China "In Windeseile Geld machen"

Die neuesten Boten der Globalisierung: 100.000 Afrikaner leben in der chinesischen Handelsmetropole Guangzhou.

»Geh nicht nach China«, sagten die Nachbarn in Mali, »dort essen sie Schlangen, Insekten, Menschen und Hunde.« Thierno Abdoul Aziz Ly hörte nicht auf sie. Hatte er, 24, Absolvent der Rechtswissenschaften, ehrgeizig und schnell, nicht alles versucht? Nach Kongo war er gegangen, nach Angola und nach Libyen, er wollte nach Europa, doch Europa wollte ihn nicht. Vier Mal hatte er bei der französischen Botschaft den Antrag für ein Studentenvisum ausgefüllt, vier Mal kam eine Absage zurück.

»Versuch’s in China«, sagte ein Freund. »In China kannst du in Windeseile Geld machen.«

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Über China wusste Ly genau so viel: Es ist das Land, aus dem die Dinge kommen. Allen in seiner Heimatstadt Kayes, sechs Millionen Einwohner, die zweitgrößte Stadt Malis, war das klar. Dreht man den Kragen eines T-Shirts um, findet man dort das Made in China-Label, man liest es auf Stereoanlagen, Traktoren und Windeln, künstlichen Nägeln und Büstenhaltern. »Seit 1999 importieren wir fast alles aus China«, sagt Ly, »vorher kamen die Dinge aus Europa.« Nur aus Mali stammen sie fast nie, denn in Mali wird außer Waren in Handarbeit fast nichts produziert. Das führt zu einem eigenartigen Ergebnis: In einem armen Land sind die Dinge besonders teuer.

Ly kaufte ein Flugticket in die südchinesische Handelsmetropole Guangzhou, fest entschlossen, ein businessman zu werden. In der Tasche trug er sein Startkapital, 5.000 Dollar. Er würde jeden Renminbi dreimal umdrehen müssen. Er stieg in einem der billigen Hotels in der Nähe der Xiaobei-Straße ab, dort, wo sich Guangzhou plötzlich zu einer Art Vereinten Nationen des Handels verwandelt. Menschen jeder Hautfarbe ziehen vorbei, Afrikaner aller Länder versammeln sich hier, Männer in Dscheballa, komplett verschleierte Frauen neben solchen in kürzesten Miniröcken, Araber und Chinesen, Uiguren und Türken, Russen und Europäer. Und alle wollen das Gleiche: kaufen und verkaufen zum besten Preis. Im Angebot: die halbe Welt. Echthaar aus Brasilien, von Chinesen an Afrikaner verkauft, umgerechnet 24 Euro der Schopf, afrikanische Kutten und Stoffe, in China produziert, Fernseher und Schönheitsoperationen, Rohrreiniger und Hochzeitskleider, Wundersteine, die man auf Wasserzähler legt, um die Uhr magisch zu stoppen. Neben Brathähnchen wartet die käufliche Liebe, an jeder Ecke kauert einer, der in einem Pidgin aus Englisch und Chinesisch »Kaufkaufkauf« ins Handy brüllt. Kommuniziert wird mit Gesten und Taschenrechnern, der Taschenrechner ist die Lingua franca Guangzhous. Wer frisch hierherkommt, der wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, so wunderbar kreischbunt und piepend ist die Welt des Südsüdhandels.

Guangzhou ist die chinesische Hauptstadt der Afrikaner. Es gibt Viertel, die fast nur von ihnen bevölkert werden, man findet afrikanische Klubs und Restaurants, Geschäfte und Friseure. In den achtziger Jahren kamen die ersten, von 1998 an wurden es immer mehr, die Asienkrise hatte gerade Thailand erschüttert, hier kauften afrikanische Geschäftsleute früher bevorzugt ein. Sie siedelten sich um jenen Ort an, der schon bald zum Zentrum afrikanischen Lebens werden sollte: einen Wohnblock, umtost vom Verkehr, der auf den ambitionierten Namen Tianxiu hört, Eleganz des Himmels. Mittlerweile leben 20.000 Afrikaner legal in der 10-Millionen-Stadt Guangzhou, die Illegalen und Kurzzeitbesucher mit eingerechnet erreicht ihre Zahl etwa 100.000. In der Nähe von Guangzhou finden die afrikanischen Händler Fabriken, in denen sie alles nur Denkbare ordern können. Hier, im Süden Chinas, befindet sich die Werkstatt der Welt.

Die Afrikaner in Guangzhou, das ist die andere Seite der von der chinesischen Regierung beschworenen afrikanisch-chinesischen Freundschaft. Seit Anfang der Jahrtausendwende investieren chinesische staatliche Rohstoffkonzerne in die wertvollen Rohstoffe des anderen Erdteils. Ihnen folgten Privatunternehmen aus Telekommunikation, Agrobusiness und Textil und schließlich unzählige Kleinhändler. Mittlerweile hat der chinesisch-afrikanische Handel die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten. Die Chinesen bauen in Afrika gewaltige Infrastrukturprojekte, leisten Entwicklungshilfe, ohne dies an politische Auflagen zu knüpfen. Was die afrikanischen Eliten freut, sorgt im Westen für Kritik, kuschelt Peking doch auch mit Schurkenregimen wie jenem im Sudan.

