Vertreibung Auf dem Pfad der Tränen
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Die Lager waren völlig überbelegt, es grassierten tödliche Krankheiten

Gleich als erste Vorlage leitete Jackson dem Kongress 1829 den Indian Removal Act zu. In seiner Botschaft an die beiden Häuser unterstrich er, dass die »fünf zivilisierten Stämme« nur die Wahl hätten, sich den Gesetzen der einzelnen Bundesstaaten zu unterwerfen oder aber geschlossen in das für sie ausersehene Territorium umzusiedeln. Seine eigentlichen Beweggründe verschleiernd, gab er die geplante Vertreibung als einen humanitären Akt aus. Wenn die von ihm geführte Administration die Stämme im Südosten nicht rasch schütze, würden diese unweigerlich untergehen.

Der Entwurf löste eine hitzige Debatte im ganzen Land aus. Es waren vor allem Kreise aus dem Norden, die den Widerstand organisierten. An seiner Spitze stand Senator Theodore Frelinghuysen aus New Jersey. »Wir haben die Stämme auf einigen wenigen, elenden Morgen an unserer südlichen Grenze zusammengedrängt«, führte er vor dem Senat aus. »Das ist alles, was ihnen von ihren einst grenzenlosen Wäldern geblieben ist. Und noch immer, wie ein Blutegel, ruft unsere unersättliche Habgier: Gebt! Gebt!«

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Doch aller Protest nützte nichts. Im Frühjahr 1830 stimmten beide Kammern dem umstrittenen Gesetz zu, das Repräsentantenhaus mit hauchdünner Mehrheit. Der Indian Removal Act ermächtigte den Präsidenten dazu, mit den südlichen Stämmen in Verhandlungen einzutreten, damit sie ihre angestammten Gebiete aufgäben und gegen Ländereien im Indian territory eintauschten.

Die betroffenen Nationen reagierten unterschiedlich auf den steigenden Druck. Rasch verzichteten die Choctaws und die Chicasaws auf das Land ihrer Ahnen und machten sich auf den Weg in die neue Heimat. Die übrigen Nationen schlugen Landabtretungen grundsätzlich aus. Während die Seminolen in Florida die Vereinigten Staaten in einen langjährigen Kleinkrieg verstrickten und auch die Creeks zeitweise auf den bewaffneten Widerstand setzten, wehrten sich die Cherokees mit rechtsstaatlichen Mitteln gegen die drohende Zwangsumsiedlung.

Angeführt von Häuptling John Ross, ließen sie nichts unversucht. Sie organisierten eine Protestkampagne und präsentierten ihre Argumente in Washington. Zweimal reichten sie Klage beim Obersten Gerichthof, beim Supreme Court ein, der ihre Position über weite Strecken stützte. Doch der Präsident setzte sich eigenmächtig über das Urteil hinweg und erhöhte den Druck weiter.

Schließlich fanden sich prominente Stammesvertreter, die in Verhandlungen mit der Bundesregierung eintraten. Den Mehrheitswillen grob missachtend, unterschrieben diese am 29. Dezember 1835 einen Umsiedlungsvertrag. Gegen eine Entschädigung von fünf Millionen Dollar erklärten sie sich im Namen aller Cherokees bereit, die alte Heimat aufzugeben und nach Westen zu ziehen.

Jetzt hatte die Administration die Handhabe, die sie brauchte. Zwar reichte die übergangene Mehrheit eine Protestnote ein, die 15.600 Unterschriften zählte. Doch der Schandvertrag wurde vom Kongress rasch ratifiziert und danach von Präsident Jackson mit seiner Unterschrift in Kraft gesetzt. Der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson sprach von einem »Verbrechen, das in seinem Ausmaß die Grenzen unseres Vorstellungsvermögens sprengt«.

