Kulturpolitik Hoch die Hochkultur!

Und nieder mit ihren Verächtern: Sie ist der Maßstab, den unsere Zivilisation nicht verlieren darf.

In Deutschland blüht die Hochkultur. Wieder ist eine Saison mit glänzenden Inszenierungen und Konzerten, großen Ausstellungen und erregten Podiumsdiskussionen zu Ende gegangen, haben Eltern ihre Kinder bei Musikschulen angemeldet oder zum Besuch eines altsprachlichen Gymnasiums animieren können. Auch wenn die Kommunen bisweilen unter der Last der Finanzierung ächzen, das eine oder andere Theater schließen oder traditionsreiche Sinfonieorchester zusammenlegen – es gibt eine Theater-, Opern-, Musik- und Museenlandschaft, die in ihrer Vielfalt und Breite in der Welt ihresgleichen sucht.

Und doch würde kaum jemand wagen, diese blühende Bildungs- und Unterhaltungslandschaft noch unter dem Begriff Hochkultur zusammenzufassen. Er würde zwar kein Verständnisrisiko eingehen – jeder weiß, was damit gemeint beziehungsweise nicht gemeint ist: die neue Henze-Oper, aber nicht der König der Löwen, der neue Roman von Philip Roth, aber nicht der neue Thriller von Dan Brown. Gleichwohl ist es üblich geworden, sofort die beschwichtigende Relativierung hinterherzuschicken, dass die Abgrenzung zu Pop- und Massenkultur längst hinfällig geworden sei. Gestandene Literaturkritiker haben schon einen neuen Dan Brown mit derselben Ausführlichkeit gewürdigt wie einen Martin Walser – als sei es die vornehmste Pflicht der Kritik, den Unterschied von Kommerz und Kunst zu verwischen.

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Selbst wer aus eigener Erfahrung weiß, dass es niemals möglich sein wird, einen Elton-John-Song so oft und so genau zu hören wie eine Beethoven-Sonate, selbst wer mit der Hochkultur einen vertrauten und dünkelfreien Umgang pflegt, wird von geradezu panischer Furcht beherrscht, man könne ihm diesen Umgang und erst recht die Vertrautheit als Dünkel auslegen. Woher die Scham, was verbietet es, sich zu einer Kunst zu bekennen, die nicht zuallererst auf den Massenabsatz zielt?

Gewiss kann auch ein Beethoven-Konzert beliebig schlecht sein. Die Rede von der Hochkultur bedeutet aber keine Qualitätsaussage. Sie formuliert zunächst nur einen Anspruch, der im Übrigen auch nichts mit der obskuren Trennung zwischen E und U, zwischen den ernsten und den unterhaltenden Künsten, zu tun hat, die tatsächlich in die Irre führt. Denn es ist ja nicht so, dass die Massenkultur ohne ernsthafte Stoffe auskäme; Liebe, Tod und letzte Dinge sind geradezu die Voraussetzung für eine erfolgreiche Kitschproduktion. Und umgekehrt werden eine Beethoven-Sonate oder ein Roman von Philip Roth von ihren Verehrern keineswegs widerwillig heruntergewürgt, sondern versprechen ihnen hohen Unterhaltungswert, nur freilich auf einem anderen Niveau, der Komplexität, aber auch der Bildung, die sie voraussetzen. Für die einen ist Philip Roth zu kompliziert, um unterhaltend zu sein; für die anderen Dan Brown zu simpel. Das ist alles, aber wahrscheinlich auch schon der Kern des Skandals. Der Begriff der Hochkultur sortiert das Publikum.

In einer Demokratie werden Unterscheidungen von hoch und niedrig nur ungern gesehen. Auch wenn sie mit dem sozialen Gefälle nichts zu tun haben, lenken sie doch den Blick darauf, dass nicht überall alles relativ ist, und gefährden damit den besänftigenden Konsens, dass auch in den Künsten letztlich keine Frage des Niveaus, sondern nur des Publikumsgeschmacks berührt werde – was dem einen sein Philip Roth, ist dem anderen sein Dan Brown, basta. Offenbar ist es leichter, sich mit finanziellen als mit intellektuellen Unterschieden zu versöhnen.

Wo es nicht um Geld geht, wird es in der Demokratie gefährlich. Geld kann, so das allgemein akzeptierte, den sozialen Frieden sichernde Märchen, jeder machen. Aber selbst wer an das Märchen der Chancengleichheit glaubt, wird es nicht auf die Bezirke von Bildung und geistigem Anspruch ausdehnen. Sie liegen schon auf jenem anstößigen Gelände von Herkunft und zufälligen Privilegien des Umfelds, an dem bisher noch jede Sozialpolitik scheiterte. Sie führen aber andererseits auch nicht auf das Feld von Glamour und Prestige, das die Fantasie der Massen beflügelt.

Hochkultur ist nichts für die Superreichen, denen man alles gönnt, weil sie jenseits aller Maßstäbe siedeln. Für sie gilt noch immer, was schon Marx erkannt und Proust in die Formel gegossen hat: dass sie in ihrer Unbildung mit den Ärmsten auf einer Stufe stehen. Die große abendländische Kulturtradition und ihre zeitgenössischen Erben richten sich an jene brave Mittelschicht, aus der die Denker und Dichter, aber noch nie Glanz und Sex-Appeal gekommen sind. Das ist der Grund, warum neben dem Geruch des Elitären die Hochkultur auch das Odium des Spießigen hat.

Wie anders die Popkultur! Sie wird nicht nur von jedem verstanden, sie entfaltet auch den ersehnten Glanz. Darum gibt es die Museumsleute und Regisseure, die um jeden Preis dem gusseisern Seriösen, dem Bürgerlichen der Hochkultur entkommen wollen. Das Ergebnis ist jene Eventkultur, die auch einer Ausstellung, einer Theaterinszenierung den Klatschfaktor und das Gepräge einer Party geben möchte. Die Kunst selbst genügt ihnen nicht mehr, es müssen auch eine exotische Location für die Ausstellung und Fernsehprominenz für die Inszenierung gefunden werden. Nirgendwo manifestiert sich das Misstrauen gegen die Hochkultur deutlicher als dort, wo ihre angestellten Verwalter selbst nicht mehr an sie glauben.

Leser-Kommentare
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    Hochkultur, das sind Beethovensonaten und Romane von Philipp Roth. Darunter geht’s nicht. Alles andere ist Trash, oder, vornehmer ausgedrückt: Popkultur. Wobei diese nicht klar definiert wird. Klar ist nur die in Deutschland so heftig verteidigte Unterteilung in E-Kultur (ernsthafte Kultur) und U-Kultur (Unterhaltungskultur) – wenn Jens Jessen auch das gerade abstreitet, so handelt der Artikel doch eigentlich von nichts anderem als der obskuren Einteilung in seriöse (E) und unseriöse (U) Kultur.
    Wobei ein Buch von Sybille Berg oder ein Song von den Tocotronic mehr über unsere Wirklichkeit aussagen und Erhellenderes zur Wahrnehmung unserer Umwelt beitragen können - ja, sogar zum Denken anregen! - als manch ledergebundener Klassiker oder ein Symphoniekonzert aus dem 19. Jahrhundert. Also – auf in die Wagner-Oper. Am besten an einem heißen Augustnachmittag – damit’s auch richtig weh tut. Und sich gut nach Hochkultur anfühlt.

    Hochkultur, das sind Beethovensonaten und Romane von Philipp Roth. Darunter geht’s nicht. Alles andere ist Trash, oder, vornehmer ausgedrückt: Popkultur. Wobei diese nicht klar definiert wird. Klar ist nur die in Deutschland so heftig verteidigte Unterteilung in E-Kultur (ernsthafte Kultur) und U-Kultur (Unterhaltungskultur) – wenn Jens Jessen auch das gerade abstreitet, so handelt der Artikel doch eigentlich von nichts anderem als der obskuren Einteilung in seriöse (E) und unseriöse (U) Kultur.
    Wobei ein Buch von Sybille Berg oder ein Song von den Tocotronic mehr über unsere Wirklichkeit aussagen und Erhellenderes zur Wahrnehmung unserer Umwelt beitragen können - ja, sogar zum Denken anregen! - als manch ledergebundener Klassiker oder ein Symphoniekonzert aus dem 19. Jahrhundert. Also – auf in die Wagner-Oper. Am besten an einem heißen Augustnachmittag – damit’s auch richtig weh tut. Und sich gut nach Hochkultur anfühlt.

  2. Zustimmung zu allen Punkten. Uneingeschränkt. Hochkultur lässt sich(ein wenig) vergleichen mit der Grundlagenforschung in den Wissenschaften. Beides entzieht sich einem direkten ökonomischen Kalkül, ist aber auf lange Sicht in seiner Wirkung nicht hoch genug einzuschätzen.
    Einen wichtigen Aspekt möchte ich noch hinzufügen, der mir nicht unbedeutend erscheint. Es geht mir dabei um den "Weg zur Hochkultur". Der Anspruch einer demokratischen Gesellschaft muss sein, dass dieser Weg für jeden gangbar ist. Er muss nicht gegangen werden, aber es muss ihn geben. Dies ist auch die einzige Möglichkeit Demokratie und Pluralismus mit der Hochkultur zu versöhnen.
    Diese Aufgabe fällt primär den Schulen zu, aber kann nicht alleine von ihnen geleistet werden. Es bedarf einer Vielzahl von öffentlichen und privaten Projekten, um diesen Weg zu gehen.
    Ein sehr gutes Beispiel für solch ein Projekt stellt die Opera School von Chris Seidler dar.

    http://www.operaschool.de/

    Erstaunlicherweise sind es gerade Kinder aus Familien, in denen wenig Deutsch gesprochen wird, die über das Singen, Tanzen und Spielen mit der "Hochkultur" bekannt gemacht werden.

