Sexualität Doppelt unter Druck

Wie halten die das aus? Zu Hause dürfen Musliminnen nicht mal über Sex reden. Jenseits der Familie ist das Thema allgegenwärtig.

Zwei muslimische Frauen schauen Männern beim Baden im Meer zu.

Zwei muslimische Frauen schauen Männern beim Baden im Meer zu.

Das ist wohl die höchste Kunst der Tabuisierung: In muslimischen Wohnzimmern muss das Wort »Sex« nicht einmal fallen, und trotzdem weiß jeder Teenager seit seiner Kindheit, dass er die Finger davon lassen soll. Eigentlich gilt dieses kulturelle Diktum (ob es auch ein religiöses ist, darüber streiten die Gelehrten) für Jungen und Mädchen gleichermaßen, doch die Jungen können sich besser entziehen, und ein »Fehlverhalten« bei ihnen wird eher als Kavaliersdelikt betrachtet. Für beide Geschlechter gilt aber, dass die jungen Muslime meistens gar nicht wissen, warum sie sich enthalten sollen. Fragen können sie ja nicht. Die Begründung lautet, dass die Frau nur geschützt leben kann, solange sie nicht sexuell verfügbar ist. Die Frau ist frei, weil sie keinen Sex hat. Allerdings stammt diese Begründung aus der Zeit des Propheten.

Aber es wird noch komplizierter: Während das muslimische Wohnzimmer nämlich sex- und lustfreie Zone bleibt (zumindest verbal), Jungen und Mädchen beim gemeinsamen Fernsehabend mit den Eltern bei jeder Liebesszene nervös und beschämt wegzappen, ist der Rest der Welt gnadenlos übersexualisiert. Die Klassenkameradinnen knutschen am Wochenende in der Disco herum, und wer nach dem Sport nicht in die Gruppendusche oder in die gemischte Sauna möchte, muss sich schon fast dafür entschuldigen.

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In dieser Welt ist die Frau frei, weil sie Sex hat.

Nun kann man fragen, was die Muslimin eigentlich eher zum Sexobjekt macht: der Druck des elterlichen Wohnzimmers, der sie auf eine sexuelle »Reinheit« reduziert, oder der Gegendruck der sexuell enttabuisierten Mehrheit, der im Grunde das Gleiche tut, nur mit anderen Mitteln und anderen Wortschöpfungen (»Importbraut«). Es erfordert schon ein gehöriges Maß an Stärke, um sich unter diesen Druckverhältnissen behaupten zu können. Hin und wieder sieht man die trotzigen Ausdrücke dieses Dilemmas auf den Straßen Berlins, Hamburgs oder Kölns: oben Kopftuch, unten knackenge Jeans und High Heels. So viel zum Thema Zucht und Unterordnung. Auch ein sich neu entwickelnder islamischer Feminismus sucht nach Argumenten, beiden Zumutungen zu trotzen, der Zwangsentblößung und der patriarchalen Tradition. Die Tatsache, dass das Thema in der Familie totgeschwiegen wird, heißt nicht, dass jede Muslimin auch tatsächlich als Jungfrau in die Ehe geht. Und nicht jede weint sich deshalb wegen Gewissenskonflikten nachts in den Schlaf.

Wie millimeternah sich die beiden Arten der Sexualisierung von Musliminnen sind, wie hart der doppelte Druck ist, zeigt das Beispiel von Sila Sahin. Die Schauspielerin aus der TV-Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten war die erste Deutschtürkin auf dem Cover des Playboys. Befragt zu ihren Motiven, sich vor der Kamera auszuziehen, sagte sie, sie habe sich bislang gesellschaftlichen Zwängen untergeordnet und »immer nur das gemacht, was andere für mich für richtig hielten«. Das Shooting mit viel nackter Haut sei ein »Befreiungsschlag« gewesen, und sie hätte gern noch viel mehr gezeigt, wenn der Playboy gewollt hätte. Hier war das Türkinsein nicht nur mit »Jungfrausein« und »muslimischer Reinheit« verbunden, sondern eine Marketingstrategie: »Echt Türkin – und echt heiß«.

Auch wenn der persönlichen Entscheidung der jungen Frau Respekt gebührt – es kann in einer liberalen Gesellschaft wie der deutschen durchaus möglich sein, es gerade nicht als Befreiung zu sehen, sich zu entblößen. Manchmal kann das genaue Gegenteil, die Verhüllung, eine Befreiung sein – solange sie aus freien Stücken geschieht.

