Euro-Krise Die List des Geldes
Griechenland I: Wir müssen den Euro retten, um das Projekt Europa zu retten.
Sieht so eine gelungene Rettung aus? Ein gutes Jahr nach dem ersten Hilfspaket braucht Griechenland schon wieder frisches Geld. Und es sieht ganz so aus, als würden die Griechen die Milliarden auch erhalten. Wieder wird es heißen, dass die Rettung alternativlos sei. Und diesmal stimmt es sogar.
Die deutsche Debatte über die europäische Staatsschuldenkrise ist so verlogen, weil sie eine Wahlfreiheit behauptet, die es in der Realität nicht gibt. Einen Pleitestaat einfach mal eben flott umschulden, wie es vor allem die Euroskeptiker in der FDP fordern – das funktioniert vielleicht in Lateinamerika oder Afrika, aber nicht in einem Europa, das sein Geld vergemeinschaftet hat.
Wir teilen mit den Griechen nicht nur die Währung, sondern auch die Zentralbank. Das ist ein entscheidender Punkt, denn daraus folgt: Wenn die Parlamente den Geldhahn zudrehen, verschwinden die Risiken nicht einfach. Sie verlagern sich über die Refinanzierungsgeschäfte der griechischen Banken auf die Bilanz der Europäischen Zentralbank. Die ist für die Rettung ganzer Länder aber nicht zuständig – und wenn etwas schiefgeht, muss auch für die Notenbank der Steuerzahler geradestehen.
- Sanfte Umschuldung
Umschuldung durch Zahlungsaufschub – im Rahmen einer sanften Umschuldung würden die Rückzahlungsfristen für griechische Staatsanleihen und die 110 Milliarden Euro schweren Hilfskredite von IWF und EU verlängert. Denkbar wäre auch, zusätzlich den Zinssatz für die Hilfen erneut zu senken. Griechenland bekommt so mehr Zeit, seinen Haushalt zu sanieren. Auch andere Transaktionen wären möglich, etwa der Umtausch von Staatsanleihen in sichere Papiere, allerdings mit einem Abschlag. Ob das auch die privaten Gläubiger betrifft, ist unklar. Solch eine Umschuldung wäre für sie eher verkraftbar als eine harte Umschuldung. Aber: Die über Jahre angehäuften Staatsschulden müssten auf einen Schlag mit Garantien unterlegt werden, wofür letztlich die Steuerzahler in anderen Ländern haften müssten.
- Harte Umschuldung
Umschuldung durch Forderungsverzicht – im Rahmen einer harten Umschuldung, auch Schuldenschnitt oder "Haircut" genannt, müssten die Gläubiger im Rahmen eines Schuldenabkommens auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Griechenland wäre damit schlagartig einen Teil seiner Schulden von mehr als 330 Milliarden Euro los, die Gläubiger aber würden Verluste machen. Griechenlands Kreditwürdigkeit am Finanzmarkt wäre nachhaltig angeschlagen, der Zugang zu frischem Geld verbaut. Dieser Effekt könnte allerdings auch auf andere angeschlagene EU-Staaten wie Irland oder Portugal übergreifen. Die Gläubiger sind vor allem Banken aus Griechenland und anderen Euro-Ländern – ihnen drohen milliardenschwere Verluste, was wiederum eine neue Finanzkrise auslösen könnte.
Jede geordnete Umschuldung müsste schon aus diesem Grund mit einem milliardenschweren Hilfspaket kombiniert werden, das der Zentralbank die Last abnimmt. Sie würde also Geld kosten. Die Frage »Umschulden oder retten?« ist falsch gestellt. Jede Umschuldung ist eine Rettung. Am Ende bezahlt der Steuerzahler – so oder so.
Wer sich die Berichte der Experten über die Lage in Griechenland genau ansieht, der wird darin auch Positives entdecken. Die Wirtschaft des Landes ist zuletzt wieder gewachsen, die Wettbewerbsfähigkeit steigt. Dem griechischen Staat mag das Geld an allen Ecken und Enden fehlen, es ist aber keineswegs ausgemacht, dass er wirklich pleite ist. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass Athen zumindest einen Teil der Kredite zurückbezahlen wird, wenn die Europäer das Land zur Ruhe kommen ließen, statt immer neue Bedingungen zu stellen und die Anleger durch die Androhung eines Schuldenschnitts zu verschrecken. Auch die mit Staatshilfe gerettete Commerzbank galt vor Jahr und Tag noch als Fall für den Konkursrichter. Jetzt hat sie dem Bund einen großen Teil seiner Auslagen erstattet.
Gewiss, es gibt noch einen dritten Weg. Die Europäer könnten die Griechen von den Liquiditätsquellen der Zentralbank kurzerhand abschneiden. Oder sie gleich aus der Währungsunion werfen. Doch das Chaos wäre nach einer schmutzigen Pleite programmiert. Kein Investor der Welt würde sein Geld in einer Währung anlegen, deren Zerfall bereits eingesetzt hat. Griechenland wäre am Ende, Irland, Portugal, Spanien, vielleicht auch Italien wären in akuter Gefahr. Die harte Umschuldung wäre der Anfang vom Ende des Euro.
Es geht deshalb bei der Griechenlandrettung nicht darum, die Banken zu schonen. Es geht vielmehr um den Fortbestand eines Projekts, dessen Ziel es ist, das enge Gehäuse des Nationalstaats zu überwinden – und seine in Zeiten globaler Märkte erodierende Steuerungsfähigkeiten auf supranationaler Ebene wiederherzustellen. Nicht um die Kapitulation der Politik also, sondern um den Primat der Politik. Der Euro ist ein Elitenprojekt, aber kein Projekt für die Eliten. Die Spekulanten jedenfalls würden sich freuen, wenn sie in Europa wieder siebzehn Währungen gegeneinander ausspielen könnten.
Die Wahrheit ist: Der Euro ist eine Einbahnstraße. Wer ihn einmal eingeführt hat, der kommt so leicht nicht mehr raus. Und wer ihn behalten will, der muss immer mehr Kompetenzen abgeben. Die Hoffnung, die gemeinsame Währung sei ohne einen weitreichenden Verzicht auf nationale Souveränität zu haben, hat sich zerschlagen. Die ökonomische Integration erzwingt als List der Vernunft die politische Einheit.
Für die Demokratie ist das ein harter Belastungstest. Der Vorwurf des Rechtsbruchs steht im Raum, weil die europäischen Verträge die Nothilfe verbieten. Die Macht der europäischen Institutionen wächst, die nationalen Parlamente verlieren an Einfluss, die Rettungspakete sind den Bürgern immer schwerer zu vermitteln.
Das sind große Hürden, aber keine unüberwindbaren. Verträge sind einzuhalten, aber es ist nicht unlauter, sie zu ändern. Die Demokratie ist historisch an den Nationalstaat gekoppelt, logisch ist sie es nicht. Und es spricht einiges dafür, dass mit dem Euro in Europa mehr Demokratie möglich ist als ohne.
- Datum 16.06.2011 - 09:51 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 16.6.2011 Nr. 25
- Kommentare 252
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Beiträgen an der Diskussion. Die Redaktion/sc
Die EU ist ähnlich undemokratisch wie China, oder ähnlich demokratisch. Je nach Standpunkt.
So langsam fängt man an sich nach dem großen Crash zu sehnen, damit die selbsternannten Eliten und ihre Machtstrukturen implodieren mögen.
Jepp, das wird unangenehm. Aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Ich bin Europa-Fan, aber nicht Fan eines Superstaates, in dem ungewählte, von der Bevölkerung nicht legitimierte Herrscher und Bürokraten das sagen haben.
Zitat (wurde entfernt):
"""Und es spricht einiges dafür, dass mit dem Euro in Europa mehr Demokratie möglich ist als ohne."""
Ein Satz ohne Plausibiltät, wie mir scheint, zumindest nicht prima facie.
Die EU ist ähnlich undemokratisch wie China, oder ähnlich demokratisch. Je nach Standpunkt.
So langsam fängt man an sich nach dem großen Crash zu sehnen, damit die selbsternannten Eliten und ihre Machtstrukturen implodieren mögen.
Jepp, das wird unangenehm. Aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Ich bin Europa-Fan, aber nicht Fan eines Superstaates, in dem ungewählte, von der Bevölkerung nicht legitimierte Herrscher und Bürokraten das sagen haben.
