Wissenschaft Tacheles, Herr Doktor!
Kultusminister Roland Wöller (CDU) muss sich Plagiatsvorwürfen gegen seine Dissertation erwehren.
Der Kampf um den Titel begann für den CDU-Politiker Roland Wöller am 5. November 2007. An jenem Montag ging ein Päckchen ein im Dekanat der Philosophischen Fakultät der TU Dresden. Im Umschlag lag eine 17 Jahre alte Magisterarbeit aus Bonn: Die Anfänge des Forschungsbeirates für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands. Das Werk, forderte sein Verfasser, solle man sich genauer ansehen.
Seit diesem Tag vor fast vier Jahren könnte für Roland Wöller, heute Kultusminister Sachsens, eine Magisterarbeit aus der Wendezeit gefährlich werden. Die Arbeit ist – nach Hinweisen aus der Blogger-Szene – seit einer Woche ein Thema im Freistaat, auf den Fluren der Ministerien und in den Newsrooms der Redaktionen wird die Frage diskutiert: Hat etwa auch Wöller, der 41-jährige Aufsteiger der sächsischen Union, der VWL-Professor, dieser Karrieremann mit besten Verbindungen in die Bundespolitik – hat dieser Minister, der Vorbild für Zehntausende Schüler sein soll, wirklich Teile seiner Dissertation abgeschrieben?
Der Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands 1952–1975, so heißt Wöllers Promotion. Eingereicht am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte, verteidigt am 19. Dezember 2002 an der Philosophischen Fakultät, benotet von den Gutachtern mit der zweitbesten Note »magna cum laude«. Zu Unrecht? Ist die Arbeit ein Plagiat? Schummelei? Schludrig gemacht?
Der Versuch, die Aufregung um Wöllers Promotion zu ergründen, führt nach Berlin. Jener Mann, der dafür gesorgt hat, dass Sachsens Kultusminister seit einer Woche geradezu panisch Krisen-PR betreibt, sitzt in einem Café vor der Bundesbehörde, in der er arbeitet. Bernd Adolph ist ein großer, schlanker Mann. Er lächelt nicht. »Es geht um das Gefühl, da habe jemand seine Karriere auf eineinhalb Jahren meiner Arbeit aufgebaut«, sagt er. Adolph hat die TU Dresden im Jahr 2007 über seinen Verdacht informiert.
Das Thema seiner Arbeit interessiert den 47-Jährigen bis heute. Er sagt, er habe sich gefreut, als vor ein paar Jahren neue Literatur erschien – Wöllers Dissertation. Er hat sich das 50 Euro teure Buch bestellt, dann darin gelesen. Und schnell habe er gespürt: »Das kommt dir bekannt vor. Das hast du nicht nur schon mal gelesen. Das hast du auch schon mal geschrieben.«
Der Verdacht war begründet. Zu diesem Schluss kam, wie erst jetzt bekannt wurde, Ende 2007 der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät der TU Dresden. Zwar sei Wöller »kein Täuschungsvorwurf im akademischen Sinne« zu machen, schrieb der damalige Studiendekan Anfang 2008 in einem Brief, der an Wöllers Privatadresse ging, an den »sehr geehrten Herrn Staatsminister«. Allerdings halte man »die Menge der Übereinstimmungen« zwischen Magisterarbeit und Dissertation »für bedenklich«, Wöller habe »im konkreten Einzelfall nicht im hinreichenden Maße« mit dem Original übereinstimmende Stellen kenntlich gemacht. Eine Ohrfeige für einen Bildungsminister. Aber keine Aberkennung seines Titels.
»Als ich diesen Brief las, war ich sehr zerknirscht und getroffen, weil mir tatsächlich Fehler unterlaufen sind«, sagt Wöller im Interview (siehe unten). Er sagt das so oft, dass es wie auswendig gelernt klingt. Die Prüfung, das zu betonen sei ihm wichtig, ergebe deutlich, dass ihm kein Plagiat vorzuwerfen sei.
