Einige Frauen machen den Hitlergruß an Deck eines Kreuzfahrtschiffs im April 1938. © Becker/Fox Photos/Hulton Archive/Getty Images

Laubach, Oberhessen, Anfang September 1939. In seiner Dienstwohnung im Amtsgericht der kleinen Stadt bei Gießen beginnt der Justizinspektor Friedrich Kellner damit, ein Tagebuch anzulegen. »Es ist heute so«, schreibt er, »daß das Leben überhaupt nicht mehr lebenswert ist. Ein drangsaliertes, gequältes, eingeschüchtertes, überaus unfreies Volk soll sich für einen Tyrannen totschießen lassen. Terror ohnegleichen! Die Bonzen als Spitzel. Der anständige Deutsche hat kaum mehr den Mut, überhaupt zu denken, geschweige denn etwas zu sprechen.« Wovor Sozialdemokraten wie Kellner in den letzten Jahren der Weimarer Republik immer gewarnt hatten, das war nun eingetreten – mit dem Überfall auf Polen brach das NS-Regime einen Krieg vom Zaun, der Millionen Menschen das Leben kosten sollte.

Friedrich Kellners an die 900 Seiten zählendes Tagebuch aus den Jahren 1939 bis 1945 gehört zu den großen historischen Dokumenten des 20.Jahrhunderts, von Stil und Anlage her allenfalls vergleichbar mit den Aufzeichnungen des Celler Ingenieurs Karl Dürkefälden. Erst jetzt wird es, nachdem es lange in Familienbesitz geblieben war, endlich veröffentlicht. Kein unmittelbar Verfolgter spricht hier, wie etwa Victor Klemperer in seinem berühmten Journal, sondern ein deutscher Normalbürger, ein stiller, aber kritischer Beobachter tief in der Provinz. Sein Tagebuch wirft erneut die Frage auf: Was konnte der Einzelne während der NS-Zeit wissen? Was las er in der Zeitung, hörte er im Radio (ohne heimlich den »Feindsendern« zu lauschen)? Was war von den großen Verbrechen in Erfahrung zu bringen, wenn ihm jeder Zugang zu den internen Kreisen des Regimes fehlte?

Im Unterschied zu Klemperer war Kellner auch kein Intellektueller aus großbürgerlichem Haus. Geboren wurde er 1885 in Vaihingen an der Enz, in der Nähe von Stuttgart. Sein Vater arbeitete als Bäcker, seine Mutter als Dienstmädchen. 1889 zogen die Kellners nach Mainz, wo Friedrich Volks- und Oberrealschule besuchte. 1903 begann er seine Ausbildung als Gerichtsschreiber in Mainz. Nach dem obligatorischen Vorbereitungsdienst von drei Jahren und der einjährigen Militärzeit fand er Anstellung am Mainzer Gericht. Hier arbeitete er bis 1932, zwischenzeitlich befördert zum Justizinspektor. Ob bereits sein Vater Sympathien für die Arbeiterbewegung gehegt hatte, ist nicht bekannt, Friedrich jedenfalls schloss sich bald nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, in dem er brav gedient hatte, der SPD an und engagierte sich aktiv für sie.

Wenige Tage vor dem Machtantritt Hitlers versetzte ihn das Justizministerium nach Laubach im Kreis Schotten. Friedrich Kellner und seine Frau Pauline zogen in die Kleinstadt, wo die NSDAP schon in den Reichstagswahlen im Juli 1932 mehr als 70 Prozent der Stimmen bekommen hatte. Doch wusste man hier nichts von Kellners Einsatz für die SPD oder veranschlagte ihn gering, sodass er die nach 1933 rasch einsetzenden Säuberungen in Verwaltung und Justiz unbeschadet überstand.

Dass der neue Bürger der Stadt offenkundig kein glühender Anhänger der »Bewegung« war, merkten seine Vorgesetzten und die Parteigewaltigen in der Provinz freilich rasch, widersetzte sich Kellner doch beharrlich dem Drängen, in die Partei einzutreten. Lediglich dem wiederholten Druck, endlich der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) beizutreten, da, wie man ihm im Juli 1935 schrieb, »es nach unseren Erfahrungen heute keinen Beamten, insbesondere keinen Mittleren Beamten mehr geben dürfte, der nicht der N.S.V. als Mitglied angehört«, gab er schließlich nach, ohne sich jedoch jemals in irgendeiner Form zu engagieren.

Ihm ist klar: Es geht um die »Ausrottung der Juden und Polen«

Obwohl sein Lebenslauf dem Hunderttausender einfacher und mittlerer Beamter glich, die in Scharen in den ersten Tagen und Wochen nach Hitlers Machtantritt in die NSDAP drängten und seiner Politik zujubelten, widerstand Kellner den kleinen und großen Versuchungen; die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt, in der Sozialpolitik oder in der Außenpolitik blendeten ihn nicht. Diese Haltung ließ er immer wieder in Gesprächen durchblicken, sodass den Gewaltigen in Laubach klar werden konnte, dass sie es mit einem Regimegegner zu tun hatten. Sie bekamen ihn jedoch nicht richtig »zu packen«, wie die Kreisleitung der NSDAP der Laubacher Ortsgruppe 1940 bedauernd auf deren Ansinnen mitteilte, Kellner in »Schutzhaft« nehmen zu lassen. »Menschen vom Typ Kellner« seien »viel zu intelligent«, als dass sie »sich greifbar schuldig machten«. So vertröstete man denn auf die Zeit nach dem Krieg: »Wenn wir Leute vom Schlage Kellner fassen wollen, müssen wir sie aus ihren Schlupfwinkeln herauslocken und schuldig werden lassen. Ein anderer Weg steht zur Zeit nicht offen. Zu einem Vorgehen ähnlich dem seinerzeit gegen die Juden ist die Zeit noch nicht reif. Das kann erst nach dem Krieg erfolgen.«

Unterdessen machte sich Kellner daran, seine Chronik anzulegen: für den seit 1936 in den USA lebenden Sohn, aber auch für die Allgemeinheit. »Der Sinn meiner Niederschrift ist der, augenblickliche Stimmungsbilder aus meiner Umgebung festzuhalten, damit eine spätere Zeit nicht in die Versuchung kommt, ein ›großes Geschehen‹ heraus zu konstruieren (eine ›heroische Zeit‹ od. dergl.).«

Zufällig Gehörtes, Gespräche und vor allem die jedermann zugänglichen Zeitungen waren Kellners Quellen. Er verfügte weder über Einblick in Geheimdokumente, noch konnte er wie die Exil-SPD für ihre Deutschland-Berichte auf ein Netz von Zuträgern zurückgreifen. Der entscheidende Unterschied zu den meisten anderen »Volksgenossen« war wohl, dass Kellner mit wachem Verstand die NS-Propaganda las und nicht an der allgemein verbreiteten Amnesie litt. Im Gegenteil: Die jeweils aktuelle Propagandawelle setzte er in Beziehung zu dem, was oft nur wenige Wochen zuvor berichtet worden war oder was die NS-Funktionäre vor Jahren gesagt und geschrieben hatten. So konnte, gleichsam als Zeitungsphilologe, ein einfacher Mann ohne höhere Schulbildung den wahren Kern des Regimes erkennen.

Stand zunächst die Haltung der Laubacher im Vordergrund, ging es ihm bald schon um das Ganze: die Verlogenheit der Propaganda und die Verbrechen des NS-Staates. Und immer wieder auch um eine zukünftige Abrechnung mit dessen Vordenkern, Vollstreckern und Nutznießern.

Ihm ist klar: Es geht um die »Ausrottung der Juden und Polen«

Ein stetig wiederkehrendes Thema ist der Luftkrieg. Am 1. September 1940 schreibt Kellner dazu: »Wenn in den Heeresberichten und in den Zeitungen der Flugwaffe täglich gedacht wird, so wird hierdurch der Versuch gemacht, Eindruck hervorzurufen. Unsere Flieger legen nach den Meldungen alles in Schutt und Asche. Der Gegner trifft nur freies Feld, Friedhöfe oder Krankenhäuser.« Der immer aggressiveren Propaganda von den »englischen Luftpiraten« hält er zwei Wochen später entgegen: »Sobald ein Amtsträger oder Parteigenosse einem Fliegerangriff zum Opfer fällt, wird in den parteiamtlichen Todesanzeigen von ›englischen Luftpiraten‹ und ›feigen Bombenangriffen britischer Nachtpiraten‹ gesprochen. Das mag vielleicht auf den einen oder anderen harmlosen Deutschen noch einen gewissen Eindruck machen, es wird aber wohl außerhalb der Grenzen des deutschen Reiches kaum einen halbwegs vernünftigen Menschen geben, der etwa zwischen einem Bombenangriff auf London und einem solchen auf deutsche Städte einen Unterschied herausfinden könnte. Es ist also einfältig, auch nur ein Wort des Unmutes über die Angriffe zu sagen. Wünscht man keinen Fliegerangriff, dann darf man keinen Krieg machen. Wer hat übrigens die Bewohner Polens mit Flugzeugen angegriffen?? Waren diese Flieger auch Piraten? Oder in Holland (Rotterdam)?«

Selbst als die Bombardements später zunehmen und seine eigene Verwandtschaft in Mainz betroffen ist, hält Kellner an seiner Überzeugung fest. Er verspottet all diejenigen, die über »Terrorangriffe« lamentieren, aber vorher über die deutschen Luftschläge gegen die englischen Städte frohlockt haben.

Methodisch raffiniert und erfinderisch, mit einem feinen Gespür für die Sprache bedient sich Kellner unscheinbarer Dinge bei seiner Analyse der Kriegswirklichkeit im Alltag und der Einstellung seiner Mitmenschen. Er liest aufmerksam die Todesanzeigen in der regionalen und überregionalen Presse und zieht daraus seine Schlussfolgerungen. Im Sommer 1941 stellt er bei der Lektüre der Trauerformeln ein »buntes Gemisch« in der »Geistesverfassung der Hinterbliebenen« fest. Angewidert listet er die Wendungen auf: »Für seinen geliebten Führer«, »Für sein teures Vaterland u. den festen Glauben an den Sieg Deutschlands« und sogar »Im Kampf gegen den Bolschewismus u. das Untermenschentum«. Dass viele aus dem Tod der Hinterbliebenen »noch ein politisches Geschäft« machen wollen, sagt ihm viel über die Geisteshaltung seiner Zeitgenossen, die wenigen aber, die bereits 1941 auf solche Formeln verzichten, sieht er auch.

Dass den maßlos übertriebenen Verlusten der Gegner keine Zahlen der deutschen Verluste gegenübergestellt werden, verurteilt er immer wieder. Schließlich behilft er sich mit einer eigenen Berechnung. Im Oktober 1941 zählt er alle im Hamburger Fremdenblatt veröffentlichten Todesanzeigen zusammen und kommt auf 281. Auf dieser Grundlage rechnet er hoch – bei angenommenen 250 Zeitungen mit jeweils fünf Todesanzeigen pro Tag kommt er auf eine Zahl von mindestens 30.000 gefallenen deutschen Soldaten in einem Monat, vergisst aber nicht, anzumerken, dass die wahre Zahl noch deutlich höher liegen müsse, da es nicht für jeden eine Todesanzeige gebe.

So aufmerksam, wie Kellner während des Krieges die Zeitläufte mithilfe der Presse verfolgte, ist anzunehmen, dass er auch in den ersten Jahren nach 1933 die Verbrechen des Regimes genau beobachtet hatte: die Etablierung der Diktatur, die Ausschaltung der politischen Gegner, die Verfolgung und Entrechtung der Juden, die Errichtung von Konzentrationslagern und vieles mehr. Unstrittig ist, dass hiervon alle Zeitgenossen wussten, wenn auch die Zustände in den KZs nicht im Detail bekannt waren.

Die Abrechnung mit dem NS-Regime muss gründlich und unerbittlich sein

Die Massenverbrechen während der Kriegszeit aber, vor allem den Mord an den Behinderten und die Vernichtung der europäischen Juden, wollte das Regime unbedingt geheim halten. Selbst intern bedienten sich die Täter einer Art Geheimsprache. Das machte es vielen Deutschen nach 1945 einfach, pauschal abzustreiten, »davon« etwas gewusst zu haben. Die Forschungen der letzten zwei Jahrzehnte indes haben hinreichend gezeigt, dass jeder wissen konnte, der wissen wollte – mitunter sehr detailliert. Fest steht auch: Die »Volksgemeinschaft« hatte begriffen, dass den Juden »nichts Gutes« widerfuhr. Friedrich Kellners Tagebücher nun belegen eindrücklich, was man alles wann und wo in Erfahrung bringen konnte.

Auf ganzer Linie gescheitert war der Versuch des Regimes, den Mord an den Behinderten und unheilbar Kranken zu vertuschen. Seit Herbst 1939 töteten Ärzte und Pfleger in sechs über das gesamte Reichsgebiet verteilten Mordzentren bis Ende August 1941 mindestens 70.000 Menschen in Gaskammern und äscherten ihre Leichen anschließend ein. Nördlich von Wiesbaden, in der Heil- und Pflegeanstalt Hadamar, wurden innerhalb weniger Monate von Dezember 1940 bis zum Frühjahr 1941 rund 10.000 Patienten umgebracht, was die Menschen der Umgebung sehr bald wussten. Dieses Wissen verbreitete sich über die Region hinaus.

Spätestens im Juni 1941 hörte Friedrich Kellner davon. Am 10. Juni schreibt er: »In letzter Zeit mehren sich die Anzeigen über Todesfälle in der Heil- und Pflegeanstalt in Hadamar. Es hat den Anschein, daß unheilbare Pflegebefohlene in diese Anstalt gebracht werden. Auch soll eine Anlage zur Einäscherung eingebaut worden sein.« In den folgenden Wochen erreichen Kellner weitere Informationen, die sich schließlich Ende Juli 1941 zur Gewissheit verdichten, dass in Hadamar und andernorts Ungeheuerliches vor sich geht: »Die ›Heil- und Pflegeanstalten‹ sind zu Mordzentralen geworden. Wie ich erfahre, hatte eine Familie ihren geistig erkrankten Sohn aus einer derartigen Anstalt in ihr Haus zurückgeholt. Nach einiger Zeit erhielt diese Familie von der Anstalt eine Nachricht des Inhalts, daß ihr Sohn verstorben sei und die Asche ihnen zugestellt! Das Büro hatte vergessen, den Namen auf der Todesliste zu streichen. Auf diese Weise ist die beabsichtigte vorsätzliche Tötung ans Tageslicht gekommen.«

Zur selben Zeit, unmittelbar nach dem Überfall auf die Sowjetunion, erreicht die Verfolgung der Juden eine neue Eskalationsstufe. In Polen und den besetzten sowjetischen Gebieten beginnt der Holocaust – Hunderttausende Menschen werden erschossen. Das Wissen von diesen Morden dringt bald schon ins Reich, bis in die Provinz. So auch zu Kellner, der am 28. Oktober 1941 schreibt: »Ein in Urlaub befindlicher Soldat berichtet als Augenzeuge fürchterliche Grausamkeiten in dem besetzten Gebiet in Polen. Er hat gesehen, wie nackte Juden u. Jüdinnen, die vor einem langen, tiefen Graben aufgestellt wurden, auf Befehl der SS von Ukrainern in den Hinterkopf geschossen wurden u. in den Graben fielen. Der Graben wurde dann zugeschaufelt. Aus den Gräben drangen oft noch Schreie!!«

Für Kellner gibt es da nur eins: die konsequente Verfolgung der Täter. Auch die breite Masse der Bevölkerung will er nicht aus der Verantwortung entlassen: »Es gibt keine Strafe, die hart genug wäre, bei diesen Nazi-Bestien angewendet zu werden. Natürlich müssen bei der Vergeltung auch wieder die Unschuldigen mitleiden. 99 Prozent der deutschen Bevölkerung tragen mittelbar oder unmittelbar die Schuld an den heutigen Zuständen.«

In den folgenden Wochen und Monaten verfolgt er das Schicksal der Juden, etwa Deportationen aus Frankfurt und Kassel. Was im Herbst und Winter 1941 vielleicht noch eine Ahnung gewesen sein mag, ist im Mai 1942 für ihn schreckliche Gewissheit: Die Maßnahmen und Massaker haben System und zielen auf die vollständige Ermordung der Juden ab. Die verordnete Streichung von Lebensmittelzulagen für schwangere Jüdinnen und Polinnen kommentiert er lakonisch: »Das kann wohl unter das Kapitel ›Ausrottung der Juden und Polen‹ gebracht werden.«

Die Abrechnung mit dem NS-Regime muss gründlich und unerbittlich sein

Im September 1942 erfasst der Mordapparat auch Kellners unmittelbare Umgebung. Aus Laubach werden zwei jüdische Familien deportiert. Seinem Entsetzen und Zorn macht Kellner in seinem Tagebuch Luft: »In den letzten Tagen sind die Juden unseres Bezirks abtransportiert worden. Von hier waren es die Familien Strauß u. Heinemann. Von gut unterrichteter Seite hörte ich, daß sämtliche Juden nach Polen gebracht u. dort von SS-Formationen ermordet würden. Diese Grausamkeit ist furchtbar. Solche Schandtaten werden nie aus dem Buche der Menschheit getilgt werden können. Unsere Mörderregierung hat den Namen ›Deutschland‹ für alle Zeiten besudelt. Für einen anständigen Deutschen ist es unfaßbar, daß niemand dem Treiben der Hitler-Banditen Einhalt gebietet.«

Solche Verbrechen, das stand für Kellner unverrückbar fest, mussten geahndet werden, die Abrechnung mit dem NS-Regime musste gründlich und unerbittlich sein. Hiervon hatte er eine recht genaue Vorstellung. Wohl nicht zufällig stellte er im Sommer 1941, als ihn die Nachrichten der Massenverbrechen erreichten, einen ersten Katalog an Maßnahmen dazu auf: Auflösung der NSDAP, Anklage der NS-Verbrechen, Inhaftierung beziehungsweise Überwachung der Parteifunktionäre. Außerdem seien Sühneleistungen, sei die Wiedergutmachung »sofort in Angriff zu nehmen«, und die Verwaltungsführung habe auf unbescholtene Bürger überzugehen, vornehmlich rückkehrende Emigranten.

Immerhin: Für ihn selber erfüllte sich dieser Wunsch. Er wurde nach Jahren der Kaltstellung befördert und bekam sogar eine »Wiedergutmachung«. Eine kurze Zeit lang war er der stellvertretende Bürgermeister von Laubach. 1970 starb Friedrich Kellner – ein ganz normaler Deutscher und unbestechlicher Chronist einer gnadenlosen Zeit.