Libyen-Einsatz Der Weg ist frei

Trotz aller Warnungen war die militärische Intervention in Libyen erfolgreich. Und sie hat die arabische Welt nicht gegen den Westen aufgebracht.

Menschen bejubeln in Bengasi den Einmarsch der Rebellen in die libysche Hauptstadt Tripolis.

Menschen bejubeln in Bengasi den Einmarsch der Rebellen in die libysche Hauptstadt Tripolis.

Sie werden jetzt unruhiger schlafen, die Diktatoren dieser Welt – in Damaskus auf jeden Fall, wahrscheinlich auch in Teheran, vielleicht sogar in Havanna und Peking. Je näher dran am Beben, desto stärker die Erschütterung; aber als leises Zittern wird die Despotenangst rund um den Globus gehen. Venezuelas starker Mann Hugo Chávez hat sich schon solidarisch entsetzt gezeigt über Muammar al-Gadhafis Untergang und über die Nato-Intervention zugunsten der Rebellen. Der libysche Wüstentyrann ist immer ein Exot gewesen, und die Interessen der autoritären Regime sind verschieden. Doch dieses eine Interesse haben sie alle gemeinsam: dass ihre Völker ruhig bleiben und dass sie von außen keine Hilfe gegen ihre Unterdrücker erhalten. Darum ist jeder einzelne Sieg der Freiheit zugleich ein Sieg für die Freiheit überall.

Das libysche Volk, die libysche Opposition brauchten und bekamen Hilfe von außen: Das macht diesen Fall so besonders. Ägypter und Tunesier konnten ihre Herrscher aus eigener Kraft abschütteln. Gadhafi, der zu äußerster Brutalität, zum Massaker am eigenen Volk bereit war, ließ sich mit Bürgerprotesten nicht von der Macht verjagen. Es ist ein historisches Ruhmesblatt der alten europäischen Westmächte Frankreich und Großbritannien, dass sie in diesem Augenblick für Humanität und Menschenrechte zu den Waffen griffen und die zögernden Amerikaner mit sich rissen. Deutschland dagegen hat unter der Regierung von Angela Merkel abseitsgestanden und rechtfertigt dieses Abseitsstehen bis heute als höhere Weisheit. Die Frage von Bündnistreue oder Isolation ist dabei letztlich nicht die entscheidende. Wichtiger sind die moralischen und politischen Reflexe, die in Paris und London funktionierten – und in Berlin nicht.

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Diktatoren werden sich nach Gadhafis Ende etwas weniger sicher fühlen

Die Nato-Intervention in Libyen bedeutet nicht, dass der Westen jetzt überall auf der Welt Tyrannen stürzen oder beim Tyrannensturz helfen wird. Das zählte zu den irreführenden Argumenten gegen ein Eingreifen: dass man dann ja wohl mit dem Kriegführen im Dienste des Guten an kein Ende mehr kommen werde. In Wahrheit ist niemand über das Maß seiner Kräfte hinaus zum Handeln verpflichtet, und ein bisschen Fortschritt für die Sache der Freiheit ist besser als keiner. Diktatoren und politische Massenmörder werden sich nach Gadhafis Ende etwas weniger sicher fühlen. Sie können nicht ausschließen, dass eines Tages, wenn sie es zu schlimm treiben, doch die Bomber kommen. Schon dieses drohende »Vielleicht« ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer zivilisierten Weltordnung.

Immer wieder, vor dem Libyen-Einsatz und während seines zähen Verlaufs, ist an der Entschlossenheit und Durchhaltekraft des Westens gezweifelt worden. Wird die Munition ausreichen, die Geduld der Bürger, das Geld der verschuldeten Staaten? Das Zeitalter der »humanitären Intervention«, des Militäreinsatzes zum Schutz bedrohter Bevölkerungen, das mit dem Ende des Kalten Krieges gerade begonnen hatte, schien schon wieder vorbei zu sein. Der desaströse Irak-Feldzug und der kräftezehrende Kampf in Afghanistan hatten den Westen entmutigt und gelähmt. Es ist eine große Erleichterung, dass dieser Pessimismus, der Ratgeber einer engherzigen, wenn nicht zynischen Politik, nicht das letzte Wort behalten hat.

