"Ich war als Kind ziemlich eigen und eine Einzelgängerin"
DIE ZEIT: Es ist das Land, in dem Sie aufwuchsen.
Wagenknecht: Wir reden über Frauenleben. Da muss ich sagen: Ja, ich möchte bestimmte Frauenrechte, die es in der DDR gab, wiederhaben. Es war eine Selbstverständlichkeit, dass Frauen arbeiteten und dafür nicht als Rabenmütter galten. Auch auf den Leitungsebenen oder unter Professoren an der Uni gab es viel mehr Frauen. Es gab eine gut entwickelte Infrastruktur bei der Kinderbetreuung. Dass dies alles zerstört wurde, ist ein Rückschritt gewesen. Aber deswegen will ich natürlich nicht die DDR mit ihrem ökonomischen System zurück. Wer nicht begreift, dass das nicht funktioniert hat, hat sich nicht mit Volkswirtschaft beschäftigt. Das kann sicher nicht die Perspektive sein – und die politischen Strukturen schon gar nicht.
DIE ZEIT: Sie sind erst im Frühsommer 1989 in die SED eingetreten.
Wagenknecht: Damals zeichnete sich ab, dass die DDR sich grundlegend verändern muss – oder untergehen wird. Ich wollte, dass sich der Sozialismus in der DDR so wandelt, dass er endlich attraktiv für die Leute wird. Zugleich war im Frühjahr 89 der Opportunismus derjenigen, die ihr Fähnchen nach dem neuen Wind ausrichteten, schon deutlich spürbar. Beides war für mich ein Grund, in die SED zu gehen, ganz abgesehen davon, dass mich die SED vorher wahrscheinlich nicht genommen hätte. Ich war ja in einem sozialen Status, den es in der DDR eigentlich nicht gab. Ich durfte nicht studieren und hatte keinen regulären Arbeitsplatz. Die Arbeit, die man mir zunächst vermittelt hatte, erschien mir sinnlos. Ich hatte in der Universitätsverwaltung eine Sekretärin ersetzt.
DIE ZEIT: Das ist doch nicht sinnlos.
Wagenknecht: Für eine junge Frau, die Philosophie studieren will und Hegel und Kant im Kopf hat, ist es nicht sehr anspruchsvoll, stattdessen Texte vom Chef der Abteilung mit der Schreibmaschine abtippen zu müssen. Der arme Mensch war ja sehr geduldig mit mir, immerhin habe ich immer an seinen Texten herumgeändert, aber ich glaube, er war froh, als ich nicht mehr da war. Nach drei Monaten habe ich gekündigt.
DIE ZEIT: Man konnte so einfach kündigen?
Wagenknecht: Sicher konnte man in der DDR kündigen. Das Problem war, dass man aus allen Netzen fiel. Es gab ja kein Arbeitslosengeld oder so was. Ich habe dann Nachhilfe für Mathematik und Russisch gegeben und konnte halbwegs überleben. Nur war so etwas in der DDR eigentlich nicht vorgesehen, weil das quasi eine selbstständige Tätigkeit war. Ich wäre Anfang der Achtziger wohl nicht in der SED aufgenommen worden. Aber 1989 war das alles egal, da war man froh, wenn es überhaupt noch Interesse gab. Damals habe ich das erste Mal darüber nachgedacht, mich politisch zu engagieren. Vorher war mir das völlig fremd.
DIE ZEIT: Ihr persischer Vater ist aus Ihrem Leben verschwunden, als Sie ganz klein waren. Er kam von einer Reise nach Iran nicht mehr zurück, bis heute ist sein Schicksal unbekannt.
Wagenknecht: Ich weiß ja nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn mein Vater dageblieben wäre. Natürlich ist das ein Verlustschmerz, den man mit ins Leben nimmt.
DIE ZEIT: Sie haben sich nach ihm gesehnt.
Wagenknecht: Die klassische Rolle des Vaters ist die des Beschützers. Wenn der Vater nicht da ist, muss man sich selbst beschützen. Es gibt niemanden mehr, der einen auf den Schultern trägt, wo ein Kind sich groß und sicher fühlt. Man erlernt früher Verantwortung, wenn man ohne Vater aufwächst. Meine Mutter war berufstätig, ich war als Kind sehr viel allein.
DIE ZEIT: Haben Sie das Bedürfnis gespürt, in das Land Ihres Vater zu reisen und ihn zu suchen?
Wagenknecht: Ich habe das immer mal überlegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Vater noch am Leben ist, ist gering. Aber solange ich nicht hinfahre, weiß ich das wenigstens nicht sicher. Ich möchte lieber die Erinnerung so bewahren, wie sie ist.
DIE ZEIT: Das Verschwinden Ihres Vaters, der Zusammenbruch der DDR – all das waren Wegmarken Ihres Lebens. Was hat Sie noch besonders geprägt?
Wagenknecht: Mir fällt ein Buch ein, Doktor Faustus von Thomas Mann, mit dem tragischen Ende des Helden. Ich habe es 1990 gelesen. Danach hatte ich das Gefühl: Wenn ich nicht politisch tätig werde, sondern die Entwicklung nur intellektuell begleite und für mich kommentiere, dann gerate ich vielleicht auch in einen abgrundtiefen, zerstörerischen Zynismus. Adrian Leverkühn zeigt eindrucksvoll und erschreckend, wie das enden kann.
DIE ZEIT: Wie darf man sich Sahra Wagenknecht als junges Mädchen vorstellen?
Wagenknecht: Ich war ziemlich eigen und eine Einzelgängerin. Als Kind habe ich lange vor der Schulzeit Lesen und Schreiben gelernt. Als Jugendliche fand ich das zurückgezogene Leben mit meinen Büchern interessanter als Diskotheken.
DIE ZEIT: Wissen Sie, in welche Eigenschaft eines Jungen Sie sich zum ersten Mal verliebt haben?
Wagenknecht: Nein. Aber ich glaube nicht, dass ich mich in einen Mann verlieben könnte, den ich als unterlegen empfinde. Das war damals schon so.
- Datum 25.07.2011 - 06:07 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 21.7.2011 Nr. 30
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"Ein kreativer Politiker kann man nicht sein, wenn man nicht ein reiches und erfülltes privates Leben hat und sich die Zeit nimmt, produktiv geistig zu arbeiten. Ein Dichter kann nicht dichten, wenn er nicht liebt. Ein Politiker kann vermutlich auch ohne Liebe Politik machen, aber es ist dann wahrscheinlich schlechte Politik."
Und genau daran kranken 99,9% unserer Politiker heutzutage.
Vielen Dank für das vernünftige Interview.
dann zu den 99,9%?
Naja. Die Antworten sind vernuenftig - die Fragen oft ein bisschen flach.
dann zu den 99,9%?
Naja. Die Antworten sind vernuenftig - die Fragen oft ein bisschen flach.
Es ist wohltuend, zu sehen, dass sich die ZEIT allmählich wieder etwas mehr von der heutzutage üblichen Schwarz-Weiß-Malerei und der plakativen Einteilung der Welt in Gut und Böse der meisten deutschen Medien distanziert. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Interview. Wer sich auch nur ein wenig die Mühe macht, sich mit der Person und den Gedanken von Sarah Wagenknecht sachlich auseinander zu setzen,kommt nicht umhin festzustellen, dass es zur Zeit nur wenige Politiker und Politikerinnen in Deutschland gibt, die ihr Charisma besitzen und ihr intellektuell das Wasser reichen können.
seh ich jetzt nicht. Beziehungsweise ist es eins, das mir unsympathisch ist. Aber ich hab sie durch das Interview schon besser verstanden. Das was mir unsympathisch ist, ist wohl dieses etwas Verbissene, was verständlich wird, wenn sie sagt, es hat etwas Beschützendes in ihrer Kindheit gefehlt, ich bin nicht so, weil ich mich von allein gerne durchsetze und kämpfe, sondern weil ich es musste. Da ist etwas Gezwungenes in der Ausstrahlung.
Sie macht, wenn man sie sieht, keinen freien und glücklichen Eindruck. Das ist natürlich nicht so attraktiv. Ein Charisma, das mich eher abschreckt. Das ist vermutlich nicht fair. Wer den Schaden hat, kriegt immer noch einen Nachteil gratis obendrauf in der gesellschaftlichen Betrachtung. Und die Leute die es leicht hatten, kommen leicht gut an (man denke an Guttenberg!!!).
seh ich jetzt nicht. Beziehungsweise ist es eins, das mir unsympathisch ist. Aber ich hab sie durch das Interview schon besser verstanden. Das was mir unsympathisch ist, ist wohl dieses etwas Verbissene, was verständlich wird, wenn sie sagt, es hat etwas Beschützendes in ihrer Kindheit gefehlt, ich bin nicht so, weil ich mich von allein gerne durchsetze und kämpfe, sondern weil ich es musste. Da ist etwas Gezwungenes in der Ausstrahlung.
Sie macht, wenn man sie sieht, keinen freien und glücklichen Eindruck. Das ist natürlich nicht so attraktiv. Ein Charisma, das mich eher abschreckt. Das ist vermutlich nicht fair. Wer den Schaden hat, kriegt immer noch einen Nachteil gratis obendrauf in der gesellschaftlichen Betrachtung. Und die Leute die es leicht hatten, kommen leicht gut an (man denke an Guttenberg!!!).
hat Frau Wagenknecht recht. Auch wenn ich die Auffassung der Verdienste von Alice Schwarzer nicht teilen kann. Das ist so ein Stereotyp, das jedesmal kommt, wenn der Name fällt, aber absolut keiner kritischen Betrachtung standhält.
Anstatt dass sich für Frauen tatsächlich etwas verbessert, dass Kinderkriegen für Frauen kein Risiko ist ins soziale Abseits zu geraten, bessere Gehälter, anspruchsvollere Jobs ist die Verantwortung der Väter für ihre Kinder zu Lasten der Mütter sogar noch zurückgegangen. Und die Achtung für Mütter kaum noch verhanden. Eine Frau, die etwas für ihre Kinder tut, wird mit "selber Schuld" und "sie hats ja nicht anders gewollt" kommentiert, um ihren Nachteil bei Geld, Macht und Selbstbestimmung zu rechtfertigen.
Anstatt bei diesen Essentialia anzusetzen, profiliert sich Alice Schwarzer über Kachelmann und Frauenfußball! Bei Kachelmann lässt sich die Frage nach dem Unrechtsgehalt einfach nicht beantworten, bei der Normalsituation einer alleinerziehenden Mutter schon!
Ob jemand gerne Frauenfußball sieht oder nicht, ist doch ganz ehrlich auch keine weltbewegende Frage... zudem wird der Eindruck erweckt, daran würde es bei der Emanzipation noch scheitern. Ne es scheitert daran, dass selbst in staatlichen Berufen, wie an den Universitäten der Frauenanteil bei den gut dotierten Stellen einfach lächerlich niedrig ist (und sich seit 30 Jahren kaum verbessert hat). Troz besserer Abschlüsse der Frauen und auch in Fachbereichen mit 80 Prozent Frauenanteil.
erlebe ich als Mutter in Deutschland schon sehr. Ich erfahre immer wieder verbal und auch in Taten, dass Menschen in meinem näheren und weiteren Umfeld mit Achtung gegenüber an den Tag legen, weil ich tue, was ich tue.
Ich vermute aber mal, dass es um Mütter ging, die nichts anderes tun, als sich aufs Muttersein zu reduzieren und da geht leider selbst mir die Achtung ab.
war für viele Frauen eine große Hilfe. Ich erinnere mich an eine Dokumentation über Schwarzers Engagement für gleiche Bezahlung vor einigen Jahrzehnten, als in einem Betrieb die Frauen massiv weniger für gleiche Tätigkeiten erhielten.
Ich weiß von meiner Mutter, wie erwerbstätige Frauen in den Jahren behandelt wurden, dass man ihnen durch den Ehemann diese Tätigkeit verbieten lassen konnte, dass man danach belächelt und mit einem "Geh ruhig arbeiten, wenn Du Deine anderen Pflichten dann noch erledigen kannst"- in die Erwerbstätigkeit entließ und wie man sich als Frau mit prekären Tätigkeiten trotz guter Ausbildung beschäftigte und damit nach einem Ausfall des Ernährers steifen Schrittes in die Altersarmut lief, die bis heute weiblich ist.
Und nicht zuletzt hat sie viel für die Verfügung der Frau über ihren eigenen Körper erreicht und das nicht nur im Rahmen der § 218-Debatte. Auch die Vergewaltigung in der Ehe und häusliche Gewalt immer wieder zu thematisieren ist ihr zu verdanken, sodass es heute beispielsweise Gewaltschutzgesetze gibt.
Ich kann die Verdienste für den Alltag von Frauen gar nicht hoch genug einschätzen und erlebe täglich, dass mein Leben durch viele von Schwarzer und Co vor vielen Jahrzehnten angestoßenen und immer wieder thematisierten Fragen ein besseres ist als es das der Nachkriegsjahrzehnte bis in die 80er hinein war.
Ihre These "...ist die Verantwortung der Väter für ihre Kinder zu Lasten der Mütter sogar noch zurückgegangen." im Raum stehen ohne jeglichen Nachweis oder Begründung.
"Troz besserer Abschlüsse der Frauen und auch in Fachbereichen mit 80 Prozent Frauenanteil."
Warum Frauen bessere Abschlüsse haben, möchte ich hier nicht erwähnen, wäre am thema vorbei.
Es gibt Fachbereiche da sind fasr nur Professorinnen vertreten.
Gleiches Geld für gleiche Arbeit ist schon längst durchgesetzt.
Die Volksverdummung setzt dabei ein, wo suggeriert wird, dass obige Gleichheitheit nicht gilt, obwohl es andere Gründe hat (z.B. Teilzeitarbeit etc.)
erlebe ich als Mutter in Deutschland schon sehr. Ich erfahre immer wieder verbal und auch in Taten, dass Menschen in meinem näheren und weiteren Umfeld mit Achtung gegenüber an den Tag legen, weil ich tue, was ich tue.
Ich vermute aber mal, dass es um Mütter ging, die nichts anderes tun, als sich aufs Muttersein zu reduzieren und da geht leider selbst mir die Achtung ab.
war für viele Frauen eine große Hilfe. Ich erinnere mich an eine Dokumentation über Schwarzers Engagement für gleiche Bezahlung vor einigen Jahrzehnten, als in einem Betrieb die Frauen massiv weniger für gleiche Tätigkeiten erhielten.
Ich weiß von meiner Mutter, wie erwerbstätige Frauen in den Jahren behandelt wurden, dass man ihnen durch den Ehemann diese Tätigkeit verbieten lassen konnte, dass man danach belächelt und mit einem "Geh ruhig arbeiten, wenn Du Deine anderen Pflichten dann noch erledigen kannst"- in die Erwerbstätigkeit entließ und wie man sich als Frau mit prekären Tätigkeiten trotz guter Ausbildung beschäftigte und damit nach einem Ausfall des Ernährers steifen Schrittes in die Altersarmut lief, die bis heute weiblich ist.
Und nicht zuletzt hat sie viel für die Verfügung der Frau über ihren eigenen Körper erreicht und das nicht nur im Rahmen der § 218-Debatte. Auch die Vergewaltigung in der Ehe und häusliche Gewalt immer wieder zu thematisieren ist ihr zu verdanken, sodass es heute beispielsweise Gewaltschutzgesetze gibt.
Ich kann die Verdienste für den Alltag von Frauen gar nicht hoch genug einschätzen und erlebe täglich, dass mein Leben durch viele von Schwarzer und Co vor vielen Jahrzehnten angestoßenen und immer wieder thematisierten Fragen ein besseres ist als es das der Nachkriegsjahrzehnte bis in die 80er hinein war.
Ihre These "...ist die Verantwortung der Väter für ihre Kinder zu Lasten der Mütter sogar noch zurückgegangen." im Raum stehen ohne jeglichen Nachweis oder Begründung.
"Troz besserer Abschlüsse der Frauen und auch in Fachbereichen mit 80 Prozent Frauenanteil."
Warum Frauen bessere Abschlüsse haben, möchte ich hier nicht erwähnen, wäre am thema vorbei.
Es gibt Fachbereiche da sind fasr nur Professorinnen vertreten.
Gleiches Geld für gleiche Arbeit ist schon längst durchgesetzt.
Die Volksverdummung setzt dabei ein, wo suggeriert wird, dass obige Gleichheitheit nicht gilt, obwohl es andere Gründe hat (z.B. Teilzeitarbeit etc.)
einen männlichen Oppositions-Politiker auch gefragt hätte, in welche Eigenschaft eines Mädchens er sich zum ersten Mal verliebt und wie man sich ihn als jungen Jungen vorzustellen habe? Oder festgestellt hätte, daß man sich nach dem verschwundenen Vater sehne? Oder befunden hätte, daß ein Job als Sekretär statt eines Studienplatzes nicht sinnlos sei?
Es fehlen eigentlich nur noch die Fragen, warum Frau Wagenknecht keine Kinder habe und wie sie es denn mit Schweißflecken und Dekolleté halte. Peinlich für die beiden Interviewer und beinahe erstaunlich, wie sachlich und professionell Sarah Wagenknecht antwortet.
die durchaus als Frau und nicht als Mannweib auftritt und die mit ihrem Hübschsein auch Karriere gemacht hat, darf man sowas fragen. Und - wie schon festgestellt - sie gibt noch nichtmal eine blöde Antwort darauf. Sondern eine, die recht deutlich zu dem Typ Frau passt, der auch im Rest des Interviews durchscheint.
Aufgabe von guten Interviewern ist, die Persönlichkeit rauszukitzeln. Und das gelingt. Also, locker machen.
das so sehen - ich dachte ähnlich, natürlich von meiner Warte aus. Insgesamt hätte ich von einem Profi andere Antworten zu den nicht eben dankbaren Fragen erwartet.
So bleibt der Eindruck wie in meinem anderen Kommentar beschrieben.
Das ist doch prima, dass Frauen andere stereotype Fragen bekommen als Männer und Frau Wagenknecht hat sie ja auch souverän beantwortet. Sie ist der sehr lebendige Beweis, dass Frauen zusätzliche Qualitäten in die Politik einbringen. Ich finde es positiv, dass man auch ohne Photo und sprachlich "entgendert" mitbekommt dass eine Frau interviewt wurde. Frauen gehören in die Politik nicht nur aus Proporzgründen.
Sie sagt ja einmal selbst, auf Seite 4:
"Wir reden über Frauenleben".
Dementsprechend werden auch andere Fragen gestellt.
Mich hat mehr verwundert, weshalb da keine Nachfrage kam, warum Sie ein Bild von Napoleon bei sich hängen hatte. Ist zumindest etwas, das mich selbst sofort interessiert hätte, wenn man mir das sagt. Nicht einmal, weil es mich schockiert hätte, sondern weil es danach klingt, als ob derjenige sehr differenziert Personen bewertet und nicht unr obeflächlich in "gut" und "böse".
Bisschen Schade ist das mit der angeblich fehlenden Gleichberechtigung, und als Beweis dafür der Lohnunterschied, der ja nun so nicht stimmt.
Allerdings erwarte ich auch nicht von jedem Politiker, sich darin exakt auszukennen, außer er stelle in dem Bereich klare Forderungen. Sie setzt sich ja allgemein für die soziale Frage ein und nicht nur für Frauen.
