Tofu Fast wie Fleisch
Vom Nischenprodukt zur Massenware: Das Geschäft mit Tofu boomt und verändert die Branche.
Wolfgang Rainer Heck ist ein gefragter Mann. Der Gründer und Geschäftsführer des Tofuherstellers Taifun aus Freiburg kann sich vor Anfragen aus der Wirtschaft kaum retten. Heck berichtet von Unternehmern aus der Region, die in Begeisterung gerieten, wenn er ihnen über alternative Pflanzenkost berichte. Selbst die Nahrungsmittelriesen, die an Tofu bisher kaum Interesse zeigten, würden nun um Termine bitten, erzählt Heck.
Die Tofubranche hat sich offensichtlich von ihrem Nischendasein emanzipiert. Sie ist im Massenmarkt angekommen. Und Taifun steht Pars pro Toto für die Tofuwirtschaft. Derzeit produzieren die Freiburger 70 Tonnen in der Woche, anfangs waren es vier Kilo, die frisch auf dem Markt verkauft wurden. 170 Mitarbeiter sind bei Taifun beschäftigt, die Umsätze steigen jährlich um zehn Prozent.
Noch immer sind es mittelständische Unternehmen, die die Branche dominieren. Sie besteht hierzulande aus einer Handvoll spezialisierter Unternehmen aus der Bioszene: Auch Tofutown, Soto oder Topas Tofu gehören dazu.
Die Großkonzerne um Nestlé, Unilever und Danone buhlen um die kleinen Tofuhersteller und würden manche Firma gerne aufkaufen. Doch die meisten Unternehmen wehren sich, sie wollen es selber schaffen und langsam expandieren. Die Skepsis gegenüber der konventionellen Konkurrenz ist groß, schließlich steht man für Fleischverzicht und ökologische Produktion. Eine Tofulinie traute man Nestlé vielleicht noch zu, eine glaubwürdige Biolinie dagegen nicht.
Tofu aber bedeutet hierzulande automatisch Bio. Nur als Bioprodukt verkauft es sich in Deutschland. In Asien ist das anders. Dort gibt es traditionelles Tofu aus konventioneller Herstellung. Das Sojaprodukt ist ein Massenlebensmittel. In hiesigen Läden ist es ein Luxusprodukt für ökologisch bewusste Konsumenten.
Kaum einer bringt die Vorbehalte der Branche so gut auf den Punkt wie Bernd Drosihn, Gründer von Tofutown und ein Pionier der Pflanzenkost. In seinem 2010 erschienenen Buch Tofu. Vom skurrilen Kampf um ein unscheinbares Weltnahrungsmittel beschreibt er die Besuche von »tollen Managern richtiger Karrierefirmen«, die regelmäßig am Produktionsort in der Eifel vorbeikämen, um die Mini-Tofufirma zu kaufen.
Drosihn stelle den Interessenten dann eine Bedingung: »Sie müssen ihren lieben Konzern auf rein pflanzliche Kost umstellen.« Und im zweiten Schritt dann auf Bio. Der Abgang der »Anzugmänner« sei dann meist fluchtartig, berichtet Drosihn. Die »ausgemergelten Hippies« von einst, die Tofu zu einem ernsthaften Produkt gemacht haben, wollten ihre ökologische Gesinnung nicht purem Geschäftssinn opfern. Schon gar nicht jetzt, da man sich plötzlich mit dem Zeitgeist im Einklang findet.
Richtig ist, dass Fleischverzicht angesagt ist und vegetarische Produkte immer stärker nachgefragt werden. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Vegetarierbunds Deutschland (VEBU) und der Firma Tofutown verzichtet die Mehrheit der Deutschen an drei oder mehr Tagen in der Woche auf Fleisch. Der VEBU schätzt, dass 2010 im Vergleich zum Vorjahr rund zehn bis zwölf Prozent mehr Tofu auf den Tisch kam.
- Datum 31.07.2011 - 16:34 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 28.7.2011 Nr. 31
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Hört doch auf mit eurer albernen "Esskultur". Ob das nun wie Fleisch schmeckt und gewürzt ist wie eine Tüte Chips, ist doch egal wie nur sonst was. Entscheidend ist der Rohstoff, da haben die Herren völlig Recht. "Echte Tofukenner" - sowas gibts?
ist es schon, dass man etwas (Tofu) nur isst wenn es möglichst wie das (Fleisch) schmeckt was man nicht essen will. Wenn man sozusagen aus Lust auf Teufel den Engel nur frisst wenn er sich als Teufel verkleidet.
