FDP Schatz, ich hab die Partei geschrumpft
Philipp Rösler will der FDP sanfte Töne beibringen. Braucht dann noch jemand die Liberalen?
© Ralph Orlowski/Getty Images

Philipp Rösler auf einem FDP-Parteitag in Rostock
Der Mann, der die FDP retten kann, muss, darüber waren sich die Liberalen auf ihrem Parteitag im Mai weitgehend einig, vor allem eines sein: ganz anders als Guido Westerwelle. Nach knapp 100 Tagen im Amt lässt sich festhalten: Philipp Rösler ist ganz anders – und der FDP-Kern in Umfragen von fünf auf drei Prozent geschmolzen. Schlimmer geht immer.
Parteivorsitzende, so hat es der Genosse Franz Müntefering einmal definiert, müssen sammeln und führen. Wie schwierig es ist, beides zu verbinden, hat Müntefering selbst bewiesen, als er beim Thema »Rente mit 67« so intensiv führte, dass die Kraft zum Sammeln nicht mehr reichte. Röslers Hauptproblem als FDP-Chef besteht darin, dass er bis dato kaum zum Sammeln und Führen kam. Er ist vollauf damit beschäftigt, die Dilemmata einer Partei in der Existenzkrise zu moderieren. Die meisten von ihnen hat er bei Amtsantritt geerbt. Aber ein Dilemma, kein geringes, hat er selbst geschaffen.
Die FDP, so lautete ein Credo zur Wechselzeit an ihrer Spitze, müsse den Menschen erst wieder sympathisch erscheinen, bevor sie der Partei erneut zuhören würden. Also erfuhren die Menschen Menschliches über Rösler. Dass er 38 Jahre alt ist, Vater von Zwillingstöchtern, und dass er Udo Jürgens sowie Herbert Grönemeyer mag. Dass er bei einem alleinerziehenden Bundeswehroffizier aufwuchs, in Niedersachsen Vorträge über »Heimat« hielt, damit aber nie sein Geburtsland Vietnam meinte. Dass sich ein Junge ganz als Deutscher fühlen kann, auch wenn die anderen immer den Asiaten in ihm sehen. Und als die Menschen merkten, dass die Zeit der per Knopfdruck abrufbaren Erregungsrhetorik an der FDP-Spitze vorüber war, als sie begannen, sich für den Neuen zu interessieren, als sie also wieder hinhörten, was die FDP ihnen zu sagen hatte, da hörten sie: Steuersenkung, das One-Hit-Wonder der Westerwelle-Jahre. Wie konnte das passieren? Wie konnte Rösler just jenes Thema wieder ins Zentrum rücken, das die FDP in der Regierung so abstürzen ließ?
Ein italienisches Restaurant in Berlin-Mitte. Rösler kommt allein und zu Fuß, ein Stau. Im persönlichen Gespräch erlebt man einen FDP-Chef, wie ihn der Fernsehzuschauer kaum sieht oder hört: locker, selbstironisch, frei – und viel nachdenklicher beim Thema Steuersenkung. Von »neutralisieren« spricht er da, vom »Abräumen« und davon, dass die Liberalen erst dann mit anderen Aussagen wahrgenommen würden, wenn das Steuerversprechen eingelöst sei. Öffentlich vertritt er die alte liberale Heilslehre aber geradezu westerwellig laut. Warum? »Wenn schon, dann mit Musik«, sagt Rösler und lächelt in sich hinein.
Die Musik verringert nun den Resonanzraum für neue Töne. Den zentralen Satz seiner Parteitagsrede (»Ab heute wird geliefert«) hat Rösler an das Alte gekoppelt, die Steuersenkung. Eine Kopplung, die sich laut Rösler im Herbst von selbst auflöst. Wenn die Koalition ihr Steuerkonzept beschließt.
