Linkspartei "Zu viel Leidenschaft"

Antisemitisch oder bloß kritisch – in der Linkspartei verschwimmen die Grenzen im Umgang mit Israel.

Es ist kein Wunder, dass sich die Linke dieser Tage wieder mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert sieht. Wie meist bei diesem Thema geht es um Feindseligkeiten gegenüber Israel, die auch für Parteifreunde die Grenze der Kritik überschreiten. Die Fraktion hatte sich am 6. Juni einstimmig gegen alle Formen des »antisemitischen Antizionismus« ausgesprochen – mit etlichen guten Gründen. So hatte der linke Duisburger Ratsherr Hermann Dierkes während des Gaza-Krieges zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen. Zwei Bundestagsabgeordnete der Linken waren im Mai vergangenen Jahres mit dem Gaza-Solidaritätsschiff Mavi Marmara in Richtung Israel aufgebrochen. Der Verfassungsschutz glaubt, die Organisatoren stünden im Verbund mit radikalen türkischen Organisationen, die ihrerseits freundschaftliche Beziehungen zu Hamas unterhielten. Die Abgeordnete Inge Höger, die dabei war und gern wieder in See stechen würde, ließ sich mit einem Schal ablichten, auf dem eine Karte des Nahen Ostens ohne Israel zu sehen war (er sei ihr geschenkt worden, und sie habe nicht unhöflich sein wollen, verteidigte sie jetzt Fraktionschef Gregor Gysi). Als die Stadt Herford sich zur Unterstützung des Neubaus ihrer Synagoge entschied, stimmte nur ein Ratsmitglied dagegen: die Vertreterin der Linken.

Was schießt den Linken da immer wieder aus dem Knopfloch? Ist es »klassischer« deutscher Antisemitismus oder eine spezielle linke Spielart? Einige Bundestagsabgeordnete der anderen Parteien wollten es genauer wissen und beantragten Ende Mai eine Aktuelle Stunde. Grundlage der Debatte war ein Thesenpapier zweier jüngerer Sozialwissenschaftler – Sebastian Voigt (Leipzig), Mitbegründer des Bundesarbeitskreises Shalom innerhalb der Linken-Jugendorganisation Solid, und Samuel Salzborn (Gießen). Sie schreiben, der »antizionistische Antisemitismus« sei inzwischen in der Linken zu einer »weitgehend konsensfähigen Position« geworden. Mit der Linken könne deshalb erstmals in der deutschen Nachkriegsgeschichte eine antisemitische Partei zu einer Regierungsbeteiligung kommen. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), warf der Linken in der Debatte eine »Doppelstrategie« vor: Gysi warne »vor dem Haus« vor Antisemitismus, während »im Hinterhof« Linke-Politiker als Antisemiten in Erscheinung träten, weil sie sich davon die Erschließung neuer Wählerschichten in pro-palästinensischen Milieus muslimischer Zuwanderer erhofften.

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Das mag durchaus sein. Gysis Position ist aber komplizierter, man könnte sie geradezu tragisch nennen. Schon 2008 hatte er – der selber als linker Jude lange gebraucht hat, um Israel und die »deutsche Staatsräson« gemeinsam in einem wohlwollenden Satz unterzubringen – in einer gewaltigen Kraftanstrengung versucht, die Verlogenheit des DDR-Antifaschismus ebenso zum Thema zu machen wie den aggressiven Antikolonialismus, den Teile der westdeutschen Linken mit Blick auf Israel pflegen.

Die Debatte im Bundestag zeigte jedenfalls Wirkung. Der Beschluss der Bundestagsfraktion, sich nicht an Initiativen für eine Ein-Staaten-Lösung zu beteiligen, keine Boykottaufrufe zu unterstützen und nicht an einer Gaza-Flottille teilzunehmen, kam Gerüchten zufolge aber nur zustande, weil einige Reformer gedroht hatten, zur SPD überzutreten. 14 Abgeordnete hatten den Sitzungssaal verlassen. Ihnen gegenüber soll Gysi mit Rücktritt gedroht haben, wenn sie nicht auf diese Weise die Einstimmigkeit ermöglichen. Die Rede ist nun von einem »Maulkorberlass«.

Gysi bestreitet all das. Er will auch von Antisemitismus bei der Linken nichts mehr wissen. Der taz gegenüber sagte er nur, es gäbe »bei einigen auch in unseren Reihen zu viel Leidenschaft bei der Kritik an Israel«.

 
Leser-Kommentare
    • Gafra
    • 25.06.2011 um 16:29 Uhr

    die dringende Lektüre-Empfehlung von
    "Antisemit"
    Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument
    von Moshe Zuckermann
    Immer die selben 3 aufgekochten Ereignisse, die in ihrer Läppischkeit wirklich bezeichnend sind, aber selbstverständlich kein Wort über die tatsächliche Unterdrückungspraxis im besetzten Westjordanland und der Diskriminierungs- und Vertreibungspraxis gegen Palästinenser in Jerusalem.
    Diese ganze Hysterie ist scheinheilig und degoutant. Eine deutsche Gruppe, die sich einen jüdischen Namen gibt, will sich wohl eine Identität aneignen, die ihr das Recht auf gnadenlose Inquisition (sogar gegen kritische Juden) zu geben vermeint und sie von der Auseinandersetzung mit eigenen (ererbten) Schuldgefühlen befreit. Man ist ja endlich auf der unangreifbaren Seite und man bekommt Aufmerksamkeit ohne Ende, womöglich gar Forschungsaufträge und Pöstchen. So durchsichtig und so widerwärtig.

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    Ihrer Leseempfehlung, Gafra, kann eine Hörempfehlung beigefügt werden.
    Nämlich die, wo Zuckermann im D-Radio mal eben von 400000 Todesopfern im Gzastreifen schadroniert:
    "400.000 Todesopfer" http://www.achgut.com/dad...

    Was die Kritik an "Unterdrückung" betrifft, so sollte freilich jeder solche artikulieren dürfen.
    Etwas anders sieht es hinsichtlich der Motivlage aus, wenn sie diese Kritik ausschließlich und von offensichtlicher Doppelmoral geprägt auf Israel fokussiert.

    Allein der Begriff der "Israelkritik" weist bereits auf einseitige Doppelmoral und antisemitisch motivierte Fokussierung hin.
    Dies ist ganz einfach über Google zu belegen.
    Eingegeben als feststehender Begriff am 27.7.11 ergibt sich folgende Häufigkeit:
    Israelkritik: Ungefähr 242.000 Ergebnisse (0,21 Sekunden)
    Chinakritik: Ungefähr 2.200 Ergebnisse (0,23 Sekunden)
    Irankritik: Ungefähr 1.320 Ergebnisse (0,21 Sekunden)
    Sudankritik: Ungefähr 93 Ergebnisse (0,16 Sekunden)

    Der Begriff Israelkritik taucht also etwa 100mal häufiger auf, als der, der Chinakritik, 200mal häufiger als der, der Irankritik und über 2000mal häufiger als der, der Sudankritik. Diktaturen, mehrere tausend Hinrichtungen pro Jahr (China),Besatzung (Tibet), übelste Menschenrechtsverstöße (Iran), brachiale Unterdrückung (Uiguren) und Ermordung missliebiger Personen - (im Sudan tatsächlich in die Hundertausende reichend) -
    all das führte zu keiner derart populären Begriffsbildung.

    Ihrer Leseempfehlung, Gafra, kann eine Hörempfehlung beigefügt werden.
    Nämlich die, wo Zuckermann im D-Radio mal eben von 400000 Todesopfern im Gzastreifen schadroniert:
    "400.000 Todesopfer" http://www.achgut.com/dad...

    Was die Kritik an "Unterdrückung" betrifft, so sollte freilich jeder solche artikulieren dürfen.
    Etwas anders sieht es hinsichtlich der Motivlage aus, wenn sie diese Kritik ausschließlich und von offensichtlicher Doppelmoral geprägt auf Israel fokussiert.