Das Schwert über den Köpfen der Tyrannen: Das ist die eine Lehre aus Libyen. Die andere betrifft »uns« und »sie«. Noch nie hat es eine Waffenbrüderschaft zwischen dem Westen und einem arabischen Volk gegeben wie die zwischen der libyschen Opposition und der Nato, die faktisch als Luftstreitkraft der Rebellenbewegung agierte. David Cameron, der britische Premierminister, hat es schön und richtig gesagt: »Dies war nicht unsere Revolution, aber wir können stolz auf die Rolle sein, die wir gespielt haben.« Viele haben gefürchtet, dass die Unterstützung der Nato die Gadhafi-Gegner unglaubwürdig machen und zu Lakaien des Westens stempeln würde. Davon kann keine Rede sein. Niemand hat den Libyern ihre Revolution gestohlen. Sie sind (mitsamt dem bisweilen entnervenden Chaos im »Übergangsrat« in Bengasi) Herren ihres eigenen Schicksals geblieben. Wenn sie eines Tages in einem besseren Libyen leben, werden sie sich der fremden Hilfe dankbar erinnern, aber frei von fremder Bevormundung sein.

Die Bedeutung dieses arabisch-westlichen Zusammenspiels kann man nicht hoch genug einschätzen. Dass die Amerikaner und ihre europäischen Verbündeten »Krieg gegen Muslime« führen, ist der stärkste, verbreitetste Vorwurf in der islamischen Welt gegen die westliche, so ungerecht das auch als Urteil über die Feldzüge in Afghanistan und selbst im Irak sein mag. In Libyen jedoch hat sich die Nato unzweifelhaft für ein muslimisches Volk geschlagen, und materielle Interessen spielten dabei keine Rolle: Öl konnte man auch von Gadhafi immer kaufen. Die Welt ist bei der arabischen Revolution, die seit Anfang 2011 im Gange ist, nur Zuschauerin, aber hier, dieses eine Mal, wurde sie gebraucht – und war, in Gestalt der Nato, tatsächlich da. Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001, mit denen eine Ära der globalen Zersplitterung und Gehässigkeit begann, hat der libysche Freiheitskrieg ein Zeichen gegen den »Kampf der Kulturen« gesetzt.

Man muss sich diese historischen Perspektiven vor Augen führen, um zu begreifen, worin das Scheitern der deutschen Politik in der Libyen-Frage besteht. Kriege sind furchtbar, und der tiefe emotionale Pazifismus der deutschen Öffentlichkeit ist nach der Geschichte unseres Landes mehr als begreiflich. Aber es gibt Augenblicke, in denen eine Regierung sich nicht mit der Anpassung an Stimmungen, auch nicht an moralisch respektable Stimmungen, begnügen darf. Sie wird in Deutschland stets härtere Überzeugungsarbeit für einen militärischen Einsatz leisten müssen als in jedem anderen westlichen Land. Diesmal, im Angesicht von Gadhafis Verbrechen, wäre es nötig gewesen, die Bürger von einer Intervention zu überzeugen. Das rot-grüne Kabinett hat seinerzeit beim Kosovokrieg diese Mühe auf sich genommen. Schwarz-Gelb hat sich davor gedrückt.

Arabische Staaten im Fokus

Was heißt Gadhafis Niedergang für die übrigen arabischen Länder, für den Umbruchprozess in der ganzen mittelöstlichen Welt? Libyen mit seinem erratischen, allseits verhassten Machthaber war und ist ein Ausnahmefall – schwer vorstellbar, dass die Arabische Liga eine Nato-Intervention gegen ein anderes Land der Region gebilligt hätte, bis hin zur aktiven Teilnahme an den westlich geführten Luftoperationen durch das Golfemirat Qatar. Das wird sich so bald nicht wiederholen. Aber die Strahler, die auf die verbliebenen Diktatoren gerichtet sind, werden mehr und heller werden, wenn Gadhafi und der Krieg gegen ihn nicht länger die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

