Modedesigner Marc Jacobs 66 Fragen an Marc Jacobs

Mehr braucht kein Mensch

Der Designer Marc Jacobs auf einer Veranstaltung in Paris

Der Designer Marc Jacobs auf einer Veranstaltung in Paris

Zweiter Stock im Mitglieder-Club Soho House, Berlin. Er ist für zwei Tage in der Stadt, um für das Bekleidungshaus Peek & Cloppenburg einen Preis zu verleihen. Dies ist kein exklusiver Termin: Der Modemacher spricht mit den Zeitschriften »Glamour«, »stern«, »In-Style«, »Sportswear International«, »Gala«, »Brigitte«, »Bunte« und dem »ZEITmagazin«. Untersagt, so die Pressefrau, sind Fragen über Wirtschaft und Politik; Voraussetzung für das Gespräch ist, dass die Wortkombination »Peek & Cloppenburg Designer for Tomorrow Award« einmal fällt. 20 Minuten Interview mit Marc Jacobs, dem, wie alle sagen, wichtigsten Modemacher der Gegenwart. Es könne sein, so die Pressefrau, dass die Interviewzeit, weil die Termine derartig drängten, kurzfristig auf 18 Minuten gekürzt werde.

Marc Jacobs

wurde 1963 in New York geboren und gilt als einer der berühmtesten Modedesigner der Welt. Seit 1997 ist er für Louis Vuitton tätig. Außerdem betreibt er sein eigenes Label Marc Jacobs und Marc by Marc Jacobs. Im vergangenen Herbst gab sein Lebensgefährte Lorenzo Martone die Trennung des Paares bekannt.

Eintritt ins Interviewzimmer: Er läuft da, mit einer Zigarette in der Rechten, dem Mobiltelefon in der Linken, auf und ab. An einem Tisch im Hintergrund sitzen die deutsche Pressefrau, die amerikanische Pressefrau und ein junger Mann mit Turnschuhen, sein persönlicher Assistent. Man will von ihm natürlich genau wissen, was er anhat: Kniebundhose, Kniestrümpfe, Church-Schuhe, Hemd mit hohem Kragen, Gold-Rolex, Brille. Unter dem Hemdstoff zeichnen sich Bodybuilder-Muskeln ab. Er sieht in etwa so aus, wie man als hipper Schwuler im Jahr 1988 aussah: interessant. Das wird ein Fest der banalen Fragen, wir wollen hier, was an Oberflächlichkeit in einer Unterhaltung möglich ist, noch einmal alles in den Schatten stellen. Statt der üblichen 99 brauchen wir nur 66 Fragen: Reicht. Ihm werden nun die Regeln des Interviews erklärt (kurze Fragen, kurze Antworten, kein Bullshit). Professionell lächelnder, im Sitzen leicht nach vorn gebeugter Modemacher. Die Zigarette brennt.

ZEITmagazin: Schwarz oder Weiß?

Marc Jacobs: Schwarz.

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ZEITmagazin: Seide oder Chiffon?

Jacobs: Seide.

ZEITmagazin: Schlangenleder oder Pferdeleder?

Jacobs: Schlangenleder.

ZEITmagazin: Fuchsfell oder Hermelinfell?

Jacobs: Fuchs.

Der Interviewer teilt dem Modemacher nun überschwänglich mit, wie großartig es bis hierher läuft, weil Modemacher es ja, noch mehr als gewöhnliche Stars, gern haben, auf die denkbar platteste und verlogenste Art gelobt zu werden: Toll bist du, und toll machst du das hier. Freundlich lächelnder, noch unbeteiligter Marc Jacobs.

ZEITmagazin: Hier ein paar Erscheinungen, die in Fachzeitschriften als »letzter Schrei« bezeichnet werden – Sie geben bitte Ihren spontanen Kommentar ab. Hosenanzüge.

Jacobs: In Ordnung.

ZEITmagazin: Wilde Farben.

Jacobs: In Ordnung.

ZEITmagazin: Veganes Essen.

Jacobs: Nicht besonders interessant.