Zitat (wurde entfernt):
"""Und es spricht einiges dafür, dass mit dem Euro in Europa mehr Demokratie möglich ist als ohne."""
Ein Satz ohne Plausibiltät, wie mir scheint, zumindest nicht prima facie.
Ich kann der Argumentation nicht ganz folgen.
Richtig ist sicher, dass Belastungen auf die Deutschen, wie auch auf andere Länder der EU, zukommen werden. Aber man doch Griechenland nicht mit der Commerzbank vergleichen. Schon allen, weil ein Unternehmen ein Geschäftsmodell besitzt und vor allen, in der Regel damit mehr Geld einnimmt als es ausgibt.
Die Fortschritte bei Griechenland sind sicher vorhanden, aber was hilft es wenn man statt 15% jetzt nur einen Defizit von 8% per annum erreicht? Man kann die Ausgaben sicher weiter minimieren, das ändert aber nicht an der Einnahmensituation. GR wird auch nicht in 10 Jahren einen Haushaltsüberschuss produzieren, das bezweifelt doch niemand ernsthaft.
Ich möchte betonen dass ich ebenso der Meinung bin, dass Griechenland geholfen werden muss. Nur was derzeit abläuft hat mit Hilfe rein gar nicht zu tun. Den Bürgern in GR geht es dreckig, der Staat spart sich kaputt, und die ganze Kohle wird nur dafür verwendet sich Zeit zu erkaufen. Welche die Politik aber nicht nutzt. Allein den Banken hilft dies, um Ihr Giftmüll bei der EZB oder sonst wo abzuladen. Die Politiker sitzen das Thema weiterhin aus.
Die sitzen das nicht aus. Das ist Absicht! Man bringt sich in eine gute Ausgangsposition für eine Pleitewelle oder was auch immer benutzt werden wird, um das System neu zu starten. Man will ja schlieslich wenn es von vorn losgeht, nicht als armer Schlucker anfangen und nichts zu sagen haben.
Unterstellt den Mächtigen das Schlimmste und Fieseste. Dann werdet Ihr halbwegs richtig liegen. Wer hat Vorteile von den Rettungspakten? Wer zahlt die Zeche? So kompliziert ist es auch nun wieder nicht. Das Ergebnis zählt. Und das sieht zur Zeit für den Normalbürger ganz mies aus. Nicht nur in Griechenland....
und unter den Gläubigern verteilen ;-)
Kann das ganze Gesabbel nicht mehr ertragen.
"Die Fortschritte bei Griechenland sind sicher vorhanden, aber was hilft es wenn man statt 15% jetzt nur einen Defizit von 8% per annum erreicht?"
Das Defizit hat ein neues Allzeithoch erreicht (kein Wunder, wenn man mit Sparmassnahmen die Wirtschaft abwürgt):
http://www.querschuesse.d...
Selbst wenn man allen Staatsangestellten nix mehr zahlen würde, hätte man noch ein Defizit. Aufgrund der Schulden und der Wucherzinsen, die die *Investoren* (vor allem Banken und Reiche) mittlerweile verlangen. Heute erreichten sie 28%:
http://www.querschuesse.d...
Dank des Sparschwachsinns herrscht in G Depression und die Arbeitslosigkeit explodiert:
http://www.querschuesse.d...
http://www.querschuesse.d...
Nur Lügen in der Presse, nur noch Lügen und Propaganda.
Es ist für mich auch vollkommen fragwürdig warum wir Griechenland keine Bedingungen stellen sollen, wenn Griechenland es nicht alleine Schaft das Defizit im Haushalt zu tilgen.
Ich bin auch nicht bereit auf meinen Wohlstand zu verzichten nur, weil die Griechen schamlos über ihre Verhältnisse konsumiert haben, ihren Staat betrogen und Bilanzen gefälscht haben.
Wie verträgt sich eigentlich eine allein vom Steuerzahler zu tragenden Griechenland-, Italien-, Spanien-, Portugal- und Irland-Rettung mit der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse?
Die sitzen das nicht aus. Das ist Absicht! Man bringt sich in eine gute Ausgangsposition für eine Pleitewelle oder was auch immer benutzt werden wird, um das System neu zu starten. Man will ja schlieslich wenn es von vorn losgeht, nicht als armer Schlucker anfangen und nichts zu sagen haben.