Normal ist das nicth.
das gehört verboten. Und die das machen in die Gummizelle.
2. Normal ist es dagegen intelligente Lebewesen einzupferchen, zu mästen und schnellst möglich einen Bolzen in den Kopf zu schießen, evt. nicht richtig zu treffen und es bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein mit kochend heißem Wasser den gesamten Körper zu verbrennen, zu verbrühen um es dann bei immer noch lebendigem Leib zu zersägen. Anschließend wird es in Stücke geschnitten, abgepackt, verkauft und in feiner Soße als nicht mehr erkennbares Lebewesen aufgegessen, von einer Spezies, die bereits auf dem Mond war und sich bereits untereinander fast mehrfach ausgerottet hat (das lässt einen dann schon fast nicht mehr wundern?) Zuvor beschriebenes passiert so tatsächlich jeden Tag, denn nach mathematischem Gesetz und den hunderttausenden Tötungen täglich ist es ganz klar, das auch ein paar Tiere falsch abgebolzt werden. Normal ist auch Schlachtung und Massentierhaltung igitt igitt zu finden, ebenso wie vermutlich wenige mit Metzgern verheiratet oder befreundet sein wollen und trotzdem die Drecksarbeit von diesen erledigen lassen und schön ihr (BIO)-Rinderfilet "zu sich nehmen".
3. Der Fleischkonsum würde drastisch sinken, wenn jeder Fleisch essen will, sein eigenes Gewissen nicht einfach an der Kasse abbezahlen kann sondern tatsächlich in schöner Regelmäßigkeit auch mal selber Tiere komplett angeleitet schlachten muss.
4. Fleisch ist eine Droge die abhängig macht, dabei braucht der Mensch nicht unbedingt Fleisch
ist es schon, dass man etwas (Tofu) nur isst wenn es möglichst wie das (Fleisch) schmeckt was man nicht essen will. Wenn man sozusagen aus Lust auf Teufel den Engel nur frisst wenn er sich als Teufel verkleidet.
Normal ist das nicth.
das gehört verboten. Und die das machen in die Gummizelle.
2. Normal ist es dagegen intelligente Lebewesen einzupferchen, zu mästen und schnellst möglich einen Bolzen in den Kopf zu schießen, evt. nicht richtig zu treffen und es bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein mit kochend heißem Wasser den gesamten Körper zu verbrennen, zu verbrühen um es dann bei immer noch lebendigem Leib zu zersägen. Anschließend wird es in Stücke geschnitten, abgepackt, verkauft und in feiner Soße als nicht mehr erkennbares Lebewesen aufgegessen, von einer Spezies, die bereits auf dem Mond war und sich bereits untereinander fast mehrfach ausgerottet hat (das lässt einen dann schon fast nicht mehr wundern?) Zuvor beschriebenes passiert so tatsächlich jeden Tag, denn nach mathematischem Gesetz und den hunderttausenden Tötungen täglich ist es ganz klar, das auch ein paar Tiere falsch abgebolzt werden. Normal ist auch Schlachtung und Massentierhaltung igitt igitt zu finden, ebenso wie vermutlich wenige mit Metzgern verheiratet oder befreundet sein wollen und trotzdem die Drecksarbeit von diesen erledigen lassen und schön ihr (BIO)-Rinderfilet "zu sich nehmen".
3. Der Fleischkonsum würde drastisch sinken, wenn jeder Fleisch essen will, sein eigenes Gewissen nicht einfach an der Kasse abbezahlen kann sondern tatsächlich in schöner Regelmäßigkeit auch mal selber Tiere komplett angeleitet schlachten muss.
4. Fleisch ist eine Droge die abhängig macht, dabei braucht der Mensch nicht unbedingt Fleisch
Wie fleischähnlich es auch immer daherkommen mag, Tofu wird in puncto Tierschutz und Umweltschonung niemals zu Fleisch werden; und darauf kommts dem Tofu-Konsumenten idR an.
Was das Geschmackliche angeht, da hat man als Tofu-Esser ohnehin alle Freiheit der Küche, denn das Produkt ist begierig, jegliches Aroma aufzunehmen.
...alle Freiheit der Küche, denn das Produkt ist begierig, jegliches Aroma aufzunehmen."
Sie meinen damit, dass Tofu vor dem Würzen geschmacklos ist?