Politiker sich das erste mal verliebt hat und wie man ihn sich als Jungen vorzustellen hat.Das rundet die persoehnlichkeit ab.
Und ich bin ein Mann.
Ich möchte mich sowohl "dame.von.welt" -
"Ob Die Zeit einen männlichen Oppositions-Politiker auch gefragt hätte, in welche Eigenschaft eines Mädchens er sich zum ersten Mal verliebt und wie man sich ihn als jungen Jungen vorzustellen habe? [...] Oder befunden hätte, daß ein Job als Sekretär statt eines Studienplatzes nicht sinnlos sei? [...] Peinlich für die beiden Interviewer und beinahe erstaunlich, wie sachlich und professionell Sarah Wagenknecht antwortet." - anschließen, als auch "leon1" - "Also mich wuerde schon interessieren wann ein maennlicher
Politiker sich das erste mal verliebt hat und wie man ihn sich als Jungen vorzustellen hat.".
Ich fände es ja auch akzeptabel, wenn Politikerinnen UND Politiker bei solcher Art Interviews gleichberechtigt persönliche Fragen gestellt bekämen.
So ist es aber noch lange nicht...
In der aktuellen tendenziell immer noch patriarchal geprägten Medienwelt wirken diese Fragen daher auf mich (ungewollt?) sexistisch!
die durchaus als Frau und nicht als Mannweib auftritt und die mit ihrem Hübschsein auch Karriere gemacht hat, darf man sowas fragen. Und - wie schon festgestellt - sie gibt noch nichtmal eine blöde Antwort darauf. Sondern eine, die recht deutlich zu dem Typ Frau passt, der auch im Rest des Interviews durchscheint.
Aufgabe von guten Interviewern ist, die Persönlichkeit rauszukitzeln. Und das gelingt. Also, locker machen.
das so sehen - ich dachte ähnlich, natürlich von meiner Warte aus. Insgesamt hätte ich von einem Profi andere Antworten zu den nicht eben dankbaren Fragen erwartet.
So bleibt der Eindruck wie in meinem anderen Kommentar beschrieben.
Das ist doch prima, dass Frauen andere stereotype Fragen bekommen als Männer und Frau Wagenknecht hat sie ja auch souverän beantwortet. Sie ist der sehr lebendige Beweis, dass Frauen zusätzliche Qualitäten in die Politik einbringen. Ich finde es positiv, dass man auch ohne Photo und sprachlich "entgendert" mitbekommt dass eine Frau interviewt wurde. Frauen gehören in die Politik nicht nur aus Proporzgründen.
Sie sagt ja einmal selbst, auf Seite 4:
"Wir reden über Frauenleben".
Dementsprechend werden auch andere Fragen gestellt.
Mich hat mehr verwundert, weshalb da keine Nachfrage kam, warum Sie ein Bild von Napoleon bei sich hängen hatte. Ist zumindest etwas, das mich selbst sofort interessiert hätte, wenn man mir das sagt. Nicht einmal, weil es mich schockiert hätte, sondern weil es danach klingt, als ob derjenige sehr differenziert Personen bewertet und nicht unr obeflächlich in "gut" und "böse".
Bisschen Schade ist das mit der angeblich fehlenden Gleichberechtigung, und als Beweis dafür der Lohnunterschied, der ja nun so nicht stimmt.
Allerdings erwarte ich auch nicht von jedem Politiker, sich darin exakt auszukennen, außer er stelle in dem Bereich klare Forderungen. Sie setzt sich ja allgemein für die soziale Frage ein und nicht nur für Frauen.
Politiker sich das erste mal verliebt hat und wie man ihn sich als Jungen vorzustellen hat.Das rundet die persoehnlichkeit ab.
Und ich bin ein Mann.
Ich möchte mich sowohl "dame.von.welt" -
"Ob Die Zeit einen männlichen Oppositions-Politiker auch gefragt hätte, in welche Eigenschaft eines Mädchens er sich zum ersten Mal verliebt und wie man sich ihn als jungen Jungen vorzustellen habe? [...] Oder befunden hätte, daß ein Job als Sekretär statt eines Studienplatzes nicht sinnlos sei? [...] Peinlich für die beiden Interviewer und beinahe erstaunlich, wie sachlich und professionell Sarah Wagenknecht antwortet." - anschließen, als auch "leon1" - "Also mich wuerde schon interessieren wann ein maennlicher
Politiker sich das erste mal verliebt hat und wie man ihn sich als Jungen vorzustellen hat.".
Ich fände es ja auch akzeptabel, wenn Politikerinnen UND Politiker bei solcher Art Interviews gleichberechtigt persönliche Fragen gestellt bekämen.
So ist es aber noch lange nicht...
In der aktuellen tendenziell immer noch patriarchal geprägten Medienwelt wirken diese Fragen daher auf mich (ungewollt?) sexistisch!
Entfernt. Die Redaktion/sh
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und polemische Äußerungen. Danke, die Redaktion/fk.
sieht ein Foto von einer selbstbewussten Politikerin und spricht im selben Satz von NPD, über Leichen gehen und Diktatur...
Ihnen scheint entgangen zu sein, dass wir bereits in einer Diktatur leben - der Diktatur des Kapitals nämlich. Allenfalls noch in einer Scheindemokratie.
ich glaube der Unterschied ist:
Neonazis wollen bewusst Diktatur und Terror herbeiführen.
Sozialisten wollen das nicht, übersehen aber dass man Menschen nicht zu Weltfrieden und Blümchentee zwingen kann ohne sie in die Diktatur zu zwingen. Manche erwachen dann schmerzhaft, und manche sind schlicht unbelehrbar.
Also, ihre Angst in allen Ehren, aber auf dieses Interview kann sie sich doch wohl nicht stützen. Ich finde die Aussagen alle sehr vernünftig und abgewogen. Ja, klar, es ist EIN Interview, mehr nicht, aber der Grund ihrer Angst muss woanders liegen.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und polemische Äußerungen. Danke, die Redaktion/fk.
sieht ein Foto von einer selbstbewussten Politikerin und spricht im selben Satz von NPD, über Leichen gehen und Diktatur...
Ihnen scheint entgangen zu sein, dass wir bereits in einer Diktatur leben - der Diktatur des Kapitals nämlich. Allenfalls noch in einer Scheindemokratie.
ich glaube der Unterschied ist:
Neonazis wollen bewusst Diktatur und Terror herbeiführen.
Sozialisten wollen das nicht, übersehen aber dass man Menschen nicht zu Weltfrieden und Blümchentee zwingen kann ohne sie in die Diktatur zu zwingen. Manche erwachen dann schmerzhaft, und manche sind schlicht unbelehrbar.
Also, ihre Angst in allen Ehren, aber auf dieses Interview kann sie sich doch wohl nicht stützen. Ich finde die Aussagen alle sehr vernünftig und abgewogen. Ja, klar, es ist EIN Interview, mehr nicht, aber der Grund ihrer Angst muss woanders liegen.
seh ich jetzt nicht. Beziehungsweise ist es eins, das mir unsympathisch ist. Aber ich hab sie durch das Interview schon besser verstanden. Das was mir unsympathisch ist, ist wohl dieses etwas Verbissene, was verständlich wird, wenn sie sagt, es hat etwas Beschützendes in ihrer Kindheit gefehlt, ich bin nicht so, weil ich mich von allein gerne durchsetze und kämpfe, sondern weil ich es musste. Da ist etwas Gezwungenes in der Ausstrahlung.
Sie macht, wenn man sie sieht, keinen freien und glücklichen Eindruck. Das ist natürlich nicht so attraktiv. Ein Charisma, das mich eher abschreckt. Das ist vermutlich nicht fair. Wer den Schaden hat, kriegt immer noch einen Nachteil gratis obendrauf in der gesellschaftlichen Betrachtung. Und die Leute die es leicht hatten, kommen leicht gut an (man denke an Guttenberg!!!).
Entfernt. Bitte äußern Sie konstruktive Kritik. Danke. Die Redaktion/vn
Wieder mal so ein toller, nichtssagender, niveauloser Einzeiler, pardon 'Einsatz' : Gehts bei Ihnen auch irgendwo konkret und ohne 'Plakette' ? Sie klingen arg nach 'angestellt' ;)
Mal ein aufschlussreiches Interview neben den üblichen Versatzstücken. Das auch grad Hintergründe, Ansatzpunkte dafür liefert, wie Mainstream-Meinungsmache 'funktionieren' will und soll.
Der gelebte globale Kapitalismus zeigt doch hinreichend Tag für Tag, dass er weder die annähernd bestmögliche Lösung für ein selbstgeschaffenes und täglich sich verschärfendes Problem ist, noch dass er für Gerechtigkeit, Menschenliebe, Naturfreude, Emanzipation, Befreiung von sog. alternativl. Zwängen und für die Beseitigung schnöder meist sehr rücksichtsloser Selbstbereicherung unsererer Giereliten, samt 'untergeordneten' Verhältnissen wie Lohnsklaverei, Wirtschafts-Kriegen, Naturzerstörung, Artenausrottung 'zuständig' wäre.
Von einer Empathie für diese aufgezwungenen Missverhältnisse - Sonntagsreden mit 'dickem Portemonnaie' ausgenommen - ganz zu schweigen...
Muße, Muse und freie Zeit, statt nur des Mammons 'Geld' !
Da tut mir auch die differenzierende, aber dabei klar Verhältnisse aufzeigende und Position bez. Stimme von Sahrah Wagenknecht immer wieder gut. Auch ist sie für mich bereit sich immer wieder neu mit den gelebten Verhältnissen und ihrem eigenen persönlichen Leben auseinanderzusetzen, ohne jedesmal diese Mainstream-Scheuklappe aufzusetzen. Ein lernender empfindsamer Mensch. Gerne mehr davon !