Aber wie verlief diese Prüfung? Es ist beschwerlich, das Plagiatsverfahren, das die TU Dresden 2007 einleitete, zu rekonstruieren. Sechs bis sieben Professoren und Dozenten, sagt der Kunsthistoriker Bruno Klein, seien involviert gewesen. Klein war Chef des Promotionsausschusses der Philosophischen Fakultät, heute ist er ihr Dekan. Er selbst habe die Arbeiten nebeneinander gelegt und verglichen. Es habe lebhafte Diskussionen gegeben, sagt Klein. Am Ende sei einhellig entschieden worden – Rüge, aber keine Aberkennung. Jedoch: Externe Gutachten seien nicht angefertigt worden, sagt Klein. Und ein Urheberrechts-Jurist, der damals als Experte herangezogen wurde, betont: »Ich habe die Arbeit nicht gelesen.« Allenfalls einige wenige Fundstellen, auf die man ihn hinwies, habe er untersucht. Diese seien in jedem Falle »grenzwertig« gewesen: schlecht zitiert, also auf den ersten Blick abgeschrieben. Aber kein Verstoß gegen das Urheberrecht. »Die Arbeit ist von mir nicht abgesegnet worden«, sagt der Jurist.
Einer, der 2007 an der Untersuchung beteiligt war, sagt arglos: »Damals war eher die Stimmung, das auf ganz kollegiale Art zu bereinigen.« Und ein Dozent, der am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte arbeitete, als Wöller dort promoviert hat, berichtet über das Plagiatsverfahren: »Mein Eindruck war, dass die Universität dazu tendierte, die Sache schnell abzuschließen.« Es gibt an der TU Dresden einen Ombudsmann als Hüter der wissenschaftlichen Redlichkeit, doch er wurde damals nicht über die Prüfung informiert.
- Datum 05.08.2011 - 09:48 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 4.8.2011 Nr. 32
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Ich kenne niemanden außer Goalgetter, der sich mit dem Fall befasst. Er hat im Forum des Wikis bruchstückhaft unzureichende Stellen hinterlassen, um sich danach aufzumachen und eine massive Kampagne zu starten. Die ihm zur Verfügung stehenden Scans der Arbeit sind unvollständig, die Texterkennung ist die schlechteste, die ich überhaupt bisher gesehen habe. Die Gemeinschaft der Beitragenden im Wiki hat es sich zur Regel gemacht, mit einem Namen erst dann an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn Fakten im Wiki dokumentiert sind, und zwar auf 10% der Seiten der Arbeit, für jeden klar nachvollziehbar, müssen Fundstellen vorliegen. Bei der Aneignung der Grundlagen der kollaborativen Arbeit und die in der Gemeinschaft gefundenen Vorgehensweisen war Goalgetter bis zuletzt nur teilweise erfolgreich. Das ist schade, denn diese Aktion eines Einzelgängers ist einmal mehr geeignet, den mühsam erarbeiteten Ruf des Wikis zu gefährden.
Ich sehe derzeit nicht, dass Hr. Wöller der nächste große Fall im Wiki sein wird. Ich sehe nur, dass einmal mehr jemand durch geschicktes Unterlaufen der Strukturen und manipulieren von Einträgen, parallelem Posten unter IPs, Nutzung von Sockenpuppen und massiver Pressearbeit im Hintergrund das Wiki für seine ganz persönlichen Ziele ausnutzen wollte.
Offenbar ist "vroniplag" nach eigener Darstellung (Kommentar 1) nicht in der Lage, Texte zu untersuchen, die nicht als Datei vorliegen. Was aber taugt die etwas großsprecherische Initiative, wenn sie erklärtermaßen nichts kann, was eine stupide Maschine (Computer) nicht auch kann?
Übrigens ist es unfair und völlig unnötig, die Initiative auf Dauer nach einem Menschen zu benennen, den sie als ersten "zur Strecke gebracht" hat. Das läßt auf recht niedrige Beweggründe schließen.
Offenbar ist "vroniplag" nach eigener Darstellung (Kommentar 1) nicht in der Lage, Texte zu untersuchen, die nicht als Datei vorliegen. Was aber taugt die etwas großsprecherische Initiative, wenn sie erklärtermaßen nichts kann, was eine stupide Maschine (Computer) nicht auch kann?
Übrigens ist es unfair und völlig unnötig, die Initiative auf Dauer nach einem Menschen zu benennen, den sie als ersten "zur Strecke gebracht" hat. Das läßt auf recht niedrige Beweggründe schließen.