In Afrika wird das Engagement Chinas ambivalent betrachtet. Die einen freuen sich über den Aufschwung der Wirtschaft, die neuen Produkte und Dienstleistungen, andere klagen über einen »gelben Kolonialismus«, der die Rohstoffe des Kontinents ausbeute, ohne viele Arbeitsplätze zu schaffen. Die kenianische Tageszeitung Nairobi schreibt: »China hat eine Afrikapolitik, aber Afrika keine Chinapolitik.«

Die Afrikaner in Guangzhou jedenfalls kamen von selbst, ohne die Hilfe von Regierungsprogrammen. Bevorzugt werden sie nicht, für Afrikaner ist es schwieriger, Geschäftsvisa zu bekommen als für Europäer oder Amerikaner. Auch werden sie schärfer kontrolliert, da nicht wenige in die Illegalität abtauchen, weil sie sich ohne gültiges Visum in China aufhalten.

Ly sitzt in jenem Café im Erdgeschoss des Tianxiu-Gebäudes, in dem sich die businessmen and -women treffen. Es einfach nur ein Café zu nennen wäre grob untertrieben. Hier zeigt man sich und wird gesehen, hört man, wer wo welchen Fang gemacht hat, spricht man bei geschmortem Fisch übers Geschäft, präsentiert man den Kunden die neuesten Jeansmodelle, die umständlich aus Plastiktüten befördert und auf dem Tisch ausgebreitet werden.

Die Besucher des Cafés teilen sich in drei Spezies. Da sind die alten Hasen, die seit Jahren hier leben, über ein weitverzweigtes Vetriebsnetz gebieten, Abnehmer in unzähligen afrikanischen Staaten bedienen. Man erkennt sie an ihrer Lässigkeit, an der Selbstverständlichkeit, mit der sie den teuersten Fisch bestellen und alle am Tisch dazu einladen. Einige haben sich bereits Villen in den Vororten gekauft. Dann sind da jene, die auf Stippvisite sind, um einen Container voller Schuhe, Spielzeug, Computer zu laden. Und die Neuankömmlinge, die kleinen Fische, die um jeden Renminbi bangen, stundenlang vor einem Glas Orangensaft sitzen, in der Hoffnung, dass einer sie einladen möge.

Vor fünf Jahren war Ly einer von ihnen, ein Anfänger, ein Greenhorn. Sein erster Fang waren Handys, Samsung und Motorola. Er investierte 4.000 seiner 5.000 Dollar, daheim verkaufte er sie für 7.800 Dollar. Mittlerweile ist Ly 30 und ein gemachter Mann. Auf den ersten Blick könnte man ihn für einen Designer halten, Brille mit Holzrahmen, das neueste Modell, kariertes Hemd, dezente Silberkette, iPhone und iPad, er zeigt darauf die Fotos der Hochzeit mit seiner Hongkonger Frau, einer Journalistin. Ganz in Weiß gekleidet, schauen sie sich am Strand von Sydney tief in die Augen.

China, sagt Ly, »hat mein Leben verändert«. Gemeinsam mit sieben Geschäftspartnern, man nennt sie hier »Brüder«, macht er in Handys, Kleidung, Fernseher und Fernsehbatterien. Ly und seine Brüder suchen geeignete chinesische Firmen und vermitteln den Kontakt an ihre Kunden, die aus Mali, Kongo, Angola und Paris anreisen. Die chinesische Firma zahlt ihnen dafür Provision. Nebenbei vermietet Ly in seine Heimat alle Arten von Maschinen: Baumaschinen und Eismaschinen, Betonmischer und Ziegelmacher, man kann sie tageweise mieten. Gerade wartet er darauf, dass sein Hersteller ihm die 800 Paar Lederschuhe liefert, die er bestellt hat, 800 Paar Schuhe für 8.000 Dollar. »Verkaufen kann ich sie für 20 bis 30 Dollar das Paar.« Kopien? Natürlich seien das Kopien, sagt Ly und lacht. »Ohne Kopien könnten die Chinesen ihren Laden dichtmachen.«

