Auslandsaufenthalt Deutschland light

Berlin ist bei US-Studenten beliebt wie nie. Ihre Uni haben sie sich gleich mitgebracht.

Studenten der NYU in New York beim Commencement, ihrer Abschlussfeier im Yankee-Stadium

Studenten der NYU in New York beim Commencement, ihrer Abschlussfeier im Yankee-Stadium

Lauren Kalogridis lächelt den Kellner unsicher an, dann sagt sie langsam und überdeutlich: »Ein Orangensaft, bitte.« Es ist Mittagessenszeit, neben der 20-jährigen Lauren sitzen sechs ihrer Mitstudenten, wie sie alle aus den USA. Nach dem Essen werden sie die paar Meter aus dem Restaurant zurück zu ihren Unterrichtsräumen gehen. Dort werden sie in kleinen Kursen Deutsch lernen oder Soziologische Theorie – auf Englisch. Dann werden sie mit der U-Bahn zu ihrem Wohnheim fahren, wo sie alle leben, deutsche Studenten gibt es dort nicht. Lauren ist jetzt seit zwei Wochen als Gaststudentin in Berlin. Doch bisher geht ihr Kontakt zu diesem Land kaum über das Bestellen ihres Essens hinaus.

Lauren Kalogridis studiert an der NYU Berlin, einer Art Außenstelle der privaten New York University. Die neuen Räume liegen auf drei Etagen in der schicken Kulturbrauerei im Bezirk Prenzlauer Berg, zwischen Kinos, Museen und Start-ups. Viel Glas gibt es hier, reihenweise neue Macs, an den Wänden hängen die Kurspläne, durchnummeriert nach dem System der Heimat-Uni. »Comparative Modern Society« steht da, »Sociological Theory« oder auch »Marx, Nietzsche, Freud«. Die Seminare entsprechen dem Lehrplan der NYU, werden in New York abgenickt.

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In einem Raum ist ein neues Videosystem installiert, mit dem Klassenräume und Dozenten von den anderen NYU-Campus auf der ganzen Welt zugeschaltet werden können: New York, Shanghai, Dubai. Die weltweite Uni-Gemeinschaft ist hier näher als die Berliner Realität direkt vor der Tür. NYU Berlin ist ein sogenanntes Inselprogramm, ein Flecken US-Uni-Realität mitten in Deutschland.

Je nach Definition gibt es eine Handvoll bis über ein Dutzend solcher Programme für US-Studenten in Deutschland – in Heidelberg, Tübingen, Lüneburg, Berlin. Was allen gemeinsam ist: Sie betreuen ihre Teilnehmer viel intensiver, als es deutsche Studenten von ihren Auslandsaufenthalten gewohnt sind. Während Erasmus-Reisende nur den Uni-Platz gestellt bekommen und ansonsten ziemlich auf sich allein gestellt sind, werden die US-Gäste rund um die Uhr umsorgt.

In ihren Programmen geht es nicht um Selbstfindung, sondern um ergiebiges Studieren. Vor Ort kümmert sich meist ein Team von Betreuern um die Gaststudenten. Es gibt eigene Sprachkurse, organisierte Ausflüge, in vielen Fällen separate Seminare. Die Dozenten sind ausgewanderte Amerikaner, Profs von deutschen Partner-Unis, sogar eingeflogene Mitarbeiter der heimischen Hochschulen.

