Grüne Politik Verschont uns!
Auto-Feindschaft, Frauenquote, Ökostrom – die Grünen wollen uns zwangsbeglücken. Doch wir brauchen keinen Tugendstaat, sondern echten Liberalismus.
Dass die FDP aus der politischen Schmutzecke herauskommt (wozu durch die Wahl einer neuen Parteispitze der Anfang gemacht ist), wird wohltuende Folgen für die öffentliche Debatte in Deutschland haben, weit über das Schicksal des organisierten Liberalismus hinaus. Die Westerwelle-Blockade fällt jetzt weg – die Unlust, Zeiterscheinungen zu kritisieren, die auch Guido Westerwelle kritisieren würde, weil mit Westerwelle übereinzustimmen peinlich ist. So traut man sich nun eher, die Gefahr anzusprechen, dass die Bundesrepublik auf den Weg in einen bevormundenden, sanft tyrannischen Tugendstaat gerät.
Es ist eine Entwicklung, die eng mit dem Siegeszug der gegenwärtig erfolgreichsten deutschen Partei, der Grünen, zusammenhängt. Das Gegenmittel wäre tatsächlich jene politische Philosophie, die von der FDP für sich beansprucht wird, der Liberalismus. Der Gegensatz zwischen der antigrünen FDP und den antiliberalen Grünen, auf dem Westerwelle immer auf eine so krawallig-unsympathische Art herumgeritten war, ist wirklich ein Grundkonflikt der deutschen Gegenwart.
Das jüngste kuriose Beispiel für die gut gemeinte Betreuung der Bürger bietet die parteiübergreifend populäre Idee der »Restaurant-Ampel«, die den Besucher eines Speiselokals schon an der Tür mit einer grünen, gelben oder roten Plakette auf den amtlich ermittelten hygienischen Zustand der Gaststätte hinweisen soll. Solche Hilfs- und Kontrollaktionen breiten sich aus. Der Tugendstaat ist der Staat des Rauchverbots, der Frauenquote und des Antidiskriminierungsgesetzes, der Staat des beschleunigten Atomausstiegs und des verlangsamten Autofahrens, der Staat, der seine Männer durch Erziehungsmonate zu besseren Vätern und seine Stromkunden mit subventionierten Preisen zu Konsumenten erneuerbarer Energie erziehen will.
Der Tugendstaat erlässt nicht einfach Vorschriften (das tut jeder Staat), er will mit einem immer perfekteren Ensemble von steuernden Eingriffen seine Bürger moralischer, gesünder und umweltbewusster machen. Die Mittelschicht möchte er mit dem Elterngeld zur Gründung größerer Familien veranlassen, der Unterschicht gibt er Gutscheine für die Bildung und sportliche Ertüchtigung ihrer Kinder in die Hand, die sich garantiert nicht für die falsche Lebensführung der Eltern missbrauchen lassen.
Das alles ist im Einzelnen diskutabel, aber insgesamt in seiner besserwisserischen, gouvernantenhaften Tendenz beunruhigend. Diese Mentalität ist zwar kein exklusiver Besitz der Grünen. Die christdemokratische Ministerin Ursula von der Leyen, nicht zu Unrecht als Nanny der Nation charakterisiert, neigt sehr zu solchen Projekten. Die Sozialdemokratie, die dem freien Spiel der Marktkräfte misstraut, auf wirtschaftlichem Gebiet ebenso – siehe die Hoffnung auf die segensreichen Wirkungen eines flächendeckenden Mindestlohns.
Aber die Grünen, die Erfinder der Gleichstellungspolitik und der Mülltrennung, die Partei des guten Gewissens, sind doch die unerreichten Klassiker und die historisch treibende Kraft auf diesem Gebiet. Der neue baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat kürzlich in einem Interview erklärt, der herkömmliche Wachstumsbegriff sei überholt: »Wir brauchen also eine neue Größe, die Auskunft darüber gibt, ob das Wachstum auch die Wohlfahrt erhöht.«
Eine Bestimmung der Lebensqualität, des zufriedenen Bürgerbefindens, als Maßstab für die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung? Ein traditioneller Linker, ein SPD-Politiker wäre mit solchen Reformfantasien wahrscheinlich vorsichtig gewesen; er hätte den Einwand fürchten müssen, dass der Sozialismus mit seinen planwirtschaftlichen Volksbeglückungsexperimenten schon einmal gescheitert sei. Doch als Grüner, zumal als bürgerlich-konservativer wie Kretschmann, kann man offenbar unbedenklich so reden.
- Datum 31.05.2011 - 19:08 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 26.5.2011 Nr. 22
- Kommentare 471
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Kaum ist die Finanzkrise vorbei, hauen uns Journalisten mit dem tollen Liberalismus voll. Der Liberalismus ist genau das, was uns doch gerade in die nächste Krise treibt?!
Griechenland, Spanien, Irland usw. Die gesamte Liberalisierung führte und führt doch zu diesen Katastrophen.
Was soll das überhaupt?: Konkurrenz zwischen Lehrern?! Konkurrenz zwischen Schulen? Das ist doch totaler Quatsch! Wir brauchen hier keine Konkurrenz sondern müssen gemeinsam die schlechten Schulleistungen verbessern.
[...]
Gekürzt. Bitte bemühen Sie sich um eine angemessenen Tonfall. Danke. Die Redaktion/ag
den Namen des Autors "Jan Ross" an, dann erklärt sich seine Haltung ganz rasch...:)
Das Rauchverbot dient der Gesundheit der Mitarbeiter und dem übergreifenden Nichtraucherschutz, die Frauenquote soll Diskriminierung verhindern und ist im Grundgedanken gar durch das Menschenrecht der Gleichheit legitimiert, der Atomausstieg ist Bevölkerungswille (wie sowohl Umfragen als auch die kürzlichen Demonstrationen eindrucksvoll zeigen) und keine Indoktrination dieser, das verlangsamte Autofahren dient dem Schutze der Umwelt (der Klimawandel ist sicherlich kein Gespenst verrückter Wissenschaftler), Erziehungsmonate keine Pflicht sondern ein Angebot an Väter (warum sollten Väter denn keinen Erziehungsurlaub nehmen dürfen?) und auch Förderung erneuerbarer Energien lassen sich hinsichtlich des Umweltschutzes wunderbar rechtfertigen.