Rösler ist nun Chef einer Partei, deren Mitglieder zum Großteil Neuliberale sind. Etwa 50 Prozent aller Mitglieder sind nach 2002 in die Partei eingetreten. Sie haben die FDP als eine streng hierarchisch geführte, scharf konturierte Oppositionskraft kennengelernt, die Landtagswahlen gewinnt und bei Bundestagswahlen von Mal zu Mal besser abschneidet. »Privat vor Staat«, »Mehr Netto vom Brutto«, »Leistung muss sich wieder lohnen«, »Freiheit vor Gleichheit« sind für sie keine Zuspitzungen, sondern Alltagssprache. Viele von ihnen halten weder Rhetorik noch Grundhaltung oder die bipolare Weltsicht für das Problem der FDP. Für den Niedergang machen sie allein das fehlende Ansehen Westerwelles verantwortlich. Sie brauchen keine thematische Verbreiterung, keinen programmatischen Neustart. Sie wollen nur einen Chef, der Wahlsiege garantiert.
Die FDP hat in zehn Jahren des Opponierens und Profilschärfens, des Sich-Erregens und Zuspitzens die Zwischentöne verlernt. Abwägen, ausgleichen, miteinander versöhnen – das Leise, Weiche, Verbindende ist bei all jenen Freidemokraten als Vokabular des Säuselliberalismus verpönt, die wild entschlossen »rote Linien« markieren, lauthals mit »Wir werden niemals...« drohen – und dann, siehe Euro-Debatte, heimlich alles einkassieren. Eine liberale Partei ohne Zwischentöne ist aber keine liberale Partei mehr. Rösler, ein Moderator nicht nur aufgrund der Lage, sondern auch aufgrund seines Charakters, weiß, dass er der FDP wieder die Zwischentöne beibringen muss. Intern, in Gremiensitzungen wie bei Besprechungen in der Parteizentrale, geschieht dies dadurch, dass er zunächst einmal zuhört. Anders als sein Vorgänger, der gewöhnlich seine Lageanalyse vortrug und dann Zustimmung erwartete, will Rösler Argumente und Gegenargumente hören, fordert Vorschläge, Ideen, Diskussionen ein. Im Diskurs, das weiß er, lernt man Zwischentöne. Nicht aber beim Diktat.
- Datum 13.08.2011 - 10:31 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 11.8.2011 Nr. 33
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diese konzeptlose Partei nicht.
Sie möge im Orkus der Geschichte verschwinden.
Allein schon DAS: UNBEGRENZTE ZUZAHLUNG BEI KRANKENKASSEN1
Und? Haben Sie seit dem etwa mehr bezahlt? Die letzte Erhöhung wurde flächendeckend unter schwarz-rot beschlossen. Jetzt gehen die ersten Kassen pleite. Haben Sie etwa Mitleid mit den Krankenkassen?
Und? Haben Sie seit dem etwa mehr bezahlt? Die letzte Erhöhung wurde flächendeckend unter schwarz-rot beschlossen. Jetzt gehen die ersten Kassen pleite. Haben Sie etwa Mitleid mit den Krankenkassen?
Die "Fast-Drei -Prozent" Partei ist auf gutem Weg.
Sie steuert jetzt von der anderen Seite die Fast 3 % an.
Aktuell hat sie 4% in der Sonntagsumfrage. Sie muss also nur noch 1% wieder abbauen, dann hat sie die Zielmarke fast 3% wieder erreicht.
auf 3 bis 5 %, nur leider kommt der zu spät - dieses Ergebnis hätte die Partei bei der letzten Bundestagswahl einfahren sollen, nicht danach! Ich kann es immer noch nicht fassen, daß soviele Wähler den Unsinn mit den Steuersenkungen geglaubt haben! Aber ich wette, bis 2013 ist alles vergessen - dann wird die FDP wieder Steuersenkungen versprechen, und die Leute werden wohl wieder darauf hereinfallen. Leider!
auf 3 bis 5 %, nur leider kommt der zu spät - dieses Ergebnis hätte die Partei bei der letzten Bundestagswahl einfahren sollen, nicht danach! Ich kann es immer noch nicht fassen, daß soviele Wähler den Unsinn mit den Steuersenkungen geglaubt haben! Aber ich wette, bis 2013 ist alles vergessen - dann wird die FDP wieder Steuersenkungen versprechen, und die Leute werden wohl wieder darauf hereinfallen. Leider!
...denn sie zeigt mir, dass sie als Sammelbecken derjenigen, die als vermeintliche Elite alle ihre Fähigkeiten einsetzen, und persönliche Vorteile der Gesellschaft abzutrotzen, den Begriff "Verantwortung" komplett aus ihrem Repertoire gestrichen haben, auf unbedeutende 3% geschrumpft ist.
Der regelmäßige Ruf nach Steuererleichterungen (nicht Steuerreform) hält diesen Haufen zusammen - weiter so!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/ag
Von der FDP erwartete man früher Kenntnis und Anwendung der Grundrechenarten in Finanzfragen. Dass die europäischen Wahnsinnsbürgschaften und -zahlungen lebensgefährlich Vabanque mit unserem Volksvermögen spielen, hätte zumindest die FDP ausrechnen können. Gut gemeint und schlecht gemacht - das hätte die Partei auseinanderhalten müssen. Die Hostie "Europa" hochzuhalten durfte nicht dazu dienen, Fraktionen und Bundestag zur Volkskammer, Version 2, zu machen.
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Leider verliess sich die Partei jahrelang auf einen einzigen "Kapitän, der alles regelt" (Originalton Westerwelle) und ist mit diesem abgesoffen. Das Winken mit der Notfallflagge "Steuersenkung" wird allgemein als absurd erkannt und die Schiffbrüchigen nicht an Land bringen.
Die fPD hat einen festen Sockel von 3 - 5%:
Ärzte, Apotheker, Steuerberater und andere Freiberufler, Privatiers ... Diese Kernklientel wird von der FDP bedient.
(Der letzten Gesundheitsministerin von der SPD wurde von Ärzten und Pharma der Krieg erklärt, seit Rösler hört man gar nichts mehr. Die leben jetzt wieder wie die Maden im Speck?!)
Darüber hinaus versucht die FDP mit Bauernfängerei noch ein paar Dumme anzulocken. Dazu gibt man sich ein betont jugendliches Lackaffenprofil, redet von Liberalismus, Steuersenkungen usw. Pech nur, dass niemand mehr Lackaffen sehen will und Neo(liberalismus) und Raubkapitalismus für die Zerstörung unserer Gesellschaft stehen. Promotionsbetrüger wie Koch-Mehrin und Chatzimakakis und andere fallen da auch nicht mehr stark ins Gewicht, aber verstärken das Profil einer Blender- und Absahnerpartei.
Die FPD war die letzten 10 Jahre sehr erfolgreich. Sogar so erfolgreich, dass sie es geschafft hat, die SPD umzudrehen. Aber jede Erfolgswelle hat auch einmal ein Ende und jetzt sehen wir das, was die FDP letztlich immer hinterlässt: verbrannte Erde.
haben schon lange keine Lust mehr, auf eine Partei, die zwaar von Mittelstandsförderung faselt, damit aber nur Unternehmen ab 300 Mitarbeitern meint. Die meisten Steuerberater beraten aber eher Einzelunternehmer und kleinere Betriebe bis 20, vielleicht sogar 50 Mitarbeiter.
Den Kleinen wird durch die FDP-Politik der Garaus gemacht, man kann sie in die gleiche Kategorie wie Arbeitnehmer sortieren, nur mit mehr Verantwortung und mehr Arbeitszeiten...Insofern können Sie die Steuerberater als Klientel der FDP getrost vergessen - wieder 100.000 potentielle Wähler weg !
Es ist eine Freude, diese menschenverachtende Partei langsam dahinsiechen zu sehen.
Auch ich bin Freiberufler und würde theoretisch von Steuersenkungen die von der FDP favorisiert werden profitieren, aber wähle ich deswegen die FDP? Nein, das tue ich nicht! Ich kenne viele Freiberufler, denen nicht im Traum einfallen würde, FDP zu wählen, denn nicht schlecht vgerdienende Menschen sind zu abstraktem Denken in der Lage und könne somit die Widersinnigkeit der FDP_politik entlarven.
Er hilft nichts, wenn Sie einzelne Berufsgruppen gegeneinander ausspielen... die gegen uns, wir gegen die...
Jeder mit ein bißchen Hirn wird verstehen, dass die Probleme der Zukunft (Ressourcenknappheit, Überalterung, die kommende wirtchaftliche Depression etc.) nur gemeinsam angegangen werden können und die Spaltungspolitik der FDP, sowie eigentlich auch von den anderen Parteien, tut auf lange Sicht niemandem gut. Ich zahle lieber mehr Steuern, damit sich auch mein Nachbar, der vielleicht weniger Glück im Leben hatte, z.B. eine vernünftige Krankenversicherung leisten kann und somit das gesellschaftliche Klima ein besseres und vertrauensvolleres ist.