Nach Europa, sagt Ly, wolle er nicht mehr, höchstens im Urlaub, im Sommer wird er mit seiner Frau hinfliegen. »Europa«, sagt Ly, »ist schlecht für deine Gesundheit. Du malochst und schuftest, machst deinen Körper kaputt, und was verdienst du? So gut wie nichts. Europa respektiert dich nicht.« Sein Bruder arbeite in Paris, seit zwölf Jahren schon, was er genau mache, wolle er nicht sagen, »wahrscheinlich arbeitet er auf einer Baustelle«. Er wolle jetzt auch nach China kommen. Es gebe nichts zu idealisieren, sagt Ly, auch in China gebe es Diskriminierung. Oft sei es ihm passiert, dass er in einem Café, in der U-Bahn Platz nehme und keiner setze sich neben ihn, weil die Chinesen glaubten, dass Afrikaner nicht gut röchen. »Und doch: Wenn du Geschäfte machst, respektieren dich die Menschen mehr, als wenn du für sie arbeitest.«

Die afrikanisch-chinesische Freundschaft teilen nicht alle im Volk. Nicht selten hört man in China Rassistisches über Afrikaner. »Der ist so schwarz, dass man kein Loch hineinschießen könnte.« Afrikanische Geschäftsleute erzählen, dass sie in der Provinz fassungslos angestarrt würden. In Guangzhou aber lebt man relativ friedlich nebeneinanderher. Freundschaften, Mischehen, wirkliches Verständnis findet man selten.

Doch es reicht zum Geschäftemachen. Im Canaan Market gibt es den großen Auftritt für wenig Geld: Glitzeranzüge, Schuhe aus falschem Schlangenleder, Kopien der Kopien der Kopien. Chinesischer Pop verwebt sich mit nigerianischem, hinter der weißen Schaufensterpuppe, die einen Anzug trägt, steht ein chinesischer Verkäufer, der ihn an einen Afrikaner verkauft. Vivian Buteraba, Schuhverkäuferin, ist gerade aus Uganda gekommen, einem armen Land.

In Uganda wird fast nichts produziert, und für die Entwicklung der Volkswirtschaft dürfte es keinen großen Unterschied machen, ob Schuhe nun aus Paris oder Guangzhou kommen. Immerhin, sagt Buteraba, bekomme man jetzt anständige Ware. »Früher haben wir gebrauchte Schuhe aus europäischen Kleiderspenden gekauft. Umgerechnet etwa 5 Euro für ein Paar, das man für 7,80 Euro weiterverkaufen konnte. In China zahlen wir etwa 10 Euro und können sie für 18 Euro weiterverkaufen.« Die Weltwirtschaft, sie sieht aus Guangzhouer Sicht so aus: Das Design stammt aus den USA oder Europa. Gefertigt wird in China. Und die Käufer sind Afrikaner.

Buteraba fasziniert, dass die Chinesen fünf Straßen übereinander bauen können. »In Uganda gibt es kaum eine geteerte Straße.« Dort seien die Frauen die Geschäftsleute, sagt Buteraba, die Männer taugten nichts. Kümmerten sich nicht um ihre Kinder, weshalb die Frauen alles machen müssten. Sie, die 34 ist, musste ihre Kinder, 17,14 und 6, alleine aufziehen. Ohne Ausbildung. »Ich musste von der Schule, weil ich schwanger wurde. Vergewaltigt während der ersten Periode.«

Buteraba geht zum Friseursalon, um ihre Geschäftspartnerin, »die Schwester«, abzuholen. Ein paar Minuten lang ergeht sich der Laden in großem Hallo, denn soeben hat Buteraba ihre Friseurin aus Kampala entdeckt. »Ach«, sagt sie, »in Guangzhou trifft man sich einfach.«

 
Leser-Kommentare
  1. 1. 6 Mio?

    Laut wikipedia hat Kayes knapp 130.000 Einwohner. Selbst die Provinz Kayes hat nur 2 Mio. Mit 6 Mio Einwohnern wäre Kayes fast so groß wie Guangzhou!:-)

  2. Das ist das Argument ?
    Ernsthaft, genau dasselbe hätte er auch in Europa machen können und kaum einer würde ihn schief anschauen (ausser denen die meinen "sowas häts beim Führer nicht gegeben" aber die sterben aus).

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    die sterben also aus. Dann sehen Sie mal hier:

    http://www.zeit.de/2008/2...

    hier:

    http://de.wikipedia.org/w...

    und hier:

    http://opfer-rechter-gewa...

    Ich glaube nicht, daß sich das Thema so einfach erledigt hat. Sie haben auch nicht richtig gelesen ("...hätte er auch hier haben können"), der Herr hatte kein Visum bekommen, obwohl er es viermal versucht hatte in der EU.

    Danke an Frau Köckritz für die Beschreibung eines bunten Treibens, daß man von hier aus so nicht vermutet hätte (China beutet Afrika und die Afrikaner nur aus, s. Besuch von Clinton in Sambia und ihre heuchlerischen Äußerungen).