Dass wir es hier mit staatlicher Herrschaft zu tun haben, die Tugenden in die Bevölkerung stopfen will, erscheint doch wirklich weit hergeholt. Zumal die "Tugend-Täter" doch letztlich frei gewählt sind und im Fälle der Grünen in naher Zukunft - glaubt man den Prognosen - noch häufiger gewählt werden.
Und selbst wenn nicht nur Gründe der Effizienz und Nachhaltigkeit die entscheidenden für die genannten politischen Maßnahmen waren, sondern eine gewisse Wertehaltung dahintersteht - was macht den Unterschied zum Liberalismus? Dieser ist in erster Linie eine politische Ideologie, also ein System von Ideen und Wertehaltung. Und damit nur in der Richtung, nicht aber in der Sache etwas anderes als eine grün-soziale Weltanschauung.
Wirtschafts-neo-liberalismus ist etwas anderes als ein politischer Liberalismus. Das eine ist eine ökonomische Theorie, das anders eine politische. Das eine ist (wohl haupt-)verantwortlich für die Wirtschaftskrise, das andere zu großen Teilen der Grund für unser politisches System samt Rechtsstaat und Menschenrechten.
Ich bitte um diese Unterscheidung!
haben NICHTS mit Liberalismus zu tun, sondern ganz im Gegenteil mit einem knallharten, freiheitsfeindlichen, inkompetenten Eingriffen von Parteifunktionären in die Wirtschaftsordnung der freien Menschen; diese sieht nämlich u.a. das Diebstahlsverbot sowie die unbeschränkte Haftung für eigene eingegangene Risiken etc. vor.
Die Ursachen der Überschuldungskrise liegen aber zu 100% bei den Politikern, diese haben die Staaten vorsätzlich überschuldet, diese haben das Geldsystem installiert, welches die Geldschöpfung aus dem Nichts zulasten der Bürger erlaubt, diese haben die Bilanzierungsgesetze gemacht, die ein viel zu geringes Eigenkapital der Banken vorsehen, diese haben die dortigen Risiken ohne Rechtsgrundlage (=kriminell) auf die Steuerzahler übertragen.
usw. usw. usw.
Das alles hat NICHTS mit Liberalismus, sondern mit den genauen Gegenteil zu tun, denn de facto werden die normalen Bürger massiv von den Politiker bestohlen.
Der Liberalismus ist genau das, was uns doch gerade in die nächste Krise treibt?!
-----------
Wer hat Ihnen denn den Quatsch erzählt?
den Namen des Autors "Jan Ross" an, dann erklärt sich seine Haltung ganz rasch...:)
Das Rauchverbot dient der Gesundheit der Mitarbeiter und dem übergreifenden Nichtraucherschutz, die Frauenquote soll Diskriminierung verhindern und ist im Grundgedanken gar durch das Menschenrecht der Gleichheit legitimiert, der Atomausstieg ist Bevölkerungswille (wie sowohl Umfragen als auch die kürzlichen Demonstrationen eindrucksvoll zeigen) und keine Indoktrination dieser, das verlangsamte Autofahren dient dem Schutze der Umwelt (der Klimawandel ist sicherlich kein Gespenst verrückter Wissenschaftler), Erziehungsmonate keine Pflicht sondern ein Angebot an Väter (warum sollten Väter denn keinen Erziehungsurlaub nehmen dürfen?) und auch Förderung erneuerbarer Energien lassen sich hinsichtlich des Umweltschutzes wunderbar rechtfertigen.
Dass wir es hier mit staatlicher Herrschaft zu tun haben, die Tugenden in die Bevölkerung stopfen will, erscheint doch wirklich weit hergeholt. Zumal die "Tugend-Täter" doch letztlich frei gewählt sind und im Fälle der Grünen in naher Zukunft - glaubt man den Prognosen - noch häufiger gewählt werden.
Und selbst wenn nicht nur Gründe der Effizienz und Nachhaltigkeit die entscheidenden für die genannten politischen Maßnahmen waren, sondern eine gewisse Wertehaltung dahintersteht - was macht den Unterschied zum Liberalismus? Dieser ist in erster Linie eine politische Ideologie, also ein System von Ideen und Wertehaltung. Und damit nur in der Richtung, nicht aber in der Sache etwas anderes als eine grün-soziale Weltanschauung.
Wirtschafts-neo-liberalismus ist etwas anderes als ein politischer Liberalismus. Das eine ist eine ökonomische Theorie, das anders eine politische. Das eine ist (wohl haupt-)verantwortlich für die Wirtschaftskrise, das andere zu großen Teilen der Grund für unser politisches System samt Rechtsstaat und Menschenrechten.
Ich bitte um diese Unterscheidung!
haben NICHTS mit Liberalismus zu tun, sondern ganz im Gegenteil mit einem knallharten, freiheitsfeindlichen, inkompetenten Eingriffen von Parteifunktionären in die Wirtschaftsordnung der freien Menschen; diese sieht nämlich u.a. das Diebstahlsverbot sowie die unbeschränkte Haftung für eigene eingegangene Risiken etc. vor.
Die Ursachen der Überschuldungskrise liegen aber zu 100% bei den Politikern, diese haben die Staaten vorsätzlich überschuldet, diese haben das Geldsystem installiert, welches die Geldschöpfung aus dem Nichts zulasten der Bürger erlaubt, diese haben die Bilanzierungsgesetze gemacht, die ein viel zu geringes Eigenkapital der Banken vorsehen, diese haben die dortigen Risiken ohne Rechtsgrundlage (=kriminell) auf die Steuerzahler übertragen.
usw. usw. usw.
