Atomausstieg "German angst"

Josef Joffe: Warum die panische Atomwende? Hier die definitive Antwort

Sie wundern sich, unsere Freunde zwischen Washington und Warschau. Das Land, das all seine Kernkraftwerke schließt, müsste doch Japan sein. Niemand würde einem Volk seine Nuklearallergie verdenken, das als einziges auf Erden zwei Städte im Atomblitz verloren hat. Doch die Japaner bleiben gelassen, ein Rätsel. Das Paradox verdichtet sich, wenn man bedenkt, dass in Deutschland noch niemand an einem KKW zugrunde gegangen ist; es ist noch gar nicht so lange her, dass wir die unsrigen für die »sichersten der Welt« hielten. Und die Laufzeiten verlängerten.

Wie wollen wir unseren Freunden – und uns selber – den »nationalen Konsens« erklären, den Umweltminister Röttgen (CDU) nun zelebriert? German angst? Klingt gut, aber dann muss man fragen, woher sie rührt. Während der Nachrüstung, als hier die Pershings ein probates Ziel für sowjetische Erstschläge hergaben, war die Furcht halbwegs rational. Halbwegs, weil die 108 Raketen nur einen Bruchteil der schon vorhandenen Atomwaffen in Westdeutschland ausmachten.

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Josef Joffe
Josef Joffe

ist Herausgeber der ZEIT. Von 2001 bis 2004 war er auch ihr Chefredakteur, gemeinsam mit Michael Naumann. Davor leitete er das außenpolitische Ressort der Süddeutschen Zeitung. Weitere Texte von ihm finden Sie hier

Aber woher die Angst, wenn 9.000 Kilometer weit weg ein Erdbeben eine Flutwelle auslöst, die Fukushima überschwemmt? Wenn die Deutschen abschalten und in Europa (minus Russland) 146 KKWs übrig bleiben, also das Risiko kaum schrumpft? Da nicht die Erfahrung die Angst erklärt, bleiben nur zwei andere Deutungen. Die eine wäre, dass Atomangst wie eine Religion ist: Der Glauben hat mit Fakten nichts zu tun – oder er lässt nur die Fakten zu, die den Glauben tragen. Dieser lässt sich weder beweisen noch widerlegen. Er ist »unfalsifizierbar«.

Die zweite Deutung ist ganz empirisch: Die glücklichen Deutschen haben keine anderen Sorgen, jedenfalls nicht im Vergleich zu den Mit-Europäern. Griechenland, Portugal und Irland sind pleite; Spanien und Italien wackeln. Die Italiener haben Berlusconi, wir die brave Merkel. Seitdem Strauss-Kahn in New York vor Gericht steht, können Frankreichs Sozialisten den Machtwechsel vergessen. Noch mal fünf Jahre für die Rampensau Sarkozy. Das Aufregendste, was den Deutschen passieren könnte, ist ein Kanzler namens Steinbrück oder Steinmeier. Oder Merkel.

Spanien kämpft mit 20 Prozent Arbeitslosigkeit, in Deutschland sinkt sie, derweil seine Wirtschaft boomt. Das britische Defizit wetteifert im Hochsprung mit dem griechischen. Nokia, der nationale Stolz der Finnen, wird gerade von Google und Co. dezimiert. Von Frankreich bis Skandinavien siegen die rechtspopulistischen Parteien; hier ist die NPD zur Mini-Sekte verkommen. Weiter weg, in den USA, steigt die Arbeitslosigkeit (9,1 Prozent), während die Häuserpreise wieder purzeln – ein böses Omen für die Konjunktur. Und Russland stirbt aus, buchstäblich.

Wer wenig Sorgen hat, hat umso mehr Angst – das ist ein Naturgesetz. Oder so: Die Summe aller Ängste ist konstant. Da Deutschland ein gesegnetes Land ist, bleiben kaum noch Gründe für die Panik übrig, und umso größer wird das Grausen vor dem Atomaren – plus, je nach Saison, Ehec, Vogelgrippe, Feinstaub… Das, liebe Freunde da draußen, ist die Erklärung: German angst comes from German glueck.

 
Leser-Kommentare
    • joG
    • 11.06.2011 um 12:31 Uhr

    ....auf die Kommentare.