Wo wir gerade beim Playboy sind: Für Fatmire Bajramaj, muslimische Stürmerin der deutschen Fußballnationalmannschaft, war es schon eine Befreiung, bei ihrem Vater durchzusetzen, dass sie Fußball spielen durfte. Das Ausziehen hat sie ihren Teamkolleginnen überlassen.

 
Leser-Kommentare
  1. Wer nach altertümlichen Religionen lebt, verschenkt die beste Zeit seines Lebens an eine unsichtbare, nicht nachweisbare Macht [...].
    Sicher beinhalten Religionen viele positive Regeln und schreiben teilweise gute Lebensweisen vor. Ich akzeptiere es auch, aber ich finde es schade, dass manche Menschen ihre Leben so banal wegwerfen und in der Kirche/Bethaus/Moschee ihre Zeit verschwenden.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Urteile. Danke. Die Redaktion/sc

    23 Leser-Empfehlungen
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    @UnwrittenTales
    "ich finde es schade, dass manche Menschen ihre Leben so banal wegwerfen und in der Kirche/Bethaus/Moschee ihre Zeit verschwenden."
    Sie haben wahrscheinlich nicht begriffen, dass es in der Religion vorrangig um Verzicht und Demut geht.
    Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der keiner mehr Verzicht üben möchte. Die Folge: Egoismus.
    Auch Sigmund Freud hatte schon darauf hingewiesen, dass das "Sublimieren" von Trieben und Bedürfnissen erheblich zur Reifebildung beiträgt.
    Allerdings sollten diese nicht gewaltsam unterdrückt werden, da es sich auf Körper und Geist negativ auswirkt (Krankheiten, Neurosen und Perversionen).

    die Leute zu be/verurteilen die ihr leben wegwerfen. Bekehrung hat nur Reaktanz zur Folge. Auf BEIDEN Seiten.

    Guter Satz aus dem Artikel: "...beiden Zumutungen zu trotzen, der Zwangsentblößung und der patriarchalen Tradition"

    Manche finden es auch schade, dass es Menschen gibt die ihre Leben mit Alokohl- und Drogenexzesse in Diskotheken und Kneipen verschwenden.

    Es geht um das Maß.

    In unserer Gesellschaft wird Sexualität zunehmend zu einer Ware. Für Medien, Konzerne und für den reinen Konsum. Schönheitsideale werden gemacht, wer nicht reinpasst wird zum Gespött der Mitmenschen. Schlankheitswahn, Schönheits-Op's mit 16 und solche pervertierten Scherze. Sex ist schon immer Status gewesen und heutzutage kann dies eben noch besser verkauft werden, als zu Zeiten wo es weder Fernsehen noch Internet gab. [...]

    Auch uns fehlt das Maß und dies führt bespw. auch in gewisser Weise dazu, dass die hier lebenden älteren Generationen ihre Mädchen besonders schützen wollen. Ich steh nun selber auf Frauen, aber ich muss sagen eine Frau wirkt umso attraktiver je weniger sie sich wie eine Prostituierte verhält und auch ein gewissen stolz besitzt und sich nicht grenzenlos anbiedert. (Meine Meinung zum Thema Sexualität auf der Straße leben ;] )

    Valete! InDubioProReo

    Sie haben vollkommen recht, anstatt immer wieder stupide alte unbelegte Verse zu rezitieren, sollten junge Menschen sich mal mit den Schriften von B. Russell oder I. Kant auseinandersetzen, das erfrischt den Geist wesentlich mehr, als gemeinsames Beten oder Singen.

    @UnwrittenTales
    "ich finde es schade, dass manche Menschen ihre Leben so banal wegwerfen und in der Kirche/Bethaus/Moschee ihre Zeit verschwenden."
    Sie haben wahrscheinlich nicht begriffen, dass es in der Religion vorrangig um Verzicht und Demut geht.
    Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der keiner mehr Verzicht üben möchte. Die Folge: Egoismus.
    Auch Sigmund Freud hatte schon darauf hingewiesen, dass das "Sublimieren" von Trieben und Bedürfnissen erheblich zur Reifebildung beiträgt.
    Allerdings sollten diese nicht gewaltsam unterdrückt werden, da es sich auf Körper und Geist negativ auswirkt (Krankheiten, Neurosen und Perversionen).

    die Leute zu be/verurteilen die ihr leben wegwerfen. Bekehrung hat nur Reaktanz zur Folge. Auf BEIDEN Seiten.