Im Artikel steht, dass 3 Personen die Arbeit untersuchen. Wird die Dissertation erst zu einem Fall für vroniplag, wenn sie persönlich mit der Untersuchung anfangen? Ab 10 Prozent wird der Name bekannt gegeben. Lieber Hr. Martin Klicken: ein Dissertation wird nicht erst öffentlich, wenn man diesen auf die Homepage stellt! Warum wird die Dissertation von Herrn Wöller nicht von vroniplag untersucht?
Eine Dissertation, wird in VroniPlag erst zu einem „Fall“, wenn mindestens „vier Augen“ drauf geschaut und die Fundstellen für signifikant erachtet haben. Außerdem bedarf es einer Anzahl von Plagiaten auf 10% des Haupttextes, bevor der volle Name des Autors der Dissertation beim Umzug auf die Startseite von VroniPlag „öffentlich“ gemacht wird.
Mag sein, dass drei Personen, die Arbeit untersuchen. Allerdings ist das nicht transparent auf VroniPlag nachvollziehbar. Die so genannten Verdachtsstellen wurden am 19.7. im Forum abgeladen und seit dem nur zwei Textstellen von einer Person in ein Formular eingetragen.
Bisher haben sich offensichtlich keine Mitarbeiter gefunden, die für diesen Fall ihre freie Zeit einbringen wollen. Vielleicht auch, weil bereits vor dem Posting der „Fundstellen“ im Forum Gerüchte über die Medien verbreitet und Name-dropping durch Einzelne betrieben wurde. Es spricht viel dafür, dass keiner der wissenschaftlich und akribisch arbeitenden VroniPlag-Mitarbeiter sich instrumentalisieren lassen möchte, damit Einzelne sich unter Missachtung oben genannter VroniPlag-Regeln produzieren.
Eine Dissertation, wird in VroniPlag erst zu einem „Fall“, wenn mindestens „vier Augen“ drauf geschaut und die Fundstellen für signifikant erachtet haben. Außerdem bedarf es einer Anzahl von Plagiaten auf 10% des Haupttextes, bevor der volle Name des Autors der Dissertation beim Umzug auf die Startseite von VroniPlag „öffentlich“ gemacht wird.
Mag sein, dass drei Personen, die Arbeit untersuchen. Allerdings ist das nicht transparent auf VroniPlag nachvollziehbar. Die so genannten Verdachtsstellen wurden am 19.7. im Forum abgeladen und seit dem nur zwei Textstellen von einer Person in ein Formular eingetragen.
Bisher haben sich offensichtlich keine Mitarbeiter gefunden, die für diesen Fall ihre freie Zeit einbringen wollen. Vielleicht auch, weil bereits vor dem Posting der „Fundstellen“ im Forum Gerüchte über die Medien verbreitet und Name-dropping durch Einzelne betrieben wurde. Es spricht viel dafür, dass keiner der wissenschaftlich und akribisch arbeitenden VroniPlag-Mitarbeiter sich instrumentalisieren lassen möchte, damit Einzelne sich unter Missachtung oben genannter VroniPlag-Regeln produzieren.
wenn die Dissertation vorliegt und wenn Belegstellen als Anfangsverdacht in das Wiki eingearbeitet werden. Es wird nicht dann ein Fall, wenn ich persönlich mit der Untersuchung anfange, sondern wenn _irgendjemand_ mit der Untersuchung anfängt. Ich kenne aber außer Goalgetter niemanden. Und bei der Qualität und Umfang der Materialien, auf die ich kurz einen Blick werfen konnte, ist mir auch klar, warum außer ihm und vorgeblich zwei anderen(?) noch niemand im Wiki damit angefangen hat.
Ich entscheide nicht, wer im Wiki einen Fall untersucht. Was mich von Goalgetter unterscheidet: Ich versuche es aber auch gar nicht zu entscheiden. Er schon. Notfalls auch, indem er rudimentäre Einträge tätigt und ab dann mit der Presse den Rest lanciert.
Zu gegebener Zeit, wenn ich ein Exemplar der Dissertation habe, will ich mich persönlich gern daran beteiligen. Allerdings besteht auch ohne neuerliche Prüfung in meinen Augen bereits ein Skandal, da z.B. sich meine Wissens Hr. Bruno Klein zum Komplizen des Hr. Wöller gemacht hat und trotz unerträglicher wissenschaftlicher Vergehen diese Arbeit weiter protegiert hat. Es ist nach meinem Kenntnisstand zum großen Teil Hr. Bruno Klein zu verdanken, dass hier nur eine "Rüge" erfolgte, wo sofort aberkannt hätte werden müssen (aufgrund damaliger Kenntnislage!).
