Zimmermädchen »Manche Männer benehmen sich wie Tiere«
Seit der Affäre um Dominique Strauss-Kahn fragt sich die Welt, wie es in Hotels zugeht. Ein ehemaliges Zimmermädchen erzählt.
© NICHOLAS KAMM/AFP/Getty Images

Hotelangestellte stehen vor dem Gerichtsgebäude, in dem die Anhörung von Dominique Strauss-Kahn stattfindet.
ZEITmagazin: Sie haben fünf Jahre lang in Hotels gearbeitet, unter anderem in einem Berliner Vier-Sterne-Hotel. Sie waren Rezeptionistin, Zimmermädchen, Barfrau – und wollen anonym bleiben. Warum haben Sie aufgehört?
Zimmermädchen: Als Hotelfachfrau habe ich gelernt, wie Menschen wirklich sind. Ich wollte einen Beruf, der mich mit Menschen zusammenbringt. Mein Menschenbild hat gelitten. Oder sagen wir eher: mein Männerbild.
ZEITmagazin: Was haben Sie denn erfahren, was Sie nicht erfahren wollten?
Zimmermädchen: Männer wollen ihre Macht demonstrieren. Und dazu stauchen sie einen schon einmal zusammen, etwa weil angeblich das Licht im Zimmer nicht funktioniert oder der Schlüssel. Es funktioniert meistens natürlich doch. Und sie lügen, obwohl sie wissen, dass man weiß, dass sie lügen. Wissen Sie, wie es mit der Minibar läuft?
ZEITmagazin: Na, man zahlt, was man getrunken hat.
Zimmermädchen: Das denken die, die nicht so oft ins Hotel gehen. Viele Gäste bedienen sich aus der Minibar und behaupten hinterher, sie hätten nichts getrunken. Sie wissen, dass wir ihnen nicht widersprechen werden. Weil wir es nicht dürfen. Wir dürfen nicht sagen: »Aber Sie hatten doch offenbar zwei Bier und einen Whiskey.« Stattdessen sagen wir: »Natürlich, kein Problem«, und stornieren die Minibarkosten. Es ist sowieso immer alles »kein Problem«, alles macht man »gerne« und »natürlich«.
ZEITmagazin: Nutzen Gäste das Dienstleistungsverhältnis auch aus, um unanständige Angebote zu machen?
Zimmermädchen: Sehr regelmäßig, wenn man an der Bar arbeitet. Das Hotel weiß das natürlich und toleriert es. Ich kenne keine einzige ehemalige Kollegin, die sich je auf eine Anmache an der Bar eingelassen hätte. Aber obwohl die Erfolgsaussichten null sind, versucht es an jedem Abend mindestens einer.
ZEITmagazin: Wie ist es im Zimmerservice?
Zimmermädchen: Alle Frauen drücken sich. Wenn es geht, schickt man einen Mann. Aber das geht leider nicht immer, und so muss man doch manchmal hoch. Dabei hat man immer ein ungutes Gefühl. Man klopft und betritt einen Raum, den der Gast als seinen privaten betrachten soll. Sein privates Schlafzimmer. Und er betrachtet es so. Viele Männer saßen, wenn ich reinkam, nur in Boxershorts im Sessel. Man versucht dann, schnellstmöglich sein Tablett loszuwerden.
ZEITmagazin: Ist Ihnen mal was zugestoßen?
Zimmermädchen: Ich hatte mal einen Nackten. Er ließ sich das Frühstück bringen und öffnete mir die Tür vollkommen unbekleidet. »Ach, kommen Sie doch rein«, sagte er. Ich bin tatsächlich rein und hab das Tablett abgestellt. Man darf es den Gästen ja nicht einfach in die Hand drücken. Ich habe so getan, als wäre nichts. Beim Rausgehen habe ich noch einen »schönen Tag« gewünscht. Erst als ich wieder aus dem Zimmer war, wurde mir klar, wie absurd das war.
ZEITmagazin: Hatte die Sache denn Konsequenzen für den Gast?
Zimmermädchen: Ach was. Ich habe niemandem im Hotel davon erzählt. Es hätte auch niemand darauf reagiert. Das Hotel deckt alles. Einmal hat ein Paar den Zimmerservice gerufen, als es Sex miteinander hatte. Das habe ich ebenfalls verschwiegen.
