Arabische Revolten Die Abtrünnigen
In Syrien zeigen sich selbst Soldaten schockiert über das Regime. Ist das die Wende?
© Mustafa Ozer/AFP/Getty Images

Syrische Flüchtlinge im türkischen Flüchtlingslager Boynuyogun
Esma ging, bevor man sie holen konnte. Jeden Morgen kamen Geheimpolizisten zu ihrem Haus in Dschisr al-Schughur auf der Suche nach ihrem untergetauchten Mann. In der letzten Nacht vor der Flucht, so schildert die junge Frau das Geschehen, kamen sie noch einmal vorbei und wollten ihren achtjährigen Sohn mitnehmen. Esma weinte und wütete, so laut, wie sie sich selbst noch nie im Leben hatte zetern hören. Die Polizisten ließen von ihrem Sohn ab, doch sie drohten wiederzukommen, wenn ihr Mann sich nicht endlich auf der Wache melde. Esma floh in die Türkei.
Seit einer Woche lebt Esma in einem Flüchtlingslager der Hilfsorganisation Türkischer Halbmond. Nicht weit von ihrem umkämpften Heimatort entfernt, im Grenzort Yayladagi in der Türkei. Mit ihr sind Tausende Flüchtlinge gekommen, die in ihrer Heimat nicht mehr sicher sind.
Syrien steht im dritten Monat der Revolte gegen die Herrschaft von Baschar al-Assad. Der Aufstand kann noch lange dauern. Kein Zerbrechen des Regimes zeichnet sich ab, keine Zermürbung der Macht des Assad-Clans. Doch auch die Rebellion erlahmt nicht – Militäreinsätzen und Todesschüssen zum Trotz. In Esmas Heimatstadt Dschisr al-Schughur sollen sich Dutzende Soldaten den protestierenden Bürgern angeschlossen haben. Manche sprechen schon von einer bedeutsamen Wende des Aufstands. Aber was passierte wirklich in der nordsyrischen Stadt – und welche Folgen hat es für die Erhebung gegen das Regime?
Seit das syrische Staatsfernsehen am 6. Juni behauptete, in Dschisr al-Schughur hätten bewaffnete Banden 120 Soldaten der Sicherheitskräfte ermordet, umgibt ein Nebel von Gerüchten die Stadt. Selbst sonst bestens vernetzten Aktivisten fällt es schwer, aus der belagerten und inzwischen wohl weitgehend geräumten Stadt zuverlässige Informationen zu beschaffen. Ein vor zwei Wochen auf YouTube hochgeladenes Video aus der nordsyrischen Stadt zeigte noch eine große, friedliche Freitagsdemonstration, bei der Männer Olivenzweige schwenken und zu lauter Musik rhythmisch in die Hände klatschen.
Doch bald schon drangen aus der Provinz Idleb um Dschisr al-Schughur die ersten Berichte über Proteste und getötete Demonstranten. Am 4. Juni meldeten Aktivisten sechs tote Demonstranten aus der Stadt selbst und zwei weitere Tote aus einem nahe gelegenen Dorf. Am 5. Juni berichtete das Aktivistennetzwerk Local Coordination Committees Syria (LCC), dass die syrische Armee begonnen habe, Dschisr al-Schughur mit Hubschraubern zu bombardieren. Mehrere Bauernhöfe in der Umgebung, die Stadtbewohnern als Unterschlupf dienten, seien niedergebrannt. Augenzeugen berichteten, dass die Armee auf Pick-up-Lastern herumfahre und mit automatischen Waffen umherfeuere. »Die Armee hat der Stadt den Krieg erklärt«, sagten sie.