    Sie üben z.B. auch eine Märchenoper ein, die nächstes Wochenende am MIR in Gelsenkirchen aufgeführt wird.

    http://www.katermoshe.de/

    Dies ist ein Beispiel wie nicht nur Kinder der "bildungsbürgerlichsten" Schichten den Weg zur Hochkultur finden können. Auch da scheint mir eine möglichst breite und stetige Unterstützung sinnvoll zu sein.

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    ...bestimmt die Aufgabe der nächsten Jahre, wenn man sich das Durchschnittsalter des Publikums bei passenden Gelegenheiten ansieht.

    Leider gehört es für den Normalbürger in der Altersklasse 14 bis 49 längst nicht mehr zum bevorzugten Freizeitverhalten regelmäßig die Oper, Konzerte, Aufführungen zu besuchen, entsprechend erschreckend schlecht ist auch das Allgemeinwissen diesbezüglich. Der schnelle Konsum von Entertainment und Ramsch-Unterhaltung ist bequem und passt zum "lifestyle". Leider sind da auch Abiturienten und Hochschulabsolventen keine Ausnahme.

    Der schulischen Ausbildung kommt daher besondere Bedeutung zu, das Wissen zu vermitteln und Interesse beim zukünftigen Publikum zu wecken und schließlich auch (klassenunabhängig!) Begabte weil zukünftig aktiv Mitwirkende zu entdecken und zu fördern.

    Alles in allem ein sensationeller Artikel, der auch mit dem Risiko politisch unkorrekt zu sein, für den Erhalt scheinbar elitären Freizeitverhaltens und dafür die finanziellen Ressourcen zu verwenden plädiert ...

    ...bestimmt die Aufgabe der nächsten Jahre, wenn man sich das Durchschnittsalter des Publikums bei passenden Gelegenheiten ansieht.

    Leider gehört es für den Normalbürger in der Altersklasse 14 bis 49 längst nicht mehr zum bevorzugten Freizeitverhalten regelmäßig die Oper, Konzerte, Aufführungen zu besuchen, entsprechend erschreckend schlecht ist auch das Allgemeinwissen diesbezüglich. Der schnelle Konsum von Entertainment und Ramsch-Unterhaltung ist bequem und passt zum "lifestyle". Leider sind da auch Abiturienten und Hochschulabsolventen keine Ausnahme.

    Der schulischen Ausbildung kommt daher besondere Bedeutung zu, das Wissen zu vermitteln und Interesse beim zukünftigen Publikum zu wecken und schließlich auch (klassenunabhängig!) Begabte weil zukünftig aktiv Mitwirkende zu entdecken und zu fördern.

    Alles in allem ein sensationeller Artikel, der auch mit dem Risiko politisch unkorrekt zu sein, für den Erhalt scheinbar elitären Freizeitverhaltens und dafür die finanziellen Ressourcen zu verwenden plädiert ...

  3. Jessens Plädoyer wäre glaubhaft, könnte man Hochkultur subventionieren, ohne sie zu verändern. Das kann man aber nicht.

    Im Zeitmagazin derselben Druckausgabe, in der dieser Artikel hier erschien, war auch ein Interview mit einer Kulturschaffenden. Die ungefähr erste Frage war, wofür ihrer Meinung nach Theater gut sei. Sie antwortete sinngemäß (aus dem Gedächtnis zitiert, da ich das schon weggeschmissen habe), Theater solle den Besucher zum Nachdenken und Reflektieren anregen.

    Dazu zwei Bemerkungen: (a) So redet nur jemand, dessen Theater subventioniert wird, der also (mehr oder weniger bewusst) Theater als Teil des staatlichen Erziehungsapparats ansieht (ohne dass die Interviewte das genauso formulieren würde). (b) So ist das deutsche Theater dann auch. Und diese Attitüde ist nicht bloß oberflächlich, sie verändert subtil aber entscheidend die Inhalte und Gehalte dessen, was sie präsentiert. Wenn ich ins Theater gehe, dann nur in den USA, wo diese belehrende Attitüde fehlt, und wo es mir gut gefällt. (Da regt es mich sogar zum Reflektieren an.)

    Wieweit das auf Oper, Ballett und Musik zutrifft, kann ich aus eigener Anschauung nicht sagen, aber ich kann es mir nicht vorstellen, dass es nicht irgendwie zutrifft. Fazit: Die staatliche Subventionierung von Hochkultur verändert diese, und nicht zum Besseren. Sie macht ihr Publikum unfrei/beklemmt im Gefühl und Bevormundet im Gedanken.

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    Wenngleich ich mir mehr Wirtschaflichkeit wuenschte, vergessen wir doch bitte nicht, dass Subventionen bewusste Entscheidungen fuer mehr (nicht weniger) Kultur darstellen. Deutschland, weiter so! Verbesserungen sind immer erwuenscht. Aber hoeren wir bloss nicht auf diejenigen, die andauernd die Abschaffung von Subventionen fordern. Die lade ich gerne mal in die USA ein (wo ich seit fast 10 Jahren lebe - diesen Sommer aber die Heimreise antrete). Dort koennen Sie sich dann mal Kultur anschauen - gerne auch mal am Extrembeispiel Detroit - aber auch in JEDER anderen US-Stadt. NYC hat natuerlich ein paar High-Lights. Aber was sind schon ein paar Highlights gegen Staedte voller Licht! Bravo Detuschland!

    "Theater solle den Besucher zum Nachdenken und Reflektieren anregen."

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, was Sie an dieser Aussage auszusetzen haben. Anregung zum Nachdenken und Reflektieren haben m.E. nichts mit staatlicher Belehrung zu tun. Nachdenken und Reflektieren sind doch gerade notwendige Voraussetzungen, um zu einer eigenen Meinung zu gelangen.

    Ihre Befürchtungen mögen für staatliche Kultureinrichtungen in bestimmten Diktaturen zutreffen, in denen ausschliesslich eine bestimmte kulturelle Richtung propagandistisch präsentiert wird und zwar dogmatisch, gerade ohne den Anspruch, zum Nachdenken und Reflektieren anzuregen. Das ist aber in Deutschland nicht der Fall.

    M.E. ist die staatliche Subventionierung des deutschen Kulturbetriebes zwar reformbedürftig, aber dennoch notwendig. Und zwar im Wesentlichen aus 2 Gründen:

    1. Zur Erhaltung erlangter Kulturgüter als Basis für zukünftige Entwicklungen, da Kultur nur dann bestehen bleibt, wenn sie ständig gepflegt wird.

    2. Als Gegengewicht zu den von wirtschaftlichem Einfluss geprägten Massenmedien, die m.E. sehr viel Schaden anrichten. Die dort präsentierten Werte, deren Vermittlung mitunter tatsächlich den Tatbestand der Propaganda erfüllt, sind für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft insbesondere durch ihre Einseitigkeit gefährlich. Oder glauben Sie, Bohlensche Sprüche und Klumsches Gezicke regen zum Nachdenken an und sind daher die Basis für die Entwicklung einer eigenen, unabhängigen Meinungsbildung?

    Wenngleich ich mir mehr Wirtschaflichkeit wuenschte, vergessen wir doch bitte nicht, dass Subventionen bewusste Entscheidungen fuer mehr (nicht weniger) Kultur darstellen. Deutschland, weiter so! Verbesserungen sind immer erwuenscht. Aber hoeren wir bloss nicht auf diejenigen, die andauernd die Abschaffung von Subventionen fordern. Die lade ich gerne mal in die USA ein (wo ich seit fast 10 Jahren lebe - diesen Sommer aber die Heimreise antrete). Dort koennen Sie sich dann mal Kultur anschauen - gerne auch mal am Extrembeispiel Detroit - aber auch in JEDER anderen US-Stadt. NYC hat natuerlich ein paar High-Lights. Aber was sind schon ein paar Highlights gegen Staedte voller Licht! Bravo Detuschland!

    "Theater solle den Besucher zum Nachdenken und Reflektieren anregen."

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, was Sie an dieser Aussage auszusetzen haben. Anregung zum Nachdenken und Reflektieren haben m.E. nichts mit staatlicher Belehrung zu tun. Nachdenken und Reflektieren sind doch gerade notwendige Voraussetzungen, um zu einer eigenen Meinung zu gelangen.

    Ihre Befürchtungen mögen für staatliche Kultureinrichtungen in bestimmten Diktaturen zutreffen, in denen ausschliesslich eine bestimmte kulturelle Richtung propagandistisch präsentiert wird und zwar dogmatisch, gerade ohne den Anspruch, zum Nachdenken und Reflektieren anzuregen. Das ist aber in Deutschland nicht der Fall.

    M.E. ist die staatliche Subventionierung des deutschen Kulturbetriebes zwar reformbedürftig, aber dennoch notwendig. Und zwar im Wesentlichen aus 2 Gründen:

    1. Zur Erhaltung erlangter Kulturgüter als Basis für zukünftige Entwicklungen, da Kultur nur dann bestehen bleibt, wenn sie ständig gepflegt wird.

    2. Als Gegengewicht zu den von wirtschaftlichem Einfluss geprägten Massenmedien, die m.E. sehr viel Schaden anrichten. Die dort präsentierten Werte, deren Vermittlung mitunter tatsächlich den Tatbestand der Propaganda erfüllt, sind für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft insbesondere durch ihre Einseitigkeit gefährlich. Oder glauben Sie, Bohlensche Sprüche und Klumsches Gezicke regen zum Nachdenken an und sind daher die Basis für die Entwicklung einer eigenen, unabhängigen Meinungsbildung?

  4. Was bedeutet es wenn Opern, Museen und Theater sich nicht selbst tragen? Dass sie niemanden interessieren. Dennoch muss die Mehrheit den Wenigen günstige Opernbesuche, Austellungen und Aufführungen bezahlen.

    "haben Eltern ihre Kinder bei Musikschulen angemeldet"

    Sagte Murat zu Ronny: "Hä?!" Freuen Sie sich doch mal über eigene Leistungen, Herr Jesse und bezahlen Sie den vollen Preis ihrer Hochkultur. Ganz alleine. Dann dürfen Sie auch ohne meinen Spott die Hochkultur-Fahne in die Luft halten.

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    Ein Gedanke, der aber auch die Konsequenz fordert, beispielsweise die regelmässig notwendigen Polizeieinsätze bei Fußballspielen endlich von den Vereinen bezahlen zu lassen und keinerlei Fussballreportagen im öffentlich rechtlichen Rundfunk mehr zu zeigen. Die Sendezeit allein für die Bekanntgabe der Spielergebnisse kostet schliesslich auch Geld und wird von uns allen - wie auch die Übertragungsrechte - bezahlt. Warum eigentlich ? Die Millionenbeträge für die Kollateralkosten sind ja offenbar bei den Vereinen vorhanden, wie allein die regelmäßigen Ablösesummen für die Spieler verdeutlichen - warum müssen sie also von der Allgemeinheit gesponsert werden ? Das entgangene Geld kriegt man bestimmt privatwirtschaftlich locker wieder herein, wenn man einfach noch ein paar mehr Fanartikel an Jugendliche verkauft. Und wenn´s nicht klappt - auch nicht schade drum, dann muss halt der eine oder andere Verein von der Bildfläche abtreten, wenn er den vollen Preis der Sportkultur nicht bezahlen kann. Und wenn die Preise für Eintrittskarten gegebenenfalls erhöht werden - Wer seinen Sport liebt, wird sich bestimmt gern an den wirklichen Kosten für dessen Veranstaltung beteiligen.

    Aber vom Spott zurück zum Thema - warum sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit schaffen und erhalten, kulturelle Bildung zu erlangen ? Gibt es irgend etwas, das dagegen spricht ?

    Ein Gedanke, der aber auch die Konsequenz fordert, beispielsweise die regelmässig notwendigen Polizeieinsätze bei Fußballspielen endlich von den Vereinen bezahlen zu lassen und keinerlei Fussballreportagen im öffentlich rechtlichen Rundfunk mehr zu zeigen. Die Sendezeit allein für die Bekanntgabe der Spielergebnisse kostet schliesslich auch Geld und wird von uns allen - wie auch die Übertragungsrechte - bezahlt. Warum eigentlich ? Die Millionenbeträge für die Kollateralkosten sind ja offenbar bei den Vereinen vorhanden, wie allein die regelmäßigen Ablösesummen für die Spieler verdeutlichen - warum müssen sie also von der Allgemeinheit gesponsert werden ? Das entgangene Geld kriegt man bestimmt privatwirtschaftlich locker wieder herein, wenn man einfach noch ein paar mehr Fanartikel an Jugendliche verkauft. Und wenn´s nicht klappt - auch nicht schade drum, dann muss halt der eine oder andere Verein von der Bildfläche abtreten, wenn er den vollen Preis der Sportkultur nicht bezahlen kann. Und wenn die Preise für Eintrittskarten gegebenenfalls erhöht werden - Wer seinen Sport liebt, wird sich bestimmt gern an den wirklichen Kosten für dessen Veranstaltung beteiligen.

    Aber vom Spott zurück zum Thema - warum sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit schaffen und erhalten, kulturelle Bildung zu erlangen ? Gibt es irgend etwas, das dagegen spricht ?

  5. Kultur muß in erster Linie TIEFE haben, nicht Höhe!
    Achtet man in erster Linie auf Höhe, dan wird die Kultur primär symbolisch- zeichenhaft (wie z.T. gerade im Barock) und oberflächlich und ist nur den in sie Eingeweihten zugänglich, wird also platonisch.
    Der Artikel von J. Jessen erscheint mir wie aus der Mottenkiste des 19. Jh. geholt.

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    Betreiben sie doch keine Wortklauberei. Sie wissen doch ganz genau, was Jessen mit dem Begriff Hochkultur gemeint hat, dass sich eben gerade dahinter die Option verbirgt "die Tiefen des Menschen und der Kultur auszuloten".

    Nach dieser Meinung muss es heute Kirchen, Austellungen, Konzerte,wie auch Stadtbesichtigungen mit Kulturhintergrund und so vieles mehr,nicht mehr geben,weil es das auch schon im 19.Jahrhundert gab und heute von Ihnen als >Mottenkiste< bezeichnet wird.Das ist halt Ihre Einsicht in das Sein und Sollsein der Dinge. Wozu lesen und in sich hineinhören, wenn man schon alles, was not tut, selber weiß und kund tut.

    Betreiben sie doch keine Wortklauberei. Sie wissen doch ganz genau, was Jessen mit dem Begriff Hochkultur gemeint hat, dass sich eben gerade dahinter die Option verbirgt "die Tiefen des Menschen und der Kultur auszuloten".

    Nach dieser Meinung muss es heute Kirchen, Austellungen, Konzerte,wie auch Stadtbesichtigungen mit Kulturhintergrund und so vieles mehr,nicht mehr geben,weil es das auch schon im 19.Jahrhundert gab und heute von Ihnen als >Mottenkiste< bezeichnet wird.Das ist halt Ihre Einsicht in das Sein und Sollsein der Dinge. Wozu lesen und in sich hineinhören, wenn man schon alles, was not tut, selber weiß und kund tut.

  6. Ein Gedanke, der aber auch die Konsequenz fordert, beispielsweise die regelmässig notwendigen Polizeieinsätze bei Fußballspielen endlich von den Vereinen bezahlen zu lassen und keinerlei Fussballreportagen im öffentlich rechtlichen Rundfunk mehr zu zeigen. Die Sendezeit allein für die Bekanntgabe der Spielergebnisse kostet schliesslich auch Geld und wird von uns allen - wie auch die Übertragungsrechte - bezahlt. Warum eigentlich ? Die Millionenbeträge für die Kollateralkosten sind ja offenbar bei den Vereinen vorhanden, wie allein die regelmäßigen Ablösesummen für die Spieler verdeutlichen - warum müssen sie also von der Allgemeinheit gesponsert werden ? Das entgangene Geld kriegt man bestimmt privatwirtschaftlich locker wieder herein, wenn man einfach noch ein paar mehr Fanartikel an Jugendliche verkauft. Und wenn´s nicht klappt - auch nicht schade drum, dann muss halt der eine oder andere Verein von der Bildfläche abtreten, wenn er den vollen Preis der Sportkultur nicht bezahlen kann. Und wenn die Preise für Eintrittskarten gegebenenfalls erhöht werden - Wer seinen Sport liebt, wird sich bestimmt gern an den wirklichen Kosten für dessen Veranstaltung beteiligen.

    Aber vom Spott zurück zum Thema - warum sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit schaffen und erhalten, kulturelle Bildung zu erlangen ? Gibt es irgend etwas, das dagegen spricht ?

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    "Aber vom Spott zurück zum Thema - warum sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit schaffen und erhalten, kulturelle Bildung zu erlangen ? Gibt es irgend etwas, das dagegen spricht."

    Ja, dagegen spricht, dass der Staat den Menschen nichts geben kann, was er ihnen nicht vorher weggenommen hat - natürlich abzüglich der Kosten für die Bürokratie. Dagegen spricht auch, dass dann der Staat bestimmt, welche "kulturelle Bildung" geschaffen und erhalten wird. Würde er dem Brüger stattdessen einfach das Geld belassen, könnte jeder Bürger selbst entscheiden, für welche "kulturelle Bildung" er es ausgeben will. Und natürlich spricht dagegen, dass der Staat den Menschen die Möglichkeit nimmt, andere Dinge zu unterstützen, die sie für wichtiger als "kulturelle Bildung" erachten.

    Dagegen spricht also jede Menge.

    "Ein Gedanke, der aber auch die Konsequenz fordert, beispielsweise die regelmässig notwendigen Polizeieinsätze bei Fußballspielen endlich von den Vereinen bezahlen zu lassen"

    Ist es ein Zufall, dass Kritik an Hochkultur-Subventionierung gleich im Hooligan-Millieu vermutet wird?

    Der Vergleich mit Fußball-Großveranstaltungen hinkt mehrfach. Aber seinen nur zwei Punkte genannt:

    a) Die Kosten eines Polizeieinsatzes alle zwei Wochen (innerhalb der Saison) erreicht gerade mal anteilig die Kosten eines Theaters/Museums/Oper in der selben Zeit.

    b) Sind Fußball-Großveranstaltungen von größerem Sicherheitsinteresse, weil mehr Menschen involviert sind, daher bedroht sind und geschützt werden müssen. Wink mit dem Zaunpfahl: Großveranstaltungs-Polizeieinsätze sind deshalb mehr Steuergelder wert, weil sie mehr Menschen interessieren (als Opern/Theater/Museen). Oh, Ironie...

    a + b) Angenommen ein zweiwöchiger Polizeieinsatz und ein Museumsbetrieb _würden_ gleich teuer sein: Wo kriegt man mehr für einen Euro? Ein grundlos modernisiertes Weihnachtsmärchen (Die Zauberflöte mit Toilettenpapier) oder für einen nicht an den Kopf geschmissenen Pflasterstein?

    Dass z.B. Fußballvereine die Polzeikosten tragen sollten, sehe ich genau so. Nur ob Fußballvereine dies tun oder nicht, ändert rein gar nichts daran, dass unser Hochkultur-Betrieb unverdient Geld bekommt.

    "warum sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit schaffen und erhalten, kulturelle Bildung zu erlangen ? Gibt es irgend etwas, das dagegen spricht ?"

    Wer entscheidet über den Wert von kultureller Bildung? Wer entscheidet darüber, was gute Kultur ist?

    Oder: Warum ist es "Unterkultur" wenn ich selbst entscheide, was mich am besten unterhält?

    "Aber vom Spott zurück zum Thema - warum sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit schaffen und erhalten, kulturelle Bildung zu erlangen ? Gibt es irgend etwas, das dagegen spricht."

    Ja, dagegen spricht, dass der Staat den Menschen nichts geben kann, was er ihnen nicht vorher weggenommen hat - natürlich abzüglich der Kosten für die Bürokratie. Dagegen spricht auch, dass dann der Staat bestimmt, welche "kulturelle Bildung" geschaffen und erhalten wird. Würde er dem Brüger stattdessen einfach das Geld belassen, könnte jeder Bürger selbst entscheiden, für welche "kulturelle Bildung" er es ausgeben will. Und natürlich spricht dagegen, dass der Staat den Menschen die Möglichkeit nimmt, andere Dinge zu unterstützen, die sie für wichtiger als "kulturelle Bildung" erachten.

    Dagegen spricht also jede Menge.

    "Ein Gedanke, der aber auch die Konsequenz fordert, beispielsweise die regelmässig notwendigen Polizeieinsätze bei Fußballspielen endlich von den Vereinen bezahlen zu lassen"

    Ist es ein Zufall, dass Kritik an Hochkultur-Subventionierung gleich im Hooligan-Millieu vermutet wird?

    Der Vergleich mit Fußball-Großveranstaltungen hinkt mehrfach. Aber seinen nur zwei Punkte genannt:

    a) Die Kosten eines Polizeieinsatzes alle zwei Wochen (innerhalb der Saison) erreicht gerade mal anteilig die Kosten eines Theaters/Museums/Oper in der selben Zeit.

    b) Sind Fußball-Großveranstaltungen von größerem Sicherheitsinteresse, weil mehr Menschen involviert sind, daher bedroht sind und geschützt werden müssen. Wink mit dem Zaunpfahl: Großveranstaltungs-Polizeieinsätze sind deshalb mehr Steuergelder wert, weil sie mehr Menschen interessieren (als Opern/Theater/Museen). Oh, Ironie...

    a + b) Angenommen ein zweiwöchiger Polizeieinsatz und ein Museumsbetrieb _würden_ gleich teuer sein: Wo kriegt man mehr für einen Euro? Ein grundlos modernisiertes Weihnachtsmärchen (Die Zauberflöte mit Toilettenpapier) oder für einen nicht an den Kopf geschmissenen Pflasterstein?

    Dass z.B. Fußballvereine die Polzeikosten tragen sollten, sehe ich genau so. Nur ob Fußballvereine dies tun oder nicht, ändert rein gar nichts daran, dass unser Hochkultur-Betrieb unverdient Geld bekommt.

    "warum sollte ein Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit schaffen und erhalten, kulturelle Bildung zu erlangen ? Gibt es irgend etwas, das dagegen spricht ?"

    Wer entscheidet über den Wert von kultureller Bildung? Wer entscheidet darüber, was gute Kultur ist?

    Oder: Warum ist es "Unterkultur" wenn ich selbst entscheide, was mich am besten unterhält?

  7. Dass Deutschland "eine Theater-, Opern-, Musik- und Museenlandschaft" hat, "die in ihrer Vielfalt und Breite in der Welt ihresgleichen sucht", ist kein Grund zur Freude. Sie zeigt nur die erschreckenden Ausmaße dieser unverschämten Subventionen in einem Land, indem die Theaterkarte für einen Abend dem Staat mehr wert ist als der Unterhalt eines bedürftigen Kindes für einen ganzen Monat!

    Der Besuch von Theatern, Opern und ähnlichem ist in erster Linie ein Hobby. Es unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht von dem Besuch eines Kinos oder einen Rockkonzertes. Es ist daher nicht einzusehen, warum Menschen mit anderen Hobbys und Interessen den Theaterbesuchern ihr Hobby bezahlen sollten. Eine Theater- oder Opernaufführung ist auch nichts "höheres" oder "besseres", wie uns die "Kultur"-Lobbyisten aufschwatzen wollen. Es ist lediglich Vorwand einer arroganten Kaste, die ihren Hobby auf Kosten anderer Menschen nachgehen will. Es gibt eigentlich kaum etwas weniger "kulturvolles" als Kultursubventionen, bei denen es sich schlicht um Schmarotzertum handelt.

    Deswegen kann auch keiner der Lobbyisten erklären, was uns denn tatsächlich fehlen würde, wenn man sich Iphigenie auf Tauris nicht mehr in jedem Dorftheater ansehen kann. Und es kann keiner erklären, warum nicht einfach eine DVD mit der Aufnahme einer Aufführung ansieht oder einfach das Buch liest.

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    "Und es kann keiner erklären, warum nicht einfach eine DVD mit der Aufnahme einer Aufführung ansieht oder einfach das Buch liest."

    Die "Iphigenie" ist ein Theaterstück, und ich vermute mal ganz stark, dass Goethe es nur geschrieben hat, weil es an "seinem" Theater in Weimar die Möglichkeit der Aufführung gab. Die Theater an den Duodez-Fürstenhäusern dürften zu ihrer Zeit hochsubventionierte Anstalten gewesen sein, wenn man mal das heutige Rechnungswesen auf die Etats der Fürsten anwenden würde.
    Ohne Subvention hätte es also wohl keine "Iphigenie" jemals gegeben, und das Buch könnten sie schon mal gar nicht lesen. Auch mit der DVD dürfte es schwierig werden.

    "Und es kann keiner erklären, warum nicht einfach eine DVD mit der Aufnahme einer Aufführung ansieht oder einfach das Buch liest."

    Die "Iphigenie" ist ein Theaterstück, und ich vermute mal ganz stark, dass Goethe es nur geschrieben hat, weil es an "seinem" Theater in Weimar die Möglichkeit der Aufführung gab. Die Theater an den Duodez-Fürstenhäusern dürften zu ihrer Zeit hochsubventionierte Anstalten gewesen sein, wenn man mal das heutige Rechnungswesen auf die Etats der Fürsten anwenden würde.
    Ohne Subvention hätte es also wohl keine "Iphigenie" jemals gegeben, und das Buch könnten sie schon mal gar nicht lesen. Auch mit der DVD dürfte es schwierig werden.

  8. "Kultur" lässt sich mit modernen Medien wesetlich günstiger verbreiten als durch exzessiv subventionierte Einrichtungen. Deswegen lässt sich der Hang zum Subventionswahnsinn auch nicht mehr dadurch erklären, dass es sonst zu wenig "Kultur" gäbe.

    Kultursubventionen haben drei Dinge zur Folge:

    1) Wer sowieso sein Geld gerne für Kultur ausgegeben hätte, bekommt jetzt weniger Kultur, weil das Geld erst durch die Hände des teuren Kulturumverteilungsapparates geht.

    2) Er bekommt auch nicht die Kultur, die er gern hätte, sondern die Kultur, die dem Geschmack von Politikern und ihren Cliquen aus dem Kulturbereich entspricht.

    3) Und dann gibt es Leute, die anderen Themen eine höhere Priorität einräumen als Unterhaltungsshows: Die bspw. lieber in eine Weiterbildung, ihre Altersvorsorge o. ä. investiert hätten.

    Fazit bleibt: Kultursubventionen sind ineffizient, innovationshemmend, bevormundend und moralisch verachtenswert. Die Arroganz mit der Herr Jessen sein Hobby über das Hobby anderer Menschen stellt und den Zwang gegen anderen Menschen schön redet, sein Hobby gefälligst zu bezahlen, ist erschreckend.

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