Das ändert aber nichts daran, dass im Wiki zur Zeit keine Untersuchung stattfindet. Das sind zwei verschiedene Dinge. Goalgetter soll seine persönlichen Projekte auch selbst verantworten.
Eine Dissertation, wird in VroniPlag erst zu einem „Fall“, wenn mindestens „vier Augen“ drauf geschaut und die Fundstellen für signifikant erachtet haben. Außerdem bedarf es einer Anzahl von Plagiaten auf 10% des Haupttextes, bevor der volle Name des Autors der Dissertation beim Umzug auf die Startseite von VroniPlag „öffentlich“ gemacht wird.
Mag sein, dass drei Personen, die Arbeit untersuchen. Allerdings ist das nicht transparent auf VroniPlag nachvollziehbar. Die so genannten Verdachtsstellen wurden am 19.7. im Forum abgeladen und seit dem nur zwei Textstellen von einer Person in ein Formular eingetragen.
Bisher haben sich offensichtlich keine Mitarbeiter gefunden, die für diesen Fall ihre freie Zeit einbringen wollen. Vielleicht auch, weil bereits vor dem Posting der „Fundstellen“ im Forum Gerüchte über die Medien verbreitet und Name-dropping durch Einzelne betrieben wurde. Es spricht viel dafür, dass keiner der wissenschaftlich und akribisch arbeitenden VroniPlag-Mitarbeiter sich instrumentalisieren lassen möchte, damit Einzelne sich unter Missachtung oben genannter VroniPlag-Regeln produzieren.
„Allerdings besteht auch ohne neuerliche Prüfung in meinen Augen bereits ein Skandal […] ,dass hier nur eine "Rüge" erfolgte, wo sofort aberkannt hätte werden müssen (aufgrund damaliger Kenntnislage!).“
Das soll noch einer verstehen: Eine bekannte Plattform der Plagiatdokumentation findet keine 4 Augen, welche bei der hier noch einmal zitierten Sachlage den allein schon in der von K. zitierten Aussage anerkannten erheblichen Anfangsverdacht auf das Vorliegen eines Plagiats zum ‚Draufschauen’ und zum Start einer Untersuchung veranlassen kann?
Nein‚Schuju’, ‚Klicken’ selbst hat doch anerkannt, dass hier ein Plagiatsfall vorliegen dürfte, denn ansonsten wäre sein Ruf ‚Skandal!’ eher eine haltlose üble Nachrede.
Es geht anscheinend nicht um Regeln zur Eröffnung einer Plagiatuntersuchung, sondern um die Fortsetzung persönlicher Konflikte, wie sie bereits mit dem Coup der ‚Degradierung’ ‚Goalgetters’ öffentlich ausgetragen wurden. Zunächst soll vor einigen Tagen der Klarname von ‚Goalgetter’ in einer Diskussion genannt worden sein , dann, so wurde beobachtet, erfolgte eine Blitzaktion im Wiki-Forum mit Nennung von ‚GGs’ bürgerlichem Namen!! Da blieb allerdings nur noch die Flucht nach vorn, will mir scheinen.
Noch etwas: Instrumentalisieren lassen kann man sich auch, wenn man nicht untersucht, nämlich von denen, welche eine Untersuchung der in Rede stehenden Dissertation verhindern möchten. Nein, da ist der Fokus falsch verortet.
„Allerdings besteht auch ohne neuerliche Prüfung in meinen Augen bereits ein Skandal […] ,dass hier nur eine "Rüge" erfolgte, wo sofort aberkannt hätte werden müssen (aufgrund damaliger Kenntnislage!).“
Das soll noch einer verstehen: Eine bekannte Plattform der Plagiatdokumentation findet keine 4 Augen, welche bei der hier noch einmal zitierten Sachlage den allein schon in der von K. zitierten Aussage anerkannten erheblichen Anfangsverdacht auf das Vorliegen eines Plagiats zum ‚Draufschauen’ und zum Start einer Untersuchung veranlassen kann?
Nein‚Schuju’, ‚Klicken’ selbst hat doch anerkannt, dass hier ein Plagiatsfall vorliegen dürfte, denn ansonsten wäre sein Ruf ‚Skandal!’ eher eine haltlose üble Nachrede.