In der Haut des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad möchte man weniger denn je stecken. Die Türkei, von besonderer Bedeutung als muslimisches Nato-Land, als Ost-West-Macht, wendet sich von ihm ab. Das erzreaktionäre Saudi-Arabien hat an seiner Unterdrückungspolitik beispiellose Kritik geübt. Amerikaner und Europäer fordern inzwischen Assads Rücktritt und verschärfen ihre Sanktionen. Es ist unwahrscheinlich, sehr unwahrscheinlich, dass es zu einer Militärintervention gegen Syrien kommt. Aber das trotz allem drohende »Vielleicht«, die Möglichkeit, dass es eines Tages genug sein könnte und die Strafe kommt, in Gestalt der ganzen verheerend tödlichen Kriegstechnologie des Westens – das kann nicht ohne Wirkung auf den syrischen Herrscher sein. Es wird enger und kälter um ihn. Auch sein Ende ist durch den Erfolg der Nato und den Marsch der libyschen Rebellen auf Tripolis näher gerückt.

Eine gute Zukunft für Libyen ist nicht gewiss. Die Gewalt hat noch nicht verlässlich aufgehört, und neue Gewalt – Rache, Machtkämpfe, Anarchie – kann folgen. Doch die Geschichte, die sich seit Beginn des Jahres in der arabischen Welt abspielt – diese Geschichte ist gut. Und in Libyen wurde jetzt entschieden, dass sie nicht stecken bleibt, sondern weitergeht.

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Leser-Kommentare
  1. welcher Rechtsnorm stand der Einsatz?

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    § 1 der westlichen Zivilisationsordnung: "Die Selbstgerechtigkeit des Westens ist unantastbar!" in Verbindung mit § 2: "Das Öl bekommen wir!"

    dass sie sich nicht durch irgendwelche Gesetze legitimieren.

    § 1 der westlichen Zivilisationsordnung: "Die Selbstgerechtigkeit des Westens ist unantastbar!" in Verbindung mit § 2: "Das Öl bekommen wir!"

    dass sie sich nicht durch irgendwelche Gesetze legitimieren.

  2. Die Nato wird immer mehr zum Sicherheitsrisko. Sie wirbt damit ein Verteidigungsbündnis zu sein hat aber spätestens seit dem Kosovokrieg sich immer mehr zum Interventionsbündnis entwickelt. Dabei war Afghanistan sicherlich noch ein Verteidigungsfall, aber selbst dort hat man sich durch übertriebene Ziele in eine Lage gebracht wo es nur noch darum gehen kann das der baldige Abzug nicht wie eine Niederlage auszieht. Der Kosovo war mit Sicherheit ein Angriffskrieg der ganz nüchtern betrachtet dazu führte das eine Sammlung von Mafiabanden genannt UCK eine serbische Provinz regiert. Die soll nicht die Verbrechen der Serben relativieren aber die NATO hat eine Vorliebe dafür sich als Verbündete Mafiabanden auszusuchen. Das hat sie in Afghanistan gemacht sicherlich auch mangels Alternativen und völlig unnötig im Kosovo.

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  3. Wie sehen nun die Verbündeten in Libyen aus an der Spitze der ehemalige Justizminister auch führend beteiligt an den Todesurteilen an den bulgarischen Krankenschwestern und mit besten Verbindungen zu Islamisten. Interessanterweise scheint ein Grossteil des Übergangsrates aus dem eher fundamentalistischen Osten Libyens zu kommen was mich etwas an Afghanistan erinnert. Da waren die Vorläufer Organisationen der AL Kaida auch zuerst Verbündete des Westens bis sie denn zu Feinden wurden. Aber Geschichte wiederholt sich ja nicht sie verläuft immer nur ähnlich.
    Wenn die NATO ihre Einmischungspolitik weiter fortsetzt denn sollte man sich überlegen ob man sie nicht durch eine europäische Verteidigungsarmee ersetzen sollte.

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  4. Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

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    • Derika
    • 28.08.2011 um 11:26 Uhr

    Vieles steht da nicht so genau drin, gerade was andere Länder betrifft, aber eines sollte klar sein: Sie steht für die Freiheit, für das Recht auf Leben, für die gegenseitige Unterstützung.

    So gesehen hätte die Hilfe ihr weit weniger widersprochen, als das stumme Zusehen bei einem Massaker.

    Es ist ohnehin genau das, was den vermeintlichen Pazifismus zur Heuchelei übelster Sorte macht. Denn dass man sich bei einer Hilfestellung die Hände schmutzig machen kann, ist klar.

    Aber sich im Namen des Friedens hinzustellen und anderen beim Morden zuzusehen, ist noch wesentlich schlimmer. Das beschmutzt die tiefe Bedeutung des Wortes Frieden in einem unerträglichen Maß.

    Und natürlich wähl man trotzdem Rot, Grün, Schwarz oder Gelb, obwohl diese Parteien allesamt keinerlei Probleme mit weltweiten Waffenlieferungen hatten, auch an Despoten. Davon liest man natürlich wenig, lieber den zehnten Artikel über eine hochgefährliche Geburtstagskarte...

    • keox
    • 28.08.2011 um 14:03 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/wg

    • Derika
    • 28.08.2011 um 11:26 Uhr

    Vieles steht da nicht so genau drin, gerade was andere Länder betrifft, aber eines sollte klar sein: Sie steht für die Freiheit, für das Recht auf Leben, für die gegenseitige Unterstützung.

    So gesehen hätte die Hilfe ihr weit weniger widersprochen, als das stumme Zusehen bei einem Massaker.

    Es ist ohnehin genau das, was den vermeintlichen Pazifismus zur Heuchelei übelster Sorte macht. Denn dass man sich bei einer Hilfestellung die Hände schmutzig machen kann, ist klar.

    Aber sich im Namen des Friedens hinzustellen und anderen beim Morden zuzusehen, ist noch wesentlich schlimmer. Das beschmutzt die tiefe Bedeutung des Wortes Frieden in einem unerträglichen Maß.

    Und natürlich wähl man trotzdem Rot, Grün, Schwarz oder Gelb, obwohl diese Parteien allesamt keinerlei Probleme mit weltweiten Waffenlieferungen hatten, auch an Despoten. Davon liest man natürlich wenig, lieber den zehnten Artikel über eine hochgefährliche Geburtstagskarte...

    • keox
    • 28.08.2011 um 14:03 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/wg

  5. wird hier schon ganz offen propagiert.

    Wird wohl nicht mehr lange dauern, bis man wieder offen Kolonien erobert.

    28 Leser-Empfehlungen
  6. Diese zeigen damit überdeutlich ihr wahres Gesicht.

    "Trotz aller Warnungen war die militärische Intervention in Libyen erfolgreich"

    Wenn man die Befreiung von 600 Al Qaida Kämpfern durch die Rebellen als Erfolg ansieht, dann ist es ihre ganz persönliche Meinung Herr Roß, hat aber nichts mit der Realität zu tun:
    http://www.youtube.com/wa...

    Der Westen unterstützt mal wieder die Islamisten und das vor der Haustür Europas. Diese werden mit Sicherheit dankbar sein und sich bald ravanchieren..

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    • dacapo
    • 28.08.2011 um 23:43 Uhr

    Sollten es 600 AlQaida-Mitglieder gewesen sein, was hätte nach Ihrer Meinung mit ihnen gemacht werden sollen? Hätte man sie im Kerker lassen sollen?

    Man kann es schon ziemlich bedenklich finden, wenn es in diesen Lybien-Foren so viel Bedenkenträger zu finden sind. Ich kann allen diesen besserwisserischen Bedenkenträger oder auch den Gaddhafi-Clan-Fans empfehlen, sich in arabischen Ländern die dortige Meinungsbildung zugute zu führen. Es ist ziemlich lange überfällig, sich mal mit Arabien zu beschäftigen und nicht mit dem "Westen", wie abstrakt das auch sowieso sein mag. Das Reden vom "Westen" hört sich fast so an, wie das Reden vom "Markt". Was ist das, der Westen, der Markt. Dahinter stehen doch Menschen, Menschen in aller Pracht der Vielfalt. Entweder wird der Begriff "Westen" widergekäut oder die Öl-Assiette.

    • dacapo
    • 28.08.2011 um 23:43 Uhr

    Sollten es 600 AlQaida-Mitglieder gewesen sein, was hätte nach Ihrer Meinung mit ihnen gemacht werden sollen? Hätte man sie im Kerker lassen sollen?

    Man kann es schon ziemlich bedenklich finden, wenn es in diesen Lybien-Foren so viel Bedenkenträger zu finden sind. Ich kann allen diesen besserwisserischen Bedenkenträger oder auch den Gaddhafi-Clan-Fans empfehlen, sich in arabischen Ländern die dortige Meinungsbildung zugute zu führen. Es ist ziemlich lange überfällig, sich mal mit Arabien zu beschäftigen und nicht mit dem "Westen", wie abstrakt das auch sowieso sein mag. Das Reden vom "Westen" hört sich fast so an, wie das Reden vom "Markt". Was ist das, der Westen, der Markt. Dahinter stehen doch Menschen, Menschen in aller Pracht der Vielfalt. Entweder wird der Begriff "Westen" widergekäut oder die Öl-Assiette.

    • jagu
    • 28.08.2011 um 10:09 Uhr

    Was will uns der Autor mit diesem recht substanzlosen Artikel und seine Kaffesatzleserei denn nun eigentlich sagen?

    Ein dreifaches Hipp, Hipp, Hura auf die blutige Kolonialpolitik des vorletzten Jahrhunderts?

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    • Derika
    • 28.08.2011 um 11:31 Uhr

    Da steht zudem Supporter, noch nichtmal Fighters (o.ä.). Und als solche wurden sie von Gaddafi bezeichnet. Da der Mann ständig lügt wie gedruckt und es fraglich ist, ob jeder, denn ein Terrorist als Terrorist bezeichnet auch ein Terrorist ist, ist das alles fragwürdig.

    Gaddafi schmiss Leute ins Gefängnis (wie es auch in den Nachrichten genannt wird) ohne jegliche Gerichtsverhandlung.

    Vll hätte man vor der Befreitung der Juden aus KZs auch lieber erstmal schauen müssen, ob da nicht böse Verbrecher drunter sind? Ist ja durchaus nicht unwahrscheinlich, dass da auch einige echte Vebrecher saßen, nach welcher Definition auch immer.

    • Derika
    • 28.08.2011 um 11:31 Uhr

    Da steht zudem Supporter, noch nichtmal Fighters (o.ä.). Und als solche wurden sie von Gaddafi bezeichnet. Da der Mann ständig lügt wie gedruckt und es fraglich ist, ob jeder, denn ein Terrorist als Terrorist bezeichnet auch ein Terrorist ist, ist das alles fragwürdig.

    Gaddafi schmiss Leute ins Gefängnis (wie es auch in den Nachrichten genannt wird) ohne jegliche Gerichtsverhandlung.

    Vll hätte man vor der Befreitung der Juden aus KZs auch lieber erstmal schauen müssen, ob da nicht böse Verbrecher drunter sind? Ist ja durchaus nicht unwahrscheinlich, dass da auch einige echte Vebrecher saßen, nach welcher Definition auch immer.

  7. Komisch, dass jetzt gerade Libyen "befreit" werden muss, der sog. Übergangsrat mit Millionen bezuschusst, um wieder die Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. "Bevormundung ist vorbei"? Jetzt kommt die nächste.
    Wer sind denn diese Rebellen eigentlich? Warum bekämpft die Nato denn dann die anderen "Diktatoren" nicht, könnte doch in Weißrussland zu Lukaschenko einmarschieren, oder in Eritrea?

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