Unterstellt den Mächtigen das Schlimmste und Fieseste. Dann werdet Ihr halbwegs richtig liegen. Wer hat Vorteile von den Rettungspakten? Wer zahlt die Zeche? So kompliziert ist es auch nun wieder nicht. Das Ergebnis zählt. Und das sieht zur Zeit für den Normalbürger ganz mies aus. Nicht nur in Griechenland....
und unter den Gläubigern verteilen ;-)
Kann das ganze Gesabbel nicht mehr ertragen.
"Die Fortschritte bei Griechenland sind sicher vorhanden, aber was hilft es wenn man statt 15% jetzt nur einen Defizit von 8% per annum erreicht?"
Das Defizit hat ein neues Allzeithoch erreicht (kein Wunder, wenn man mit Sparmassnahmen die Wirtschaft abwürgt):
http://www.querschuesse.d...
Selbst wenn man allen Staatsangestellten nix mehr zahlen würde, hätte man noch ein Defizit. Aufgrund der Schulden und der Wucherzinsen, die die *Investoren* (vor allem Banken und Reiche) mittlerweile verlangen. Heute erreichten sie 28%:
http://www.querschuesse.d...
Dank des Sparschwachsinns herrscht in G Depression und die Arbeitslosigkeit explodiert:
http://www.querschuesse.d...
http://www.querschuesse.d...
Nur Lügen in der Presse, nur noch Lügen und Propaganda.
Es ist für mich auch vollkommen fragwürdig warum wir Griechenland keine Bedingungen stellen sollen, wenn Griechenland es nicht alleine Schaft das Defizit im Haushalt zu tilgen.
Ich bin auch nicht bereit auf meinen Wohlstand zu verzichten nur, weil die Griechen schamlos über ihre Verhältnisse konsumiert haben, ihren Staat betrogen und Bilanzen gefälscht haben.
Wie verträgt sich eigentlich eine allein vom Steuerzahler zu tragenden Griechenland-, Italien-, Spanien-, Portugal- und Irland-Rettung mit der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse?
http://www.ftd.de/politik...
[...]
Anm: Bitte achten Sie auf sachliche und konstruktive Beiträge. Danke. Die Redaktion/kh
Entfernt. Bitte äußern Sie sich konstruktiv zum Artikelthema. Danke. Die Redaktion/kh
auch wenn diese überbezahlten, unterbelichteten "Retter" nichts mehr zu sagen haben. Europa ist ein Konstrukt, das von den Bürgern und deren Akzeptanz lebt. Nicht von der Machtgeilheit und Selbstüberschätzung von Politikern und Banken. Europa gab es vor dem Euro, aber ohne die Anmaßung unterbeschäftigter Politiker auf der Suche nach einer Aufgabe, die sie in den Sand setzen können.
Nehmen wir an, das Projekt Europa wird eingestampft und verfällt wieder in die lächerliche und anachronistische Kleinstaaterei?
Welchem europäischen Bürger soll das helfen? Europa hatte schon den USA nichts entgegenzusetzen. Aber die USA waren im Gegensatz zu China oder Indien oder den andern Mächten, die am Horizont auftauchen, noch freundlich zu Europa.
Wenn die Menschen sich in Europa nicht bald zusammenreißen, wird Europa in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und Staaten wie China werden jedem einzelnen europäischen Kleinstaat genau sagen, was Sache ist.
Was Sie als Frechheit bezeichnen, ist die einzige Lösung, die uns vor der Dominanz kommender Großmächte retten wird. Es wird Zeit, mal seine eigene Kurzsichtigkeit abzulegen und zu erkennen, was Sache ist!
auch wenn diese überbezahlten, unterbelichteten "Retter" nichts mehr zu sagen haben. Europa ist ein Konstrukt, das von den Bürgern und deren Akzeptanz lebt. Nicht von der Machtgeilheit und Selbstüberschätzung von Politikern und Banken. Europa gab es vor dem Euro, aber ohne die Anmaßung unterbeschäftigter Politiker auf der Suche nach einer Aufgabe, die sie in den Sand setzen können.
Nehmen wir an, das Projekt Europa wird eingestampft und verfällt wieder in die lächerliche und anachronistische Kleinstaaterei?
Welchem europäischen Bürger soll das helfen? Europa hatte schon den USA nichts entgegenzusetzen. Aber die USA waren im Gegensatz zu China oder Indien oder den andern Mächten, die am Horizont auftauchen, noch freundlich zu Europa.
Wenn die Menschen sich in Europa nicht bald zusammenreißen, wird Europa in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und Staaten wie China werden jedem einzelnen europäischen Kleinstaat genau sagen, was Sache ist.
Was Sie als Frechheit bezeichnen, ist die einzige Lösung, die uns vor der Dominanz kommender Großmächte retten wird. Es wird Zeit, mal seine eigene Kurzsichtigkeit abzulegen und zu erkennen, was Sache ist!
Die EU ist ähnlich undemokratisch wie China, oder ähnlich demokratisch. Je nach Standpunkt.
So langsam fängt man an sich nach dem großen Crash zu sehnen, damit die selbsternannten Eliten und ihre Machtstrukturen implodieren mögen.
Jepp, das wird unangenehm. Aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Ich bin Europa-Fan, aber nicht Fan eines Superstaates, in dem ungewählte, von der Bevölkerung nicht legitimierte Herrscher und Bürokraten das sagen haben.
....sondern vertritt eine Brüssel freundliche Meinung.
"Das sind große Hürden, aber keine unüberwindbaren. Verträge sind einzuhalten, aber es ist nicht unlauter, sie zu ändern. Die Demokratie ist historisch an den Nationalstaat gekoppelt, logisch ist sie es nicht. Und es spricht einiges dafür, dass mit dem Euro in Europa mehr Demokratie möglich ist als ohne."
Er erwähnt nicht, dass die Verträge nicht so verändert werden können, ohne die neuen Verträge den Völkern vorzulegen. Schließlich lösen sie das GG in den wesentlichen Bedingungen der Souveränität ab.
....sondern vertritt eine Brüssel freundliche Meinung.
"Das sind große Hürden, aber keine unüberwindbaren. Verträge sind einzuhalten, aber es ist nicht unlauter, sie zu ändern. Die Demokratie ist historisch an den Nationalstaat gekoppelt, logisch ist sie es nicht. Und es spricht einiges dafür, dass mit dem Euro in Europa mehr Demokratie möglich ist als ohne."
Er erwähnt nicht, dass die Verträge nicht so verändert werden können, ohne die neuen Verträge den Völkern vorzulegen. Schließlich lösen sie das GG in den wesentlichen Bedingungen der Souveränität ab.
wer gar nichts mehr hat. Noch gibt es Werte in Griechenland, die erst mal versilbert werden müßen. Wer von einer Erholung ausgeht, kann auch davon ausgehen, dass Griechenland sich diese Werte oder andere wieder anschaffen kann.
der rein gar nichts verstanden hat.
Das Volk der Griechen soll also sein Land verkaufen? Kolonialismus via Euro oder was? Lesen Sie mal ein gutes Geschichtsbuch, dann würden Sie so einem Unsinn nicht schreiben.
der rein gar nichts verstanden hat.
Das Volk der Griechen soll also sein Land verkaufen? Kolonialismus via Euro oder was? Lesen Sie mal ein gutes Geschichtsbuch, dann würden Sie so einem Unsinn nicht schreiben.
Die Einsicht wächst also och, dass Besseruetschland nicht mehr existenzberechtigt ist! Endlich!!! Wieso dauert as so lange?
Jetzt gehören Debatten auf die Agena um die EU-Institutionen zu demokratisieren, das Verhältnis von EU-Parlament und -Kommission umzukehren und endlich die überfällige Verwaltungs-, Fiskal-, Sozialunion herzustellen. Das ist ein Mammutprojekt, und vielleicht sind bei er Umsetzung eines solchen nicht die schwäbischen Hausfrauen gefragt, sondern Intellektuelle, Bürgerrechtler, Multilingualisten ...
Wir brauchen endlich eine Bewegung zur Föderalisierung der europäischen Union, sprich eine neue Nationalstaatsbewegung mit dem Ziel die alten Nationalstaaten mit Ursprung im 19. Jh. abzuschaffen.
Und dabei können wir auf BILD, FAZ und wie die Massenblöker alle heißen, gerne verzichten.
