Kernenergie Erhöhte Aktivität

Präsident Nicolas Sarkozy will die französische Nuklearwirtschaft stärken – und stößt auf Schwierigkeiten.

Die Kühltürme des südfranzösischen Kernkraftwerks Tricastin, daneben ein Windrad

Die Kühltürme des südfranzösischen Kernkraftwerks Tricastin, daneben ein Windrad

Skandal im Studio. Sonntagabend wollte der französische Fernsehsender M6 eine Gesprächsrunde senden, zu der auch Industrieminister Eric Besson geladen war. Doch während der Aufzeichnung am Mittwoch vergangener Woche pfefferte Besson nach zehn Minuten sein Mikrofon auf den Tisch und raunzte: »Ich hau ab. Is doch scheiße.« Ihm hatten Aussagen über die Sicherheit französischer Kernkraftwerke missfallen.

Tags darauf flog die Chefin des französischen Atomkonzerns Areva aus dem Amt. Selbst im Nuklearland Frankreich ist die Atompolitik zurzeit also nicht langweilig. Und das hat tief liegende Gründe.

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Dass sich Eric Besson sarkozystischer als sein Chef gibt, und das geht bis zur Wahl des Sprachniveaus, ist hinlänglich bekannt. Aber sein Verhalten im Rundfunkstudio ist mit Mimikry allein nicht mehr zu erklären. Sondern nur noch mit Nervosität. Die allgemeine Verunsicherung brachte der Figaro, das regierungstreue Blatt des Rüstungsindustriellen Serge Dassault, kürzlich auf den Punkt: Nach Fukushima sei Frankreichs »Rechts-links-Konsens« über die Kernenergie bedroht. In der Tat, die große Mehrheit der Franzosen sähe den Anteil des Atomstroms, der zurzeit fast 80 Prozent beträgt, gern deutlich verringert, eine knappe Mehrheit wünscht sich gar einen Ausstieg, auf lange Sicht. Kein gutes Omen ausgerechnet jetzt, wo der Staat die Nuklearwirtschaft neu ordnen will, damit sie international konkurrenzfähiger wird.

Darin besteht eines der wichtigsten industriepolitischen Ziele des Präsidenten. Nicolas Sarkozy ist es nämlich leid, dass sich die Chefs der Atomindustrie untereinander wie Pennäler beharken und über ihre Intrigen die eigentliche Herausforderung zu vergessen scheinen – den Konkurrenzkampf mit den Amerikanern, Chinesen, Koreanern und Russen um den globalen Markt für Nukleartechnik. Der expandiert trotz der Katastrophe von Fukushima und ist eine der letzten Sparten, in denen französische Firmen Weltmarktführer sind. Allen voran steht der integrierte Atomkonzern Areva mit seinen fast 48.000 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro.

Seit dessen Gründung vor zehn Jahren stand Anne Lauvergeon am Steuerpult. Bis Ende dieses Monats musste über die kommende Amtsperiode von fünf Jahren entschieden werden, und zwar vom Staat, der 86,5 Prozent des Kapitals hält. Schon vor einigen Monaten sickerte aus dem Élysée durch, Sarkozy wolle die Chefin ablösen. Eine Kommission befragte Kandidaten, Namen kursierten. Jemanden wie »Atomic Anne« konnte das freilich nicht aus dem Gleichgewicht werfen. Beraten von kampferprobten Kommunikationsstrategen spielte sie den Umstand aus, die einzige Frau in einer brutalen Männerwelt von Industriebossen zu sein.

Jedes Mal hatte sie sich quergestellt, wenn Sarkozy, ob als Finanzminister oder später als Präsident, die Zuständigkeiten in der Atomindustrie umbauen wollte – stets zulasten Arevas und seiner Gründerin. Die selbstbewusste Dame war 2007 sogar so weit gegangen, ein Angebot abzulehnen, dass aus republikanischer Tradition eigentlich niemand ausschlagen darf: Sarkozy hatte ihr das Finanzministerium angetragen. Ihr Nein dürfte sie dem Präsidenten nicht sympathischer gemacht haben, ebenso wenig, dass die weltgewandte Dame, von geistes- und ingenieurwissenschaftlichen Eliteschulen kommend, mit Leichtigkeit den Eindruck erweckt, über mehr Bildung, Sachkenntnis und Erfahrung zu verfügen als ein Nicolas Sarkozy.

Nicht aber über mehr taktisches Geschick. Zwar provozierten die Gerüchte, Sarkozy werde Lauvergeon absägen, bis zuletzt Solidaritätserklärungen aus Wirtschaft und Politik, aber währenddessen gewöhnte sich das Publikum daran, die stets strahlende Topmanagerin als Verliererin zu sehen. Damit war ihr Image brüchig geworden.

Ihre Gegner setzten nach. Dass Areva Probleme hat, sein strategisch wichtigstes Produkt, den einst zusammen mit Siemens entwickelten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) in der Welt zu verkaufen, ja, ihn in Finnland, wohin er verkauft wurde, wenigstens planmäßig zu bauen, das wird nun – nicht zu Unrecht – Lauvergeon angelastet, einschließlich der 2,6 Milliarden Euro Rückstellungen für etwaige Verluste aus dem EPR-Geschäft mit den Finnen.

Und da ist noch mehr. In der Finanzkommission der Nationalversammlung rühren sich schon seit Wochen Kritiker. Einige gehen so weit, eine Untersuchung zu fordern, vielleicht sogar eine Ermittlung des mächtigen Rechnungshofes. Es geht dabei um eine fragwürdige Investition von 1,8 Milliarden Euro im Minengeschäft. Die Gesamtbilanz von Areva sieht ebenfalls mau aus. Die seit Fukushima aufgetretenen Kursverluste von mehr als einem Fünftel mögen vielleicht den Umständen und weniger der Konzernpolitik geschuldet sein, doch dass Areva im Dezember vergangenen Jahres für eine Kapitalerhöhung von 900 Millionen Euro betteln gehen musste (der Staat gab schließlich 300 Millionen, Kuweit 600 Millionen Euro), hatte mit Fukushima nichts zu tun. Dabei hatte Areva im gleichen Jahr für vier Milliarden Euro Vermögenswerte verkauft.

Nun soll der Industrie- und Nuklearmanager Luc Oursel seiner geschassten Chefin nachfolgen. Das beweist zumindest, dass die Probleme mit dem EPR nicht der wahre Grund für den Personalwechsel sind, schließlich kommt Oursel, bisher die Nummer zwei des Konzerns, direkt aus dem Reaktorgeschäft. Dass er, wie Lauvergeon, früher für sozialistische Regierungen gearbeitet hat, dementiert auch Gerüchte, Sarkozy habe jemanden loswerden wollen, dessen Netze bis nach links reichen. Oursels Spitzname Kung Fu Panda deutet einen der wirklichen Gründe an, warum gerade er, der zuvor auf keiner Liste der Favoriten auftauchte, auserkoren wurde. Der 53-Jährige mit dem leicht spöttisch wirkenden Lächeln hat mehrere Jahre als Manager des Konzerns Schneider Electric in China gelebt, dort also, wo sich der dynamischste Markt befindet und wo Areva die Konkurrenten schlagen muss.

Wichtiger als Oursels internationale Erfahrung dürfte aber der Umstand sein, dass er nicht für exzessives Selbstbewusstsein bekannt ist. Mit ihm könnte dem Élysée gelingen, was mit Lauvergeon nicht zu machen war: die Nuklearchefs des Landes zu einer Equipe zusammenzuführen. Zuvor jedoch muss Oursel die Anhänger von Lauvergeon für sich gewinnen.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
    • Gafra
    • 24.06.2011 um 8:20 Uhr

    In der Tat, die große Mehrheit der Franzosen sähe den Anteil des Atomstroms, der zurzeit fast 80 Prozent beträgt, gern deutlich verringert, eine knappe Mehrheit wünscht sich gar einen Ausstieg, auf lange Sicht
    die anxieté francaise.
    Die Welt ist voller Hysteriker, weil es allen zu gut geht!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Uns geht es zu gut wenn wir aus der Atomkraft aussteigen?

    Ansichtsssache.

    Ich finde eher uns geht es zu gut wenn wir:

    Öl auf nimmerwiedersehen verbrennen anstatt hochwertige Produkte daraus zu fertigen.

