EntwicklungspolitikWas wirklich hilft

Zwei Wirtschaftswissenschaftler mischen die Entwicklungspolitik auf. Sie vergleichen verschiedene Strategien in einem Experiment – und finden Verblüffendes heraus. von 

Die Regierung des indischen Bundesstaats Rajasthan hatte eigentlich an alles gedacht. Die Menschen im Land mussten höchstens eine Meile zu Fuß laufen, um eine Krankenstation zu erreichen. Die Krankenschwestern dort waren mit Impfstoff gegen Tetanus, Masern, Diphtherie und andere Krankheiten versorgt, so wie es die Weltgesundheitsorganisation empfahl. Die Stationen sollten an sechs Tagen in der Woche geöffnet sein, und die Impfung war kostenlos. Würde die Landbevölkerung ihre Babys zum Impfen bringen, ließen sich Zehntausende Todesfälle verhindern.

Weltweit sterben jedes Jahr zwei bis drei Millionen Menschen, weil ihnen die Grundimmunisierung fehlt. Auch in den ärmsten Regionen Rajasthans waren nur zwei von hundert Kindern geimpft. Nun konnten die Armen kommen.

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Aber sie kamen nicht. Dafür kamen Esther Duflo und Abhijit Banerjee, eine kleine Französin und ein großer Inder, Professoren am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Sie besuchten in einer Woche hundert Krankenstationen im Bezirk Udaipur und überredeten eine Hilfsorganisation zu einem Experiment. Sie wollten herausfinden, warum die Armen ihre Babys nicht impfen ließen und wie man sie doch dazu bewegen könnte. Von all ihren Forschungsprojekten habe dieses wohl die meisten Leben gerettet, sagen Duflo und Banerjee heute.

In den Anfängen der Entwicklungshilfe war allein der gute Wille das Maß der Dinge – Hauptsache, helfen. Dann galten die Zahlen: Je mehr Moskitonetze oder Medikamente verteilt wurden, desto besser. Heute zählt, ob eine Initiative wirklich die Armut bekämpft oder die Probleme nur verlagert. Es sind naheliegende Fragen: Wann hilft die Hilfe? Und wann hilft sie nicht? Esther Duflo und Abhijit Banerjee wollen sie beantworten – mit Methoden, die man eher aus der Naturwissenschaft kennt.

An einem Donnerstag im Juni sitzen sie auf der Bühne des Scheich-Zayed-Hörsaals der London School of Economics (LSE), Banerjee im hellen Leinenanzug, Duflo im blauen Businesskostüm. Mehr als 400 Zuhörer sind gekommen, Studenten und Professoren, der Saal ist voll, viele müssen stehen. An der LSE forscht die Wirtschaftselite Europas, aber selbst LSE-Professoren schauen respektvoll zu den beiden heutigen Gästen auf. »Ihre Forschungsarbeiten haben die Entwicklungsökonomie revolutioniert«, schwärmt der Dekan der Londoner Wirtschaftsfakultät zur Begrüßung.

Revolutionen werden in der Entwicklungspolitik oft ausgerufen – und dann schnell wieder vergessen. Unbestritten ist, dass die beiden MIT-Ökonomen zurzeit ziemlich angesagt sind. Esther Duflo gilt mit ihren 39 Jahren als Kandidatin für den Wirtschaftsnobelpreis, das Magazin Time setzte sie auf die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten. Mit Abhijit Banerjee gründete sie das Poverty Action Lab am MIT, eine Denkfabrik für effektive Entwicklungshilfe.

Wie man Hunger, Infektionen und Korruption bekämpft

Die Forscher vom Poverty Action Lab reisen in arme Länder und untersuchen Entwicklungshilfe wie Ärzte ein neues Medikament: mit Zufallsexperimenten und Kontrollgruppen. Es geht ihnen nicht um die Bewältigung humanitärer Katastrophen wie jetzt in Somalia, sondern um die milliardenschwere Hilfe für bessere Gesundheit, mehr Bildung und weniger Hunger .

