Thilo Sarrazin: Essen und essen lassen
Warum es besser gewesen wäre, Thilo Sarrazin einen leckeren Döner zu servieren.
Türkische Sprichwörter sind beliebt. Und einige helfen sogar in Deutschland. Sana taş atana, sen ekmek at zum Beispiel, was so viel heißt wie: »Wenn dich jemand mit Steinen bewirft, wirf Brot zurück.« Wahlweise gibt es den Spruch auch mit Rosen.
Nun war Thilo Sarrazin also bei den Türken und Arabern in Berlin-Kreuzberg. Geplant war eine »lockere Begegnung«, sagen die Macher der ZDF-Kultursendung Aspekte, die den Ex-Bundesbankvorstand und Integrationskritiker mit der Kamera begleiteten. Die Stationen dieses Kiezspazierganges waren der »Türkenmarkt« am Maybachufer (was wohl dem besonderen Interesse des Bestsellerautors an Obst- und Gemüsehändlern Rechnung tragen sollte), ein türkisches Restaurant, wo sich Sarrazin bei einem Mittagessen mit dem erfolgreichen Besitzer unterhalten wollte, und ein Besuch bei der Alevitischen Gemeinde.
Wie locker das alles tatsächlich wurde, kann man in einem vorab veröffentlichten Video auf YouTube sehen. Wo Sarrazin auch hinkam, schlossen sich die Türen. Es fanden sich überall ein oder zwei meist türkischstämmige Kreuzberger, die deutlich machten, dass er sich doch bitte aus »ihrem« Kreuzberg entfernen solle. Für wen sie sprachen, wurde nicht klar. Sie führten sich aber auf, als seien sie die Rächer der entehrten türkischstämmigen Kreuzberger. Oder gleich aller Deutschtürken. Bei der Alevitischen Gemeinde fand sich sogar eine kleine Gruppe, die Sarrazin im Chor »Hau ab!« entgegenrief.
Es gab also kein Brot für den Mann, durch den sich viele Einwanderer auf ihren genetischen Code reduziert sahen . Und auch keine Rosen. Dabei wäre es die beste Gelegenheit gewesen, sich mit Thilo Sarrazin und seinen Thesen, die sich mehr als eine Million Mal verkauft haben, auseinanderzusetzen. Auf dem Türkenmarkt: ihn mit einem Kilo Tomaten zu beschenken und ihm dabei zu erzählen, wie hart es ist, jeden Tag um drei Uhr morgens aufzustehen und Gemüsekisten zu schleppen. Im Restaurant: dem Ex-Finanzsenator von Berlin den besten Döner zu servieren, ihn exquisit zu bedienen, natürlich nicht abzukassieren und über Vor- und Nachteile der Risikobereitschaft von migrantischen Unternehmern für die deutsche Volkswirtschaft zu debattieren. Bei den Aleviten: gemeinsam über die Bedeutung des Humanismus in den unterschiedlichen Glaubensrichtungen nachzudenken. Und bei der Gelegenheit den Beweis anzutreten, dass die Tendenz, beleidigt zu sein, vielleicht eine Frage der Mentalität, nicht aber des Glaubens ist.
Es wäre die Gelegenheit gewesen, zu reden und gehört zu werden. Reden und notfalls streiten ist immer besser, als die Tür zuzuschlagen.
Stattdessen großes Bohei. Wegen der Überreaktion einiger Hitzköpfe herrscht nun wieder das Bild des aufgeregten Migranten vor. Interessant dabei ist, dass am lautesten ein paar alternativ angehauchte Migranten-Yuppies aufschrien und den Restaurantbesitzer unter Druck setzten. Eine besonders empörte junge Frau (mit deutschem Pass und Uni-Abschluss) fand es »ganz schlimm«, dass Sarrazin dahin komme, wo auch sie jeden Tag esse. Als gebürtige Kreuzbergerin wolle sie bitte nicht in dem Raum sitzen, den Sarrazin mit seinen »blöden« Thesen verpestet habe.





weil Sarrazin dann den Mund voll gehabt hätte und still gewesen wäre?
Hm.
Entfernt. Bitte widmen Sie sich wieder einer sachlichen Debatte. Danke. Die Redaktion/kh
dass er auch mal zuhören muss.
Na ja ... "eirenarch" hat da auch recht ...
So sich hinsetzen, den Weg zum Ausgang versperren, und dem zum Klo, und "Jetzt wollen wir mal in aller Ruge ein kleines Schwätzerchen halten ..." und viel Tee servieren ... turish coffee ...
*g*
Tja, liebe Dame von Welt,
und dann hätte er ja auch nicht die anwesenden Migranten beim Rauswurf aus dem Lokal einseitig duzen können, wie in Filmbeiträgen in den Nachrichten deutlich zu hören waren.
Die Migranten sagten "Sie" und er duzte die Leute, übergriffig und respektlos, eben typisch Sarrazin!
Wie soll da ein Dialog zustande kommen?
Gruß von happy loser
Entfernt. Bitte widmen Sie sich wieder einer sachlichen Debatte. Danke. Die Redaktion/kh
dass er auch mal zuhören muss.