"Jetzt gehören Debatten auf die Agena um die EU-Institutionen zu demokratisieren, das Verhältnis von EU-Parlament und -Kommission umzukehren und endlich die überfällige Verwaltungs-, Fiskal-, Sozialunion herzustellen. Das ist ein Mammutprojekt, und vielleicht sind bei er Umsetzung eines solchen nicht die schwäbischen Hausfrauen gefragt, sondern Intellektuelle, Bürgerrechtler, Multilingualisten ..."
...wirklich brauchen ist eine Bürgerdemokratie, nicht eine Experten-EU. Überbezahlte abgehobene Experten wuseln schon jetzt überall rum, sie haben uns u.a. die Finanzmarktderegulierung eingebrockt und den europaweiten Freihandel und sie sind selten unbestechlich.
Und bitte: das EU Parlament kann noch soviel zu sagen haben, es ist bestenfalls marginal demokratischer als die Komission. Schon das deutsche Parlament versagt ja ständig, ist korrupt und bürgerfern. Wie soll das bei einem mehrsprachig zusammengeschusterten EU-Parlament erst aussehen?
Nein, einen europäischen Superstaat zu schaffen ist weder nötig noch irgendwie wünschenswert. Was ich mir vorstellen könnte, wäre ein freies und unverbindliches multinationales Staatenbündnis aus souveränden Staaten, welches z.B. (alternativ zur US-Nato) die Verteidigung und Handel koordiniert, z.B. Normen vorgibt usw. aber immer mit der Freiheit wieder auszutreten.
"Jetzt gehören Debatten auf die Agena um die EU-Institutionen zu demokratisieren, das Verhältnis von EU-Parlament und -Kommission umzukehren und endlich die überfällige Verwaltungs-, Fiskal-, Sozialunion herzustellen. Das ist ein Mammutprojekt, und vielleicht sind bei er Umsetzung eines solchen nicht die schwäbischen Hausfrauen gefragt, sondern Intellektuelle, Bürgerrechtler, Multilingualisten ..."
...wirklich brauchen ist eine Bürgerdemokratie, nicht eine Experten-EU. Überbezahlte abgehobene Experten wuseln schon jetzt überall rum, sie haben uns u.a. die Finanzmarktderegulierung eingebrockt und den europaweiten Freihandel und sie sind selten unbestechlich.
Und bitte: das EU Parlament kann noch soviel zu sagen haben, es ist bestenfalls marginal demokratischer als die Komission. Schon das deutsche Parlament versagt ja ständig, ist korrupt und bürgerfern. Wie soll das bei einem mehrsprachig zusammengeschusterten EU-Parlament erst aussehen?
Nein, einen europäischen Superstaat zu schaffen ist weder nötig noch irgendwie wünschenswert. Was ich mir vorstellen könnte, wäre ein freies und unverbindliches multinationales Staatenbündnis aus souveränden Staaten, welches z.B. (alternativ zur US-Nato) die Verteidigung und Handel koordiniert, z.B. Normen vorgibt usw. aber immer mit der Freiheit wieder auszutreten.
... reden Sie da eigentlich?
Wir normal Abhängig Beschäftigten sind da sicher nicht mit eingeschlossden? Oder doch? Mehr so "wir" wie bei einer Geisel-Nahmne?
Absolut richtig immer heißt es wir, aber mitreden dürfen "wir" ja doch nicht.
Und wenn doch wird von den Leuten mit ihren Plagiierten Doktortiteln darauf hingewiesen das unser eins ja das Fachwissen und die Nötige Weitsicht fehlt.
So muss es sich anfühlen für unmündig erklärt zu werden.
...typische Krankenschwestern-*wir* :-)
"Na wie gehts *uns* denn heute? Müssen wir nicht noch diese bittere Pille schlucken? Schliesslich wollen wir wieder gesund werden, oder?"
Absolut richtig immer heißt es wir, aber mitreden dürfen "wir" ja doch nicht.
Und wenn doch wird von den Leuten mit ihren Plagiierten Doktortiteln darauf hingewiesen das unser eins ja das Fachwissen und die Nötige Weitsicht fehlt.
So muss es sich anfühlen für unmündig erklärt zu werden.
...typische Krankenschwestern-*wir* :-)
"Na wie gehts *uns* denn heute? Müssen wir nicht noch diese bittere Pille schlucken? Schliesslich wollen wir wieder gesund werden, oder?"
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren