Evangelischer Kirchentag Mit Herz
Sollen die Mächtigen der Welt ruhig lächeln: Kirchentage geben den Visionären ein Forum.
»...da wird auch dein Herz sein« – das ist die Losung des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der an diesem Mittwoch in Dresden beginnt. Herz – ein in unserer Gesellschaft eher abseitiges Thema, es sei denn, es geht um medizinische Errungenschaften wie Bypassoperationen oder Herztransplantationen.
Im biblischen Kontext ist das Herz sowohl Ort der sinnlichen Wahrnehmung als auch Orientierungspunkt für den Verstand. Jesus Sirach schreibt: »Bleibe bei dem, was dein Herz dir rät, denn du wirst keinen treueren Ratgeber finden.« Da geht es weniger um ein »Bauchgefühl« als um eine Balance von Wahrnehmungen, die sich in Entscheidungsprozessen des Menschen wahrhaftig nicht nur im Verstand abspielen.
Das »Herz« als relevanter Ort für das Empfinden, Wahrnehmen, Entscheiden ist in der pseudorationalen Mediengesellschaft eher in Verruf geraten. »Herz-Schmerz-Geschichten« sind abfällige Geschichten über Stars und Sternchen. Und der Begriff »Herzensbildung«, der doch den ganzen Menschen umfasste und nicht nur seine Pisa-Qualitäten, ist vollends aus der Mode geraten.

52, war mehr als zehn Jahre lang Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Kirche Hannovers. Von Herbst 2009 an war sie zudem Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, bevor sie im Februar 2010 von allen Ämtern zurücktrat.
Kirchentage, ja Kirchen sind Orte, an denen Menschen sich fröhlich ein Herz fassen und für eine Sache eintreten, auch wenn sie ausweglos scheint in der Welt der Realpolitik. Sie sind sozusagen Biotope für Träumende, für Menschen, die noch Visionen haben. Die Bibel ist voll davon. Da wird von Gottes Zukunft gesprochen, in der alle Tränen abgetrocknet werden und Leid, Not, Geschrei und gar Tod ein Ende haben. Aber das wird eben gerade nicht zum »Opium des Volkes«, zur unterstellten Vertröstung auf ein vermeintlich besseres Jenseits. Nein, es hat Menschen immer wieder inspiriert, gegen die Wirklichkeit anzudenken und anzuhandeln.
Ich denke an Jesus selbst, der die Trauernden seligpreist, an den Widerstandskämpfer Helmuth James Graf von Moltke, der 1945 erhobenen Hauptes vor dem geifernden Volksrichter Freisler stand, an den amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King, der gewaltfreien Widerstand für den einzig richtigen Weg hielt, an den späteren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, der innerlich frei aus dem Gefängnis kam, an den ehemaligen DDR-Bürger Stefan Krawczyk, der von Freiheit sang in einem unfreien Land. Und an all die Frauen, die aufbegehrt haben, ohne dass ihre Namen bekannt wurden: auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires, wo sie nach ihren in der Militärdiktatur verschleppten Kindern riefen; im Süden Indiens, wo sie gegen das Verbrennen von Frauen um ihrer Mitgift willen demonstrierten; in Lagern in Kroatien, wo sie schwarz gekleidet die massenhafte Vergewaltigung als Kriegswaffe anklagten.
Überall gibt es Menschen, die es wagen, von einer anderen Welt zu träumen. »Eine andere Welt ist möglich«, lautet das Motto des Weltsozialforums. Die Mächtigen der Welt belächeln es. Die ach so pragmatischen Tageszeitungen finden nur Häme und Spott: naiv. Weltverbesserer, Gutmenschen. Das sind offensichtlich Schimpfwörter geworden. Traurig, wenn eine Gesellschaft nicht mehr über das Vorfindliche hinausdenken kann. Armselig geradezu. Denn die Träumer, die Hoffenden, die Visionäre haben die Welt immer eher vorangetrieben zu mehr Gerechtigkeit und Frieden als die Pragmatischen, die ach so Abgeklärten, diejenigen, die sich im Machtapparat arrangieren.
