Euro-Zone "Griechenland geht bankrott"
Der Ökonom Jörg Rocholl hat berechnet: Die Pleite der Griechen ist nur eine Frage der Zeit. Dem Rest der Euro-Zone gibt er noch eine Chance.
DIE ZEIT: Wann geht Griechenland pleite?
Jörg Rocholl: Wüsste ich das genau, würde ich darauf spekulieren. Im Ernst, das weiß niemand.
ZEIT: Aber Sie wissen, dass es passieren wird?
Rocholl: Bald wird das griechische Sparprogramm überprüft. Spätestens dann zeigt sich wieder, dass das Land nicht aus der Krise kommt.
Der Diplom-Ökonom ist Spezialist für die Wirkungen von politischem Handeln auf die Wirtschaft. Seit 2007 lehrt er an der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin. Studiert hat Rocholl in Witten/Herdecke und an der amerikanischen Columbia Business School, er war tätig für die Boston Consulting Group und die Deutsche Bank in Frankfurt, London und New York. Seit ein paar Wochen ist er außerdem Interimspräsident der ESMT; der bisherige Chef Lars-Hendrik Röller wechselte als Wirtschaftsberater Angela Merkels ins Kanzleramt.
ZEIT: Und dann geht erst Griechenland pleite, danach Spanien und Italien, dann unsere Banken und schließlich kracht der Euro?
Rocholl: Nicht zwingend. Griechenland ist tatsächlich ein Spezialfall. In keinem anderen Euro-Land ist gleichzeitig die Verschuldung so schlimm und das Wachstum so schwach. In Italien ist die Wirtschaft stark. Dort wird gespart. In Spanien ebenfalls. Selbst Portugal ist nicht so verschuldet wie Griechenland. Es gibt also für den Rest der Euro-Zone durchaus Hoffnung, aus Rezession und Verschuldung herauszukommen.
ZEIT: Erklären Sie uns den Unterschied genauer. Warum schaffen es die Griechen selbst dann nicht, wenn sie sich noch so anstrengen?
Rocholl: Nirgendwo in Europa sind die Schulden so hoch wie dort. Sie liegen bei fast 160 Prozent des Sozialproduktes. Will man die loswerden, gibt es drei Faktoren. Die Zinsen dürfen nicht unbezahlbar werden. Das Wirtschaftswachstum muss hoch sein. Und der Staatshaushalt muss hohe Überschüsse ausweisen. In Griechenland sieht es da bei allem düster aus.
ZEIT: Sie haben das durchgerechnet?
Rocholl: Ja, und zwar mit optimistischen Annahmen. Ich habe als Zinsen für alle Staatsschulden, also für die alten und die neuen, sechs Prozent angenommen. Das Wirtschaftswachstum habe ich mit vier Prozent angesetzt. Auch das ist optimistisch, denn die Wirtschaft schrumpfte im vergangenen Jahr um fast drei Prozent. Selbst dann müsste der staatliche Haushalt einen Überschuss vor Zinsen von 3,2 Prozent erwirtschaften – nur damit der Schuldenberg nicht wächst. Das schafft nicht mal Deutschland.
ZEIT: Dann wäre noch kein Euro abbezahlt?
Rocholl: Wenn das Land seine Schulden abschmelzen und in ein paar Jahrzehnten den Stabilitätspakt wieder einhalten will, muss es einen Überschuss von mindestens sechs Prozent erwirtschaften. Das haben in Europa nur die Norweger geschafft, und die haben Öl gefunden. Die Hoffnung ist in Griechenland nicht groß.
ZEIT: Durch Sparen ist es also nicht zu schaffen?
Rocholl: Welche Regierung schaffte es, erst den Haushalt von einem Riesenloch auf einen sechsprozentigen Überschuss zu bringen und dann damit nur Schulden zu zahlen – jahrzehntelang?
- Datum 22.08.2011 - 07:03 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 18.8.2011 Nr. 34
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Griechenland kann nicht mehr geholfen werden. Das Geld dass an den Griechen ausgeliehen wurde ist sowieso nicht zurückzahlbar. Die Griechen sind nicht in der Lage dass Geld and den verschiedenen Ländern woher die dass Geld bekommen haben zurück zu zahlen. Die sind wie wir schon wissen überhaupt nicht Kreditwürdig, danach sollten Deutsche Steuerzahlern weiter Solidarisch bleiben und weiteraus mehr Geld für den Griechen ausgenben? Wenn Deutschland egenwann auch Bankrott macht, wer hilft dann Deutschland?
In Deutschland gibt es sowieso viele Finanzielle Kurzungen, wie soll es den mit uns weiter laufen?
von Griechenland. Als informierter Leser weis man das aber schon länger.
Die Frage ist ja nicht, ob G Bankrott ist, sondern wie ein "Domino-Effekt" in den "Finanzmärkten" verhindert werden könnte.
Das eine so gestrickte Währungsunion nicht funktionieren kann, müssten die Deutschen eigentlich am besten wissen.
Und sie wussten es ja auch, wenn auch nicht die, die die Malaise jetzt zu bezahlen haben werden.
Wenn eine Währungsunion so wie die €-Zone funktionieren würde, dann hätten wir in der damaligen DDR schon nach 5 Jahren "blühende Landschaften" gehabt, wie von Kohl angekündigt.
Denn dann hätten die Ostdeutschen mit der 1:1 Mark weiter den Trabant gekauft und die jungen und leistungsfähigen wären zuhause geblieben.
Seit ungefähr 30 Jahren bilde ich mir ein, ein ganz klein wenig von Betriebs- und Volkswirtschaft zu verstehen. Und - so leid es mir tut - ich kann mich nicht an einen einzigen Tag erinnern, an dem der griechische Staat kreditwürdig gewesen wäre. Das hat gar nix mit Griechenland-Bashing oder den Griechen selbst zu tun, das ist einfach quasi jahrhundertelanger Fakt. Der griechische Staat war, ist und wird niemals kreditwürdig sein.
Insofern - auch so leid es mir tut - sind doch nach wie vor diejenigen, die leichtsinnig genug waren, dem griechischen Staat Geld zu leihen selbst schuld. Und der Rest dieser Geschichte, von "systemrelevant" über "too-big-to-fail" bis zu Euro-Bonds, ist doch im Grunde bedrucktes Papier oder Bits und Bytes im Zentralrechner der EZB oder sonst irgendeinem Rechenzentrum.
Noch mal für alle zum Nachrechnen. Vor ca. 30 Jahren hat eine Feinunze Gold ca. 35,- $ gekostet, heute bringt sie ca. 1.800,-$.
Soviel zum Götzen Geld und dessen SCHEINBAREM Wert.
von Griechenland. Als informierter Leser weis man das aber schon länger.
Die Frage ist ja nicht, ob G Bankrott ist, sondern wie ein "Domino-Effekt" in den "Finanzmärkten" verhindert werden könnte.
Das eine so gestrickte Währungsunion nicht funktionieren kann, müssten die Deutschen eigentlich am besten wissen.
Und sie wussten es ja auch, wenn auch nicht die, die die Malaise jetzt zu bezahlen haben werden.
Wenn eine Währungsunion so wie die €-Zone funktionieren würde, dann hätten wir in der damaligen DDR schon nach 5 Jahren "blühende Landschaften" gehabt, wie von Kohl angekündigt.
Denn dann hätten die Ostdeutschen mit der 1:1 Mark weiter den Trabant gekauft und die jungen und leistungsfähigen wären zuhause geblieben.
Seit ungefähr 30 Jahren bilde ich mir ein, ein ganz klein wenig von Betriebs- und Volkswirtschaft zu verstehen. Und - so leid es mir tut - ich kann mich nicht an einen einzigen Tag erinnern, an dem der griechische Staat kreditwürdig gewesen wäre. Das hat gar nix mit Griechenland-Bashing oder den Griechen selbst zu tun, das ist einfach quasi jahrhundertelanger Fakt. Der griechische Staat war, ist und wird niemals kreditwürdig sein.
Insofern - auch so leid es mir tut - sind doch nach wie vor diejenigen, die leichtsinnig genug waren, dem griechischen Staat Geld zu leihen selbst schuld. Und der Rest dieser Geschichte, von "systemrelevant" über "too-big-to-fail" bis zu Euro-Bonds, ist doch im Grunde bedrucktes Papier oder Bits und Bytes im Zentralrechner der EZB oder sonst irgendeinem Rechenzentrum.
Noch mal für alle zum Nachrechnen. Vor ca. 30 Jahren hat eine Feinunze Gold ca. 35,- $ gekostet, heute bringt sie ca. 1.800,-$.
Soviel zum Götzen Geld und dessen SCHEINBAREM Wert.
Es ist immer wieder erstaunlich, dass jetzt ein Experte feststellt, dass etwas ganz bestimmt geschieht. Ich gehe davon aus, und das hat mit Spekulation nichts zu tun, dass dreiviertel aller Deutschen das bereits seit einem halben Jahr so sehen. Doch die meisten EU-Regierungen und die EZB und wer auch sonst noch sehen das anders. Die Gründe sind wohl nicht nachvollziehbar.
das dort unten hunderte Milliarden Deutscher Steuergelder versenkt werden!
Darum regen wir uns ja auch über 5 Milliarden auf die für einen zwar unnötigen S 21 Bahnhof verramscht werden aber immerhin im Deutschen Wirtschaftskreislauf bleiben !
Im Europaeischen Ausland empört sich die Presse das Deutschland die anderen Laender zu vernünftiger Haushaltsführung verpflichten will statt einfach stumpf zu zahlen!
Recht haben sie ja - hat doch unser unsaeglicher Kohl die lieben Nachbarn schon vor 25 Jahren daran gewöhnt das Deutschland sowieso immer zahlt! Und für diese Deutschen Steuermillionen bekommt er dann eine Auszeichnung als 'guter Europaeer'.
das dort unten hunderte Milliarden Deutscher Steuergelder versenkt werden!
Darum regen wir uns ja auch über 5 Milliarden auf die für einen zwar unnötigen S 21 Bahnhof verramscht werden aber immerhin im Deutschen Wirtschaftskreislauf bleiben !
Im Europaeischen Ausland empört sich die Presse das Deutschland die anderen Laender zu vernünftiger Haushaltsführung verpflichten will statt einfach stumpf zu zahlen!
Recht haben sie ja - hat doch unser unsaeglicher Kohl die lieben Nachbarn schon vor 25 Jahren daran gewöhnt das Deutschland sowieso immer zahlt! Und für diese Deutschen Steuermillionen bekommt er dann eine Auszeichnung als 'guter Europaeer'.
an das man den "Wirtschaftsraum Europa" in "Euroländer und in die Länder ohne Euro" trennen muß. Euro Bonds gäbe es z.Zt. nicht. Wohl gemerkt "zur Zeit nicht".
Also es ist mal wieder Offen wohin die Reise geht. Bei einer kompletten Pleite werden wohl die Bürgschaften für Griechenland fällig. Hier fehlt es an Transparenz, was natürlich auch für die Anderen Staaten in Europa gilt.
Wie will diese Regierung den Bürgern klar machen das sie letzten Endes zahlen müssen?
dann immer das Griechenland das Geld mit Zinsen zurückzahlen wird?
Die Finnen haben es richtig gemacht! Die haben eine Partei gewaehlt welche Nationale Verantwortung wahrnimmt und sich eine Sicherheit geben lassen so das ihr schönes Geld nicht in Griechenland dahinschmilzt!
Von einer Regierung die dem Wohl des Deutschen Volkes verpflichtet ist muss ich genau das gleiche erwarten!
Unglaublicherweise würde unsere Opposition ja noch mehr Geld verbrennen!
Und noch unglaublicher - der Deutsche Michl wird genau diese Blockparteien wieder waehlen!
Auf diese wichtige Frage traue ich mir keine Antwort zu.
Nicht nur bei dem Thema Staatsschuldenkrise hat es aber etwas mit dem beklagenswerten Bildungsniveau in dieser Republik zu tun.
Es wurde an dieser Stelle schon öfter festgestellt:
Die Materie ist ziemlich abstrakt und die persönliche Betroffenheit wird erst mit großer Zeitverzögerung (eventuell) klar.
Auf diese wichtige Frage traue ich mir keine Antwort zu.
Nicht nur bei dem Thema Staatsschuldenkrise hat es aber etwas mit dem beklagenswerten Bildungsniveau in dieser Republik zu tun.
Es wurde an dieser Stelle schon öfter festgestellt:
Die Materie ist ziemlich abstrakt und die persönliche Betroffenheit wird erst mit großer Zeitverzögerung (eventuell) klar.
das dort unten hunderte Milliarden Deutscher Steuergelder versenkt werden!
Darum regen wir uns ja auch über 5 Milliarden auf die für einen zwar unnötigen S 21 Bahnhof verramscht werden aber immerhin im Deutschen Wirtschaftskreislauf bleiben !
Im Europaeischen Ausland empört sich die Presse das Deutschland die anderen Laender zu vernünftiger Haushaltsführung verpflichten will statt einfach stumpf zu zahlen!
Recht haben sie ja - hat doch unser unsaeglicher Kohl die lieben Nachbarn schon vor 25 Jahren daran gewöhnt das Deutschland sowieso immer zahlt! Und für diese Deutschen Steuermillionen bekommt er dann eine Auszeichnung als 'guter Europaeer'.
Mit der Einleitung des längst überfälligen Insolvensverfah-
rens, der einzigen noch möglichen Lösung für das Griechen-
landdesaster, wird von den Verantwortlichen noch solange
gewartet, bis selbst dafür keine Gelder mehr vorhanden
sein werden.
Dann würde der bislang wohl einmalige Fall eines Aussetzens
eines Konkursverfahrens aus Mangel an Masse auf seiten der
Gläubigerseite eintreten.
von Griechenland. Als informierter Leser weis man das aber schon länger.
Die Frage ist ja nicht, ob G Bankrott ist, sondern wie ein "Domino-Effekt" in den "Finanzmärkten" verhindert werden könnte.
Das eine so gestrickte Währungsunion nicht funktionieren kann, müssten die Deutschen eigentlich am besten wissen.
Und sie wussten es ja auch, wenn auch nicht die, die die Malaise jetzt zu bezahlen haben werden.
Wenn eine Währungsunion so wie die €-Zone funktionieren würde, dann hätten wir in der damaligen DDR schon nach 5 Jahren "blühende Landschaften" gehabt, wie von Kohl angekündigt.
Denn dann hätten die Ostdeutschen mit der 1:1 Mark weiter den Trabant gekauft und die jungen und leistungsfähigen wären zuhause geblieben.
... beeindruckt, denn immerhin ist er - im Unterschied zu vielen anderen "Experten", vor allem aber Politikern - zum fast richtigen Ergebnis gekommen. Richtig ist nämlich, dass GR längst pleite ist und nur künstlich, mittels Insolvenzverschleppung auf Kosten deutscher und finnischer Steuerzahler, "am Leben" gehalten wird. Das wissen auch alle, die halbwegs bis drei zählen können, nur eben die "Experten" und Politclowns wissen es nicht oder sie versuchen, uns wider besseres Wissen das Gegenteil einzureden, um das längst grandios gescheiterte Groß-Experiment namens Euro zu "retten" (Unwort des Jahrtausends). Und alle, die eine halbwegs realistische Betrachtung der Verhältnisse empfehlen, sind gaaanz böse Rechtspopulisten. Unsere famose Kanzlerin verteilt unser Geld, das wir selbst schon längst nicht mehr haben, da wir ebenfalls extrem über unsere Verhältnisse gelebt haben, großzügig an jeden noch so hoffnungslosen Pleitestaat, natürlich völlig alternativlos. Und sämtliche "Oppositions"-Parteien überbieten sich gegenseitig - in schönem Gleichklang mit Presse, Funk und Fernsehen - mit Vorschlägen, wie man noch mehr und noch schneller "retten" könnte. Ist Demokratie nicht schön?
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