Es geht anscheinend nicht um Regeln zur Eröffnung einer Plagiatuntersuchung, sondern um die Fortsetzung persönlicher Konflikte, wie sie bereits mit dem Coup der ‚Degradierung’ ‚Goalgetters’ öffentlich ausgetragen wurden. Zunächst soll vor einigen Tagen der Klarname von ‚Goalgetter’ in einer Diskussion genannt worden sein , dann, so wurde beobachtet, erfolgte eine Blitzaktion im Wiki-Forum mit Nennung von ‚GGs’ bürgerlichem Namen!! Da blieb allerdings nur noch die Flucht nach vorn, will mir scheinen.
Noch etwas: Instrumentalisieren lassen kann man sich auch, wenn man nicht untersucht, nämlich von denen, welche eine Untersuchung der in Rede stehenden Dissertation verhindern möchten. Nein, da ist der Fokus falsch verortet.
„Allerdings besteht auch ohne neuerliche Prüfung in meinen Augen bereits ein Skandal […] ,dass hier nur eine "Rüge" erfolgte, wo sofort aberkannt hätte werden müssen (aufgrund damaliger Kenntnislage!).“
Das soll noch einer verstehen: Eine bekannte Plattform der Plagiatdokumentation findet keine 4 Augen, welche bei der hier noch einmal zitierten Sachlage den allein schon in der von K. zitierten Aussage anerkannten erheblichen Anfangsverdacht auf das Vorliegen eines Plagiats zum ‚Draufschauen’ und zum Start einer Untersuchung veranlassen kann?
Nein‚Schuju’, ‚Klicken’ selbst hat doch anerkannt, dass hier ein Plagiatsfall vorliegen dürfte, denn ansonsten wäre sein Ruf ‚Skandal!’ eher eine haltlose üble Nachrede.
Es geht anscheinend nicht um Regeln zur Eröffnung einer Plagiatuntersuchung, sondern um die Fortsetzung persönlicher Konflikte, wie sie bereits mit dem Coup der ‚Degradierung’ ‚Goalgetters’ öffentlich ausgetragen wurden. Zunächst soll vor einigen Tagen der Klarname von ‚Goalgetter’ in einer Diskussion genannt worden sein , dann, so wurde beobachtet, erfolgte eine Blitzaktion im Wiki-Forum mit Nennung von ‚GGs’ bürgerlichem Namen!! Da blieb allerdings nur noch die Flucht nach vorn, will mir scheinen.
Noch etwas: Instrumentalisieren lassen kann man sich auch, wenn man nicht untersucht, nämlich von denen, welche eine Untersuchung der in Rede stehenden Dissertation verhindern möchten. Nein, da ist der Fokus falsch verortet.
Wer bar jeder Ironie solche Sprache benutzt, hat schlechte Karten:
@HeurekaPlag: "da ist der Fokus falsch verortet."
Oder sollte das ein Stabreim werden?
@HeurekaPlag
Ich kann mich Klicken nur anschließen. Du verstehst offensichtlich nicht….
Es gibt keine Regeln zur Eröffnung einer Plagiatsuntersuchung. Wer es interessant findet beginnt. Also tue Dir keinen Zwang an. Zusätzlich gibt es in diesem Fall das Angebot eines Journalistenbüros in Leipzig. Hol Dir die Prämie, frag Goalgetter, ob er Dich in sein Team aufnimmt. Auf VroniPlag bestand daran jedenfalls bisher kein Interesse.
Der öffentlich ausgetragene „Coup“ gegen den hochverehrten Gründer, beruht auf der Wiki-Regel, dass gewisse Angelegenheiten transparent, für alle nachvollziehbar im Wiki zu erfolgen haben müssen. Und - last but not least – man konnte „Goalgetters“ Realnamen bis März durch einen Klick bei Googelsearch herausbekommen, bis Juni bedurfte es zweier Klicks – konnte also jeder herausbekommen, den der Name rudimentär interessiert hat.
@Kleopatra
Diese Texte müssen in einer verarbeitbaren, qualitativ hochwertigen Form erstellt werden. Das ist Arbeit, das kostet Zeit und man benötigt auch entsprechende technische Ressourcen. Zeit, die sich bisher keiner genommen bzw. Ressourcen, die bisher keiner eingebracht hat.