- Datum 08.06.2011 - 18:10 Uhr
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- Quelle ZEITmagazin, 9.6.2011 Nr. 24
- Kommentare 325
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was Männer (und Frauen) so in Hotelzimmern treiben...
ist doch harmlos im Gegensatzu dem, was sie sonst so "treiben"..
siehe politische Artikel auf Zeitonlie, Krieg, Folter..etc.
Belanglos, ob Männer nun ihre Hotelzimmer aufräumen
oder Barfrauen anmachen......
Bitte beteiligen Sie sich sachlich und verzichten Sie auf verharmlosende Vergleiche. Danke. Die Redaktion/lv
Es ist nicht belanglos! Zumindest nicht für die Betroffenen. Arbeiten Sie mal ein paar Monate in einem Hotel auf der Etage, im Service oder an der Bar, dann werden Sie ihr unbedachtes "belanglos" sicher noch einmal überdenken. Freilich, wenn man Hotels nur als Gast kennt, dann ist es "belanglos", wie Gäste mit den Angestellten zum Teil umspringen...
Artikel so einen Kommentar abgeben werden, war mir beim lesen der Artikel-Überschrift klar - Herzlichen Glückwunsch!
Das hier Geschilderte ist zwar nicht unbedingt 'belanglos', aber im Vergleich zu Krieg und Folter doch eher vernachlässigbar, da stimme ich mit dem Kommentator überein.
Im übrigen wird im Interview genau ein (1!) konkret strafbares Delikt geschildert, nämlich sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Leider aber hat die Interviewte dieses Delikt offenbar ihrem Vorgesetzten nicht gemeldet...
Das Übrige ist m.E. zu 75% Gejammer.
Ich war auch schon in Büros mit Kollegen, die offenbar niemand in den Gebrauch einer Klobürste eingeführt hat XD
Okay das ist jetzt nicht ganz so widerlich wie Sch... auf dem Teppich.
Frage: Würde ich Kunden dulden, die mir ins Hotel sch ...?
Noch eine Frage: Muss ich für ein Hotel oder in einer Branche arbeiten, die solche Kunden duldet?
Wer sich nicht für etwas Besseres entscheidet, muss damit rechnen, zugesch... zu werden.
Von Herzen Grüße
für die Leser-Community!
Ich antworte auf Ihren Kommentar, weil er zufällig der erste einer ganzen Reihe von noch folgenden Kommentaren ist, die ich mal mehr, mal weniger für ignorant, zynisch, erschreckend aber immer für sehr aussagekräftig halte:
Leser der Zeitonline, die sich so gern als kritisch und gesellschaftlich interessiert hochstilisieren, aber genauso herablassend den erschreckenden Schilderungen eines Zimmermädchens widmen, wie es jene "Mächtigen" mutmaßlich tun, die sie sonst in ihren Kommentaren für deren überheblichen und entrückten Verhaltensweisen kritisieren.
In solchen Momenten vergeht mir jede Lust, mit solchen Mitlesern eine "Community" zu bilden.
... diese Weiber wieder, machen wieder mal ein Drama weil sich einer in Unterhosen rumlümmelt. Hysterisch sind sie halt...
Ihre Haltung ist einfach nur frauenverachtend. Klar sind Kriege, Folter, Hungersnöte unglaublich schlimm, nichtsdestotrotz kann für die einzelnen Zimmermädchen ihre Situation genauso schlimm sein.
Drehen Sie die Situation doch einfach mal um: Stellen Sie sich vor, im Restaurant kommt eine Frau vom Nachbartisch zu Ihnen hin und wirft Ihnen Schimpfwörter an den Kopf - einfach so. Oder ein Arbeitskollege legt während dem Sie Ihr Mittagessen zu sich nehmen, neben Ihnen seine Schweissfüsse auf den Tisch - ich bin sicher, Sie wären im höchsten Masse empört, weil jemand Sie in Ihrem Komfort stört. Die Zimmermädchen und Barfrauen haben aber Ihrer Ansicht nach Danebenbenehmen einfach zu tolerieren - weil es ja nicht schlimm genug ist.
Viele Forenteilnehmer geben den Zimmermädchen sogar noch die Schuld für das Danebenbenehmen gewisser Männer - sie müssten es halt einfach Melden. Bei Kommentaren wie dem Ihren wundere ich mich nicht, dass diese Frauen längst aufgegeben haben - sie werden ja in keiner Weise ernst genommen, wenn sie es den melden! Aber eben, sind halt nur hysterische Weiber, viel zu verklemmt.