Es gab mal eine Zeit, da nannte man sowas Sozialdemokratie, heute nennt man es Sozialutopie und noch primitivere Geister nennen es "Gutmenschentum"; man wird dafür verspottet.
Was mir viel mehr sauer aufstößt, ist, dass zur Zeit Steuergelder kriminellen Banken in den Rachen geworfen werden, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen. DAS ist das Problem, denn die Rettungsschirme von heute sind unsere Zinszahlungen von morgen.
> Die fPD hat einen festen Sockel von 3 - 5%: Ärzte, Apotheker, Steuerberater und andere Freiberufler, Privatiers ... Diese Kernklientel wird von der FDP bedient. <
Am 27.09.2009 hatten wir 14,6% Ärzte, Apotheker, Steuerberater und andere Freiberufler, Privatiers .... und jetzt ist ein großer Teil ausgewandert und wir haben nur noch 3-5%?
Bitte nicht wieder diese "Schubladen-Denke".
haben schon lange keine Lust mehr, auf eine Partei, die zwaar von Mittelstandsförderung faselt, damit aber nur Unternehmen ab 300 Mitarbeitern meint. Die meisten Steuerberater beraten aber eher Einzelunternehmer und kleinere Betriebe bis 20, vielleicht sogar 50 Mitarbeiter.
Den Kleinen wird durch die FDP-Politik der Garaus gemacht, man kann sie in die gleiche Kategorie wie Arbeitnehmer sortieren, nur mit mehr Verantwortung und mehr Arbeitszeiten...Insofern können Sie die Steuerberater als Klientel der FDP getrost vergessen - wieder 100.000 potentielle Wähler weg !
Es ist eine Freude, diese menschenverachtende Partei langsam dahinsiechen zu sehen.
Auch ich bin Freiberufler und würde theoretisch von Steuersenkungen die von der FDP favorisiert werden profitieren, aber wähle ich deswegen die FDP? Nein, das tue ich nicht! Ich kenne viele Freiberufler, denen nicht im Traum einfallen würde, FDP zu wählen, denn nicht schlecht vgerdienende Menschen sind zu abstraktem Denken in der Lage und könne somit die Widersinnigkeit der FDP_politik entlarven.
Er hilft nichts, wenn Sie einzelne Berufsgruppen gegeneinander ausspielen... die gegen uns, wir gegen die...
Jeder mit ein bißchen Hirn wird verstehen, dass die Probleme der Zukunft (Ressourcenknappheit, Überalterung, die kommende wirtchaftliche Depression etc.) nur gemeinsam angegangen werden können und die Spaltungspolitik der FDP, sowie eigentlich auch von den anderen Parteien, tut auf lange Sicht niemandem gut. Ich zahle lieber mehr Steuern, damit sich auch mein Nachbar, der vielleicht weniger Glück im Leben hatte, z.B. eine vernünftige Krankenversicherung leisten kann und somit das gesellschaftliche Klima ein besseres und vertrauensvolleres ist.
Es gab mal eine Zeit, da nannte man sowas Sozialdemokratie, heute nennt man es Sozialutopie und noch primitivere Geister nennen es "Gutmenschentum"; man wird dafür verspottet.
Was mir viel mehr sauer aufstößt, ist, dass zur Zeit Steuergelder kriminellen Banken in den Rachen geworfen werden, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen. DAS ist das Problem, denn die Rettungsschirme von heute sind unsere Zinszahlungen von morgen.
> Die fPD hat einen festen Sockel von 3 - 5%: Ärzte, Apotheker, Steuerberater und andere Freiberufler, Privatiers ... Diese Kernklientel wird von der FDP bedient. <
Am 27.09.2009 hatten wir 14,6% Ärzte, Apotheker, Steuerberater und andere Freiberufler, Privatiers .... und jetzt ist ein großer Teil ausgewandert und wir haben nur noch 3-5%?
Bitte nicht wieder diese "Schubladen-Denke".
Es gäbe ja Themen für eine liberale Partei. Alle anderen sehen die Lösung in immer mehr Staat. Warum nicht eine Partei, die den Staat zurückfährt. Den Menschen mehr Freiheit lässt und Gleichberechtigung herstellt (beispielsweise in der Bildung) und nur da eingreift (dann aber richtig), wo Menschen in Not geraten.