ZEITmagazin: MDMA.

Jacobs: Keine Meinung.

ZEITmagazin: Verschreibungspflichtige Medikamente.

Jacobs: Mir ist zu Ohren gekommen, dass die bei reichen Kindern in Los Angeles und New York hip sind... Im Ernst: Ich habe keine Ahnung.

ZEITmagazin: Spontan, wie beschreiben Sie das perfekte Cocktailkleid für eine 17-Jährige, Wohnort Berlin, total naiv, gleichzeitig total gelangweilt, gerissen, abgebrüht?

Jacobs: Schwarz. Knielang.

ZEITmagazin: Wie sieht das perfekte Galakleid für unsere Kanzlerin Angela Merkel aus?

Jacobs: Keine Ahnung.

ZEITmagazin: Das perfekte Cocktailkleid für Ihre ehemalige Muse Winona Ryder?

Jacobs: Oh, sie ist so cool. Sie kann alles tragen.

ZEITmagazin: Der perfekte Pyjama für Mr. Eminem?

Jacobs: Er kriegt von mir die Hose, oben trägt er nichts.

ZEITmagazin: Der perfekte Wintermantel für Arnold Schwarzenegger?

Jacobs: Ein Zweireiher. Dunkelgrau. Aus Tweed.

ZEITmagazin: Wenn er bei seiner Ergreifung nicht erschossen worden wäre – wie sähe der Anzug aus, den Osama bin Laden vor dem Internationalen Gerichtshof hätte tragen sollen?

Das ist der Moment der deutschen Pressefrau. Sie ruft: »No politics!« Dann noch einmal auf Deutsch: »Keine Politikfragen, bitte!«

Jacobs: Es tut mir leid, aber niemand auf der Welt ist mir so unglaublich egal wie Osama bin Laden.

ZEITmagazin: Wie geht’s Winona?

Jacobs: Es geht ihr großartig, sie ist ausgelastet und glücklich verliebt. Gerade haben wir einen Fotoshoot für Harper’s Bazaar gemacht, und vor einigen Monaten haben wir einen Film zusammen gedreht, ein Remake von Mike Nichols’ Wer hat Angst vor Virginia Woolf?. Winona war Liz Taylor, ich Richard Burton. Sie ist immer noch sehr dankbar für ihre Rolle in Black Swan, gerade bereitet sie sich auf eine neue Rolle vor. Nein, es geht ihr wirklich ganz ausgezeichnet.

ZEITmagazin: Wie geht’s Naomi?

Jacobs: Vergangene Woche habe ich sie im Met in New York in der Alexander-McQueen-Ausstellung gesehen. Sie sah großartig aus.

ZEITmagazin: Wie geht es Kate?

Jacobs: Sie heiratet im Juli, ich freue mich schon sehr auf die Hochzeit.

ZEITmagazin: Was macht Sofia Coppola zur perfekten Muse der Gegenwart?

Jacobs: Sofia ist der vollendete Mensch. Sie ist smart, wunderschön, süß, talentiert, freundlich, kreativ. Sie hat eine Stimme und eine Vision.

ZEITmagazin: Nach dem Tod von Liz Taylor, was wissen Sie über den Gesundheitszustand der letzten Hollywood-Göttin Lauren Bacall?

Jacobs: Leider weiß ich da gar nichts.

Zwischenstand: seine nette Art. Seine Stimme singt in angenehm tiefen Tönen. Mit der Nervosität, die bei den Pressefrauen zunimmt (unkontrollierbares Gespräch), scheint sich bei ihm Freude darüber einzustellen, dass nicht klar ist, wohin die Reise geht. Hier sitzt der Marc Jacobs, der überrascht, gekitzelt, unterhalten werden möchte. Den brauchen wir!

ZEITmagazin: Jemals von einem Modemacher namens Wolfgang Joop gehört?

Jacobs: Ja!

ZEITmagazin: hr Kurzkommentar zum großartigen deutschen Modemacher Bernhard Wilhelm?

