Gewalt gegen Frauen: Sex ist nicht alles
Wer einen neuen Trend zum Puritanismus beklagt, darf nicht zugleich Gewalt gegen Frauen verharmlosen.
Was die Sexualität betrifft, so leben wir vermutlich in einer der freiesten Gesellschaften, die es je gab. Niemand, solange er unsere recht liberalen Gesetze befolgt, wird wegen seines Lebenswandels bestraft, keine Kleidervorschrift verhindert sein freizügiges oder provozierendes Auftreten, und der Seitensprung, der in alten Zeiten Kriege auslöste, ist seine Privatsache. Zugleich wirkt unsere Gesellschaft vollkommen sexualisiert. In den Medien, in der Werbung, in der Popkultur ist Sex das dominante Signal, und die einst streng verpönte Pornografie ist jedermann zugänglich.
Die Sexualität, früher die wichtigste Nebensache der Welt, ist zur unwichtigsten Hauptsache geworden. Die öffentliche Erregung über den Prozess gegen Jörg Kachelmann und die Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn hat nicht allein damit zu tun, dass man sich über Vergewaltigung empört und mutmaßlichen Opfern Genugtuung verschaffen will, sie fügt sich auch in das Bild einer Gesellschaft , die so frei nicht ist, wie sie sich dünkt, sonst wäre sie nicht davon besessen, jede Intimsphäre ans Licht zu zerren und zu beurteilen. Und oft auch vorzuverurteilen, denn gleichgültig, wie die Richter den Fall Kachelmann beurteilen oder den von Strauss-Kahn: Deren Existenz ist beschädigt.
Dass menschliche Beziehungen selten gänzlich frei von Gewalt sind, kann man nicht bestreiten, und jede Gesellschaft muss alles daransetzen, Gewalt zu minimieren. Dafür haben wir das Strafgesetzbuch. Es verbietet Notzucht und Nötigung; es erlaubt nahezu alles, was auf freiwilligem und gegenseitigem Einverständnis beruht. Darüber gibt es keinen Streit und darf es keinen geben.
Sexualität ist im Grunde so unschuldig wie das Bedürfnis zu trinken
Streit gibt es darüber, wie Männer und Frauen sexuell miteinander umgehen sollen, und hier geschieht etwas Merkwürdiges. Die Sexualität, die zuallererst ein biologisches, also lebenserhaltendes Faktum ist, wird aufs Neue, wie einst von der katholischen Sexualmoral, in die Pflicht einer höheren Vernunft genommen. Jetzt muss sie herhalten für den gesundheitsbewussten Dienst am Funktionieren des Ganzen. Nur der sexuell ausgeglichene, seelisch und körperlich optimierte Zeitgenosse ist fit für den Konkurrenzkampf. In der wissenschaftlichen Erforschung und Vermessung des Sexuellen, begleitet von rastlosen Ratgebern, die uns mit hygienischem und technischem Rüstzeug aller Art versorgen, steckt der Glaube an die Verbesserbarkeit des Menschen. Als Maschine erscheint er nun, die auf sportliche und sexuelle Höchstleistungen getrimmt werden kann und deren Erscheinungsbild dem jeweils gebotenen Standard entsprechen muss.
Und jetzt wird die Sexualität, die im Grunde so unschuldig ist wie das Bedürfnis, zu essen oder zu trinken, zum exemplarischen Schauplatz für alles, was an Größe und Gemeinheit im Menschen steckt. Wobei es ja klar ist, dass sich Größe und Gemeinheit auch im Sexuellen zeigen können – wie überall. Dass nun aber Machtfragen zwischen Männern und Frauen just hier entschieden werden sollen, ist absurd. Als ob von jemandem, der sich demütigenden Spielen hingibt, angenommen werden müsste, er liebe Demütigung schlechthin. Als ob aus der Tatsache, dass Kachelmann prominent war und DSK mächtig, zu folgern wäre, Männer, vor allem prominente und mächtige, hätten Spaß daran, Frauen zu quälen. Jeder päderastische Priester, jeder gewalttätige Mann erscheint nun als Beweis für die sexistische Verderbtheit des männlichen Geschlechts.





Entfernt. Bitte verzichten Sie auf verharmlosende Bemerkungen. Danke. Die Redaktion/sc
stand ich auf der Post und vor mir stritt eine gutgenährte, wohl nicht sehr wohlhabende junge Frau mit ihrem Kleinlauten Mann. Er gab dann doch irgendein sächsisches Widerwort und da knallte es...
Die Rollen sind oft genug umgekehrt auch wenn es nicht immer körperliche Gewalt ist.
...ihre alleinerziehende Cousine regelmäßig den eigenen Sohn schlägt. Sie weiß nun nicht, ob sie eingreifen soll. So viel zum Thema "Gewalt gegen Frauen".
Aber zur eigentlichen Sache: In der Tat scheint in Frankreich eine sehr einseitige Wahrnehmung über den Vorfall vorzuherrschen. Ich unterhielt mich kürzlich mit einem Franzosen, er nahm den Vorwurf schlicht nicht Ernst und behauptete, ein erwzwungener BJ sei doch gar nicht möglich...
In Deutschland gehen wir ins andere Extrem und machen gleich eine große Sache daraus: Macht & Sex als untrennbares Begriffspaar, als gäbe es Sexualstraftaten nur und vor allem in der Oberschicht. Die gleiche dümmliche Instrumentatilisierung wie bei Kachelmann.
...ihre alleinerziehende Cousine regelmäßig den eigenen Sohn schlägt. Sie weiß nun nicht, ob sie eingreifen soll. So viel zum Thema "Gewalt gegen Frauen".
Aber zur eigentlichen Sache: In der Tat scheint in Frankreich eine sehr einseitige Wahrnehmung über den Vorfall vorzuherrschen. Ich unterhielt mich kürzlich mit einem Franzosen, er nahm den Vorwurf schlicht nicht Ernst und behauptete, ein erwzwungener BJ sei doch gar nicht möglich...
In Deutschland gehen wir ins andere Extrem und machen gleich eine große Sache daraus: Macht & Sex als untrennbares Begriffspaar, als gäbe es Sexualstraftaten nur und vor allem in der Oberschicht. Die gleiche dümmliche Instrumentatilisierung wie bei Kachelmann.
Wer dem anderen Respekt entgegen bringt kommt erst gar nicht soweit. Es ist der Einfluss der Medien die Menschen in den Glauben versetzen das es Richtig so ist.
Wenn beide darüber vorher sprechen wird das erst gar nicht passieren.
Ich persönlich glaube das viele über den SEX sich das holen wollen was sie vielleicht in der restlichen Zeit nicht erreichen. Macht, Anerkennung...
immer ein Instrument der Machtpolitik bleiben.
Gegenwärtig erleben wir gerade im Namen der Freiheit einen solchen Missbrauch, der zwar mit mittelalterlichen Normen gar nichts gemeinsames, aber mit der Machtpolitik über Sexualität sehr viel gemeinsames besitzt.
Übrigens auf verschiedene eigene Art unter solcher Regelung der hyper-sexistischen Gesellschaft nützen immer mehr die Frauen ihre Macht durch unterschiedliche Darstellung der eigenen Sexualität bzw. ihrer Philosophie als Machtinstrument.
Der Schutz der guten alten Ehe und Familie wird früher oder später als die notwendige Rettung das neue Leben und Wichtigkeit erhalten .
Meiner Ansicht nach ist das Problem, dass aus sexueller Freiheit sexueller Positivismus wurde und so mit der angeblichen Freiheit der Sexualität diese ihre Unschuld aufgab. Statt nun die Sexualität wieder zu tabuisieren, was der größte denkbare Schritt zurück wäre, sollte man ihre Unschuld betonen. Dazu muss sie aber vor allem in den Medien entweder schlicht kürzer treten oder aber die Medien selbst werden sich ihrer Verantwortung gegenüber der wirklichen Freiheit der Sexualität, nämlich der Unbestimmtheit, bewusst - aber ich glaube, das kann lange dauern. Denn inzwischen hält sich jeder für einen Priester. Irgendein japanischer, längst toter Kunsthistoriker sagte mal, die Schönheit einer Wolke bestünde darin, wie unbewusst sie sich selbst entfalte - und diese Schönheit muss auch die Sexualität wiedergewinnen, auch dann, wenn in der ein oder anderen Form bizarr auf die puritanischen Seelen wirkt. Man betrachte Japan selbst einmal: die bizarre Welt der Erotik ist das Ventil der menschlichen Psyche und in der Statistik zeigt sich, dass Vergewaltigungen und Kindesmissbrauch stark zurückgingen.
Das Problem besonders in Deutschland sind die besetzten Definitionspostulate - sie verhindern jegliche Freiheit des Sexuellen. Zugleich aber hört man von der sexuellen Freiheit, wo man nur hingeht. Was man sieht, hat aber weniger mit Freiheit zu tun als mit Hast und Raserei.
wird von den damit Geld verdienenden Massenmedien gleich wieder zerstört.
Gerade das Proleten- Tv fällt hier unangenehm auf.
Die Akademikerschaft ist aber nach wie vor eher verklemmt und in vielen Fällen nur scheinbar freier geworden.Warum`?
In anspruchsvollen Berufen muß man zumeist sehr asketisch sein. Von daher ist da soviel Befreiung gar nicht möglich!
wird von den damit Geld verdienenden Massenmedien gleich wieder zerstört.
Gerade das Proleten- Tv fällt hier unangenehm auf.
Die Akademikerschaft ist aber nach wie vor eher verklemmt und in vielen Fällen nur scheinbar freier geworden.Warum`?
In anspruchsvollen Berufen muß man zumeist sehr asketisch sein. Von daher ist da soviel Befreiung gar nicht möglich!
Bei allen Beteuerungen zum Thema kommt man aber nicht wirklich darum hin festzustellen, dass vermehrt ein Missbrauch dieses Themas zutage tritt. In diesem Fall tatsächlich die Männer betreffend. Gerade nach den neuen Klischees ist es ja so einfach ihn am Schwanze aus der Arena zu zerren. Dies soll keine Verharmlosung tatsächlich stattfindender und übelster Vergewaltigungen sein. Beispiele: Schweden, nicht verwendetes Gummi = Vergewaltigung und derzeit noch Fussfessel, New York = schon vorverurteilt, ebenfalls aus dem Verkehr gezogen und erledigt … Link, Mannheim: = Kachelmann zwar freigesprochen aber hinreichend demontiert.
Liebe Männer, Sex nur noch vor laufender Kamera zur Beweissicherung, falls sich da aufgrund anderer Einflüsse mal Stimmungsschwankungen auf der Gegenseite ergeben sollten. Besser noch, sich wieder vermehrt der Kirche und ihren Grundsätzen zuwenden, da klappt es auch bis heute besser mit der Verschwiegenheit in möglichen Missbrauchsfällen. Noch viel besser, die eigenen Triebe einfach etwas in den Griff nehmen, dann könnte sich das Thema auch erledigen und man muss ja nicht mit dem Prädikat „Hormongesteuert“ durch die Gegend laufen … [...]
Gekürzt. Bitte diskutieren Sie das Thema sachlich. Danke. Die Redaktion/er
"Liebe Männer, Sex nur noch vor laufender Kamera zur Beweissicherung"
Da muss der Zensor gewechselt haben.
Mein Vorschlag SEX nur noch vor Zeugen zu haben, um nicht vor dem Staatsanwalt zu enden, wurde leider entfernt (Kachelmann Prozess).
Dabei würde dieser Rat der Justiz eine Unmenge von Arbeit ersparen würde
"Liebe Männer, Sex nur noch vor laufender Kamera zur Beweissicherung"
Da muss der Zensor gewechselt haben.
Mein Vorschlag SEX nur noch vor Zeugen zu haben, um nicht vor dem Staatsanwalt zu enden, wurde leider entfernt (Kachelmann Prozess).
Dabei würde dieser Rat der Justiz eine Unmenge von Arbeit ersparen würde
...ihre alleinerziehende Cousine regelmäßig den eigenen Sohn schlägt. Sie weiß nun nicht, ob sie eingreifen soll. So viel zum Thema "Gewalt gegen Frauen".
Aber zur eigentlichen Sache: In der Tat scheint in Frankreich eine sehr einseitige Wahrnehmung über den Vorfall vorzuherrschen. Ich unterhielt mich kürzlich mit einem Franzosen, er nahm den Vorwurf schlicht nicht Ernst und behauptete, ein erwzwungener BJ sei doch gar nicht möglich...
In Deutschland gehen wir ins andere Extrem und machen gleich eine große Sache daraus: Macht & Sex als untrennbares Begriffspaar, als gäbe es Sexualstraftaten nur und vor allem in der Oberschicht. Die gleiche dümmliche Instrumentatilisierung wie bei Kachelmann.
Nur eine kleine Anmerkung:
Greiner schreibt: „Zugleich wirkt unsere Gesellschaft vollkommen sexualisiert. In den Medien, in der Werbung, in der Popkultur ist Sex das dominante Signal.“
Hat er das empirisch erforscht?
Wo sind die Belege?
Ich habe schon in meinem Studium in einem Seminar
über den „Stoff, aus dem die Dummheit ist“,
über Vorurteile, gelernt,
dass alle Männer behaupten,
auf Zeitschriften gäbe es überwiegend nackte Haut.
Stimmt aber gar nicht!
Zeigt sich in solchen pauschalen Unterstellungen nicht vielmehr ein selektives Rezeptionsprofil, also eine männlich auswählende Wahrnehmung?
In den 50er Jahren war eine blanke Brust im Kino ein Skandal. Da haben sich die Dinge doch merklich geändert und nicht nur zum Besseren. Der 8inszenierte) Busenblitzer einer Prominenten schafft es in die Top-News.
Allerdings - es kann schon sein, dass Männer stärker auf visuelle Reize reagieren und dies ihre Rezeption beeinflusst. Das ist aber spätestens seit der Alt-Steinzeit so. Männer dürfen das aber nicht mehr öffentlich sagen. Wenn eine Frau halbnackt an einem Mann vorbeispaziert, darf er dies nicht bemerken.
Frauen tun dies auch keineswegs und niemals, um die Aufmerksamkeit von Männern zu erregen. Nein, die Wahrheit ist, dass sie sich aufgrund ihres geringeren Durchschnittsverdienstes keine langbeinigen und langärmligen Klamotten leisten können und sich deshalb einer hungrigen Meute selbst als Objekte vorführen;-)
... als selektives Rezeptionsprofil, also eine männlich auswählende Wahrnehmung?
Ich weiß nicht wo Sie leben, aber die Schaufenster der Geschäfte, die gesamte den Alttag durchtränkende Werbung*), die sogenannte Unterhaltungsindustrie, die Presse, ... alles ist damit überladen. Und selbst im Berufsalltag sind immer häufiger Spielchen zu beobachten, die offenbar karrierefördernde Wirkung haben müssten, sonst selbst die Themen, ja alles muss "sexy" sein, sprich schnell auf niedrigster Ebene ansprechen, unabhängig von Inhalten.
Im übrigen:
Frauen sind davon überzeugt, die Männer wollten es so (wie oben beschrieben). Soweit zum Thema "selektives Rezeptionsprofil".
*)
Schauen Sie sich nur die allgegenwärtige D&G-Werbung an - wenn das kein Faschismus in Bildern ist... Für mich ist das reinste visuelle, ebenso wie der dröhnende akustische Müll in den Geschäften die akustische Belästigung.
Und eben gerade bei Frauen. Die weibliche Brust und das weibeliche Bein wird wesentlich öfters mindestens Teilweise entblößt präsentiert, sowie der weiblich Po mit enger Kleidung betont, als man es bei den Männern beobachten kann.
Männer sind in der Regel immer stark bedeckt, nichts betont, obwohl sie natürlich auch die möglichkeit hätten.
Und das hat mit Männlicher Wahrnehmung wohl wenig zu tun, wenn ein Mann auf einen überbetonten Körperteil sieht. Das tun Frauen genauso. Was sich abhebt oder bewegt oder sonstwie aufdrängt, auf das wird nunmal der Blick gelenkt.
Bei einer meist von Männern getragenen Schlabberjeans erkennt man halt nichst außer die Jeans, da zieht der Po keinen Blick auf sich, gleiches gilt für die übrigen Körperteile.
Als letzter Punkt:
Der beständig Hinweis auf Gewalt gegen Frauen wird deshalb immer weniger wahrgenommen und von vielen genervt abgetan, weil die weitaus häufigere Gewalt gegen Männer gänzlich ignoriert wird und selbst die gleichermaßen von Frauen kommende Gewalt in Beziehungen wenig diskutiert wird.
In den 50er Jahren war eine blanke Brust im Kino ein Skandal. Da haben sich die Dinge doch merklich geändert und nicht nur zum Besseren. Der 8inszenierte) Busenblitzer einer Prominenten schafft es in die Top-News.
Allerdings - es kann schon sein, dass Männer stärker auf visuelle Reize reagieren und dies ihre Rezeption beeinflusst. Das ist aber spätestens seit der Alt-Steinzeit so. Männer dürfen das aber nicht mehr öffentlich sagen. Wenn eine Frau halbnackt an einem Mann vorbeispaziert, darf er dies nicht bemerken.
Frauen tun dies auch keineswegs und niemals, um die Aufmerksamkeit von Männern zu erregen. Nein, die Wahrheit ist, dass sie sich aufgrund ihres geringeren Durchschnittsverdienstes keine langbeinigen und langärmligen Klamotten leisten können und sich deshalb einer hungrigen Meute selbst als Objekte vorführen;-)
... als selektives Rezeptionsprofil, also eine männlich auswählende Wahrnehmung?
Ich weiß nicht wo Sie leben, aber die Schaufenster der Geschäfte, die gesamte den Alttag durchtränkende Werbung*), die sogenannte Unterhaltungsindustrie, die Presse, ... alles ist damit überladen. Und selbst im Berufsalltag sind immer häufiger Spielchen zu beobachten, die offenbar karrierefördernde Wirkung haben müssten, sonst selbst die Themen, ja alles muss "sexy" sein, sprich schnell auf niedrigster Ebene ansprechen, unabhängig von Inhalten.
Im übrigen:
Frauen sind davon überzeugt, die Männer wollten es so (wie oben beschrieben). Soweit zum Thema "selektives Rezeptionsprofil".
*)
Schauen Sie sich nur die allgegenwärtige D&G-Werbung an - wenn das kein Faschismus in Bildern ist... Für mich ist das reinste visuelle, ebenso wie der dröhnende akustische Müll in den Geschäften die akustische Belästigung.
Und eben gerade bei Frauen. Die weibliche Brust und das weibeliche Bein wird wesentlich öfters mindestens Teilweise entblößt präsentiert, sowie der weiblich Po mit enger Kleidung betont, als man es bei den Männern beobachten kann.
Männer sind in der Regel immer stark bedeckt, nichts betont, obwohl sie natürlich auch die möglichkeit hätten.
Und das hat mit Männlicher Wahrnehmung wohl wenig zu tun, wenn ein Mann auf einen überbetonten Körperteil sieht. Das tun Frauen genauso. Was sich abhebt oder bewegt oder sonstwie aufdrängt, auf das wird nunmal der Blick gelenkt.
Bei einer meist von Männern getragenen Schlabberjeans erkennt man halt nichst außer die Jeans, da zieht der Po keinen Blick auf sich, gleiches gilt für die übrigen Körperteile.
Als letzter Punkt:
Der beständig Hinweis auf Gewalt gegen Frauen wird deshalb immer weniger wahrgenommen und von vielen genervt abgetan, weil die weitaus häufigere Gewalt gegen Männer gänzlich ignoriert wird und selbst die gleichermaßen von Frauen kommende Gewalt in Beziehungen wenig diskutiert wird.
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