    16 Leser-Empfehlungen
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    Es lohnt sich übrigens, live dabei zu sein, bevor weggelöscht wird.

    • Karl63
    • 12.06.2011 um 17:51 Uhr

    habe ich den letzten Abschnitt dieses Kommentars gelesen, weil lag da etwa ein Hauch von Ironie über dem Ganzen? Bisweilen erstaunt schon, wie verbittert diese Debatte selbst nach (über) drei Jahrzehnten noch geführt wird und etwas Humor täte gut.
    Es steckt in diesem Kommentar jedoch auch eine ganz simple Wahrheit: man muss ihn sich leisten können den Atomausstieg, ohne massive Investitionen geht es nicht. Dies auch im Hinblick darauf, dass auf der Liste jener Länder, die als akut vom Bankrott bedroht erwähnt werden, noch zwei fehlen: zum einen die USA, weil die Gefahr dass irgend eine Rating-Agentur den "Greenback" zu "green crap" herabstuft ist noch lange nicht gebannt. Präsident Obama würde gerne den US-Amerikanischen Arbeitsmarkt über "Green Jobs" beleben, die Frage ist nur ob die USA dies momentan auch stemmen können, oder ob dies nicht schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt ist - Stichwort "Tea Party".
    Und die Situation von Japan ist auch alles andere als rosig. Nicht nur dass der Japanische Staat schon vor dem Erbeben / Tsunami hoch verschuldet war, TEPCO hat von selbigem bereits die Summe von 43 Milliarden Euro erhalten, um die Folgen der Kernschmelze zu bewältigen. Inzwischen gibt es sogar Stimmen, die noch ganz andere Beträge als Folge der großflächigen Verstrahlung nennen.
    Insofern, warum nicht "German Angst creates German Glück" ? Wer, wenn nicht wir etabliert Technologien, die unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern beenden?

    Seit geraumer Zeit fällt mir das sinkende Niveau der Zeit-Online immer mehr auf. [...] genügend Kommentatoren hinter dem Ofen hervor zu holen. Das nennt sich dann User Generated Content und kostet Nix. Das hat Nichts mehr mit dem Journalismus zu tun, den ich jahrelang von der Druckausgabe kannte. Ergo: man bekommt, was man bezahlt.

    Teil entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen und äußern Sie artikelbezogene Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg

    • Henoch
    • 13.06.2011 um 10:23 Uhr

    Endlich mal Jemand,der ausspricht was Tatsache ist.
    Wir vergessen die AKW´s,die alle grenznah betrieben werden.
    Wir sind weltweit führend in der Kraftwerkstechnologie.
    Sollen wir nun darauf verzichten?
    Wenn die Deutschen anfangen,die Republik mit Windrädern zu verspargeln,dann kann ich nur sagen,daß es keine Ruhepunkte für den Menschen in deutschen Landschaften(Mittelgebirge) mehr geben wird.

    Es lohnt sich übrigens, live dabei zu sein, bevor weggelöscht wird.

    • Karl63
    • 12.06.2011 um 17:51 Uhr

    habe ich den letzten Abschnitt dieses Kommentars gelesen, weil lag da etwa ein Hauch von Ironie über dem Ganzen? Bisweilen erstaunt schon, wie verbittert diese Debatte selbst nach (über) drei Jahrzehnten noch geführt wird und etwas Humor täte gut.
    Es steckt in diesem Kommentar jedoch auch eine ganz simple Wahrheit: man muss ihn sich leisten können den Atomausstieg, ohne massive Investitionen geht es nicht. Dies auch im Hinblick darauf, dass auf der Liste jener Länder, die als akut vom Bankrott bedroht erwähnt werden, noch zwei fehlen: zum einen die USA, weil die Gefahr dass irgend eine Rating-Agentur den "Greenback" zu "green crap" herabstuft ist noch lange nicht gebannt. Präsident Obama würde gerne den US-Amerikanischen Arbeitsmarkt über "Green Jobs" beleben, die Frage ist nur ob die USA dies momentan auch stemmen können, oder ob dies nicht schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt ist - Stichwort "Tea Party".
    Und die Situation von Japan ist auch alles andere als rosig. Nicht nur dass der Japanische Staat schon vor dem Erbeben / Tsunami hoch verschuldet war, TEPCO hat von selbigem bereits die Summe von 43 Milliarden Euro erhalten, um die Folgen der Kernschmelze zu bewältigen. Inzwischen gibt es sogar Stimmen, die noch ganz andere Beträge als Folge der großflächigen Verstrahlung nennen.
    Insofern, warum nicht "German Angst creates German Glück" ? Wer, wenn nicht wir etabliert Technologien, die unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern beenden?