Jacobs: Oh, ich liebe Bernhard. Er lebt in seiner komplett eigenen Welt. In New York besuchen wir dasselbe Fitnessstudio.

ZEITmagazin: Eine Ahnung, warum Berlin neben Paris, Mailand, New York und London als Modehauptstadt gilt?

Jacobs: Nein.

ZEITmagazin: Ihre bitte kurze Erklärung dafür, warum Sie für die Firma Peek und Cloppenburg den Preis »Designer for Tomorrow« verleihen?

Jacobs: Ich wurde gefragt, und es ist mir eine Ehre, hier zu sein.

ZEITmagazin: Echt wahr, dass der Schriftzug von Marc Jacobs in den USA so bekannt ist wie Coca-Cola?

Jacobs: Nein!

ZEITmagazin: Richtige Annahme, dass Ihr ganzer Stil im Auftreten von Ali MacGraw in »Love Story« von 1970 vorweggenommen wird?

Jacobs: Nein! Warum?

ZEITmagazin: In Dingen grandioser Stil: Wurde es jemals besser als in Saint-Tropez um 1970?

Jacobs: Sicher. Ich denke: Heute sind die allerbesten Zeiten. Anders gesagt: Die Gegenwart ist immer reicher und interessanter als die besten Momente in Saint-Tropez in den letzten 50 Jahren.

Überraschung: Hier fiel der erste Satz aus seinem Mund, den man zitieren könnte.

ZEITmagazin: War das Ihre Idee, dass der Jacobs-Fan, der ein Hemd für 200 Dollar kauft, gern noch eine Kappe für 9 Dollar dazunimmt?

Jacobs: Absolut. Ein Kleidungsstück, das du möchtest, zu einem Preis, den du dir leisten kannst, das bleibt das Ziel.

ZEITmagazin:  Wie haben Sie das durchgesetzt, dass Frauen künstlichen Pelz akzeptieren?

Jacobs: Ich denke, beides hat seine Berechtigung: echter Pelz, künstlicher Pelz. Die Frau von heute muss die Auswahl haben.

ZEITmagazin: Ihr Kurzkommentar zur US-»Vogue«?

Jacobs: Anna Wintour ist unglaublich, Grace Coddington ist unglaublich, André Leon Tally ist unglaublich, Tonne Goodman ist unglaublich. Die US-Vogue ist das beste Magazin auf Erden.

Anna Wintour: Chefredakteurin der US-»Vogue«, sie gilt als einflussreichste Frau der Modebranche. In der Bestsellerverfilmung »Der Teufel trägt Prada« wird sie von Meryl Streep verkörpert. Grace Coddington: langjährige Kreativchefin der US-»Vogue«. André Leon Tally: ehemaliger Modechef der US-»Vogue«, ein Freund von Michelle Obama, Sarah Jessica Parker und Mariah Carey und Liebling der New Yorker Gesellschaft. Der zwei Meter große Schwarze trägt gern Fantasieuniformen (ausgestopfter Löwenkopf auf der Schulter et cetera). Tonne Goodman: Modechefin der US-»Vogue«.

ZEITmagazin: Nach Ihrer Erfahrung, sind reiche Russinnen nette Menschen?

Jacobs: Ich bin mit einigen Russen sehr gut befreundet. Meine Freundin Dasha, die Frau von Roman, ist eine sehr, sehr nette Frau. Vlad, Naomis Verlobter, ist ein sehr netter Mann.

Dasha Zuhkowa: Exmodel, Unternehmerin, Freundin des russischen Ölmilliardärs Roman Abramowitsch. Vladislav Doronin: russischer Immobilientycoon.

ZEITmagazin: Welches Restaurant auf Capri können Sie empfehlen?

Jacobs: Ach, wie lange war ich nicht mehr auf Capri! La Canzone del Mare. Ein Strandclub. Ich habe dort – vor vielen Jahren – als Teenager mit meiner Großmutter zu Mittag gegessen.

ZEITmagazin: Ihr Lieblings-Fitnessclub in Manhattan?