    Guter Satz aus dem Artikel: "...beiden Zumutungen zu trotzen, der Zwangsentblößung und der patriarchalen Tradition"

    Manche finden es auch schade, dass es Menschen gibt die ihre Leben mit Alokohl- und Drogenexzesse in Diskotheken und Kneipen verschwenden.

    Es geht um das Maß.

    In unserer Gesellschaft wird Sexualität zunehmend zu einer Ware. Für Medien, Konzerne und für den reinen Konsum. Schönheitsideale werden gemacht, wer nicht reinpasst wird zum Gespött der Mitmenschen. Schlankheitswahn, Schönheits-Op's mit 16 und solche pervertierten Scherze. Sex ist schon immer Status gewesen und heutzutage kann dies eben noch besser verkauft werden, als zu Zeiten wo es weder Fernsehen noch Internet gab. [...]

    Auch uns fehlt das Maß und dies führt bespw. auch in gewisser Weise dazu, dass die hier lebenden älteren Generationen ihre Mädchen besonders schützen wollen. Ich steh nun selber auf Frauen, aber ich muss sagen eine Frau wirkt umso attraktiver je weniger sie sich wie eine Prostituierte verhält und auch ein gewissen stolz besitzt und sich nicht grenzenlos anbiedert. (Meine Meinung zum Thema Sexualität auf der Straße leben ;] )

    Valete! InDubioProReo

    Sie haben vollkommen recht, anstatt immer wieder stupide alte unbelegte Verse zu rezitieren, sollten junge Menschen sich mal mit den Schriften von B. Russell oder I. Kant auseinandersetzen, das erfrischt den Geist wesentlich mehr, als gemeinsames Beten oder Singen.

    • Chali
    • 16.06.2011 um 7:39 Uhr

    *amüsier*

    Natürlich verfüge ich nich übder die Erfahrung des Herren Sarrazin, aber aus eigener Anschauung kenne ich schon einige junge Damen muslimischen Glaubens, denen ich viel eher als "deutschen Mädchen" zutraue, ihren eigenen Weg zu finden - auch gegn den jeweils vorherrschenden Mainstream.

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    Hallo Chali,
    .
    ich hab denselben Eindruck. In Tunesien hab ich mal in der Eisenbahn mit den Mitreisenden über den Koran diskutiert, über "2.223. Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt, und sendet etwas voraus für euch; und fürchtet Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet; und bringe frohe Botschaft den Gläubigen."
    .
    Ich hab die Leute gefragt, ob die muslimischen Frauen im Bett überhaupt noch was zu melden haben, wenn im Koran solche Sachen stehen. An der Diskussion haben sich am eifrigsten drei junge tunesische Frauen beteiligt.

    Hallo Chali,
    .
    ich hab denselben Eindruck. In Tunesien hab ich mal in der Eisenbahn mit den Mitreisenden über den Koran diskutiert, über "2.223. Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt, und sendet etwas voraus für euch; und fürchtet Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet; und bringe frohe Botschaft den Gläubigen."
    .
    Ich hab die Leute gefragt, ob die muslimischen Frauen im Bett überhaupt noch was zu melden haben, wenn im Koran solche Sachen stehen. An der Diskussion haben sich am eifrigsten drei junge tunesische Frauen beteiligt.

    • _bla_
    • 16.06.2011 um 7:52 Uhr

    Nirgends ist die Frau wirklich frei:
    In der eine Welt darf sie kein Sex haben, in der anderen muss sie ihn haben.
    Der soziale Druck aus der Familie ersteres durchzusetzen dürfte oft stärker sein, aber man sollte den sozialen Druck einen Freund und sexuelle Erlebnisse vorweisen zu können, der in manchen Schule entsteht nicht unterschätzen.

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    soweit ich es weiß, ist es bei uns unter strafe verboten, eine frau zum sex zu nötigen.

    soweit ich es weiß, ist es bei uns unter strafe verboten, eine frau zum sex zu nötigen.

  2. 4. Öh?!.

    Entfernt. Bitte wahren Sie den Artikelbezug. Danke. Die Redaktion/kh

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    Germanen werden in der BRD verfolgt? Ich dachte die werden nur ausgelacht.

    • snoek
    • 16.06.2011 um 8:42 Uhr

    Aber was will uns Ihr Kommentar sagen? An welcher Stelle des Artikels sehen Sie denn, dass die Autorin einen Zusammenhang zwischen muslimischer Sexualität und Kriminalität herstellt und wo Sie rechtfertigende Elemente finden. Ich bitte um Zitate.

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie zum konkreten Artikelthema. Die Redaktion/sc

    Damit hat meine entfernte Antwort auf den entfernten Beitrag ihren Zweck erfüllt. Gute Arbeit. Danke.

    Germanen werden in der BRD verfolgt? Ich dachte die werden nur ausgelacht.

    • snoek
    • 16.06.2011 um 8:42 Uhr

    Aber was will uns Ihr Kommentar sagen? An welcher Stelle des Artikels sehen Sie denn, dass die Autorin einen Zusammenhang zwischen muslimischer Sexualität und Kriminalität herstellt und wo Sie rechtfertigende Elemente finden. Ich bitte um Zitate.

    Entfernt. Bitte diskutieren Sie zum konkreten Artikelthema. Die Redaktion/sc

    Damit hat meine entfernte Antwort auf den entfernten Beitrag ihren Zweck erfüllt. Gute Arbeit. Danke.

  3. Mein arabischer Freund Hamid, der perfekt Arabisch und einige verwandte Sprachformen beherrscht, hat den Koran gelesen und herausgefunden was es mit der "Verhüllung" der Frau auf sich hat. Es hat mit dem Kopftuch überhaupt nichts zu tun sondern mit der Bedeckung der Scham. Das reichte den Religionsführern nicht und so wurde die andere Interpretation "gepredigt".

    Wenn jetzt hier von "Zwangsentblößung" gesprochen wird und "patriachalen Tradition" dann ist es ein Widerspruch in sich selbst. Niemand wird gezwungen sich zu entblößen, wohl aber gezwungen sich zu verhüllen (Patriach bezieht sich auf Vater, also Mann). Und wenn die Autorin sagt, dass die "Verhüllung" auch eine Befreiung sein kann wenn sie "freiwillig" geschieht, dann steht auch das im Widerspruch zu "Doppelt unter Druck", er wäre ja sonst nicht vorhanden.

    20 Leser-Empfehlungen
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    • Chali
    • 16.06.2011 um 9:27 Uhr

    ... es steht da sicher niemand mit gezogener Waffe und befiehlt "Ausziehen". Das wohl nicht.

    Gemeint ist wohl eher Gruppen-Druck, der Frauen dazu veranlasst, sich die Lippen aufspritzen oder den Busen aufblasen zu lassen. (Oder man denke an die A...-Geweihe un-seligen Angedekens) Oder, um zum Text zurückzuzkommen, sich High-Heels unterzuschnallen und auf Kopfstein-Pflaster zu wandeln - ob nun mit Kopftuch oder ohne.

    Als junger Mensch ist das schon schwierig.

    • Chali
    • 16.06.2011 um 9:27 Uhr

    ... es steht da sicher niemand mit gezogener Waffe und befiehlt "Ausziehen". Das wohl nicht.

    Gemeint ist wohl eher Gruppen-Druck, der Frauen dazu veranlasst, sich die Lippen aufspritzen oder den Busen aufblasen zu lassen. (Oder man denke an die A...-Geweihe un-seligen Angedekens) Oder, um zum Text zurückzuzkommen, sich High-Heels unterzuschnallen und auf Kopfstein-Pflaster zu wandeln - ob nun mit Kopftuch oder ohne.

    Als junger Mensch ist das schon schwierig.

  4. 6. hmmmm

    Germanen werden in der BRD verfolgt? Ich dachte die werden nur ausgelacht.

    Antwort auf "Öh?!."
    • snoek
    • 16.06.2011 um 8:42 Uhr
    7. .....

    Aber was will uns Ihr Kommentar sagen? An welcher Stelle des Artikels sehen Sie denn, dass die Autorin einen Zusammenhang zwischen muslimischer Sexualität und Kriminalität herstellt und wo Sie rechtfertigende Elemente finden. Ich bitte um Zitate.

    Antwort auf "Öh?!."
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich weiß nicht, was mein Kommentar sagen will. Vermutlich gar nichts. Aber deswegen frage ich mich, warum mein Kommentar nicht als Artikel veröffentlicht wird. Der ist doch genau so unsinnig - nur weil ich kein Moslem bin?! Das halte ich schon für arg diskriminierend. Yep.

    Ich meine, wir zahlen Steuergelder für Islamwissenschaften und als Ergebnis werden wir mit solchen Nonsense beglückt/bepredigt. Was soll uns der Artikel sagen?! Ich verstehe das nicht, sollen wir Lichterketten anzünden oder unterwürfig Respekt zeigen, ich weiss es nicht?

