Mauer-GedenkstätteStadtlandschaft mit Todesstreifen

Zum Jahrestag nähert sich die eindrucksvolle Gedenkstätte Berliner Mauer der Vollendung.

Ein bellender Hund läuft den Postenweg entlang – neben ihm kein Grenzsoldat, sondern das Frauchen im knallgelben Trainingsanzug. An den Rändern überwuchert Gras das schmale Band aus Teer. Ein paar Meter weiter an der Straße drehen sich Betonmischer und schwitzen die Bauarbeiter; Schicht um Schicht wächst die Mauer empor. An der Bernauer Straße wird ein Wohnhaus gebaut. Das Kellergeschoss ist bereits fertig.

Berlin im August 2011, an der Grenze der Bezirke Wedding (einst Westen) und Mitte (einst Osten). 28 Jahre lang, von 1961 bis 1989, waren hier die Stadt und die Welt geteilt. Heute vermengen sich auf dem einstigen Todesstreifen Vergangenheit und Gegenwart. Allmählich wird die Gschichte überlagert, vielfach ist sie bereits verschwunden. In einem Jugendhotel an der Ecke Wolliner Straße schlafen Touristen, wo früher die Grenzer schossen. Ein kleiner Junge fährt an diesem Morgen auf dem Bürgersteig in seinem roten Bobbycar, vorbei an einer im Boden eingelassenen Gedenktafel. Sie erinnert an die achtzigjährige Olga Segler, die am 25. September 1961 hier in der Bernauer Straße Nr. 34 aus einem Fenster im zweiten Stock hinabsprang; denn der Bürgersteig gehörte zu West-Berlin. Doch Olga Seglers Flucht misslang, sie sprang in den Tod.

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Einen Kilometer weiter westlich, in der Kapelle der Versöhnung, findet an diesem Samstag der Staatsakt zum 50. Jahrestag des Mauerbaus statt. Bundespräsident und Bundeskanzlerin werden dabei sein. Die Kapelle liegt auf dem Gelände der – jetzt nahezu vollendeten – Gedenkstätte Berliner Mauer.

Diese Gedenkstätte ist allerdings weniger ein Museum als eine museale Geschichtslandschaft, welche die Erinnerung an die Teilung und deren Toten zu bewahren versucht. Nach jahrelangen Kontroversen und umstrittenen Projekten hatte der Berliner Senat 2006 dazu ein Konzept beschlossen, wobei der historische Ort Bernauer Straße eine Schlüsselfunktion einnahm. Organisatorisch getragen wird die Gedenkstätte von der 2008 gegründeten »Stiftung Berliner Mauer«, die zudem für die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zuständig ist.

2009 wurde der erste Abschnitt eröffnet. Samstag folgen nun zwei weitere, schließlich in absehbarer Zukunft der letzte Abschnitt, der an jenem östlichen Teil der Bernauer Straße liegen wird, der im Unterschied zu den westlichen Teilen bebaut werden darf: Nur der einstige Postenweg soll als Erinnerungspfad erhalten bleiben. Am Ende wird mitten in der Stadt eine fast 2 Kilometer lange und 4,4 Hektar große Freiluftausstellung stehen. Bereits 2010 kamen mehr als eine halbe Million Besucher.

Manch ein Ignorant mag dahinter deutschgründliche Geschichtsmanie wittern, deren Kosten momentan auf 13,5 Millionen Euro veranschlagt werden. Tatsächlich handelt es sich um ein dringend notwendiges Projekt gegen das Vergessen. Denn die Mauer, dieses monströse Bauwerk, das die Stadt einst beherrschte, ist erstaunlicherweise nahezu spurlos verschwunden – nicht nur faktisch, sondern auch aus dem Bewusstsein Berlins. Und was nicht zuletzt eine ausdauernde, schließlich erfolgreiche Erinnerungspolitik in den vergangenen Jahrzehnten geschafft hat – die Verankerung des »Lagers« als Schreckensort des 20. Jahrhunderts im kulturellen Gedächtnis der Deutschen –, steht für die deutsche Teilung noch aus: Dass man eine mitteleuropäische Millionenmetropole mit einer Betonwand durchtrennt und Menschen, die sie überklettern wollen, abschießt, erscheint heute eher als eine düstere Fantasy-Idee und nicht als zeithistorische Realität.

