Emanzipation Der Rapunzelkomplex
Eine Warnung vor den alten Müttern der Nation, die jungen Frauen die Pornografie madig machen wollen.
© Dan Kitwood/Getty Images)

Playboy-Models empfangen Hugh Hefner auf dem Flughafen London-Stansted.
In Disneys neuem Film Rapunzel, neu verföhnt geht es um eine destruktive Mutter-Tochter-Beziehung. Diese besteht vor allem darin, dass die Mami ihr Kind einfach nicht erwachsen werden lassen will. Das will sie vor allem dadurch erreichen, dass sie Rapunzel daran hindert, mit der Außenwelt in Kontakt zu kommen und eigene Erfahrungen zu machen. In einem Turm soll die Tochter bleiben und dort sinnvollen Aufgaben nachgehen (die da wären: Muffins backen, musizieren, malen und lesen, das ganze gutbürgerlich-keusche Programm eben). »Mutter weiß mehr«, singt Rapunzels Mami in einer kraftvollen Arie und verweist damit auf ihre größere Lebenserfahrung: Sie kennt die Schlechtigkeit der Welt und der Männer. Das arme kleine Rapunzelchen hingegen hat von der bösen Welt einfach keine Ahnung. Sie, die erfahrene Mami, will Rapunzel hingegen nur beschützen, sagt sie. Dabei bedient sie sich einer perfiden Argumentation, denn sie operiert mit extremen Angstbildern. Das Bild, das sie für Rapunzel von der Welt da draußen entwirft, ist erschreckend. Es ist eine böse, falsche und hinterhältige Welt, in der jeder Mann nur darauf aus ist, sie auszunutzen. Alles andere sei reine Täuschung.
In Wahrheit aber geht es Mami nicht um den Schutz ihrer Tochter, vielmehr will sie sich die magische Wirkung von Rapunzels Haar sichern und selbst jung und vor allem wirkungsmächtig bleiben. Die tiefenpsychologische Bedeutung dieses Hollywood-Märchens liegt auf der Hand: Solange das eigene Kind noch nicht erwachsen ist, kann man – so lautet die Illusion – seine eigene Stärke erhalten. Doch Mütter, die ihre Töchter manipulieren und sie daran hindern, ihre eigenen Erfahrungen zu machen und selbstverantwortlich zu handeln, rauben ihnen die Möglichkeit, erwachsen zu werden. Viele Langzeit-Singlefrauen haben eine sehr enge Bindung zu ihren Müttern, von denen sie sich nie wirklich emanzipieren konnten. So verharren manche auch mit 40 oder 50 Jahren in der unterwürfigen Tochterrolle.

geb. 1970, ist Schriftstellerin und Dozentin für Filmtheorie an der Universität München.
In letzter Zeit, so scheint es mir, haben sich immer mehr dieser Mamis zu Wort gemeldet, die an einem »Rapunzelkomplex« leiden. Wie Rapunzels Mami möchten auch Alice Schwarzer und Iris Radisch die jungen Frauen von heute vor der bösen patriarchalischen Männerwelt warnen und sie im feministisch gefestigten Turm einsperren. Schließlich wissen sie besser als die Jungen, wie die Welt wirklich funktioniert. »Mutter weiß mehr!« lautet auch bei Rapunzel, neu verföhnt der Schlachtruf, mit dem man junge Frauen daran hindern will, sich ihr eigenes Bild über die Welt zu bilden. So plädieren die Mamis wortmächtig dafür, dass nackte Haut im Playboy als Zeichen für subtile Unterstützung patriarchaler Unterdrückung zu lesen ist. Die geistigen Mütter der Nation wie Radisch und Schwarzer beharren dabei lautstark auf ihrer Interpretationsmacht. Dabei muss man doch blind sein, wenn man wirklich glaubt, die Vermarktung des eigenen Körpers sei für eine Rapunzel wie Verona Pooth eine Form der Unterdrückung und nicht eine Handlung, mit der sie sich ökonomische und auch erotische Macht sichert. Zu den Grundfesten unserer Demokratie gehört es, dass jeder sich so entfalten mag, wie er will, und auch so Geld verdienen mag, wie er will. Meistens tun dies Menschen schlauerweise damit, dass sie genau die Teile ihrer Persönlichkeit oder ihres Körpers zum Einsatz bringen, die besonders gut entwickelt sind. Dass wir die Entblößung von Haut gefälligst als privilegiertes Zeichen für weibliche Unterdrückung zu lesen haben, ist eine unzumutbare Bevormundung.