Als ich vor anderthalb Jahren in einer Predigt sagte, nichts sei gut in Afghanistan, gab es einen Aufschrei der Empörung. Höhepunkt war die Empfehlung des damaligen Wehrbeauftragten Reinhold Robbe, ich solle mich doch in ein Zelt setzen und mit den Taliban bei Kerzenlicht beten. Offen gestanden finde ich, das ist eine wesentlich bessere Idee als die Bombardierung von Tanklastwagen in Kundus. Wir wissen doch, dass Frieden letzten Endes nur durch mühselige, oft schmerzhafte und riskante Versöhnungsprozesse wachsen kann, in denen die Opfer gehört werden und die Täter Schuld bekennen.
Gegenüber all den Realpolitikern, den Pragmatikerinnen, den Zynikern und den Erlahmten gibt der christliche Glaube Raum, gegen die »Normativität des Faktischen« anzudenken. Zu den stärksten Texten gehören die Seligpreisungen. Glücklich, selig, lebensfroh, gesegnet werden diejenigen genannt, die arm sind, Leid tragen, Frieden stiften, barmherzig sind.
Genau darin liegt die Spannung: Das ist ein tiefer Kontrast zur Wirklichkeit! In unserer Welt werden diejenigen als glücklich angesehen, die sich durchsetzen können, schlagfertig sind, viel Geld verdienen, gut aussehen. Jesus stellt die Erfahrung im Alltag der Welt auf den Kopf, indem er sie aus der Perspektive des Reiches Gottes in neuem Licht erscheinen lässt. Damit ermutigt er, anders zu sein, sich nicht anzupassen, widerständig zu bleiben, die Fragen der Gerechtigkeit und des Friedens auf der Tagesordnung zu halten. Und immer wieder dem Herzen mehr zu folgen, statt sich vermeintlichen Unabänderlichkeiten zu fügen.
Kirchentage geben den Träumerinnen und Visionären ein Forum, darin liegt ihr großer Wert für die Gesellschaft. Auch in Dresden werden in diesen Tagen wieder Netzwerke jener Menschen entstehen, die sich begeistern lassen von der Hoffnung, dass sich einst Friede und Gerechtigkeit küssen werden, wie es Psalm 85 mit großer Bildkraft prophezeit.
Wer sich mit den Themen des Kirchentages beschäftigt, vor Ort oder über die Medien, wird das Herz der Gesellschaft schlagen hören. Die Gelegenheiten dazu sind eher selten geworden.
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- Datum 01.06.2011 - 08:19 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 1.6.2011 Nr. 23
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Im Grunde doch wieder tauglich für jeden Kirchentag. Die da oben, die bösen Geldverdiener, die Alternative Kundus oder Beten und Visionen natürlich politisch in diesem Sinn und gegen die Normative Kaft des Faktischen, was natürlich auch klar ist, in o. g. Sinn. Wo darf das Herz denn Sein? Ein Versuch, diese Frage mit neuen Antworten zu versehen, wäre nicht das Schlechteste.
"Denn die Träumer, die Hoffenden, die Visionäre haben die Welt immer eher vorangetrieben zu mehr Gerechtigkeit und Frieden als die Pragmatischen, die ach so Abgeklärten, diejenigen, die sich im Machtapparat arrangieren"
Oder sie haben die Welt schlechter gemacht wie die Genossen Lenin, Stalin oder Mao. Auch die (aus dem Protestantismus stammenden) deutschen Christen träumten von einer "besseren" Welt. Dieses Träumen kann also durchaus gefährlich sein.
Und wenn Frau Käßmann davon träumt, mit den Taliban lieber gemeinsam zu beten, als sie zu bekämpfen, frage ich mich, warum sie das dann nicht tut. Glaube lebt nicht nur vom fröhlichen Bekennen, sondern von Taten.
Man verbessert die Welt nicht nur durch träumen. Man muss auch aufwachen und Handeln und die Konsequenzen tragen. Und um Handeln zu können, muss man sich mit den Mächtigen arrangieren, sonst erreicht man nichts, weil man das Handeln den anderen überlässt.
...mit den Mächtigen arrangieren"? Etwa, um Waffen zu bauen, Völker zu unterdrücken, Umwelt auszubeuten, Fußballevents zu arrangieren? Landesbanken in die Pleite schicken, unsinnige Bahnhöfe bauen, Schwarzgeldkonten zulassen? Nein, mit Unrecht Recht zu erzeugen hat schon in der Bibel nicht funktioniert.
ist leider auch notwendig um Frieden zu schließen, Kriege zu beenden und allgemeines und international gültiges Recht zu schaffen. Solche Rechte - wie die Menschenrechte, die auch für die von den Taliban geschundene afghanische Bevölkerung gelten - müssen aber auch durchgesetzt werden, sonst sind sie das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt werden. Es reicht nicht nur von einer besseren Welt zu träumen, man muss sie auch schaffen.