    Seit geraumer Zeit fällt mir das sinkende Niveau der Zeit-Online immer mehr auf. [...] genügend Kommentatoren hinter dem Ofen hervor zu holen. Das nennt sich dann User Generated Content und kostet Nix. Das hat Nichts mehr mit dem Journalismus zu tun, den ich jahrelang von der Druckausgabe kannte. Ergo: man bekommt, was man bezahlt.

    Teil entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen und äußern Sie artikelbezogene Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg

    • Henoch
    • 13.06.2011 um 10:23 Uhr

    Endlich mal Jemand,der ausspricht was Tatsache ist.
    Wir vergessen die AKW´s,die alle grenznah betrieben werden.
    Wir sind weltweit führend in der Kraftwerkstechnologie.
    Sollen wir nun darauf verzichten?
    Wenn die Deutschen anfangen,die Republik mit Windrädern zu verspargeln,dann kann ich nur sagen,daß es keine Ruhepunkte für den Menschen in deutschen Landschaften(Mittelgebirge) mehr geben wird.

  1. Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/ag

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    Bitte bedenken Sie, dass der Kommentarbereich der Diskussion des Artikelthemas vorbehalten ist. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Danke. Die Redaktion/ag

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  2. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen und bemühen Sie sich um eine sachliche Kritik. Danke. Die Redaktion/ag

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  3. Deutschland ist im Moment in einem so guten Zustand, dass man den Blick nach vorne richten kann.

    Und damit anfangen, in der volkswirtschaftlichen Gesamtkostenrechnung teure Energiequellen (Kernkraft, importiertes Öl) durch billigere Energiequellen (Wind) zu ersetzen.

    Dadurch sollten langfristig und nach hohen Anfangsinvestitionen die volkswirtschaftlichen Kosten für die Energieerzeugung dramatisch sinken.

    Und mangels Angst in der Gesellschaft gelingt es den Stromherstellern nicht einmal mehr, mit Panikparolen diesen technischen Fortschritt aufzuhalten. German glueck... in der Tat.

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    • TDU
    • 11.06.2011 um 12:56 Uhr

    Also bis jetzt ist noch gar nichts billiger geworden im Bereich der Energie. Es wäre auch vermutlich das erste Mal auf der Welt, dass ein Weniger billiger wird.

    Aber vermutlich sollte man sich ja schon entschuldigen, wenn man nicht Alles in der politischen und sozio-kulturellen Diskussion auf Stromfragen reduziert.

    Man sollte auch irgendwie bedenken, dass von Energiefragen auch Nahrunsgmittel- und andere Versrorgungsbereiche abhängig sind. Und wenn man das nicht bedenkt, es vielleicht mal genug Strom, es aber nicht genug zu Essen gibt. Merkwürdigerweise wähnt sich da das Bedenkendeutschland in einer Art Schlaraffenland.

    Deswegen entschuldige ich mich jetzt schon vorab, wenn ich zu bedenken gebe: der Mensch lebt nicht vom Strom allein.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/wg

    Denn DAS ist der sachlich angemessene Kommentar zu Deutschlands Atomausstieg!

    Dass sogar die Physikerin Merkel hin-und zurück-fiel, d.h. vom Saulus zum Paulus wurde, zeigt, dass ihre Erkenntnisfähigkeit derjenigen des Herrn Joffe überlegen ist!

    Ein wahres Glück - für Deutschland!

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk

    • TDU
    • 11.06.2011 um 12:56 Uhr

    Also bis jetzt ist noch gar nichts billiger geworden im Bereich der Energie. Es wäre auch vermutlich das erste Mal auf der Welt, dass ein Weniger billiger wird.

    Aber vermutlich sollte man sich ja schon entschuldigen, wenn man nicht Alles in der politischen und sozio-kulturellen Diskussion auf Stromfragen reduziert.

    Man sollte auch irgendwie bedenken, dass von Energiefragen auch Nahrunsgmittel- und andere Versrorgungsbereiche abhängig sind. Und wenn man das nicht bedenkt, es vielleicht mal genug Strom, es aber nicht genug zu Essen gibt. Merkwürdigerweise wähnt sich da das Bedenkendeutschland in einer Art Schlaraffenland.

    Deswegen entschuldige ich mich jetzt schon vorab, wenn ich zu bedenken gebe: der Mensch lebt nicht vom Strom allein.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/wg

    Denn DAS ist der sachlich angemessene Kommentar zu Deutschlands Atomausstieg!

    Dass sogar die Physikerin Merkel hin-und zurück-fiel, d.h. vom Saulus zum Paulus wurde, zeigt, dass ihre Erkenntnisfähigkeit derjenigen des Herrn Joffe überlegen ist!

    Ein wahres Glück - für Deutschland!

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/mk

  4. Es ist eben nicht Angst, sondern die bewusste Chance möglichen Gefahren aus dem Wege zu gehen.

    Würde es sich um Angst handeln, müssten die Meiler per sofort abgeschaltet werden.

    Dazu kommt, dass noch kein Land dieser Erde die Endlagerfrage gelöst hat. Es ist wie beim Schulden machen - je mehr man anhäuft, umso grösser die Probleme.

    Bestes Beispiel (nein, nicht Griechenland - das ist verspekuliertes Kapital gewisser Geldinstitute in D und F) sondern wird in naher Zukunft die USA sein.

    32 Leser-Empfehlungen
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    "Es ist eben nicht Angst, sondern die bewusste Chance möglichen Gefahren aus dem Wege zu gehen."

    Wenn Sie sich mit der Biographie von Fr. Merkel auseinander setzen, werden Sie fest stellen das Fr. Merkel nie ein wirklich wichtige Entscheidung getroffen hat, ohne sich 100% sicher zu sein oder ein Ass im Ärmel zu haben.

    Ich bin absolut für den Ausstieg (um den es in diesem Artikel nicht primär geht) und ich begrüße die Entscheidung nun zum zweiten mal sehr. Weiß aber auch, das ein große panische Mehrheit dies ermöglicht hat. Gute - nein, sehr gute Gründe gibt es schon seit den 70er Jahren. Mit den selben Gründen die vorher diffamiert, kann auf einem das Ende des Atom Zeitalters eingeläutet werden.
    Der Dank geht ganz klar an die "Angsthasen" und an die Menschen die sich mit der Materie befasst haben.

    "Wer wenig Sorgen hat, hat umso mehr Angst – das ist ein Naturgesetz."

    Gut erkannt. Wer nämlich wirklich Angst hat der lacht darüber.
    Ein guter Indikator ist der "Humor" im TV. Man denke nur an den jüdischen Humor.

    "Es ist eben nicht Angst, sondern die bewusste Chance möglichen Gefahren aus dem Wege zu gehen."

    Wenn Sie sich mit der Biographie von Fr. Merkel auseinander setzen, werden Sie fest stellen das Fr. Merkel nie ein wirklich wichtige Entscheidung getroffen hat, ohne sich 100% sicher zu sein oder ein Ass im Ärmel zu haben.

    Ich bin absolut für den Ausstieg (um den es in diesem Artikel nicht primär geht) und ich begrüße die Entscheidung nun zum zweiten mal sehr. Weiß aber auch, das ein große panische Mehrheit dies ermöglicht hat. Gute - nein, sehr gute Gründe gibt es schon seit den 70er Jahren. Mit den selben Gründen die vorher diffamiert, kann auf einem das Ende des Atom Zeitalters eingeläutet werden.
    Der Dank geht ganz klar an die "Angsthasen" und an die Menschen die sich mit der Materie befasst haben.

    "Wer wenig Sorgen hat, hat umso mehr Angst – das ist ein Naturgesetz."

    Gut erkannt. Wer nämlich wirklich Angst hat der lacht darüber.
    Ein guter Indikator ist der "Humor" im TV. Man denke nur an den jüdischen Humor.

