Parteienlandschaft Wer hat Angst vorm grünen Mann?
Die Ökopartei regiert das Land, obwohl sie nicht an der Macht ist. Einige macht das wütend.
Wenn es um Macht geht, lohnt es sich, bei den Kommunisten nachzuschlagen. Der Mitbegründer der italienischen Kommunisten Antonio Gramsci (1891 bis 1937) entwickelte einst den Begriff der gesellschaftlichen »Hegemonie«, um seine Genossen von einem allzu plumpen Machtbegriff abzubringen und von der Vorstellung, nur wer die Staatsmacht erobere, könne die Gesellschaft verändern. Hegemonie, so meinte Gramsci, sei die Fähigkeit der herrschenden Gruppen oder Klassen, ihre eigenen Interessen als die Interessen aller erscheinen zu lassen, den Beherrschten gewissermaßen den Eindruck zu vermitteln, sie würden selber herrschen. Herrschen kann man demnach auch, ohne zu regieren.
Womit wir bei den Grünen wären. Ohne Zweifel bestimmen sie derzeit die politische Kultur sowie große Teile der Ökonomie (Energiewende) und repräsentieren ein dominierendes Lebensgefühl, das sich mit nachhaltig, hedonistisch, nicht autoritär und mittelschichtig umschreiben lässt. Regieren tun sie nicht, sie lassen regieren, genauer: Sie halten sich eine schwarz-gelbe Koalition, die aus der Atomenergie aus- und in die regenerativen Energien einsteigt, die den Armen nicht zu viel nimmt und den Reichen nicht zu viel gibt, die sich so pazifistisch verhält, wie die grüne Basis es wünscht (die Spitzengrünen hätten sich beim Thema Libyen nicht enthalten).
Jetzt fragen sich viele, wie tief dieses Ergrünen der Republik noch gehen und wie lange das alles dauern soll. Nun, da gibt es für die Gegner der Ergrünung erst mal keine allzu guten Nachrichten. Denn wenn die Grünen herrschen können, ohne zu regieren, dann kann man ihre Hegemonie auch nicht einfach beenden, indem man sie abwählt. Abgesehen davon gibt es zu den Alternativen momentan kaum eine Alternative.
Schwarz-Gelb jedenfalls ist keine. Es ist schon öfter vorgekommen, dass Regierungen in ihrer zweiten Legislaturperiode anfingen abzubauen. Aber sich von Anfang an zu zerlegen und dann nach jedem apostrophierten Neuanfang wieder – das ist schon etwas Neues. Und auch irgendwie tragisch. Vor einem halben Jahr, im berüchtigten Herbst der Entscheidungen, kam die Regierung plötzlich doch noch mit einem schwarz-gelben Programm, hatte aber nicht die richtigen Leute an der Spitze (insbesondere die FDP), um sich dadurch stabilisieren zu können. Jetzt sind die neuen Leute endlich da, aber die Regierung hat kein Programm mehr. Oder eben nur ein grünes.
Mittlerweile glaubt innerhalb der Koalition fast niemand mehr an einen erneuten Wahlsieg von Schwarz-Gelb, die FDP rüstet sich für die Opposition, die Union für neue Koalitionspartner. Zwischen der kurzen Vergangenheit und der dahinschwindenden Zukunft bleibt Schwarz-Gelb wenig Platz für die Gegenwart. War es das also schon, war es das, worauf so viele im sogenannten bürgerlichen Lager knapp zehn Jahre gewartet hatten?
Wie fühlen sich nun all jene, die beim Wahlsieg von Schwarz-Gelb gehofft hatten, dass endlich ein bürgerlicher Umgangston einziehen würde, dass die Armen schärfer ermahnt würden und die Mittelschicht weniger Steuern zahlen müsste, dass Deutschland an der Seite der USA treu in die nächsten Kriege ziehen würde, dass die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert werde, um das Industrieland Deutschland zu retten und den Grünen zu zeigen, wer der Herr im Haus ist? Wer etwas über bürgerliche Gefühle wissen will, der darf nicht die Politiker der Koalition befragen – die müssen beim Abarbeiten der grünen Agenda auch noch fröhlich pfeifen –, der sollte vielmehr in die bürgerlichen Zeitungen schauen.
Am letzten Sonntag brauchte die Welt am Sonntag geschlagene zehn Seiten, um ihrer »Enttäuschung über Schwarz-Gelb« Ausdruck zu verleihen. Am Samstag schrieb Ulf Poschardt, stellvertretender Chefredakteur der Welt: »Diese Regierung könnte zur größten Enttäuschung für die bürgerliche Welt seit dem Zweiten Weltkrieg werden.« Wiewohl wir uns auch als Teil der bürgerlichen, einer vielleicht anders bürgerlichen Welt fühlen, wollen wir uns in diesen Familienstreit eigentlich nicht einmischen. Doch bleibt es nicht beim großen Frust über zwei Parteien, von denen man sich mehr erhofft hatte, man greift auch wieder beherzt zum Weltuntergang.
Thomas Schmid, Herausgeber von Welt und WamS, schreibt: »Griechenland, das kleine Fass, dem leider der Boden fehlt, mag die EU in eine tiefe, existenzielle Krise stürzen. Der deutsche Sonderweg beim Atomausstieg könnte Ähnliches bewirken.« Wenn nicht schon vorher etwas viel Schlimmeres passiert, wie die FAZ im Zusammenhang mit der Energiewende prognostiziert: »Sie führt zu einer Rückverstaatlichung der Energiewirtschaft und weist schnurstracks Richtung Planwirtschaft.« Wozu wiederum ganz gut die Abschaffung der föderalen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland passen würde, die Reinhard Müller in derselben Zeitung kommen sieht: »Die Wehrpflicht am Ende. Der Atomausstieg unumkehrbar. Muss jetzt auch noch der Föderalismus dran glauben? Zwar darf die bundesstaatliche Ordnung sogar durch einstimmige Verfassungsänderung nicht abgeschafft werden. Aber in Zeiten wie diesen scheint alles möglich, auch eine Neugründung Deutschlands in Form eines autoritären Zentralstaats.« Das hätten wir Schwarz-Gelb nun wirklich nicht zugetraut, nicht mal in Zeiten wie diesen. Andere schon. Alexander Gauland warnt im Tagesspiegel: »Noch (!) haben wir eine parlamentarische Demokratie der Regeln und keine jakobinische Ökodiktatur des öffentlichen Wohls.«
Fassen wir zusammen: größte Enttäuschung seit 1945, atomare Existenzkrise der EU, Planwirtschaft, autoritärer Zentralstaat, Ökodiktatur. Liebe Kollegen von Welt und FAZ, ist das nicht alles ein wenig übertrieben?