...mit den Mächtigen arrangieren"? Etwa, um Waffen zu bauen, Völker zu unterdrücken, Umwelt auszubeuten, Fußballevents zu arrangieren? Landesbanken in die Pleite schicken, unsinnige Bahnhöfe bauen, Schwarzgeldkonten zulassen? Nein, mit Unrecht Recht zu erzeugen hat schon in der Bibel nicht funktioniert.
ist leider auch notwendig um Frieden zu schließen, Kriege zu beenden und allgemeines und international gültiges Recht zu schaffen. Solche Rechte - wie die Menschenrechte, die auch für die von den Taliban geschundene afghanische Bevölkerung gelten - müssen aber auch durchgesetzt werden, sonst sind sie das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt werden. Es reicht nicht nur von einer besseren Welt zu träumen, man muss sie auch schaffen.
meldet sich mal wieder zu Wort. Man hat der Dame angeboten sich mal die Lage vor Ort in Afghanistan anzugucken, aber sie hat feige abgelehnt! Es wäre ja auch schrecklich wenn ihre Träume sich plötzlich der Realität ausgesetzt sehen würden.
Bleiben sie lieber in ihrer Kirche als ihre vulgären, schwülstigen Plattheiten in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Und überlassen sie Gott bitte denen die noch Glauben und nicht nur reden. Denen nämlich, die bereit sind zu handeln und sich auch Risiko und Leid auszusetzen um anderen zu Helfen und die nicht nur von der hohen Kanzel hetzen.
Leisten sie erstmal etwas, bevor sie weiter das Paradies auf Erden predigen.
Warum wohl gibt es im Auslandseinsatz die meisten Erwachsenentaufen? Weil man die dunkle Seite der Welt kennen und akzeptieren muss um zu echtem Glauben zu finden.
Es gibt nun einmal immer Menschen, seien sie religiös, national- oder sonstwie-sozialistisch motiviert die ihre Ideologie mit Gewalt durchsetzen wollen. Solchen Menschen muss Einhalt geboten werden, notfalls auch mit der Waffe in der Hand. Wer den Kampf gegen die Taliban verurteilt, verurteilt auch die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und die Befreiung der Sklaven im a.Bürgerkrieg.
Träumer erreichen nichts, es bedarf immer derer die bereit sind zu Handeln.
Leute die vom Frieden reden ohne dessen Wert zu begreifen oder etwas dafür zu tun sind die wahren Verbrecher an der Menschheit. Pazifismus macht Völkermorde erst möglich, man denke nur an Ruanda.
vollzog sich nicht unbehelligt, weil der Rest der Welt so pazifistisch war. Er wurde nicht verhindert, da es keine Sau interessiert hat. Schließlich gab's da nichts zu holen oder etwas zu verlieren. Das war knallharte Kosten-Nutzen-Rechnung.
Übrigens galt Ruanda als das katholischste Land Afrikas...
Es hat doch nichts weltfremdes, wenn Frau Kässmann sagt, dass nichts gut sei in Afghanistan. Gerade wieder hörte man vom Tod unschuldiger Frauen und Kinder durch ein NATO-Bomardement. Ist das denn nicht auch "eine Ideologie mit Gewalt durchsetzen"? (Nämlich die unsrige!) Da sagen sich halt einige Afghanen, denen müssen wir mit der Waffe ein der Hand entgegentreten! Jeder kann sehen, dass dies alles nichts bringt.
was Sie bisher für den Weltfrieden geleistet haben und wie Sie handeln, ich sehe nur, was Sie sich mit diesem Kommentar hier geleistet haben. Ich empfehle Ihnen Geschichtsunterricht. Hitler hat den "totalen" Krieg geführt, hat alle seine Nachbarn und darüber hinaus angegriffen und ihnen den Krieg erklärt. Haben die Afghanen so gehandelt? Wissen Sie, ob die Alliierten eingegriffen hätten, wenn Hitler seine Gräueltaten auf deutschen Boden beschränkt hätte? Vergleiche dieser Art passen nicht. Persönliche Verunglimpfungen sind ebenfalls fehl am Platz, sie schaden nur der friedlichen, sachlichen Auseinandersetzung in diesem Forum.
vollzog sich nicht unbehelligt, weil der Rest der Welt so pazifistisch war. Er wurde nicht verhindert, da es keine Sau interessiert hat. Schließlich gab's da nichts zu holen oder etwas zu verlieren. Das war knallharte Kosten-Nutzen-Rechnung.