Das Wasser, in das diese US-Studenten mit ihrem Auslandsaufenthalt springen, ist nicht kalt, sondern schlimmstenfalls lauwarm. Das liegt nicht an vermeintlichem Desinteresse an den Gastländern, sondern hat andere Gründe: Zum einen sind die Studenten jünger, oft erst 19 oder 20 Jahre, und haben weniger Auslandserfahrungen als die Europäer. »Manche sind das erste Mal von zu Hause weg«, sagt Gabriella Etmektsoglou, Direktorin der NYU Berlin. Vor allem aber sind die Auslandsprogramme der US-Unis anders, weil das Bildungssystem anders ist. Die Highschool ist ein behüteter Ort, die Uni ebenso. Die Lehre ist verschult, ein Großteil des Lebens spielt sich auf dem Campus ab. Für alles gibt es Ansprechpartner, der akademische Erfolg steht im Mittelpunkt. Kein Wunder, zahlen die Amerikaner doch Studiengebühren, die ein Bummelstudium schon finanziell fast unmöglich machen. 20.000 Dollar sind es an der NYU.

Leser-Kommentare
  1. Diese straffe Organisiertheit und Umsorgtheit kann durchaus als Symbol des kränkelnden amerikanischen Selbstwertgefühls verstanden werden. Es ist bemerkenswert, dass Studenten der noblen Harvard-University ein Coaching benötigen, um in einer europäischen Hauptstadt nicht verloren zu gehen, die doch kulturell so viel mit dem protestantischen und jüdisch geprägten Amerika gemein hat.

    Auf diese Weise entsteht keine Reflexion eigener Verhaltensmuster, keine Reflexion ihres "amerikanisch-ökonomistischen" Denkens. Ganz davon abgesehen, dass man so nie ein mündiger, selbstständiger Mensch wird.

    Für mich stellt sich die Frage, warum ausgerechnet Berlin plötzlich attraktiv für Amerikaner wird. Der Arbeitsmarkt dort ist kaputt, es gibt keine nennenswerte Industrie, die Forschung ist Mittelmaß und der deutsche "Geist" ist auch eher an den Universitätsstädten im Süden/ Südosten oder in Wien oder Budapest zu finden.

    Hier geht es einzig und allein um das ewige Kontakte-Knüpfen, Netzwerken, Nähe zur Politik Suchen und Finden. Einfach nur merkwürdig.

    Die amerikanischen Bürger, denen ein solches Privileg nicht vergönnt ist, tun mir wirklich leid. Sie müssen sich dann von Menschen dieses "Formats" auch noch regieren lassen.

    Als positiv ist hingegen aufzufassen, dass diese Art US-Amerikaner kaum so ein enges Verhältnis zu Deutschland entwickeln wird, dass sie hier sesshaft wird...

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    Ich wuerde zwar zustimmen, dass diese Studenten wohl kaum das gleiche horizont-erweiternde Potential ausschoepfen, das ein Auslandsaufenthalt bieten koennte, aber auf der anderen Seite werden so viele Studenten ueberhaupt erst ins Ausland kommen, die sonst gar nicht gingen. Und die, die sich mehr trauen, koennen ja auch einfach so an einer deutschen Partner-Uni studieren.

    Die Kritik an der Bemuetterung durch US-Elite-Unis liegt meiner Ansicht nach an einem grundliegend anderem Verstaendnis von akademischer Bildung. In meinem Studienfach(Physik) werden online viele Vorlesungsreihen der Ivy-League gratis angboten. Mich hat zunaechst gewundert, wie langsam diese im Stoff vorankamen , weil alles sehr ausfuehrlich behandelt wurde, man koennte auch sagen, durchgekaut, bis es letzte versteht. Dazu kommt eine intensive Betreuung ausserhalb der Vorlesungen, Uebungen, Seminare, Ansprechpartner - die Gegenleistung fuer zigtausend Dollar Gebuehren. Die hier beschriebene Betreuung in der NYU Berlin ist wahrscheinlich nicht viel groesser als an der NYU selbst. Die Amerikaner holen ihre (Elite-) Studenten dort ab wo sie sind. In Deutschland ist ein verbreiteter Grund, nicht ins Ausland zu gehen, das Studium nicht zu "verzoegern".
    Die NYU geht auf die Beduerfnisse ihrer Studenten mehr ein. Gegen die quasi-Garantie, dass das Studium nicht beeintraechtigt wird, werden sie behutsam an das Ausland herangefuehrt.
    Und mal ehrlich, wie viele Deutsche Bachelor-Studenten gehen schon in die USA?