    Ja wie ist das nun eigentlich: Das Kopftuch ist doch angeblich eine freiwillige Manifestation und hier nun wieder wird es als Maß für Zucht und Ordnung präsentiert? Auf welchen "Daten" bezieht sich die Islam"wissenschaftlerin", das klingt mir alles zu sehr nach Geistesvisionen und Mentalergüsse. Eine einfache Befragung, wieviele Wohnzimmerkinder tatsächlich über's Ficken² reden wollen, wäre doch ein Ansatzpunkt.

    ²darf ich hier "Ficken" schreiben, oder ist das Verbot ein journalistisches Diktum, welches mich jedoch doppelt unter Druck setzen würde!

    @Denny Cranel: Ausgelacht werden Burka-tragende Moslems auch. Diese empören sich jedoch derart, als würden sie verfolgt werden.

    Haeh?
    Was ist denn eine "muslimische Sexualitaet"?

    Ich weiß nicht, was mein Kommentar sagen will. Vermutlich gar nichts. Aber deswegen frage ich mich, warum mein Kommentar nicht als Artikel veröffentlicht wird. Der ist doch genau so unsinnig - nur weil ich kein Moslem bin?! Das halte ich schon für arg diskriminierend. Yep.

    Ich meine, wir zahlen Steuergelder für Islamwissenschaften und als Ergebnis werden wir mit solchen Nonsense beglückt/bepredigt. Was soll uns der Artikel sagen?! Ich verstehe das nicht, sollen wir Lichterketten anzünden oder unterwürfig Respekt zeigen, ich weiss es nicht?

    Ja wie ist das nun eigentlich: Das Kopftuch ist doch angeblich eine freiwillige Manifestation und hier nun wieder wird es als Maß für Zucht und Ordnung präsentiert? Auf welchen "Daten" bezieht sich die Islam"wissenschaftlerin", das klingt mir alles zu sehr nach Geistesvisionen und Mentalergüsse. Eine einfache Befragung, wieviele Wohnzimmerkinder tatsächlich über's Ficken² reden wollen, wäre doch ein Ansatzpunkt.

    ²darf ich hier "Ficken" schreiben, oder ist das Verbot ein journalistisches Diktum, welches mich jedoch doppelt unter Druck setzen würde!

    @Denny Cranel: Ausgelacht werden Burka-tragende Moslems auch. Diese empören sich jedoch derart, als würden sie verfolgt werden.

    Haeh?
    Was ist denn eine "muslimische Sexualitaet"?

  5. Europa mit Verständnis rechnen. Wobei die Intention der Kopftuchträgerinnen und ihrer männlichen Aufpasser gegenüber den Europäerinnen auch klar ist - diese sind - zumindest in der Vorstellung der Verhüllten und ihrer Begleiter - sexuell (jederzeit) verfügbar. Frau Baspinar hat das in dieser Zeitung einmal sehr diplomatisch - "Schlampen" (c)Baspinar - zur Sprache gebracht.

    http://www.zeit.de/gesell...

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    • karbol
    • 16.06.2011 um 13:31 Uhr

    Aus Ihrem verlinkten Artikel:
    Zitat: "Wie sehr Tabus wiederum zur sexuellen Erregung gehören, machte mir ein iranischer Freund deutlich, der sich etwas melancholisch zur vorgerückten Stunde in einer Bar in Istanbul beim Anblick all der spärlich bekleideten schönen Frauen daran erinnerte, wie in seiner Jugend in Teheran der Anblick eines Frauenknöchels unter der Verhüllung ausgereicht habe, ihn in Erregung zu versetzen: "Und jetzt?" Er zeigt mit dem Kopf in Richtung Tanzfläche. "Nichts.""
    Ja, ja, ...in seiner Jugend... damals wars...:-)

    • karbol
    • 16.06.2011 um 13:31 Uhr

    Aus Ihrem verlinkten Artikel:
    Zitat: "Wie sehr Tabus wiederum zur sexuellen Erregung gehören, machte mir ein iranischer Freund deutlich, der sich etwas melancholisch zur vorgerückten Stunde in einer Bar in Istanbul beim Anblick all der spärlich bekleideten schönen Frauen daran erinnerte, wie in seiner Jugend in Teheran der Anblick eines Frauenknöchels unter der Verhüllung ausgereicht habe, ihn in Erregung zu versetzen: "Und jetzt?" Er zeigt mit dem Kopf in Richtung Tanzfläche. "Nichts.""
    Ja, ja, ...in seiner Jugend... damals wars...:-)

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