Übrigens galt Ruanda als das katholischste Land Afrikas...
Es hat doch nichts weltfremdes, wenn Frau Kässmann sagt, dass nichts gut sei in Afghanistan. Gerade wieder hörte man vom Tod unschuldiger Frauen und Kinder durch ein NATO-Bomardement. Ist das denn nicht auch "eine Ideologie mit Gewalt durchsetzen"? (Nämlich die unsrige!) Da sagen sich halt einige Afghanen, denen müssen wir mit der Waffe ein der Hand entgegentreten! Jeder kann sehen, dass dies alles nichts bringt.
was Sie bisher für den Weltfrieden geleistet haben und wie Sie handeln, ich sehe nur, was Sie sich mit diesem Kommentar hier geleistet haben. Ich empfehle Ihnen Geschichtsunterricht. Hitler hat den "totalen" Krieg geführt, hat alle seine Nachbarn und darüber hinaus angegriffen und ihnen den Krieg erklärt. Haben die Afghanen so gehandelt? Wissen Sie, ob die Alliierten eingegriffen hätten, wenn Hitler seine Gräueltaten auf deutschen Boden beschränkt hätte? Vergleiche dieser Art passen nicht. Persönliche Verunglimpfungen sind ebenfalls fehl am Platz, sie schaden nur der friedlichen, sachlichen Auseinandersetzung in diesem Forum.
Bisher haben sich die Religionen der Welt noch immer mit den Mächtigen arrangiert. Sei es mit Franco, Mussolini, der argentinischen Hunta oder dem zaristischen Russland. Aktuell übrigens auch mit dem Putin'schen. Von den diversen Duodez-Diktatoren diverser lateinamerikanischer Bananenrepubliken gar nicht zu reden.
Francisco de Xavier ist damals enttäuscht aus Indien abgereist, weil ihm zwar die Dalits in Scharen nachliefen, aber die an der Macht befindlichen Brahmanen nichts von ihm wissen wollten. Geschickterweise ging er nach Japan. Wo ihm die Daimyo zuhörten. Allerdings nur so lange wie sie glaubten, dass er ihnen Arkebusen verkaufen wollte...
vollzog sich nicht unbehelligt, weil der Rest der Welt so pazifistisch war. Er wurde nicht verhindert, da es keine Sau interessiert hat. Schließlich gab's da nichts zu holen oder etwas zu verlieren. Das war knallharte Kosten-Nutzen-Rechnung.
Übrigens galt Ruanda als das katholischste Land Afrikas...
Toll, wie Sie das immer hinkriegen. Es gibt jede Menge anderer katholischer Länder in Afrika ohne Völkermord.
Dieser Konflikt ist einer zwischen Hutus und Tutsis (Vielleicht Koltan und Kongo). Da spielt die Religion keine Rolle. Der Konflikt resultiert aus der Einwanderung der Tustsis vom Nil in diese Region lange vor den Katholiken. Im benachbarten Burundi, auch bereits mehrfach Schauplatz dieser Massaker zwischen den Volksgruppen sind die Missinare immer noch gut angesehen. Als Helfer und Lehrer im vergangenen Jahrhundert.
Aber natürlich muss der Katholik den Frieden bringen auf Erden. Was andere nicht mal mit der monopolartigen Macht schaffen, er muss ihn quasi hinzaubern. Nichts gegen Kirchenkritik, aber an allem Übel in der Welt sind die Katholiken nicht schuld.
Aber vielleicht waren die doch an der mittelalterlichen Pest schuld und haben das erfolgreich auf die Juden verlagert, die dafür büssen mussten. Als Katholik darf ich das sagen. (Nur ebenbei, es geht ja um den evangelischen Kirchentag.)
Toll, wie Sie das immer hinkriegen. Es gibt jede Menge anderer katholischer Länder in Afrika ohne Völkermord.
Dieser Konflikt ist einer zwischen Hutus und Tutsis (Vielleicht Koltan und Kongo). Da spielt die Religion keine Rolle. Der Konflikt resultiert aus der Einwanderung der Tustsis vom Nil in diese Region lange vor den Katholiken. Im benachbarten Burundi, auch bereits mehrfach Schauplatz dieser Massaker zwischen den Volksgruppen sind die Missinare immer noch gut angesehen. Als Helfer und Lehrer im vergangenen Jahrhundert.
Aber natürlich muss der Katholik den Frieden bringen auf Erden. Was andere nicht mal mit der monopolartigen Macht schaffen, er muss ihn quasi hinzaubern. Nichts gegen Kirchenkritik, aber an allem Übel in der Welt sind die Katholiken nicht schuld.
Aber vielleicht waren die doch an der mittelalterlichen Pest schuld und haben das erfolgreich auf die Juden verlagert, die dafür büssen mussten. Als Katholik darf ich das sagen. (Nur ebenbei, es geht ja um den evangelischen Kirchentag.)
ein kapitalhortendes Unternehmen, welches mit dem Kalkül der "Barmherzigkeit" knallharte Gewinne zum eigenen Nutzen erwirtschaftet.
Unten gibt es die tumben "Gläubigen" die sich mit Wasser begnügen , während oben ein paar Etagen weiter wohl anderes verkonsumiert wird.
Wer sich einmal unter die "Gäubigen" eines Krichentages gesetzt hat, kommt sich vor wie bei einer Versammlung von realitäsfremden Esotherikern, die gemeinsam Lieber für Liebe und Gleichheit singen. ( Zumindest solange man einer Meinung ist, das schwenkt dann aber recht schnell in eine Hexenverfolgung um, wenn man Fragen stellt, die nicht zum religiösen Antwortspiel passen )
Eine Hand bei der Arbeit ist mehr Wert als tausende die zum Gebet verschlungen sind.
Deswegen der Spruch "ora et labora". Im Guten eine Belohnung und Möglichkeit zur Kreativität, im Schlechten eine Rechtfertigung für Unterdrückung. Man kann aber getrost den Menschen auf dem Kirchentag unterstelen, dass sie den guten Weg suchen.
Na na, ein wenig voreilig meine ich.
Meine sie Hände die Bomben abwerfen und Waffen produzieren
und AKWs platzen lassen usw.
oder Schlachthöfe die am Tage über 85.000 Rinder schlachten?
Der Mensch arbeitet ohnehin zuviel.
[...]
Eine Hand die nichts macht lässt das Unheil geschehen.
Eine Hand die etwas macht kann zumindest versuchen das Unheil zu verhindern.
Beten bringt 0, absolut gar nichts. Viel schlimmer, es tolleriert das Übel in der WElt da es es nicht bekämpft.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/se.
Deswegen der Spruch "ora et labora". Im Guten eine Belohnung und Möglichkeit zur Kreativität, im Schlechten eine Rechtfertigung für Unterdrückung. Man kann aber getrost den Menschen auf dem Kirchentag unterstelen, dass sie den guten Weg suchen.
Na na, ein wenig voreilig meine ich.
Meine sie Hände die Bomben abwerfen und Waffen produzieren
und AKWs platzen lassen usw.
oder Schlachthöfe die am Tage über 85.000 Rinder schlachten?
Der Mensch arbeitet ohnehin zuviel.
[...]
Eine Hand die nichts macht lässt das Unheil geschehen.
Eine Hand die etwas macht kann zumindest versuchen das Unheil zu verhindern.
Beten bringt 0, absolut gar nichts. Viel schlimmer, es tolleriert das Übel in der WElt da es es nicht bekämpft.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/se.
hat sich dann in Dresden mal verirrt.
Barmherzig kann eigentlich nur ein Reicher sein.
Friedenstiften nur ein Mächtiger
Das sind auch die , mit denen sich die Kirche immer wieder verbunden hat.
Man ist wohl in der überwigenden Mehrheit gegen das deutsche Engagement in Afghanistan, aber doch nicht weil wir die Taliban in irgendeiner Form akzeptieren sondern weil uns der Einsatz nicht rational erscheint.
Frohlocken schadet nichts solange man ja ..über was eigentlich frohlockt und jauchst.
Doch nicht weil man der bessere Mensch ist.
"Barmherzig kann eigentlich nur ein Reicher sein.
Friedenstiften nur ein Mächtiger"
wieso?
"Barmherzig kann eigentlich nur ein Reicher sein.
Friedenstiften nur ein Mächtiger"
wieso?
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