Ich esse Grünkernbratlinge, vegetarische Gerichte und alle möglichen leckeren pflanzlichen Lebensmittel wirklich gerne. Aber diesen nach Nichts schmeckenden Glibber werde ich niemals wieder zum kochen benutzen.
Das ist wie bei Austern. Geschmacklich der totale Reinfall und der einzige Mehrwert ist die Geschichte für Proleten: "Ich hab gestern wieder Austern/Tofu gegessen, man war das toll..."
...alle Freiheit der Küche, denn das Produkt ist begierig, jegliches Aroma aufzunehmen."
Sie meinen damit, dass Tofu vor dem Würzen geschmacklos ist?
Ich esse Grünkernbratlinge, vegetarische Gerichte und alle möglichen leckeren pflanzlichen Lebensmittel wirklich gerne. Aber diesen nach Nichts schmeckenden Glibber werde ich niemals wieder zum kochen benutzen.
Das ist wie bei Austern. Geschmacklich der totale Reinfall und der einzige Mehrwert ist die Geschichte für Proleten: "Ich hab gestern wieder Austern/Tofu gegessen, man war das toll..."
Ich habe bie begriffen, wieso die militanten Veganer und Vegetarier strikt auf Fleisch verzichten, aber auf den Fleischgeschmack dann doch nicht verzichten wollen.
Und was ist daran schwer zu verstehen? Fleisch schmeckt den meisten ja durchaus. Es wird aus ethischen Gründen auf den Verzehr verzichtet, weil dafür Tiere sterben müssen. Wenn man einen leckeren Geschmack (oder genauer: Fleischgeschmack) hinbekommen kann, auch ohne Tiere töten zu müssen, was spricht dagegen?
Die meisten Vegetarier/Veganer sind dies nicht aus dem Grunde, dass Ihnen Fleisch nicht schmeckt, sondern aus ethischen Gründen. Es handelt sich dabei häufig um eine utilitaristische Weltsicht - in der Fleischgenuss mit dem Leid des Tieres aufgewogen wird; beim Vegetarier wiegt hierbei der Geschmack weniger als das Leben des Tieres.
Ökologisch vertretbarer und geschmacklich ansprechender Ersatz setzt diesen Utilitarismus fort. Wieso muss ich Ressourcen verschwenden und - wichtiger - Tieren Leid zu führen, wenn ich ein geschmacklich gleichwertigen Ersatz erhalte, der eventuell auch noch gesünder ist.
Letztendlich muss jeder Mensch selbst entscheiden, wie er die Frage um Geschmack, Bequemlichkeit und Leid beantwortet und seine Konsequenz daraus ziehen.
Ich für meinen Teil freue mich auf mittlerweile sehr gleichwürdige Ersatzprodukte - denn obwohl ich seit langer Zeit Vegetarier bin, steh' ich nach wie vor auf den Geschmack, Geruch und die Texturierung von gebratenem Fleisch.
Schauen Sie sich diesen Film an.
http://www.youtube.com/wa...
In dem Streben mehr "Eins mit der Natur" zu sein, wenden sich viele gegen die eigene Natur. Wie bei vielen Erweckungen gibt es etwas Böses im eigenen Handeln, welches sich nicht oberflächlich vernichten lässt, sondern total vernichtet werden muss. Es reicht also nicht weniger von etwas zu tun, oder andere Dinge öfter. Nein, man darf es nicht mehr wollen. Der Geist begeht bereits in der Begierde das Verbrechen. Daher auch die vielen Reaktionen auf Ihren Kommentar.
Denn es gibt kaum simplere Beweise für das Unnatürliche, als eben genau die menschliche Lust an Fleisch. Unnatürlich darf die Erweckung nicht sein, wer die Wahrheit verkündet reagiert auf das Wort Lügner hochempfindlich.
Da wird aus ideologischem Zwang Fleisch durch Studien als ungesund deklariert. Fleischessen mit Dumm sein gleich gesetzt "Wenn man die Kommentare mancher Fleischfresser (nicht Esser - das Wort verwendet man für maßvollen Genuß!) hier so sieht, könnte einem der Verdacht kommen, daß Fleischessen zur Mangeldurchblutung des Gehirns führt..." .
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Die REdaktion/sc
Immer wieder frage ich mich, was in diesem Zusammenhang unter militant über zu verstehen sein soll. Sind aus Ihrer Sicht diese Menschen militant eben weil sie auf Fleisch oder jegliche tierische Zutat verzichten? Demnach sind auch alle Nichtraucher militant.