    Dieser Satz hat mich aber dann doch sehr gestört:
    "Freundschaften, Mischehen, wirkliches Verständnis findet man selten."
    Das habe ich noch von keiner Minderheit irgendwo auf der Welt gehört, daß dem Umkehrschluß spontan zugestimmt werden kann:
    "Freundschaften, Mischehen, wirkliches Verständnis findet man häufig."
    Habe ich den Unterton des Artikels doch nicht richtig herausgehört? Hmmm

    "Das ist das Argument ?
    Ernsthaft, genau dasselbe hätte er auch in Europa machen können und kaum einer würde ihn schief anschauen (ausser denen die meinen "sowas häts beim Führer nicht gegeben" aber die sterben aus)."

    Genau das selbe könnte er eben in Europa NICHT machen. Wirklich, Leute wie sie machen einen fassungslos. Denn sie haben einfach keine Ahnung, wovon sie überhaupt sprechen. Das sie ihre Gestrigkeit noch mit einem "Führer"-Seitenhieb als Sahnehäubchen garnieren, ist nicht überraschend und demonstriert die wahren Verhältnisse im 21 Jahrhundert.
    Auf der einen Seite die Chinesen, fleissig und ehrgeizig, pragmatisch.
    Auf der anderen seite wohlstandsverwöhnte, satte Europäische Jugendliche, die sich in Antifaclubs und irgendwelchen Hausbesetzergruppen oder sonstwas engagieren, alles was sie kennen, und wofür sich zu arrangieren sie zu bereit sind, sind irgendwelche alternativen Projekte, hauptsache man kann hinterher irgendjemanden ans Bein pissen, weil er ja so ein Nazi ist, oder weil er sein hart erarbeitetes Geld nicht an die ganzen Langschläfer und vollzeitdiskuttierer verschenken will.
    Aber richtige Arbeit, etwas produktives tun? Nein, wir sind doch Europäer, laßt uns Sozilogie studieren und anderen Vorschriften machen, welche Terminologie unter "antifaschistischen" Gesichtspunkten vertretbar ist!
    In China hingegen arbeitet man als junger Mensch, und das tut nicht nur dem einzelnen, sondern auch dem Land gut!

    die sterben also aus. Dann sehen Sie mal hier:

    http://www.zeit.de/2008/2...

    hier:

    http://de.wikipedia.org/w...

    und hier:

    http://opfer-rechter-gewa...

    Ich glaube nicht, daß sich das Thema so einfach erledigt hat. Sie haben auch nicht richtig gelesen ("...hätte er auch hier haben können"), der Herr hatte kein Visum bekommen, obwohl er es viermal versucht hatte in der EU.

    Danke an Frau Köckritz für die Beschreibung eines bunten Treibens, daß man von hier aus so nicht vermutet hätte (China beutet Afrika und die Afrikaner nur aus, s. Besuch von Clinton in Sambia und ihre heuchlerischen Äußerungen).

    Dieser Satz hat mich aber dann doch sehr gestört:
    "Freundschaften, Mischehen, wirkliches Verständnis findet man selten."
    Das habe ich noch von keiner Minderheit irgendwo auf der Welt gehört, daß dem Umkehrschluß spontan zugestimmt werden kann:
    "Freundschaften, Mischehen, wirkliches Verständnis findet man häufig."
    Habe ich den Unterton des Artikels doch nicht richtig herausgehört? Hmmm

    "Das ist das Argument ?
    Ernsthaft, genau dasselbe hätte er auch in Europa machen können und kaum einer würde ihn schief anschauen (ausser denen die meinen "sowas häts beim Führer nicht gegeben" aber die sterben aus)."

    Genau das selbe könnte er eben in Europa NICHT machen. Wirklich, Leute wie sie machen einen fassungslos. Denn sie haben einfach keine Ahnung, wovon sie überhaupt sprechen. Das sie ihre Gestrigkeit noch mit einem "Führer"-Seitenhieb als Sahnehäubchen garnieren, ist nicht überraschend und demonstriert die wahren Verhältnisse im 21 Jahrhundert.
    Auf der einen Seite die Chinesen, fleissig und ehrgeizig, pragmatisch.
    Auf der anderen seite wohlstandsverwöhnte, satte Europäische Jugendliche, die sich in Antifaclubs und irgendwelchen Hausbesetzergruppen oder sonstwas engagieren, alles was sie kennen, und wofür sich zu arrangieren sie zu bereit sind, sind irgendwelche alternativen Projekte, hauptsache man kann hinterher irgendjemanden ans Bein pissen, weil er ja so ein Nazi ist, oder weil er sein hart erarbeitetes Geld nicht an die ganzen Langschläfer und vollzeitdiskuttierer verschenken will.
    Aber richtige Arbeit, etwas produktives tun? Nein, wir sind doch Europäer, laßt uns Sozilogie studieren und anderen Vorschriften machen, welche Terminologie unter "antifaschistischen" Gesichtspunkten vertretbar ist!
    In China hingegen arbeitet man als junger Mensch, und das tut nicht nur dem einzelnen, sondern auch dem Land gut!