Das alles hat NICHTS mit Liberalismus, sondern mit den genauen Gegenteil zu tun, denn de facto werden die normalen Bürger massiv von den Politiker bestohlen.
Der Liberalismus ist genau das, was uns doch gerade in die nächste Krise treibt?!
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Wer hat Ihnen denn den Quatsch erzählt?
diese Partei und Kretschmann wurden gewählt.
"Beglücken" ...das findet bei Lobbyisten und Politikern
sonst ohne Beteiligung der Bürger statt.....
Man kann niemanden dazu "zwingen" Elektroautos
zu kaufen oder den Stromanbieter zu wählen..
Aber man kann Alternativen bieten..die sinnvoll
und vernünftig sind...
das tun die Grünen.
Aber auch wenn sie dreimal soviel Stimmen haetten, staatl
Bevormundung auch mit 90 % der Waehler muss sich in Grenzen
halten. Selbstverstaendlich gilt das nicht nur fuer die
Gruenen. Die Freiheit des Einzelnen solange sie nicht mit
berechtigten Interessen der Mitbuerger kollidiert ist unsere
hoechste Errungenschaft.
Wetten, dass man, wenn man Macht innehat, viele zwingen und vieles erzwingen kann und wird.
Da werden auch die Grünen keine Ausnahme machen.
//Man kann niemanden dazu "zwingen" Elektroautos
zu kaufen oder den Stromanbieter zu wählen..//
Man kann aber die Allgemeinheit zwingen, unsinnigen Solarstrom zu überhöhten Preisen abzunehmen. Egal welchen Stromanbieter man sonst hat.
Aber auch wenn sie dreimal soviel Stimmen haetten, staatl
Bevormundung auch mit 90 % der Waehler muss sich in Grenzen
halten. Selbstverstaendlich gilt das nicht nur fuer die
Gruenen. Die Freiheit des Einzelnen solange sie nicht mit
berechtigten Interessen der Mitbuerger kollidiert ist unsere
hoechste Errungenschaft.
Wetten, dass man, wenn man Macht innehat, viele zwingen und vieles erzwingen kann und wird.
Da werden auch die Grünen keine Ausnahme machen.
//Man kann niemanden dazu "zwingen" Elektroautos
zu kaufen oder den Stromanbieter zu wählen..//
Man kann aber die Allgemeinheit zwingen, unsinnigen Solarstrom zu überhöhten Preisen abzunehmen. Egal welchen Stromanbieter man sonst hat.
Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um sachliche Beiträge. Die Redaktion/cs
Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
..... durchsetzen
Solange die schwarz-gelbe Regierung und auch Teile der Bevölkerung nicht begreifen wollen, welchen Schaden wir unserer Welt zufügen, müssen die Grünen zeitweise die Menschen , die nichts einsehen wollen, auch durch Zwang auf den richtigen Weg führen. Die Wahlergebnisse sprechen für sich."
Das ist ein Spruch, deren deutschen Anhänger man hätte hoffen können, ausgestorben wären nach den Erfahrungen dlJ. Dass die Grüne Theologie eine gewisse Kompromisslosigkeit fordert ist bei fundamentalistischen Galubensrichtungen schon klar. Dass allerdings jemand eine Diktatur des Guten so krass fordert ist schon beachtlich.
Die Argumentation von svenben kommt mir leidlich bekannt vor. Es geht schließlich um das vermeintlich "größere Wohl". [...]
[...] Ich kann JoG nur zustimmen und hoffen, dass im Volk noch genug Gespür für Freiheit vorhanden ist, auch wenn die es in Dtld bekanntlich immer schwer hatte.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/wg
Man gibt also ganz offen zu, wie Kommentar Nr. 3 zeigt, dass man die Menschen zwangsbeglücken will. Interessant!Rousseau, Cheftheoretiker der Tugend-Diktatur, hätte seine helle Freude daran. Die Grünen sind offensichtlich nur dann tolerant, wenn es in ihr Weltbild passt. Die Zwangs- Beglücker übersehen offensichtlich, dass Schwarz-Gelb demokratisch die Wahl gewonnen hat. Sie übersehen, dass v.a. der Süden floriert, wo die Union an der Macht ist.
genau vor solchen "beglückungsabsichten", wie svenben sie offenbar favorisiert, will uns der artikel des herrn ross warnen. wie dringlich dieser hinweis ist, zeigen ein erschreckend grosser teil der hierauf erfolgenden reaktionen. weit davon entfernt, liberalismus mit der hiervon übrig gebliebenen restidee der fdp zu verwechseln halte ich einen aufmerksamen blick auf das, was dieser REPUBLIK von den grünen beschert werden soll für dringend geboten. die auffassung, dass das "dumme volk" dann eben auch zu seinem glück gezwungen werden muss, kenne ich jedenfalls aus meiner eigenen geschichte in der ddr nur zu gut und weisst ausserdem frappierende deckungsflächen mit nahezu allen diktaturen der neuzeit auf. es wird zeit, dass in der öffentlichkeit über diese bedenkliche entwicklung diskutiert wird. hierfür setzt der artikel einen zaghaften anfang.
die derzeit hysterisch propagierte hinwendung zu den "erneuerbaren energien" (i.ü. ein falscher begriff) ist hierfür ein plakatives beispiel und wird dann auch noch aus angst vor wahlniederlagen von der derzeitigen regierung unausgegoren und überhastet umgesetzt. unter zukunftsorientierter politik verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
Lasst mir die Wahl, denn alles andere ist undemokratisch.
Überzeugt mich, aber zwingt mich nicht, denn Zwang löst Widerstand aus. Hört auf, mich erziehen zu wollen, denn ich bin alt genug, um selbst entscheiden zu können, welchem Pfad der Erleuchtung ich folgen möchte.