Wer bar jeder Ironie solche Sprache benutzt, hat schlechte Karten:
@HeurekaPlag: "da ist der Fokus falsch verortet."
Oder sollte das ein Stabreim werden?
@HeurekaPlag
Ich kann mich Klicken nur anschließen. Du verstehst offensichtlich nicht….
Es gibt keine Regeln zur Eröffnung einer Plagiatsuntersuchung. Wer es interessant findet beginnt. Also tue Dir keinen Zwang an. Zusätzlich gibt es in diesem Fall das Angebot eines Journalistenbüros in Leipzig. Hol Dir die Prämie, frag Goalgetter, ob er Dich in sein Team aufnimmt. Auf VroniPlag bestand daran jedenfalls bisher kein Interesse.
Der öffentlich ausgetragene „Coup“ gegen den hochverehrten Gründer, beruht auf der Wiki-Regel, dass gewisse Angelegenheiten transparent, für alle nachvollziehbar im Wiki zu erfolgen haben müssen. Und - last but not least – man konnte „Goalgetters“ Realnamen bis März durch einen Klick bei Googelsearch herausbekommen, bis Juni bedurfte es zweier Klicks – konnte also jeder herausbekommen, den der Name rudimentär interessiert hat.
@Kleopatra
Diese Texte müssen in einer verarbeitbaren, qualitativ hochwertigen Form erstellt werden. Das ist Arbeit, das kostet Zeit und man benötigt auch entsprechende technische Ressourcen. Zeit, die sich bisher keiner genommen bzw. Ressourcen, die bisher keiner eingebracht hat.
Jenseits der Kollateralschäden persönlicher nadelstichartiger Aggressionen auf VroniPlag gilt auch dies: Seitdem Vertreter der Hochschulwissenschaft nicht mehr nur als Doktorväter und Gutachter ins Gerede gekommen sind, sondern nun gar personifizierte Verbindungen von Politik und Professor auf den Prüfstand sollen, da hat gerade noch rechtzeitig der einschlägig bekannte Stefan Weber – auch er sieht einen ‚Anfangsverdacht’ im Fall Wöller – das Konstrukt von der "Umschreib-Unkultur" in die Diskussion eingebracht, welche sich von einem „glasklaren Plagiat“ unterscheide. Weber bezog das auf Althusmann im Unterschied zu Frh. zu Guttenberg; jetzt darf man wohl bald Wöller hinzurechnen?
Wöller selbst spricht von überdurchschnittlich vielen Fundstellen, auf die seine Arbeit verweise. So ist es. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Von wem er wohl dieses originelle Erklärungsangebot hat?
Es gab (und gibt noch, hoffe ich) zahlreiche Doktoranden, welche eine schon begonnene Dissertation fallen ließen (bzw. fallen lassen), als sie erkannten (erkennen), dass ihr Thema schon zu stark in der Literatur verarbeitet worden war. Heutzutage scheint die Sache bei einer bestimmten Spezies von Doktoranden genau umgekehrt zu laufen: Suche in einem Fachbereich mit ‚weichen Daten’ ein Thema, das schon reichlich vorgearbeitet ist und verfasse daraus mit massenhaften Fußnotenbelegen ein redlich umgeschriebenes Kompilat. Publish or perish? Wohl bekomm’s!
funktioniert. Das macht auch nichts. Dass Sie sich aber genau wie Stern77 dazu extra hier im ZEIT-Forum anmelden, um Stimmung zu machen und Nebelkerzen zu werfen! Schämen Sie sich! Ich kann sehr gut zwischen mir und dem Wiki unterscheiden. Der Fall liegt im Forum, aber es bearbeitet ihn keiner. Ich kann niemanden dazu zwingen.
Und: Die Sachlage besteht schon seit längerem, das ist von der Prüfungskommission doch anerkannt worden! Davon rede ich. Das ist ein Skandal. Man hat das damals bestätigt und keine Konsequenzen gezogen, dem geehrten Herrn Staatsminister nur nochmal ein Schreiben aufgesetzt, dass alles in Ordnung sei und er übrigens seine Urkunde noch nicht habe, diese als Anlage.