Mit ihrem Buch Poor Economics (ZEIT Nr.26/11) mischen Duflo und Banerjee derzeit die Entwicklungspolitik auf. Ihr Ziel ist eine evidenzbasierte Entwicklungshilfe, ihr Werkzeug sind »randomisierte kontrollierte Studien« (abgekürzt RCT von randomized controlled trial ), was den Forschern den Spitznamen »Randomistas« eingebracht hat. Was das bedeutet, erklärt Abhijit Banerjee dem Londoner Publikum am Beispiel von Udaipur. Dort hatte der Staat ein scheinbar perfektes Gesundheitswesen aufgebaut. Warum funktionierte es nicht?

Unter den Helfern kursierten unterschiedliche Theorien, warum die Armen ihre Babys nicht impfen ließen: Vielleicht verstanden sie den Nutzen nicht. Kinder, die gegen Masern geimpft sind, können weiterhin an Malaria erkranken oder Durchfall bekommen. Eltern halten die Impfung dann womöglich für wirkungslos. Vielleicht war auch der Aberglaube schuld. Kinder sterben, wenn sie sich den bösen Blick einfangen, sagt der Volksglaube dort, und den bösen Blick kriegt man in der Öffentlichkeit. Deshalb werden Babys bis zum ersten Geburtstag kaum mit nach draußen genommen. Gegen solche Überzeugungen sei jedes Impfprogramm machtlos, glaubten die Helfer. Den Wissenschaftlern vom MIT reichten ein paar Kilo Linsen, um den Aberglauben zu besiegen.

Leserkommentare
  1. Nur wer die Mentalitaetsblockaden erkennt und loest,
    wird Erfolg haben.

  2. Verzeihen Sie die Worte, aber das Lob für Banerjee und Duflo teile ich keinster Weise. Das Einzige was diese beiden zur Debatte der "Effektivität" von Entwicklungshilfe bringen ist, dass es mal wieder zwei Ökonomen sind, die mit einer wirtschaftlich-wissenschaftlich, evidenz-basierten Arbeitsweise das Scheitern von Entwicklungsprojekten analysieren. Die Erkenntnisse gehen leider nicht darüber hinaus zu verstehen, dass die meisten Projekte scheitern (oder ganz andere Effekte haben, frei nach James Ferguson) und die leicht eindimensionalen Gründe dafür (i.e. Inder brauchen halt den richtigen Anreiz Impfungen für ihre Kinder machen zu lassen, Mann, jetzt wissen wir das endlich WOAH)... eine überaus neue Erkenntnis (!) für big players wie World Bank, UN und hiesige universitäre Entwicklungsindustrie.

    Auf der anderen Seite sind solche Erkenntnisse auch nicht verwunderlich, sie passen allen in den Kramm und an den Verhältnissen muss sich nichts ändern, Bürokraten, eindimensionalen neoliberal-dogmatischen Profs und Politikern ist gedient. Das die Entwicklungsindustrie mit unversitärem Anhang, Development nicht mehr von einer politischen Perspektive betrachteten wird, wird leider auch in Zukunft dazu beitragen das Ökonomen wie Deflo und Banerjee Aufmerksamkeit für extrem beschränkte Erkenntisse bekommen.

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    • Hagmar
    • 02. September 2011 20:03 Uhr

    Ich habe zusätzlich zum Artikel etwas gegoogelt und kann Ihren vernichtenden Rundumschlag nicht nachvollziehen. Immerhin sind ein paar erwiesenermassen gescheite Leute von der Arbeit der beiden Forscher angetan (z.B.Bill Gates) und unterstützen deren Projekte.
    Da ich die Welt, wie sie ist, nicht umkrempeln kann, bin ich froh um jeden pragmatischen Ansatz, den Milliarden an Entwicklungshilfe weltweit zu besserer Effizienz zu verhelfen.

    ...aber im Kern doch verständlich. Es ist wirklich keine neue Erkenntnis und wenn man selber in der Entwicklungspolitik war bzw. an Projekten teilgenommen hat, versteht leicht, dass bestimmte Anreize fehlen. Menschen die direkt mit den Menschen gearbeitet haben, erkennen sowas sehr schnell. Nur die Großen 'da oben' erkennen das nicht und brauchen solche MIT-Wissenschaftler. Der kleine Projektmitarbeiter wird ignoriert. Ich habe selber mit alten Hasen des DRK zu tun und deren Geschichten und Erfahrungen in Afrika auswechseln zu können und erkenne oft, dass die großen Strukturen einfach zu...unflexibel sind und die Erfahrung der direkten Mitarbeiter nicht wahrnehmen. Geld->Ziel, das aber bestimmte Sachen wie Kultur etc. übersehen werden interessiert nicht. Natürlich bis MIT-Wissenschaftler kommen.

    Aber nunja, besser jetzt durch Ikonen als nie. Denn der Einzelne in der untersten Kette der Entwicklungshilfe wird nichts ausrichten können.

    • genius1
    • 02. September 2011 21:59 Uhr

    da habe ich im Fernsehen einen Bericht gesehen. Soweit ich meine, war das kein Entwicklungshelfer. Irgendwo in Afrika, trockenes Gebiet, einen Acker angemietet oder wie auch immer. Dann etwas Angebaut was für die Gegend nicht üblich ist, aber der Trockenheit angepasst ist. Und, nachdem die Bauern gesehen haben, das der Anbau ein Erfolg war, haben sie das Größtenteils nachgemacht.

    Wie gesagt, ich Weiß nicht mehr Wo, und um Was es ging. Aber diese Form der "Entwicklungshilfe" hat Funktioniert und darauf kommt es an!

    Anderes Beispiel aus Südamerika. Dünger ist ja recht Teuer für viele Bauern. Also haben Sie die Methoden der Vorfahren angewandt. Einfach um die jeweilige Pflanze etwas Holzkohle einarbeiten. Das steigert den Ertrag genauso wie Dünger!

    Es gibt viele Problemlösungen für Entwicklungsländer.

    Schmutziges Wasser in eine Plastikflasche füllen, einige Stunden der Sonnenstrahlung aussetzen, und schon hat man entkeimtes Trinkwasser.

    Was kritisieren Sie eigentlich? Das die Erkenntnisse von Oekonomen stammen? Oder das deren Problemloesungen simpel sind, das ist doch umso besser? Oder das die Forscher evidenz-basiert vorgehen? Es ist doch prima, dass man mit ein paar Pfund Linsen pro Kopf offensichtlich die Durchimpfung der laendlichen indischen Bevoelkerung realisieren kann.
    Und wenn Sie bessere Vorschlaege und Ideen haben, es steht Ihnen frei diese Ideen niederzuschreiben und falls sie akzeptabel sind in einem peer-reviewed Journal veroeffentlichen. Was hat das mit neoliberalen Ideen zu tun? In einer neoklassischen Modellwelt kaeme man zu dem Ergebnis, dass was die indische Regierung urspruenglich gemacht hat genau richtig und effizient waere, da ein nuetzliches Gut (Impfung) kostenlos angeboten wird. Ein Neoliberaler wuerde behaupten, wenn die indischen Eltern rational sind, dann lassen sie Kinder impfen. Aber dem war ja wohl nicht so. Ein aehnlisches Problem gibt es doch bei dem Bildungsgutschein fuer Kinder von ALG II Empfaengern. Oder fehlt es Banerjee & Duflo Ihrer Meinung nach der links ideologische Unterbau?

    Wer denn sonst? Sie koennen die Ergebnisse als banal
    einstufen, aber leider werden diese Fakten bei vielen
    Modellen ignoriert, und darum kommt es eben zu Fehlleistungen.

    Wer denn sonst? Sie koennen die Ergebnisse als banal
    einstufen, aber leider werden diese Fakten bei vielen
    Modellen ignoriert, und darum kommt es eben zu Fehlleistungen.

  3. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/er

  4. Vor vier Jahren stellten Forscher fest, dass sich das Spendenaufkommen für die Musikerziehung unterprivilegierter Kinder erhöht, wenn man dem Spendenaufruf ein Überweisungsformular beilegt. Empfänger: die Bayerische Staatsoper.

    Sollen wir also Wege wählen die sich der Perversion der Menschen anpaßt, oder ist es eventl. besser ein klein wenig mehr Steuern zu verlangen und die Kinder direkt fördern.

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    • Geota
    • 09. September 2011 19:57 Uhr

    Ihrem Sarkasmus ist deutlich zu entnehmen was Sie für Richtig und Falsch für die Förderung unserer Kinder halten. Dennoch bin ich der Meinung das ein derartiges Urteil nur von einem Menschen gesprochen werden darf, der jenes Vorbild und Ansichten auch lebt. Ich denke, weiß, das Sie dieses nicht tun. Das was Sie auch in vielen anderen Kommentaren beschreiben, der Verfall der Demokratie, das weit weg sein von dem was Sie sich unter Demokratie vorstellen etc., beruht auf die verwerflichkeit der einzelnen Politiker die ihre eigenen Interessen und halb moralen vertreten. Wenn Sie ganz ehrlich sind, werden Sie Festellen das Sie kaum eine von den von Ihnen geforderten Tugenden für eine neue Form der Demokratie mitbringen. Fazit: Man kann nicht über die Moral oder die Interessen anderer Menschen, Organisationen oder Einrichtungen herziehen, solange man selber die gewünschten Tugenden nicht besitzt. Unterlassen Sie in Zukunft Kommentare in den Sie irgendwelche Meinungen vertreten was das beste für die Kinder wäre.

    • Hagmar
    • 02. September 2011 20:03 Uhr

    Ich habe zusätzlich zum Artikel etwas gegoogelt und kann Ihren vernichtenden Rundumschlag nicht nachvollziehen. Immerhin sind ein paar erwiesenermassen gescheite Leute von der Arbeit der beiden Forscher angetan (z.B.Bill Gates) und unterstützen deren Projekte.
    Da ich die Welt, wie sie ist, nicht umkrempeln kann, bin ich froh um jeden pragmatischen Ansatz, den Milliarden an Entwicklungshilfe weltweit zu besserer Effizienz zu verhelfen.

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    In diesem Punkt hat Ihr Vorredner einfach Recht. Ich möchte Ihnen ein einfaches Beispiel geben:

    Wären alle Länder "entwickelt" wäre der Verbrauch von Energie, Rohstoffen und Co. in allen Ländern ähnlich hoch. Sie können sich ausmalen, was mit den Weltmarktpreisen geschehen würde.

    Außerdem würden die Armen der Armen wohl kaum freiwillig in Minen schuften. Einerseits müsste mehr Technik benutzt werden, andererseits würden sich die Preise weiter verteuern.
    Kurz: Unsere Welt kann mit der heutigen Technologie nicht funktionieren, wenn es keine Armen Länder (Rohstofflieferanten) und Reiche Länder (Industrieländer) gibt.

    Ein weiteres einfaches Beispiel: Sie schlagen Ihr Kind, geben ihm kaum etwas zu essen und behandeln es wie ein Tier. --> Es wird wohl kaum glücklich werden oder sich gut "entwickeln".

    Jetzt variieren Sie die Faktoren - In der einen Gruppe werden die Kinder nicht geschlagen - sonst bleibt alles beim Alten - in der anderen Gruppe bekommen Sie genug zu essen - sonst bleibt alles beim alten usw.

    Sie verstehen - keine Gruppe wird wirklich signifikante Änderungen erleben, wenn Sie nicht ALLE Fakotren beheben und den Kindern ZUSÄTZLICH eine gute Schulbildung ermöglichen.

    Diese Erkenntnisse sind nicht neu oder bahnbrechend.

    In der Entwicklungshilfe anscheinend schon: Oftmals werden Neubauten von Krankenhäuser und Co. unterstützt. Der Betrieb nicht. Greifen Bildungsmaßnahmen wandern die Menschen aus. Wird der Boden gedüngt, fehlt oft das Wasser....

    Meine Perspektive werden Sie bei Google auch nicht so finden. Und natürlich finden Leute wie Bill Gates das toll, das heißt aber per se (zum Glück) noch nicht das es sehr richtig oder hilfreich ist. Denken ja auch alle das Kapitalismus eine ganz tolle Sache ist... macht das das System in irgendeiner Weise besser, weil alle an dran glauben (in diesem Sinne funktioniert Academia nicht so viel anders als der allgemeine Zeitungsleser und Journalist)?

    Und die Cleverness von Bill Gates in Entwicklungsfragen bezweifele ich persönlich. Computerbauen und Entwicklungsfragen unterscheiden sich, meiner Meinung, doch zu sehr, als das die Fähigkeiten, Herangehensweise und Perspektive um das eine zu können (Computerbauen und ein weltweites Monopol zu errichten und dies mit allen Kräften zu verteidigen), dem anderen wenig zuträglich sind. Das Einzige was Bill Gates hat ist Kohle (damit kann man natürlich Leute kaufen, die denken wie man selber, macht seine Arbeit in meinen Augen auch nicht besser...). Mehr nicht.

    • Hagmar
    • 02. September 2011 20:18 Uhr

    "Im Elsass etwa wird an 700 jungen Erwachsenen aus prekären Verhältnissen untersucht, ob Mentoren den Einstieg ins Berufsleben erleichtern."

    Das ist, finde ich, ein guter Ansatz. Die Ergebnisse wären wohl auf Deutschland übertragbar.
    Statt gleich wieder ein Riesenprogramm aufzulegen, erstmal rausfinden, ob es nützt.

  5. ...aber im Kern doch verständlich. Es ist wirklich keine neue Erkenntnis und wenn man selber in der Entwicklungspolitik war bzw. an Projekten teilgenommen hat, versteht leicht, dass bestimmte Anreize fehlen. Menschen die direkt mit den Menschen gearbeitet haben, erkennen sowas sehr schnell. Nur die Großen 'da oben' erkennen das nicht und brauchen solche MIT-Wissenschaftler. Der kleine Projektmitarbeiter wird ignoriert. Ich habe selber mit alten Hasen des DRK zu tun und deren Geschichten und Erfahrungen in Afrika auswechseln zu können und erkenne oft, dass die großen Strukturen einfach zu...unflexibel sind und die Erfahrung der direkten Mitarbeiter nicht wahrnehmen. Geld->Ziel, das aber bestimmte Sachen wie Kultur etc. übersehen werden interessiert nicht. Natürlich bis MIT-Wissenschaftler kommen.

    Aber nunja, besser jetzt durch Ikonen als nie. Denn der Einzelne in der untersten Kette der Entwicklungshilfe wird nichts ausrichten können.

    • Luise 3
    • 02. September 2011 21:22 Uhr

    es fällt eben vielen Menschen schwer, ihr Handeln an langfristigen Zielen aus zu richten (später eine Kinderkrankheit verhindern, bei der nächsten Aussaat Geld für den Dünger übrig zu haben ect.) sondern sie sehen nur was kurzfritig angenehmer ist. (mit dem Baby in Ruhe zu Hause bleiben, das Geld gleich ausgeben)Wenn man dagegen das Impfen gleich belohnt und sei es auch nur mit einer Kleinigkeit, lohnt es sich sofort.

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