    Ich wuerde zwar zustimmen, dass diese Studenten wohl kaum das gleiche horizont-erweiternde Potential ausschoepfen, das ein Auslandsaufenthalt bieten koennte, aber auf der anderen Seite werden so viele Studenten ueberhaupt erst ins Ausland kommen, die sonst gar nicht gingen. Und die, die sich mehr trauen, koennen ja auch einfach so an einer deutschen Partner-Uni studieren.

    Die Kritik an der Bemuetterung durch US-Elite-Unis liegt meiner Ansicht nach an einem grundliegend anderem Verstaendnis von akademischer Bildung. In meinem Studienfach(Physik) werden online viele Vorlesungsreihen der Ivy-League gratis angboten. Mich hat zunaechst gewundert, wie langsam diese im Stoff vorankamen , weil alles sehr ausfuehrlich behandelt wurde, man koennte auch sagen, durchgekaut, bis es letzte versteht. Dazu kommt eine intensive Betreuung ausserhalb der Vorlesungen, Uebungen, Seminare, Ansprechpartner - die Gegenleistung fuer zigtausend Dollar Gebuehren. Die hier beschriebene Betreuung in der NYU Berlin ist wahrscheinlich nicht viel groesser als an der NYU selbst. Die Amerikaner holen ihre (Elite-) Studenten dort ab wo sie sind. In Deutschland ist ein verbreiteter Grund, nicht ins Ausland zu gehen, das Studium nicht zu "verzoegern".
    Die NYU geht auf die Beduerfnisse ihrer Studenten mehr ein. Gegen die quasi-Garantie, dass das Studium nicht beeintraechtigt wird, werden sie behutsam an das Ausland herangefuehrt.
    Und mal ehrlich, wie viele Deutsche Bachelor-Studenten gehen schon in die USA?

  2. ... sondern auch bei Erasmus gibt es viele 19 jährige, hauptsächlich Holländer und Belgier.

  3. Ich bin selber ein in Deutschland studierender Ausländer, ich komme jedoch aus Europa. Aus meiner Erfahrung würde ich die jedoch die Amerikaner nicht sofort an den Pranger stellen, denn ich hab zwar diese rund um die Uhr versorgten Amis auch oft getroffen, jedoch habe ich in FFM und auch in Hannover welche getroffen, die wirklich an Deutschland interessiert sind, in Wohnheimen mit anderen Studenten wohnen und saugutes Deutsch sprechen - Deutsch, das sie sich wie ich und andere Studenten hart erarbeitet und erkämpft haben durch jahrelange Übung und Kontakte zu Einheimischen. Es gibt also immer 2 Seiten der Medaille. Darüber hinaus muss man noch die Tatsache in Betracht ziehen, dass Amerika ökonomisch weiter ist als Europa und junge Amerikaner, die nicht kulturell interessiert sind, einfach nicht reisen. Das ist bei uns genauso. Wenige Deutsche reisen z.B. nach Osteuropa oder Kaukasus, weil da einfach für sie nicht hinnehmbare Zustände herrschen - fremde Kultur, fremde Sprache, fremde Sitten, ökonomisches Gefälle, wozu sich also anstrengen, wenn man zu Hause "alles" hat???

