Die amerikanische Mittelschicht verschwindet gerade, das stimmt. Allerdings hat sie vielleicht auch einfach zu viel Geld verdient und ist nichts gewohnt. Früher bekamen die Arbeiter in den Auto-Werken bis zu 60.000 Dollar im Jahr! Und jetzt beschweren sie sich, weil ihre Löhne gesunken sind.

Ist es ungerecht, dass die reichsten zehn Prozent der Amerikaner mehr als zwei Drittel des Wohlstands besitzen? Selbst wenn wir es gerechter verteilen, ist es doch so: Die schlauen Leute würden schnell wieder ganz oben landen. Und die oberen zehn Prozent zahlen ja auch schon einen großen Teil der Steuern.

Kann ein besseres staatliches Bildungssystem da helfen? Ich weiß nicht, ob so etwas in diesem Land wirklich funktioniert. Es gibt hier gute Privatschulen, aber das öffentliche Bildungssystem ist eine Katastrophe. Ich würde nicht sagen, dass die Regierungen mehr investieren müssen – viele Staaten geben schon so viel aus und haben trotzdem ein schlechtes Bildungsangebot. Das Problem sind vor allem die Lehrergewerkschaften und die schlechten Lehrer.

Ich glaube aber fest daran, dass es auch heute noch möglich ist, hier mit wenig zu starten und reich zu werden.

Der Amerikanische Traum lebt, auch wenn es mit ihm im Augenblick leider bergab geht. Auf der anderen Seite sagt mein Reichtum nichts darüber aus, ob ich ein guter oder schlechter Mensch bin.

Ich kann Unternehmer oder Tankwart sein. Natürlich habe ich als Tankwart nicht so ein hohes Einkommen. Aber vielleicht bin ich auch nicht so schlau.