Ich habe keine Lust auf den Rückfall in vordemokratische Zeiten, in denen Kaffee-, und Tabakschnüffler durch die Gassen streiften, und religiöse Sittenwächter über Speiseplan und die "richtige Moral" wachten.
Anders als der Autor, habe ich mit Energiewende und den Gedanken zur aktuell existierenden Marktwirtschaft, aber keine Probleme.
Das freie Spiel der Kräfte und das Allheilmittel Marktwirtschaft kann nur preisen, wer z.B. den Betrieb eines Pflegeheims nicht von innen kennt, nie als Aufstocker beim Amt war, oder als Privatpatient, nie auf wichtige Leistungen verzichten musste etc. etc.
Wo sind die gleichen Bedingungen/Regeln für alle? Wie viel Liberalismus und Marktwirtschaft ist möglich in einem System, dass eindeutig die Großkonzerne bevorzugt und sogar noch deren marktwirtschaftliches Versagen sozialisiert??
Wurden wir damit nicht auch zwangsbeglückt?? Oder mit dem sinnlosen Dauereinsatz in Afghanistan?
Viele, von GRÜNEN vorgeschlagenen Änderungen sind nachdenkenswert und bessere Angebote, trotz anderem Unsinn.
Zwangsbeglückt fühle ich mich übrigens nicht in einer gesunden, AKW-freien Umwelt, sondern nur, wenn ich mich darin nicht mehr ungesund ernähren darf ;-)
dass die Grünen ein Recht auf Zwang gegenüber den Staatsbürgern hätten, dann halte ich dagegen, dass es ein Recht auf Widerstand gegen solche Anmaßung gibt. Wäre dies wirklich das Ansinnen der Grünen, würden sie diejenigen, die sich einem solchen Diktat nicht beugen, kriminalisieren. Der Wohlfahrtsausschuss der Französsichen Revolution muss nun wirklich nicht wiederkehren.
Wo leben wir denn? Die Grünen und wer noch, zwingen die Menschen das zu tun was sich die(se) Partei ausgedacht hat? Es dürfte bezeichnent sein, wie diese "Grünen" und ihre Befürworter denken. Unglaublich, daß diese Diktatur der Meinung immer noch in manchen Köpfen herumspukt. Der größte Fehler, den die Menschen machen können ist, hinter den laut schreienden Propheten sich einzureihen und darauf zu hoffen: er wird es schon richten! Die Geschichte ist voll mit Beispielen und deren schreckliches Ende für die Beteiligten.
Noch einmal in unsrem Lande (?) - nein, bestimmt nicht!
Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
..... durchsetzen
Solange die schwarz-gelbe Regierung und auch Teile der Bevölkerung nicht begreifen wollen, welchen Schaden wir unserer Welt zufügen, müssen die Grünen zeitweise die Menschen , die nichts einsehen wollen, auch durch Zwang auf den richtigen Weg führen. Die Wahlergebnisse sprechen für sich."
Das ist ein Spruch, deren deutschen Anhänger man hätte hoffen können, ausgestorben wären nach den Erfahrungen dlJ. Dass die Grüne Theologie eine gewisse Kompromisslosigkeit fordert ist bei fundamentalistischen Galubensrichtungen schon klar. Dass allerdings jemand eine Diktatur des Guten so krass fordert ist schon beachtlich.
Die Argumentation von svenben kommt mir leidlich bekannt vor. Es geht schließlich um das vermeintlich "größere Wohl". [...]
[...] Ich kann JoG nur zustimmen und hoffen, dass im Volk noch genug Gespür für Freiheit vorhanden ist, auch wenn die es in Dtld bekanntlich immer schwer hatte.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/wg
Man gibt also ganz offen zu, wie Kommentar Nr. 3 zeigt, dass man die Menschen zwangsbeglücken will. Interessant!Rousseau, Cheftheoretiker der Tugend-Diktatur, hätte seine helle Freude daran. Die Grünen sind offensichtlich nur dann tolerant, wenn es in ihr Weltbild passt. Die Zwangs- Beglücker übersehen offensichtlich, dass Schwarz-Gelb demokratisch die Wahl gewonnen hat. Sie übersehen, dass v.a. der Süden floriert, wo die Union an der Macht ist.
genau vor solchen "beglückungsabsichten", wie svenben sie offenbar favorisiert, will uns der artikel des herrn ross warnen. wie dringlich dieser hinweis ist, zeigen ein erschreckend grosser teil der hierauf erfolgenden reaktionen. weit davon entfernt, liberalismus mit der hiervon übrig gebliebenen restidee der fdp zu verwechseln halte ich einen aufmerksamen blick auf das, was dieser REPUBLIK von den grünen beschert werden soll für dringend geboten. die auffassung, dass das "dumme volk" dann eben auch zu seinem glück gezwungen werden muss, kenne ich jedenfalls aus meiner eigenen geschichte in der ddr nur zu gut und weisst ausserdem frappierende deckungsflächen mit nahezu allen diktaturen der neuzeit auf. es wird zeit, dass in der öffentlichkeit über diese bedenkliche entwicklung diskutiert wird. hierfür setzt der artikel einen zaghaften anfang.
die derzeit hysterisch propagierte hinwendung zu den "erneuerbaren energien" (i.ü. ein falscher begriff) ist hierfür ein plakatives beispiel und wird dann auch noch aus angst vor wahlniederlagen von der derzeitigen regierung unausgegoren und überhastet umgesetzt. unter zukunftsorientierter politik verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
Lasst mir die Wahl, denn alles andere ist undemokratisch.
Überzeugt mich, aber zwingt mich nicht, denn Zwang löst Widerstand aus. Hört auf, mich erziehen zu wollen, denn ich bin alt genug, um selbst entscheiden zu können, welchem Pfad der Erleuchtung ich folgen möchte.