Es ist nicht belanglos! Zumindest nicht für die Betroffenen. Arbeiten Sie mal ein paar Monate in einem Hotel auf der Etage, im Service oder an der Bar, dann werden Sie ihr unbedachtes "belanglos" sicher noch einmal überdenken. Freilich, wenn man Hotels nur als Gast kennt, dann ist es "belanglos", wie Gäste mit den Angestellten zum Teil umspringen...
Artikel so einen Kommentar abgeben werden, war mir beim lesen der Artikel-Überschrift klar - Herzlichen Glückwunsch!
Das hier Geschilderte ist zwar nicht unbedingt 'belanglos', aber im Vergleich zu Krieg und Folter doch eher vernachlässigbar, da stimme ich mit dem Kommentator überein.
Im übrigen wird im Interview genau ein (1!) konkret strafbares Delikt geschildert, nämlich sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Leider aber hat die Interviewte dieses Delikt offenbar ihrem Vorgesetzten nicht gemeldet...
Das Übrige ist m.E. zu 75% Gejammer.
Ich war auch schon in Büros mit Kollegen, die offenbar niemand in den Gebrauch einer Klobürste eingeführt hat XD
Okay das ist jetzt nicht ganz so widerlich wie Sch... auf dem Teppich.
Frage: Würde ich Kunden dulden, die mir ins Hotel sch ...?
Noch eine Frage: Muss ich für ein Hotel oder in einer Branche arbeiten, die solche Kunden duldet?
Wer sich nicht für etwas Besseres entscheidet, muss damit rechnen, zugesch... zu werden.
Von Herzen Grüße
für die Leser-Community!
Ich antworte auf Ihren Kommentar, weil er zufällig der erste einer ganzen Reihe von noch folgenden Kommentaren ist, die ich mal mehr, mal weniger für ignorant, zynisch, erschreckend aber immer für sehr aussagekräftig halte:
Leser der Zeitonline, die sich so gern als kritisch und gesellschaftlich interessiert hochstilisieren, aber genauso herablassend den erschreckenden Schilderungen eines Zimmermädchens widmen, wie es jene "Mächtigen" mutmaßlich tun, die sie sonst in ihren Kommentaren für deren überheblichen und entrückten Verhaltensweisen kritisieren.
In solchen Momenten vergeht mir jede Lust, mit solchen Mitlesern eine "Community" zu bilden.
... diese Weiber wieder, machen wieder mal ein Drama weil sich einer in Unterhosen rumlümmelt. Hysterisch sind sie halt...
Ihre Haltung ist einfach nur frauenverachtend. Klar sind Kriege, Folter, Hungersnöte unglaublich schlimm, nichtsdestotrotz kann für die einzelnen Zimmermädchen ihre Situation genauso schlimm sein.
Drehen Sie die Situation doch einfach mal um: Stellen Sie sich vor, im Restaurant kommt eine Frau vom Nachbartisch zu Ihnen hin und wirft Ihnen Schimpfwörter an den Kopf - einfach so. Oder ein Arbeitskollege legt während dem Sie Ihr Mittagessen zu sich nehmen, neben Ihnen seine Schweissfüsse auf den Tisch - ich bin sicher, Sie wären im höchsten Masse empört, weil jemand Sie in Ihrem Komfort stört. Die Zimmermädchen und Barfrauen haben aber Ihrer Ansicht nach Danebenbenehmen einfach zu tolerieren - weil es ja nicht schlimm genug ist.
Viele Forenteilnehmer geben den Zimmermädchen sogar noch die Schuld für das Danebenbenehmen gewisser Männer - sie müssten es halt einfach Melden. Bei Kommentaren wie dem Ihren wundere ich mich nicht, dass diese Frauen längst aufgegeben haben - sie werden ja in keiner Weise ernst genommen, wenn sie es den melden! Aber eben, sind halt nur hysterische Weiber, viel zu verklemmt.
@chamsi
aber echt, hier wird viel wind um eine anmache gemacht und woanders werden menschenverbrechen, qual und folter ausgeübt...
Bitte beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/lv
auch nicht besser. Versuchen Sie sich hier zu entschuldigen?
auch nicht besser. Versuchen Sie sich hier zu entschuldigen?
Und was wollen Sie damit sagen: Dass man auch im Hotelzimmer foltern soll? Oder dass die Welt ein Hotelzimmer ist?
Wozu gibt es eine Zimmerreinigung wenn man das Zimmer selbst in einen 1A-Zustand bringen muss?