Die Existenz einer bedeutenden militanten Vegetariergruppierung ist nichts als eine Legende und wird nur durch Anekdoten am Leben gehalten. Extreme gibt es überall, das ist kein Grund gerade dort nach Unrecht zu suchen. Manchmal drängt sich dann doch der Eindruck auf, dass diese Wut aus der eigenen Unsicherheit etwas falsches zu tun entsteht.
Und die Frage des Fleischgeschmacks ist völlig irrelevant. Die fleischlichen Endprodukte haben meist einen hohen Grad an Verarbeitung hinter sich und werden geschmacklich zum Teil stark verändert. Das Fleisch wird von Menschen dann doch eher selten direkt roh aus dem Tier rausgebissen.
Warum sollte man mit Tofu nicht auch Produkte herstellen, die möglichst unterschiedlichen Geschmäckern entsprechen? Ein Argument gegen eine solche Verarbeitung zu basteln, bedarf schon einer recht künstlerischen Verbiegung.
... aber das mit dem Fleisch verbundene Leid vermeiden wollen.
Das begreifen diese vielleicht selbst nicht.
Studie zu Tofu-Konsum und Gehirnleistung: http://www.ncbi.nlm.nih.g...
Wer isst sein Fleisch ungewürzt? Ist eine Wurst Ihrer Logik folgend für einen militaten Fleischesser nicht auch Verrat am Fleisch?
Tofu ist vor allem ein vieleitiger Rohstoff. Kein Imitat von etwas.
Und was ist daran schwer zu verstehen? Fleisch schmeckt den meisten ja durchaus. Es wird aus ethischen Gründen auf den Verzehr verzichtet, weil dafür Tiere sterben müssen. Wenn man einen leckeren Geschmack (oder genauer: Fleischgeschmack) hinbekommen kann, auch ohne Tiere töten zu müssen, was spricht dagegen?
Die meisten Vegetarier/Veganer sind dies nicht aus dem Grunde, dass Ihnen Fleisch nicht schmeckt, sondern aus ethischen Gründen. Es handelt sich dabei häufig um eine utilitaristische Weltsicht - in der Fleischgenuss mit dem Leid des Tieres aufgewogen wird; beim Vegetarier wiegt hierbei der Geschmack weniger als das Leben des Tieres.
Ökologisch vertretbarer und geschmacklich ansprechender Ersatz setzt diesen Utilitarismus fort. Wieso muss ich Ressourcen verschwenden und - wichtiger - Tieren Leid zu führen, wenn ich ein geschmacklich gleichwertigen Ersatz erhalte, der eventuell auch noch gesünder ist.
Letztendlich muss jeder Mensch selbst entscheiden, wie er die Frage um Geschmack, Bequemlichkeit und Leid beantwortet und seine Konsequenz daraus ziehen.
Ich für meinen Teil freue mich auf mittlerweile sehr gleichwürdige Ersatzprodukte - denn obwohl ich seit langer Zeit Vegetarier bin, steh' ich nach wie vor auf den Geschmack, Geruch und die Texturierung von gebratenem Fleisch.
Schauen Sie sich diesen Film an.
http://www.youtube.com/wa...
In dem Streben mehr "Eins mit der Natur" zu sein, wenden sich viele gegen die eigene Natur. Wie bei vielen Erweckungen gibt es etwas Böses im eigenen Handeln, welches sich nicht oberflächlich vernichten lässt, sondern total vernichtet werden muss. Es reicht also nicht weniger von etwas zu tun, oder andere Dinge öfter. Nein, man darf es nicht mehr wollen. Der Geist begeht bereits in der Begierde das Verbrechen. Daher auch die vielen Reaktionen auf Ihren Kommentar.
Denn es gibt kaum simplere Beweise für das Unnatürliche, als eben genau die menschliche Lust an Fleisch. Unnatürlich darf die Erweckung nicht sein, wer die Wahrheit verkündet reagiert auf das Wort Lügner hochempfindlich.
Da wird aus ideologischem Zwang Fleisch durch Studien als ungesund deklariert. Fleischessen mit Dumm sein gleich gesetzt "Wenn man die Kommentare mancher Fleischfresser (nicht Esser - das Wort verwendet man für maßvollen Genuß!) hier so sieht, könnte einem der Verdacht kommen, daß Fleischessen zur Mangeldurchblutung des Gehirns führt..." .
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Provokationen. Die REdaktion/sc
Immer wieder frage ich mich, was in diesem Zusammenhang unter militant über zu verstehen sein soll. Sind aus Ihrer Sicht diese Menschen militant eben weil sie auf Fleisch oder jegliche tierische Zutat verzichten? Demnach sind auch alle Nichtraucher militant.
Die Existenz einer bedeutenden militanten Vegetariergruppierung ist nichts als eine Legende und wird nur durch Anekdoten am Leben gehalten. Extreme gibt es überall, das ist kein Grund gerade dort nach Unrecht zu suchen. Manchmal drängt sich dann doch der Eindruck auf, dass diese Wut aus der eigenen Unsicherheit etwas falsches zu tun entsteht.
Und die Frage des Fleischgeschmacks ist völlig irrelevant. Die fleischlichen Endprodukte haben meist einen hohen Grad an Verarbeitung hinter sich und werden geschmacklich zum Teil stark verändert. Das Fleisch wird von Menschen dann doch eher selten direkt roh aus dem Tier rausgebissen.
Warum sollte man mit Tofu nicht auch Produkte herstellen, die möglichst unterschiedlichen Geschmäckern entsprechen? Ein Argument gegen eine solche Verarbeitung zu basteln, bedarf schon einer recht künstlerischen Verbiegung.
... aber das mit dem Fleisch verbundene Leid vermeiden wollen.
Das begreifen diese vielleicht selbst nicht.
Studie zu Tofu-Konsum und Gehirnleistung: http://www.ncbi.nlm.nih.g...
Wer isst sein Fleisch ungewürzt? Ist eine Wurst Ihrer Logik folgend für einen militaten Fleischesser nicht auch Verrat am Fleisch?
Tofu ist vor allem ein vieleitiger Rohstoff. Kein Imitat von etwas.
»Aus zehn Kilo Sojabohnen wird nur ein Kilo Fleisch«, rechnet Heck vor. Dagegen könne man aus einem Kilo Sojabohnen 1,8 Kilo Tofu machen.
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Warum haben dann Fleisch und Tofu in etwa den gleichen Preis?
* Subventionen - Agrarsubventionen sind immer noch der größte Ausgabeposten der EU, und das fließt noch vorwiegend in klassische Lebensmittelproduktion.
* Markt - man kann für Tofu noch entsprechend viel verlangen, gerade mit der Biokennzeichnung. Durch den kleinen Markt gibt es auch weniger Konkurrenz (beim Endkunden). Hier in den großen Supermärkten gibt es gerade mal ein kleines Regal mit "Vegetarischen" Produkten (ja, auch in einem Supermarkt mit Anführungszeichen, wieso auch immer) am Ende des langen Fleischganges, gegenüber von der Fleischtheke; wenn man den Supermarkt verlässt, steht man vor einer Filiale des örtlichen Schlachters...
* Qualität - grade in den zubereiteten Fleischprodukten (Würste, Frikadellen, Formfleisch) steckt ein Müll, denn sich niemand antäte, sähe er das Ausgangsprodukt. Ist aber billig (für Kunden und Hersteller) und wirft in der enormen Masse dennoch Gewinn ab. Solche Nicht-Qualität gibt es bei Tofu (noch?) nicht.
Was man dich vergessen darf: Bei der Fleisch-"Produktion" entstehen auch deshalb sehr geringe Kosten, weil dort Tiere unter unwürdigsten Bedingungen missbraucht und ausgebeutet werden. Was eine Fleisch bei halbwegs artgerechter Tierhaltung kosten würde, kann man zumindest erahnen, wenn man sich anschaut, was Biofleisch kostet. Das ist teilweise um mehrere Faktoren so teuer wie Industriefleisch, und selbst da ist man noch Meilen von dem entfernt, was empfindungsfähigen Lebenwesen selbst nach minimalsten Standards zuzumuten wäre.
Wenn die Massentierhaltungsindustrie in der Lage ist, Fleischprodukte zum selben Preis anzubieten wie der seriöse, mittelständische Produzent von Soja-Schnitzeln, dann zeigt Ihnen das doch , wie übel die Produktionsmethoden für Wurst und Fleischwaren sein müssen, und welche "Qualität" man Ihnen da verkauft.
Außerdem: Wenn Sie zum traditionell arbeitenden Bio- Metzger gehen und ein gutes Stück Fleisch kaufen, dann müssen Sie dafür auch deutlich mehr hinlegen als für das Separatorenfleisch aus Massentierhaltung, daß man Ihnen im Supermarkt und in den Fertiggerichten üblicherweise andreht.
* Subventionen - Agrarsubventionen sind immer noch der größte Ausgabeposten der EU, und das fließt noch vorwiegend in klassische Lebensmittelproduktion.
* Markt - man kann für Tofu noch entsprechend viel verlangen, gerade mit der Biokennzeichnung. Durch den kleinen Markt gibt es auch weniger Konkurrenz (beim Endkunden). Hier in den großen Supermärkten gibt es gerade mal ein kleines Regal mit "Vegetarischen" Produkten (ja, auch in einem Supermarkt mit Anführungszeichen, wieso auch immer) am Ende des langen Fleischganges, gegenüber von der Fleischtheke; wenn man den Supermarkt verlässt, steht man vor einer Filiale des örtlichen Schlachters...
* Qualität - grade in den zubereiteten Fleischprodukten (Würste, Frikadellen, Formfleisch) steckt ein Müll, denn sich niemand antäte, sähe er das Ausgangsprodukt. Ist aber billig (für Kunden und Hersteller) und wirft in der enormen Masse dennoch Gewinn ab. Solche Nicht-Qualität gibt es bei Tofu (noch?) nicht.
Was man dich vergessen darf: Bei der Fleisch-"Produktion" entstehen auch deshalb sehr geringe Kosten, weil dort Tiere unter unwürdigsten Bedingungen missbraucht und ausgebeutet werden. Was eine Fleisch bei halbwegs artgerechter Tierhaltung kosten würde, kann man zumindest erahnen, wenn man sich anschaut, was Biofleisch kostet. Das ist teilweise um mehrere Faktoren so teuer wie Industriefleisch, und selbst da ist man noch Meilen von dem entfernt, was empfindungsfähigen Lebenwesen selbst nach minimalsten Standards zuzumuten wäre.
Wenn die Massentierhaltungsindustrie in der Lage ist, Fleischprodukte zum selben Preis anzubieten wie der seriöse, mittelständische Produzent von Soja-Schnitzeln, dann zeigt Ihnen das doch , wie übel die Produktionsmethoden für Wurst und Fleischwaren sein müssen, und welche "Qualität" man Ihnen da verkauft.
Außerdem: Wenn Sie zum traditionell arbeitenden Bio- Metzger gehen und ein gutes Stück Fleisch kaufen, dann müssen Sie dafür auch deutlich mehr hinlegen als für das Separatorenfleisch aus Massentierhaltung, daß man Ihnen im Supermarkt und in den Fertiggerichten üblicherweise andreht.
Würste, Schnitzel, Frikadellen sind doch auch nur Zubereitungsformen von Fleisch, in natürlicher Form sieht das Grundprodukt doch auch deutlich anders aus. Insofern sehe ich nicht, dass diese Form der Zubereitung eine Annäherung an Fleisch ist. Allerdings ist es natürlich richtig, dass es bisher im wesentlichen Fleisch war, dass bisher so zubereitet wurde. Purer Tofu ist extrem langweilig, irgendwas muss man damit machen. Gilt ja aber auch für die meisten Sorten Fleisch - roh oder ungewürzt wird es selten gegessen.
Und die drei oder mehr Tage Fleischverzicht pro Woche sind jetzt auch nicht so ungewöhnlich. Dass jeden Tag Fleisch gegessen wird (und das am besten auch noch zu jeder Mahlzeit), ist ja eine recht neue Entwicklung, die nur etwas mit dem billigen Fleisch und dem hohen Wohlstand zu tun hat. Vor 30 Jahren lag der Fleischkonsum noch deutlich niedriger. Heißt nicht umsonst "Sonntagsbraten".
Noch nie Hackfleisch gegessen?
Noch nie Hackfleisch gegessen?
Wenn man in einen der zahlreichen Asia - Märkte geht, dann bekommt man Tofu recht preiswert in seiner ursprünglichen Form angeboten und die erinnert ein wenig an Mozzarella, auch wenn der Geschmack dann doch ein deutlich Anderer ist.
In dem Artikel wird ausdrücklich Taifun (aus Freiburg) erwähnt. Was ich dabei vermisst habe war, die bieten auch Tofu mit Basilikum an, also etwas was sehr viel mehr unseren Europäischen Geschmack / Essgewohnheiten entspricht, als denen in Asien.