    Allein der Begriff der "Israelkritik" weist bereits auf einseitige Doppelmoral und antisemitisch motivierte Fokussierung hin.
    Dies ist ganz einfach über Google zu belegen.
    Eingegeben als feststehender Begriff am 27.7.11 ergibt sich folgende Häufigkeit:
    Israelkritik: Ungefähr 242.000 Ergebnisse (0,21 Sekunden)
    Chinakritik: Ungefähr 2.200 Ergebnisse (0,23 Sekunden)
    Irankritik: Ungefähr 1.320 Ergebnisse (0,21 Sekunden)
    Sudankritik: Ungefähr 93 Ergebnisse (0,16 Sekunden)

    Der Begriff Israelkritik taucht also etwa 100mal häufiger auf, als der, der Chinakritik, 200mal häufiger als der, der Irankritik und über 2000mal häufiger als der, der Sudankritik. Diktaturen, mehrere tausend Hinrichtungen pro Jahr (China),Besatzung (Tibet), übelste Menschenrechtsverstöße (Iran), brachiale Unterdrückung (Uiguren) und Ermordung missliebiger Personen - (im Sudan tatsächlich in die Hundertausende reichend) -
    all das führte zu keiner derart populären Begriffsbildung.

  1. Antisemiten erklärt werden soll, läßt sich auch hier
    http://www.palaestina-por...
    sehr schön verfolgen.

    Und was diesen Schal anbelangt, den mit der "Karte des Nahen Ostens" - mit Verlaub: wenn jetzt nur noch Karten mit Israel drauf gezeigt werden dürfen, dann gehören Geschichts-Atlanten auf den Index! Außerdem: der Schal zeigt nicht den Nahen Osten sondern das Mandatsgebiet Palästina cisjordanisch und eben die Orte, die entvölkert/zerstört wurden.

    Angenommen, es wären auch noch die Umrisse der gree line aufgestickt ... was denn dann? Politisch korrekt oder auch antisemitisch?

    Eine Leser-Empfehlung
  2. Link zu einer Vielzahl von Karten
    http://www.palestineremem...

  3. Ihrer Leseempfehlung, Gafra, kann eine Hörempfehlung beigefügt werden.
    Nämlich die, wo Zuckermann im D-Radio mal eben von 400000 Todesopfern im Gzastreifen schadroniert:
    "400.000 Todesopfer" http://www.achgut.com/dad...

    Was die Kritik an "Unterdrückung" betrifft, so sollte freilich jeder solche artikulieren dürfen.
    Etwas anders sieht es hinsichtlich der Motivlage aus, wenn sie diese Kritik ausschließlich und von offensichtlicher Doppelmoral geprägt auf Israel fokussiert.

    Allein der Begriff der "Israelkritik" weist bereits auf einseitige Doppelmoral und antisemitisch motivierte Fokussierung hin.
    Dies ist ganz einfach über Google zu belegen.
    Eingegeben als feststehender Begriff am 27.7.11 ergibt sich folgende Häufigkeit:
    Israelkritik: Ungefähr 242.000 Ergebnisse (0,21 Sekunden)
    Chinakritik: Ungefähr 2.200 Ergebnisse (0,23 Sekunden)
    Irankritik: Ungefähr 1.320 Ergebnisse (0,21 Sekunden)
    Sudankritik: Ungefähr 93 Ergebnisse (0,16 Sekunden)

    Der Begriff Israelkritik taucht also etwa 100mal häufiger auf, als der, der Chinakritik, 200mal häufiger als der, der Irankritik und über 2000mal häufiger als der, der Sudankritik. Diktaturen, mehrere tausend Hinrichtungen pro Jahr (China),Besatzung (Tibet), übelste Menschenrechtsverstöße (Iran), brachiale Unterdrückung (Uiguren) und Ermordung missliebiger Personen - (im Sudan tatsächlich in die Hundertausende reichend) -
    all das führte zu keiner derart populären Begriffsbildung.

    Antwort auf "Auch Ihnen, Frau Lau,"
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    von Kritik!

    Wenn Anwält_innen, welche Flüchtlinge aus dem Iran vertreten, jeden ihrer Schriftsätze ins Netz stellen würden (dürften), stiege die Trefferquote für Irankritk sprunghaft; ebenso die für Islamkritik - wobei dann beim Nachlesen klar würde, dass es auch bei Islamkritik sone und solche gibt.
    Ähnlich verhält es sich mit anderen Staaten/Regionen/Religionen/Nationen usw.usf.

    Wenn alle möglichen Gruppen ihre Internetauftritte entprechend taggten, verhielte es sich ebenso. Eine Organisation wie GLADT (http://www.gladt.de/index...) kann problemlos unter 'Islamkritik', 'Irankritik', 'Türkeikritik' xy-Kritik abgelegt, eingeordnet werden, mann muß es einfach nur tun - statt sich mit der Einordnung unter 'Homophobie' zu begnügen.

    Tja - und wenn ich dann noch feststelle, dass in Syrien politisch motivierter Ausschluß aus der Nation nach Mustern vollzogen wird, die den in Israel praktizierten verdammt ähnlich sehen, dann lege ich eben sowohl Syrien als auch Israel unter 'Apartheidsstaat' ab.
    Und wundere mich nur darüber, warum nicht mehr Leute sich für Syrien interessieren sondern sich stattdessen auf die Verteidigung Israels kaprizieren.

    • Gafra
    • 27.06.2011 um 18:48 Uhr

    "Die Situation der verletzten Menschen - es sollen um 2000 sein - ist derzeit verzweifelt." Zitat aus dem Interview.
    Nur Böswillige können in einem solchen Zusammenhang von bewusster Falsch-Information ausgehen. Der Mann hat sich versprochen, mehr nicht. (z.B. an Ausgebombte gedacht, was wohl eher in diesem Zahlenbereich liegen dürfte)
    Broder ist eigentlich nicht mehr als geifernder Extremist, der alles, was ihm nicht passt mit den übelsten Schimpfwörtern und Denunziationen belegt. Wahrscheinlich muss er die Tatsache, dass er es in Israel nicht aushielt und in das Land der Täter zurück kehrte, mit besonders aggressiven Attacken gegen vermeintliche Israelfeinde kompensieren.

    von Kritik!

    Wenn Anwält_innen, welche Flüchtlinge aus dem Iran vertreten, jeden ihrer Schriftsätze ins Netz stellen würden (dürften), stiege die Trefferquote für Irankritk sprunghaft; ebenso die für Islamkritik - wobei dann beim Nachlesen klar würde, dass es auch bei Islamkritik sone und solche gibt.
    Ähnlich verhält es sich mit anderen Staaten/Regionen/Religionen/Nationen usw.usf.

    Wenn alle möglichen Gruppen ihre Internetauftritte entprechend taggten, verhielte es sich ebenso. Eine Organisation wie GLADT (http://www.gladt.de/index...) kann problemlos unter 'Islamkritik', 'Irankritik', 'Türkeikritik' xy-Kritik abgelegt, eingeordnet werden, mann muß es einfach nur tun - statt sich mit der Einordnung unter 'Homophobie' zu begnügen.

    Tja - und wenn ich dann noch feststelle, dass in Syrien politisch motivierter Ausschluß aus der Nation nach Mustern vollzogen wird, die den in Israel praktizierten verdammt ähnlich sehen, dann lege ich eben sowohl Syrien als auch Israel unter 'Apartheidsstaat' ab.
    Und wundere mich nur darüber, warum nicht mehr Leute sich für Syrien interessieren sondern sich stattdessen auf die Verteidigung Israels kaprizieren.

    • Gafra
    • 27.06.2011 um 18:48 Uhr

    "Die Situation der verletzten Menschen - es sollen um 2000 sein - ist derzeit verzweifelt." Zitat aus dem Interview.
    Nur Böswillige können in einem solchen Zusammenhang von bewusster Falsch-Information ausgehen. Der Mann hat sich versprochen, mehr nicht. (z.B. an Ausgebombte gedacht, was wohl eher in diesem Zahlenbereich liegen dürfte)
    Broder ist eigentlich nicht mehr als geifernder Extremist, der alles, was ihm nicht passt mit den übelsten Schimpfwörtern und Denunziationen belegt. Wahrscheinlich muss er die Tatsache, dass er es in Israel nicht aushielt und in das Land der Täter zurück kehrte, mit besonders aggressiven Attacken gegen vermeintliche Israelfeinde kompensieren.

  4. Ich habe auch einmal gegooglet. Also: Beim Suchbegriff Antarktisskeptiker gab es 0 Einträge, Australienskeptiker erbringt 3, Afrikaskeptiker 36, Asienskeptiker schon 44, Amerikaskeptiker bereits 390, aber Europaskeptiker ca. 45300 Einträge.
    Und was heißt das? Nichts heißt das. Europasketiker ist ein anerkanter Begriff, mit dem eine bestimmte Haltung zur EU, bzw. zum Verhältnis aus nationaler Selbstbestimmung und Brüsseler Regulierung gemeint ist. Es bedeutet nicht, dass auf dieser Welt kaum jemand den USA gegenüber kritisch eingestellt ist oder blind ist gegenüber den Zuständen in Afrika, bloß weil es dafür keinen analogen Begriff gibt. Aber das hat man auch schon an anderer Stelle so gelesen, die Lobby hat ein neues Motiv komponiert, und das wird sie uns jetzt pausenlos vorsingen. Die Welt ist böse, die Linken sind besonders bnöse, und ale hacken auf Israel herum, das sich doch nur ein wenig verteidigen will.
    Solange Israel sich dünkt,ein westliches Land zu sein, wird es sich gefallen lassen müssen, nach denselben Maßstäben behandelt zu werden, wie ein westliches Land. Und da fehlt mir leider der relativierende Vergleich zur Entrechtung irgendwelcher durch Quasi-Annektion unter die Kontrolle eines westlichen Staates geratener Minderheiten.

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    "Beim Suchbegriff Antarktisskeptiker gab es 0 Einträge, .... Europaskeptiker ca. 45300 Einträge."

    Das hat möglicherweise damit zu tun, dass die Atarktis etwa ein Millionstel der Einwohnerzahl Europas aufweist und, neben den USA, kaum Skepsis hinsichrtlich eines Zusammenschlusses zu bewältigen hat.
    Viel kennzeichnender ist hingegen, dass Sie wohlweislich nicht Europakritik eigegeben haben:
    4.320 Ergebnisse (0,13 Sekunden)
    also etwa 50 mal weniger als "Israelkritik" - und das bei 50facher Bevölkerungszahl.

    "Und was heißt das?"
    Antisemitische Motivlage heißt das.

    "Solange Israel sich dünkt,ein westliches Land zu sein, wird es sich gefallen lassen müssen, nach denselben Maßstäben behandelt zu werden, wie ein westliches Land."

    Soso - demnach kann ein Land, welches sich keine derartigen Maßstäbe hat, wie etwa Saudi-Arabien oder Iran, morden und Minderheiten unterdrücken ohne, dass es damit Kritik hervorruft?
    Sie haben leider keine Erklärung, sondern nur unsachgemäße Ausflüchte, zu der Frage, warum es zb keine Sudan-Flottille mit Linken-Vertretern gibt.
    Indes hat man auch noch von keiner Guantanamo- oder Tibet-Flottille gehört.
    Soviel zum Thema Doppelmoral.

    "Beim Suchbegriff Antarktisskeptiker gab es 0 Einträge, .... Europaskeptiker ca. 45300 Einträge."

    Das hat möglicherweise damit zu tun, dass die Atarktis etwa ein Millionstel der Einwohnerzahl Europas aufweist und, neben den USA, kaum Skepsis hinsichrtlich eines Zusammenschlusses zu bewältigen hat.
    Viel kennzeichnender ist hingegen, dass Sie wohlweislich nicht Europakritik eigegeben haben:
    4.320 Ergebnisse (0,13 Sekunden)
    also etwa 50 mal weniger als "Israelkritik" - und das bei 50facher Bevölkerungszahl.

    "Und was heißt das?"
    Antisemitische Motivlage heißt das.

    "Solange Israel sich dünkt,ein westliches Land zu sein, wird es sich gefallen lassen müssen, nach denselben Maßstäben behandelt zu werden, wie ein westliches Land."

    Soso - demnach kann ein Land, welches sich keine derartigen Maßstäbe hat, wie etwa Saudi-Arabien oder Iran, morden und Minderheiten unterdrücken ohne, dass es damit Kritik hervorruft?
    Sie haben leider keine Erklärung, sondern nur unsachgemäße Ausflüchte, zu der Frage, warum es zb keine Sudan-Flottille mit Linken-Vertretern gibt.
    Indes hat man auch noch von keiner Guantanamo- oder Tibet-Flottille gehört.
    Soviel zum Thema Doppelmoral.

  5. Ich habe den obigen Link angeklickt. Und was liest man: Jemand hat leichtfertig eine falsche Zahl genannt. Das ist peinlich- punkt.
    Aber was macht Herr Broder daraus: Zuckermann ist schon dadurch im Irrtum befangen, weil er früh am Tage Interviews gibt. Zuckermann ist betrunken gewesen, Zuckermann kann man nicht ernst nehmen.
    Es juckt mir in den Fingern, Broder ein paar alternative Namen für sein I-net Organ vorzuschlagen. Aber dann bekomme ich wieder Ärger. Also lassen wir es besser bei "Achse des Guten" statt "Der Angriff" oder "Der St..."
    Nur soviel sei mir bitte gestattet, wer zur Untermauerung seiner Schmähungen pausenlos Wahres mit Unterstellungen vermischt, der ist wohl doch bei Dr. Hinkebein zur Schule gegangen.

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    "Jemand hat leichtfertig eine falsche Zahl genannt. Das ist peinlich- punkt."

    Jemand hat mehrfach aus 400 Toten vierhunderttausend Tote gemacht. 500 Tote zu nennen wäre leichtfertig, 600 vielleicht auch noch.

    Eine tausendfache Anzahl zu nennen kann jedoch nicht mit "leichtfertig" abgetan werden.
    Gleichwohl es sicherlich nicht gezielte Absicht war.
    Es entlarvt vielmehr eine derart eingerostete, unterschwellig übelwollende Haltung, dass es zu derartigen merkwürdig beharrlichen Versprechern kommen kann.

    "Jemand hat leichtfertig eine falsche Zahl genannt. Das ist peinlich- punkt."

    Jemand hat mehrfach aus 400 Toten vierhunderttausend Tote gemacht. 500 Tote zu nennen wäre leichtfertig, 600 vielleicht auch noch.

    Eine tausendfache Anzahl zu nennen kann jedoch nicht mit "leichtfertig" abgetan werden.
    Gleichwohl es sicherlich nicht gezielte Absicht war.
    Es entlarvt vielmehr eine derart eingerostete, unterschwellig übelwollende Haltung, dass es zu derartigen merkwürdig beharrlichen Versprechern kommen kann.

  6. "Jemand hat leichtfertig eine falsche Zahl genannt. Das ist peinlich- punkt."

    Jemand hat mehrfach aus 400 Toten vierhunderttausend Tote gemacht. 500 Tote zu nennen wäre leichtfertig, 600 vielleicht auch noch.

    Eine tausendfache Anzahl zu nennen kann jedoch nicht mit "leichtfertig" abgetan werden.
    Gleichwohl es sicherlich nicht gezielte Absicht war.
    Es entlarvt vielmehr eine derart eingerostete, unterschwellig übelwollende Haltung, dass es zu derartigen merkwürdig beharrlichen Versprechern kommen kann.

    Antwort auf "Alles klar"
  7. "Beim Suchbegriff Antarktisskeptiker gab es 0 Einträge, .... Europaskeptiker ca. 45300 Einträge."

    Das hat möglicherweise damit zu tun, dass die Atarktis etwa ein Millionstel der Einwohnerzahl Europas aufweist und, neben den USA, kaum Skepsis hinsichrtlich eines Zusammenschlusses zu bewältigen hat.
    Viel kennzeichnender ist hingegen, dass Sie wohlweislich nicht Europakritik eigegeben haben:
    4.320 Ergebnisse (0,13 Sekunden)
    also etwa 50 mal weniger als "Israelkritik" - und das bei 50facher Bevölkerungszahl.

    "Und was heißt das?"
    Antisemitische Motivlage heißt das.

    "Solange Israel sich dünkt,ein westliches Land zu sein, wird es sich gefallen lassen müssen, nach denselben Maßstäben behandelt zu werden, wie ein westliches Land."

    Soso - demnach kann ein Land, welches sich keine derartigen Maßstäbe hat, wie etwa Saudi-Arabien oder Iran, morden und Minderheiten unterdrücken ohne, dass es damit Kritik hervorruft?
    Sie haben leider keine Erklärung, sondern nur unsachgemäße Ausflüchte, zu der Frage, warum es zb keine Sudan-Flottille mit Linken-Vertretern gibt.
    Indes hat man auch noch von keiner Guantanamo- oder Tibet-Flottille gehört.
    Soviel zum Thema Doppelmoral.

    Antwort auf " Schöne Statistik"

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