Wozu gibt es einen Zimmerservice wenn man sich für dessen Erscheinen so schick machen muss, dass man auch gleich das Zimmer für die Erledigungen selbst verlassen könnte?
Wenn ich ein Bett ohne Service will gehe ich persönlich in eine Ferienwohnung.
Exkremente im Mülleimer, Getränke stehlen und nackt an der Tür stehen ist selbstverständlich inakzeptabel aber grundsätzlich sind die Fragen schon ernst gemeint.
es ist weder von "in 1A-Zustand bringen" die Rede, noch von "sich ausgehfein machen". Da gibt es eine Menge Zustandsformen zwischendrin.
Schon mal was von Kultur und Anstand gehört? Oder finden Sie es normal, dass man sein Zimmer in einem erbärmlichen Zustand hinterläßt?
Mir hat man beigebracht, dass es gut ist, wenn man so wenig Schmutz wie möglich hinterläßt. Einerseits haben das meine Eltern gemacht, andererseits auch die Lebenserfahrung, z. B. wenn man im Büro aufs Klo geht und der vorige Besucher eben nicht weiss, was Anstand ist. Da bleibt einem dann nur putzen oder fliehen, wenn alles bis an den Rand vollg.... ist und nicht gespült wurde.
Ganz offensichtlich verwechseln manche "viel Geld ausgeben" mit "kulturell bewandert sein" und gehen dann in ein teures Hotel in dem sie zeigen, wie viel Geld sie haben unter Mißachtung der minimalsten Regeln des Anstands. Reich und kulturlos eben.
lautet:
Benehmen, Respekt, Höflichkeit und Anstand.
Aber anscheinend meinen manche, im Zimmerpreis sei ein Verzicht auf diese Werte enthalten.
es ist weder von "in 1A-Zustand bringen" die Rede, noch von "sich ausgehfein machen". Da gibt es eine Menge Zustandsformen zwischendrin.
Schon mal was von Kultur und Anstand gehört? Oder finden Sie es normal, dass man sein Zimmer in einem erbärmlichen Zustand hinterläßt?
Mir hat man beigebracht, dass es gut ist, wenn man so wenig Schmutz wie möglich hinterläßt. Einerseits haben das meine Eltern gemacht, andererseits auch die Lebenserfahrung, z. B. wenn man im Büro aufs Klo geht und der vorige Besucher eben nicht weiss, was Anstand ist. Da bleibt einem dann nur putzen oder fliehen, wenn alles bis an den Rand vollg.... ist und nicht gespült wurde.
Ganz offensichtlich verwechseln manche "viel Geld ausgeben" mit "kulturell bewandert sein" und gehen dann in ein teures Hotel in dem sie zeigen, wie viel Geld sie haben unter Mißachtung der minimalsten Regeln des Anstands. Reich und kulturlos eben.
lautet:
Benehmen, Respekt, Höflichkeit und Anstand.
Aber anscheinend meinen manche, im Zimmerpreis sei ein Verzicht auf diese Werte enthalten.
dieses schreibers der kommentare. und dann auch noch zweimal. im artikel jedenfalls typische verhaltensmuster von männern. so kenne ich sie auch, wenn ich schauend durch diese welt gehe: arrogant und selbstbezogen.
maxsensei
...auch gegenargumentieren: typisch weibisches Verhalten. Kuschen und schweigen. Wäre es nicht von der Hotelleitung aufgenötigt. In keiner Pension würde man einem unverschämten Gast derart den roten Teppich ausbreiten. Wer Unverschämtheit toleriert, fördert sie.
Das mit der Nacktheit oder den Boxershorts finde ich hingegen weniger schlimm, vermutlich haben sich die Männer einfach nichts dabei gedacht (im Ggs. zum Zimmermädchen), nicht allen sind die bürgerlichen Nacktheitskomplexe eingeprügelt worden und Frauen reagieren da wahrscheinlich ohnehin sensibler.
Was die Minibar betrifft, begegnet da lediglich die eine Unverschämtheit (total überteuerte Preise) der anderen (jemand der die Zahlung dafür verweigert). Scheint sich insgesamt trotzdem zu lohnen, offenbar gibts mehr brave Leute als unehrliche.
Ich stimme schließe mich i-urlaub an!
Wenn solch unangenehme Sachen oft passieren, sollte man das auch melden. Je öfter sich Angestellte über die Umstände beschweren, desto eher muss die Hotelleitung etwas tun. Bei sowas darf man nicht einfach klein beigeben, auch wenn es ein Dienstleistungsgewerbe ist.