  3. 3. Soso,

    die sterben also aus. Dann sehen Sie mal hier:

    http://www.zeit.de/2008/2...

    hier:

    http://de.wikipedia.org/w...

    und hier:

    http://opfer-rechter-gewa...

    Ich glaube nicht, daß sich das Thema so einfach erledigt hat. Sie haben auch nicht richtig gelesen ("...hätte er auch hier haben können"), der Herr hatte kein Visum bekommen, obwohl er es viermal versucht hatte in der EU.

    Danke an Frau Köckritz für die Beschreibung eines bunten Treibens, daß man von hier aus so nicht vermutet hätte (China beutet Afrika und die Afrikaner nur aus, s. Besuch von Clinton in Sambia und ihre heuchlerischen Äußerungen).

    Dieser Satz hat mich aber dann doch sehr gestört:
    "Freundschaften, Mischehen, wirkliches Verständnis findet man selten."
    Das habe ich noch von keiner Minderheit irgendwo auf der Welt gehört, daß dem Umkehrschluß spontan zugestimmt werden kann:
    "Freundschaften, Mischehen, wirkliches Verständnis findet man häufig."
    Habe ich den Unterton des Artikels doch nicht richtig herausgehört? Hmmm

    Antwort auf "........"
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    wäre denn diese Liste?

    http://de.wikipedia.org/w...

    Ist's ein Virus oder einfach nur Mittelalter. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen ... und aus dem einzigen Kulturland auf der Welt hätte ich andere Berichte.

    Das Bild über dem Artikel ist auch nicht Ausdruck besonderer Fortsdchrittlichkeit. Die meisten dieser seelenlosen Betonklötze stehen zum größten Teil leer, weil der normale Chinese sie nicht kaufen kann. Und wenn es ums Geschäft geht, verkauft der Chinese auch seine Oma, woraus folgt, dass er den Afrikaner akzeptiert, wenn eben ein Gschäftle droht ... ansonsten ist der Chinese ein unverbesserlicher Rassist und Chauvinist, besonders auf dem Land. Aber das gilt nicht nur für Afrikaner, sondern ebenso für Inder oder Pakistani.

    Der Artikel idealisiert und Afrika als Ganzes sollte die Augen offen halten, denn was die Kolonialisten aus China einmal okkupiert haben, wollen sie auch behalten und scheuen keine Mittel, dieses auch durchzusetzen. Die Tibeter und die Uiguren können ganze Opern darüber singen.

    Gnadenlose Ausbeutung des eigenen Volkes, das ist in China Programm. Wer kauft und exportiert was produziert wird, wer nicht fragt, wie es entstand und wie viele bei der Herstellung krepieren ist alle Zeit willkommen. Jede Hinterfragung ist Einmischung in die inneren Angelegenheiten und wird sanktioniert.
    KH

    wäre denn diese Liste?

    http://de.wikipedia.org/w...

    Ist's ein Virus oder einfach nur Mittelalter. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen ... und aus dem einzigen Kulturland auf der Welt hätte ich andere Berichte.

    Das Bild über dem Artikel ist auch nicht Ausdruck besonderer Fortsdchrittlichkeit. Die meisten dieser seelenlosen Betonklötze stehen zum größten Teil leer, weil der normale Chinese sie nicht kaufen kann. Und wenn es ums Geschäft geht, verkauft der Chinese auch seine Oma, woraus folgt, dass er den Afrikaner akzeptiert, wenn eben ein Gschäftle droht ... ansonsten ist der Chinese ein unverbesserlicher Rassist und Chauvinist, besonders auf dem Land. Aber das gilt nicht nur für Afrikaner, sondern ebenso für Inder oder Pakistani.

    Der Artikel idealisiert und Afrika als Ganzes sollte die Augen offen halten, denn was die Kolonialisten aus China einmal okkupiert haben, wollen sie auch behalten und scheuen keine Mittel, dieses auch durchzusetzen. Die Tibeter und die Uiguren können ganze Opern darüber singen.

    Gnadenlose Ausbeutung des eigenen Volkes, das ist in China Programm. Wer kauft und exportiert was produziert wird, wer nicht fragt, wie es entstand und wie viele bei der Herstellung krepieren ist alle Zeit willkommen. Jede Hinterfragung ist Einmischung in die inneren Angelegenheiten und wird sanktioniert.
    KH

  4. "Das ist das Argument ?
    Ernsthaft, genau dasselbe hätte er auch in Europa machen können und kaum einer würde ihn schief anschauen (ausser denen die meinen "sowas häts beim Führer nicht gegeben" aber die sterben aus)."