Die jungen Rapunzels von heute werden schon ihre eigenen Gründe haben, sich für den Playboy auszuziehen. Warum soll die Tatsache, dass andere sie nackt sehen, sie automatisch auf ein Opferrolle reduzieren? Die von Alice Schwarzer entworfene Welt funktioniert ganz analog zur der von Rapunzels Mami: Beide sind grausame, kalte Welten, in denen es nur zwei Lager gibt: die Opfer (arme junge Frauen mit Idealen) und die Täter (abgebrühte Männer ohne Ideale). Nun: Es ist wohl unbestreitbar, dass es in der Tat arme Opfer und böse Menschen gibt, doch das ist eben nur ein kleiner Teil von dem, was im Ganzen unsere Welt ausmacht. Als Rapunzel sich endlich traut, die Welt mit eigenen Augen zu erfahren und kennenzulernen, lernt sie genau das.
Dass Mami sich bis zuletzt weigert, Rapunzel als gleichberechtigte Partnerin ernst zu nehmen, obwohl diese eine erwachsene Frau ist, beleuchtet das Problem der Emanzipation aus einem ganz anderen Blickwinkel. »Du sagtest, ich müsse mich vor der Welt schützen, doch die Einzige, vor der ich mich hätte schützen müssen, bist du«, sagt Rapunzel am Ende des Films. Auch ich rate uns jungen Frauen, sich nicht ideologische Scheuklappen eines überholten Altfeminismus anzuziehen, hinter dem sich zuletzt nur eine körperfeindliche und bildungsbürgerliche Ideologie verbirgt, die völlig an der Komplexität der Wirklichkeit vorbeigeht.
- Datum 12.07.2011 - 14:49 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 7.7.2011 Nr. 28
- Kommentare 413
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Exakt meine Gedankengang. Emanzipation in Form von "Emma" ist ein Rückschritt, denn sie schafft ein geschlossenes Weltbild, bei dem die anderen "die Bösen" sind und so entsteht kein miteinander. Synonym zu den Männern, werden hier genau dieselben Fehler gemacht. Plump gesagt, statt "Männerclubs" gibt es dann "Frauenclubs", Zutritt des jeweils anderen Geschlechts verboten. Das ist Steinzeit-Denke.
Echte Emanzipation sieht anders aus.
Wie blind kann man als Frau eigentlich sein, dass man meint, Männer würden Frauen in Pornos nicht als williges Sexobjekt sehen und damit herabwürdigen? Man muss ja nicht gleich auf den Feminismus-Zug aufspringen, aber es grenzt an Realitätsverlust, wenn man meint, Frauen insgesamt (!) sei mit Pornographie auch nur ein kleiner Gefallen getan. Aber in einer Welt, wo die Medien frenetisch jeden noch so dummen "Slut Walk" beklatschen, scheint sowieso jeder Widerspruch zwecklos.
Also wenn wir dann demnächst ein Bild mit lauter halbausgezogenen kleinen Kauders sehen, die ihr Popöchen neckisch der Chefin des deutschen Playgirl entgegenwerfen und in ein einziges ununterscheidbares Lächeln verfallen - ja dann bin ich endgültig bereit zu glauben, dass Mutti eine ganz böses Schimpfwort ist und Frauen mit 41 (die Autorin) "junge Frauen" - im Plural, selbstredend.
Ach, hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen ist doch Iris Radisch tausendmal klüger als Ihr...
Und jetzt sehen wir mal, ob lauter kleine halbausgezogene Kauders nicht von der Redaktion als "geschmacklos" wegzensiert wird
Wie blind kann man als Frau eigentlich sein, dass man meint, Männer würden Frauen in Pornos nicht als williges Sexobjekt sehen und damit herabwürdigen? Man muss ja nicht gleich auf den Feminismus-Zug aufspringen, aber es grenzt an Realitätsverlust, wenn man meint, Frauen insgesamt (!) sei mit Pornographie auch nur ein kleiner Gefallen getan. Aber in einer Welt, wo die Medien frenetisch jeden noch so dummen "Slut Walk" beklatschen, scheint sowieso jeder Widerspruch zwecklos.
Also wenn wir dann demnächst ein Bild mit lauter halbausgezogenen kleinen Kauders sehen, die ihr Popöchen neckisch der Chefin des deutschen Playgirl entgegenwerfen und in ein einziges ununterscheidbares Lächeln verfallen - ja dann bin ich endgültig bereit zu glauben, dass Mutti eine ganz böses Schimpfwort ist und Frauen mit 41 (die Autorin) "junge Frauen" - im Plural, selbstredend.
Ach, hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen ist doch Iris Radisch tausendmal klüger als Ihr...
Und jetzt sehen wir mal, ob lauter kleine halbausgezogene Kauders nicht von der Redaktion als "geschmacklos" wegzensiert wird
Gerade in Sachen Sex hat sich ein sehr interessanter Wandel vollzogen.
Vor einigen Jahrzehnten war es wohl noch so, dass Pornografie und Prostitution Bereiche waren, in denen vorwiegend Männer "verdient" haben.
Die Frauen machten mit vielerlei Argumenten diese "Branchen" nieder und verdammten das Rotlicht. Man erinnere sich hierzu an Alice Schwarzer, welche ganze Aktionen gegen die Ausbeutung des weiblichen Körpers gemacht hat.
Die Hauptmotivation war die mangelhafte Moral.
Dann kam der Wandel. Sex - Sex sells - Pornografie und Prostitution wurde nun zu einem weltweiten Billionen Umsatz Business und die Frauen waren maßgeblich auch Produzentinnen, Herstellerinnen und nicht nur ausgebeutete Models. Frauen waren mindestens zur Hälfte, Oft die mehrheitlichen Produzentinnen und Geschäftsfrauen, welche sich mit "Porno" dumm und dämlich verdienten.
Jetzt ging es plötzlich nicht mehr um die Moral. Jetzt war Porno moralisch völlig in Ordnung, weil nun die Frauen die Hauptverdienerinnen am Porno waren und nicht die Männer.
Die Frage der Moral kann sich jedoch nicht daran entscheiden, wer verdient.
Im Ergebnis geht es also nicht um Moral, sondern darum, wer Kasse macht. Frau oder Mann. Das ist die ganze Moral.
Das gleiche gilt für die Macht. Jahrzehntelang war die Macht der Männer verabscheuenswert. Seit Jahren und Jahrzehnten hat aber auch hier ein Wandel stattgefunden. Nun haben vielfach die Frauen die Macht. Jetzt ist Macht moralisch plötzlich völlig in Ordnung.
„Oft die mehrheitlichen Produzentinnen und Geschäftsfrauen, welche sich mit "Porno" dumm und dämlich verdienten.“
Aha, das ist mir neu. Wie kommen Sie eigentlich darauf?
Mit Porno verdient sich eher keiner (mehr) dumm und dämlich. Die hätten gerne auch so was wie die Abwrackprämie für Autos gehabt (kein Witz). Internet macht’s möglich, gibt halt zuviel „for nothing“. Bordelle bieten flatrates an. Ja warum wohl? Weil die Geschäfte so gut laufen?
Eine Verona Pooth (die allerdings nicht „Porno“ ist), von der man annehmen kann, dass sie sich selbstbestimmt vermarktet, ist noch immer die Ausnahme.