Ich habe keine Lust auf den Rückfall in vordemokratische Zeiten, in denen Kaffee-, und Tabakschnüffler durch die Gassen streiften, und religiöse Sittenwächter über Speiseplan und die "richtige Moral" wachten.
Anders als der Autor, habe ich mit Energiewende und den Gedanken zur aktuell existierenden Marktwirtschaft, aber keine Probleme.
Das freie Spiel der Kräfte und das Allheilmittel Marktwirtschaft kann nur preisen, wer z.B. den Betrieb eines Pflegeheims nicht von innen kennt, nie als Aufstocker beim Amt war, oder als Privatpatient, nie auf wichtige Leistungen verzichten musste etc. etc.
Wo sind die gleichen Bedingungen/Regeln für alle? Wie viel Liberalismus und Marktwirtschaft ist möglich in einem System, dass eindeutig die Großkonzerne bevorzugt und sogar noch deren marktwirtschaftliches Versagen sozialisiert??
Wurden wir damit nicht auch zwangsbeglückt?? Oder mit dem sinnlosen Dauereinsatz in Afghanistan?
Viele, von GRÜNEN vorgeschlagenen Änderungen sind nachdenkenswert und bessere Angebote, trotz anderem Unsinn.
Zwangsbeglückt fühle ich mich übrigens nicht in einer gesunden, AKW-freien Umwelt, sondern nur, wenn ich mich darin nicht mehr ungesund ernähren darf ;-)
dass die Grünen ein Recht auf Zwang gegenüber den Staatsbürgern hätten, dann halte ich dagegen, dass es ein Recht auf Widerstand gegen solche Anmaßung gibt. Wäre dies wirklich das Ansinnen der Grünen, würden sie diejenigen, die sich einem solchen Diktat nicht beugen, kriminalisieren. Der Wohlfahrtsausschuss der Französsichen Revolution muss nun wirklich nicht wiederkehren.
Wo leben wir denn? Die Grünen und wer noch, zwingen die Menschen das zu tun was sich die(se) Partei ausgedacht hat? Es dürfte bezeichnent sein, wie diese "Grünen" und ihre Befürworter denken. Unglaublich, daß diese Diktatur der Meinung immer noch in manchen Köpfen herumspukt. Der größte Fehler, den die Menschen machen können ist, hinter den laut schreienden Propheten sich einzureihen und darauf zu hoffen: er wird es schon richten! Die Geschichte ist voll mit Beispielen und deren schreckliches Ende für die Beteiligten.
Noch einmal in unsrem Lande (?) - nein, bestimmt nicht!
Wovor haben Sie Angst? Die Personen, vor denen hier im Artikel gewarnt wird, sind längst bei den anderen Parteien untergekommen, haben sich aus der Politik ins Private verabschiedet oder neue Splittergruppen gegründet.
Wirklichkeitsfern.
An Konzepten zur alternativen Messung des Wohlstand eines Landes arbeiten Ökonomen bereits seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. In der BWL ist aus diesen Überlegungen heraus im Sinne der beständigen Einkommenserzielung eines Unternehmens u. a. die Balance Score Card entstanden.
[...]
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unverhältnismäßige Vergleiche. Danke. Die Redaktion/er
Die setzen uns am Parlament vorbei eine Laufzeitverlängerung
vor die Nase und jetzt kippen sie es selbst und wir
müssen das bezahlen.
Sie starten eine Aktion " keine doppelte Staatsbürgerschaft"
sowie von Herrn Koch- übrigens gibt es das in der gesamten
EU- nur bei uns nicht.Sie sind gegen Stammzellenforschung
und sagen nein, ohne zu differenzieren-
tja, es gäbe noch mehr Beispiele- ich wurde auch nicht
gefragt, ob ich das gut finde, dass Hoteliers Steuer-
erleichterungen bekommen usw.
Die Grünen sind doch näher am Bürger und manchmal einfach
klüger als der gemeine Bürger.
Ich hoffe sogar, dass sie noch einiges ändern, z.B. diese
Spritdreckschleudern, in denen meist blonde Tussis sitzen,
richtig zu besteuern, sowie in anderen EU Ländern auch.
Nicht mehr oder weniger als die neoliberalen Bessermenschen auf der anderen Seite des Zaunes. Sie sollten lernen zu tolerieren, denn das ist es was eine liberale Gesellschaft ausmacht.
Es taugt so oder so nicht viel eine andere Meinung zu diskreditieren, um dann selbst das eigene Zwangsprogramm auszurufen. Nicht jeder sehnt sich nach dem ungezügelten Markt, vielleicht ist die Mehrheit sogar dagegen.
Chapeau.
Da fällt mir der Schwarze Donnerstag von Stuttgart ein. Da hat Mappus sogar tatsächlich mit Zwang und Gewalt Kindern, Jugendlichen und Rentnern gezeigt, dass sie sich gefälligst vom neuen innovativen Bahnhof beglücken lassen sollen. Ja genau, die Regierung wo die ach so Liberale FDP mit am Tisch sitzen.
Die Grünen sind das Gegenteil von Zwang. Sie regieren MIT dem Volk. Überall wo sie regieren versuchen sie mit viel Engagement Bürgerentscheide einzuführen und waren schon immer vielfach um Elemente der direkten Demokratie bemüht.
Wer Grüne Politik mit Zwang gleichsetzt, der hat doch keine Ahnung.
Na dann lass uns mal die Gurt und Helmpflicht abschaffen, auf den Straßen wird nirgendwo mehr ein Tempolimit aufgestellt, die Fernsehsender dürfen zur Kinderzeit primitivste Gewalt und Sex szenen zeigen und die Unternehmen Konzerne und Banken dürfen alles in ihrer Macht stehende tun um nach Lust und Laune ihrem Lieblingsspiel "So-billig-wie-möglich-Menschen-und-Resourcen-ausbeuten" nach zu gehen
Ja ganz recht, weil der mündige Bürger ganz moralisch und brav ist und alles freiwillig richtig machen wird. Das ist doch die wahre Freiheit?