Fleisch ist inzwischen ein Produkt, wo meistens nur noch ein möglichst niedriger Preis für den Endverbraucher im Vordergrund steht. Dass sich dies zwangsläufig in der Qualität des Endproduktes niederschlägt, wird dabei gerne ignoriert. Und sei es nur, dass für diesen Zweck Dinge zu Tierfutter verarbeitet werden, die ich keinesfalls (weder direkt noch indirekt) auf meinem Teller sehen will, denn der nächste Lebensmittelskandal ist so eigentlich vorprogrammiert.
Tofu ist meinen Augen eher eine Möglichkeit, die eigenen Ernährungsgewohnheiten in Richtung einer leichteren und fettarmen Küche umzustellen und das relativ preiswert. Wobei selbst bei Tofu ohne Biosiegel ziemlich klar ist, was drin ist. Diese endlos langen listen mit kryptischen Bezeichnungen von Zusatzstoffen sind da eher kein Thema.
Mag sein, die größte Hürde ist dabei unsere eigenen Vorstellungen von einem vollwertigen Essen vom Schema "Gebratenes, Beilage, Kartoffeln" zu lösen.
* Subventionen - Agrarsubventionen sind immer noch der größte Ausgabeposten der EU, und das fließt noch vorwiegend in klassische Lebensmittelproduktion.
* Markt - man kann für Tofu noch entsprechend viel verlangen, gerade mit der Biokennzeichnung. Durch den kleinen Markt gibt es auch weniger Konkurrenz (beim Endkunden). Hier in den großen Supermärkten gibt es gerade mal ein kleines Regal mit "Vegetarischen" Produkten (ja, auch in einem Supermarkt mit Anführungszeichen, wieso auch immer) am Ende des langen Fleischganges, gegenüber von der Fleischtheke; wenn man den Supermarkt verlässt, steht man vor einer Filiale des örtlichen Schlachters...
* Qualität - grade in den zubereiteten Fleischprodukten (Würste, Frikadellen, Formfleisch) steckt ein Müll, denn sich niemand antäte, sähe er das Ausgangsprodukt. Ist aber billig (für Kunden und Hersteller) und wirft in der enormen Masse dennoch Gewinn ab. Solche Nicht-Qualität gibt es bei Tofu (noch?) nicht.
ist es schon, dass man etwas (Tofu) nur isst wenn es möglichst wie das (Fleisch) schmeckt was man nicht essen will. Wenn man sozusagen aus Lust auf Teufel den Engel nur frisst wenn er sich als Teufel verkleidet.
Normal ist das nicth.
"Wenn man sozusagen aus Lust auf Teufel den Engel nur frisst wenn er sich als Teufel verkleidet.
Normal ist das nicth."
das macht doch sinn. fleisch produktion ist äusserst problematisch für die umwelt. wenn man sich ausserdem als tierfreund betrachtet, sollte man ohnehin abstand davon nehmen. man würde sicher nicht wollen, dass dem eigenen haustier die selbe behandlung wiederfährt wie dem schlachtschwein.
wenn man nun die möglichkeit hat, fleisch mit einem produkt zu ersetzen das geschmacklich mithalten kann, ausserdem sehr eiweißhaltig, frei von cholesterin und kalorienarm ist, dann wäre man ja fast schon dumm wenn man nicht darauf zurückgreifen würde.
Fleisch gibt es doch auch nur zubereitet, insofern gibt es keine "Verkleidung".
"Wenn man sozusagen aus Lust auf Teufel den Engel nur frisst wenn er sich als Teufel verkleidet.
Normal ist das nicth."
das macht doch sinn. fleisch produktion ist äusserst problematisch für die umwelt. wenn man sich ausserdem als tierfreund betrachtet, sollte man ohnehin abstand davon nehmen. man würde sicher nicht wollen, dass dem eigenen haustier die selbe behandlung wiederfährt wie dem schlachtschwein.
wenn man nun die möglichkeit hat, fleisch mit einem produkt zu ersetzen das geschmacklich mithalten kann, ausserdem sehr eiweißhaltig, frei von cholesterin und kalorienarm ist, dann wäre man ja fast schon dumm wenn man nicht darauf zurückgreifen würde.
Fleisch gibt es doch auch nur zubereitet, insofern gibt es keine "Verkleidung".
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