Ich finde es schon abartig, was manche Leute (vor allem Männer) so alles machen. Ein bisschen Anstand (und das Zimmer einigermaßen sauber hinterlassen) sollte man schon haben. Und Pay-TV- oder Minibar-Nutzung zu verleugnen ist kindisch. Wobei die Preise der Snacks meist eh viel zu abschreckend sind, um sich daran gütlich zu tun.
Aber mir war auch nicht klar, dass es ein Problem für Zimmermädchen ist, wenn man ihnen (als Mann) oben ohne, oder in Boxershorts begegnet. Schließlich haben Männer am Strand oder im Schwimmbad auch nicht viel mehr an. Und solange sie nicht anzüglich werden, verstehe ich das Unbehagen nicht... Ich glaube, dass viele Männer sich dabei nichts denken.
Sie Arme. Was müssen Sie für ein Leben haben, wenn Sie nur solchen schlimmen Männern begegnen. Sie haben völlig recht. Alle Männer sind so. Unbedingt. Nein, eigentlich sind sie noch viel schlimmer.
Es lebe Alice Schwarzer!
Frauenpower forever
...auch gegenargumentieren: typisch weibisches Verhalten. Kuschen und schweigen. Wäre es nicht von der Hotelleitung aufgenötigt. In keiner Pension würde man einem unverschämten Gast derart den roten Teppich ausbreiten. Wer Unverschämtheit toleriert, fördert sie.
Das mit der Nacktheit oder den Boxershorts finde ich hingegen weniger schlimm, vermutlich haben sich die Männer einfach nichts dabei gedacht (im Ggs. zum Zimmermädchen), nicht allen sind die bürgerlichen Nacktheitskomplexe eingeprügelt worden und Frauen reagieren da wahrscheinlich ohnehin sensibler.
Was die Minibar betrifft, begegnet da lediglich die eine Unverschämtheit (total überteuerte Preise) der anderen (jemand der die Zahlung dafür verweigert). Scheint sich insgesamt trotzdem zu lohnen, offenbar gibts mehr brave Leute als unehrliche.
Ich stimme schließe mich i-urlaub an!
Wenn solch unangenehme Sachen oft passieren, sollte man das auch melden. Je öfter sich Angestellte über die Umstände beschweren, desto eher muss die Hotelleitung etwas tun. Bei sowas darf man nicht einfach klein beigeben, auch wenn es ein Dienstleistungsgewerbe ist.
Ich finde es schon abartig, was manche Leute (vor allem Männer) so alles machen. Ein bisschen Anstand (und das Zimmer einigermaßen sauber hinterlassen) sollte man schon haben. Und Pay-TV- oder Minibar-Nutzung zu verleugnen ist kindisch. Wobei die Preise der Snacks meist eh viel zu abschreckend sind, um sich daran gütlich zu tun.
Aber mir war auch nicht klar, dass es ein Problem für Zimmermädchen ist, wenn man ihnen (als Mann) oben ohne, oder in Boxershorts begegnet. Schließlich haben Männer am Strand oder im Schwimmbad auch nicht viel mehr an. Und solange sie nicht anzüglich werden, verstehe ich das Unbehagen nicht... Ich glaube, dass viele Männer sich dabei nichts denken.
Sie Arme. Was müssen Sie für ein Leben haben, wenn Sie nur solchen schlimmen Männern begegnen. Sie haben völlig recht. Alle Männer sind so. Unbedingt. Nein, eigentlich sind sie noch viel schlimmer.
Es lebe Alice Schwarzer!
Frauenpower forever
...traue mich nie die erdnüsse aus der minibar zu nehmen weil die so teuer sind......
wenn ich gewußt hätte das das hotelpersonal schon froh ist wenn ich nicht "mein grosses geschäft" im gesamten hotelzimmer verschmiere hätte ich diese vornehme zurückhaltung doch längst abgelegt....
naja aus fehlern lernt man :)
Stimmt!..........;-)
was für "Sessions" da gerade abgelaufen sind.
Manche Hotels nehmen da den Putzaufwand sicher gerne in Kauf, wenn die Zimmer ausgbucht sind und der Roomservice auch noch Umsatz macht.
mal ein schlechtes Gewissen weil ich auf dem
Balkon eines Nichtraucherzimmers geraucht habe.
(5 Sterne in Berlin)
Dabei war ich immer so stolz auf meine gute
Erziehung.
Stimmt!..........;-)
was für "Sessions" da gerade abgelaufen sind.
Manche Hotels nehmen da den Putzaufwand sicher gerne in Kauf, wenn die Zimmer ausgbucht sind und der Roomservice auch noch Umsatz macht.
mal ein schlechtes Gewissen weil ich auf dem
Balkon eines Nichtraucherzimmers geraucht habe.
(5 Sterne in Berlin)
Dabei war ich immer so stolz auf meine gute
Erziehung.
nutzen ihre kleine "Macht" (Hotelgast zu sein), sich dem Zimmermädchen nackt zu präsentieren und sich wie ein Schwein zu benehmen, die anderen nutzen ihre große Macht, Kriege zu führen und Leute foltern zu lassen...
Also ich sitze im Hotelzimmer prinzipell im Smoking im Sessel wenn ich argen Hunger habe und schnell noch was essen will.
Das mache ich deshalb, damit sich das Servicepersonal beim Service sich nicht belästigt fühlt.
Gut das im Artikel zu lesen ist, das diese Dame eine "ehemalige ..." ist. Warscheinlich arbeitet sie jetzt in einem Kernforschungszentrum. Da rennen nämlich keine Nackschen rum!
Bitte diskutieren Sie sachlich und achten Sie auf einen respektvollen Diskussionston. Die Redaktion/lv
Das war doch sehr oberflächlich, ich zweifle, ob es da wirklich ein Gegenüber gab bei diesem "Interview".
Eine gute Freundin hatte 5 Jahre in einem hamburger Spitzenhotel gearbeitet als Zimmermädchen.
Rezeptionistin und Zimmermädchen, was war das ein 3 Zimmer-Hotel. Es ist extrem selten, dass eine Frau vom Zimmermädchen zur Rezeptionistin wird, ganz anderes Aufgabengebiet, da hab ich doch meine Zweifel.
Klar gibt es Schweine, aber gerade Managerinnen gelten in Hotels als richtige Schweine, wie die gute Freundin meinte war eine Blutspur durchs ganze Bad noch eine Kleinigkeit.
Obwohl sie eine sehr schöne Frau ist, wurde sie nie sexuell belästigt, hatte zwar mal die eine oder andere anzügliche Bemerkung bekommen, aber nicht anders als in einer Bar. Klar wurde ihr auch mal Geld für besonderen Service geboten und klar war auch mal ein nackter Mann, ja auch mal eine nackte Frau an der Tür, aber das Zimmer hat man gemietet.
ws Sie schrieben. Niemand verlangt, dass man einen Smoking trägt, wenn man das Zimmermädchen ruft, mehr als eine Unterhose sollte man aber als zivilisierter Mensch schon tragen, alles andere ist gegenüber des Zimmmermädchen eine Frechheit!
ist doch eine durchaus angemessen Kleidung für den Abend.
Ein Dinnerjacket, wäre allerdings was protzig.
doch Bademäntel ;-).
Entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Das war doch sehr oberflächlich, ich zweifle, ob es da wirklich ein Gegenüber gab bei diesem "Interview".
Eine gute Freundin hatte 5 Jahre in einem hamburger Spitzenhotel gearbeitet als Zimmermädchen.
Rezeptionistin und Zimmermädchen, was war das ein 3 Zimmer-Hotel. Es ist extrem selten, dass eine Frau vom Zimmermädchen zur Rezeptionistin wird, ganz anderes Aufgabengebiet, da hab ich doch meine Zweifel.
Klar gibt es Schweine, aber gerade Managerinnen gelten in Hotels als richtige Schweine, wie die gute Freundin meinte war eine Blutspur durchs ganze Bad noch eine Kleinigkeit.
Obwohl sie eine sehr schöne Frau ist, wurde sie nie sexuell belästigt, hatte zwar mal die eine oder andere anzügliche Bemerkung bekommen, aber nicht anders als in einer Bar. Klar wurde ihr auch mal Geld für besonderen Service geboten und klar war auch mal ein nackter Mann, ja auch mal eine nackte Frau an der Tür, aber das Zimmer hat man gemietet.
ws Sie schrieben. Niemand verlangt, dass man einen Smoking trägt, wenn man das Zimmermädchen ruft, mehr als eine Unterhose sollte man aber als zivilisierter Mensch schon tragen, alles andere ist gegenüber des Zimmmermädchen eine Frechheit!
ist doch eine durchaus angemessen Kleidung für den Abend.
Ein Dinnerjacket, wäre allerdings was protzig.
doch Bademäntel ;-).
Entfernt. Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
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