    Von 100€ Benzinkosten 70€ Als Wärme in die Luft blasen.

    Wir verseuchte Landschaften auf Jahrtausend im Uranabbau in Kauf nehmen.

    Wir AKWs betreiben deren GAU keine Versicherung bezahlen kann,
    und auch keine Volkswirtschaft.

    Wir 20 Jahre verschlafen haben indem wir Billionen von Euros an Öl und Treibstoffkosten in Länder transferiert haben, die nun unsere besten Industriezweige leerkaufen.

    Uns geht es zu gut wenn wir auf endliche Energiequellen setzen
    obwohl regenerative Alternativen längst vorhanden sind.

    Und wenn die AKW -betreiber auf Milliardenentschädigungen klagen um die Taschen Ihrer Aktionäre zu füllen und den Steuerzahler weiter auszusaugen -

    Allen voran Herr Grossman
    (Privatvermögen über 1 Milliarde €)
    der vorgibt die Interessen der Aktionäre schützen zu müssen.

    Dabei hat RWE schon VOR
    Fukushima seit seinem Antritt 50% an Wert verloren.

    Also:
    wem geht es hier zu gut?

    Doch wohl nur den Eliten,
    die sich mit schmutziger Energie ein goldenes Näschen verdient haben,
    und die IMMER den Verbraucher nur als Melkkuh sehen!

    Die Welt ist voller Hysteriker, weil es allen zu gut geht!

    Hysterie hat eine Menge mit Ichbezogenheit und dem Unvermögen zu tun, seine Ansichten reflektiert zu betrachten. Wenn es jemandem so gut geht, dass er dann freiwillig mehr dafür bezahlt, dass er keine Risiken auf Kosten anderer Menschen eingeht, dann ist das alles andere als Egoismus und unreflektiertes Verhalten. Sehen Sie den Widerspruch?

    Die Welt ist voller Hysteriker, weil es allen zu gut geht!

    Ach, jetzt habe ich es verstanden. Weil es zu viele Menschen gibt, denen es zu gut geht und sich deshalb für die Abschaffung der Atomkraftwerke einsetzen, verwandeln sich deren Antargonisten in Hysteriker.

    Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.

    Konfuzius

    Uns geht es zu gut wenn wir aus der Atomkraft aussteigen?

    Ansichtsssache.

    Ich finde eher uns geht es zu gut wenn wir:

    Öl auf nimmerwiedersehen verbrennen anstatt hochwertige Produkte daraus zu fertigen.

    Von 100€ Benzinkosten 70€ Als Wärme in die Luft blasen.

    Wir verseuchte Landschaften auf Jahrtausend im Uranabbau in Kauf nehmen.

    Wir AKWs betreiben deren GAU keine Versicherung bezahlen kann,
    und auch keine Volkswirtschaft.

    Wir 20 Jahre verschlafen haben indem wir Billionen von Euros an Öl und Treibstoffkosten in Länder transferiert haben, die nun unsere besten Industriezweige leerkaufen.

    Uns geht es zu gut wenn wir auf endliche Energiequellen setzen
    obwohl regenerative Alternativen längst vorhanden sind.

    Und wenn die AKW -betreiber auf Milliardenentschädigungen klagen um die Taschen Ihrer Aktionäre zu füllen und den Steuerzahler weiter auszusaugen -

    Allen voran Herr Grossman
    (Privatvermögen über 1 Milliarde €)
    der vorgibt die Interessen der Aktionäre schützen zu müssen.

    Dabei hat RWE schon VOR
    Fukushima seit seinem Antritt 50% an Wert verloren.

    Also:
    wem geht es hier zu gut?

    Doch wohl nur den Eliten,
    die sich mit schmutziger Energie ein goldenes Näschen verdient haben,
    und die IMMER den Verbraucher nur als Melkkuh sehen!

    Die Welt ist voller Hysteriker, weil es allen zu gut geht!

    Hysterie hat eine Menge mit Ichbezogenheit und dem Unvermögen zu tun, seine Ansichten reflektiert zu betrachten. Wenn es jemandem so gut geht, dass er dann freiwillig mehr dafür bezahlt, dass er keine Risiken auf Kosten anderer Menschen eingeht, dann ist das alles andere als Egoismus und unreflektiertes Verhalten. Sehen Sie den Widerspruch?

    Die Welt ist voller Hysteriker, weil es allen zu gut geht!

    Ach, jetzt habe ich es verstanden. Weil es zu viele Menschen gibt, denen es zu gut geht und sich deshalb für die Abschaffung der Atomkraftwerke einsetzen, verwandeln sich deren Antargonisten in Hysteriker.

    Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.

    Konfuzius

  1. Das ist die sensationelle Meldung, eine deutliche Mehrheit will jetzt schon weniger Atomstromanteil und immerhin eine knappe Mehrheit will langfristig ganz raus aus der Atomkraft.

    Da verlassen dann Atompolitiker auch schon mal wutschnaubend Talkrunden und zeigen damit öffentlich, das Ihre Nerven blank liegen.

    Ich wiederhole es gern, Atomkraft ist ein Auslaufmodell, selbst im bisher strammen Atomstaat Frankreich wackelt der Atomkonsens verangener Jahrzehnte.

    Auslöser ist zum einen schlicht das Volk, der Souverän, der letztlich in einem Land entscheiden sollte, was passiert.

    Aber auch die neue Generation der französischen Reaktoren, die zum Verkaufsmodell werden sollte ist längst ein Rohrkrepierer. Der Prototyp in Frankreich und ein immer noch im Bau befindlicher Reaktor in Finnland, der bisher nur durch eine enorme Kostenexplosion auffällt...

    Schlechte Vorzeichen für die französische Atomindustrie, ansonsten in Europa nur vollmundige Ankündigungen einiger Regierungen, die die Rechnung aber wohl ohne den Souverän gemacht haben, das Volk.

    Immer mehr Völker wollen nicht weiter die unkalkulierbaren Risiken der Atomkraft tragen.

    Fukushima ist zu einem weiteren Mahnmahl geworden wohin eine leichtfertige Plazierung hochriskanter Technik in einem Erdbeben- /Tsunamie gefährdetem Gebiet führen kann.

    Ich bin mir sehr sicher, schon sehr bald lacht niemand mehr über den deutschen Atomausstieg. Italien und die Schweiz folgen bereits, Japan wackelt selbst in Frankreich bröckelt es.

  2. Uns geht es zu gut wenn wir aus der Atomkraft aussteigen?

    Ansichtsssache.

    Ich finde eher uns geht es zu gut wenn wir:

    Öl auf nimmerwiedersehen verbrennen anstatt hochwertige Produkte daraus zu fertigen.

    Von 100€ Benzinkosten 70€ Als Wärme in die Luft blasen.

    Wir verseuchte Landschaften auf Jahrtausend im Uranabbau in Kauf nehmen.

    Wir AKWs betreiben deren GAU keine Versicherung bezahlen kann,
    und auch keine Volkswirtschaft.

    Wir 20 Jahre verschlafen haben indem wir Billionen von Euros an Öl und Treibstoffkosten in Länder transferiert haben, die nun unsere besten Industriezweige leerkaufen.

    Uns geht es zu gut wenn wir auf endliche Energiequellen setzen
    obwohl regenerative Alternativen längst vorhanden sind.

    Und wenn die AKW -betreiber auf Milliardenentschädigungen klagen um die Taschen Ihrer Aktionäre zu füllen und den Steuerzahler weiter auszusaugen -

    Allen voran Herr Grossman
    (Privatvermögen über 1 Milliarde €)
    der vorgibt die Interessen der Aktionäre schützen zu müssen.

    Dabei hat RWE schon VOR
    Fukushima seit seinem Antritt 50% an Wert verloren.

    Also:
    wem geht es hier zu gut?

    Doch wohl nur den Eliten,
    die sich mit schmutziger Energie ein goldenes Näschen verdient haben,
    und die IMMER den Verbraucher nur als Melkkuh sehen!

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    • Gafra
    • 24.06.2011 um 10:10 Uhr

    Weltweit wollen die meisten Menschen raus aus der Atomkraft. Gut so!

    • Gafra
    • 24.06.2011 um 10:10 Uhr

    Weltweit wollen die meisten Menschen raus aus der Atomkraft. Gut so!

  3. > Präsident Nicolas Sarkozy will die französische Nuklearwirtschaft stärken – und stößt auf Schwierigkeiten. <

    Ich kann den Zusammenhang zwischen der Überschrift , dem einleitenden Satz und dem Artikelinhalt nicht finden, so sehr ich es auch versucht habe.

    Die Überschrift müsste heißen ‚‘Rauswurf von Anne Lauvergeon‘ und der einleitende Satz ‘Jedes Mal hatte sie sich quergestellt, wenn Sarkozy, ob als Finanzminister oder später als Präsident, die Zuständigkeiten in der Atomindustrie umbauen wollte‘

    Dann passt auch der Inhalt des Artikels.

    Eine Leser-Empfehlung
  4. Die Welt ist voller Hysteriker, weil es allen zu gut geht!

    Hysterie hat eine Menge mit Ichbezogenheit und dem Unvermögen zu tun, seine Ansichten reflektiert zu betrachten. Wenn es jemandem so gut geht, dass er dann freiwillig mehr dafür bezahlt, dass er keine Risiken auf Kosten anderer Menschen eingeht, dann ist das alles andere als Egoismus und unreflektiertes Verhalten. Sehen Sie den Widerspruch?

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    • Gafra
    • 24.06.2011 um 10:16 Uhr

    Weltweit wollen die meisten Menschen den Verzicht auf Atomkraft.
    Guuut sooo!

    • Gafra
    • 24.06.2011 um 10:16 Uhr

    Weltweit wollen die meisten Menschen den Verzicht auf Atomkraft.
    Guuut sooo!

  5. Die Welt ist voller Hysteriker, weil es allen zu gut geht!

    Ach, jetzt habe ich es verstanden. Weil es zu viele Menschen gibt, denen es zu gut geht und sich deshalb für die Abschaffung der Atomkraftwerke einsetzen, verwandeln sich deren Antargonisten in Hysteriker.

  6. Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.

    Konfuzius

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    • Gafra
    • 24.06.2011 um 10:21 Uhr

    nein, er wird sich nicht im Grabe, aber in seinem Chefsessel umdrehen angesichts solch füüürchterlicher Meldungen über menschliche Unvernunft im besinnungslosen Rausch spätrömischer Dekadenz.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Nun verstanden?!

    • Gafra
    • 24.06.2011 um 10:21 Uhr

    nein, er wird sich nicht im Grabe, aber in seinem Chefsessel umdrehen angesichts solch füüürchterlicher Meldungen über menschliche Unvernunft im besinnungslosen Rausch spätrömischer Dekadenz.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Nun verstanden?!

  7. Es ist immer das selbe! Das Geschäftsfeld kann noch so schmutzig sein, es geht immer um Macht Erhalt, Arbeitsplätze und Geld.

    Ob wir wollen oder nicht, wir müssen aus dem Kapitalistischen Überproduktions System raus.

    Dann könnten wir Heute und sofort, ohne jegliche Diskussion alle AKW abstellen. Es wird weltweit sinnlos Energie verbraucht um irgendwelche Produkte herzustellen welche nicht gebraucht werden oder aber irgendwo herumstehen.

    Ob man es hören will oder nicht, wir brauchen ein anderes System. Ein System das es den Menschen ermöglicht zu leben und nicht jeden scheiss Job, auch gegen die eigene Überzeugung, annehmen zu müssen.

    Dann könnte auch Frankreich ohne Probleme sagen "Wir verzichten auf die 50'000 Jobs in der Atomindustrie".

    Aber dafür braucht es erst mal Leute in der Politik, welche wieder Visionen haben und vor allem, mutig sind neue Wege zu gehen.

    Es kann der erste Schritt sein, diese Veränderung voran zu treiben.
    http://www.forum-grundein...

    http://de.wikipedia.org/w...

    Die Sinnlosen und unnötigen Jobs müssen als erstes weg.

    Ich hätte im übrigen auch Magen grummeln, wenn ich permanent gegen das eigene Volk agieren würde. Das hat wohl dann auch Besson aus dem Studio getrieben.

    Eine Leser-Empfehlung

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