Warum soll ein Staat es beispielsweise belohnen, wenn man weit von seinem Arbeitsplatz wohnt - das kann ihm vollkommen egal sein und ist Entscheidung des Einzelnen. Unser System sammelt ganz viel GEld ein, um es dann wild zu verteilen.
Solch ein Staat würde weniger Steuern benötigen. Aber der erste Schritt wäre eben ein Abbau von Vergünstigungen und Subventionen, von Zuschüssen und Privilegien und ein vereinfachtes Steuersystem.
Aber genau da ist die FDP zu feige. Man hört von der FDP keine sinnvollen Vorschläge für Einsparungen. Sie sind da ebenso weltfremd wie die Linken.
Denn es sind genau die Besserverdienenden, die mit ihren Steuerberatern am Meisten profitieren von der ganzen Umverteilung. Und so bleibt die FDP eine konzeptlose Interessensvertretung für diverse Lobbys.
dann sind Sie sicher auch für die Abschaffung sämtlicher Steuerprivilegien und Abschreibungsmodelle für Besserverdiener? In Ihrem Fall Abschaffung von Dienstwagenprivilegien bzw. Absetzbarkeit?
Einen "schlanken" Staat können sich nur Reiche leisten, für die 7 € Eintritt ins Schwimmbad Peanuts sind und die ihre Kinder in Privatschulen schicken.
Die KV-Belastung für alle erhöhen, gleichzeitig den Hoteliers und Ärzten Steuergeschenke machen - das ist die FDP. [...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie bei einer sachlichen Wortwahl. Danke. Die Redaktion/ag
....hier grundsätzlich illiberal sind. Das ist mit Demokratie vielfach auch wenig verträglich. So wäre es schon wünschenswert, wenn es eine Partei gäbe, die Liberalität voranbringen würde.
Dinge, die sie durchzusetzen versuchen sollte wären ganz im Sinne der Wähler. So würde liberale Politik Transparenz und Kontrolle durch die Wähler der Handlungen der Politiker und der Bürokratie, Rechtssicherheit, Transparenz der Wirkung und Folgen jedes Gesetzes schaffen, Optimierung der Eigentumsrechtestruktur inklusive Subventionen und Steuern anstreben usw. Die Effizienzgewinne und Zunahme der Wohlfahrt wären erstaunlich für die Meisten Bürger, die es gewohnt sind die Kraft der Ordnungspolitik zu unterschätzen und sich oft widersprechenden Meinungen zu einzelnen Maßnahmen und Fragen verschreiben.
Und da gäbe es genug zu tun, in dieser repräsentativen Demokratie: Schutz der Grundrechte, Bürokratieabbau, eine Bildungspolitik, die den Namen verdient, Widerstand gegen die Entmachtung der Parlamente durch die eigene Regierung und durch Brüssel, ein Staat, der die Bürger nicht ständig mit neuen Verboten überzieht. Da haben wir von der FDP immer viel gehört, im Artikel hätte es auch etwas böser formuliert sein können: Als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet. Und die vereinfachten Steuergesetze sind wohl auf dem Postweg verloren gegangen.
dann sind Sie sicher auch für die Abschaffung sämtlicher Steuerprivilegien und Abschreibungsmodelle für Besserverdiener? In Ihrem Fall Abschaffung von Dienstwagenprivilegien bzw. Absetzbarkeit?
Einen "schlanken" Staat können sich nur Reiche leisten, für die 7 € Eintritt ins Schwimmbad Peanuts sind und die ihre Kinder in Privatschulen schicken.
Die KV-Belastung für alle erhöhen, gleichzeitig den Hoteliers und Ärzten Steuergeschenke machen - das ist die FDP. [...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie bei einer sachlichen Wortwahl. Danke. Die Redaktion/ag
....hier grundsätzlich illiberal sind. Das ist mit Demokratie vielfach auch wenig verträglich. So wäre es schon wünschenswert, wenn es eine Partei gäbe, die Liberalität voranbringen würde.
Dinge, die sie durchzusetzen versuchen sollte wären ganz im Sinne der Wähler. So würde liberale Politik Transparenz und Kontrolle durch die Wähler der Handlungen der Politiker und der Bürokratie, Rechtssicherheit, Transparenz der Wirkung und Folgen jedes Gesetzes schaffen, Optimierung der Eigentumsrechtestruktur inklusive Subventionen und Steuern anstreben usw. Die Effizienzgewinne und Zunahme der Wohlfahrt wären erstaunlich für die Meisten Bürger, die es gewohnt sind die Kraft der Ordnungspolitik zu unterschätzen und sich oft widersprechenden Meinungen zu einzelnen Maßnahmen und Fragen verschreiben.
Und da gäbe es genug zu tun, in dieser repräsentativen Demokratie: Schutz der Grundrechte, Bürokratieabbau, eine Bildungspolitik, die den Namen verdient, Widerstand gegen die Entmachtung der Parlamente durch die eigene Regierung und durch Brüssel, ein Staat, der die Bürger nicht ständig mit neuen Verboten überzieht. Da haben wir von der FDP immer viel gehört, im Artikel hätte es auch etwas böser formuliert sein können: Als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet. Und die vereinfachten Steuergesetze sind wohl auf dem Postweg verloren gegangen.
...hoffe ich wenigstens..
Wer als Gegenfinanzierung von egal-was vorschlägt die Arbeitslosenhilfe von älteren Arbeitslosen zu kürzen, der verdient es nicht gehört zu werden, geschweige denn Einfluss zu haben. Habe selten einen derart schwachsinnigen und falschen Vorschlag gehört, wodurch Rösler bei mir einen neuen persönlichen Rekord gebrochen hat: Gleich beim ersten Mal Mund aufmachen hat er sich disqualifiziert.
Beim nächsten mal Wahlzettel ankreuzen werde ich die Piraten wählen. Vielleicht finden sich ja genügend Leute mit liberaler Grundhaltung, die es mir gleichtun und diese gelbschlimmlige Versammlung von Versagern ein für alle Mal auswechseln.
> Beim nächsten mal Wahlzettel ankreuzen werde ich die Piraten wählen. <
Ich wiederhole noch mal einen meiner Kommentare ...
Nach der Hamburg-Wahl wurden diejenigen gefragt die mit dem Wahlausgang nicht zufrieden waren. Die Frage war "Warum haben Sie dann nicht mal eine neue Partei gewählt, zum Beispiel die Piraten?" Die beiden meist genannten Antworten "Die kommen doch sowieso nicht rein." und "Die haben doch kein Programm."
So ist es halt. Deshalb wird sich nichts ändern.
> Beim nächsten mal Wahlzettel ankreuzen werde ich die Piraten wählen. <
Ich wiederhole noch mal einen meiner Kommentare ...
Nach der Hamburg-Wahl wurden diejenigen gefragt die mit dem Wahlausgang nicht zufrieden waren. Die Frage war "Warum haben Sie dann nicht mal eine neue Partei gewählt, zum Beispiel die Piraten?" Die beiden meist genannten Antworten "Die kommen doch sowieso nicht rein." und "Die haben doch kein Programm."
So ist es halt. Deshalb wird sich nichts ändern.
Ich verstehe nicht, warum sich die Zeit immer so intensiv mit dieser 3%-Splitterpartei befassen muss.
..............
weil die zeit auch nur noch für wenige menschen lesbar erscheint.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie den Inhalt des Artikels anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg
Ich verstehe es schon: Es ist eben selten, dass sich eine Alt-Partei innerhalb von nur einem Jahr viertelt.
... weil diese Partei leider Juniorpartner der Regierungskoalition ist.
Die "Zeit" ist stramm auf einer links-grünen Linie und betreibt erwartungsgemäß ihr Lieblingshobby, nämlich FDP-Bashing. Nach dem Motto: gegen alles was rechts der SPD ist, muss gehetzt werden.
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weil die zeit auch nur noch für wenige menschen lesbar erscheint.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie den Inhalt des Artikels anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg
Ich verstehe es schon: Es ist eben selten, dass sich eine Alt-Partei innerhalb von nur einem Jahr viertelt.
... weil diese Partei leider Juniorpartner der Regierungskoalition ist.
Die "Zeit" ist stramm auf einer links-grünen Linie und betreibt erwartungsgemäß ihr Lieblingshobby, nämlich FDP-Bashing. Nach dem Motto: gegen alles was rechts der SPD ist, muss gehetzt werden.
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