Jacobs: David Barton. 23. Straße, zwischen 7. und 8. Avenue. Das ist der Club, in dem Bernhard und ich uns öfter treffen.

ZEITmagazin: Wie sieht Ihr Gepäckstück aus, das Sie für ein Wochenende an die See mitnehmen?

Jacobs: Ich nehme das Modell »Keep All« von Louis Vuitton und werfe da mein Badezeug rein.

ZEITmagazin: Ihre Vision vom perfekten Mobiltelefon?

Jacobs: Nein, ich habe keinerlei Ambitionen, ein Mobiltelefon zu entwerfen.

ZEITmagazin: Ihre Vision von der perfekten Hundeleine?

Jacobs: Und noch einmal nein. Keinerlei Lust auf eine Hundeleine.

ZEITmagazin: Wie ist es möglich, die klassischen Bluejeans noch einmal sinnvoll neu zu erfinden?

Jacobs: Das ist nicht möglich. Levi’s ist einfach zu stark.

ZEITmagazin:  Echt wahr, dass ihr Modedesigner eure Unterhosen in den Müll werft, nachdem ihr sie einmal getragen habt?

Jacobs: Nein.

Ein nun vollkommen zufriedener, gut unterhalten wirkender Marc Jacobs. Der Pressetisch nebenan rechnet jeden Moment mit der verbotenen Frage. Wir rücken ihm nun: näher.

ZEITmagazin: Kann ein Mann zu viele Muskeln haben?

Jacobs: Nein.

ZEITmagazin: Kann ein Mann zu viel Brusthaar haben?

Jacobs: Nein.

ZEITmagazin: Mal Anabolika oder Steroide probiert?

Jacobs: Nie.

ZEITmagazin: Macht Fitness so süchtig wie Kokain?

Jacobs: Ich kann etwas ganz Einfaches sagen: Wenn mir etwas guttut, dann möchte ich sehr schnell mehr davon haben. Ich bin eine Sucht-Persönlichkeit.

ZEITmagazin: Clark Gable, Cary Grant, John Wayne, Errol Flynn – wie welcher Hollywood-Schauspieler der goldenen Ära möchten Sie im Moment aussehen?

Jacobs: Da nehme ich lieber einen, der heute spielt: Jake Gyllenhaal. Super aussehender Mann.

ZEITmagazin: Welche politische Botschaft haben Cowboystiefel?

Jacobs: Ich trage nie Cowboystiefel. Meine Stiefel sehen aus wie Cowboystiefel, aber es sind keine – sie sind von Yves Saint Laurent, und ich trage sie zum Anzug. Ich trage außerdem Stiefel von Dior, die Hedi Slimane vor vielen Jahren entworfen hat. Sie sehen wie Dr. Martens aus.

ZEITmagazin: Noch einmal: Welches Statement sendet ein homosexueller Mann aus, der im Sommer 2011 Cowboystiefel trägt?

Jacobs: Tragen Homosexuelle derzeit Cowboystiefel? Ich habe seit Jahren keine Cowboystiefel mehr gesehen. Ich glaube, Cowboystiefel sind eine Mode aus den siebziger Jahren: Damals sind alle Männer, nicht nur homosexuelle Männer, als Cowboys durch New York gelaufen.

Es reicht nicht. Wir müssen ihm nun, damit die Sache hier nicht zu dufte wird, noch ein Stück näherrücken: In den vergangenen Jahren, so wissen Eingeweihte, hat sich Jacobs durch Hanteltraining vom durchschnittlichen kräftigen Typen zum Muskelmann entwickelt. Psychologie mit dem wichtigsten Modemacher auf Erden!

ZEITmagazin: Echt wahr, dass Sie mal blaues Haar getragen haben?

Jacobs: Gott ja, das war ein Spleen von mir.

ZEITmagazin: Echt wahr, dass Sie mit Anfang zwanzig wie Bill Gates um 1979 aussahen?

Jacobs: Nein! Wahr ist: Ich war immer ein Nerd. Und noch heute komme ich mir oft wie ein Fremdling, wie ein Sonderling vor.