  5. Lesenswert. Ich glaube trotzdem, dass Deutschland die Energiewende gut tun wird und in 30 Jahren grüne Technologie ein neuer Exportschlager made in Germany sein wird. Mal sehen, wovor Deutschland dann Angst hat, um sich nur ja nicht allzu glücklich zu fühlen.

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    • xpeten
    • 11.06.2011 um 18:38 Uhr

    In solchen Zeiträumen muss man in unserer kurzlebigen Zeit nicht mehr denken.

    In dreißig Jahren werden wir unsere Energie ausschließlich aus Sonnenenergie und Erdwärme beziehen. Schließlich rasen wir auf einer Kugel aus flüssiger Lava durchs All.

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/mk

    ... 11 Jahre Zeit!

    • xpeten
    • 11.06.2011 um 18:38 Uhr

    In solchen Zeiträumen muss man in unserer kurzlebigen Zeit nicht mehr denken.

    In dreißig Jahren werden wir unsere Energie ausschließlich aus Sonnenenergie und Erdwärme beziehen. Schließlich rasen wir auf einer Kugel aus flüssiger Lava durchs All.

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/mk

    ... 11 Jahre Zeit!

    • PGMN
    • 11.06.2011 um 12:40 Uhr

    Drei Kommentare bisher und zwei davon unterstützen Herrn Joffes Thesen. These -> Evidenz, so wünscht man sich die Diskussionskultur.

  6. Es wundert mich, dass Joffes Spott sich gegen uns alle richtet. Wir Wähler haben gar nichts angestellt, sondern den den Atomkonsens schon 2001 gutgeheißen. Es war Angela Merkel, die das Manöver ausgelöst hat. Ursprünglich, um sich zu profilieren: http://berlin2011.wordpre...

    32 Leser-Empfehlungen
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    • joG
    • 11.06.2011 um 12:51 Uhr

    ....indem man Parteien wählte, die keinen Konsens sahen und versprachen den unglücklichen Ausstieg zu revidieren?

    • Gast09
    • 11.06.2011 um 13:33 Uhr

    Die irrationale Angst wird doch nur von den politischen Reklametruppen der Öko-Energie-Fonds in Deutschland, unter freundlicher Begleitung der Medien vorgespielt. Der Zweck dieser extrem finanzpotenten und mafiös politisch vernetzten Ökofinanzgesellschaften ist es, ihr Renditemodell mit den erneuer Baren durch Gesetzgebung abzusichern und das haben sie hurtig durchgezogen. Die aufgebauschte Geschichte mit der Atomangst ist das Alibi dafür in dem Land, wo einerseits genug materielle Substanz vorhanden ist und andererseits mediale Irrationalität ala "le Waldsterben etc." einfach funktioniert, um den Bürgern ganz tief ans Eingemachte zu fassen.

    "Wir" - "die Deutschen" - "wir Deutschen" - "die Japaner" - gibt es eigentlich auch Regierungen? Parteien? Mehrheiten? Minderheiten? Konzerne? Bewegungen?

    Mein Gott, wie platt ! Fremdschäm.

    • joG
    • 11.06.2011 um 12:51 Uhr

    ....indem man Parteien wählte, die keinen Konsens sahen und versprachen den unglücklichen Ausstieg zu revidieren?

    • Gast09
    • 11.06.2011 um 13:33 Uhr

    Die irrationale Angst wird doch nur von den politischen Reklametruppen der Öko-Energie-Fonds in Deutschland, unter freundlicher Begleitung der Medien vorgespielt. Der Zweck dieser extrem finanzpotenten und mafiös politisch vernetzten Ökofinanzgesellschaften ist es, ihr Renditemodell mit den erneuer Baren durch Gesetzgebung abzusichern und das haben sie hurtig durchgezogen. Die aufgebauschte Geschichte mit der Atomangst ist das Alibi dafür in dem Land, wo einerseits genug materielle Substanz vorhanden ist und andererseits mediale Irrationalität ala "le Waldsterben etc." einfach funktioniert, um den Bürgern ganz tief ans Eingemachte zu fassen.

    "Wir" - "die Deutschen" - "wir Deutschen" - "die Japaner" - gibt es eigentlich auch Regierungen? Parteien? Mehrheiten? Minderheiten? Konzerne? Bewegungen?

    Mein Gott, wie platt ! Fremdschäm.

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