Fällt Ihnen auf der Ebene noch jemand ein? Mir so spontan nicht.
Die Ebene darunter sind wir bei „Naddel“ und Frau Gsell, die ihren geliehenen Bekanntheitsgrad und damit Marktwert, versuchen mit Dschungelcamp und Pornofilmchen aufrechtzuerhalten. Klappt eher schlecht als recht. Das geht, wie auch bei Frau Schaffrath alias Gina Wild, die es nicht so richtig geschafft hat, vom Pornostar ins seriöse Fach zu wechseln, noch eine Weile und dann ist nichts mehr mit Geschäft.
Theresa Orlowskys Geschäft endete mit Insolvenz.
Das Problem scheint wohl: Manche verstehen die Komplexität der Wirklichkeit nicht. Und kommen dann in ihr unter die Räder. Das passiert Männern und Frauen. Wie der Dame (Name entfallen) die vor nicht allzu langer Zeit, mit der 7. Brust-Vergrößerung nun das „wirklich große Geschäft“ zu machen. Sie starb an der Operation.
Diese Namen vergisst man leider schnell...
gefühlt 1 Milliarde Frauen! Jede Frau, die gut aussieht, hat Chancen, durch ihr Aussehen zu Geld zu kommen - und eben nicht mehr nur durch reiche Hochzeit (was aber netürlich auch noch klappt!). Jeder Fernsehsender, jedes Unternehmen auf Messen braucht gutaussehende Frauen, die außer zu Gehen keine herausragenden Fähigkeiten brauchen, die "nach ihrem gepflegten Äußeren" eingestellt werden.
Dieses Vermarktungspotenzial haben Männer (noch) nicht
Hallo Lars Galtung,
.
Zitat: "Nun haben vielfach die Frauen die Macht. Jetzt ist Macht moralisch plötzlich völlig in Ordnung."
.
Ein alter Sowjet-Witz fällt mir dazu ein:
"Früher wurde der Mensch vom Menschen ausgebeutet, heute ist es umgekehrt!"
„Oft die mehrheitlichen Produzentinnen und Geschäftsfrauen, welche sich mit "Porno" dumm und dämlich verdienten.“
Aha, das ist mir neu. Wie kommen Sie eigentlich darauf?
Mit Porno verdient sich eher keiner (mehr) dumm und dämlich. Die hätten gerne auch so was wie die Abwrackprämie für Autos gehabt (kein Witz). Internet macht’s möglich, gibt halt zuviel „for nothing“. Bordelle bieten flatrates an. Ja warum wohl? Weil die Geschäfte so gut laufen?
Eine Verona Pooth (die allerdings nicht „Porno“ ist), von der man annehmen kann, dass sie sich selbstbestimmt vermarktet, ist noch immer die Ausnahme.
Fällt Ihnen auf der Ebene noch jemand ein? Mir so spontan nicht.
Die Ebene darunter sind wir bei „Naddel“ und Frau Gsell, die ihren geliehenen Bekanntheitsgrad und damit Marktwert, versuchen mit Dschungelcamp und Pornofilmchen aufrechtzuerhalten. Klappt eher schlecht als recht. Das geht, wie auch bei Frau Schaffrath alias Gina Wild, die es nicht so richtig geschafft hat, vom Pornostar ins seriöse Fach zu wechseln, noch eine Weile und dann ist nichts mehr mit Geschäft.
Theresa Orlowskys Geschäft endete mit Insolvenz.
Das Problem scheint wohl: Manche verstehen die Komplexität der Wirklichkeit nicht. Und kommen dann in ihr unter die Räder. Das passiert Männern und Frauen. Wie der Dame (Name entfallen) die vor nicht allzu langer Zeit, mit der 7. Brust-Vergrößerung nun das „wirklich große Geschäft“ zu machen. Sie starb an der Operation.
Diese Namen vergisst man leider schnell...
gefühlt 1 Milliarde Frauen! Jede Frau, die gut aussieht, hat Chancen, durch ihr Aussehen zu Geld zu kommen - und eben nicht mehr nur durch reiche Hochzeit (was aber netürlich auch noch klappt!). Jeder Fernsehsender, jedes Unternehmen auf Messen braucht gutaussehende Frauen, die außer zu Gehen keine herausragenden Fähigkeiten brauchen, die "nach ihrem gepflegten Äußeren" eingestellt werden.
Dieses Vermarktungspotenzial haben Männer (noch) nicht
Hallo Lars Galtung,
.
Zitat: "Nun haben vielfach die Frauen die Macht. Jetzt ist Macht moralisch plötzlich völlig in Ordnung."
.
Ein alter Sowjet-Witz fällt mir dazu ein:
"Früher wurde der Mensch vom Menschen ausgebeutet, heute ist es umgekehrt!"
Entfernt. Die Redaktion/sh
Ihr Kommentar ist nicht nur völlig geschmacklos, er entbehrt auch jeder Grundlage. Weder hat eine Pornodarstellerin das Kind getötet, noch führt Pornokonsum zu Kindesmissbrauch. Ich werde an dieser Stelle nicht persönlich, sondern schüttele nur unverständig den Kopf.
Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/ag
Ihnen ist wohl keine Schreckensmeldung zu peinlich und geschmacklos um sich in der weiblichen Opferrolle zu suhlen.(Neben bemerkt werden zweidrittel der familären Kindstötungen durch die Mutter begangen "http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0508/politik/0022/index.html")
Es ist aber schön wie sie mit ihren [...] Kommentar die aussage des Kommatares bestätigen: "Es ist wohl unbestreitbar, dass es in der Tat arme Opfer und böse Menschen gibt, doch das ist eben nur ein kleiner Teil von dem, was im Ganzen unsere Welt ausmacht."
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/mk
Ihr Kommentar ist nicht nur völlig geschmacklos, er entbehrt auch jeder Grundlage. Weder hat eine Pornodarstellerin das Kind getötet, noch führt Pornokonsum zu Kindesmissbrauch. Ich werde an dieser Stelle nicht persönlich, sondern schüttele nur unverständig den Kopf.
Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/ag
Ihnen ist wohl keine Schreckensmeldung zu peinlich und geschmacklos um sich in der weiblichen Opferrolle zu suhlen.(Neben bemerkt werden zweidrittel der familären Kindstötungen durch die Mutter begangen "http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0508/politik/0022/index.html")
Es ist aber schön wie sie mit ihren [...] Kommentar die aussage des Kommatares bestätigen: "Es ist wohl unbestreitbar, dass es in der Tat arme Opfer und böse Menschen gibt, doch das ist eben nur ein kleiner Teil von dem, was im Ganzen unsere Welt ausmacht."
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/mk
Mutter-Tochter-Beziehung erkenne ich in der Beziehung der grossen Weltreligionen zu ihren Anhängern. "halt´du sie dumm, ich halt sie arm" sprach der Fürst zum Bischof. Meine Empfehlung: ziehen wir uns alle aus. Erkennen wir, dass Nacksein nur schön ist und keine Sünde. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir nackt sind, hätte er uns so auf die Welt gebracht.
Anm.: Bitte diskutieren Sie sachlich zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/vn
Aber hallo! Verstehe ich Sie richtig, sind sie voll bekleidet - mit Pampers und so - zur Welt gekommen??
Das ist doch eine seltsame Argumentationslinie: nur weil man nackt geboren wurde, kann man ja auch sonst immer nackt auftreten...
ja, sind sie mit Anzug geboren worden?
Echt lustig. Sorry. - Aber, was hat das mit dem Artikel zu tun?
Aber hallo! Verstehe ich Sie richtig, sind sie voll bekleidet - mit Pampers und so - zur Welt gekommen??
Das ist doch eine seltsame Argumentationslinie: nur weil man nackt geboren wurde, kann man ja auch sonst immer nackt auftreten...
ja, sind sie mit Anzug geboren worden?
Echt lustig. Sorry. - Aber, was hat das mit dem Artikel zu tun?
Ihr Kommentar ist nicht nur völlig geschmacklos, er entbehrt auch jeder Grundlage. Weder hat eine Pornodarstellerin das Kind getötet, noch führt Pornokonsum zu Kindesmissbrauch. Ich werde an dieser Stelle nicht persönlich, sondern schüttele nur unverständig den Kopf.
Das erspart mir (und sicher auch anderen) moderationswuerdigere Antworten.
"noch führt Pornokonsum zu Kindesmissbrauch. "
Das kann man so aber dennoch auch nicht mit 100%iger Sicherheit aussagen.
Es gehört auch zur Pornoindustrie - aber nicht nur zur Pornoindustrie - sondern auch zur Castingindustrie der TV - usw.
dass die angeforderten Mädchen tlw immer jünger werden sollen.
Die USA sind hier vor allem negatives Vorbild.
Es gab auch schon "Kleinkinder" (bis 10) Castingshows im Tv.
Diese Kinder werden aufgebrezelt wie 16-jährige oder 12-jährige wie 18-jährige. Diese Lolitas sind heute auch Gegenstand der Medienwelt und auch der Pornografie.
Wenn nun jemand ohnehin schon einen "Webfehler" hat, wäre es denkbar, dass ein solcher denkt: sie wollen es doch. Die jungen Lolitas präsentieren sich doch als Sexmaschinen, als Sexbomben, eben als die moderne Lolita.
Ein verantwortungsvoller Mann wird auch dann nicht anfällig sein.
Aber wer ohnehin schon krank ist, bei dem kann das so sein, als ob man einem Alkoholiker einen Whiskey vor die Nase stellt.
Dh man stachelt also uU durchaus solche Personen, welche ohnehin schon triebgesteuert sind, noch an.
Insofern liegt natürlich eine Verantwortung nicht nur beim Täter, sondern auch in einer Umwelt, welche ebenfalls eine Vermeidungsverantwortung hat.
Das erspart mir (und sicher auch anderen) moderationswuerdigere Antworten.
"noch führt Pornokonsum zu Kindesmissbrauch. "
Das kann man so aber dennoch auch nicht mit 100%iger Sicherheit aussagen.
Es gehört auch zur Pornoindustrie - aber nicht nur zur Pornoindustrie - sondern auch zur Castingindustrie der TV - usw.
dass die angeforderten Mädchen tlw immer jünger werden sollen.
Die USA sind hier vor allem negatives Vorbild.
Es gab auch schon "Kleinkinder" (bis 10) Castingshows im Tv.
Diese Kinder werden aufgebrezelt wie 16-jährige oder 12-jährige wie 18-jährige. Diese Lolitas sind heute auch Gegenstand der Medienwelt und auch der Pornografie.
Wenn nun jemand ohnehin schon einen "Webfehler" hat, wäre es denkbar, dass ein solcher denkt: sie wollen es doch. Die jungen Lolitas präsentieren sich doch als Sexmaschinen, als Sexbomben, eben als die moderne Lolita.
Ein verantwortungsvoller Mann wird auch dann nicht anfällig sein.
Aber wer ohnehin schon krank ist, bei dem kann das so sein, als ob man einem Alkoholiker einen Whiskey vor die Nase stellt.
Dh man stachelt also uU durchaus solche Personen, welche ohnehin schon triebgesteuert sind, noch an.
Insofern liegt natürlich eine Verantwortung nicht nur beim Täter, sondern auch in einer Umwelt, welche ebenfalls eine Vermeidungsverantwortung hat.
Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/ag
Sehr schön dargestellt ist der Mißbrauch heranwachsender Menschen durch eine bevormundende, besitzergreifende "Liebe" auch in dem Stück "Schloß Gripsholm" von Tucholski, obwohl es hier nicht um das enge Korsett des extremen Feminismus geht.
die Hübschen und die Emanzipierten. Und es war ungemein schwierig das Lager zu wechseln.
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