Einen Tag später verbreitete das syrische Staatsfernsehen die Nachricht, dass »120 Männer der Sicherheitskräfte ermordet« worden seien. Die »bewaffneten Banden«, meldete die staatliche Nachrichtenagentur SANA, hätten zur Tarnung Fahrzeuge und Uniformen der Armee verwendet. Danach seien 200 Panzer, eine Hubschrauberflotte und mehrere Tausend Soldaten auf die Stadt vorgerückt, laut Augenzeugen Mitglieder der 4. Armeedivision. Das ist die sogenannte Republikanische Garde. Kommandiert wird sie von Baschar al-Assads gefürchtetem Bruder Maher. Diese Armee-Einheit mit mehr als 5000 Mann besteht vor allem aus Alawiten, Angehörigen jener schiitischen Minderheit, zu denen auch Assad und seine Familie zählen. Die 4.Division ist das Kern-Korps des Regimes.
Kurz nach ihrem Einsatz meldete das Staatsfernsehen, die »bewaffneten Elemente« seien besiegt und die Stadt »unter offizieller Kontrolle«. Ein »geständiger Terrorist« berichtete im Regierungssender, wie er angeblich zusammen mit anderen Männern Soldaten ermordet und in einem Massengrab verscharrt habe.
An der türkisch-syrischen Grenze in Yayladagi aber werden ganz andere Versionen herumgereicht. Es sei ein Aufstand von Uniformierten gewesen, sagen Flüchtlinge. Soldaten hätten sich gegen Soldaten erhoben. »Sie wollten, dass wir auf die Demonstranten schießen«, erzählt ein 23-jähriger Mann, der sagt, er sei von der Armee desertiert. Die Kommandeure hätten sunnitische Soldaten in Stellung gegen die Demonstranten gebracht und Schießbefehl gegeben. Alle hätten gesehen, dass die Demonstranten unbewaffnet gewesen seien. Sie hätten keine Gefahr für die Armee dargestellt.
- Datum 16.06.2011 - 18:49 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 16.6.2011 Nr. 25
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Warum helfen sie nicht den Menschen in Syrien ?
ohne mit der Wimper zu zucken. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/ew
@darthmax
Schlagen sie großer Staatsmann doch mal Erdogan vor, was er den ihrer Meinung genau tun sollte?
ohne mit der Wimper zu zucken. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/ew
@darthmax
Schlagen sie großer Staatsmann doch mal Erdogan vor, was er den ihrer Meinung genau tun sollte?
Von Rußland gestütz und vom Iran umgarnt.
Die NATO zu schwach, vom fehlenden Mandat zum Bombardement der karthagischen Zivilbevölkerung einmal abgesehen, um einen Beduinenkrieger aus einer Mittelmeerstadt zu verjagen.
Das ist wie in Ruanda, jeder weiß bescheit, keiner kann eingreifen. Die Frage nach einem künstlich von außen herbeigeführten Konflikt, stellt sich ebenfalls immer mehr, wie in den anderen Ländern dieser Region ebenfalls.
Es stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Sinn der Befreiungen. Viele Tunesier nutzten die Freiheit, um meißt illegal nach Europa zu reisen. Ganze Ströme ergießen sich aus Nord.- und Afrika. Was wurden da noch Leserkommentare als unsachlich gekürzt, als diese von möglichen 100.000 Flüchtlingen sprachen. Heute ist es Realität, in den Mainstream Medien wird es nicht mehr kommuniziert.
Ägypten?? Der Druck (Mord und Todschlag)auf die Christen hat zugenommen, das Militär kann die Macht (Mehr Gerichtsprozeße als unter Mubarak) nicht abgeben, weil sonst die islamistischen Kräfte das Ruder übernehmen würden.
Was haben wir hier in ZEIT gejubelt! Und nun, man hört recht wenig?
Die Befreiungen der dortigen Länder haben genau zu den Problemen geführt, welche von vielen vorhergesagt wurden, aber als unliberal und unmenschlich hier verschrien waren.
Fakt ist niemals Fiktion! Und das Wunschdenken war noch nie ein solider Grundstein für Meinungsbildung.