Wer die von Gerhard Sälter, dem Leiter des Arbeitsbereichs Forschung und Dokumentation an der Gedenkstätte, kuratierte und von den Architektenbüros Sinai und Mola + Winkelmüller gestaltete Ausstellung mit ihren neuen Abschnitten abläuft, vorbei an Baracken und luxuriösen Townhouses, kann erleben, wie eindrucksvoll man sich hier dem Vergessen entgegengestemmt. Hier gibt es keine lärmige Kalter-Krieg-Folklore wie im populären Museum am Checkpoint Charlie.

Leser-Kommentare
  1. 13. August 1961 Eine Mauer wird gebaut.
    Am 15.Juni 1961 erklärte Walter Ulbricht:
    „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

    Jetzt wurde nicht nur eine Mauer gebaut, es wurden auch Grenzstreifen eingerichtet und vermint und es wurde scharf geschossen. Auf Zivilisten die das Land verlassen wollten. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Menschenwürde und das Recht auf Leben wird mit Füssen getreten.
    Ein Parteivorsitzender der SED lässt sein eigenes Volk einsperren.
    Das Gefängnis DDR mit Mauer, Stacheldraht, Wachtürmen und Minen.
    Das in Europa.
    Die Beeinträchtigung der freien Meinungsäußerung, die Beeinträchtigung der Informationsfreiheit, die Bespitzelung waren mit Anlass vieler Bürger das Land zu verlassen. Die Partei SED gab nicht mehr Freiheit, sie sperrte ein. Familien wurden vernichtet, Kinder den Eltern weggenommen. Die plumpe primitive Propaganda verkündete man rette den Frieden.
    Der Mauerbau war der Anfang vom Ende der DDR.
    Die friedliche Revolution 1989 zeigt, Widerstand lohnt sich.
    Es stimmt nicht, die machen da oben doch was sie wollen. Wer schweigt kann nicht gewinnen.
    Ein Land, das seine Bürger einsperrt, Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit einschränkt, bietet keinen menschenwürdigen Lebensraum.
    DDR Bürger erkämpften sich mit der friedlichen Revolution wieder Raum um freier atmen zu können.
    Der höchste Ehrentitel in Deutschland ist für mich: Der Ossi.
    Walter Wasilewski

    gut

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    Es ist eine Schande für die Demokratie und sie würde sich auch schämen, könnte sie es, wenn darin einhellig Lötsch verdammt wird (und zwar so, dass man ihr nicht zuhört und ihre Worte als Hohn verstehen will und sich enpört gibt), wenn sie sagt, die Mauer wäre eine logische Folge des zweiten Weltkriegs.

    Denn sie war es. Im 2. Weltkrieg starben ca. 30 Mio sowjetische Bürger, das Land wurde verwüstet, die Industrie musste sich auf die Militärproduktion umstellen.

    Die Amis griffen erst in der zweiten Jahreshälfte 1944 aktiv ein, hatten keine eigene zivile Opfer erlitten.
    Die amerik. Industrie entwickelte sich ungestört.

    Dann steht die Sowjetunion da, hat für die eigenen Leute wenig Güter und bemüht sich trotzdem in der DDR (das land der Täter) den Lebensstandart relativ hochzubekommen.

    Das Land der Täter unterstützt den neuen Feind als Dank für die Befreiung von Hitler. Die USA nehmen KZ-Ärzte bei sich auf, führen Menschenversuche an sowjetischen Kriegsgefangenen durch, bekommen von dt. Ingenieuren und Nachrichtendienstler Informationen, die deshalb strafrei ausgehen.

    Wie barbarisch das alles beiseite zu lassen...