Naja wahrscheinlich waere Silvio ideologisch gar weniger borniert wie Sie, so angesichts einer attraktiven Frau.
welche thesen meinen sie denn genau? das würde mich ehrlich interessieren!
ich finde, es handelt sich eher um ein persönliches interview, das sehr wenig politische substanz aufzeigt. hier geht es doch darum, zu erfahren, was für ein mensch die politikerin wagenknecht ist. politisch ist das interview doch annähernd eine nullnummer.
[...]
Entfernt wegen unsachlicher Inhalte. Die Redaktion/er
das ist eigentlich auch (fast) unfassbar.
Empfehle Ihnen einen Nachhilfekurs zum Grundrecht "Meinungsfreiheit".
Im übrigen würden Sie mit Ihrem Urteil ganz gut in ein kommunistisches System passen, oder ?
weil sich Frau Wagenknecht wohltuend von den immer gleichen hohlen Phrasen unserer etablierten Damen und Herren Politiker abhebt.
Wer sich beispielsweise das Bahr-Interview in ZEIT-online angesehen hat, weiß, was ich meine.
Ich wünschte mir mehr von ihrer Sorte - auch in den anderen Parteien.
Tja, Sie haben das Wort Demokratie wohl nicht verstanden. Erstens lese ich aus diesem Interview keine kruden Thesen heraus, zweitens ist es aus meiner Sicht Aufgabe der seriösen Medien, zu der ich die ZEIT zähle, alle politischen Strömungen abzudecken. Da darf es auch ein Interview mit einer LINKEN sein, im Zeifel sogar mit kruden Thesen. Schließlich möchte ich mir ein Bild als Leser machen können und kein vorgefertigtes BILD eines Boulevardblättchens, was mir weiß machen will, dass Herr von zu Guttenberg der künftige Kanzler Deutschlands werden muss und BILD sitzt zuerst am Frühstückstisch.
Ihre Aussage, man dürfe dieser Frau keine Plattform ob ihrer Kruden Thesen geben, erinnert mich stark an meine verblendete Tante, die nach der Wende einfach nicht begreifen wollte, dass die DDR gescheitert ist. Sie schenkte meinem Vater ein Buch von Gregor Gysi, was er auch gelesen hat. Aus Spaß schenkte mein Vater ihr ein Buch über Franz Josef Strauß. Raten Sie mal, ob sie es gelesen hat. Natürlich nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
P.S. Frau Wagenknecht steht mir politsch übrigens nicht nahe, falls Sie das glauben. Und Franz Josef Strauß weder mir noch meinem Vater.
Nennen Sie bitte eine "krude" These in diesem Interview!!!
Endlich konnte Frau Wagenknecht mal ihre Sätze bis zu Ende ausreden, die sehr vernünftige und wahre Gedanken beeinhalten.
Ich wundere mich ohnehin, dass Frau Wagenknecht so manch eine TalkShow bis zum Ende durchgesessen hat, bei der ihr entweder ständig (meist von Männern) über den Mund gefahren oder sie demonstrativ schließlich gänzlich geschnitten wurde.
Was vorbildliche Haltung und Benehmen betrifft, ist sie jedenfalls eine "Lady"!
Mit ihren Thesen und Argumenten sollte man sich ebenso anständig (!) auseinandersetzen. Das würde einer demokratischen Diskussionskultur sicher zuträglich sein!
Danke für das gelungene Interview!
Hoffentlich bleibt das bei der ZEIT keine rühmliche Ausnahme mehr....
meinten Sie denn noch mal?
"Unfassbar, warum man dieser neokommunistischen Person immer wieder eine mediale Plattform schafft, damit sie ihre kruden Thesen weiter verbreiten kann."
Unfassbar, erst sollen wir Thilo Sarrazin und seinen neorassistischen Thesen zuhören, und auch noch sein Buch lesen. Und dann wird ein Interview mit einer Linkspolitikerin einfach mit einem Kommentar wie Ihrem abgehakt.
Wieder mal so ein toller, nichtssagender, niveauloser Einzeiler, pardon 'Einsatz' : Gehts bei Ihnen auch irgendwo konkret und ohne 'Plakette' ? Sie klingen arg nach 'angestellt' ;)
Mal ein aufschlussreiches Interview neben den üblichen Versatzstücken. Das auch grad Hintergründe, Ansatzpunkte dafür liefert, wie Mainstream-Meinungsmache 'funktionieren' will und soll.
Der gelebte globale Kapitalismus zeigt doch hinreichend Tag für Tag, dass er weder die annähernd bestmögliche Lösung für ein selbstgeschaffenes und täglich sich verschärfendes Problem ist, noch dass er für Gerechtigkeit, Menschenliebe, Naturfreude, Emanzipation, Befreiung von sog. alternativl. Zwängen und für die Beseitigung schnöder meist sehr rücksichtsloser Selbstbereicherung unsererer Giereliten, samt 'untergeordneten' Verhältnissen wie Lohnsklaverei, Wirtschafts-Kriegen, Naturzerstörung, Artenausrottung 'zuständig' wäre.