Na ja ... "eirenarch" hat da auch recht ...
So sich hinsetzen, den Weg zum Ausgang versperren, und dem zum Klo, und "Jetzt wollen wir mal in aller Ruge ein kleines Schwätzerchen halten ..." und viel Tee servieren ... turish coffee ...
*g*
Tja, liebe Dame von Welt,
und dann hätte er ja auch nicht die anwesenden Migranten beim Rauswurf aus dem Lokal einseitig duzen können, wie in Filmbeiträgen in den Nachrichten deutlich zu hören waren.
Die Migranten sagten "Sie" und er duzte die Leute, übergriffig und respektlos, eben typisch Sarrazin!
Wie soll da ein Dialog zustande kommen?
Gruß von happy loser
Ein Spaziergang am Maybachufer mit Filmteam. Die Diskussion mit den Geschmähten wird nicht in der Absicht Sarrazins gelegen haben. Dass die GEZ-Gebühren für die Übertragung von Boxkämpfen verschleudert werden, habe ich nie verstanden. Nun unterstützt die "aspekte"-Redaktion noch Provokateure und Chauvinisten.
Ausser zerbrochenem Geschirr hat die Aktion von aspekte nicht geliefert. Könnte man Herrn und Frau Sarrazin endlich einmal ignorieren?
Wenn die Medienwelt ihn ignorieren würde.
Aber gerade die Medien brauchen solch polarisierenden Tratsch.
Was glauben Sie,was das an Einschaltquoten bzw. Profit bringt?
Der angenehme Nebeneffekt:
Sarrazin verkauft noch mehr von seinem Schundroman und die Regierung erfreut sich daran,dass "Otto-Normalpöbel" mal wieder eine Zeit lang nicht ganz so genau hinschaut welche Schweinerei als nächstes verzapft wird.
Wenn die Medienwelt ihn ignorieren würde.
Aber gerade die Medien brauchen solch polarisierenden Tratsch.
Was glauben Sie,was das an Einschaltquoten bzw. Profit bringt?
Der angenehme Nebeneffekt:
Sarrazin verkauft noch mehr von seinem Schundroman und die Regierung erfreut sich daran,dass "Otto-Normalpöbel" mal wieder eine Zeit lang nicht ganz so genau hinschaut welche Schweinerei als nächstes verzapft wird.
"Dabei wäre es die beste Gelegenheit gewesen, sich mit Thilo Sarrazin und seinen Thesen, die sich mehr als eine Million Mal verkauft haben, auseinanderzusetzen. "
Man muss sich nicht mit jedem Schwachsinn auseinandersetzen. Manchmal ist es auch einfach angebracht "Hau ab!" zu rufen.
Ganz nach dem Motto:
Diskutiere nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann schlagen sie dich dort mit Erfahrung.
Las ich nicht gerade vor ein paar Tagen hier in der zeitonline, man muss mit Taliban und Muslimbrüdern reden, weil deren Thesen Mehrheitsmeinung sind - und steht Herr Sarrazin, der ja nun keine Kopf-Ab- Thesen redet geschweige denn ausführt! - hier alleine in Deutschland?
"Man muss sich nicht mit jedem Schwachsinn auseinandersetzen. Manchmal ist es auch einfach angebracht "Hau ab!" zu rufen" - das ist Ihre Meinung.
Nun nehmen Sie einen ganzen Haufen Mitmenschen, die dasselbe über einen großen Teil der islamischen Vorgehensweise in Deutschland denkt. Ich konnte hier in der Zeit auch schon von "Islam-Faschismus" lesen (aus Autoren- Feder - nicht nur im Leserbereich: da wird der Teilnehmer gelöscht) - man setzt sich damit auseinander, jedenfalls ansatzweise (z.B. Sarrazin, Wilders) - aber dann wird man gesellschaftlich ausgegrenzt, gemobbt, gelöscht.
Diskussion mit der anderen Meinung ist nicht mehr IN im Neuen Deutschland (um ein anderes Schlagwort der letzten Tage hier bei zeitonline aufnehmen; Neudeutsche - Altdeutsche). Neudeutsche haben Meinung und darauf Monopol? Es gibt Themen, da schreibt man Linie - Frau Ökzan bittet drum.
Altdeutsche haben die Demokratie und das tolerante Deutschland mit Meinungsfreiheit und Gleichheit Aller aufgebaut - Der Bericht oben beschreibt das Neudeutsche.
Neudeutsche? - Letzt sah ich einen Bericht über das Zusammenleben in Rotterdam, mit Bericht von der Strasse - das Ergebnis dort wie hier: Sch... Nederlander- aus berufenem Einwanderermund.
Als nächstes schlägt Frau Topcu vor, man solle sich doch bitte offen und sachlich mit den Thesen der Kreationisten auseinandersetzen.
Danke, aber die Welt ist spannend und kompliziert genug, dass man seine zur Verfügung stehende Zeit bereits problemlos mit Nicht-Schwachsinn ausfüllen kann. Da muss man dann einfach Prioritäten setzen.
Ich moechte mich zunaechst so weit wie moeglich von Sarrazins Ansichten distanzieren. Ja, er ist ein Provokatuer, und nein, man sollte ihn nicht ernst nehmen. Allerdings haben sich seine Thesen millionenfach verkauft und sind auf breite (positive wie negative) Resonanz in der Gesellschaft gestossen. Die Millionen Menschen und deren Sorgen sollte man schon ernst nehmen.
Vor diesem Hintergrund kann ich dem Autor nur zustimmen. Es waere weiser gewesen, Sarrazin durch die eigenen Handlungen zu widerlegen.
Wobei ich zugeben muss, dass ich die emotionale Reaktion der Leute schon nachvollziehen kann. Zudem ist auch mir auch nicht ganz klar, was genau aspekte mit dem Beitrag konstruktiv erreichen will.
Wenn ich als Migrant in Deutschland lebe, dann sollte man doch versuchen sich anzupassen. Wenn also dann jemand kommt, den ich nicht mag, der auch noch mit einem Kamerateam eines der größten deutschen Sender unterwegs ist, dann sollte man nicht auch noch das Vorurteil bestätigen und vor aller Augen den Mann rausschmeissen oder beleidigen.
Hat nur wieder das Vorurteil des Migranten gegenüber bestätigt. Auch wenn Hr. Sarrazin polarisiert, er war persönlich da, dazu gehört schon ein wenig Mut. Chance verpasst!
trotz einiger Entgleisungen sind Sarrazins Thesen alles andere als Schwachsinn und ein Armutszeugnis für Deutschland, sich durch fpokussierung auf die Schwächen seiner Thesen der diskussionzu verweigern.
Beton in dne köpfen scheint bei seinen Gegnern noch viel beliebter zu sein, als bei ihm selbst!
H.
Genau das ist die Form von Polit-Elfenbein-Elitarimus, die der Grund dafür ist, dass in den Niederlanden, Dänemakr, Österreich, Ungarn, Dänemark, Schweden usw usf. Rechtspopulisten erstarken.
Ein Vermeiden von Diskussion, weil sie vermeintlich idiotisch sind. Wenn das vermeintlich Idiotische aber eine Vielzahl bewegt, dann können Sie nicht immer Ihre Augen verschließen - ach nein, brauchen Sie ja gar nicht. Im Elfenbeinturm auf der Dachterrasse kriegen Sie vom Pöbel unten ja eh nichts mit.
Man muss sich nicht mit jedem Schwachsinn auseinandersetzen. Manchmal ist es auch einfach angebracht "Hau ab!" zu rufen.
Ganz nach dem Motto:
Diskutiere nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann schlagen sie dich dort mit Erfahrung.
Na, das ist ja auch eine superbe Diskussionskultur, die Sie hier propagieren. Selbst wenn man die Thesen von Sarrazin unterste Schublade finden mag (wobei selbst einem eingefleischten Linken doch hoffentlich ein Berg von Positionen einfallen sollten, die weitaus schwerer verdaulich sind), so war die Reaktion doch vollkommen daneben, weil sie zunächst Mal Sarrazins Bedenken bestätigte anstatt sie, wie Frau Topcu hier vorschlägt, zu widerlegen.
Dazu hätte man sich gar nicht auf Diskussionen einlassen müssen, sondern Sarrazin einfach wie jeden anderen Kreuzberg-Touristen auch behandeln müssen. Das wäre nämlich gerade angesichts der Tatsache, dass verschiedene Thesen von ihm in diesem Land durchaus mehrheitsfähig sind, ein wesentlich klügerer Schritt gewesen. So hat man mit Sarrazin stellvertretend weiten Teilen der deutschen Bevölkerung quasi Hausverbot in Bezirken mit ähnlichem ethnischen Makeup erteilt. Ein ziemlicher Schildbürgerstreich, wenn man bedenkt, dass seine Argumentation ja zT auch auf Mutmaßungen basiert, wie es in Vierteln hierzulande abläuft, in denen Muslime die Mehrheit stellen.
„Man muss sich nicht mit jedem Schwachsinn auseinandersetzen. Manchmal ist es auch einfach angebracht "Hau ab!" zu rufen.“
Vollkommen richtig, aber die Autorin meinte hier wohl kaum, dass die Passanten mit Sarrazin eine inhaltliche Grundsatzdiskussion über Religionen oder das Verhältnis von Kultur und Genen hätten beginnen sollen — sondern vielmehr, dass sie seine konfrontative Haltung einfach durch ganz alltägliches, höfliches Verhalten ins Leere laufen und damit ad absurdum hätten führen sollen. Tatsächlich aber haben sie (jedenfalls die wenigen von „Aspekte“ gezeigten) die von Sarrazin herbeifabulierte Konfliktlage zwischen „Muslimen“ und „jüdisch-christlichem Abendland“ nur bestätigt. Sie haben ihm also einen Riesengefallen getan.
... auch nicht verboten, sich mit den Thesen des Herren Sarrazin auseinanderzusetzen und dann zu dem Schluss zu kommen, dass man nicht mit ihm reden möchte und er bitte abhauen soll. Der Typ ist keine unumgängliche Instanz der Migrations-Debatte.
Mal ganz abgesehen von dem kleinen Aspekte-Sommerloch-Ausflug nach Kreuzberg. Die Idee an sich ist schon höchst fragwürdig.
War man sich beim ZDF wohl mal wieder selbst der Nächste.
Las ich nicht gerade vor ein paar Tagen hier in der zeitonline, man muss mit Taliban und Muslimbrüdern reden, weil deren Thesen Mehrheitsmeinung sind - und steht Herr Sarrazin, der ja nun keine Kopf-Ab- Thesen redet geschweige denn ausführt! - hier alleine in Deutschland?
"Man muss sich nicht mit jedem Schwachsinn auseinandersetzen. Manchmal ist es auch einfach angebracht "Hau ab!" zu rufen" - das ist Ihre Meinung.
Nun nehmen Sie einen ganzen Haufen Mitmenschen, die dasselbe über einen großen Teil der islamischen Vorgehensweise in Deutschland denkt. Ich konnte hier in der Zeit auch schon von "Islam-Faschismus" lesen (aus Autoren- Feder - nicht nur im Leserbereich: da wird der Teilnehmer gelöscht) - man setzt sich damit auseinander, jedenfalls ansatzweise (z.B. Sarrazin, Wilders) - aber dann wird man gesellschaftlich ausgegrenzt, gemobbt, gelöscht.
Diskussion mit der anderen Meinung ist nicht mehr IN im Neuen Deutschland (um ein anderes Schlagwort der letzten Tage hier bei zeitonline aufnehmen; Neudeutsche - Altdeutsche). Neudeutsche haben Meinung und darauf Monopol? Es gibt Themen, da schreibt man Linie - Frau Ökzan bittet drum.
Altdeutsche haben die Demokratie und das tolerante Deutschland mit Meinungsfreiheit und Gleichheit Aller aufgebaut - Der Bericht oben beschreibt das Neudeutsche.
Neudeutsche? - Letzt sah ich einen Bericht über das Zusammenleben in Rotterdam, mit Bericht von der Strasse - das Ergebnis dort wie hier: Sch... Nederlander- aus berufenem Einwanderermund.
Als nächstes schlägt Frau Topcu vor, man solle sich doch bitte offen und sachlich mit den Thesen der Kreationisten auseinandersetzen.
Danke, aber die Welt ist spannend und kompliziert genug, dass man seine zur Verfügung stehende Zeit bereits problemlos mit Nicht-Schwachsinn ausfüllen kann. Da muss man dann einfach Prioritäten setzen.
Ich moechte mich zunaechst so weit wie moeglich von Sarrazins Ansichten distanzieren. Ja, er ist ein Provokatuer, und nein, man sollte ihn nicht ernst nehmen. Allerdings haben sich seine Thesen millionenfach verkauft und sind auf breite (positive wie negative) Resonanz in der Gesellschaft gestossen. Die Millionen Menschen und deren Sorgen sollte man schon ernst nehmen.
Vor diesem Hintergrund kann ich dem Autor nur zustimmen. Es waere weiser gewesen, Sarrazin durch die eigenen Handlungen zu widerlegen.
Wobei ich zugeben muss, dass ich die emotionale Reaktion der Leute schon nachvollziehen kann. Zudem ist auch mir auch nicht ganz klar, was genau aspekte mit dem Beitrag konstruktiv erreichen will.
Wenn ich als Migrant in Deutschland lebe, dann sollte man doch versuchen sich anzupassen. Wenn also dann jemand kommt, den ich nicht mag, der auch noch mit einem Kamerateam eines der größten deutschen Sender unterwegs ist, dann sollte man nicht auch noch das Vorurteil bestätigen und vor aller Augen den Mann rausschmeissen oder beleidigen.
Hat nur wieder das Vorurteil des Migranten gegenüber bestätigt. Auch wenn Hr. Sarrazin polarisiert, er war persönlich da, dazu gehört schon ein wenig Mut. Chance verpasst!
trotz einiger Entgleisungen sind Sarrazins Thesen alles andere als Schwachsinn und ein Armutszeugnis für Deutschland, sich durch fpokussierung auf die Schwächen seiner Thesen der diskussionzu verweigern.
Beton in dne köpfen scheint bei seinen Gegnern noch viel beliebter zu sein, als bei ihm selbst!
H.
Genau das ist die Form von Polit-Elfenbein-Elitarimus, die der Grund dafür ist, dass in den Niederlanden, Dänemakr, Österreich, Ungarn, Dänemark, Schweden usw usf. Rechtspopulisten erstarken.
Ein Vermeiden von Diskussion, weil sie vermeintlich idiotisch sind. Wenn das vermeintlich Idiotische aber eine Vielzahl bewegt, dann können Sie nicht immer Ihre Augen verschließen - ach nein, brauchen Sie ja gar nicht. Im Elfenbeinturm auf der Dachterrasse kriegen Sie vom Pöbel unten ja eh nichts mit.
Man muss sich nicht mit jedem Schwachsinn auseinandersetzen. Manchmal ist es auch einfach angebracht "Hau ab!" zu rufen.
Ganz nach dem Motto:
Diskutiere nie mit Idioten. Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herab, dann schlagen sie dich dort mit Erfahrung.
Na, das ist ja auch eine superbe Diskussionskultur, die Sie hier propagieren. Selbst wenn man die Thesen von Sarrazin unterste Schublade finden mag (wobei selbst einem eingefleischten Linken doch hoffentlich ein Berg von Positionen einfallen sollten, die weitaus schwerer verdaulich sind), so war die Reaktion doch vollkommen daneben, weil sie zunächst Mal Sarrazins Bedenken bestätigte anstatt sie, wie Frau Topcu hier vorschlägt, zu widerlegen.
Dazu hätte man sich gar nicht auf Diskussionen einlassen müssen, sondern Sarrazin einfach wie jeden anderen Kreuzberg-Touristen auch behandeln müssen. Das wäre nämlich gerade angesichts der Tatsache, dass verschiedene Thesen von ihm in diesem Land durchaus mehrheitsfähig sind, ein wesentlich klügerer Schritt gewesen. So hat man mit Sarrazin stellvertretend weiten Teilen der deutschen Bevölkerung quasi Hausverbot in Bezirken mit ähnlichem ethnischen Makeup erteilt. Ein ziemlicher Schildbürgerstreich, wenn man bedenkt, dass seine Argumentation ja zT auch auf Mutmaßungen basiert, wie es in Vierteln hierzulande abläuft, in denen Muslime die Mehrheit stellen.
„Man muss sich nicht mit jedem Schwachsinn auseinandersetzen. Manchmal ist es auch einfach angebracht "Hau ab!" zu rufen.“
Vollkommen richtig, aber die Autorin meinte hier wohl kaum, dass die Passanten mit Sarrazin eine inhaltliche Grundsatzdiskussion über Religionen oder das Verhältnis von Kultur und Genen hätten beginnen sollen — sondern vielmehr, dass sie seine konfrontative Haltung einfach durch ganz alltägliches, höfliches Verhalten ins Leere laufen und damit ad absurdum hätten führen sollen. Tatsächlich aber haben sie (jedenfalls die wenigen von „Aspekte“ gezeigten) die von Sarrazin herbeifabulierte Konfliktlage zwischen „Muslimen“ und „jüdisch-christlichem Abendland“ nur bestätigt. Sie haben ihm also einen Riesengefallen getan.
... auch nicht verboten, sich mit den Thesen des Herren Sarrazin auseinanderzusetzen und dann zu dem Schluss zu kommen, dass man nicht mit ihm reden möchte und er bitte abhauen soll. Der Typ ist keine unumgängliche Instanz der Migrations-Debatte.
Mal ganz abgesehen von dem kleinen Aspekte-Sommerloch-Ausflug nach Kreuzberg. Die Idee an sich ist schon höchst fragwürdig.
War man sich beim ZDF wohl mal wieder selbst der Nächste.
der arme herr sarrazin..wie ein geprügelter hund musste er davon schleichen..eine runde mitleid. ( ironiemodus aus..)
gebt mir ein kamerateam und ihr werdet sehen das man auch als kartoffel ( türkisches schimpfwort für die deutschen ) dort herzlich willkommen sein kann. ein freundliches merhaba öffnet sehr schnell die türen der türkischen gastfreundschaft.
dann wird einem cay angeboten und die menschen reden über ihre sorgen und ängste.
über die jahrzehntenlangen aggressionen, das nicht ankommen in deutschland, die schwierigkeit immer der ausländer zu sein.
ich habe mich in den letzten jahren sehr viel mit dem thema beschäftigt, ich denke sogar mehr als herr sarrazin, der nur in seinem langweiligen büro gesessen hat und romane schrieb während er eigentlich seinen bezahlten job machen sollte.
ich habe sehr viele türkische freunde in meinem bekanntenkreis und die wenigsten von denen arbeiten nicht..im gegenteil, ich habe die türken als sehr sehr fleissig kennengelernt....und wenn ein staat sich menschen holt die kaum eine schuldbildung hatten, muss er sich nicht wundern das diese menschen nicht fuss fassen können, ohne hilfe...aber sie waren ja nur als billige lohnsklaven gedacht, nicht als menschen die vielleicht sogar bleiben wollen.
Sie kennen offensichtlich nicht die Entstehung der Gastarbeiter aus der Türkei. Sie drehen den Spiess einfach um.
"""".aber sie waren ja nur als billige lohnsklaven gedacht"""
Die Türkei selbst schickte sie als "Lohnsklaven" nach Deutschland, weil
1.) Die Türkei ihnen keine Arbeit und ausreichendes Einkommen in den sechziger Jahren bieten konnte und eine große Anzahl aus politischen und wirtschaftlichen Grunden in den 70er bis 90 er Jahren hierherkam.
2.) Die türkischen Gastarbeiter sollten mit ihren Zahlungsüberweisungen aus DE das defizitäre türkische Finanzsystem aufbessern.
Der Sklavenhalter war die Türkei.
Vor einer Antwort sollten Sie vielleicht einmal recherchieren.
Dass die Redaktion einen Kommentar empfiehlt, der ironische einleitet mit den Worten:
"der arme herr sarrazin..wie ein geprügelter hund musste er davon schleichen..eine runde mitleid."
Dieser Fakt spricht weder für journalistische Sachlichkeit noch für das eigene Ernstnehmen der hauseigenen ZEIT-Netiquette.
Von mir bekommt Dr. Sarrazin allerdings kein Mitleid.:-)Er sollte sich besser mit seiner eigenen Familie und seinem HartzIV-Empfänger-Sohn auseinander setzen. Unsere Migranten waren viel zu lange ohne Integrationshilfe. Die Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und den Mittelmeeranrainern in den 50ern und 60ern dienten ja wirklich nur dazu, um im Rotationsverfahren Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen für Berufe, die von Deutschen wegen derer gestiegenen Ansprüche an Arbeitsplätze nicht mehr ausgeführt werden wollten. In Baracken mussten unsere "Gastarbeiter" leben. Unseren Wohlstand haben sie ja wohl mitbegründet. Diese Menschen haben ein Recht darauf, hier in Würde leben zu dürfen. Dr. Sarrazin sollte man wirklich wegen Verhetzung anklagen. Viele Grüße unbekannter Weise an Ihre muslimischen Freunde.
Berlin Kreuzberg - die Hochburg der Linken.
Wer wissen möchte, wie ein Linker die Welt sieht, sollte sich vielleicht mal Jan Fleischhauers Buch "Unter Linken" durchlesen. Dann kann man die Reaktionen der Kreuzberger auch verstehen.
Ein Blog, der mir ebenfalls aus dem Herzen spricht
http://boess.welt.de/2011...
Thilo, mein bester, du hast dich in die Höhle des Löwen begeben!
Hmmmm ...... "mehr als herr sarrazin, der nur in seinem langweiligen büro gesessen hat und romane schrieb während er eigentlich seinen bezahlten job machen sollte."
Und die Redaktion muß hier nicht eingreifen? Vorschlag: wegen Unterstellungen?
Bitte beachten Sie die "Kommentar-bedenklich-melden-Funktion". Danke, die Redaktion/jz
" ich denke sogar mehr als herr sarrazin, der nur in seinem langweiligen büro gesessen hat und romane schrieb während er eigentlich seinen bezahlten job machen sollte."
BITTE BELEGEN SIE IHRE BEHAUPTUNGEN MIT VERWEISEN könnte eine bemerkung der moderatoren sein. ist es aber nicht.
es ist eine subtile, durch keine beweise zu untermauernde unterstellung. doch diese bleibt im unterbewußten hängen und wirkt fort. diese praktiken kenne ich aus einer zeit vor über 20 jahren im osten deutschlands.
aber: welche romane hat sarrazin geschrieben? das interessiert mich dann doch.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Polemik. Danke, die Redaktion/se
Sie kennen offensichtlich nicht die Entstehung der Gastarbeiter aus der Türkei. Sie drehen den Spiess einfach um.
"""".aber sie waren ja nur als billige lohnsklaven gedacht"""
Die Türkei selbst schickte sie als "Lohnsklaven" nach Deutschland, weil
1.) Die Türkei ihnen keine Arbeit und ausreichendes Einkommen in den sechziger Jahren bieten konnte und eine große Anzahl aus politischen und wirtschaftlichen Grunden in den 70er bis 90 er Jahren hierherkam.
2.) Die türkischen Gastarbeiter sollten mit ihren Zahlungsüberweisungen aus DE das defizitäre türkische Finanzsystem aufbessern.
Der Sklavenhalter war die Türkei.
Vor einer Antwort sollten Sie vielleicht einmal recherchieren.
Dass die Redaktion einen Kommentar empfiehlt, der ironische einleitet mit den Worten:
"der arme herr sarrazin..wie ein geprügelter hund musste er davon schleichen..eine runde mitleid."
Dieser Fakt spricht weder für journalistische Sachlichkeit noch für das eigene Ernstnehmen der hauseigenen ZEIT-Netiquette.
Von mir bekommt Dr. Sarrazin allerdings kein Mitleid.:-)Er sollte sich besser mit seiner eigenen Familie und seinem HartzIV-Empfänger-Sohn auseinander setzen. Unsere Migranten waren viel zu lange ohne Integrationshilfe. Die Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und den Mittelmeeranrainern in den 50ern und 60ern dienten ja wirklich nur dazu, um im Rotationsverfahren Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen für Berufe, die von Deutschen wegen derer gestiegenen Ansprüche an Arbeitsplätze nicht mehr ausgeführt werden wollten. In Baracken mussten unsere "Gastarbeiter" leben. Unseren Wohlstand haben sie ja wohl mitbegründet. Diese Menschen haben ein Recht darauf, hier in Würde leben zu dürfen. Dr. Sarrazin sollte man wirklich wegen Verhetzung anklagen. Viele Grüße unbekannter Weise an Ihre muslimischen Freunde.
Berlin Kreuzberg - die Hochburg der Linken.
Wer wissen möchte, wie ein Linker die Welt sieht, sollte sich vielleicht mal Jan Fleischhauers Buch "Unter Linken" durchlesen. Dann kann man die Reaktionen der Kreuzberger auch verstehen.
Ein Blog, der mir ebenfalls aus dem Herzen spricht
http://boess.welt.de/2011...
Thilo, mein bester, du hast dich in die Höhle des Löwen begeben!
Hmmmm ...... "mehr als herr sarrazin, der nur in seinem langweiligen büro gesessen hat und romane schrieb während er eigentlich seinen bezahlten job machen sollte."
Und die Redaktion muß hier nicht eingreifen? Vorschlag: wegen Unterstellungen?
Bitte beachten Sie die "Kommentar-bedenklich-melden-Funktion". Danke, die Redaktion/jz
" ich denke sogar mehr als herr sarrazin, der nur in seinem langweiligen büro gesessen hat und romane schrieb während er eigentlich seinen bezahlten job machen sollte."
BITTE BELEGEN SIE IHRE BEHAUPTUNGEN MIT VERWEISEN könnte eine bemerkung der moderatoren sein. ist es aber nicht.
es ist eine subtile, durch keine beweise zu untermauernde unterstellung. doch diese bleibt im unterbewußten hängen und wirkt fort. diese praktiken kenne ich aus einer zeit vor über 20 jahren im osten deutschlands.
aber: welche romane hat sarrazin geschrieben? das interessiert mich dann doch.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Polemik. Danke, die Redaktion/se
Nur weil die Medien gern Nachrichten machen und Herr Sarrazin sich jetzt selbst promotet?
Richtig so, schmeißt den Kerl einfach raus. Ich seh gar nicht ein warum Mann mit dem Mann reden sollte.
Wir haben schließlich schon ein Buch gelesen.
Herr Sarrazin war mal jemand der vielleicht unbequeme Wahrheiten ausgesprochen hat.
Seit längerem ist er eine Charlotte Roche für ein gelangweiltes Stammtischklientel im Rentenalter und kann nur noch durch ekelhafte Inszenierung auf sich aufmerksam machen.
Welche Wahrheiten meinen Sie genau? Die gefälschten Zahlen oder die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen?
Welche Wahrheiten meinen Sie genau? Die gefälschten Zahlen oder die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen?
so hallt des daraus zurück. So heißt jedenfalls ein passendes deutsches Sprichwort dazu.
Warum soll Sarrazin eigentlich nicht merken, was er anrichtet? Warum sollen normale Leute türkischer oder deutscher Herkunft in Kreuzberg nicht auch mal sagen dürfen, wer ihnen nicht passt - und was sie wütend macht?
Herr Sarrazin hatte dazu monatelang die Presse. Mir erschließt sich nicht, was daran "beleidigt" sein soll.
Und hat Herr Topcu eigentlich mal die Kommentarspalten diverser deutscher online-Zeitschriften von Bild bis Berliner Zeitung gelesen im Zusammenhang vergangener Sarrazin-Diskussionen? Mit ein bischen Empathie konnte man ahnen, wie man sich fühlen musste, wenn man kommentar für Kommentar in irgendwelche Kisten gesteckt und oft auch beleidigt WURDE.
Ich finde es sehr schön, Rosen zu werfen, wenn jemand einen Stein wirft - aber doch im Allgemeinen eher was für Heilige.
Dass Herr Topcu einen Teil der von den Folgen der Sarrazin Betroffenen noch dazu kurzum als "Yuppies" abtut (woran erkennt man die eigentlich - sind das die, die keine Gemüsekisten schleppen?), legt die Vermutung nahe, dass er sich wohl ein bischen fremdschämt - finde ich vollkommen überflüssig.
Frau Topçu.
Gerne, und entschuldigung Frau Topcu - so ist das halt mit der männlich codierten Wahrnehmung...
... haben sie, das diente doch nur der Selbstinzinierung und dem seht her ich bin ein lieber alter Mann der den Kompromiss sucht und werde ohne jeglich Grund aus einem Restaurant geworfen.
Frau Topçu.
Gerne, und entschuldigung Frau Topcu - so ist das halt mit der männlich codierten Wahrnehmung...
... haben sie, das diente doch nur der Selbstinzinierung und dem seht her ich bin ein lieber alter Mann der den Kompromiss sucht und werde ohne jeglich Grund aus einem Restaurant geworfen.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und differenziert. Danke. Die Redaktion/kh
Ich glaube, ich habe Sie verstanden: Das Problem sind immer "die anderen".
Mit genau dieser Denkensweise ist die Menschheit in den letzten paar hunderttausend Jahren immer noch nicht besonders viel weitergekommen.
Nachdem Sarrazin monatelang in jedes Mikrofon gebellt hat, das ihm von deutschen Journalisten großzügig dreimal täglich vor die Nase gehalten wurde, dürfen nun die Leute, die davon massiv betroffen waren, nicht mal sagen, dass der Kerl ihnen nicht passt - oder sich einfach wegdrehen!
Barbarisch ist höchstens diese Forderung, die Meinungäußerung von Leuten, die massiv beleidigt WURDEN, auch noch verbieten zu wollen...
"SIEG für Sarrazin" überschreiben Sie - das sagt doch schon alles - über Sie, fürchte ich!
...so liegt man!
---
Tja, Thilo, dumm gelaufen!
Sei froh, dass Dir keine faulen Tomaten um die Ohren geflogen sind.
Verdient hättest Du sie ja...
Aber was solls, Du warst mal wieder in den Medien. Was anderes wolltest Du ja ohnehin nicht!
Hallo Nerthus ,
.
Über die Leute, die Herrn Sarrazin rausgeworfen haben, sagen Sie, Zitat: "Ich für meinen Teil sehe die beste Option darin, diese Leute zu meiden..."
.
Das ist vielleicht übertrieben. Aber aus dieser Geschichte habe ich gelernt, dass ich nie, nie und niemals nicht irgendwas Negatives über Türken sagen werde.
Besser als mit der Formulierung "objektive Meinung" können Sie die Sarrazin-Geschichte nicht auf den Punkt bringen!
Die völlig subjektive Sichtweise eines Mannes wird in den Status der Objektivität und damit zur ausschließlich gültigen Wahrheit erhoben. Und das noch auf Basis einer vermeintlich intellektuellen Überlegenheit. Es ist zum Brüllen!
Die 'barbarische Reaktionen' könnten Sie sich hier einmal genauer ansehen http://www.youtube.com/wa... (die Verweigerung des Gesprächs in der alevitischen Gemeinde hat wohl nicht nur mit Sarrazins Haltung, sondern auch mit der Auffassung von Journalismus von Güner Balci zu tun) und ich bin wirklich froh, in einem Viertel zu leben, aus dem ein Hetzer und Rassist verwiesen wird und es unbeschadet verläßt. Die Leidtragenden: Sarrazin und Balcis gekränkte Eitelkeit, Sarrazin Konto, da geringfügig weniger Werbung für sein Buch und kurzer Augenschmerz bei mir bei Ihrer Formulierung 'Affengeklatsche'.
Ich glaube, ich habe Sie verstanden: Das Problem sind immer "die anderen".
Mit genau dieser Denkensweise ist die Menschheit in den letzten paar hunderttausend Jahren immer noch nicht besonders viel weitergekommen.
Nachdem Sarrazin monatelang in jedes Mikrofon gebellt hat, das ihm von deutschen Journalisten großzügig dreimal täglich vor die Nase gehalten wurde, dürfen nun die Leute, die davon massiv betroffen waren, nicht mal sagen, dass der Kerl ihnen nicht passt - oder sich einfach wegdrehen!
Barbarisch ist höchstens diese Forderung, die Meinungäußerung von Leuten, die massiv beleidigt WURDEN, auch noch verbieten zu wollen...
"SIEG für Sarrazin" überschreiben Sie - das sagt doch schon alles - über Sie, fürchte ich!
...so liegt man!
---
Tja, Thilo, dumm gelaufen!
Sei froh, dass Dir keine faulen Tomaten um die Ohren geflogen sind.
Verdient hättest Du sie ja...
Aber was solls, Du warst mal wieder in den Medien. Was anderes wolltest Du ja ohnehin nicht!
Hallo Nerthus ,
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Über die Leute, die Herrn Sarrazin rausgeworfen haben, sagen Sie, Zitat: "Ich für meinen Teil sehe die beste Option darin, diese Leute zu meiden..."
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Das ist vielleicht übertrieben. Aber aus dieser Geschichte habe ich gelernt, dass ich nie, nie und niemals nicht irgendwas Negatives über Türken sagen werde.
Besser als mit der Formulierung "objektive Meinung" können Sie die Sarrazin-Geschichte nicht auf den Punkt bringen!
Die völlig subjektive Sichtweise eines Mannes wird in den Status der Objektivität und damit zur ausschließlich gültigen Wahrheit erhoben. Und das noch auf Basis einer vermeintlich intellektuellen Überlegenheit. Es ist zum Brüllen!
Die 'barbarische Reaktionen' könnten Sie sich hier einmal genauer ansehen http://www.youtube.com/wa... (die Verweigerung des Gesprächs in der alevitischen Gemeinde hat wohl nicht nur mit Sarrazins Haltung, sondern auch mit der Auffassung von Journalismus von Güner Balci zu tun) und ich bin wirklich froh, in einem Viertel zu leben, aus dem ein Hetzer und Rassist verwiesen wird und es unbeschadet verläßt. Die Leidtragenden: Sarrazin und Balcis gekränkte Eitelkeit, Sarrazin Konto, da geringfügig weniger Werbung für sein Buch und kurzer Augenschmerz bei mir bei Ihrer Formulierung 'Affengeklatsche'.
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