Martenstein: "In den Unterschichtswohnungen die Fernseher kaputtschlagen!"
Harald Martenstein über die Rache der Wohlhabenden
In Berlin formiert sich gerade eine neue politische Bewegung. Auf mehreren Partys wurde bereits darüber gesprochen. Es waren Partys, die hauptsächlich von Wohlhabenden besucht wurden, also Leuten, die in großen Altbauwohnungen leben, Bio essen, Honorarrechnungen ausdrucken und Smartphones benutzen.
Fast alle Berliner Wohlhabenden mussten in letzter Zeit erleben,
dass in ihrer Straße ein Auto angezündet wurde
. Es ist in Berlin Mode geworden, dass sogenannte Autonome nachts in die Stadtviertel der Bioesser und Smartphone-Benutzer hineingehen und dort mithilfe brennbarer Flüssigkeiten, meistens Grillanzünder, Autos anstecken. Sie wollen damit politisch etwas ausdrücken, sie wollen ihrem Unbehagen über den Reichtum in unserer Gesellschaft Luft machen. Die Polizei kann nicht viel dagegen tun.
»Wir müssen zurückschlagen«, sagte mir ein Betroffener, ein erfolgreicher Kulturmanager. Wer sage denn, dass der Kampf der Armen gegen die Reichen eine Einbahnstraße sein müsse? Ihm sei aufgefallen, dass in seinen Kreisen, unter den wohlhabenden Kreativen, immer weniger Leute einen Fernseher besäßen. Höchstens, dass man noch ein Altgerät hat, das irgendwo versteckt herumsteht und bei wichtigen Fußballspielen oder bei Bundestagswahlen benutzt wird. Alles Übrige regelt man mit dem Laptop. Neue Fernseher kauft sich kein Mensch mehr, der es im tertiären Sektor zu etwas gebracht hat. Wer aber eine Unterschichtwohnung aufsucht, vielleicht, weil der eigene Sohn auf dem Schulweg verprügelt wurde oder weil man eine Rechnung, an der Steuer vorbei, in bar begleichen möchte, der stellt fest, dass dort immer, wirklich immer, ein riesiger und sehr neuer Fernseher steht. Die Unterschicht fährt voll ab auf teure, große Fernseher.
»Wir müssen uns wehren«, sagte also der Kulturmanager. Er würde es gut finden, wenn kleine Gruppen, zwei oder drei Wohlhabende, tertiärer Sektor, nachts maskiert in die Unterschichtwohnungen einsteigen und dort die neuen, teuren Fernseher mit Eisenstangen kaputtschlagen. Wahrscheinlich würde das sogar Spaß machen. Anzünden sei leider zu gefährlich, man wolle ja keine Toten. Er schlage den Wedding vor, der fast ausnahmslos von der Unterschicht besiedelt sei. Im Wedding erwische es immer die Richtigen. Man müsse Farbdosen dabeihaben, und nach vollbrachter Tat müsse man an die Wand eine Parole sprühen, etwa: »Eure Armut kotzt uns an!« Oder: »Nie wieder Bauer sucht Frau!« Danach geht man an den Kühlschrank und killt die gesamten Biervorräte. Eine andere Möglichkeit bestehe darin, mit Zwillen und Eisenkugeln die Satellitenschüsseln abzuschießen, eine Satellitenschüssel gehöre immer der Unterschicht.
Gewiss, die autonomen Autoanzünder seien vermutlich gar keine echten Unterschichtler, sondern Bürgerkinder, zum Teil wenigstens. Aber es gehe nicht um Gerechtigkeit, sondern um Selbstbehauptung. Die Autonomen würden ja auch oft Autos der Marke BMW anzünden, obwohl kein echter Wohlhabender BMW fährt. Wohlhabende fahren Rad. Das B in BMW steht für Bankkredit, das M für Möchtegernreicher, das W für »Will gern Karriere machen«.