Von einer Empathie für diese aufgezwungenen Missverhältnisse - Sonntagsreden mit 'dickem Portemonnaie' ausgenommen - ganz zu schweigen...
Muße, Muse und freie Zeit, statt nur des Mammons 'Geld' !
Da tut mir auch die differenzierende, aber dabei klar Verhältnisse aufzeigende und Position bez. Stimme von Sahrah Wagenknecht immer wieder gut. Auch ist sie für mich bereit sich immer wieder neu mit den gelebten Verhältnissen und ihrem eigenen persönlichen Leben auseinanderzusetzen, ohne jedesmal diese Mainstream-Scheuklappe aufzusetzen. Ein lernender empfindsamer Mensch. Gerne mehr davon !
Naja wahrscheinlich waere Silvio ideologisch gar weniger borniert wie Sie, so angesichts einer attraktiven Frau.
welche thesen meinen sie denn genau? das würde mich ehrlich interessieren!
ich finde, es handelt sich eher um ein persönliches interview, das sehr wenig politische substanz aufzeigt. hier geht es doch darum, zu erfahren, was für ein mensch die politikerin wagenknecht ist. politisch ist das interview doch annähernd eine nullnummer.
[...]
Entfernt wegen unsachlicher Inhalte. Die Redaktion/er
das ist eigentlich auch (fast) unfassbar.
Empfehle Ihnen einen Nachhilfekurs zum Grundrecht "Meinungsfreiheit".
Im übrigen würden Sie mit Ihrem Urteil ganz gut in ein kommunistisches System passen, oder ?
weil sich Frau Wagenknecht wohltuend von den immer gleichen hohlen Phrasen unserer etablierten Damen und Herren Politiker abhebt.
Wer sich beispielsweise das Bahr-Interview in ZEIT-online angesehen hat, weiß, was ich meine.
Ich wünschte mir mehr von ihrer Sorte - auch in den anderen Parteien.
Tja, Sie haben das Wort Demokratie wohl nicht verstanden. Erstens lese ich aus diesem Interview keine kruden Thesen heraus, zweitens ist es aus meiner Sicht Aufgabe der seriösen Medien, zu der ich die ZEIT zähle, alle politischen Strömungen abzudecken. Da darf es auch ein Interview mit einer LINKEN sein, im Zeifel sogar mit kruden Thesen. Schließlich möchte ich mir ein Bild als Leser machen können und kein vorgefertigtes BILD eines Boulevardblättchens, was mir weiß machen will, dass Herr von zu Guttenberg der künftige Kanzler Deutschlands werden muss und BILD sitzt zuerst am Frühstückstisch.
Ihre Aussage, man dürfe dieser Frau keine Plattform ob ihrer Kruden Thesen geben, erinnert mich stark an meine verblendete Tante, die nach der Wende einfach nicht begreifen wollte, dass die DDR gescheitert ist. Sie schenkte meinem Vater ein Buch von Gregor Gysi, was er auch gelesen hat. Aus Spaß schenkte mein Vater ihr ein Buch über Franz Josef Strauß. Raten Sie mal, ob sie es gelesen hat. Natürlich nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
P.S. Frau Wagenknecht steht mir politsch übrigens nicht nahe, falls Sie das glauben. Und Franz Josef Strauß weder mir noch meinem Vater.
Nennen Sie bitte eine "krude" These in diesem Interview!!!
Endlich konnte Frau Wagenknecht mal ihre Sätze bis zu Ende ausreden, die sehr vernünftige und wahre Gedanken beeinhalten.
Ich wundere mich ohnehin, dass Frau Wagenknecht so manch eine TalkShow bis zum Ende durchgesessen hat, bei der ihr entweder ständig (meist von Männern) über den Mund gefahren oder sie demonstrativ schließlich gänzlich geschnitten wurde.
Was vorbildliche Haltung und Benehmen betrifft, ist sie jedenfalls eine "Lady"!
Mit ihren Thesen und Argumenten sollte man sich ebenso anständig (!) auseinandersetzen. Das würde einer demokratischen Diskussionskultur sicher zuträglich sein!
Danke für das gelungene Interview!
Hoffentlich bleibt das bei der ZEIT keine rühmliche Ausnahme mehr....
meinten Sie denn noch mal?
"Unfassbar, warum man dieser neokommunistischen Person immer wieder eine mediale Plattform schafft, damit sie ihre kruden Thesen weiter verbreiten kann."
Unfassbar, erst sollen wir Thilo Sarrazin und seinen neorassistischen Thesen zuhören, und auch noch sein Buch lesen. Und dann wird ein Interview mit einer Linkspolitikerin einfach mit einem Kommentar wie Ihrem abgehakt.
Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und polemische Äußerungen. Danke, die Redaktion/fk.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren