Soziale Netzwerke Forschen mit Facebook

Wissenschaftler nutzen Soziale Netzwerke als Labor für ihre soziologischen Studien.

Die Daten auf den Servern Facebooks sind eine Fundgrube für die Wissenschaft.

Die Daten auf den Servern Facebooks sind eine Fundgrube für die Wissenschaft.

Der traurigste Tag des Jahres 2010 war für die Deutschen laut Facebook der 7. Juli. Als die Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika mit 0:1 gegen Spanien verlor und damit das Finale verpasste, sank der »Facebook Happiness Index« auf sein Jahresminimum. Die Stimmung in dem Sozialen Netzwerk war demnach trüber als an jedem anderen Tag.

Im Jahr 2007 hat das Unternehmen diesen Index eingeführt. Anhand von positiven und negativen Begriffen in den Statusmeldungen, die Facebook-Nutzer ins Netz stellen, ermitteln die Betreiber der Seite die kollektive Stimmung der Facebook-Gemeinde international, aber auch für einzelne Länder. Am schlechtesten bisher war demnach die Stimmung der Deutschen am 23. Januar 2008. Am Vortag hatte sich der Filmschauspieler Heath Ledger das Leben genommen. Und die höchsten der Gefühle, abseits von Feiertagen wie Weihnachten, Silvester und Ostern, zeigte die Nation am Tag nach der Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der USA.

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»Der Index ist schneller und genauer als jede Umfrage, bei der immer auch die Gefahr besteht, dass man keine wahrheitsgemäßen Antworten erhält«, sagt der Sozialwissenschaftler Niels van Doorn, der zurzeit an der Johns Hopkins University in Baltimore arbeitet. Schon wegen der Menge seiner Daten schlage der Facebook-Indikator bei der statistischen Genauigkeit alle konventionellen Erhebungen. »Eine Analyse dieses Umfangs ist erst mit den Sozialen Netzwerken im Internet möglich geworden.« Andererseits: Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall in Japan hinterließen keine Delle im Facebook-Index. Waren die Deutschen von den Ereignissen völlig unbeeindruckt?

Auf Facebook äußern Menschen ihre Gedanken und Gefühle vor ihrem Freundeskreis. Und diese Entblößungen werden dauerhaft in einer Datenbank gespeichert. Der mangelnde Datenschutz in Sozialen Netzwerken wird immer wieder kritisiert, aber für Soziologen und Psychologen können die Daten einen wertvollen Fundus darstellen. Manche sprechen schon von einer neuen Ära der empirischen Sozialforschung. Allein auf Facebook sind 700 Millionen Menschen angemeldet, die einander Nachrichten schreiben, Bilder und Videos miteinander teilen und ihre Lieblingslinks austauschen. Mit jeder Aktivität offenbaren sie ein bisschen mehr über ihr Leben, ihre Ansichten, Sehnsüchte und Abneigungen.

Niels van Doorn hat bereits vor einigen Jahren fünf Wochen lang die Mitteilungen, die ein Kreis von 19 niederländischen Freunden im Sozialen Netzwerk Myspace untereinander austauschte, mit deren Einverständnis protokolliert und analysiert. Er sammelte Hunderte von Nachrichten, angefangen vom Austausch über die Erlebnisse im Nachtclub am Vortag bis hin zu Fragen nach geliehenen CDs. Die Kommunikation der Clique gliederte er in vier Bereiche: Popkultur, Nachtleben, Drogen und Sexualität. 2009 veröffentlichte er seine Ergebnisse in der Zeitschrift New Media and Society – das Protokoll eines authentischen Austauschs, untersucht mit der Forscherlupe des Sozialwissenschaftlers. »Solche Daten hätte ich vor zehn Jahren kaum so unkompliziert sammeln können«, sagt van Doorn.

Ungeordnet ist die Datenflut zunächst ein riesiger Haufen Informationsmüll. »Aber wer richtig sucht, findet darin unermesslich kostbare Datenschätze, die nur darauf warten, von uns untersucht zu werden«, behauptet Sam Gosling, Psychologe an der University of Texas. In seinem Tonfall schwingt die Erregung des Goldgräbers mit, der in wertlosem Geröll nach Nuggets sucht. »Wir werden in den nächsten Jahren eine Menge über uns lernen!«

Leser-Kommentare
    • Mejan
    • 03.06.2011 um 7:24 Uhr

    Wie können die Wissenschaftler, die scheinbar das Glück hatten gute Bildung geniesen zu können, mit Daten der Netzwerke arbeiten, wenn diese doch zu großteil nicht stimmen. Ein FB Heppiness Index. Da muss man doch kein Studium absolvieren. Die Wissemschaftler wühlen in den Abgründen der Menschlichen Seele, bilden sich ein dort irgendwelche Eigenschaften ausgemacht zu haben. Was erhoffen sie sich dort zu finden? Wann wir d dieses Analysieren, herumwühlen und das sammeln der Studien auf? Facebook ist nicht nur un dem Finanziellem Wert total überbewewrtet. Wenn man den den Studien glauben mag, hat FB in Deutschland 20.000.000 Aktive Nutzer. Das Herumwühlen in den Datensätzen mit dem einzigem Ziehl daraus Geld zu machen, ist angesichts dieser Taatsache wirklich das denkbar verkehrter Weg.

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    ...aber ich nutze es nicht, es sind dort keine persönliche Daten von mir zu finden ausser meinen Namen und mein Geburtsdatum. Nachdem ich festgestellt habe, dass sich genau die Leute von früher dort aufhalten, mit denen man eh nichts zu tun haben wollte, war die Geschichte für mich erledigt. Übrigens habe ich dort drei alte Freunde dort gefunden, die sind inzwischen auch nicht mehr aktiv bei FB.
    So sind dort wohl nur die Jungen und die sonst im echten Leben zu kurz gekommenen noch dort. Die lassen sich schon von einem Fussballspiel beeinflussen oder der Wahl eines Versprechers in den USA.

    ...aber ich nutze es nicht, es sind dort keine persönliche Daten von mir zu finden ausser meinen Namen und mein Geburtsdatum. Nachdem ich festgestellt habe, dass sich genau die Leute von früher dort aufhalten, mit denen man eh nichts zu tun haben wollte, war die Geschichte für mich erledigt. Übrigens habe ich dort drei alte Freunde dort gefunden, die sind inzwischen auch nicht mehr aktiv bei FB.
    So sind dort wohl nur die Jungen und die sonst im echten Leben zu kurz gekommenen noch dort. Die lassen sich schon von einem Fussballspiel beeinflussen oder der Wahl eines Versprechers in den USA.

  1. und da wollen die wissenschaftler das man ihre studien und sie selbst, ernst nimmt? muhaha, schuldigung aber wer den sachen in facebook glaubt darf sich nicht wundern wenn er den kopf hebt und merkt das er in einer ganz anderen welt lebt.

    wie war das noch(?):
    es gibt zwei dinge die unendlich sind, das universum und die menshcliche dummheit. nur bei dem universum bin ich mir noch nicht sicher. [albert einstein]

    also das trifft es glaub ich

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  2. ...aber ich nutze es nicht, es sind dort keine persönliche Daten von mir zu finden ausser meinen Namen und mein Geburtsdatum. Nachdem ich festgestellt habe, dass sich genau die Leute von früher dort aufhalten, mit denen man eh nichts zu tun haben wollte, war die Geschichte für mich erledigt. Übrigens habe ich dort drei alte Freunde dort gefunden, die sind inzwischen auch nicht mehr aktiv bei FB.
    So sind dort wohl nur die Jungen und die sonst im echten Leben zu kurz gekommenen noch dort. Die lassen sich schon von einem Fussballspiel beeinflussen oder der Wahl eines Versprechers in den USA.

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    Gestern war Vatertag, vielleicht habe ich aufgrund der Nachwirkungen das Wort dort zu oft benutzt ;-)

    Gestern war Vatertag, vielleicht habe ich aufgrund der Nachwirkungen das Wort dort zu oft benutzt ;-)

  3. Gestern war Vatertag, vielleicht habe ich aufgrund der Nachwirkungen das Wort dort zu oft benutzt ;-)

  4. Was wir "eigentlich" wollen ist doch immer Offline - Online ist nur das Vehikel dazu. Wir wollen geliebt und respektiert werden, wir wollen möglichst viele schöne Dinge erleben. Flirttaugliche Profile, Filmempfehlungen, kluge Kommentare - das alles dient dazu diese "Offline" Effekte herbeizuführen.

    Was die Untersuchungen angeht: Klar sind große Datenmengen des Statistikers Traum - aber man muss sich ja auch bewusst sein, dass die Grundgesamtheit in diesem Fal z.B. nicht "Die Deutschen" sind , sondern die aktiven(!) deutschen Facebook-nutzer. Von den FB-Äußerungen dieser Gruppe 1:1 auf "Die Deutschen" zu schließen ist besonders unter statistischen Gesichtspunkten nicht seriös.

    Auch lässt das Onlineprofil viele Dinge die im Alltag eine Rolle spielen ja auch unberücksichtigt - von den Leuten vielleicht mal abgesehen die jede Kleinigkeit ("Habe eine Banane gegessen - schmeckte Scheiße") online stellen.

    Der Aussagekraft des "Facebook Happiness Index" misstraue ich daher ebenfalls - zumal: mal ehrich Leute: War Obames Präsidentenwahl wirklich schöner als das 4:2 gegen England???

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    "Was die Untersuchungen angeht: Klar sind große Datenmengen des Statistikers Traum - aber man muss sich ja auch bewusst sein, dass die Grundgesamtheit in diesem Fal z.B. nicht "Die Deutschen" sind , sondern die aktiven(!) deutschen Facebook-nutzer. Von den FB-Äußerungen dieser Gruppe 1:1 auf "Die Deutschen" zu schließen ist besonders unter statistischen Gesichtspunkten nicht seriös."

    Soweit ich weiß, gibt es mittlerweile 20 Mio. Deutsche, die bei Facebook Mitglied sind. Bedenken Sie eines: andere Studien und Umfragen, wie z. B. Sonntagsfrage etc. pp. arbeiten mit vieeeel kleineren Stichproben, die dann als repräsentativ verkauft werden. Wenn Sie also Bedenken haben, inwiefern 20 Mio. deutsche Facebooknutzer repräsentativ für 80 Mio. Deutsche insgesamt sein können, dann müssten Sie folgerichtig auch allen anderen empirischen Untersuchungen mit kleineren Stichproben misstrauen, also der Inferenzstatistik im Allgemeinen.

    Inwieweit auf Facebook gelogen wird und die dortigen Daten überhaupt aussgekräftig bezogen auf die Facebooknutzer selbst sind - nun, das ist eine andere Frage, die ich auch nicht beantworten kann. Aber FALLS die FB- Daten aussagekräftig im Bezug auf die Nutzer sind, dann sind sie auch aussagekräftig im Bezug auf "die Deutschen", bei einer Stichprobe von 20 Mio.

    "Was die Untersuchungen angeht: Klar sind große Datenmengen des Statistikers Traum - aber man muss sich ja auch bewusst sein, dass die Grundgesamtheit in diesem Fal z.B. nicht "Die Deutschen" sind , sondern die aktiven(!) deutschen Facebook-nutzer. Von den FB-Äußerungen dieser Gruppe 1:1 auf "Die Deutschen" zu schließen ist besonders unter statistischen Gesichtspunkten nicht seriös."

    Soweit ich weiß, gibt es mittlerweile 20 Mio. Deutsche, die bei Facebook Mitglied sind. Bedenken Sie eines: andere Studien und Umfragen, wie z. B. Sonntagsfrage etc. pp. arbeiten mit vieeeel kleineren Stichproben, die dann als repräsentativ verkauft werden. Wenn Sie also Bedenken haben, inwiefern 20 Mio. deutsche Facebooknutzer repräsentativ für 80 Mio. Deutsche insgesamt sein können, dann müssten Sie folgerichtig auch allen anderen empirischen Untersuchungen mit kleineren Stichproben misstrauen, also der Inferenzstatistik im Allgemeinen.

    Inwieweit auf Facebook gelogen wird und die dortigen Daten überhaupt aussgekräftig bezogen auf die Facebooknutzer selbst sind - nun, das ist eine andere Frage, die ich auch nicht beantworten kann. Aber FALLS die FB- Daten aussagekräftig im Bezug auf die Nutzer sind, dann sind sie auch aussagekräftig im Bezug auf "die Deutschen", bei einer Stichprobe von 20 Mio.

    • Mari_
    • 03.06.2011 um 9:10 Uhr

    Ich sehe da ja schon zwei methodische Probleme...

    (1) die Facebook-Nutzer aus Deutschland auf "Deutschland" zu beziehen. Die oben zitierten Ereignisse (Tod des amerikanischen Schauspielers, Wahl von Obama) lassen vermuten, dass es sich eher um eine Gruppe von Leuten mit einem gewissen Interesse an den USA handelt. Facebook ist ja auch eine amerikanische Website.

    (2) Auf der verlinkten Seite des Happiness-Index steht, dass Neujahr, Muttertag, Ostern und so weiter besonders "glückliche" Tage gewesen sein sollen... naja, wenn der tolle Index Wörter wie "happy" und "froh" zählt, ist das kein Wunder, den an diesen Tagen wird per Status doch ständig "Happy Easter", "Happy was auch immer" gewünscht. Das man dann wirklich besonders glücklich ist, heißt das nicht. Das sind nur Floskeln. Das könnte bei anderen Tagen genauso sein, dass da nur Floskeln wiederholt werden, die nichts über den wirklichen Gefühlszustand aussagen.

  5. 7. @Lupo

    "Was die Untersuchungen angeht: Klar sind große Datenmengen des Statistikers Traum - aber man muss sich ja auch bewusst sein, dass die Grundgesamtheit in diesem Fal z.B. nicht "Die Deutschen" sind , sondern die aktiven(!) deutschen Facebook-nutzer. Von den FB-Äußerungen dieser Gruppe 1:1 auf "Die Deutschen" zu schließen ist besonders unter statistischen Gesichtspunkten nicht seriös."

    Soweit ich weiß, gibt es mittlerweile 20 Mio. Deutsche, die bei Facebook Mitglied sind. Bedenken Sie eines: andere Studien und Umfragen, wie z. B. Sonntagsfrage etc. pp. arbeiten mit vieeeel kleineren Stichproben, die dann als repräsentativ verkauft werden. Wenn Sie also Bedenken haben, inwiefern 20 Mio. deutsche Facebooknutzer repräsentativ für 80 Mio. Deutsche insgesamt sein können, dann müssten Sie folgerichtig auch allen anderen empirischen Untersuchungen mit kleineren Stichproben misstrauen, also der Inferenzstatistik im Allgemeinen.

    Inwieweit auf Facebook gelogen wird und die dortigen Daten überhaupt aussgekräftig bezogen auf die Facebooknutzer selbst sind - nun, das ist eine andere Frage, die ich auch nicht beantworten kann. Aber FALLS die FB- Daten aussagekräftig im Bezug auf die Nutzer sind, dann sind sie auch aussagekräftig im Bezug auf "die Deutschen", bei einer Stichprobe von 20 Mio.

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    Antwort auf "Was wir wollen..."
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    ... Facebook wird von einer ganz bestimmten Gruppe genutzt.
    Viele haben sich dort angemeldet, eigentlich die meisten die ich kenne, nur nutzt es keiner/kaum einer mehr.
    Übrig geblieben sind die "ich mach mir gerade einen Kaffee" Poster. Da das nunmal Menschen in meinem Alter nicht unbedingt interessiert, bewegt man sich nicht mehr auf Facebook.
    So kann eine Gruppe von 1000 Menschen mit bestimmten Auswahlkriterien representativer sein, als eine Gruppe von (angeblichen) 20.000.000 Selbstdarstellern.

    ... Facebook wird von einer ganz bestimmten Gruppe genutzt.
    Viele haben sich dort angemeldet, eigentlich die meisten die ich kenne, nur nutzt es keiner/kaum einer mehr.
    Übrig geblieben sind die "ich mach mir gerade einen Kaffee" Poster. Da das nunmal Menschen in meinem Alter nicht unbedingt interessiert, bewegt man sich nicht mehr auf Facebook.
    So kann eine Gruppe von 1000 Menschen mit bestimmten Auswahlkriterien representativer sein, als eine Gruppe von (angeblichen) 20.000.000 Selbstdarstellern.

  6. ... Facebook wird von einer ganz bestimmten Gruppe genutzt.
    Viele haben sich dort angemeldet, eigentlich die meisten die ich kenne, nur nutzt es keiner/kaum einer mehr.
    Übrig geblieben sind die "ich mach mir gerade einen Kaffee" Poster. Da das nunmal Menschen in meinem Alter nicht unbedingt interessiert, bewegt man sich nicht mehr auf Facebook.
    So kann eine Gruppe von 1000 Menschen mit bestimmten Auswahlkriterien representativer sein, als eine Gruppe von (angeblichen) 20.000.000 Selbstdarstellern.

    Antwort auf "@Lupo"
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    und in welcher Intention, das kann ich Ihnen auch nicht sagen. Ich selbst bin dort nämlich auch nicht angemeldet (war ich noch nie). Aber bei 20 Mio. von einer "ganz bestimmten" Gruppe zu sprechen, na ich weiß nicht. Ich habe durchaus schon von dem ein oder anderen Rentner gehört, der FB nutzt. Also ich vermute mal, dass die Gruppe der User heterogener ist, als man meinen sollte.

    Unabhängig davon, ob Rückschlüsse auf "die Deutschen" möglich sind oder nicht, so hat man zumindest Daten von 20 Mio. Deutschen, also rund einem Viertel der Bevölkerung. Ich kann schon verstehen, dass das für Forscher wie Weihnachten ist.

    und in welcher Intention, das kann ich Ihnen auch nicht sagen. Ich selbst bin dort nämlich auch nicht angemeldet (war ich noch nie). Aber bei 20 Mio. von einer "ganz bestimmten" Gruppe zu sprechen, na ich weiß nicht. Ich habe durchaus schon von dem ein oder anderen Rentner gehört, der FB nutzt. Also ich vermute mal, dass die Gruppe der User heterogener ist, als man meinen sollte.

    Unabhängig davon, ob Rückschlüsse auf "die Deutschen" möglich sind oder nicht, so hat man zumindest Daten von 20 Mio. Deutschen, also rund einem Viertel der Bevölkerung. Ich kann schon verstehen, dass das für Forscher wie Weihnachten ist.

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