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    reicher oder ärmer ist.
    Zudem ist kein Gefälle USA- D festzustellen, das gibt es seit den 80ern so nicht mehr und war immer nur temporär und Ergebnis der verlorenen Kriege.
    Amis sind im Schnitt(!) einfach nicht so neugierig auf Fremdes wie Deutsche.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalaussagen und argumentieren Sie differenziert. Die Redaktion/lv

    Ehrlich gesagt, fällt es mir schwer zu glauben, dass Sie kein Deutsch-Muttersprachler sind. Ansonsten, Respekt vor Ihren ausgezeichneten Deutschkenntnissen.

    reicher oder ärmer ist.
    Zudem ist kein Gefälle USA- D festzustellen, das gibt es seit den 80ern so nicht mehr und war immer nur temporär und Ergebnis der verlorenen Kriege.
    Amis sind im Schnitt(!) einfach nicht so neugierig auf Fremdes wie Deutsche.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalaussagen und argumentieren Sie differenziert. Die Redaktion/lv

    Ehrlich gesagt, fällt es mir schwer zu glauben, dass Sie kein Deutsch-Muttersprachler sind. Ansonsten, Respekt vor Ihren ausgezeichneten Deutschkenntnissen.

  4. Ängstliche Leute kommen auch auch Frankreich.Kaum ein Franzose traut sich nach D.!
    Wer derart auf die eigene Kultur zentriert ist, kommt eben woanders alleine gar nicht klar!

    Bitte argumentieren Sie sachlich und differenziert. Die Redaktion/lv

  5. reicher oder ärmer ist.
    Zudem ist kein Gefälle USA- D festzustellen, das gibt es seit den 80ern so nicht mehr und war immer nur temporär und Ergebnis der verlorenen Kriege.
    Amis sind im Schnitt(!) einfach nicht so neugierig auf Fremdes wie Deutsche.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalaussagen und argumentieren Sie differenziert. Die Redaktion/lv

    Antwort auf "Die spinnen, die Amis!"
  6. Ehrlich gesagt, fällt es mir schwer zu glauben, dass Sie kein Deutsch-Muttersprachler sind. Ansonsten, Respekt vor Ihren ausgezeichneten Deutschkenntnissen.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Die spinnen, die Amis!"
  7. @ Impuls2. Ich würde behaupten, dass es doch ein kleines ökonomisches Gefälle gibt zwischen DE, Frankreich, UK und den USA. Selbst wenn man sich das BIP (das BIP ist natürlich nicht entscheidend!) anschaut, haben die USA im Schnitt 5000-10000 € mehr pro Kopf als DE, FR, UK, 20000 mehr als Spanien, Italien, 25000 € mehr als Portugal, geschweige denn neue Oststaaten. Erst gestern hab ich irgendwo gelesen, dass die Privatanleger in der EU und den USA (einschließlich Kanada) jährlich fast die gleiche Summe anlegen. Dabei hat Nordamerika 330 Mio. Einwohner und die EU 500 Mio. Wahrscheinlich ist dieser kleine Vorsprung der USA durch Sozialsysteme Europas und den Anschluss Osteuropas zu begründen (wo ich übrigens herkomme^^). Das ist auch gut so, dass westeuropäische Staaten Sozialstaaten sind, denn ich möchte nicht in einem Land leben, wo Zugang zum Studium nur die Mittel- und Oberschicht haben.

    @ libelle69

    danke für das Kompliment. Es freut mich sehr, dass Sie nur schwer daran glauben, dass ich kein Muttersprachler bin. Das war eigentlich das Ziel meines Deutschlernens, sich möglichst nah an das muttersprachliche Niveau ranzupirschen:). Es steht mir aber noch viel Arbeit bevor, was mich eig. freut, weil Deutsch zu lernen mir eine Riesenfreude bereitet und ich diese Sprache schon vor Jahren, noch auf dem Gymnasium, ins Herz geschlossen habe.

  8. Ich wuerde zwar zustimmen, dass diese Studenten wohl kaum das gleiche horizont-erweiternde Potential ausschoepfen, das ein Auslandsaufenthalt bieten koennte, aber auf der anderen Seite werden so viele Studenten ueberhaupt erst ins Ausland kommen, die sonst gar nicht gingen. Und die, die sich mehr trauen, koennen ja auch einfach so an einer deutschen Partner-Uni studieren.