Wie gesagt, der Fall liegt als Stummel im Forum. Niemand stoppt ihn. Die Scans sind sehr schlecht. Die OCR noch schlechter. Die Fakten bekannt. Es entscheidet niemand, ob der Fall jetzt weiter untersucht wird. In einem Wiki läuft das so, dass sich jeder der freiwillig Beitragenden selbst jeden abend neu überlegen kann, woran er nun gerade arbeiten möchte. Das entscheide ich doch nicht.
Der Rest Ihres Postings liest sich für mich so, dass Sie nun versuchen, trotzig Schienbeintritte zu verteilen, weil es nicht funktioniert, den Leuten von VroniPlag ein paar tausend Euro zu geben, damit sie dann exakt den Fall bearbeiten, den Sie sich jetzt gerade wünschen. Tut mir leid. VroniPlag arbeitet nicht so. Wenn es anfangen sollte, so zu arbeiten, möchte ich persönlich auch kein Teil mehr davon sein.
funktioniert. Das macht auch nichts. Dass Sie sich aber genau wie Stern77 dazu extra hier im ZEIT-Forum anmelden, um Stimmung zu machen und Nebelkerzen zu werfen! Schämen Sie sich! Ich kann sehr gut zwischen mir und dem Wiki unterscheiden. Der Fall liegt im Forum, aber es bearbeitet ihn keiner. Ich kann niemanden dazu zwingen.
Und: Die Sachlage besteht schon seit längerem, das ist von der Prüfungskommission doch anerkannt worden! Davon rede ich. Das ist ein Skandal. Man hat das damals bestätigt und keine Konsequenzen gezogen, dem geehrten Herrn Staatsminister nur nochmal ein Schreiben aufgesetzt, dass alles in Ordnung sei und er übrigens seine Urkunde noch nicht habe, diese als Anlage.
Wie gesagt, der Fall liegt als Stummel im Forum. Niemand stoppt ihn. Die Scans sind sehr schlecht. Die OCR noch schlechter. Die Fakten bekannt. Es entscheidet niemand, ob der Fall jetzt weiter untersucht wird. In einem Wiki läuft das so, dass sich jeder der freiwillig Beitragenden selbst jeden abend neu überlegen kann, woran er nun gerade arbeiten möchte. Das entscheide ich doch nicht.
Der Rest Ihres Postings liest sich für mich so, dass Sie nun versuchen, trotzig Schienbeintritte zu verteilen, weil es nicht funktioniert, den Leuten von VroniPlag ein paar tausend Euro zu geben, damit sie dann exakt den Fall bearbeiten, den Sie sich jetzt gerade wünschen. Tut mir leid. VroniPlag arbeitet nicht so. Wenn es anfangen sollte, so zu arbeiten, möchte ich persönlich auch kein Teil mehr davon sein.
"War das Tempo, in dem Wöller promovieren wollte, das Problem?"
Nein, zwar sind 3 Jahre schnell, aber sicherlich nicht so schnell, dass man das nur durch Schummelei schaffen könnte.
Wir haben gar einen Professor, der innerhalb eines Jahres promoviert hat.
http://www.t39.ph.tum.de/...
Das wäre kein Grund!
"Ihr einstiger Rektor Achim Mehlhorn sagt, normalerweise machten ihm nur die Chinesen Probleme. Mehlhorn ist mittlerweile Ombudsmann der TU. »Plagiatsvorwürfe sind bei uns sehr selten. Wir beschäftigen uns höchstens mal mit asiatischen Studenten, die unser Urheberrecht nicht kennen«, sagt er."
Hat er nun chinesische Studenten nochmals explizit erwähnt, oder wurde hier aus 'asiatischen Studenten' einfach 'Chinesen' gemacht? Muss man den Autoren nochmals erklären, dass Asien nicht nur aus China besteht?!
"2008 geriet seine Doktorarbeit in Plagiatsverdacht, wobei der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät der TU Dresden zu dem Schluss kam, dass die Menge der Übereinstimmungen zwischen der Magisterarbeit eines Studenten und Wöllers Dissertation bedenklich sei." [Wikipedia]
Frage: Wie kann so jemand Hochschullehrer sein?
...es gibt zu jedem Berufenen ein dutzend Konkurrenten, die es genauso oder besser könnten. Somit entscheiden andere Faktoren als nur das Fachliche.
...es gibt zu jedem Berufenen ein dutzend Konkurrenten, die es genauso oder besser könnten. Somit entscheiden andere Faktoren als nur das Fachliche.
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