Der Vertrag von New Echota legte fest, dass die 16.000 Cherokees das Land ihrer Ahnen bis zum 23. Mai 1838 verlassen mussten. Doch nur eine Minderheit von 2.000 Stammesangehörigen fand sich dazu bereit. Die Frist war noch nicht verstrichen, da marschierte eine von General Winfield Scott befehligte Einheit von 7.000 Mann in das Land ein. Gleichzeitig veranlasste der General den Bau von Palisadenforts. Als die große Mehrheit keine Anstalten machte, der fatalen Vertragsbestimmung Folge zu leisten, trieben Soldaten die Cherokees schließlich mit Waffengewalt zusammen. Manche traf es bei der Feldarbeit, manche wurden vom Familientisch weggezerrt. Vielen wurde nicht einmal Zeit gelassen, um das Nötigste einzupacken. Wie hungrige Wölfe fielen Plünderer über deren Häuser her und führten – vor den Augen der Soldaten – Hausrat und Vieh weg. Danach steckte man die Farmen in Brand.

Die Gefangenen wurden in 31 Palisadenforts interniert. Die Lager waren völlig überbelegt, es grassierten tödliche Krankheiten. Zwar gab die Armee Essensrationen aus, aber die von ihr zubereiteten Mahlzeiten unterschieden sich so sehr von dem, was die Cherokees üblicherweise aßen, dass Hunderte erkrankten und viele starben. Verrohte Wachen verkauften den Insassen billigen Fusel, beraubten sie ihrer verbliebenen Habseligkeiten und vergewaltigten auch Frauen. Bis zu fünf Monate lang mussten die Cherokees dort ausharren, bevor sie auf jene Leidensmärsche gezwungen wurden, die sie in ihrer Sprache Nunna daul Tsuny nennen, »den Pfad, auf dem sie weinten«.

Der Trail of Tears führte über bis zu 1.000 Meilen in das Indian territory. Es gab nicht eine, sondern mehrere Routen, auf denen sie von Abteilungen der Armee eskortiert wurden. Die ersten von insgesamt 16 Trecks waren der brütenden Sommerhitze ausgesetzt, die letzten klirrender Kälte. Schon der Beginn der Deportationen stand unter einem schlechten Stern. Viele Cherokees waren durch den Aufenthalt in den Lagern körperlich geschwächt. Nur wenige Vertriebene konnten die Reise zu Pferd oder im Planwagen antreten. Den meisten blieb nichts anderes übrig, als zu Fuß zu gehen.

Im Schnitt waren die Vertriebenen drei Monate unterwegs, einige auch deutlich länger – und das bei schlechtem Essen und mangelnder medizinischer Versorgung. Hunger, Krankheit und Erschöpfung lichteten die Reihen. Endlich in den Prärien des Zentralen Tieflands angelangt – ihrer neuen Heimat im nordöstlichen Teil des heutigen Bundesstaates Oklahoma –, stand die einst so stolze Nation buchstäblich vor dem Nichts. Die ersten Jahre waren extrem hart, weil es an allem fehlte. Es sollte Jahrzehnte dauern, bis die Cherokees sich vom erlittenen Unrecht erholten.

Die von Präsident Jackson begonnene und unter seinem Nachfolger Martin Van Buren zu Ende geführte Indianerpolitik kostete mindestens 4.000 Cherokees das Leben, rund einem Viertel des Volkes. Nicht besser erging es den vier anderen »zivilisierten Stämmen«, die ebenfalls viele Tausende von Opfern zu beklagen hatten. Der Indian Removal Act wirkte in mannigfacher Weise nach. Innerhalb weniger Jahre wurden die Gebiete östlich des Mississippi durch eine bis dahin beispiellose Politik der Zwangsumsiedlung und Segregation fast »indianerfrei«.

In schattenhaften Umrissen zeichnete sich hier bereits eine Entwicklung ab, die ihre teuflischen Triumphe im 20. Jahrhundert feiern sollte. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich Washington erst 2009 – in öffentlich kaum wahrnehmbarer Form – offiziell für das Leid entschuldigt hat, das die amerikanische Westexpansion im 19. Jahrhundert verursacht hat.

 
Leser-Kommentare
    • mamor
    • 24.07.2011 um 19:32 Uhr

    Davon, und von den vielen Greultaten der Siedler gegen die edemische Bevölkerung, spricht keine Mensch!

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    • Mourik
    • 25.07.2011 um 8:18 Uhr

    .. man schreibt darüber, wie in diesem Artikel. Und wie in vielen Büchern in den USA. uswuswusw

    Sie äußern ihre Meinung, dass nämlich niemand(!) über die Greueltaten an den Indianern spricht, in einem Artikel der ZEIT das über die Greueltaten an den Indianern spricht. Merken sie was?

    • Mourik
    • 25.07.2011 um 8:18 Uhr

    .. man schreibt darüber, wie in diesem Artikel. Und wie in vielen Büchern in den USA. uswuswusw

    Sie äußern ihre Meinung, dass nämlich niemand(!) über die Greueltaten an den Indianern spricht, in einem Artikel der ZEIT das über die Greueltaten an den Indianern spricht. Merken sie was?

    • kkr
    • 24.07.2011 um 19:49 Uhr

    wäre die klare rechtliche Lage, wenn dies nicht in "Gods own Country" erfolgt wäre.

    Ich denke die USA werden dieses schmutzige Kapitel noch aufarbeiten müssen.

    Wie wäre es mit "Rückgabe vor Entschädigung" wie es uns Ossies nach dem Mauerfall blühte.

  1. und ihre Würde.

    Die weißen Amerikaner waren mitnichten besser, als heute die Chinesen in Tibet. Und auch heute hält keiner das Unglück auf.

    • Harzer
    • 24.07.2011 um 20:51 Uhr

    ... der USA ist in diesem (Land)-Raub begründet. Wenn überhaupt, waren die USA, abgesehen von großen Worten, in der Praxis von Anfang an nur eine selektive Demokratie.
    (USA = Demokratie + Landraub + ethnische Säuberung ??!)

    Anders als England, Frankreich oder auch Deutschland, haben die USA ihre Kolonialverbrechen im "eigenen Land" begonnen, sie basieren praktisch darauf.

    Es ist nicht so, daß das nicht bekannt wäre. Sogar in jeder Abenteuer-Indianererzählung, von Ferimore Cooper bis Fritz Steuben (Tecumseh), scheint dieses Verbrechen durch. Es ist inzwischen nur bei uns etwas in Vergessenheit geraten.

    In den USA haben schon immer die Grenzer, Landräuber, Geschäftemacher und Gangster auch mitregiert.
    Die Probleme der Indianer und Afro-Amerikaner bis heute nicht zu vergessen, auch wenn es jetzt immerhin eine farbigen Präsidenten gibt.

    Bei einem "Freund" mit derartiger "Familiengeschichte" sollte man auch heute vorsichtig sein ... ... .

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    • Harzer
    • 24.07.2011 um 21:10 Uhr

    ... die Bücher von Lieselotte Welskopf-Heinrich ( "Die Söhne der Großen Bärin", aber besonders die Pentalogie "Das Blut des Adlers"

    http://www.google.de/url?...

    • vonDü
    • 25.07.2011 um 0:14 Uhr

    , haben die USA ihre Kolonialverbrechen im "eigenen Land" begonnen, sie basieren praktisch darauf.""

    Ich glaube nicht, dass diese These aufrecht zu erhalten ist, wenn man an die Entwicklung der Nationalstaaten in Europa denkt. Landraub und ethnische Säuberungen, gab es bereits vor Gründung der USA.

    Der Umgang mit den "Wilden", war dort wo europäische Staaten sich ausgebreitet haben, nicht anders als in den USA.

    • Mourik
    • 25.07.2011 um 8:26 Uhr

    Was war damals die USA? Es gab es noch gar nicht, nicht wie es das jetzt gibt. Wenn man die "Amerikaner" bezichtigt von Völkermord sollte man seine eigene Vorfahren mal anschauen: es sind die, die es in den USA getan haben: Deutsche, Skandinavier, Briten, Franzosen, Niederländer, Südeuropäer, in ein Land, das jetzt USA heisst.

    .. um noch zu schweigen was die Urspruchsländer als Kolonialmacht gemacht haben. Die Betrachtung von nicht-westlichen Kulturen war in dieser Zeit eine andere als jetzt, und das nicht nur in die USA.

    Mit der moralischen Keule von jetzt die Geschichte zu betrachten war immer schon ein intellektueller Griff in's Klo.

    • Harzer
    • 24.07.2011 um 21:10 Uhr

    ... die Bücher von Lieselotte Welskopf-Heinrich ( "Die Söhne der Großen Bärin", aber besonders die Pentalogie "Das Blut des Adlers"

    http://www.google.de/url?...

    • vonDü
    • 25.07.2011 um 0:14 Uhr

    , haben die USA ihre Kolonialverbrechen im "eigenen Land" begonnen, sie basieren praktisch darauf.""

    Ich glaube nicht, dass diese These aufrecht zu erhalten ist, wenn man an die Entwicklung der Nationalstaaten in Europa denkt. Landraub und ethnische Säuberungen, gab es bereits vor Gründung der USA.

    Der Umgang mit den "Wilden", war dort wo europäische Staaten sich ausgebreitet haben, nicht anders als in den USA.

    • Mourik
    • 25.07.2011 um 8:26 Uhr

    Was war damals die USA? Es gab es noch gar nicht, nicht wie es das jetzt gibt. Wenn man die "Amerikaner" bezichtigt von Völkermord sollte man seine eigene Vorfahren mal anschauen: es sind die, die es in den USA getan haben: Deutsche, Skandinavier, Briten, Franzosen, Niederländer, Südeuropäer, in ein Land, das jetzt USA heisst.

    .. um noch zu schweigen was die Urspruchsländer als Kolonialmacht gemacht haben. Die Betrachtung von nicht-westlichen Kulturen war in dieser Zeit eine andere als jetzt, und das nicht nur in die USA.

    Mit der moralischen Keule von jetzt die Geschichte zu betrachten war immer schon ein intellektueller Griff in's Klo.

  2. Die Gier des christlichen,europäischen Einwanderer[...] war (und ist) so groß, dass die systemnatische Vernichtung der Indianer und der Raub ihrer Länder und Schätze wohl kaum als "etnische Säuberung" bezeichnet werden darf, sondern ganz schlicht als Völkermord. Dieser wird von den Amerikanern mit europäischen Wurzeln bis heute geleugnet und verharmlost. Die politische Geschichte des modernen Amerika ist eine Verbrechensgeschichte - bis heute!

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie bei einer sachlichen Wortwahl. Danke. Die Redaktion/ag

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    "Die Gier des christlichen,europäischen Einwanderergesindels war (und ist) so groß"

    mann-o-mann. Woher haben Sie das denn?
    Bei aller Empörung über den Indian Removal Act und dessen Hintergründe; dieses Statement drückt entweder Haß oder Unkenntnis aus. Der historischen Betrachtung dient es jedenfalls nicht.
    Davon abgesehen ließe sich dieser Satz dann auf alle Zeiten und auf viele Länder projezieren.
    Wenn Sie Migration und ihre Motivation szsg. als Böswillingkeit interpretieren, könnten Sie auch gleich von der "Gier des muslimisch, orientalischen Einwanderergesindels" fabulieren.

    "Die Gier des christlichen,europäischen Einwanderergesindels war (und ist) so groß"

    mann-o-mann. Woher haben Sie das denn?
    Bei aller Empörung über den Indian Removal Act und dessen Hintergründe; dieses Statement drückt entweder Haß oder Unkenntnis aus. Der historischen Betrachtung dient es jedenfalls nicht.
    Davon abgesehen ließe sich dieser Satz dann auf alle Zeiten und auf viele Länder projezieren.
    Wenn Sie Migration und ihre Motivation szsg. als Böswillingkeit interpretieren, könnten Sie auch gleich von der "Gier des muslimisch, orientalischen Einwanderergesindels" fabulieren.

    • snm81
    • 24.07.2011 um 21:03 Uhr

    der indianer als vergangenheitsbewältigung?

    free leonard peltier!!!!!!!!
    http://de.wikipedia.org/w...

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    Unter www.Gesellschaft für bedrohte Völker.de
    findet eine Aktion für Leonard Peltier statt,da er,obwohl an Diabetes leidend,für längere Zeit in Einzelhaft genommen wurde.Weiterhin kann man sich dort auch für die Freilassung Leonard Peltiers einsetzen.
    Wäre schön,wenn der Ein- oder Andere diesen Mann durch seinen Protest unterstützen würde.

    Unter www.Gesellschaft für bedrohte Völker.de
    findet eine Aktion für Leonard Peltier statt,da er,obwohl an Diabetes leidend,für längere Zeit in Einzelhaft genommen wurde.Weiterhin kann man sich dort auch für die Freilassung Leonard Peltiers einsetzen.
    Wäre schön,wenn der Ein- oder Andere diesen Mann durch seinen Protest unterstützen würde.

    • Harzer
    • 24.07.2011 um 21:10 Uhr

    ... die Bücher von Lieselotte Welskopf-Heinrich ( "Die Söhne der Großen Bärin", aber besonders die Pentalogie "Das Blut des Adlers"

    http://www.google.de/url?...

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    Ich werde nicht da sein.Ich werde mich erheben und untergehn.
    Begrabt mein Herz am Wounded Knee(Stephen Vincent Benet)

    Ein Buch,eine schonungslose,grausame Berichterstattung über das Abschlachten einer indigenen Volksgruppe,ungesühnt bis auf den heutigen Tag:
    >Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses< von Dee Brown.
    Doch die weisse Rasse ist immer noch nicht zufrieden,denn die Vertreibung und Ermordung der Ureinwohner Australiens und Südamerikas geht weiter.
    Ein Beispiel,dass auch im heutigen Amerika die indigene Bevölkerung ausgegrenzt und nicht wie Menschen behandelt werden ,ist das Verschwinden und die Ermordung von etwa 500 indianischen Frauen und Mädchen,deren Aufklärungsrate nur minimal ist und deren Tod für die Justiz augenscheinlich vernachlässigbar ist.
    Auch die weisse Bevölkerung Europas betreibt immer noch die Vertreibung von Roma und Sinti als unerwünschte ethnische Minderheit.

    Ich werde nicht da sein.Ich werde mich erheben und untergehn.
    Begrabt mein Herz am Wounded Knee(Stephen Vincent Benet)

    Ein Buch,eine schonungslose,grausame Berichterstattung über das Abschlachten einer indigenen Volksgruppe,ungesühnt bis auf den heutigen Tag:
    >Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses< von Dee Brown.
    Doch die weisse Rasse ist immer noch nicht zufrieden,denn die Vertreibung und Ermordung der Ureinwohner Australiens und Südamerikas geht weiter.
    Ein Beispiel,dass auch im heutigen Amerika die indigene Bevölkerung ausgegrenzt und nicht wie Menschen behandelt werden ,ist das Verschwinden und die Ermordung von etwa 500 indianischen Frauen und Mädchen,deren Aufklärungsrate nur minimal ist und deren Tod für die Justiz augenscheinlich vernachlässigbar ist.
    Auch die weisse Bevölkerung Europas betreibt immer noch die Vertreibung von Roma und Sinti als unerwünschte ethnische Minderheit.

  3. Machten Es Möglich.

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