    Genau das selbe könnte er eben in Europa NICHT machen. Wirklich, Leute wie sie machen einen fassungslos. Denn sie haben einfach keine Ahnung, wovon sie überhaupt sprechen. Das sie ihre Gestrigkeit noch mit einem "Führer"-Seitenhieb als Sahnehäubchen garnieren, ist nicht überraschend und demonstriert die wahren Verhältnisse im 21 Jahrhundert.
    Auf der einen Seite die Chinesen, fleissig und ehrgeizig, pragmatisch.
    Auf der anderen seite wohlstandsverwöhnte, satte Europäische Jugendliche, die sich in Antifaclubs und irgendwelchen Hausbesetzergruppen oder sonstwas engagieren, alles was sie kennen, und wofür sich zu arrangieren sie zu bereit sind, sind irgendwelche alternativen Projekte, hauptsache man kann hinterher irgendjemanden ans Bein pissen, weil er ja so ein Nazi ist, oder weil er sein hart erarbeitetes Geld nicht an die ganzen Langschläfer und vollzeitdiskuttierer verschenken will.
    Aber richtige Arbeit, etwas produktives tun? Nein, wir sind doch Europäer, laßt uns Sozilogie studieren und anderen Vorschriften machen, welche Terminologie unter "antifaschistischen" Gesichtspunkten vertretbar ist!
    In China hingegen arbeitet man als junger Mensch, und das tut nicht nur dem einzelnen, sondern auch dem Land gut!

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    Was ist denn was richtiges tun? Richtig in Form von moralisch oder richtig in Form von was Sie für richtig erachten? Oder besser: Können Sie nicht einfach entscheiden, was denn etwas "Richtiges" ist? Bestimmt Jura oder Betriebswirtschaftslehre.. Total produktiv. Vielleicht dann doch Medizin?

    China tritt die Menschenrechte regelmäßig mit Füßen, aber die sind ja da so schön "fleissig und ehrgeizig, pragmatisch." Und Deutschland ist wegen der soziologiestudierenden, hausbesetzenden Antifa-Jugend dermaßen abgerutscht...

    Ah, eine Frage noch: Was meinen sie mit "irgendwelchen alternativen Projekten?"

    Was ist denn was richtiges tun? Richtig in Form von moralisch oder richtig in Form von was Sie für richtig erachten? Oder besser: Können Sie nicht einfach entscheiden, was denn etwas "Richtiges" ist? Bestimmt Jura oder Betriebswirtschaftslehre.. Total produktiv. Vielleicht dann doch Medizin?

    China tritt die Menschenrechte regelmäßig mit Füßen, aber die sind ja da so schön "fleissig und ehrgeizig, pragmatisch." Und Deutschland ist wegen der soziologiestudierenden, hausbesetzenden Antifa-Jugend dermaßen abgerutscht...

    Ah, eine Frage noch: Was meinen sie mit "irgendwelchen alternativen Projekten?"

  5. wäre denn diese Liste?

    http://de.wikipedia.org/w...

    Ist's ein Virus oder einfach nur Mittelalter. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen ... und aus dem einzigen Kulturland auf der Welt hätte ich andere Berichte.

    Das Bild über dem Artikel ist auch nicht Ausdruck besonderer Fortsdchrittlichkeit. Die meisten dieser seelenlosen Betonklötze stehen zum größten Teil leer, weil der normale Chinese sie nicht kaufen kann. Und wenn es ums Geschäft geht, verkauft der Chinese auch seine Oma, woraus folgt, dass er den Afrikaner akzeptiert, wenn eben ein Gschäftle droht ... ansonsten ist der Chinese ein unverbesserlicher Rassist und Chauvinist, besonders auf dem Land. Aber das gilt nicht nur für Afrikaner, sondern ebenso für Inder oder Pakistani.

    Der Artikel idealisiert und Afrika als Ganzes sollte die Augen offen halten, denn was die Kolonialisten aus China einmal okkupiert haben, wollen sie auch behalten und scheuen keine Mittel, dieses auch durchzusetzen. Die Tibeter und die Uiguren können ganze Opern darüber singen.

    Gnadenlose Ausbeutung des eigenen Volkes, das ist in China Programm. Wer kauft und exportiert was produziert wird, wer nicht fragt, wie es entstand und wie viele bei der Herstellung krepieren ist alle Zeit willkommen. Jede Hinterfragung ist Einmischung in die inneren Angelegenheiten und wird sanktioniert.
    KH

    Antwort auf "Soso,"
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    . .vorstellen, wirklich visualisieren. Wie dieser junge Mann in Afrika lebte und welche Perspektiven er dort hatte. Und was er jetzt erreicht hat und wie er leben kann. Welch eine Verbesserung.
    China ist natürlich ein totalitärer Staat, aber im Kohle machen ist man dort wohl total liberal.Da handelt man auf Augenhöhe.
    In Deutschland ist das anders, ich habe hier solche Leute erlebt, wie sie an den Standesorganisationen des Handels, den Vorschriften und ganz einfach an der festgefügten Front gescheitert sind. Kein Bein auf den Boden haben die bekommen.
    Und dieser Mann hat Recht, handelst du mit jemanden bist du in Augenhöhe, arbeitest du für jemanden, nun, bist du Arbeiter. Nur hier klappt das mit der Augenhöhe beim Handeln auch nicht.
    Und die sogenannten AntiFa Leute, die hier quasi als wirtschaftliche Totalschäden beschrieben werden. Ich sehe hier die rechten Jugendlichen, die ihre Euros für die letzte Kiste Bier zusammen werfen und solche Dummies sind, das sie in ihrer Verbohrtheit verharren und nichts auf die Reihe bekommen. Im Vergleich zu anderen sind das wirtschaftliche Totalschäden ohne positiven Einfluss auf unsrere Gesellschaft.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk

    . .vorstellen, wirklich visualisieren. Wie dieser junge Mann in Afrika lebte und welche Perspektiven er dort hatte. Und was er jetzt erreicht hat und wie er leben kann. Welch eine Verbesserung.
    China ist natürlich ein totalitärer Staat, aber im Kohle machen ist man dort wohl total liberal.Da handelt man auf Augenhöhe.
    In Deutschland ist das anders, ich habe hier solche Leute erlebt, wie sie an den Standesorganisationen des Handels, den Vorschriften und ganz einfach an der festgefügten Front gescheitert sind. Kein Bein auf den Boden haben die bekommen.
    Und dieser Mann hat Recht, handelst du mit jemanden bist du in Augenhöhe, arbeitest du für jemanden, nun, bist du Arbeiter. Nur hier klappt das mit der Augenhöhe beim Handeln auch nicht.
    Und die sogenannten AntiFa Leute, die hier quasi als wirtschaftliche Totalschäden beschrieben werden. Ich sehe hier die rechten Jugendlichen, die ihre Euros für die letzte Kiste Bier zusammen werfen und solche Dummies sind, das sie in ihrer Verbohrtheit verharren und nichts auf die Reihe bekommen. Im Vergleich zu anderen sind das wirtschaftliche Totalschäden ohne positiven Einfluss auf unsrere Gesellschaft.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk

  6. 6. Oha...

    Was ist denn was richtiges tun? Richtig in Form von moralisch oder richtig in Form von was Sie für richtig erachten? Oder besser: Können Sie nicht einfach entscheiden, was denn etwas "Richtiges" ist? Bestimmt Jura oder Betriebswirtschaftslehre.. Total produktiv. Vielleicht dann doch Medizin?

    China tritt die Menschenrechte regelmäßig mit Füßen, aber die sind ja da so schön "fleissig und ehrgeizig, pragmatisch." Und Deutschland ist wegen der soziologiestudierenden, hausbesetzenden Antifa-Jugend dermaßen abgerutscht...

    Ah, eine Frage noch: Was meinen sie mit "irgendwelchen alternativen Projekten?"

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    Natürlich, wir alle können uns auch gerne nur noch für sogeannnte "Menschenrechte" einsetzen. Nur wird das kaum noch wen interessieren, wenn Europa irgendwann in den nächsten Jahrzehnten politisch und vor allem wirtschaftlich völlig bedeutungslos ist, weil hier nichts mehr produziert wird, weil irgendwann am Anfang des 21. Jahrhunderts sich die europäische Jugend entschlossen hat, das nur noch wichtig ist, wo "Verein gegen die Diskriminierung von Asylanten" oder änliches draufsteht und der fleissige Rest ins Ausland abgewandert ist, wo es sich noch lohnt zu arfbeiten.
    Und in genau die Richtung geht es ja mit unserer HEIMAT.
    Wir sollten uns dann nicht wundern, wenn hier in Europa irgendwann ganz wer anders den Ton angibt, wäre das China, was auch immerhin eine Möglichkeit ist, wäre das sogar noch gut für Europa.

    Bin sowieso mittlerweile fast schon der Meinung, das es nicht mehr lohnt, sich für ein starkes, vernunftorientiertes Europa einzusetzen, aus dem Grunde, das in 90% der Fälle wo man offensichtliche Fakten anspricht, jemand ankommt und sich über die "politisch inkorrekte" Wortwahl, oder einfach das Aussprechen eben dieser simplen Fakten aufregt.
    Es nervt halt so langsam, wenn dauernd irgendein Besserwisser Gewehr bei Fuss steht, man könne dies und jenes nun aber mal garnicht sagen, weil blabla, irgend eine Randgruppe, zB. homosexuelle Landwirte, fühlten sich davon angeblich diskriminiert.

    Macht nur weiter so, Europäer!