In Tunesien wie in Ägypten sind es seit dem Sturz der dortigen Diktaturen die immer noch machtvollen, bestens organisierten und gut finanzierten Seilschaften aus Günstlingen und Geheimdienstlern der jeweiligen alten Regimekräfte, die nun die Konterrevolution voranzutreiben versuchen, u.A. durch die destabilisierende Organisierung von spektakulären "Massenfluchten" nach Italien, oder die Inszenierung von pogromartigen Übergriffen auf die jeweiligen Minderheiten (insbesondere auf die dort lebenden arabischen Christen).
Sowohl in Tunesien als auch in Ägypten entstehen derzeit neue konterrevolutionäre Kampfbündnisse zwischen den alten Regimekräften und regionalen Netzwerken von Islamisten und Dschihadisten.
Auch das syrische Assad-Regime versucht in diesen Tagen, die islamistischen Muslimbrüder Syriens durch eine von Bashar Al-Assad verkündete Generalamnestie (für alle gefangenen Islamisten der Muslimbruderschaft) aus der breiten heimischen Volksopposition herauszubrechen, der sich die syrischen Muslimbrüder bekanntlich erst nach langem Zögern und nur halbherzig angeschlossen haben.
Dies lief zu Ende der Diktaturen in Tunesien wie in Ägypten auffallend ähnlich ab, wo die unter den revolutionären Volksaufständen wankenden Diktatoren ebenfalls noch rasch versuchten, die jeweiligen Islamisten mit allen möglichen "Zuckerli" in ihr Boot zu ziehen.
Ob Europäer oder Araber spielt überhaupt keine Rolle, denn die in der UN-Charta festgeschriebenen Menschenrechte gelten universell!
Sie erwarten, dass was die Despoten in 30 -40 Jahren kaputt gemacht haben, in ein Paar Monaten korrigiert zu werden.
Was Tunesien angeht, werden die Leute sehr bald feststellen, dass es wirklich in Europa nicht viel mehr gibt zu holen. Europa selbst braucht Geld und die Arbeitslosigkeit nimmt stets zu. Ohne Bildung und ausreichende Sprachkenntnisse haben sie keine Chance.
Was Ägypten angeht, die Auslöser 97 Prozent aller Angriffe zwischen Muslime und Christen ist der Versuch Jemanden von der anderen Religionsgemeinschaft zu heiraten. Die Familie der Frau oder des Mannes verweigert meistens solche Ehe. Die Opfer fallen jedoch immer von der beiden Seiten.
Schließlich, Warum wollen Sie nicht verstehen, wenn der ganze Mittelmeerraum stabil, demokratisch und Wohlhabend ist, dann werden sowohl Europa inklusive die Türkei als auch die arabische Welt davon für immer profitieren.
In Tunesien wie in Ägypten sind es seit dem Sturz der dortigen Diktaturen die immer noch machtvollen, bestens organisierten und gut finanzierten Seilschaften aus Günstlingen und Geheimdienstlern der jeweiligen alten Regimekräfte, die nun die Konterrevolution voranzutreiben versuchen, u.A. durch die destabilisierende Organisierung von spektakulären "Massenfluchten" nach Italien, oder die Inszenierung von pogromartigen Übergriffen auf die jeweiligen Minderheiten (insbesondere auf die dort lebenden arabischen Christen).
Sowohl in Tunesien als auch in Ägypten entstehen derzeit neue konterrevolutionäre Kampfbündnisse zwischen den alten Regimekräften und regionalen Netzwerken von Islamisten und Dschihadisten.
Auch das syrische Assad-Regime versucht in diesen Tagen, die islamistischen Muslimbrüder Syriens durch eine von Bashar Al-Assad verkündete Generalamnestie (für alle gefangenen Islamisten der Muslimbruderschaft) aus der breiten heimischen Volksopposition herauszubrechen, der sich die syrischen Muslimbrüder bekanntlich erst nach langem Zögern und nur halbherzig angeschlossen haben.
Dies lief zu Ende der Diktaturen in Tunesien wie in Ägypten auffallend ähnlich ab, wo die unter den revolutionären Volksaufständen wankenden Diktatoren ebenfalls noch rasch versuchten, die jeweiligen Islamisten mit allen möglichen "Zuckerli" in ihr Boot zu ziehen.
Ob Europäer oder Araber spielt überhaupt keine Rolle, denn die in der UN-Charta festgeschriebenen Menschenrechte gelten universell!
Sie erwarten, dass was die Despoten in 30 -40 Jahren kaputt gemacht haben, in ein Paar Monaten korrigiert zu werden.
Was Tunesien angeht, werden die Leute sehr bald feststellen, dass es wirklich in Europa nicht viel mehr gibt zu holen. Europa selbst braucht Geld und die Arbeitslosigkeit nimmt stets zu. Ohne Bildung und ausreichende Sprachkenntnisse haben sie keine Chance.
Was Ägypten angeht, die Auslöser 97 Prozent aller Angriffe zwischen Muslime und Christen ist der Versuch Jemanden von der anderen Religionsgemeinschaft zu heiraten. Die Familie der Frau oder des Mannes verweigert meistens solche Ehe. Die Opfer fallen jedoch immer von der beiden Seiten.
Schließlich, Warum wollen Sie nicht verstehen, wenn der ganze Mittelmeerraum stabil, demokratisch und Wohlhabend ist, dann werden sowohl Europa inklusive die Türkei als auch die arabische Welt davon für immer profitieren.
"Denn selbst die zeigen sich schockiert über das Regime. Ist das die Wende?"
Real oder als newspaper-story?
Angeblich?
"Ein »geständiger Terrorist« berichtete im Regierungssender, wie er angeblich zusammen mit anderen Männern Soldaten ermordet und in einem Massengrab verscharrt habe."
130 tote Soldaten und Beamte sind in Massengräbern gefunden worden. Bestätigt.
Was ist der Hintergrund, damit deutsche Journalisten ständig die Regierungen anderer Ländern anbocken? Und "Demonstranten" gleich welcher Coleur von vornherein Heiligenscheine verpassen? Ist die Bezahlung durch Demonstranten besser oder geht es lediglich um den Zeitgeist?
ZEIT-Geist! Hervorragend! Muß ich mir merken!
Sollten deutsche Journalist(inn)en etwa Propaganda für die Regierungen von Ländern wie Syrien verbreiten?
Im Übrigen: Wer gegen eine Diktatur demonstriert, hat zwar nicht automatisch recht, verdient in einer Demokratie aber Beachtung.
ZEIT-Geist! Hervorragend! Muß ich mir merken!
Sollten deutsche Journalist(inn)en etwa Propaganda für die Regierungen von Ländern wie Syrien verbreiten?
Im Übrigen: Wer gegen eine Diktatur demonstriert, hat zwar nicht automatisch recht, verdient in einer Demokratie aber Beachtung.
ZEIT-Geist! Hervorragend! Muß ich mir merken!
Was macht denn Ihr Land die den Anspruch hat westlich, demokratisch und zivilisiert zu sein????
..... spielt den Oberlehrer!! Sie sind das Beispiel!!
Ich als gebürtiger Deutscher schäme mich für meine Landsleute, die den Schwachkopf und Hassprediger Sarrazin vergöttern und sich für oberschlau halten. Vor 70 Jahren haben wir noch halb Europa ausgerottet - und jetzt so tun, als ob man die Demokratie erfunden hätte.
Widerlich.
Deutschsein ist wieder zur Schande geworden.
Ich als gebürtiger Deutscher schäme mich für meine Landsleute, die den Schwachkopf und Hassprediger Sarrazin vergöttern und sich für oberschlau halten. Vor 70 Jahren haben wir noch halb Europa ausgerottet - und jetzt so tun, als ob man die Demokratie erfunden hätte.
Widerlich.
Deutschsein ist wieder zur Schande geworden.
ohne mit der Wimper zu zucken. [...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/ew
Entfernt. Bitte gehen Sie sachlich auf andere Beiträge ein. Danke, die Redaktion/se.
siehe auch
http://flaschenpost.pirat...
Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Darüber hinaus bitten wir darum, zum konkreten Artikelthema zu diskutieren. Danke, die Redaktion/se
Entfernt. Bitte gehen Sie sachlich auf andere Beiträge ein. Danke, die Redaktion/se.
siehe auch
http://flaschenpost.pirat...
Kritik an der Moderation richten Sie gerne an community@zeit.de. Darüber hinaus bitten wir darum, zum konkreten Artikelthema zu diskutieren. Danke, die Redaktion/se
Bitte nicht pauschalisieren!!
Schauen Sie sich doch mal die Kommentare an über die islamische Welt, dann sehen Sie wieviele Nazikommentare darunter sind.
Schauen Sie sich doch mal die Kommentare an über die islamische Welt, dann sehen Sie wieviele Nazikommentare darunter sind.
Ich als gebürtiger Deutscher schäme mich für meine Landsleute, die den Schwachkopf und Hassprediger Sarrazin vergöttern und sich für oberschlau halten. Vor 70 Jahren haben wir noch halb Europa ausgerottet - und jetzt so tun, als ob man die Demokratie erfunden hätte.
Widerlich.
Deutschsein ist wieder zur Schande geworden.
1. Wieso spielt die Nationalität argumentierender Personen eine Rolle bei der Wertung der jeweiligen Argumente? Wieso müssen manche Leute hierzulande ihre politischen Kommentare mit "Wir als Deutsche (mit unserer Vergangenheit) [meist UNSINN]..." beginnen?
2. Wenn ich gesprächshalber akzeptiere, dass Kritik an Regierungen wie der syrischen für Deutsche nicht angebracht ist, sollten Deutsche dann Sympathie für das Assad-Regime und ähnliche Diktaturen zeigen oder eher Desinteresse an anderen Ländern?
"Deutschsein ist wieder zur Schande geworden."
Was heißt hier "wieder" - wenn's nach Leuten wie Ihnen ginge, wäre Deutschsein jetzt und für immerdar eine Schande.
ihre Pauschalverurteilung "Deutschsein ist wieder zur Schande geworden" suggeriert, dass einzelne Meinungen fuer alle Deutschen representativ sind (sind sie nicht) und zweitens, dass man schon damals automatisch mitschuldig war. Erklaeren Sie das mal meinen Grosseltern die schon damals (vermutlich lebensmuede) und zeitlebens auf die Nazis geschimpft haben. Was Sie (als Deutscher) von sich halten ist ihre Sache, aber bewerten Sie doch bitte nicht einfach alle Deutschen so herabwuerdigend. Das ist naemlich auch widerlich.
1. Wieso spielt die Nationalität argumentierender Personen eine Rolle bei der Wertung der jeweiligen Argumente? Wieso müssen manche Leute hierzulande ihre politischen Kommentare mit "Wir als Deutsche (mit unserer Vergangenheit) [meist UNSINN]..." beginnen?
2. Wenn ich gesprächshalber akzeptiere, dass Kritik an Regierungen wie der syrischen für Deutsche nicht angebracht ist, sollten Deutsche dann Sympathie für das Assad-Regime und ähnliche Diktaturen zeigen oder eher Desinteresse an anderen Ländern?
"Deutschsein ist wieder zur Schande geworden."
Was heißt hier "wieder" - wenn's nach Leuten wie Ihnen ginge, wäre Deutschsein jetzt und für immerdar eine Schande.
ihre Pauschalverurteilung "Deutschsein ist wieder zur Schande geworden" suggeriert, dass einzelne Meinungen fuer alle Deutschen representativ sind (sind sie nicht) und zweitens, dass man schon damals automatisch mitschuldig war. Erklaeren Sie das mal meinen Grosseltern die schon damals (vermutlich lebensmuede) und zeitlebens auf die Nazis geschimpft haben. Was Sie (als Deutscher) von sich halten ist ihre Sache, aber bewerten Sie doch bitte nicht einfach alle Deutschen so herabwuerdigend. Das ist naemlich auch widerlich.
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