Man muss den Wedding, der im Grunde eine schöne Wohngegend mit Potenzial ist, für die Unterschicht zur Hölle machen, sagte der Manager. Dann ziehen die aus. Er übernehme dann sehr gerne eine von deren tollen Altbauwohnungen im Wedding, und die könnten seinetwegen sein Loft in Prenzlauer Berg übernehmen. Prenzlauer Berg ist sowieso viel zu laut und zu voll geworden.
Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unterwww.zeit.de/audio






Ich schlage eher vor, statt den ganzen Biervorrat zu vernichten - ihn durch Bionade zu ersetzen. Und an die Stelle der zerschlagenen Fernseher in Weddinger Wohnungen Werke der Weltliteratur auszulegen.
.
So lässt sich die Unterschicht abschaffen.
...hat mehr Zucker als Coca-Cola, schmeckt wie altes Harn und ist alles andere als PC...
...hat mehr Zucker als Coca-Cola, schmeckt wie altes Harn und ist alles andere als PC...
Die unterste Oberschicht wird diesen herrlichen Stadtteil von
Berlin radikal zerstören.
Wenn diese Schicht ihr tristes Angestellten-Dasein in diesen
Stadtteil aufgenommen hat, wird dem Wedding das Leben genommen.
Der Wedding ist derzeit wohl noch der solideste Stadtteil
von Berlin.
Hier leben Menschen noch mit ihren Mitmenschen.
Experimentierfreudig und in herrlich buntem Durcheinander.
Kreativ und solidarisch.
Mit dem Einzug der untersten Oberschicht werden nicht nur die
Fernseher zerstört,Satelliten-Schüsseln enthauptet sondern der
gesamte Stadtteil getötet.
Triste Leere wird dann einziehen.
Der Wedding war rot,ist rot und muss rot bleiben.
Dafür haben in der Vergangenheit sehr viele Menschen gekämpft,
haben der staatlich verordneten Primitivität Kraft entgegengebracht.
Hallo bigbull,
.
Zitate:
"in herrlich buntem Durcheinander
...
Der Wedding war rot,ist rot und muss rot bleiben."
.
Hm.
.
Rot wie die Farbe des Regenbogens, meinen Sie?
... dass solche sozialromantisch verkitschende Phrasendrescherei allmählich der Vergangenheit angehören würde.
"Der Wedding war rot,ist rot und muss rot bleiben."
Der Spruch kommt mir irgendwie bekannt vor.
Wann und wo, kann mich leider nicht mehr erinnern.
Hallo bigbull,
.
Zitate:
"in herrlich buntem Durcheinander
...
Der Wedding war rot,ist rot und muss rot bleiben."
.
Hm.
.
Rot wie die Farbe des Regenbogens, meinen Sie?
... dass solche sozialromantisch verkitschende Phrasendrescherei allmählich der Vergangenheit angehören würde.
"Der Wedding war rot,ist rot und muss rot bleiben."
Der Spruch kommt mir irgendwie bekannt vor.
Wann und wo, kann mich leider nicht mehr erinnern.
Hallo bigbull,
.
Zitate:
"in herrlich buntem Durcheinander
...
Der Wedding war rot,ist rot und muss rot bleiben."
.
Hm.
.
Rot wie die Farbe des Regenbogens, meinen Sie?
Bunt im Sinne von Menschen aller Couleur. Rot im Sinne von sozial, usw.
Ergänzt sich daher eigentlich sehr gut.
Bunt im Sinne von Menschen aller Couleur. Rot im Sinne von sozial, usw.
Ergänzt sich daher eigentlich sehr gut.
ich würde vorschlagen, dass sie einfach rtl2 und 9live und das ganze hartz4 tv (jugendwort für den programmbereich zwischen mitten im leben über big brother zu frauentausch) aufkaufen und zu machen / gegen was sinnvolles ersetzen. vielleicht steigt dadurch der iq der gesammten nation.
Arte auf all diesen Kanälen und Nachrichtensendungen (fundierte)... Dann würde ich mir glatt einen Fernseher anschaffen... Best E.
Arte auf all diesen Kanälen und Nachrichtensendungen (fundierte)... Dann würde ich mir glatt einen Fernseher anschaffen... Best E.
Schön wie die Neo-Spießer auf den Arm genommen werden...
Tja, würden sie bei mir einbrechen, dann hätten sie ein Problem: Einen Fernseher besitze ich schon 9 Monaten nicht mehr. Einen Kühlschrank habe ich seit drei Jahren nicht mehr. Ich glaube bei mir würden sie ganz schön ins Leere greifen.
Wo nichts mehr ist, kann man nichts mehr wegnehmen.
Dummm - da bleiben nur die "BMWs" weiter in Geiselhaft;-)
Interessant, dass Sie zuerst den Kühlschrank und dann den Fernseher abgeschafft haben. Auf den naheliegenden Schluss, dass abgepackte und konservierungsstofftechnisch angereicherte "TV-Dinners" keinen Kühlschrank sondern höchstens eine Mikrowelle benötigen, würde ich selbstverständlich nie kommen. Ich kenne Sie ja nicht...
Na, dann platzen Sie bitte nicht vor Stolz. Aber einen PC haben Sie? Oder saßen Sie vorhin im Internet-Cafe?
Komisch, wieso sind es gerade die "Alternativen", die sich verbissen auf (Anti)Konsumismus und Ernährung(sfaschismus) versteifen? Die größten Spießer - die mir begegnet sind - waren schon immer die (Möchtegern-; "die wahren"-; Bio- usw.) Linken.
Alle normalen Menschen konsumieren Waren - je nach Geldbeutel und moralischen Grundsätzen - und auch Medien meist unideologisch und mit notwendiger, ironischer Distanz... oder auch etwaiger Kopflosigkeit.
Schreihälse, die aus "unerschütterlichen Prinzipien" z.B. jeden McDonalds-Besuch gleich verteufeln, waren mir hingegen stets suspekt. Da diese bekanntlich die ersten sind, die im Schutz der Dunkelheit wie Motten zum hellen Fastfoodtempel schwirren.
Ach ja, an alle Beklatscher des Vandalismus: Solange die Kids nur "dicke Schlitten" grillen, scheint alles ja ok zu sein. Ich will mal sehen, wenn der alte Toyota brennt - ob die Zustimmung dann auch noch groß ist? Das geht dann zu weit? Wo liegt noch mal die Tabelle der zerstörungswürdigen Automodelle aus?
Die linke Bigotterie kennt jedoch keine Grenzen. Oder war es die Größe linker Scheuklappen?
Es ist genauso blöd mit Dingen anzugeben, die man NICHT hat, wie mit Dingen die man hat.
Ich find' die Reaktionen auf meinen Kommentar recht humorig. Zeigt es doch welche Scheuklappen Menschen manchmal aufhaben können.
Wie man ohne Kühlschrank auskommen kann? Ganz einfach: Es gibt frische Güter, die Kühlung benötigen um haltbar zu sein. Der Witz ist doch der: Der Kühlschrank verlängert den Zeitrahmen in dem die Güter verbraucht werden können. Wenn man die Güter in einem kleineren Zeitfenster ohne Kühlung verbrauchen will, dann muss man ganz einfach eine kleinere Menge einkaufen.
Außerdem wohne ich in einer (Halb-)Kellerwohnung. Da ist bei richtiger Belüftung (Fenster nachts öffnen und tagsüber schließen) im Hochsommer bei einer Außentemperatur 39° eine Innentemperatur von 21° Celcius. Klar, dass mir die Butter nicht wegläuft. Die eine Packung Wurst hält dann auch drei Tage. Eine dagegen Dachgeschoßwohnung währe kühlungstechnisch tödlich.
Man wirft mir vor ich koketiere mit meiner Armut - Habe ich nebenbei erwähnt, dass ich auch keine Waschmaschine habe? Ach - Nein, ich wäsche nicht mit der Hand. Ich wasche meine Wäsche bei meiner Ex-Freundin. Wir teilun uns ihre Waschmaschine.
