Energieversorgung Gefährliches Informationsmonopol

Nur eine Handvoll Experten weiß, ob im Stromnetz ohne Kernkraft tatsächlich Ausfälle drohen.

Hochspannungsmasten vor Windrädern in der Nähe von Freiwalde

Hochspannungsmasten vor Windrädern in der Nähe von Freiwalde

Viele Experten haben sich in den vergangenen Tagen und Wochen dazu geäußert, ob die deutsche Elektrizitätswirtschaft nach einem Ausstieg aus der Atomenergie vor einem »Blackout« steht, nur leider nicht die richtigen.

Die Einzigen, die eine qualifizierte Aussage zu der Frage geben können, sind eine Handvoll Hochspannungstechniker, die bei den Übertragungsnetzbetreibern für den Systembetrieb zuständig sind. Nur sie verfügen über die notwendigen Informationen über Stromerzeugung, -netze und -nachfrage, nur sie haben die technischen Möglichkeiten zur Simulation unterschiedlicher Betriebszustände. Und nur sie verfügen – auch 15 Jahre nach der ersten Liberalisierung der europäischen Elektrizitätsmärkte – über das Monopol bezüglich der relevanten Daten.

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Christian von Hirschhausen

ist Professor für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik an der TU Berlin und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundesbauministeriums

Um Missverständnisse zu vermeiden: Natürlich gehört Netzstabilität zu den wichtigsten Gütern einer Volkswirtschaft, und um sie aufrechtzuerhalten, sollte lieber zu viel als zu wenig investiert werden. Natürlich ist es technisch kompliziert, Hochspannungsnetze zu planen und zu betreiben, sodass eine spezialisierte Ausbildung und hohe Reaktionsbereitschaft in Echtzeit notwendig sind. Und natürlich muss sich nicht jeder Energiepolitiker Tag und Nacht mit Blindleistungshaltung, n-1 Sicherheit oder Phasenschiebertransformatoren beschäftigen. Die Systemführerschaft ist angesichts des hohen Vernetzungsgrades ebenfalls ein »natürliches« Monopol.

Dies gilt jedoch keinesfalls für die Informationen, welche zur kurz- und mittelfristigen Netzplanung notwendig sind, sowie für die Art und Weise, wie diese Informationen an Aufsichtsbehörden, Politik und Gesellschaft kommuniziert werden – oder eben auch nicht. Gerade aufgrund der hohen Relevanz der Fragestellung ist das bisher in Deutschland bestehende Informationsmonopol der Übertragungsnetzbetreiber volkswirtschaftlich ineffizient, nicht mehr zeitgemäß und politisch nicht nachhaltig:

Es ist volkswirtschaftlich ineffizient, weil mit jedem Informationsmonopol »Renten«, anders gesagt Vorteile, verbunden sind, welche am Ende die Verbraucher in Form überhöhter Netznutzungsentgelte zahlen. Insbesondere gewinnorientierte Unternehmen besitzen einen Anreiz, den ungleichen Informationsstand strategisch auszunutzen.

Dieser Zustand ist nicht zeitgemäß, da es in Zeiten der Informationsgesellschaft unkompliziert ist, einen umfangreichen Datensatz bereitzustellen und zu aktualisieren. Dies würde auch die Transparenz bezüglich einer zentralen Infrastruktur fördern, welche die Gesellschaft für eine erfolgreiche Energiewende benötigt.

Der gegenwärtige Zustand ist auch politisch nicht nachhaltig, weil der Druck auf Politiker und Aufsichtsbehörden rasch zunehmen wird, die Informationsasymmetrie auf ein Minimum zu beschränken.

Was tun? Kurzfristig könnten Politik und Öffentlichkeit durch transparente Darstellung der Netzsituation informiert werden. Mittelfristig sollte die Verantwortung neu verteilt werden. Den inhärenten Konflikt zwischen Netzbetrieb und Informationsbereitstellung könnte man entschärfen, indem ein unabhängiger, nicht gewinnorientierter Netzbetreiber den operativen Betrieb übernimmt (Neudeutsch ISO, Independent System Operator).

Parallel dazu sollte eine Struktur der checks and balances entstehen, wie sie in der Verkehrspolitik existiert. Das Bundesverkehrsministerium hat ein System der Infrastrukturwegeplanung entwickelt, in dem mit externen Fachleuten eine Kompetenz besteht, Verkehrsinfrastruktur zu planen und Entscheidungen auf der Grundlage umfangreicher Daten zu fällen; dieser Typus von »Infrastrukturwegeplanung« wird sich auch im Energiebereich durchsetzen. Bei allem Respekt für die niedrige Rate an Blackouts in Deutschland: Transparenz, Effizienz und eine politisch nachhaltige Informationspolitik sollten uns (fast) so viel wert sein wie Netzstabilität.

 
Leser-Kommentare
  1. Zum Thema ".. droht ein Blackout..?" gabe es doch hier ca. 80 Beiträge allein von den hier diskutierenden Experten :-)

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    • joG
    • 26.05.2011 um 18:40 Uhr

    ....sind Meinungen billig.

    Was mir aber an dem Artikel am schärfsten ins Auge sticht, ist die Feststellung, dass die Aufsichtsbehörden offenbar ungenügende Kenntnisse haben um die Kapazitäten und Gefahrenherde abzuschätzen.

    Ich kenne diesen Zustand aus den Finanzmärkten. Wie sinnvoll es ist, Behörden damit zu beauftragen Dinge zu regulieren und zu kontrollieren, die sie nicht verstehen, sah man in der DotCom Blase und vor allem in der Finanzkrise.

    Sie haben völlig recht, es muß etliche Experten geben. Man muß sich nur mal diese Visionen von Greenpeace anschauen http://www.greenpeace-ene... sowas kann man nicht ohne Kompetenz bzgl der Netzstruktur/zukünftigen Netzstruktur erstellen. Insofern ist der Artikel nicht gut recherchiert. Vielleicht hätte der Autor mal die Greenpiesels interviewen sollen.

    Allen "kritischen" Kommentatoren sei gesagt: Packt den Klassenkampf wieder ein, die Informationen müssen bei Greenpeace zur Verfügung stehen.

    Und wenn nicht, sollten die Visionäre zum Arzt gehen.

    • joG
    • 26.05.2011 um 18:40 Uhr

    ....sind Meinungen billig.

    Was mir aber an dem Artikel am schärfsten ins Auge sticht, ist die Feststellung, dass die Aufsichtsbehörden offenbar ungenügende Kenntnisse haben um die Kapazitäten und Gefahrenherde abzuschätzen.

    Ich kenne diesen Zustand aus den Finanzmärkten. Wie sinnvoll es ist, Behörden damit zu beauftragen Dinge zu regulieren und zu kontrollieren, die sie nicht verstehen, sah man in der DotCom Blase und vor allem in der Finanzkrise.

    Sie haben völlig recht, es muß etliche Experten geben. Man muß sich nur mal diese Visionen von Greenpeace anschauen http://www.greenpeace-ene... sowas kann man nicht ohne Kompetenz bzgl der Netzstruktur/zukünftigen Netzstruktur erstellen. Insofern ist der Artikel nicht gut recherchiert. Vielleicht hätte der Autor mal die Greenpiesels interviewen sollen.

    Allen "kritischen" Kommentatoren sei gesagt: Packt den Klassenkampf wieder ein, die Informationen müssen bei Greenpeace zur Verfügung stehen.

    Und wenn nicht, sollten die Visionäre zum Arzt gehen.

    • Keiner
    • 26.05.2011 um 18:26 Uhr

    Vollständige Informationen zwischen Marktteilnehmern - das Mantra der Neoliberalen. Das genau ist NICHT gegeben.

  2. "ein unabhängiger, nicht gewinnorientierter Netzbetreiber"
    Der Vergleich mit dem Verkehr hinkt doch hier gewaltig.
    Bundesautobahnen, Bundesstrassen gehören, wie der Name schon sagt dem Bund.
    Wem gehören die Stromnetze? Soll das auch "verstaatlicht" werden nachdem man Griechenland zwingt alles zu privatisieren?
    Wenn dieser "Betreiber" dann nichts mit seiner Arbeitsleistung verdienen darf, hängt er am Tropf der Steuerzahler.
    Ob es da dann mit Beamten und politischem Einfluss Transparenz gibt ist sehr zu bezweifeln.
    Mit der heutigen Technik sollte es ein leichtes sein jede Trasse genau darzustellen in Echtzeit, wer einspeist, wohin der Strom fliesst zu welchen Verbrauchern etc.
    Ein Klacks ohne jede Einmischung von noch mehr Blindgängern als jetzt schon.

    Eine Leser-Empfehlung
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    http://www.transparency.e...

    http://entsoe.net/home.aspx

    bei entsoe muß man sich anmelden, dann wird man h unterrichtet wohin und von wem D exportiert und importiert.

    Aber natürlich reicht das nicht. Was anderes sind die fehlenden Investitionen in Anbindungen von Windparks. Die führen dazu das bei Starkwind ganze Windparks abgeschaltet werden und ca 25% ihres Strom nicht liefern können. Das haben bis jetzt die AKWs übernommen. Den nicht gelieferten Windstrom bekommen die Windmüller trotzdem bezahlt(EEG), das heißt: wir zahlen doppelt, einmal für den AKW-Strom und dann für den nicht gelieferten Windstrom. Das ist eine verdammte Sauerei und in meinen Augen Betrug.

    Wo sind die Vorteile für den Stromkonsumenten? Nichts! Die Strompreise sind quasi explodiert, äquivalent zu den astronomischen Gewinnen der Netzbetreiber.
    Natürlich ist Energieversorgung in staatlicher Hand also besser aufgehoben. Sie gehört auch zu den Grundbedürfnissen von Bürgern, die niemals der freien Marktwirtschaft hätten ausgesetzt werden dürfen. Und die Frage wem die Netze gehören ist ja schon fast lächerlich. Sie wurden von der Allgemeinheit, den Steuerzahlern finanziert und dann im Zuge der Privatisierung von korrupten Politikern gegen Pöstchen und Bakschisch weit, weit, weit unter Wert verhökert. Und jede Wette, wenn sie marode und sanierungsbedürftig sind, soll der Steuerzahler sie wieder modernisieren. Wie sich einige Wenige in den letzten Jahren am deutschen Volksvermögen schamlos bedienen, erschüttert mich zutiefst. Das der Deutsche Michel das widerstandslos mitmacht, ist mir komplett unbegreiflich.

    http://www.transparency.e...

    http://entsoe.net/home.aspx

    bei entsoe muß man sich anmelden, dann wird man h unterrichtet wohin und von wem D exportiert und importiert.

    Aber natürlich reicht das nicht. Was anderes sind die fehlenden Investitionen in Anbindungen von Windparks. Die führen dazu das bei Starkwind ganze Windparks abgeschaltet werden und ca 25% ihres Strom nicht liefern können. Das haben bis jetzt die AKWs übernommen. Den nicht gelieferten Windstrom bekommen die Windmüller trotzdem bezahlt(EEG), das heißt: wir zahlen doppelt, einmal für den AKW-Strom und dann für den nicht gelieferten Windstrom. Das ist eine verdammte Sauerei und in meinen Augen Betrug.

    Wo sind die Vorteile für den Stromkonsumenten? Nichts! Die Strompreise sind quasi explodiert, äquivalent zu den astronomischen Gewinnen der Netzbetreiber.
    Natürlich ist Energieversorgung in staatlicher Hand also besser aufgehoben. Sie gehört auch zu den Grundbedürfnissen von Bürgern, die niemals der freien Marktwirtschaft hätten ausgesetzt werden dürfen. Und die Frage wem die Netze gehören ist ja schon fast lächerlich. Sie wurden von der Allgemeinheit, den Steuerzahlern finanziert und dann im Zuge der Privatisierung von korrupten Politikern gegen Pöstchen und Bakschisch weit, weit, weit unter Wert verhökert. Und jede Wette, wenn sie marode und sanierungsbedürftig sind, soll der Steuerzahler sie wieder modernisieren. Wie sich einige Wenige in den letzten Jahren am deutschen Volksvermögen schamlos bedienen, erschüttert mich zutiefst. Das der Deutsche Michel das widerstandslos mitmacht, ist mir komplett unbegreiflich.

  3. Es handelt sich um einen Fall von Wirtschaftskriminalität schwersten Grades: eingefädelt u.a. vom Ex-Wirtschaftsminister Rainer Müller, Wolfgang Clement & Co., die die Netze privatisierten und damit Milliardengewinne im mehrstelligen Bereich in die Kassen der entstandenen Strom-Monopole spülten.
    Den großen Postraub von England kann man gegenüber diesem Raubzug nicht einmal in die Kategorie der "Peanuts" einsortieren.

    Auch heute agieren unsere Politiker immer noch als Komplizen dieser Räuber, die heute ein fettes Auskommen in den Chefetagen der Monopole genießen: sie hoffen, wie ihre Vorgänger darauf, ein warmes Plätzchen im Aufsichtsrat der Abzockermonopole abzustauben und die eigene Alterssicherung dadurch aufzubessern.

    Die einzig sinnvolle und saubere Lösung wäre es, die Räuberei zu stoppen und die Netze endlich wieder in die öffentliche Hand zu bringen, wo sie hingehören!

    • joG
    • 26.05.2011 um 18:40 Uhr

    ....sind Meinungen billig.

    Was mir aber an dem Artikel am schärfsten ins Auge sticht, ist die Feststellung, dass die Aufsichtsbehörden offenbar ungenügende Kenntnisse haben um die Kapazitäten und Gefahrenherde abzuschätzen.

    Ich kenne diesen Zustand aus den Finanzmärkten. Wie sinnvoll es ist, Behörden damit zu beauftragen Dinge zu regulieren und zu kontrollieren, die sie nicht verstehen, sah man in der DotCom Blase und vor allem in der Finanzkrise.

    Antwort auf "Nur eine Handvoll?"
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    Kontrollierende Behörden und anderweitige Staatsmacht gegenüber Großkonzernen ist in der zurückliegenden Zeit systematisch auf einen Level nahe Null heruntergefahren worden: das wollte die neoliberale Ideologie so. Die Räuber (Energiekonzerne u.a.) haben freies Spiel für alle Manipulationen, die ihnen Profit und den Verbrauchern Schaden bringen.

    Die Politik, die solidarisch ist mit den Räuber (Stromkonzernen) hat den Kontrollbehörden doch nahezu alle Kompetenzen entzogen bzw. sie so mit Personal besetzt,, dass die Konzerne freies Spiel haben. Unter solchen Bedingungen ist ein Schutz des Verbrauchers vor Abzockerei aussichtslos.
    Dasselbe gilt für den Umgang mit der Finanzindustrie, den großen Banken, die sich in aller Freizügigkeit an den Mitteln des Steuerzahlers bedienen konnten.

    Es handelt sich um eine beabsichtigte Unfähigkeit der Kontrolleure, der Behörden, die auch beim Einsammeln der Steuern durch die Finanzämter nicht so genau hinschauen, wenn sie Millionäre und Großunternehmen zu prüfen haben.

    Die Dummen sind immer die Verbraucher, Diejenigen, die es sich nicht leisten können, Politiker zu schmieren, auf ihre Yacht einzuladen, ihnen einen Platz im Aufsichtsrat in Aussicht zu stellen usw..

    Kontrollierende Behörden und anderweitige Staatsmacht gegenüber Großkonzernen ist in der zurückliegenden Zeit systematisch auf einen Level nahe Null heruntergefahren worden: das wollte die neoliberale Ideologie so. Die Räuber (Energiekonzerne u.a.) haben freies Spiel für alle Manipulationen, die ihnen Profit und den Verbrauchern Schaden bringen.

    Die Politik, die solidarisch ist mit den Räuber (Stromkonzernen) hat den Kontrollbehörden doch nahezu alle Kompetenzen entzogen bzw. sie so mit Personal besetzt,, dass die Konzerne freies Spiel haben. Unter solchen Bedingungen ist ein Schutz des Verbrauchers vor Abzockerei aussichtslos.
    Dasselbe gilt für den Umgang mit der Finanzindustrie, den großen Banken, die sich in aller Freizügigkeit an den Mitteln des Steuerzahlers bedienen konnten.

    Es handelt sich um eine beabsichtigte Unfähigkeit der Kontrolleure, der Behörden, die auch beim Einsammeln der Steuern durch die Finanzämter nicht so genau hinschauen, wenn sie Millionäre und Großunternehmen zu prüfen haben.

    Die Dummen sind immer die Verbraucher, Diejenigen, die es sich nicht leisten können, Politiker zu schmieren, auf ihre Yacht einzuladen, ihnen einen Platz im Aufsichtsrat in Aussicht zu stellen usw..

  4. Kontrollierende Behörden und anderweitige Staatsmacht gegenüber Großkonzernen ist in der zurückliegenden Zeit systematisch auf einen Level nahe Null heruntergefahren worden: das wollte die neoliberale Ideologie so. Die Räuber (Energiekonzerne u.a.) haben freies Spiel für alle Manipulationen, die ihnen Profit und den Verbrauchern Schaden bringen.

    Die Politik, die solidarisch ist mit den Räuber (Stromkonzernen) hat den Kontrollbehörden doch nahezu alle Kompetenzen entzogen bzw. sie so mit Personal besetzt,, dass die Konzerne freies Spiel haben. Unter solchen Bedingungen ist ein Schutz des Verbrauchers vor Abzockerei aussichtslos.
    Dasselbe gilt für den Umgang mit der Finanzindustrie, den großen Banken, die sich in aller Freizügigkeit an den Mitteln des Steuerzahlers bedienen konnten.

    Es handelt sich um eine beabsichtigte Unfähigkeit der Kontrolleure, der Behörden, die auch beim Einsammeln der Steuern durch die Finanzämter nicht so genau hinschauen, wenn sie Millionäre und Großunternehmen zu prüfen haben.

    Die Dummen sind immer die Verbraucher, Diejenigen, die es sich nicht leisten können, Politiker zu schmieren, auf ihre Yacht einzuladen, ihnen einen Platz im Aufsichtsrat in Aussicht zu stellen usw..

    Eine Leser-Empfehlung
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    • joG
    • 27.05.2011 um 9:53 Uhr

    ....dass die Kontrolleure entmachtet waren/sind. Nur weil eine Aufgabe schwierig ist, entlastet Einen das nicht, sie zu erfüllen. Das haben die Politiker und Behörden aber nicht seriös versucht. Basel 2 war ein Ansatz, der aber weder die Breite der Fragen noch die Details genügend anging. Man wusste, dass die Regeln, so viele Seiten sie auch füllten, eine anwachsende Krise nicht geeignet waren abzuwenden und lobte lediglich die ungenügenden Ansätze, während man Anderen, die die Insuffizienz sahen kritisierte, weil sie sich nicht der eigenen Meinung nicht anschließen wollten.

    • joG
    • 27.05.2011 um 9:53 Uhr

    ....dass die Kontrolleure entmachtet waren/sind. Nur weil eine Aufgabe schwierig ist, entlastet Einen das nicht, sie zu erfüllen. Das haben die Politiker und Behörden aber nicht seriös versucht. Basel 2 war ein Ansatz, der aber weder die Breite der Fragen noch die Details genügend anging. Man wusste, dass die Regeln, so viele Seiten sie auch füllten, eine anwachsende Krise nicht geeignet waren abzuwenden und lobte lediglich die ungenügenden Ansätze, während man Anderen, die die Insuffizienz sahen kritisierte, weil sie sich nicht der eigenen Meinung nicht anschließen wollten.

  5. Rendite von 10% garantiert werden diese ihr Netz nicht abgeben und Informationen über ihr Netz auch nicht der Öffentlichkeit preisgeben.

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    ... aber es gibt auch kein Problem wenn es enger wird, da fliegen zu erst die Großverbraucher heraus, das passiert in zehn Minuten!

    ... aber es gibt auch kein Problem wenn es enger wird, da fliegen zu erst die Großverbraucher heraus, das passiert in zehn Minuten!

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