. Deshalb werden die angeblichen Probleme immer schön am köcheln gehalten und immer schön die Lügen verbreitet, dass z.B. Frauen 25% weniger als Männer verdienen, obwohl das durch seriöse statistische Erhebungen widerlegt ist.

    Drittens sollte man sich im klaren sein, dass die Gender-Ideologoie von der EU vorgegeben wird. So wie die EU den Krümmungsgrad von Gurken reguliert, genauso zwingt sie den nationalen Regierungen die Genderpolitik auf. Genau aus diesem Grund wird beim Quotenthema auf die Tube gedrückt.

    10 Leser-Empfehlungen
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    • tsu
    • 31.05.2011 um 15:21 Uhr

    hallo roteblume,

    "Deshalb werden die angeblichen Probleme immer schön am köcheln gehalten und immer schön die Lügen verbreitet, dass z.B. Frauen 25% weniger als Männer verdienen, obwohl das durch seriöse statistische Erhebungen widerlegt ist."

    nur aus interesse: wo genau könnte ich diese statistischen erhebungen einsehen?

    • tsu
    • 31.05.2011 um 15:21 Uhr

    hallo roteblume,

    "Deshalb werden die angeblichen Probleme immer schön am köcheln gehalten und immer schön die Lügen verbreitet, dass z.B. Frauen 25% weniger als Männer verdienen, obwohl das durch seriöse statistische Erhebungen widerlegt ist."

    nur aus interesse: wo genau könnte ich diese statistischen erhebungen einsehen?

  4. Entfernt. Bitte äußern Sie Kritik respektvoll. Danke. Die Redaktion/wg

  5. "Drittens sollte man sich im klaren sein, dass die Gender-Ideologoie von der EU vorgegeben wird. So wie die EU den Krümmungsgrad von Gurken reguliert, genauso zwingt sie den nationalen Regierungen die Genderpolitik auf."

    Gender-Mainstreaming wurde nicht nur von der EU, sondern von der UN verabschiedet und ist deshalb für jedes (!) Land zwingend. [...]

    Gekürzt. Bitte bemühen Sie sich um sachliche Vergleiche. Danke. Die Redaktion/wg

    • marute
    • 28.05.2011 um 12:26 Uhr

    Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

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    ---
    "Doch was soll man von einer Feministin schon an logischem Denken erwarten?" Sie diskreditieren sich und unser Geschlecht.
    ---

    Nein, lediglich sich selbst.
    Ich verstehe immer noch nicht, warum sich allzu viele Leute immer primär durch die Frage definieren, ob es etwas weiter oben oder etwas weiter unten am Körper baumelt.

    Bitte hören Sie auf, Männer (und damit auch sich selbst) in Sippenhaft zu nehmen. Zu glauben, dass eine Person die Männer diskreditieren könne, ist schlicht unrealistisch: das kann diese Person nicht - oder ist sie/er von Ihnen als Repräsentant bestimmt worden?

    Und auch, wenn es etwas zugespitzt ist: Ich vermute, dass der verallgemeinernde Spruch eher auf Radikalität abzielt - die in feministischen, rechten, linken, männerpolitischen, öko, konservativen, [insert your favourite] Strömungen auch immer irgendein Mitglied teilt - und sei es nur ein einziges. Nur, dass man das nicht auf alle Mitglieder übertragen darf.

    Und jetzt meine Behauptung: Ich lese aus Ihrem Kommentar "Sie diskreditieren sich und unser Geschlecht." heraus, dass sie Sippenhaft und Verallgemeinerung (wenn es auf Männer abzielt) akzeptieren und sich entsprechend verhalten wollen. Ich würde lieber gegen die Verallgemeinerung und Sippenhaft vorgehen: Dann stören Sie auch solche Kommentare nicht mehr aus peinlicher Berührtheit, sondern aus den eigentlichen Gründen: Obiger Vorwurf ist Unsinn.

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    "Doch was soll man von einer Feministin schon an logischem Denken erwarten?" Sie diskreditieren sich und unser Geschlecht.
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    Nein, lediglich sich selbst.
    Ich verstehe immer noch nicht, warum sich allzu viele Leute immer primär durch die Frage definieren, ob es etwas weiter oben oder etwas weiter unten am Körper baumelt.

    Bitte hören Sie auf, Männer (und damit auch sich selbst) in Sippenhaft zu nehmen. Zu glauben, dass eine Person die Männer diskreditieren könne, ist schlicht unrealistisch: das kann diese Person nicht - oder ist sie/er von Ihnen als Repräsentant bestimmt worden?

    Und auch, wenn es etwas zugespitzt ist: Ich vermute, dass der verallgemeinernde Spruch eher auf Radikalität abzielt - die in feministischen, rechten, linken, männerpolitischen, öko, konservativen, [insert your favourite] Strömungen auch immer irgendein Mitglied teilt - und sei es nur ein einziges. Nur, dass man das nicht auf alle Mitglieder übertragen darf.

    Und jetzt meine Behauptung: Ich lese aus Ihrem Kommentar "Sie diskreditieren sich und unser Geschlecht." heraus, dass sie Sippenhaft und Verallgemeinerung (wenn es auf Männer abzielt) akzeptieren und sich entsprechend verhalten wollen. Ich würde lieber gegen die Verallgemeinerung und Sippenhaft vorgehen: Dann stören Sie auch solche Kommentare nicht mehr aus peinlicher Berührtheit, sondern aus den eigentlichen Gründen: Obiger Vorwurf ist Unsinn.

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