    Es ist eine Schande für die Demokratie und sie würde sich auch schämen, könnte sie es, wenn darin einhellig Lötsch verdammt wird (und zwar so, dass man ihr nicht zuhört und ihre Worte als Hohn verstehen will und sich enpört gibt), wenn sie sagt, die Mauer wäre eine logische Folge des zweiten Weltkriegs.

    Denn sie war es. Im 2. Weltkrieg starben ca. 30 Mio sowjetische Bürger, das Land wurde verwüstet, die Industrie musste sich auf die Militärproduktion umstellen.

    Die Amis griffen erst in der zweiten Jahreshälfte 1944 aktiv ein, hatten keine eigene zivile Opfer erlitten.
    Die amerik. Industrie entwickelte sich ungestört.

    Dann steht die Sowjetunion da, hat für die eigenen Leute wenig Güter und bemüht sich trotzdem in der DDR (das land der Täter) den Lebensstandart relativ hochzubekommen.

    Das Land der Täter unterstützt den neuen Feind als Dank für die Befreiung von Hitler. Die USA nehmen KZ-Ärzte bei sich auf, führen Menschenversuche an sowjetischen Kriegsgefangenen durch, bekommen von dt. Ingenieuren und Nachrichtendienstler Informationen, die deshalb strafrei ausgehen.

    Wie barbarisch das alles beiseite zu lassen...

  2. Die Mauer war ein Unding. Das wird wohl niemand bestreiten. Auch, trotz aller gegenteiliger Hetze, tut das auch Frau Lötzsch nicht. Den Jahrestag des Mauerbaus und die unnötigen Ermordeten an der Mauer dazu zu verwenden, wie es die CSU tut, um gegen die Linke zu hetzen, ist einfach widerlich - gerade jene, die bis heute Naziverbrecher verteidigen, schreien am lautesten.
    Die Morde an der Mauer sind unverzeihlich. Doch werden daraus tatsächlich Konsequenzen gezogen? Nein: Morde aus politischen Gründen werden gutgeheißen - sei es im Irak, in Libyen oder Afghanistan. Ganz zu schweigen von den Toten, die nun wegen geringerer Vergehen erschossen wurden: Wieviele kleine Diebe wurden in den letzten 50 Jahren von der Polizei umgebracht?
    Wer nun sagt: Das ist ja absurd das zu vergleichen, dem kann ich nur zustimmen. Wegen Geld Menschen umzubringen ist ja wohl verwerflicher, als wegen der, sei es auch völlig abwegigen und fehlgeleiteten Idee, Menschen durch ihre Ermordung davon abhalten zu müssen, ihrem Land zu schaden.
    Gerade jene, die auch noch die heftigste Ausbeutung gutheißen, die dafür sorgen, dass sich der Staat immer mehr von jeder Gerechtigkeit und Menschlichkeit entfernt, "gedenken" jetzt am lautesten. Als ob es ihnen um Menschen ginge. Diese Heuchler!

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  3. ...der nicht den Hauch des Grauens der Berliner Mauer widerspiegelt - im Gegenteil: Sophisticated Rollrasen und Stangenmetallschrott für Millionen Euro in Szene gesetzt: Welche Szene eigentlich? Nichtmal die Minifilmchen in den Schrottsäulen sind vernünftig zu hören oder zu sehen. Einzig die temporäre Fotoausstellung über Mauerkinder von Thomas Höpker gibt ein wenig die Absurdität dieser Mauer wieder.

  4. Regime, die Mauern errichten, die zum Tod von Menschen führen, sie wurden und werden glücklicherweise weltweit verurteilt, so wie die DDR oder Israel als die besonders bekannte Mauerbauer. Der Internationale Gerichtshof erklärte die grotesk riesigen Maueranlagen Israels im Westjordanland 2004 für illegal. Damals starb das erste Kind als Maueropfer: der 2jährigen Mohammad Hersham Maraba. Sein Vater konnte ihn am 8.2.04 wegen israelischer Mauern nicht in das nur 15 Minuten entfernte Krankenhaus bringen. Die Presse berichtete. Eine israelische Mauer lag zwischen ihm und dem Krankenhaus. Aber der Zugang wurde ihm verwehrt. So starb das erste 2jährige Maueropfer in den Armen seines Vaters. Es ist dabei nicht nur die Zahl der Toten wichtig. 136 Tote an der Berliner Mauer? Das erzielt man doch in Syrien problemlos in 2 Tagen. Es ist auch die Schikane an den Kontrollpunkten, ob nun bei den Fahrten nach Berlin oder im Westjordan. Erniedrigung und Willkür sind entsetzlich. 'Wir sind mehr wert als ihr', lautet die Botschaft, 'wir können euch einfach erschiessen'. Manchmal schießt man ihnen nur ins Bein und läßt sie verbluten, wie bei YouTube dokumentiert. Die Gedenkstätte für Maueropfer, sie ist eine sehr wichtige Sache. Und vielleicht ein Obama, der sich wie Ronald Reagan an die Mauer stellt und ihren Erbauern zuruft: 'Mister Netanjahu, tear down this wall'! Jedes Maueropfer der Unmenschlichkeit ist ein Toter zuviel. Feiernde Menschen auf dem Schutt der Mauern: das wollen wir sehen.

  5. Die Mauer hat mir ermöglicht, die 10-te und 12-te Klasse zu absolvieren und zu studieren, obwohl meine Eltern keine "Bonzen" oder SED-Mitglieder waren. Sie hießen auch nicht Merkel.
    Nach 3 Jahren als SED-Mitglied bin ich wegen "parteischädigenden Verhaltens" 1984 aus der Partei geflogen und musste mich mit 600,- Mark (netto) wieder nach "oben" arbeiten.
    Ich habe es geschafft - auch ohne Parteibuch und ohne Hilfe der "Stasi" und auch nicht als "Blockflöte.
    Geschafft habe ich es durch meiner Hände Arbeit - angepasst habe ich mich nie - genauso wie jetzt.
    Dann kam die "Wende" und ich stand auf der Straße - aber nicht einmal einen Tag, da ich wiederum engagiert meiner Arbeit nachging - daran hat sich bis heute auch nichts geändert, trotz mancher Rückschläge.
    Mit den 100,- Mark Begrüßungsgeld habe ich mich auch nicht bestechen lassen. Ich bin auch nicht los gerannt und habe meine Arbeit stehen und liegen lassen - für dieses Verhalten stellte mich mein erster AG (West) sofort ein, auch weil ich ihm nichts "vorgeschauspielert" habe!
    So bekam ich meinen ersten Job nach der Wende!
    Sicherlich, der DDR weine ich zwar keine Träne nach, aber all das Positive was ich auch erlebt habe, in den ersten 30 Jahren meiner Kindheit, das kann mir keiner nehmen - genauso wie meine negativen Erfahrungen.

    Wie wollen wir aber ein geeintes Deutschland gestalten, wenn wir nicht alle Facetten der DDR-Geschichte aufarbeiten, auch die positiven Ansätze, die auch die "Rübermacher" kostenlos nutzten?

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  6. Es ist eine Schande für die Demokratie und sie würde sich auch schämen, könnte sie es, wenn darin einhellig Lötsch verdammt wird (und zwar so, dass man ihr nicht zuhört und ihre Worte als Hohn verstehen will und sich enpört gibt), wenn sie sagt, die Mauer wäre eine logische Folge des zweiten Weltkriegs.

    Denn sie war es. Im 2. Weltkrieg starben ca. 30 Mio sowjetische Bürger, das Land wurde verwüstet, die Industrie musste sich auf die Militärproduktion umstellen.

    Die Amis griffen erst in der zweiten Jahreshälfte 1944 aktiv ein, hatten keine eigene zivile Opfer erlitten.
    Die amerik. Industrie entwickelte sich ungestört.

    Dann steht die Sowjetunion da, hat für die eigenen Leute wenig Güter und bemüht sich trotzdem in der DDR (das land der Täter) den Lebensstandart relativ hochzubekommen.

    Das Land der Täter unterstützt den neuen Feind als Dank für die Befreiung von Hitler. Die USA nehmen KZ-Ärzte bei sich auf, führen Menschenversuche an sowjetischen Kriegsgefangenen durch, bekommen von dt. Ingenieuren und Nachrichtendienstler Informationen, die deshalb strafrei ausgehen.

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    Antwort auf "Der Todesstreifen"
  7. Was haben die beiden Personen wohl gemeinsam?

    Sie haben die Mauer nicht erlebt und werden trotz allem Rummel, der jetzt wieder um dieses Bauwerk gemacht wird, auch später keinen Bezug zu all diesen Vorgängen finden und finden können.

    Einzig all jene Menschen, die damit leben mussten, ob nun in Ost oder West, die werden diesen "Wall" nicht vergessen.
    Jeder hat hier seine eigene Geschichte und seine eigenen Erfahrungen gesammelt und jeder hat das Recht, auch seine Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke wiederzugeben.
    Leider werden all jene, die diesem "Bauwerk" und dem Staat in dem sie leben mussten, auch eine positive Seite abgewinnen konnten, der Geschichtsverklärung bezichtigt.
    Dem ist aber nicht so, denn wieso war es möglich, dass gerade in den 80-er Jahren in der DDR so viele Kinder geboren wurden, trotz der Freizügigkeit des Schwangerschaftsabbruches?
    Darüber sollten wir auch einmal nachdenken, denn das Geld, dass der Staat in die jungen Familien investierte, das kann doch wohl nicht allein der Grund für eine so hohe Geburtenrate gewesen sein, von der man im Westen doch nur träumte und träumen wird, oder?
    Oder warum liegt gerade bei den H-IV-Empfängern die Geburtenrate so hoch?
    Die brauchen sich ja auch keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen - der Staat zahlt ja und das bis ins hohe Alter.

    Wenigstens haben hier Ost und West die Einheit vollzogen, auch wenn es nur eine scheinbare soziale Sicherheit ist, in der man sich wiegt - wir haben es erlebt, bis die Mauer fiel!

    Bitte bemühen Sie sich um sachliche Argumente und belegen Sie strittige Tatsachenbehauptungen bitte mit entsprechenden Quellen. Danke. Die Redaktion/sc

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    Hier brauche ich keine Quelle, weil in meinem Wohnumfeld genügend Familien im H-IV - Bezug wohnen, deren Mütter ein Kind nach dem anderen in die Welt setzen und bisher entweder kaum oder überhaupt noch nicht gearbeitet haben.

    Außerdem habe ich selbst H-IV - Bezieher betreut und war selbst schon drin und musste mir anhören, wie dämlich ich bin, wenn ich noch arbewiten gehe, weil man als (alleinstehender) H-IV - Empfänger mehr Geld in der Tasche hat als jemand, der mit 850,- € (netto) nach Hause geht - von den anderen "Vergünstigungen der GEZ-Befreiung, Billigeren Tickets und natürlich den "Tafeln" ganz zu schweigen.

    ... und was das Positive in der DDR anbelangt:

    - kostenlose Fahrt zur Schule im Schulbus
    - Schulessen und Schulmilch für nicht mal 5,- Mark / Woche
    - kostenlose und billige Schulbücher
    - viele Freizeitangebote nach dem Unterricht
    - kaum Stundenausfälle
    - Hausarbeitstage für Frauen mit Kindern oder Familie
    - zu 80% bezahlte Freistellung für die Erziehung der Kinder, wenn es nicht gleich einen Krippenplatz gab
    - 20 Tage bezahlte Freistellung zur Pflege kranker Kindern
    - bis zu 7.000,- Mark zinsloser Ehekredit, dessen Tilgung nach dem dritten Kind eingestellt wurde
    - ordentliche Prämien bei guter Arbeit
    - das Recht auf Arbeit, das selbst Roosevelt in die Verfassung der USA schreiben wollte - er starb nur zu früh

    Soll ich fortfahren?

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    - Schulessen und Schulmilch für nicht mal 5,- Mark / Woche
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    - kaum Stundenausfälle
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