    Die Kritik an der Bemuetterung durch US-Elite-Unis liegt meiner Ansicht nach an einem grundliegend anderem Verstaendnis von akademischer Bildung. In meinem Studienfach(Physik) werden online viele Vorlesungsreihen der Ivy-League gratis angboten. Mich hat zunaechst gewundert, wie langsam diese im Stoff vorankamen , weil alles sehr ausfuehrlich behandelt wurde, man koennte auch sagen, durchgekaut, bis es letzte versteht. Dazu kommt eine intensive Betreuung ausserhalb der Vorlesungen, Uebungen, Seminare, Ansprechpartner - die Gegenleistung fuer zigtausend Dollar Gebuehren. Die hier beschriebene Betreuung in der NYU Berlin ist wahrscheinlich nicht viel groesser als an der NYU selbst. Die Amerikaner holen ihre (Elite-) Studenten dort ab wo sie sind. In Deutschland ist ein verbreiteter Grund, nicht ins Ausland zu gehen, das Studium nicht zu "verzoegern".
    Die NYU geht auf die Beduerfnisse ihrer Studenten mehr ein. Gegen die quasi-Garantie, dass das Studium nicht beeintraechtigt wird, werden sie behutsam an das Ausland herangefuehrt.
    Und mal ehrlich, wie viele Deutsche Bachelor-Studenten gehen schon in die USA?

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    "Und mal ehrlich, wie viele Deutsche Bachelor-Studenten gehen schon in die USA?"

    Wer will sich schon den horrenden Studiengebühren in den USA aussetzen, wenn das Auslandsstudium in Europa so viel billiger ist?

    Die Zahl der deutschen Studenten in den USA lässt sich sehr leicht herausfinden. Man gehe zum Statistischen Bundesamt und finde Folgendes: http://www.destatis.de/je...

    Demnach haben von 1995-2005 durchschnittlich 9267 deutsche Studenten in den USA studiert. Insgesamt haben im gleichen Zeitraum durchschnittlich 53.751 deutsche im Ausland studiert.
    Das heißt, die USA haben immerhin 17,2% unserer Studenten aufgenommen - mehr schafft nur Großbritannien. Schon ganz anständig.
    Obwohl die Quote insgesamt natürlich trotzdem relativ gering ist: der Anteil der Studenten in den USA an den deutschen Studenten insgesamt beträgt nur etwa 5,5 Promille, der deutschen Auslandsstudenten 3,2 %. Aber da die meisten ja auch nur kurz bleiben, heißt das trotzdem, dass ein Vielfaches unserer Studenten dort hingeht.

    Sie sehen - das Internet und destatis liefern auf alles eine Antwort.

    "Und mal ehrlich, wie viele Deutsche Bachelor-Studenten gehen schon in die USA?"

    Wer will sich schon den horrenden Studiengebühren in den USA aussetzen, wenn das Auslandsstudium in Europa so viel billiger ist?

    Die Zahl der deutschen Studenten in den USA lässt sich sehr leicht herausfinden. Man gehe zum Statistischen Bundesamt und finde Folgendes: http://www.destatis.de/je...

    Demnach haben von 1995-2005 durchschnittlich 9267 deutsche Studenten in den USA studiert. Insgesamt haben im gleichen Zeitraum durchschnittlich 53.751 deutsche im Ausland studiert.
    Das heißt, die USA haben immerhin 17,2% unserer Studenten aufgenommen - mehr schafft nur Großbritannien. Schon ganz anständig.
    Obwohl die Quote insgesamt natürlich trotzdem relativ gering ist: der Anteil der Studenten in den USA an den deutschen Studenten insgesamt beträgt nur etwa 5,5 Promille, der deutschen Auslandsstudenten 3,2 %. Aber da die meisten ja auch nur kurz bleiben, heißt das trotzdem, dass ein Vielfaches unserer Studenten dort hingeht.

    Sie sehen - das Internet und destatis liefern auf alles eine Antwort.

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