Ganz im Ernst, die Masse funktioniert eben nicht rational, nicht moralisch nicht mündig. Im Gegenteil, wir sind global betrachtet gerade dabei unsere Lebensgrundlage (nicht nur Klimawandel, da gibts noch mehr, z.B. Grundwasserverseuchung, Giftmüll, ausgediente Brennstäbe etc.) zu zerstören. Da is mir ein erzwungenes Grün um der Tugend und des Vorbild willen rechter als 300km/h fahren dürfen.
Viel ist aber auch nur Heuchelei, ich würde noch weiter gehen: Wahrhaft Tugendreich wäre bspw. endlich ein Gesetz zu verabschieden welches die angeblich international geltenden Menschenrechte auf die Produktionsbedingungen Importierter Waren ausweitet, in Afganistan erzwingen wir diese doch auch!
Nein, freiwillig, aus "Tugend" und "Mündigkeit" verzichten wir nicht auf KiK, regenwaldgerodetes-Viehfutter-Fleisch, Kindersklaven-Kaffee - und ein Recht auf Ausbeutung haben wir einfach nicht.
Exibitionisten im Park, die damit Frauen belästigen, zu legalisieren?
"Die Grünen sind das Gegenteil von Zwang. Sie regieren MIT dem Volk."
Eine unkritische Idealisierung und Überhöhung einer Partei, die mit der Realität wenig gemein hat. Glauben Sie das wirklich? ... Mit allen Konsequenzen?
Ich bin dafür, uns Bürgern so viel Freiheit wie möglich zu lassen. Wir brauchen keine Vorschriften von oben, keine Gängelei und sind durchaus keine Marionetten - weder der Grünen, der Schwarzen, der Blauen oder sonst was.
Sheptisch muss man gegenüber Leuten werden, die daran glauben, die Moral für sich gepachtet zu haben. Das ist weder tolerant noch demokratisch, sondern gefährlich.
Daher erinnerte ich an Robbespierre.
als ob es bislang keinerlei Vorschriften gegeben hätte.
"Und nun kommen die Grünen und erlassen Vorschriften zum Schutz der Verbraucher, das geht ja wohl gar nicht! Die grüne Diktatur zwingt uns, gute Nahrungsmittel zu essen? Schweinerei! Wir wollen freien Zugang zu radioaktiv und chemisch verseuchtem Gemüse! Wir wollen freien Zugang zu von künstlichen Hormonen und Antibiotika triefendem Fleisch! Wir wollen freien Zugang zu verschmutzter Luft! Wir wollen freien Zugang zu mit Schwermetallen belastetem Trinkwasser! Wir wollen Autos, die 20 Liter saufen! Wir wollen die vollständige Versiegelung der gesamten Fläche der BRD! Wir wollen die beschleunigte Abholzung der regenwälder! Wir wollen eine von wenigen US-Agrar-Konzernen abhägige Landwirtschaft!
All das ist unser gutes Recht und die grünen Diktatoren werden uns nicht mit ihrem sauberen Wasser, mit ihrer sauberen Luft, mit ihren guten Nahrungsmitteln indoktrinieren! Das lassen wir niemals zu!"
Gebt es doch zu: Ihr seid hysterisch, weil der Allmacht Eurer konservativen C-Parteien das letzte Stündlein geschlagen hat.
Die setzen uns am Parlament vorbei eine Laufzeitverlängerung
vor die Nase und jetzt kippen sie es selbst und wir
müssen das bezahlen.
Sie starten eine Aktion " keine doppelte Staatsbürgerschaft"
sowie von Herrn Koch- übrigens gibt es das in der gesamten
EU- nur bei uns nicht.Sie sind gegen Stammzellenforschung
und sagen nein, ohne zu differenzieren-
tja, es gäbe noch mehr Beispiele- ich wurde auch nicht
gefragt, ob ich das gut finde, dass Hoteliers Steuer-
erleichterungen bekommen usw.
Die Grünen sind doch näher am Bürger und manchmal einfach
klüger als der gemeine Bürger.
Ich hoffe sogar, dass sie noch einiges ändern, z.B. diese
Spritdreckschleudern, in denen meist blonde Tussis sitzen,
richtig zu besteuern, sowie in anderen EU Ländern auch.
Nicht mehr oder weniger als die neoliberalen Bessermenschen auf der anderen Seite des Zaunes. Sie sollten lernen zu tolerieren, denn das ist es was eine liberale Gesellschaft ausmacht.
Es taugt so oder so nicht viel eine andere Meinung zu diskreditieren, um dann selbst das eigene Zwangsprogramm auszurufen. Nicht jeder sehnt sich nach dem ungezügelten Markt, vielleicht ist die Mehrheit sogar dagegen.
Chapeau.
Da fällt mir der Schwarze Donnerstag von Stuttgart ein. Da hat Mappus sogar tatsächlich mit Zwang und Gewalt Kindern, Jugendlichen und Rentnern gezeigt, dass sie sich gefälligst vom neuen innovativen Bahnhof beglücken lassen sollen. Ja genau, die Regierung wo die ach so Liberale FDP mit am Tisch sitzen.
Die Grünen sind das Gegenteil von Zwang. Sie regieren MIT dem Volk. Überall wo sie regieren versuchen sie mit viel Engagement Bürgerentscheide einzuführen und waren schon immer vielfach um Elemente der direkten Demokratie bemüht.
Wer Grüne Politik mit Zwang gleichsetzt, der hat doch keine Ahnung.