Gegen diffuse Ängste helfen oft schon handfeste Ursachen. Woher also kommt die grüne Wende von Schwarz-Gelb, wieso hat Angela Merkel nicht auf die schwarz-gelb gestimmten bürgerlichen Medien gehört? Natürlich ist der Atomausstieg keine Marotte einer frustrierten CDU-Kanzlerin. Dass Merkel sich nach Fukushima kalt und schnell zur Wende entschloss, ist nur die späte Reaktion auf eine gesellschaftliche Stimmungslage, die sie im vergangenen Herbst ein letztes Mal ignorieren zu können glaubte. Im März wusste sie es besser: Wie einst der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht die Pläne für eine Wiederaufbereitungsanlage in Gorleben mit der Begründung »politisch nicht durchsetzbar« stornierte, so gab Merkel angesichts der japanischen Katastrophe ihren Pro-Atom-Kurs auf. Dass sie dabei auch auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg schielte, ist gewiss. Und doch beugte sie sich nur einer Mehrheit, was in der Demokratie nicht per se verwerflich ist.
Aber man bekommt die neue grüne Dominanz nicht zu fassen, wenn man nur auf die spektakuläre Atomwende schielt, auf das Versagen der Koalition und das Bedürfnis der Bürger, sich nun eben neue Hoffnungsträger zu suchen. Dass die Grünen heute boomen, hat tiefere Ursachen. In einer Zeit, in der es den Bürgern schwerfällt, das politische Angebot überhaupt noch zu unterscheiden, haben die Grünen aus ihrer programmatischen Sturheit ein attraktives Alleinstellungsmerkmal gemacht. Ob die SPD noch für soziale Gerechtigkeit steht, ist längst fraglich geworden – genauso wie die wirtschaftliche Kompetenz der Union oder ihr Festhalten an bürgerlichen Tugenden. Nur den Grünen traut man zu, dass sie auch drei Jahrzehnte nach ihrem Entstehen dem ökologischen Grundimpuls treu geblieben sind. In den Augen von Wählern, die nicht mehr recht wissen, was die Parteien eigentlich noch ernst nehmen, ist das eine ziemlich wertvolle Eigenschaft.
Hinzu kommt, dass das, was früher wie das randständige Anliegen einer Ein-Punkt-Partei aussah, sich spätestens mit der Klima-Debatte ins Zentrum der nationalen und internationalen politischen Agenda vorgearbeitet hat. Grün ist heute nicht mehr ein exotisch-deutsches Randphänomen, sondern global und existenziell. Was die Grünen seit den achtziger Jahren propagieren, der ökologische Umbau der Industriegesellschaft, entwickelt sich zu einer wirtschaftspolitischen Strategie, die auch jenseits der deutschen Grenzen immer mehr Anklang findet. Die seltsamen Ökofundis von einst haben sich in eine internationale Avantgarde verwandelt. Das wirkt jetzt zurück ins Ursprungsland der grünen Bewegung.
Der große Vorteil, den die Grünen gegenüber ihrer politischen Konkurrenz aufweisen, liegt weniger in den papiernen Programmen, die auch bei den Grünen selten gelesen werden; er liegt in den Prinzipien, die man mit grüner Politik verbindet und die mittlerweile jeder kennt (wenn auch nicht befolgt): Nachhaltigkeit als Querschnittshabitus für politische wie persönliche Lebenslagen, Rücksichtnahme auf die Natur, die Schwachen, die kommenden Generationen, Zukunftsverantwortung.
Aus der 68er-Bewegung, aus der sich die Grünen entwickelt haben, stammt die Maxime, das Private sei politisch, das Politische privat. Im Kontext der linken Bewegung wurde daraus ein ziemlich zwanghafter Mechanismus politischer Vereinnahmung. Im grünen Biotop hingegen hat sich die Verbindung von Politik und Lebenswelt zu einer der stärksten Antriebskräfte grüner Dominanz entwickelt. Während die Parteistrategen das Konzept »weg vom Öl« entwerfen, probt die grüne Anhängerschaft umweltverträgliche Mobilität, ressourcenschonendes Heizen oder plastikfernes Konsumverhalten. Die Partei wirbt für ökologischen Landbau oder den Umbau der europäischen Agrarförderung, die Sympathisanten ernähren sich schon mal bio. Während alle anderen Parteien inzwischen an der Aufgabe scheitern, ihren potenziellen Anhängern klarzumachen, was ihre Programmatik mit deren Lebenswelt zu tun haben könnte, liegt genau darin die Stärke der Ökopartei. Sie schafft einen Sinnzusammenhang zwischen Lebenswelt und Politik. Was das für die Akzeptanz einer Partei in einer immer abstrakteren Lebenswelt bedeutet, lässt sich gar nicht überschätzen. Die Hegemonie, die derzeit sichtbar wird, könnte dauern.
Aber wie lange? Müssen die Älteren unter uns jede Hoffnung fahren lassen, noch einmal anders leben zu dürfen als unter grüner Hegemonie?
Aus der Dominanz erwachsen den Grünen auch neue Gefahren. Die Partei, die sich bis heute etwas von ihrem oppositionellen Gründungsimpuls bewahrt hat, muss erst einmal lernen, was es heißt, dass nun konkurrierende Koalitionen grüner Politik zum Durchbruch verhelfen. Beim Atomausstieg lässt sich das beobachten. Der neuen, quasi hegemonialen Rolle würde es entsprechen, mit der am Ende einsichtigen Bundeskanzlerin generös zu verfahren – so wie es der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann tut. Und doch könnte es passieren, dass die Grünen aus ihrer oppositionellen Tradition heraus den schwarz-gelben Ausstieg am Ende nicht als grünen Triumph, sondern als doch irgendwie falsche Politik verdammen. Schon einmal, nach der Geißlerschen Schlichtung bei Stuttgart 21, haben die Grünen nicht den angemessenen Ton gefunden. Beim Atomausstieg könnte das noch folgenreicher sein.
Welche Gefahren mit einer beherrschenden Rolle einhergehen, zeigt sich, wenn die Konkurrenz plötzlich »grün« regiert. Nun werden die Grünen auch für solche Dinge verantwortlich gemacht, die sie gar nicht selbst in die Wege geleitet haben. So ist es mit dem Merkel-Ausstieg. Dass hier ein ökologisches Projekt in Windeseile durchgezogen wird wie sonst nur Banken- oder Euro-Rettung, bringt das Ökologische in Konflikt mit den parlamentarischen Mindestanforderungen. Und dass die Grünen den Atomausstieg von jeher irreversibel gestalten wollen, widerspricht zugleich ihren demokratischen Grundsätzen. Auch die Frage, ob die Rechnungen des jetzt vollzogenen Ausstiegs am Ende aufgehen, ist nicht nur für Union und Liberale, sondern auch für die grünen Urheber dieser Politik bedeutsam: Lassen sich die Atommeiler schnell genug durch erneuerbare Energien ersetzen? Wie lautet die Klimabilanz des Ausstiegs? Kommt die Wirtschaft mit dem Umbau hinterher? All das sind Fragen, auf die die Grünen selbst dann antworten müssen, wenn sie mit den Details des Ausstiegs nichts zu tun haben. Mit der Hegemonie geraten sie in Gesamthaftung.
Vor allem aber ist offen, ob die grüne Partei auf Dauer davon profitiert, dass sie alle anderen Parteien vor sich hertreibt. Wer so dominiert, provoziert automatisch seine eigene Gegenbewegung. Das gilt politisch wie kulturell. Denn natürlich gibt es auch ein spezifisches grünes Spießertum, wie es in touristen- oder fremdenfeindlicher Kiez-Politik im grünen Biotop zutage tritt. Und grüne Spießer sind besonders nervig. Denn sie können sich gar nicht vorstellen, dass selbst aus Grünen Spießer werden können.
Die grüne Hegemonie wird umso kürzer sein, je schneller sich ihre Gegner auf den Boden der neuen deutschen Realität begeben. Die meisten, die jetzt so fassungslos sind, trauern der autoritären neoliberalen Reformpolitik von vor zehn Jahren hinterher, die Angela Merkel nie realisiert hat, ohne die das Land dann aber ganz gut über die Runden gekommen ist. Sie beklagen den Niedergang Deutschlands oder der deutschen Demokratie, nur weil sie sich plötzlich in der Minderheit wiederfinden. Dabei hat es gar keinen Zweck, immerzu »Sonderweg, Sonderweg« zu rufen, wenn einem etwas nicht gefällt. Den Sonderweg Atomausstieg beschreiten seit vergangenem Sonntag nun auch die Italiener mit großer Mehrheit, und selbst in Frankreich, nicht nur in Polen, regt sich neuer Widerstand. Sicher, auch und gerade ein grüneres Deutschland braucht möglichst bald wieder alle Farben des politischen Spektrums. Nur, Nostalgie und Panikmache werden dafür kaum reichen.
Eher hilft eine kleine Begebenheit am Rande: Während das Land sich gerade neu und grün zu erfinden scheint, sind die drei grünen Spitzenfiguren, die sich bisher in den Umfragen unter den ersten zehn der deutschen Politik tummelten, aus dem Ranking herausgefallen. Auf eine Kurzform gebracht, bedeutet das: Die Grünen müssen sich verdammt anstrengen, damit sich »grün« nicht von den Grünen abkoppelt.
- Datum 19.06.2011 - 08:21 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 16.6.2011 Nr. 25
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Dass eine Partei mit einer derartigen Spitze "herrschen" kann.
Sie pladieren für Atomaustieg und haben keine Ahnung von Nuklearphysik. Oder war es nicht Cem Özdemir, welcher einst meinte, das Strahlungsniveau in Fukushima hätte die Grenze der 2.000 MEGABYTES erreicht?
Ist Claudia Roth eine erfolgreiche Studentin gewesen oder warum ist sie eine Studienabbrecherin?
Eine Partei, welche das Volk anlügt und das menschliche Leid ausnutzt um politische Ziele zu realisieren darf weder herrschen noch an die Macht! Dass die grüne Partei so beliebt ist schon schlecht. Aber dass vorallem Studenten, die so gennanten Köpfe der Zukunft sie gerne wählen ist schon beunruhigend.
Bitte verzichten Sie auf hetzerische Aussagen und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/lv
Bitte nennen Sie mir eine Partei die das Volk nicht anlügt, die menschliche Leid ausnutzt oder sogar zu verantworten hat?
Ich bin kein Grüne Wähler aber fast 30% der Wähler können so falsch nicht sein.
Gesetzt den Fall, Cem Özdemir hat sich versprochen, reicht das doch nicht um die Grüne Partei als Ganzes zu diskreditieren.
Sie erinnern sich sicher an die 'Kompetenzkompetenz' des Herrn Stoiber. Wenn es danach ginge, müsste man die CSU als Partei der Ahnungslosen bezeichnen.
Ob ein abgebrochenes Studium weniger Wert hat, als erlogene Doktortitel, die sich zur Zeit jedenfalls eher im bürgerlich-konservativen Lager finden lassen, dürfen Sie selbst bewerten.
'Eine Partei, welche das Volk anlügt...', da muss ich Ihnen Recht geben und noch ergänzen, dass institutionell entlarvte Lügner und Betrüger aus diesen Parteien schon gar keine politischen Ämter bekleiden dürfen.
Mich beruhigt, dass die Köpfe der Zukunft auf die Verbindung von Prosperität und Ökologie setzen.
Hier liegt die Zukunft.
Lügen: Meinen Sie Herrn Guttenberg, oder Frau Koch-Mehrin?
Das Leid anderer Menschen: Ja. Die CDU hat anfangs gefordert dies doch bitte zu unterlassen, um dann genau dies zu tun. Japan wird ständig von Schwarz/Gelb als Grund hergenommen. Nicht von den Grünen.
Ein wenig differenzierter, bitte
keine Zahlen lesen.
http://www.youtube.com/wa...
An diesem Kommentar ist 0,0 hetzerisch!
Die treffende Beschreibung der Realität als unsachlich zu bezeichnen zeugt von dem IMMENS hohen Demokratiedefizit der Grünen und ihrer treuen Anhänger im Zeit-Zensorenteam! Eben typisch links.
Wäre solch ein Kommentar gegen CDU gerichtet, es bestünde nicht der leisteste Zweifel, man würde ihn kommentarlos durchgehen lassen.
Seht ihr nicht wie unglaubwürdig ihr euch macht?
Anmerkungen zur Moderatin senden Sie bitte an community@zeit.de Danke, die Redaktion/mk
Es sind CDSU und FDP, die das politische Lügen kultiviert hat. Die gesamte Neoliberalismus-Ideologie beruht z.B. auf naiven, kapitalistischen Fehlannahmen, die im "Erfolgsfall" eben und immer nur einer kleinen Elite Ihre Macht erhält und das Recht zum unbegrenzten Geld-Abschöpfen erhält.
Die selbst ernannten "bürgerlichen Parteien" (bis weit in die SPD hinein) fröhnen einer ademokratischen Intransparenz und einem antiquierten Standes-Denken, die unseren Weg in die demokratische und marktwirtschaftliche Wissensgesellschaft REGELRECHT IN DIE IRRE FÜHRT! Und dabei wird gelogen und an der Wahrheit gedreht, dass sich die Balken biegen!
In der psychologischen "Transaktionsanalyse" spricht man bei dem, was die CDSU und FDP praktizieren von einem Discount: Indem man dem anderen ein Fehlverhalten leichtfertig unterstellt ("Dagegen-Partei", "Partei lügt", ..) scheint man eine Realität zu definieren, bei der sich alle anderen - aber nicht man selber - bewegen zu müssen.
Die Krux ist dabei natürlich die Sache mit den vier Fingern: Wenn man mit einem Finger auf den politischen Gegner zeigt, dann zeigen eben drei auf einen zurück (und der fünfte zum Himmel, aber dieses Esoterik-Gedöns lasse ich mal weg ..).
Kurz: Die Grünen besitzen hinsichtlich ihrer Realitätsnähe eine deutlich höhere Authentizität als jede andere Partei. Die Grünen können um die richtige Entscheidung ringen, wo andere nur blind Ideologien auffahren oder sich der Entscheidung einzelner "Machthaber" unterwerfen.
Y.S.
kann so viele Studienabbrecher haben wie sie will. Für die Erkenntnis, dass AKW im Falle eines Störfalles ganz Deutschland auf ewig unbewohnbar machen braucht man keinen Studienabschluss, sondern logischen Menschenverstand.
Zusätzlich gibt es jetzt noch die Verifizierung des echten Risikos, welches kein "Restrisiko" ist, sondern bereits für zwei schwerste Unfälle innerhalb von 25 Jahren gesorgt hat.
Immer dann, wenn Vernunft über Geldgeilheit siegt, ist das ein richtiger Schritt. Ob der Schritt schwarz, gelb oder grün ist, ist zweitrangig.
"... Eine Partei, welche das Volk anlügt und das menschliche Leid ausnutzt um politische Ziele zu realisieren darf weder herrschen noch an die Macht! ..."
Das ist ein schöner Gedanke.
Dann allerdings können Sie die politische Bühne er Demokratie endgültig schliessen und zurückkehren zum Feldherrenmodell.
...als Kanzlerin zu haben, die mal der Meinung war, dass Haschisch gespritzt wird?
Bitte nennen Sie mir eine Partei die das Volk nicht anlügt, die menschliche Leid ausnutzt oder sogar zu verantworten hat?
Ich bin kein Grüne Wähler aber fast 30% der Wähler können so falsch nicht sein.
Gesetzt den Fall, Cem Özdemir hat sich versprochen, reicht das doch nicht um die Grüne Partei als Ganzes zu diskreditieren.
Sie erinnern sich sicher an die 'Kompetenzkompetenz' des Herrn Stoiber. Wenn es danach ginge, müsste man die CSU als Partei der Ahnungslosen bezeichnen.
Ob ein abgebrochenes Studium weniger Wert hat, als erlogene Doktortitel, die sich zur Zeit jedenfalls eher im bürgerlich-konservativen Lager finden lassen, dürfen Sie selbst bewerten.
'Eine Partei, welche das Volk anlügt...', da muss ich Ihnen Recht geben und noch ergänzen, dass institutionell entlarvte Lügner und Betrüger aus diesen Parteien schon gar keine politischen Ämter bekleiden dürfen.
Mich beruhigt, dass die Köpfe der Zukunft auf die Verbindung von Prosperität und Ökologie setzen.
Hier liegt die Zukunft.
Lügen: Meinen Sie Herrn Guttenberg, oder Frau Koch-Mehrin?
Das Leid anderer Menschen: Ja. Die CDU hat anfangs gefordert dies doch bitte zu unterlassen, um dann genau dies zu tun. Japan wird ständig von Schwarz/Gelb als Grund hergenommen. Nicht von den Grünen.
Ein wenig differenzierter, bitte
keine Zahlen lesen.
http://www.youtube.com/wa...
An diesem Kommentar ist 0,0 hetzerisch!
Die treffende Beschreibung der Realität als unsachlich zu bezeichnen zeugt von dem IMMENS hohen Demokratiedefizit der Grünen und ihrer treuen Anhänger im Zeit-Zensorenteam! Eben typisch links.
Wäre solch ein Kommentar gegen CDU gerichtet, es bestünde nicht der leisteste Zweifel, man würde ihn kommentarlos durchgehen lassen.
Seht ihr nicht wie unglaubwürdig ihr euch macht?
Anmerkungen zur Moderatin senden Sie bitte an community@zeit.de Danke, die Redaktion/mk
Es sind CDSU und FDP, die das politische Lügen kultiviert hat. Die gesamte Neoliberalismus-Ideologie beruht z.B. auf naiven, kapitalistischen Fehlannahmen, die im "Erfolgsfall" eben und immer nur einer kleinen Elite Ihre Macht erhält und das Recht zum unbegrenzten Geld-Abschöpfen erhält.
Die selbst ernannten "bürgerlichen Parteien" (bis weit in die SPD hinein) fröhnen einer ademokratischen Intransparenz und einem antiquierten Standes-Denken, die unseren Weg in die demokratische und marktwirtschaftliche Wissensgesellschaft REGELRECHT IN DIE IRRE FÜHRT! Und dabei wird gelogen und an der Wahrheit gedreht, dass sich die Balken biegen!
In der psychologischen "Transaktionsanalyse" spricht man bei dem, was die CDSU und FDP praktizieren von einem Discount: Indem man dem anderen ein Fehlverhalten leichtfertig unterstellt ("Dagegen-Partei", "Partei lügt", ..) scheint man eine Realität zu definieren, bei der sich alle anderen - aber nicht man selber - bewegen zu müssen.
Die Krux ist dabei natürlich die Sache mit den vier Fingern: Wenn man mit einem Finger auf den politischen Gegner zeigt, dann zeigen eben drei auf einen zurück (und der fünfte zum Himmel, aber dieses Esoterik-Gedöns lasse ich mal weg ..).
Kurz: Die Grünen besitzen hinsichtlich ihrer Realitätsnähe eine deutlich höhere Authentizität als jede andere Partei. Die Grünen können um die richtige Entscheidung ringen, wo andere nur blind Ideologien auffahren oder sich der Entscheidung einzelner "Machthaber" unterwerfen.
Y.S.
kann so viele Studienabbrecher haben wie sie will. Für die Erkenntnis, dass AKW im Falle eines Störfalles ganz Deutschland auf ewig unbewohnbar machen braucht man keinen Studienabschluss, sondern logischen Menschenverstand.
Zusätzlich gibt es jetzt noch die Verifizierung des echten Risikos, welches kein "Restrisiko" ist, sondern bereits für zwei schwerste Unfälle innerhalb von 25 Jahren gesorgt hat.
Immer dann, wenn Vernunft über Geldgeilheit siegt, ist das ein richtiger Schritt. Ob der Schritt schwarz, gelb oder grün ist, ist zweitrangig.
"... Eine Partei, welche das Volk anlügt und das menschliche Leid ausnutzt um politische Ziele zu realisieren darf weder herrschen noch an die Macht! ..."
Das ist ein schöner Gedanke.
Dann allerdings können Sie die politische Bühne er Demokratie endgültig schliessen und zurückkehren zum Feldherrenmodell.
...als Kanzlerin zu haben, die mal der Meinung war, dass Haschisch gespritzt wird?
"Und grüne Spießer sind besonders nervig." Sie bringen es auf den Punkt. Danke. Jeder konservative Schrebergartenbesitzer oder kleinbürgerlicher Angestellter ist im Vergleich zum grünen Spießer schon fast ein Revoluzzer. Nirgendwo ist die Spießbürgermentalität (man könnte auch manchmal sagen Blockwartmentalität) stärker ausgeprägt als bei den Grünen. Nachbarn werden diffamiert, wenn Sie nicht auf dem Biomarkt einkaufen oder den Müll nicht trennen, permanent wird man mit "ach so guten" Ratschlägen attackiert, wobei letztere eher an Schläge denn an Rat erinnern. Tatsächliche Probleme (z.B. das seltsame Ehr- und Moralverständnis von Menschen aus Problemkiezen, siehe Kirsten Heisig) werden mit dem Karneval der Kulturen bagatellisiert. Sind die Grünen dann wirklich an der Macht, entpuppen sie sich als genauso egoistisch und kleinbürgerlich wie die anderen Parteien. In der gesamten schwarz-grünen Regierungsperiode in Hamburg haben die Grünen einzig und allein eine Fahrradverleihstation durchgesetzt, dafür braucht man aber eigentlich keine Partei. "Es gibt nichts gutes, außer man tut es" E. Kästner.
Bitte argumentieren Sie differenziert zum konkreten Artikelthema und verzichten Sie auf Pauschalaussagen und Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/lv
Bitte nennen Sie mir eine Partei die das Volk nicht anlügt, die menschliche Leid ausnutzt oder sogar zu verantworten hat?
Ich bin kein Grüne Wähler aber fast 30% der Wähler können so falsch nicht sein.
"Ich bin kein Grüne Wähler aber fast 30% der Wähler können so falsch nicht sein."
In der deutschen Geschichte .. Aber lassen wir das.
Zwei Punkte:
- 25 % der Wählenden würden den Grünen ihre Stimme geben aber 85% der Wahlberechtigten möchten das nicht tun (auch wenn dieser Artikel etwas anderes suggeriert)
- diesen Stimmenanteil bekommen die Grünen nur solange andere Themen von den "Blockparteien" geschlossen ausgerenzt werden,
(da wären EU, Finanzen, Rente, Gesellschaft) und solange die Wirtschaft weiter so gut läuft und alle gesättigt sind
Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte, um sich sachlich über den konkreten Artikelinhalt auszutauschen. Danke. Die Redaktion/se.
Ich würd's lieber so sagen: die anderen 70% der Wähler liegen richtiger. Ganz nebenbei auch legitimer. So von wegen Mehrheit und Demokratie und so. Aber die Grünen waren ja schon immer gut darin, mehr zu verlangen als Wählerstimmen es ihnen zu gestehen.
"Ich bin kein Grüne Wähler aber fast 30% der Wähler können so falsch nicht sein."
In der deutschen Geschichte .. Aber lassen wir das.
Zwei Punkte:
- 25 % der Wählenden würden den Grünen ihre Stimme geben aber 85% der Wahlberechtigten möchten das nicht tun (auch wenn dieser Artikel etwas anderes suggeriert)
- diesen Stimmenanteil bekommen die Grünen nur solange andere Themen von den "Blockparteien" geschlossen ausgerenzt werden,
(da wären EU, Finanzen, Rente, Gesellschaft) und solange die Wirtschaft weiter so gut läuft und alle gesättigt sind
Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte, um sich sachlich über den konkreten Artikelinhalt auszutauschen. Danke. Die Redaktion/se.
Ich würd's lieber so sagen: die anderen 70% der Wähler liegen richtiger. Ganz nebenbei auch legitimer. So von wegen Mehrheit und Demokratie und so. Aber die Grünen waren ja schon immer gut darin, mehr zu verlangen als Wählerstimmen es ihnen zu gestehen.
Gesetzt den Fall, Cem Özdemir hat sich versprochen, reicht das doch nicht um die Grüne Partei als Ganzes zu diskreditieren.
Sie erinnern sich sicher an die 'Kompetenzkompetenz' des Herrn Stoiber. Wenn es danach ginge, müsste man die CSU als Partei der Ahnungslosen bezeichnen.
Ob ein abgebrochenes Studium weniger Wert hat, als erlogene Doktortitel, die sich zur Zeit jedenfalls eher im bürgerlich-konservativen Lager finden lassen, dürfen Sie selbst bewerten.
'Eine Partei, welche das Volk anlügt...', da muss ich Ihnen Recht geben und noch ergänzen, dass institutionell entlarvte Lügner und Betrüger aus diesen Parteien schon gar keine politischen Ämter bekleiden dürfen.
Mich beruhigt, dass die Köpfe der Zukunft auf die Verbindung von Prosperität und Ökologie setzen.
Hier liegt die Zukunft.
Man sollte sich über Cem Özdemir einiges in Erinnerung rufen.
Cem Özdemir hat sich 2002 unrühmlich aus dem Bundestag verabschieden müssen.
1994 wurde Özdemir als erster Abgeordneter türkischer Herkunft in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er zwei Legislaturperioden lang bis 2002 angehörte.
Für die nächste Legislaturperiode wurde er zwar auch gewählt, mußte aber auf Drängen seiner Partei das Mandat zurückgeben wegen zwischenzeitlich aufgedeckter Unregelmäßigkeiten bei Flugabrechnungen und einem großen Kredit durch einen bekannten Lobbyisten. Dafür wurde er in das Europaparlament"ausgelahert" 2004 bis 2009.
Die Bundesversammlung der Grünen wählte ihn 2008 mit C. Roth an die Parteispitze.
Wenn Sie an vuz Guttenberg erinnern, dann denken Sie daran, dass Özdemir als Bundestagsabgeordneter sein "Diplom" als Soz. Pädagoge an einer privaten "Fachhochschule" erworben hat.
Cem Özdemir hat 2009 die Ehrendoktorwürde der sich in Gründung befindlichen Universität Tunceli in Ostanatolien verliehen bekommen. Die Stadt Tunceli der gleichnamigen Provinz hat rd 30.000 Einwohner, die gesamte Provinz ca 80.000 Einwohner und gilt als zweitkleinste Provinz in der Türkei.
Interessant daran ist, dass just am selben Tag, zur selben Zeit der türkische Präsident Abdulla Gül ebenfalls dort anwesend war.
Man sollte sich über Cem Özdemir einiges in Erinnerung rufen.
Cem Özdemir hat sich 2002 unrühmlich aus dem Bundestag verabschieden müssen.
1994 wurde Özdemir als erster Abgeordneter türkischer Herkunft in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er zwei Legislaturperioden lang bis 2002 angehörte.
Für die nächste Legislaturperiode wurde er zwar auch gewählt, mußte aber auf Drängen seiner Partei das Mandat zurückgeben wegen zwischenzeitlich aufgedeckter Unregelmäßigkeiten bei Flugabrechnungen und einem großen Kredit durch einen bekannten Lobbyisten. Dafür wurde er in das Europaparlament"ausgelahert" 2004 bis 2009.
Die Bundesversammlung der Grünen wählte ihn 2008 mit C. Roth an die Parteispitze.
Wenn Sie an vuz Guttenberg erinnern, dann denken Sie daran, dass Özdemir als Bundestagsabgeordneter sein "Diplom" als Soz. Pädagoge an einer privaten "Fachhochschule" erworben hat.
Cem Özdemir hat 2009 die Ehrendoktorwürde der sich in Gründung befindlichen Universität Tunceli in Ostanatolien verliehen bekommen. Die Stadt Tunceli der gleichnamigen Provinz hat rd 30.000 Einwohner, die gesamte Provinz ca 80.000 Einwohner und gilt als zweitkleinste Provinz in der Türkei.
Interessant daran ist, dass just am selben Tag, zur selben Zeit der türkische Präsident Abdulla Gül ebenfalls dort anwesend war.
Eine sehr stimmige Analyse. Der Blick von außen sieht einfach schärfer. Das Problem scheint mir eher zu sein, dass die Politiker in den Parteien dies noch nicht realisiert haben. Man spürt dies besonders in Ba-Wü. Kretschmann und z.B. Palmer sehen sich imme rnoch als "Eindringlinge" in ein eigentlich fremdes Terrain. Der vorherrschende Reflex ist dann doch ein anderer: Wir sind zwar auch grün, aber wir sind auch sozial, marktwirtschaftlich, also - im Prinzip - wir sind wie ihr (die Etablierten), halt auch ein bisschen grün. Man könnte fast sagen, je mehr die anderen Parteien grün werden, um so "ungrüner" werden die Grünen. Zumindest in Ba-Wü, wo sie die Regierung anführen. Man mag dies nun belächeln, oder gar mit Häme reagieren, doch ist dies an sich eine recht erfreuliche Tendenz. Gesellschaften haben immer Probleme, wenn sie zwischen Extremen zerrissen werden. Hier jedoch zeigt sich eher ein kohäsiver Trend. Man trifft sich in einer "neuen Mitte". Dies lässt in Zukunft Alternativen zu einer fast sicheren Großen Koalition wieder denkbar erscheinen. Es gibt Moglichkeiten der Bewegung, ohne dasseine Spaltung droht.
Eigentlich gar keine so schlechten Voraussetzungen für unser Land.
Ich hoffe, das Ganze ist nur wieder eine Laune der Wählerschaft, die zur Folge hat, dass sich alle großen Parteien in einem Jahr wieder in der Mitte treffen (sich also alle angleichen).
Ich muss hier im Voraus sagen, dass ich momentan eher keine der großen Parteien das Vertrauen geben kann, wenn man von der Meinungsbildung ausgeht, d.h. vertreten die im Allgemeinen meine Vorstellungen, d.h. sinnvolle (auch verständliche) Politik.
Aber wenn es an das Regieren geht, wird mir Angst und Bange, wenn ich daran denke, dass die Grünen tatsächlich es schaffen könnten irgendwo mitzumachen (stell sich einer vor, die vertreten unser Land in der Welt). Das können die gar nicht, rein aus ihrer Mentalität und Gründungsgeschichte nicht und die Persönlichkeiten von denen auch keiner. Die großen Parteien sind zwar nicht das Maß aller Dinge, aber wenigstens können die noch die Regierungsgeschäfte regeln und sich auf internationalem Parkett bewegen ohne uns in die absolute Lächerlichkeit zu ziehen.
Schön wärs. Die vier Partein neben der Linken sind derzeit alle eher rechts der Mitte (letztlich ohnehin viel zu schwammig Begriffe)
Für was genau treten die Grünen denn ein? Doch nicht gegen Bankenlottere, Lohnsklaverei, Konzernherrscharft und all die sonstigen oligarchischen Entwicklungen. Der Umstieg auf regenerative Energie kann genauso ausgenutzt werden, wenn da keine klaren Regeln geschaffen werden. Die Stromkonzerne mögen den Umstieg deswegen nicht, weil sie aus der Atomkraft noch alles mögliche herausquetschen wollen.
Ein öffentlich nicht kontrollierter Umstieg wird für diese nur der Wechsel von einer noch nicht aufgegessenen Eistüte auf eine neue sein. Allein die letzte Stromerhöhung um über 10% wurde mit den regenerativen Energie begründet. Und das bei jährlichen Milliardengewinnen.
http://www.verivox.de/nac...
http://www.youtube.com/wa... (sagt halt leider als Einer der Wenigen die Wahrheit...)
Schön wärs. Die vier Partein neben der Linken sind derzeit alle eher rechts der Mitte (letztlich ohnehin viel zu schwammig Begriffe)
Für was genau treten die Grünen denn ein? Doch nicht gegen Bankenlottere, Lohnsklaverei, Konzernherrscharft und all die sonstigen oligarchischen Entwicklungen. Der Umstieg auf regenerative Energie kann genauso ausgenutzt werden, wenn da keine klaren Regeln geschaffen werden. Die Stromkonzerne mögen den Umstieg deswegen nicht, weil sie aus der Atomkraft noch alles mögliche herausquetschen wollen.
Ein öffentlich nicht kontrollierter Umstieg wird für diese nur der Wechsel von einer noch nicht aufgegessenen Eistüte auf eine neue sein. Allein die letzte Stromerhöhung um über 10% wurde mit den regenerativen Energie begründet. Und das bei jährlichen Milliardengewinnen.
http://www.verivox.de/nac...
http://www.youtube.com/wa... (sagt halt leider als Einer der Wenigen die Wahrheit...)
Auch ich traue der grünen Spitze nicht den zu, auf wissentschaftlicher Ebene das zu verstehen, was sie, zum Beipiel im Bereich Energiepolitik, mit ihrem Parteiprogramm umsetzen wollen. Mit dem Thema an sich haben sie aber auf das richtige Pferd gesetzt und kassieren jetzt den Gewinn. Gönnen tue ich ihnen das nicht und ich hoffe, dass Roth, Ösdemir und der andere Auswuchs an Bildungsferne und Machtgier bald von der politischen Bühne verschwinden.
Mehr Kompetenz gäbe es zwar bei Schwarz-Gelb, aber auch hier überwiegt der Opportunismus. Dieser Opportunismus bevorzugte lange die Energieindustrie. Jetzt ist der Angstbürger wichtiger.
Zwischen diesen Parteien zu wählen - ich verzichte.
... wie Menschen wie Sie immer wieder öffentlich behaupten, mehr Kompetenz gäbe es bei Schwarz-Gelb?
Ich wähle sowieso nach Themen, die eine Partei glaubhaft vertritt d. h. mit konsequenter Einflussnahme Richtung Verwirklichung dieser Themen über einen langen Zeitraum hinweg.
Und da wird im Artikel richtig festgestellt, dass die Grünen dies mit "Ihrem" Thema tun.
Für manche Wähler (und Parteien)ist genau dieses Verständnis für das Wesen, den Kern einer Partei verlorengegangen. Weil eine Partei ein bestimmtes Thema in der Vergangenheit glaubhaft vertrat, glaubt man oft, ein Thema zu "verkörpern" - und pflegt es nicht.
Gut für eine Partei ist natürlich, sich auf ein wirklich relevantes Thema zu stürzen und sich solange darum zu kümmern, bis es gelöst ist - d.h. je "größer" und "länger" ein Thema, desto nachhaltiger der Nutzen für eine Partei.
Das Problem der übrigen Parteien im Vergleich zu den Grünen ist m. E. (wie auch im Artikel angedeutet), ein Springen von Thema zu Thema je nach wahrgenommener Tagesaktualität.
Dabei kommt eben auch zwangsläufig viel Stammtischpolitik raus!
Klima, Nachhaltiges Wirtschaften, Umbau zu einer weniger ölabhängigen Wirtschaft - dies sind die "großen" Zukunftsthemen.
Ich wähle grün, nicht wegen dem grünen Spitzenpersonal (dies ist bestimmt kollektiv nicht besser oder schlechter als bei anderen Parteien)oder weil das "meine" Partei ist.
Sondern wegen dieses wichtigen Themas und der breiten Parteibasis, die diese Politik schon lange trägt!
Wo bitte schön haben sie innerhalb 'Schwarz-Gelb' Kompetenz in irgendeiner Form festgestellt?
Bei Frau Merkel, die die Kunst der Nicht-Entscheidungsfähigkeit auf allerhöchstes Niveau gehoben hat? Die aufgrund dessen maßgeblichen Anteil an der Schieflage Griechenlands und des EUROS trägt, weil sie sich wegen der anstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nicht zu sofortigen Hilfen durchringen konnte. Wodurch sich Spekulanten dumm und dämlich verdient haben; unter anderen auch die Deutsche Bank.
Bei den Bundesministern der FDP, die aufgrund ihrer reichhaltigen Lebenserfahrung unser Land an den Abgrund regieren? Die Deutschland innerhalb der NATO isoliert haben, und den ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat verzockt haben.
Wo bitte haben sie dies festgestellt?
... wie Menschen wie Sie immer wieder öffentlich behaupten, mehr Kompetenz gäbe es bei Schwarz-Gelb?
Ich wähle sowieso nach Themen, die eine Partei glaubhaft vertritt d. h. mit konsequenter Einflussnahme Richtung Verwirklichung dieser Themen über einen langen Zeitraum hinweg.
Und da wird im Artikel richtig festgestellt, dass die Grünen dies mit "Ihrem" Thema tun.
Für manche Wähler (und Parteien)ist genau dieses Verständnis für das Wesen, den Kern einer Partei verlorengegangen. Weil eine Partei ein bestimmtes Thema in der Vergangenheit glaubhaft vertrat, glaubt man oft, ein Thema zu "verkörpern" - und pflegt es nicht.
Gut für eine Partei ist natürlich, sich auf ein wirklich relevantes Thema zu stürzen und sich solange darum zu kümmern, bis es gelöst ist - d.h. je "größer" und "länger" ein Thema, desto nachhaltiger der Nutzen für eine Partei.
Das Problem der übrigen Parteien im Vergleich zu den Grünen ist m. E. (wie auch im Artikel angedeutet), ein Springen von Thema zu Thema je nach wahrgenommener Tagesaktualität.
Dabei kommt eben auch zwangsläufig viel Stammtischpolitik raus!
Klima, Nachhaltiges Wirtschaften, Umbau zu einer weniger ölabhängigen Wirtschaft - dies sind die "großen" Zukunftsthemen.
Ich wähle grün, nicht wegen dem grünen Spitzenpersonal (dies ist bestimmt kollektiv nicht besser oder schlechter als bei anderen Parteien)oder weil das "meine" Partei ist.
Sondern wegen dieses wichtigen Themas und der breiten Parteibasis, die diese Politik schon lange trägt!
Wo bitte schön haben sie innerhalb 'Schwarz-Gelb' Kompetenz in irgendeiner Form festgestellt?
Bei Frau Merkel, die die Kunst der Nicht-Entscheidungsfähigkeit auf allerhöchstes Niveau gehoben hat? Die aufgrund dessen maßgeblichen Anteil an der Schieflage Griechenlands und des EUROS trägt, weil sie sich wegen der anstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nicht zu sofortigen Hilfen durchringen konnte. Wodurch sich Spekulanten dumm und dämlich verdient haben; unter anderen auch die Deutsche Bank.
Bei den Bundesministern der FDP, die aufgrund ihrer reichhaltigen Lebenserfahrung unser Land an den Abgrund regieren? Die Deutschland innerhalb der NATO isoliert haben, und den ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat verzockt haben.
Wo bitte haben sie dies festgestellt?
Vielleicht gilt auch für die ökologische Energiewende der Satz von Victor Hugo?
"Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist"
„Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.“
Theodor Fontane
Hoffentlich wird da die Umwelt nicht zu arg geschont..
Nicht dass wir zu letzt dann noch alle BIO essen müssen bäh!
Also mal im ernst. So wie es da beschrieben wird, wird doch das Merkelgrün wieder nur auf den Atomausstieg reduziert. Hätte sie den Ausstiegsplan ihrer Vorgängerregierung EINFACH IN RUHE gelassen und kein auf und ab Spielchen betrieben hätte niemand IRGENDWAS gesagt, und sie stünde jetzt nicht so Grün-Ferngesteuert da!
Zur Popularität der Grünen:
Ich glaube dass der Mensch einer Zeit von verchlortem Leitungswasser, ständigen Lebensmittelskandälen,unerforschte Auswirkungen von Pestizidrückständen, (von Klimawandel mal abgesehen) und in einer Zeit in der reihenweise an Umwelt- und Zivilisationsbedingten Krankheiten wie Krebsen gestorben wird, der Wunsch nach Grün schier unbewusst immer elementarer wird. Und das ist imho auch gut so!
Ob die Grünen diesem Wunsch, diesem Elementarbedürfnis dann tatsächlich nachkommen steht auf einem Anderen Blatt - zumindest sind sie die einzigen die es versprechen!
„Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.“
Theodor Fontane
Hoffentlich wird da die Umwelt nicht zu arg geschont..
Nicht dass wir zu letzt dann noch alle BIO essen müssen bäh!
Also mal im ernst. So wie es da beschrieben wird, wird doch das Merkelgrün wieder nur auf den Atomausstieg reduziert. Hätte sie den Ausstiegsplan ihrer Vorgängerregierung EINFACH IN RUHE gelassen und kein auf und ab Spielchen betrieben hätte niemand IRGENDWAS gesagt, und sie stünde jetzt nicht so Grün-Ferngesteuert da!
Zur Popularität der Grünen:
Ich glaube dass der Mensch einer Zeit von verchlortem Leitungswasser, ständigen Lebensmittelskandälen,unerforschte Auswirkungen von Pestizidrückständen, (von Klimawandel mal abgesehen) und in einer Zeit in der reihenweise an Umwelt- und Zivilisationsbedingten Krankheiten wie Krebsen gestorben wird, der Wunsch nach Grün schier unbewusst immer elementarer wird. Und das ist imho auch gut so!
Ob die Grünen diesem Wunsch, diesem Elementarbedürfnis dann tatsächlich nachkommen steht auf einem Anderen Blatt - zumindest sind sie die einzigen die es versprechen!
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