    Natürlich, wir alle können uns auch gerne nur noch für sogeannnte "Menschenrechte" einsetzen. Nur wird das kaum noch wen interessieren, wenn Europa irgendwann in den nächsten Jahrzehnten politisch und vor allem wirtschaftlich völlig bedeutungslos ist, weil hier nichts mehr produziert wird, weil irgendwann am Anfang des 21. Jahrhunderts sich die europäische Jugend entschlossen hat, das nur noch wichtig ist, wo "Verein gegen die Diskriminierung von Asylanten" oder änliches draufsteht und der fleissige Rest ins Ausland abgewandert ist, wo es sich noch lohnt zu arfbeiten.
    Und in genau die Richtung geht es ja mit unserer HEIMAT.
    Wir sollten uns dann nicht wundern, wenn hier in Europa irgendwann ganz wer anders den Ton angibt, wäre das China, was auch immerhin eine Möglichkeit ist, wäre das sogar noch gut für Europa.

    Bin sowieso mittlerweile fast schon der Meinung, das es nicht mehr lohnt, sich für ein starkes, vernunftorientiertes Europa einzusetzen, aus dem Grunde, das in 90% der Fälle wo man offensichtliche Fakten anspricht, jemand ankommt und sich über die "politisch inkorrekte" Wortwahl, oder einfach das Aussprechen eben dieser simplen Fakten aufregt.
    Es nervt halt so langsam, wenn dauernd irgendein Besserwisser Gewehr bei Fuss steht, man könne dies und jenes nun aber mal garnicht sagen, weil blabla, irgend eine Randgruppe, zB. homosexuelle Landwirte, fühlten sich davon angeblich diskriminiert.

    Macht nur weiter so, Europäer!

  7. 7. blabla

    Natürlich, wir alle können uns auch gerne nur noch für sogeannnte "Menschenrechte" einsetzen. Nur wird das kaum noch wen interessieren, wenn Europa irgendwann in den nächsten Jahrzehnten politisch und vor allem wirtschaftlich völlig bedeutungslos ist, weil hier nichts mehr produziert wird, weil irgendwann am Anfang des 21. Jahrhunderts sich die europäische Jugend entschlossen hat, das nur noch wichtig ist, wo "Verein gegen die Diskriminierung von Asylanten" oder änliches draufsteht und der fleissige Rest ins Ausland abgewandert ist, wo es sich noch lohnt zu arfbeiten.
    Und in genau die Richtung geht es ja mit unserer HEIMAT.
    Wir sollten uns dann nicht wundern, wenn hier in Europa irgendwann ganz wer anders den Ton angibt, wäre das China, was auch immerhin eine Möglichkeit ist, wäre das sogar noch gut für Europa.

    Bin sowieso mittlerweile fast schon der Meinung, das es nicht mehr lohnt, sich für ein starkes, vernunftorientiertes Europa einzusetzen, aus dem Grunde, das in 90% der Fälle wo man offensichtliche Fakten anspricht, jemand ankommt und sich über die "politisch inkorrekte" Wortwahl, oder einfach das Aussprechen eben dieser simplen Fakten aufregt.
    Es nervt halt so langsam, wenn dauernd irgendein Besserwisser Gewehr bei Fuss steht, man könne dies und jenes nun aber mal garnicht sagen, weil blabla, irgend eine Randgruppe, zB. homosexuelle Landwirte, fühlten sich davon angeblich diskriminiert.

    Macht nur weiter so, Europäer!

    Antwort auf "Oha..."
  8. Wie kommen Sie zu dieser haltlosen Behauptung??? Zunächst müssen wir die Chinesen für ihr Engagement und Geschäftstüchtigkeit in Afrika bewundern.

    Wir finanzieren ein teures Entwicklungshilfeprogramm und wissen nicht weshalb. Bei der WM flog die Kanzlerin für ein Viertelfinalspiel nach Kapstadt, freute sich wie ein kleines Mädchen und flog wieder heim. Schlagzeile: Kanzlerin besuchte Spieler in der Kabine. In dieser Zeit verkaufen Chinesische Händler ganze Infrastrukturprojekte und schliessen Abkommen in Milliardenhöhe ab. VW hat den Vertrieb des alten Golf in SA eingestellt und völlig die Realitäten verkannt.

    Leider ist mit der chinesischen Geschäftstüchtigkeit ein massiver Abbau lokaler Beschäftigung verbunden. Nicht nur Mali führt chinesische Kleidung ein, obwohl die Arbeitskosten knapp über Null liegen dürften. In Südafrika hat die heimische Produktion von Textilien massiven Stellenabbau erlitten. Wo chinesische Firmen auftauchen, bringen sie ihre Arbeiter mit. Für jeden Afrikaner in China befinden sich zig Chinesen in Afrika, die das chinesische Handelssystem stützen.

    Aber sollte man China deshalb einen Vorwurf machen? China profitiert von der Einfallslosigkeit der Europäer, die immer noch nicht begriffen haben, daß sie der zunehmenden Flüchtlingswelle Direktinvestitionen in den afrikanischen Ländern entgegensetzen müssen.

    Währenddessen streiten deutsche Gelehrte (Sinn, Bofinger etc.) um verstaubte Theorien und Niebel &Co. gehen auf Lustreise.

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