ZEITmagazin: Ihre schönste Tätowierung?

Jacobs: Eine Couch.

Er zieht sein Hemd hoch. Auf der Haut oberhalb seiner rechten Hüfte sind die Linien einer schlichten und modernen Couch eintätowiert.Ein Möbelklassiker. Es ist eine Couch von Jean-Michel Frank aus den zwanziger Jahren.

ZEITmagazin: Muss Ihr Partner so sagenhaft muskulös aussehen wie Sie?

Jacobs: Ich habe keinen Prototypen.

ZEITmagazin: Nach der Neuerfindung Ihrer Silhouette als enorm muskulöser Mann – wie beschreiben Sie die Veränderung Ihrer Psyche und Ihres Charakters, die mit Ihrem neu gestalteten Körper einherging?

Jacobs: Hochinteressante Frage, ja: Ich glaube schon, dass ich selbstbewusster geworden bin.

ZEITmagazin: Kann man sagen, dass ein Motor Ihrer Karriere Ihre Großmutter war, der Sie zeigen wollten, was für ein Ass Sie sind?

Jacobs: Das kann man nicht sagen, nein. Ich habe alles immer nur für mich getan. Nicht für sie.

ZEITmagazin: Der berühmte Self-Rating-Test, Sie schätzen Ihre Begabung zwischen null Punkten (keine Begabung) und zehn Punkten (höchste Begabung) ein. Süchtiger.

Jacobs: Neun.

ZEITmagazin: Conan der Barbar.

Jacobs: Null.

ZEITmagazin: Leonardo da Vinci.

Jacobs: Null.

ZEITmagazin: Unterwäschemodel.

Jacobs: Vier.

Der Modemacher ist überrascht, dass es das nun schon gewesen sein soll: Die Pressedamen sind erleichtert. Fazit, zehn Fragen vor Schluss: Die Mode ist vollkommen egal, aber natürlich eine ganz wunderbare Sache. Schade, dass die Mode heutzutage noch ein kleines Stück egaler ist, als sie es schon vor etwa zehn Jahren, also um 2001, war. Ist das so? Warum ist das so, Mr. Jacobs?

ZEITmagazin: Wie geht’s dem Jasmin auf Ihrer Terrasse in Paris?

Jacobs: Fantastisch. Er müsste nun – Ende Juni, Anfang Juli – in voller Blüte stehen.

ZEITmagazin: Tut’s manchmal weh, so unheimlich kreativ zu sein?

Jacobs: Ja.

ZEITmagazin: Haben Sie genug Geld verdient?

Jacobs: Nein!

ZEITmagazin: Wie grüßen Sie den großen Modemacher der neunziger Jahre, Mr. Helmut Lang?

Jacobs: Großer Modemacher, brillanter Künstler, feiner Mensch. Ich habe ihn vor einigen Wochen auf Grace Coddingtons 70. Geburtstag getroffen.

ZEITmagazin: Denken Menschen in der westlichen Welt zu viel über Mode nach?

Jacobs: Man kann nie genug über Mode nachdenken.

ZEITmagazin: Insgeheim, hängt Ihnen der ganze Modequatsch zum Hals raus?

Jacobs: Nein.

ZEITmagazin: Ihre Medizin gegen Depressionen?

Jacobs: Arbeiten. Einkaufen. Bis mittags schlafen.

ZEITmagazin: In den letzten 20 Jahren mal ein Buch von vorne bis hinten gelesen?

Jacobs: Ich lese viele Bücher. Mein Lieblingsbuch ist Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald.

ZEITmagazin: Sind alle Modemacher Philosophen?

Jacobs: Nein.

ZEITmagazin: Wie sieht die Silhouette des Teufels aus?

Jacobs: Keine Ahnung.

ZEITmagazin: Wie sehen die Engelein im Himmel aus?

Jacobs: Weiß. Mit Flügeln. Bisschen fett.

 
Leser-Kommentare
  1. sie ist cool, sie kann alles tragen...das sagt ja schon alles! langhaarjacobs hat mir allerdings besser gefallen.

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