Na dann lass uns mal die Gurt und Helmpflicht abschaffen, auf den Straßen wird nirgendwo mehr ein Tempolimit aufgestellt, die Fernsehsender dürfen zur Kinderzeit primitivste Gewalt und Sex szenen zeigen und die Unternehmen Konzerne und Banken dürfen alles in ihrer Macht stehende tun um nach Lust und Laune ihrem Lieblingsspiel "So-billig-wie-möglich-Menschen-und-Resourcen-ausbeuten" nach zu gehen
Ja ganz recht, weil der mündige Bürger ganz moralisch und brav ist und alles freiwillig richtig machen wird. Das ist doch die wahre Freiheit?
Ganz im Ernst, die Masse funktioniert eben nicht rational, nicht moralisch nicht mündig. Im Gegenteil, wir sind global betrachtet gerade dabei unsere Lebensgrundlage (nicht nur Klimawandel, da gibts noch mehr, z.B. Grundwasserverseuchung, Giftmüll, ausgediente Brennstäbe etc.) zu zerstören. Da is mir ein erzwungenes Grün um der Tugend und des Vorbild willen rechter als 300km/h fahren dürfen.
Viel ist aber auch nur Heuchelei, ich würde noch weiter gehen: Wahrhaft Tugendreich wäre bspw. endlich ein Gesetz zu verabschieden welches die angeblich international geltenden Menschenrechte auf die Produktionsbedingungen Importierter Waren ausweitet, in Afganistan erzwingen wir diese doch auch!
Nein, freiwillig, aus "Tugend" und "Mündigkeit" verzichten wir nicht auf KiK, regenwaldgerodetes-Viehfutter-Fleisch, Kindersklaven-Kaffee - und ein Recht auf Ausbeutung haben wir einfach nicht.
Exibitionisten im Park, die damit Frauen belästigen, zu legalisieren?
"Die Grünen sind das Gegenteil von Zwang. Sie regieren MIT dem Volk."
Eine unkritische Idealisierung und Überhöhung einer Partei, die mit der Realität wenig gemein hat. Glauben Sie das wirklich? ... Mit allen Konsequenzen?
Ich bin dafür, uns Bürgern so viel Freiheit wie möglich zu lassen. Wir brauchen keine Vorschriften von oben, keine Gängelei und sind durchaus keine Marionetten - weder der Grünen, der Schwarzen, der Blauen oder sonst was.
Sheptisch muss man gegenüber Leuten werden, die daran glauben, die Moral für sich gepachtet zu haben. Das ist weder tolerant noch demokratisch, sondern gefährlich.
Daher erinnerte ich an Robbespierre.
als ob es bislang keinerlei Vorschriften gegeben hätte.
"Und nun kommen die Grünen und erlassen Vorschriften zum Schutz der Verbraucher, das geht ja wohl gar nicht! Die grüne Diktatur zwingt uns, gute Nahrungsmittel zu essen? Schweinerei! Wir wollen freien Zugang zu radioaktiv und chemisch verseuchtem Gemüse! Wir wollen freien Zugang zu von künstlichen Hormonen und Antibiotika triefendem Fleisch! Wir wollen freien Zugang zu verschmutzter Luft! Wir wollen freien Zugang zu mit Schwermetallen belastetem Trinkwasser! Wir wollen Autos, die 20 Liter saufen! Wir wollen die vollständige Versiegelung der gesamten Fläche der BRD! Wir wollen die beschleunigte Abholzung der regenwälder! Wir wollen eine von wenigen US-Agrar-Konzernen abhägige Landwirtschaft!
All das ist unser gutes Recht und die grünen Diktatoren werden uns nicht mit ihrem sauberen Wasser, mit ihrer sauberen Luft, mit ihren guten Nahrungsmitteln indoktrinieren! Das lassen wir niemals zu!"
Gebt es doch zu: Ihr seid hysterisch, weil der Allmacht Eurer konservativen C-Parteien das letzte Stündlein geschlagen hat.
den Namen des Autors "Jan Ross" an, dann erklärt sich seine Haltung ganz rasch...:)
Ja ich habs sogleich auch ohne Ihren Hinweis ebenso getan. Mein Fazit: Der Atlantik grüsst aus angeschwärztem Frankfurt. ;-)
Was diese hier proklamierte arg ungezügelte 'Freiheit' einbringt, zeigen uns täglich Finanzmärkte, Dumpinglöhne, Kriege um Rohstoffe, das aktuelle Gesundheits- und Rentenwesen...
Ja ich habs sogleich auch ohne Ihren Hinweis ebenso getan. Mein Fazit: Der Atlantik grüsst aus angeschwärztem Frankfurt. ;-)
Was diese hier proklamierte arg ungezügelte 'Freiheit' einbringt, zeigen uns täglich Finanzmärkte, Dumpinglöhne, Kriege um Rohstoffe, das aktuelle Gesundheits- und Rentenwesen...
Im Grunde, denke ich, ist jeder Mensch für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt, gesundes Leben und moralisch integere Mitmenschlichkeit.
Die wenigsten wünschen sich doch, daß die Erde morgen explodieren möge, daß alle Menschen an Lungenkrebs verrecken und sich bis in alle Ewigkeiten die Köpfe einschlagen.
Daß wir alle dennoch keinen Ökostrom beziehen, fußt nicht auf unmoralischen Überzeugungen, sondern vielmehr den Fakten im Geldbeutel. Aber (zugegeben!) auch einfach - wie auch daß wir Rauchen und FastFood essen - an der Trägheit und Schwäche des Menschen. Natürlich auch derer die den Dreck verkaufen, die wiederum besonders auf den Pegel im Geldbeutel achten.
Die Aufgabe der Politik ist es, für das Wohl des Volkes zu sorgen.
Niemand, kann etwas dagegen haben, wenn es ihm erleichtert wird, ein besseres Leben zu führen. Sparen wir uns also doch lieber dieses Geschwafel um Moral und packen es stattdessen an! Nichtrauchen entlastet die Krankenkassen, Ökostrom die Atmosphäre, von der Gesundheit des Einzelnen ganz zu schweigen.
Es geht nicht um Moral, es geht um Lebensqualität. Diese bemisst sich in Fakten: erst wenn ich die Freiheit habe, Ökostrom zu beziehen, kann ich mich dagegen entscheiden! Oder auch: erst wenn ich in ein Resaturant gehen kann ohne daß die Luft mit Teer angereichert ist, kann ich mich entscheiden, in der Shisha-bar zu speisen.
"Es geht nicht um Moral, es geht um Lebensqualität."
Ja und warum glaubst du, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt?
Vielleicht weil die Gewichtungen unterschiedlich sind? Weil der eine Rauchen als Belästigung empfindet, der andere als Entspannung? Weil die einen lieber eine saubere Athmosphäre wollen und die andere ein dickes Auto wichtiger finden?
So einfach ist es halt nicht, Politik ist ständiger Kampf um die Vorherrschaft bestimmter Wünsche. Deshalb auch das Gelüge von der Repräsentativität unserer Regierung. Da wird nicht von einem Expertenrat gesprochen der stets die perfekte Lösung hat, sondern davon, dass alle unterschiedlichen Interssen entsprechend repräsentiert sind. Auch wenn es in der Praxis nicht der Fall ist, wie wir alle wissen.
wenn das Land einfach nur friedlich, vernünftig, einigermaßen gerecht und mit möglichst wenig Einschränkungen der Freiheit seiner Bewohner regiert wird.
Das ist schon schwierig genug.
Darüberhinaus ist eine Absicherung der Bewohner gegen die schlimmsten Lebensrisiken bei uns üblich - ich halte das auch für sinnvoll.
Ansonsten sollte sich die Politik aus dem täglichen Leben der Menschen möglichst heraushalten. Um Himmels Willen keinen "Großmutter-Staat", der seine Bürger entmündigt, weil er angeblich besser weiss, was gut für die Menschen ist! Bisher sind alle diesbezüglichen Bevormundungsversuche irgendwann gegen die Wand gefahren.
Zitat:
"Die Aufgabe der Politik ist es, für das Wohl des Volkes zu sorgen."
Ganz und gar nicht! Das hat man zur Zeit der preussischen Könige mal geglaubt ...
"Die Aufgabe der Politik ist es, für das Wohl des Volkes zu sorgen.
Niemand, kann etwas dagegen haben, wenn es ihm erleichtert wird, ein besseres Leben zu führen."
Ich möchte nicht in einem Nanny-Staat leben, in dem ein Wohlfahrtsausschuß mir vorschreiben kann, wann ich aufzustehen habe und wann ich ins Bett gehen mußt.
Auch möchte ich nicht in einem Gottesstaat leben, der mir den Kanon für "ein besseres Leben diktiert"
Glücklicherweise bin ich im Westen als selbstbestimmtes freies Individuum aufgewachsen und nicht in der DDR.
Sollte dieses Glück nun zuende sein?
"Oder auch: erst wenn ich in ein Resaturant gehen kann ohne daß die Luft mit Teer angereichert ist, kann ich mich entscheiden, in der Shisha-bar zu speisen."
Warum gehen Sie nicht in die Kneipe, in der nicht geraucht werden darf und ich kann in eine andere gehen?
"Es geht nicht um Moral, es geht um Lebensqualität."
Ja und warum glaubst du, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt?
Vielleicht weil die Gewichtungen unterschiedlich sind? Weil der eine Rauchen als Belästigung empfindet, der andere als Entspannung? Weil die einen lieber eine saubere Athmosphäre wollen und die andere ein dickes Auto wichtiger finden?
So einfach ist es halt nicht, Politik ist ständiger Kampf um die Vorherrschaft bestimmter Wünsche. Deshalb auch das Gelüge von der Repräsentativität unserer Regierung. Da wird nicht von einem Expertenrat gesprochen der stets die perfekte Lösung hat, sondern davon, dass alle unterschiedlichen Interssen entsprechend repräsentiert sind. Auch wenn es in der Praxis nicht der Fall ist, wie wir alle wissen.
wenn das Land einfach nur friedlich, vernünftig, einigermaßen gerecht und mit möglichst wenig Einschränkungen der Freiheit seiner Bewohner regiert wird.
Das ist schon schwierig genug.
Darüberhinaus ist eine Absicherung der Bewohner gegen die schlimmsten Lebensrisiken bei uns üblich - ich halte das auch für sinnvoll.
Ansonsten sollte sich die Politik aus dem täglichen Leben der Menschen möglichst heraushalten. Um Himmels Willen keinen "Großmutter-Staat", der seine Bürger entmündigt, weil er angeblich besser weiss, was gut für die Menschen ist! Bisher sind alle diesbezüglichen Bevormundungsversuche irgendwann gegen die Wand gefahren.
Zitat:
"Die Aufgabe der Politik ist es, für das Wohl des Volkes zu sorgen."
Ganz und gar nicht! Das hat man zur Zeit der preussischen Könige mal geglaubt ...
"Die Aufgabe der Politik ist es, für das Wohl des Volkes zu sorgen.
Niemand, kann etwas dagegen haben, wenn es ihm erleichtert wird, ein besseres Leben zu führen."
Ich möchte nicht in einem Nanny-Staat leben, in dem ein Wohlfahrtsausschuß mir vorschreiben kann, wann ich aufzustehen habe und wann ich ins Bett gehen mußt.
Auch möchte ich nicht in einem Gottesstaat leben, der mir den Kanon für "ein besseres Leben diktiert"
Glücklicherweise bin ich im Westen als selbstbestimmtes freies Individuum aufgewachsen und nicht in der DDR.
Sollte dieses Glück nun zuende sein?
"Oder auch: erst wenn ich in ein Resaturant gehen kann ohne daß die Luft mit Teer angereichert ist, kann ich mich entscheiden, in der Shisha-bar zu speisen."
Warum gehen Sie nicht in die Kneipe, in der nicht geraucht werden darf und ich kann in eine andere gehen?
Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag
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