City Guide Paris La nuit en rose
David Guetta über Romantik und die besten Clubs der Stadt
© DENIS/REA/laif

Die Tanzfläche im Le Baron, einem ehemaligen Bordell
DIE ZEIT: Als DJ sind Sie ein Nachtmensch und kennen die internationale Club- und Partyszene. Wenn man Sie mit verbundenen Augen auf eine Bühne führen und die Binde dann abnehmen würde – könnten Sie sofort erkennen, dass Sie vor einem Pariser Publikum stehen?
David Guetta: Oh ja! In Paris ist es extrem schwierig, die Leute in Schwung zu bringen. Jeder Künstler wird Ihnen das bestätigen: Kein Publikum ist so hart zu knacken wie das französische.
ZEIT: Das klingt nicht sehr einladend.
Guetta: Mag sein, aber dafür ist das Publikum auch unglaublich treu. In London kommt man sehr schnell sehr weit nach oben. Alles dreht sich um den Hype. Entsprechend schnell stürzt man wieder ab. Das ist eine Frage der Mentalität. Wir sind anders. Bei uns dauert es sooo lang, um in den Charts an die Spitze zu kommen. Aber wenn man oben ist, bleibt man dort auch für Monate.

David Guetta, 43, gefragtester DJ der Welt, legte schon mit 17 in Pariser Clubs auf.
ZEIT: Vielleicht führt das geschichtsträchtige Pariser Umfeld ja zu einer Verlangsamung. Weniger höflich gesagt: Die Stadt gilt als verschnarcht.
Guetta: Nein, das kann man so nicht sagen. Es gibt alle möglichen verschiedenen Szenen – die coole Szene, die VIP-Szene, den Mainstream. Aber Poser sind sie alle. (lacht)
ZEIT: Wo fühlen Sie sich wohl? Wie sieht eine perfekte Nacht in Paris für Sie aus?
Guetta: Starten würde ich im Restaurant La Société. Das gehört den Costes-Brüdern und ist supersupercool. Es gibt einen DJ, der gute Musik auflegt, aber die Leute tanzen nicht. Man geht zum Essen hin, trinkt noch was, schlendert von Tisch zu Tisch und unterhält sich mit diesem und jenem. Die Vibes stimmen.
ZEIT: Und anschließend?
Guetta: Danach würde ich schauen, was im Jardin de Bagatelle los ist, wo das Institut Bonheur im Sommer Partys macht. Da gehen die extrem lässigen Leute hin, und sie verkleiden sich manchmal, tragen Masken im Gesicht, das finde ich schon ziemlich verrückt. Später würde ich vielleicht noch ins Rex: Das ist ein klassischer Techno-Club, immer ein guter Tipp, aber auch wirklich Underground. Charmante Mädchen lernt man dort nicht kennen.
- Datum 09.09.2011 - 12:25 Uhr
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- Serie City Guide
- Quelle DIE ZEIT, 1.9.2011 Nr. 36
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...manche Titel mag man vielleicht als "catchy" bezeichnen, aber qualitativ weiss ich leider nicht was die Allgmeinheit an ihm findet...
Im Vergleich zu zum Beispiel Jean Michel Jarre kann seine Musik ueberwiegend nur als primitiv bezeichnet werden...
Dem schließe ich mich an.
Dem schließe ich mich an.
Dem schließe ich mich an.
wer wirklich etwas über Paris und Nachtleben erfahren will, sollte vielleicht eher "Elektroshock" von LAURENT GARNIER lesen... there's only the one and only....
Es handelt sich eben um Party-Musik und Easy Listening. Gettas Musik ist aber eine Kunstform für sich, wie fast alle Pop-Musik, auch die Black Eyed Peas oder Lady Gaga. Producer-Kollegen verbeugen sich vor Getta für seinen genialen Sound und das gute Songwriting, egal ob ihnen der Track gefällt oder nicht. Getta hat einige Hits geschreiben, die der Pop-Welt lange erhalten bleiben und ihm eine sichere Gema-Rente bescheren werden. Die Musik als Primitiv zu beschimpfen beleidigt seine Fans - es hat eben nicht jeder den gleichen Musikgeschmack. Ich persönlich kann Jarre nicht mehr hören, der Sound ist stink-langweilig und harmonisch betrachtet ist es auf Volksmusiknievau. Da finde ich Getta besser auch wenn ich kein "Fan" bin.
Auch im Bereich der Dance Musik gibt es Künstler die An ihre Musik gewisse Anforderungen stellen.
Hören sie einmal tiesto und machen sie mal einen Vergleich - musikalisch wesentlich hochwertiger.
Außerdem werfen sie gerade dance und Pop durcheinander wenn ich mich nicht irre.
Und wenn sie "easy listening" wollen, dann waeren sie mit ATB oder Armin Van Buuren besser bedient. (mit Sharon Den Adel - in and out of love - DAS ist Musik)
Wie sie jarre mit Volksmusik gleichsetzen weiß ich auch nicht, denn das ist es bestimmt nicht. Und harmonisch so gleich nun auch wieder nicht.
Auch im Bereich der Dance Musik gibt es Künstler die An ihre Musik gewisse Anforderungen stellen.
Hören sie einmal tiesto und machen sie mal einen Vergleich - musikalisch wesentlich hochwertiger.
Außerdem werfen sie gerade dance und Pop durcheinander wenn ich mich nicht irre.
Und wenn sie "easy listening" wollen, dann waeren sie mit ATB oder Armin Van Buuren besser bedient. (mit Sharon Den Adel - in and out of love - DAS ist Musik)
Wie sie jarre mit Volksmusik gleichsetzen weiß ich auch nicht, denn das ist es bestimmt nicht. Und harmonisch so gleich nun auch wieder nicht.
Auch im Bereich der Dance Musik gibt es Künstler die An ihre Musik gewisse Anforderungen stellen.
Hören sie einmal tiesto und machen sie mal einen Vergleich - musikalisch wesentlich hochwertiger.
Außerdem werfen sie gerade dance und Pop durcheinander wenn ich mich nicht irre.
Und wenn sie "easy listening" wollen, dann waeren sie mit ATB oder Armin Van Buuren besser bedient. (mit Sharon Den Adel - in and out of love - DAS ist Musik)
Wie sie jarre mit Volksmusik gleichsetzen weiß ich auch nicht, denn das ist es bestimmt nicht. Und harmonisch so gleich nun auch wieder nicht.
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