Das keinen Fernseher habe ist eher unfreiwillig. Als meine Backröhre im E-Herd durchgebrannt ist knallte die Haussicherung durch und mein Fernseher starb. Knallhart geschlussfolgert muss ich meine tägliche Tiefkühlpizza in meiner 30 Jahre alten Mikrowelle zubereiten.
Als ehemaliger Zeitsoldat bin EPA-gestört (Esspaket). Mit Mikrowellenfertigfutter könnt ihr mich jagen. Obwohl - beim örtlichen Supermarkt gibt es ein schmackhaftes Hühnerfrikasse mit Reis (400gr) für 1,25€. Das ist Hartz4-Satz für ein Mittagsessen. Das könnte ich zum gleichen Preis selber gar nicht herstellen. Das lasse ich mir alle zwei Monate mal schmecken.
Mit keinem Wort habe ich versucht jemanden von meiner Lebensweise zu überzeugen. Ich bin vielleicht arm - Aber soll ich deshal mit Leichenbittermiene durchs Leben ziehen?
Interessant, dass Sie zuerst den Kühlschrank und dann den Fernseher abgeschafft haben. Auf den naheliegenden Schluss, dass abgepackte und konservierungsstofftechnisch angereicherte "TV-Dinners" keinen Kühlschrank sondern höchstens eine Mikrowelle benötigen, würde ich selbstverständlich nie kommen. Ich kenne Sie ja nicht...
Na, dann platzen Sie bitte nicht vor Stolz. Aber einen PC haben Sie? Oder saßen Sie vorhin im Internet-Cafe?
Komisch, wieso sind es gerade die "Alternativen", die sich verbissen auf (Anti)Konsumismus und Ernährung(sfaschismus) versteifen? Die größten Spießer - die mir begegnet sind - waren schon immer die (Möchtegern-; "die wahren"-; Bio- usw.) Linken.
Alle normalen Menschen konsumieren Waren - je nach Geldbeutel und moralischen Grundsätzen - und auch Medien meist unideologisch und mit notwendiger, ironischer Distanz... oder auch etwaiger Kopflosigkeit.
Schreihälse, die aus "unerschütterlichen Prinzipien" z.B. jeden McDonalds-Besuch gleich verteufeln, waren mir hingegen stets suspekt. Da diese bekanntlich die ersten sind, die im Schutz der Dunkelheit wie Motten zum hellen Fastfoodtempel schwirren.
Ach ja, an alle Beklatscher des Vandalismus: Solange die Kids nur "dicke Schlitten" grillen, scheint alles ja ok zu sein. Ich will mal sehen, wenn der alte Toyota brennt - ob die Zustimmung dann auch noch groß ist? Das geht dann zu weit? Wo liegt noch mal die Tabelle der zerstörungswürdigen Automodelle aus?
Die linke Bigotterie kennt jedoch keine Grenzen. Oder war es die Größe linker Scheuklappen?
Es ist genauso blöd mit Dingen anzugeben, die man NICHT hat, wie mit Dingen die man hat.
Ich find' die Reaktionen auf meinen Kommentar recht humorig. Zeigt es doch welche Scheuklappen Menschen manchmal aufhaben können.
Wie man ohne Kühlschrank auskommen kann? Ganz einfach: Es gibt frische Güter, die Kühlung benötigen um haltbar zu sein. Der Witz ist doch der: Der Kühlschrank verlängert den Zeitrahmen in dem die Güter verbraucht werden können. Wenn man die Güter in einem kleineren Zeitfenster ohne Kühlung verbrauchen will, dann muss man ganz einfach eine kleinere Menge einkaufen.
Außerdem wohne ich in einer (Halb-)Kellerwohnung. Da ist bei richtiger Belüftung (Fenster nachts öffnen und tagsüber schließen) im Hochsommer bei einer Außentemperatur 39° eine Innentemperatur von 21° Celcius. Klar, dass mir die Butter nicht wegläuft. Die eine Packung Wurst hält dann auch drei Tage. Eine dagegen Dachgeschoßwohnung währe kühlungstechnisch tödlich.
Man wirft mir vor ich koketiere mit meiner Armut - Habe ich nebenbei erwähnt, dass ich auch keine Waschmaschine habe? Ach - Nein, ich wäsche nicht mit der Hand. Ich wasche meine Wäsche bei meiner Ex-Freundin. Wir teilun uns ihre Waschmaschine.
Das keinen Fernseher habe ist eher unfreiwillig. Als meine Backröhre im E-Herd durchgebrannt ist knallte die Haussicherung durch und mein Fernseher starb. Knallhart geschlussfolgert muss ich meine tägliche Tiefkühlpizza in meiner 30 Jahre alten Mikrowelle zubereiten.
Als ehemaliger Zeitsoldat bin EPA-gestört (Esspaket). Mit Mikrowellenfertigfutter könnt ihr mich jagen. Obwohl - beim örtlichen Supermarkt gibt es ein schmackhaftes Hühnerfrikasse mit Reis (400gr) für 1,25€. Das ist Hartz4-Satz für ein Mittagsessen. Das könnte ich zum gleichen Preis selber gar nicht herstellen. Das lasse ich mir alle zwei Monate mal schmecken.
Mit keinem Wort habe ich versucht jemanden von meiner Lebensweise zu überzeugen. Ich bin vielleicht arm - Aber soll ich deshal mit Leichenbittermiene durchs Leben ziehen?
Besser:
- "den Reichen" eine weltweit gültige Luxussteuer auf ihr Einkommen spendieren, so dass pro Monat das übrig bleibt, wovon Harz X Empfänger leben müssen => mehr Einfühlsamkeit in die Nöte der Armen
- Erben abschaffen
- Armen Perspektiven geben
- kostenlose Bildung FÜR ALLE
- ...
Sicher kann die Liste noch sinnvoll und nicht polemisch ergänzt werden ;-)
Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und beschränken Sie Kritik auf inhaltiche Aspekte. Danke, die Redaktion/fk.
sind keine "Reichen". Die Forderung geht völlig an der Zielgruppe vorbei und bei aller Polemik ist sie einfach nur unsinnig.
Enteignung schafft Leuten, die im Alltag auf Unterschicht-TV zählen, keine Perspektiven
und
Bildung ist nichts, das man verteilt und dann hat es der Adressat. Sie muss erworben und ständig aktualisiert und angewandt werden. Wer sich dazu nicht in der Lage fühlt, wird nie Bildung erwerben.
Ja, richtig. Alle geben alles ab, bis auf eine Grundversorgung. Der Rest regelt dann der Staat.
Hätten S' wohl gern.
Wenn das so wäre, würde wirklich keiner mehr arbeiten, weil es einfach keinen Sinn mehr machen würde, einen Finger krumm zu machen. Warum auch, wenn es keinerlei Unterscheid mehr macht. Nur ... wer bezahlt dann die staatliche Grundsicherung?
Bevor Sie auf die ach so Reichen da oben einschlagen, bedenken Sie bitte auch, dass da eben auch erschreckend langweilig-normale Menschen mit Partner und Familie dabei sind, die IRGENDWIE ihr Leben auf die Reihe kriegen müssen und dabei auch noch einen sher großen Teil des Sozialstaats finazieren dürfen.
Ich behaupte gar nichts, dass unser Steuer- und Sozialsystem perfekt und gerecht sind, denn das sind sie beileibe nicht. Aber undiffernzierte Aussagen wie ihre und die willkürliche Sachgewalt der Autonomen sind ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die die Zeche zahlen, und tragen sicherlich NICHT dazu bei, auch nur ein Iota zu ändern.
http://de.wikipedia.org/w...
Ist das christliche oder soziale Gerechtigkeit?
Strange...
Das ist gar keine Gerechtigkeit, sondern der Wikipedia - Artikel zu Reichtum. Steht auch drüber :D
Entfernt. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Der Kommentarbereich hingegen ist der Diskussion des Artikelthemas vorbehalten. Danke. Die Redaktion/ag
sind keine "Reichen". Die Forderung geht völlig an der Zielgruppe vorbei und bei aller Polemik ist sie einfach nur unsinnig.
Enteignung schafft Leuten, die im Alltag auf Unterschicht-TV zählen, keine Perspektiven
und
Bildung ist nichts, das man verteilt und dann hat es der Adressat. Sie muss erworben und ständig aktualisiert und angewandt werden. Wer sich dazu nicht in der Lage fühlt, wird nie Bildung erwerben.
Ja, richtig. Alle geben alles ab, bis auf eine Grundversorgung. Der Rest regelt dann der Staat.
Hätten S' wohl gern.
Wenn das so wäre, würde wirklich keiner mehr arbeiten, weil es einfach keinen Sinn mehr machen würde, einen Finger krumm zu machen. Warum auch, wenn es keinerlei Unterscheid mehr macht. Nur ... wer bezahlt dann die staatliche Grundsicherung?
Bevor Sie auf die ach so Reichen da oben einschlagen, bedenken Sie bitte auch, dass da eben auch erschreckend langweilig-normale Menschen mit Partner und Familie dabei sind, die IRGENDWIE ihr Leben auf die Reihe kriegen müssen und dabei auch noch einen sher großen Teil des Sozialstaats finazieren dürfen.
Ich behaupte gar nichts, dass unser Steuer- und Sozialsystem perfekt und gerecht sind, denn das sind sie beileibe nicht. Aber undiffernzierte Aussagen wie ihre und die willkürliche Sachgewalt der Autonomen sind ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die die Zeche zahlen, und tragen sicherlich NICHT dazu bei, auch nur ein Iota zu ändern.
http://de.wikipedia.org/w...
Ist das christliche oder soziale Gerechtigkeit?
Strange...
Das ist gar keine Gerechtigkeit, sondern der Wikipedia - Artikel zu Reichtum. Steht auch drüber :D
Entfernt. Anmerkungen zur Moderation können Sie an community@zeit.de senden. Der Kommentarbereich hingegen ist der Diskussion des Artikelthemas vorbehalten. Danke. Die Redaktion/ag
Der Artikel gibt mir zu denken.Ich fahr Velo, hab aber auch eine Riesenglotze,ich esse Bio,trinke aber auch ab und zu mal so richtig unterschichtsmässig Bier.Welcher Schicht gehör ich jetzt an ? Was kann ich an die Wände sprayen ? Welche Autos soll ich demolieren ? Welche Haushaltsgeräte aus dem Fenster schmeissen ? Soll ich die Steuer jetzt bar an der Steuer vorbei bezahlen ? Alles Fragen von einem, der weder erfolgreicher Kulturmanager noch autonomer Autoanzünder sein will !
..., dass Sie im Zweifelsfall Penisse an die Wände sprayen, da kann man nicht viel verkehrt machen.
..., dass Sie im Zweifelsfall Penisse an die Wände sprayen, da kann man nicht viel verkehrt machen.
Denn wozu buckeln, wenn der Karrierebeweis nicht mehr vor dem Haus geparkt werden darf und all die leckeren Altbau-Viertel deshalb No-Go-Areas werden?
Wenn jetzt noch jemand anfängt die Äppels der Laptop-Poser zu zündeln - na dann Gute Nacht.
Ausserdem ist das doch klassiche Guerilla-Taktik: Mit 10-Cent-Zündern 50.000,- grillen. Wow.
Ché hätte seine Freude dran. Wahrscheinlich grinst er grad.
mal etwas über Che und vielleicht sogar von ihm (Briefe an seine Kinder) zu lesen. Dann wäre es Ihnen möglich zu verstehen, dass Che genau solchen zündelnden Primitivismus ablehnte.
mal etwas über Che und vielleicht sogar von ihm (Briefe an seine Kinder) zu lesen. Dann wäre es Ihnen möglich zu verstehen, dass Che genau solchen zündelnden Primitivismus ablehnte.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren