Wer in Deutschland sieht am meisten fern? Welchen Rang nimmt das Internet ein? Und welches Image haben die verschiedenen Medien. Die Infografik, die Sie hier als PDF herunterladen können beantwortet diese und andere Fragen zu Presse, Radio, Fernsehen und Internet.

Im Jahr 1970 hatten die meisten Haushalte zwei Arten von elektronischen Geräten: Radio und Fernseher. Im Lauf der Jahre kamen immer mehr Kistchen dazu: Der Videorekorder, der Kassettenrekorder, der CD-Player, der MiniDisc-Rekorder, der Computer, der DVD-Player und der MP3-Player sowie schließlich Laptop, Spielekonsolen und Smartphones.

Einige von den Apparaten, etwa der Videorekorder, sind mittlerweile wieder von der Bildfläche verschwunden. Die Preise der meisten technischen Geräte purzeln: Fernseher oder Computer sind heute viel billiger als noch vor 40 Jahren und so stehen heute in jedem Haushalt mehr elektronische Geräte. Und die Printmedien sind im Verhältnis heute teurer als früher – die Zeitungen belasten das Portemonnaie doppelt so stark wie 1970.

Die Nutzer schreiben den Medien verschiedene Charaktere zu. Das Fernsehen unterhält eher, das Radio berieselt, die Tageszeitung informiert, das Internet bringt praktischen Nutzen. Doch je nach Alter finden sich hier Unterschiede. Vor allem die 14- bis 29-Jährigen weichen hier vom Durchschnitt ab: Die Jungen halten Tageszeitungen für anspruchsvoll, aber völlig unmodern. Ihre Sympathie gilt dem Internet, durch das sie sich aktuell und unabhängig informiert fühlen.

Weitere Infografiken der Serie "Wissen in Bildern" finden Sie hier.